DE1463981A1 - Einrichtung zur Erzeugung der Statorwicklungen elektrischer Induktionsmaschinen - Google Patents
Einrichtung zur Erzeugung der Statorwicklungen elektrischer InduktionsmaschinenInfo
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Description
- Einrichtung zur Erzeugung der Statorwicklungen elektrischer Induktionsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung der Statorwicklungen elektrischer Induktionsmaschinen, unter Verwendung eines durch die Statorbohrung axial hin- und hergehenden und nach jedem Hub ausserhalb der Statorbohrung um deren Achse oszillierenden hohlen Wickelkopfes mit Nadeln, durch deren Öhr der Draht von innen radial nach aussen läuft. Derartige Maschinen sind bekannt (USA-Patentschrift 3 052 418). Die Erfindung bezweckt die Verbesserung derartiger Mas@hinen und besteht darin, daß jeder Nadel ein paar von gegeneinander gerichteten, Drahtführungen tragenden Hebeln zugeordnet ist, welche analem Wickelkopf schwenkbar gelagert und in Abhängigkeit von der hin- und hergehenden Bewegung im Sinne des Abhebens der Drahtführungen von dem Wickelkopf und des Wiederanlegens an denselben gesteuert sind.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Anordnung so getroffen, daß die Nadelführungen der Hebel durch seitliche Ansätze an den freien Hebelenden gebildet sind und mit dem Nadelöhr In Richtung der Drehachse fluchten. Die Figuren zeigen Aueführungabeispiele der erfindungsgemäßen Einrichtung. Es stellen darr Fig, 1 eine Seitenansicht, teilweise gebrochen und im Schnitt, Fig. 2 den Wickelkopf der Fig. 1 im Schrägriß, Fig. 3 einen Teilschnitt durch den Wickelkopf der Fig. 2, Fig. 4 einen teilweisen Querschnitt nach der Linie 4-4 von Fi9. 3 9 Fig, 5 ein Einzelteil des Wickelkopfes im Schrägriss, Fig. 6 den Schntt nach Linie 6-6 zu Fig. 1 , Fig, 7 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung während des Durchganges des Wickelkopfes durch den Stator, Fig, 7a die Steuernocke zur Erzeugung der hin- und hergehenden und der oszillierenden Bewegung des Wickelkopfes, Fig. 8 eine zweite Ausführungsform des Wickelkopfes, teilweise gebrochen und im Schnitt, Fig, 9 den Wickelkopf der Fig, 8 bei ausgeschwenkten Steuerhebeln, Fig. 10 den Schnitt nach Linie 10-10 von Fig. 8, Fig. 11 den Schnitt nach Linie 11-11 von Fig. 9, Fig, 12 den Schnitt nach Linie 12-12 von Fig. 8, Fig. 13 die Steuerhebelanordnung des Wickelkopfes der Figuren 8 und 9 im Schrägriß. Die Wickelmaschine 11 besitzt einen Rahmen oder Support 13, welcher einen Anker 15 trägt, sowie Einrichtung zur Erzeugung einer hin- und hergehenden und einer oszillierenden Drehbewegung dieses Ankers. Der Anker 15 trägt an seinem freien oder äusseren Ende einen Wickelkopf 17, Wie bei Wickelmaschinen üblich, ist der Anker 15 hohl für den Durchgang der Drähte 19, welche durch den Wickelkopf in Spulen gelegt werden sollen.
- Die Steuereinrichtung des Wickelkopfes ist so ausgebildet, daß er seinen Hub beendet hat, bevor die anschliessende oszillierende Bewsgung einsetzt und daß letztere vollendet wird, bevor der anschliessende Hub in entgegengesetzter Richtung beginnt. Diese Steuerung geschieht durch eine Nocken- oder Kurvenscheibe 20. Letztere enthält eine Steuernut 20a, in welche Leitorgane zur Ubertragung der Bewe-
aus zwei diametral gegenüberliegenden 90o-Segmenten 20b und 20e, die Radien än unterschiedlicher Länge besitzen, und aus gegenüberliegenden,verbindenden Segmenten 20d und 20e zur Erzeugung der um die Achse oszillierenden und der hin- und hergehenden Bewegung.n gung/auf den Wickelkopf eingreifen. Die Nut 20a besteht - Die resultierende Bewegung des Ankers, die als quadratische ider recbteokige Bewegung aufgefasst werden kann, sorgt im Zusammenwirken mit dem noch näher zu beschreibenden
Wickelkopf für die Erzeugung einer symmetrischen Spulen- form bei getingem Drahtverbrauoh; der Draht wird dabei in geringerem Maße gastreckt; amoh ist eine bessere Kon- trolle über den resultierenden Drahtwiderstand gewährlei- stet! und es wird an Kupfer gespart. Die Wiekelmasohine 11 hat eine Stirnplatte 21 mit einer Öffnung für den Durchgang des Ankers 15; sie trägt eine ' Montageplatte 23, die ebenfalls eine Öffnung für den: Durchgang des Ankers aufweist. in der Montageplatte 23 sind mehrere, im Beispielsfalle drei# in gleichwinkeligen Abständen angeordnete Tragstangen 25 befestigt. Letztere können sioh von der Stirnplatte 21 aus erstrecken, wo- bei die Montagsplatte auf den Stangen 25 einstellbar ge- tragen ist. Ferner sind von den Stangen 25 einstellbar eine zweite Montageplatte 27, sowie ein paar von Halteplatten 29 für den Stator getragen. Letztere befinden sich zwisohen den Montageplatten 23 und 27. An den Kontageplat- ten 23 und 27 befinden sich federnd angeordnete Abatütz- platten 31, welohe mit dem Wiokelkopf 17 während des Wickelvorgangs® zusammenarbeiten. Die jlatten 29 halten ein Statoraggregat 33, welches aus einem ßtator@35 und einem $aar von Klammern 37 be- steht* Die Halteplatten 29 sind identisch, besitzen Die Statorklammern 37, welche in die Halteplatten 29 eingepasst sind, besitzen zentrale Öffnungen ,sowie am Umfang dieser Öffnungen Schultern 41 zur Aufnahme des zu bewickelnden Stators 35. Zur Halterung der Statorklammern 37 und des Stators 33 in ihrer gegenseitigen Lage sowie der Halteplatten 29 in ihrer auf die Stangen 25 ausgerichteten Lage, derart, daß das Traggerüst mit dem Statoraggregat lösbar ist, können beliebige Einrichtungen dienen.eine zentrale Durchbrechung und weisen Schultern"39 #3 zur Aufnahme des Stator-Aggregates auf. - Der zu bewickelnde Stator 35 besteht aus einer Reihe von in Register vereinigten Lamellen; er hat eine zentrale Bohrung 43 (Fig. 6), die teilweise begrenzt ist durch eine Reihe von Fingern 45 zwischen Nuten 47, welohe sich-von der Bohrung 43 radial nach aussen erstrecken. Die Drahtspulen werden teils in die Nuten 47 gelegt, teils in Bogenform zwischen den Enden dieser Nuten ausserhalb der Bohrung 43.
- Es sind ferner Mittel zur Formung des bogenförmigen Teiles der Spulen oder Windungen zwischen den Nuten und zum Halten derartiger bogenförmiger Teile ausserhalb der Bohrung vorgesehen. Derartige Mittel können! wie in den Figuren 1,6 und 7 gezeigt, aus Eührungsringen 49 bestehen, die einen Teil des Stator-Aggregates 35 bilden und Vorsprünge 51 aufweisen. Alernativ können die Statorklammern 37 mit Fingern oder Vorsprüngen versehen sein, um welche die bogenförmigen Spul enteile gelegt werden, Der Wickelkopf 17 besteht aus einem Hauptteil 61 (Fig. 2) und einer anschliessenden Nabe 63, welche in geeigneter Weise an dem freien Ende des Ankers 15 befestigt ist.
- Der Hauptteil und die Nabe sind. mit einer Bohrung 65 versehen, die mit dem hohlen Inneren des Ankers 15 in Verbindung steht. Der Hauptteil 61 des Wickel-kopfes 17 besitzt eine oder mehrere Nadeln 67, die in Richtung der hin- und hergehenden Bewegung langgestreckt sind und die Statornuten 47 während der hin- und hergehenden Bewegung des Ankers durchlaufen. Jede Nadel 67 hat ein mit einem Flansch versehenes Öhr 69 (fig. 2), das mit einer Öffnung 71 des Wickelkopfes 17 (Fig. 1) in Verbindung steht. Diese Öffnung 71 mündet in die Hauptbohrung 65, so daß der Draht aus dem Ohr 69 der Nadel 67 von dem Inneren des Ankers 15 kommend, radial nach aussen laufen kann.
Kanal 71 des Wickelkopfes verbindet. Ferner hat der Wickelkopf 17 in der Hauptbohrung 15 einen konvexen Führungsring 75, der eine allmähliche Änderung der Laufrichtung des Drahtes von dem Inneren des Ankers 15 zu der Nadel 67 gewährleistet. Jeder Nadel 67 ist ein Paar von gegengerichteten Hebeln 77 zugeordnet, die sich in Aussparungen 79 (Fig. 2) des Kopfes, 17 legen können und Drahtführungen tragen, die dazu dienen, den Draht, wenn der Wickelkopf 17 aus dem Stator 35 ausgetreten ist, radial von dem Wickelkopf abzuheben und ihn radial ausserhalb der erwähnten Vorsprünge 51 zulegen. Jeder Hebel 77 besteht aus einem Schaft 81 und einem seitlich abgesetzten Teil 83, am äusseren Ende, so daß er sich zwischen den Vorsprüngen 51 bewegen kann. Diese Maßnahme ergibt den Vorteil, daß die Hebel 77 für die Bewegung zwischen die Vorsprünge 51 angehoben werden können, bevor der Wickelkopf sich über die Enden der Vorsprünge bewegt hat. Der Hub des Wickelkopfes wird dadurch kürzer und der Wickelvorgang läuft schneller ab. Der erwähnte abgesetzte Teil 83 bildet die genannte Drahtführung, die sich in der Radialebene der zugehörigen Nadel 67 befindet und eine Mulde 85 aufweist, welche eine konvex geformte Drahtführungsfläche 87 besitzt, um eine allmähliche Änderung der Laufrichtung des Drahtes zu gewährlei-. sten. Die Vermeidung scharfer Änderungen in der Drahtrichtung verringert die Möglichkeit von Isolationsbrüchen oder -zerstörungen, auf ein Minimum, sowie Aushärtungen und Dehnungen; dadurch werden eine Vergrößerung des Widerstandes und eine Veränderung desselben vor und nach dem Wickeln vermindert.Um ein scharfes Abbiegen den Drahtes zu vermeiden, be- sitzt die Nadel 67 ein Nundetück 72, das eine elliptische Öffnung bildet und einen konvexen Obergangsteil 73 auf- weist, der die alliptieche Öffnung und den ßadialen - Die Drahtführungen dienen auch dazu, zu verhindern, daß der Draht von der Nadel in Querrichtung abgezogen wird, weil ein Querbugen nur an dem äusseren Ende der Mulde stattfindet. Da die Radien, welche die Drahtführungsfläche am äusseren Ende der Mulde begrenzen, größer sind als der Radius, welcher die Querflächen an dem Mundstück der Nadel begrenzt, findet ein weniger scharfes Abbiegen des Drahtes statt als bei Wickeleinrichtungen bekannter Ausführung. An den anderen Enden ist jeder Schaft 81 durch einen Stift 89 gelagert, der quer zu einer Radialebene liegt, so daß der Hebel radial nach aussen relativ zu dem Wicklungekopf aus einer eingezogenen Stellung in der Ausnehmung 79 schwenken kann.
Jeder Kolben 91 besteht aus einem Mittelteil 99 und einem Paat von an diesen anschliessenden Teilen 101 und 103 (Fig. 3 und 5). Der Teil 101 besitzt ein Paar von Schultern 105, die begrenzt sind durch einen hochkant stehenden Grat 107; dieser Grat läuft durch die Schenkel 109, der Gabel 95. An ihren inneren enden gehen die Öchultern 105 in nockenartige Flächen 111 über, die im Abstand von dem Mittelteil 99 enden und die Sehenkel 109 der Gabel 95 beeinflussen. Diese Schenkel 109 besitzen nockenförmige Kanten 113 (Fig. 3), die mit den Nockenflächen 111 und mit den Schultern 105 derart zusammenwirken, daß in Abhängigkeit von der Bewegung des Kolbens nach rechts (Fig. 3) der zugehörige Hebel 77 aus seiner Ruhelage in der Ausnehmung 79 heuausgeschwenkt und in dieser angehobenen Stellung gehalten wird. Die Bewegung des Kolbens nach rechts (Fig. 3) wird hervorgerufen durch Auftreffen des Endes des Teiles 101.auf die benachbarte Abstützplatte 31 nach dem der Wickelkopf 17 aus der Statorbohrung 43 hinausgetreten ist und der Wickelkopf sich dem Ende seiner Hubbewegung nähert.Die Einrichtungen wuVerachwenken der-Hebel 77 aus der eingezogenen Stellung, in welcher sie in den Aussparungen 79 liegen, bestehen ausser den schon erwähnten Abetütz- platten 31 je aus einem Kolben 91 (Jfiguren 2,3 und 5). Die- ser Kolben läuft in einer lührungebohrung*93 des Wickel- kopfes parallel zur hin- und hergehenden $ewegungerichtung. ferner *hat jeder Hebel 77 einen .gegabelten Ansatz 95 (pig.3), der von dem Schaft 81 ausgeht und mit dem zugehörigen Kolben 91 in Wecheelwirkung arbeitet. - Die Hebel 47 sind in der eingezogenen Stellung durch Federn 115 (Fig. 3) gehalten. Diese Federn sind um den Kolbenteil 103 gewickelt und stützen einerseits gegen den Kolbenteil 99,andererseite gegen einen Anschlag 117 in der Bohrung 93 &b. Die Federn dienen zur Verschiebung der Kolben 91 nach links (Big. 3), wobei der Kolbenteil 99 mit den unten 119 der Schenkel 109 der Gabel 95 zusammenwirkt und der Hebel 77 in seine eingezogene Stellung zurückgeführt wird.
Im Betrieb läuft die Nadel 67 durch eine ausgewählte Statornut 47 und legt Draht in diese Nut. Nachdem die Nadel aus der Nut und der Wickelkopf 17 aus der Statorbohrung 43 ausgetreten ist, trifft der Teil 101 des Kolbens 91 die benachbarte Abstützplatte 31, wodurch der Kolben eine Relativbewegung gegenüber dem Wickelkopf in Richtung des Stators erfährt; hierdurch wird der zugeordnete Hebel aus seiner Ruhelage radial nach aussen geschwenkt. Bei dieser Bewegung wird der Draht 19 in der Drahtführungemulde 85 aufgenommen und radial nach aussen gehoben, so daß in Abhängigkeit von der folgenden Drehbewegeng des Wickelkopfes der Draht radial aussenseitig der Führungsvorsprünge 51 gelegt wird. Während der oszillierenden Bewegung bleibt der Kolben im Singriff mit der Abstützplatte i1; der Hebel 77 seinerseits bleibt in der angehobenen Stellung.Anstelle eines Kolbens zum umlegen der Hebel können auch an- dere Binrichtungen Verwendung finden. So kann eine direkte Wechselwirkung eines Hebelteiles mit einer Nockenfläche an der Abstützplatte Verwendung finden. - Ist die Oszillation beendet, dann beginnt sich der Wickel- kopf wieder in Kolbenrichtung geen den Stator 35 zu verschieben; es tritt dann eine Relativbewegung des Kolbens 91 und des: Kopfes 17 durch die Wirkung der Feder 115 ein, bis der Hebel 77 in seine eingezogene Stellung zurückgekehrt ist. Hierauf tritt der Kopf 17 in den Stator 35 ein und die Nadel 67 läuft durch eine der anderen Nuten 47. Derselbe Vorgang wiederholt sich dann auf der anderen Seite des Stators in Abhängigkeit von dem Austreten des Wicklungskopfes aus dem Stator. Es kann an dem Wickelkopf eine Vielzahl von Nadeln mit zugehörigen Paaren von-Hebeln zum Abheben des Drahtes von dem Wickelkopf Verwendung finden, so daß das-gleichzeitige Wickeln mehrerer Spulen möglich ist, z.ß. wenn ein Drei-Phasen-Generator mit einer Wicklung pro Phase versehen werden soll. Ferner können Mehrfachspulen gleichzeitig in unterschiedlichen radialen Abständen von der Statorbohrung gelegt werden durch Verwendung von Abstützplatten mit getrennten Steuer- oder Füh-
Schliesslich können auch Schleifenwicklungen ebenso wie konzentrische Wicklungen gelegt werden, was bisher nicht möglich war. Und endlich kann man die gebogenen Wicklungsteile im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn über jeden Bogen bis zu 3600 legen.die rungsbahnen für die/verschiedenen Hebel steuernden Kolben. - Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Maschine liegt in der reduzierten Hublänge des Wickelkopfes, denn der Wickelkopf muB nur so weit aus dem Stator austreten, daß eine Kollision desselben mit den die Drähte anhebenden Hebeln vermieden wird. Bei bekannten Einrichtungen musste der Wickelkopf über die äusseren Enden der Drahtführung und der Bildung der Bogenform der Wicklungen zwischen den Nuten dienenden Vorsprünge oder Haken hinausbewegt werden. Die Verringerung der Hublänge resultiert in einer geringeren.Abnutzung des Gerätes für jede Wicklung und in einer Steigerung der Wickel-Geschwindigkeit. Mit der erfindungsgemäßen Wickelmaschine können auch mehrere Spulen in jede Nut eingelegt werden. Dieser Vorteil beruht darauf: daß bei der radialen Auswärtsbewegung der Hebel der Draht zunächst soweit als möglich gegen das geschlossene Ende oder den Grund der Nuten gelegt wird, bevor der Wickelkopf sich dreht, und daß anschliessend der Draht bogenförmig gehoben wird. Das Maß der Schwenkbewegung der Hebel kann durch Veränderung der Form der Nocken-Steuerflächen verändert werden. Ausserdem können die Abstützplatten relativ zu dem Ende des Hubes des Wickelkopfes so angeordnet werden, daß der Hebel weniger als die volle Schwenkbewegung ausführt. Somit kann das Maß der Schwenkbewegung kontrolliert werden, entweder durch Veränderung der Steuerflächen im Inneren des Kopfes oder unabhängig von diesem. Die erfindungsgemäße Einrichtung kann an bestehenden Maschinen mit einem hin- und hergehenden und oszillierenden Anker angebracht werden und bietet dann den Vorteil, daß die Wickel-Geschwindigkeit erhöht wird infolge der kleineren Hublänge des Wickelkopfes. letzteres ist darauf zurückzuführen, daß der Hebel den Draht unmittelbar nach dem Austreten des Wickelkopfes aus dem Stator anhebt. Bei der erfindungsgemäßen Maschine können verschiedene Wickelköpfe wahlweise zur Anwendung kommen, ohne daß mit großem Zeitverlust sonstige Umstellungen notwendig wären. Die Einrichtungskosten bei der erfindungsgemäßen Masdhine sind infolge der Einfachheit der Maschine gegenübenden bisher bekannten Maschinen verringert. Die abgeänderte Ausführungsform der Figuren 8-13 zeigt einen Wickelkopf der an jedem Ende für jede Nadel 267 ein paar von Hebeln 277a und 277b (Fig. 13) aufweist, welche unter sich und mit einem ähnlichen Paar am anderen Ende des Kopfes zusammenarbeiten in Abhängigkeit von der Bewegung des Kopfes gegen eine Abstützplatte 231 eines Abstützplattenpaares. Jeder Nadel 267 ist am Kopfende eine Nockehhebel-Steuerung 251 zugeordnet. Jeder dieser Hebel ist um einen Stift 253 .senkrecht zur Achse der hin- und hergehenden Bewegung schwenk-bar gelagert. Am äusseren Ende besitzt jeder Nockenhebel 251
einen Ansatz 255, der mit der gegenüberliegenden Abstütz- platte 231 in epitter zu beschreibender Weise zusammenwirkt. Am inneren Ende trägt jeder Nockenhebel 251 einen Ansatz 2517 (fig. 9), der bei einer Schwenkbewegung des Nockenhebels 2-51 sich radial von dem Kopf 217 abhebt. Der Ansatz 257 wirkt auf den Mittelteil eines Betätigungsarmes 259 (Ilig. 9 und 12), der an einem Ende auf einem Stift 261 parallel zur Achse der hin- und hergehenden Bewegung gelagert ist. Am anderen Bade tragen die Arme 259 eine Rolle@263, die eine Kreiebogen-Bewe- gung ausführt. Die Rolle 263 wirkt auf eine Nockenfiäche 265 in der ]kitte des Endes des zugehörigen Hebels 277a. (P.g#11-13)s Jeder der Hebel 277a und 277b besitzt eine sanft gebogene Aussenfläche 273, welche, wenn die Hebel eingezogen sind, mit der Oberfläche des Wickelkopfes fluchten oder versenkt in diese Oberfläche liegen. Am äusseren Ende der Fläche 273 trägt jeder Hebel einen Haken oder Vorsprung 275, der, wenn die Hebel voll ausgeschwungen sind, ein Auge oder eine Öse 277 zur Drahtführung bilden. Jede Welle 268 und die mit ihr verbundenen Hebel 277a und 277b bilden ein Lüfthebel-Aggregat. Jedes dieser Aggregate unterliegt der Belastung einer Rückholfeder 215, die zwischen einem Ankerbolzen 279 des Kopfes 217 und einem Haken 281 des zugehörigen Hebels 277a angreift. Durch diese Feder werden die Hebel in ihre eingezogene Stellung umgelegt. Mit dem Wickelkopf arbeitet das Abstützplattenpaar 231 zusammen. Diese Abstützplatten können in derselben Weise angeordnet sein wie die Platten 31 der Fig. 1 und besitzen innenkonische Nockenflächen 283. Wenn der Kopf 217 sich der einen oder anderen Abstützplatte 231 nähert, wird der Nockenhebel-Ansatz 255, abhängig von der Zahl der Nadeln, mit der konischen Nockenfläche 283 zur Weckselwirkung gebracht, so daß die Hebel 277a und 277b aus ihrer eingesogenen Stellung nach. aussen schwingen. Während der Oszillationsbewegung des Kopfes werden die Hebel durch den Angriff der Ansätze 255 an Steuerfläche 283 in der ausgeschwungenen Stellung gehalten. Bewegt sich der Kopf von der Platte 231 weg, dann werden die Hebelansätze 255 der Wirkung der Federn 215 freigegeben, so daß ' die Lüßthebel 277a und 277b in die eingeklappte Stellung zurückkehren. Bei der Ausführungsform der Fig 8 bis 13 werden die Lüfthebel an beiden Enden des Kopfes gleichzeitig ausgeschwenkt sobald der Kopf sich einer der Abstützplatten 231 nähert: Indessen wird nur ein Paar von Hebeln zum Anheben des Drahtes radial nach aussen wirksam, dank der Anordnung, daß der Draht nur in einer Richtung von der zugeordneten Nadel verläuft. Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und gezeich-neten Beispiele beschränkt.Der Hebel 277a (Pig. 11 und 13) ist bogenförmig und sitzt mit seinem einen Nnde auf einer Welle 268, die in dem Kopf 217 gelagert ist und Parallel zur Achse der hin- und hergehenden Bewegung liegt. Am anderen Ende ist die Welle 268 mit einem Hebel 277b verbunden, der einen der Hebel des Hebelpaares am anderen Ende des Kopfes bildet. und ebenfalls bogenförmig ist. Der ersterwähnte Hebel 277a hat an seinem äusseren Ende einen Dübel 269, der an inneren Umfang 271 des benachbarten Hebels 277b anliegt, so daß in Abhängigkeit von dem Auswärtoschwin- gen den Hebels 277a aus seiner eingesogenen Stellung der be- nachbarte Hebel 277b ebenfalls nach aussen schwingt. Hierdurch und durch die Verbindung der Hebel an gegenüberliegenden lEa- den des Kopfes über die Welle 268 wird erreicht, daß die He- bel en beiden Inden gleichseitig ausgesohwenkt und wieder ein- gezogen werden,
Claims (1)
- p a t e n t a n a p r ü o h e . 1. Einrichtung zur Erzeugung der Statorwicklung elektrischer Induktionsmaschinen mit einem durch die Statorbohrung axial hin- und hergehenden und an den Enden jedes Hubes um die Achse dieser Bewegungoszillierenden, hohlen Wickelkopf, der eine oder mehrere Radeln aufweist, durch deren Öhr der Draht von innen radial nach außen läuft, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nadel (67) ein Paar von gegeneinander gerichteten, Drahtführungen (83,84) tragen- , den Hebeln (77) zugeordnet ist, welche an dem Wiokelkopf (bei 89) schwenkbar gelagert und in Abhängigkeit von der hin- und hergehenden Bewegung im Sinne des Abhebens der Drahtführungen (83,84) von dem Wickelkopf und des Wiederanlegens an denselben gesteuert Bind.
2. Einriobtnnd nach Aoepx»h 1, dadurch seken»siohnetg dan da* Auniohwenken der Hebel (77) entgegen der Wirkung einer 16U:ohholkratt (115) durch Wechselwirkung Von an dem Hebel vosN- geaab»n6n flocken mit ßegennnookea eines in den Kopf (17) am- geordneten Gliedes bei Nuohlag dos letzteren gegen ein Wider- leer erfolgt. 3. Sinrioätung nach Ansprüchen 1 »d 2, dadurch gekennseiohnet# da! du mit Gegeandokea (111) aimsgerUntete bewegliche Glied ein Sohubkolbep (91) !et, der mit *einen locken (1i1) auf .Nocken (95p119) den aohwinghobeln (77) wirkt, mit seines freien Mde aur weobeelwirkung mit ass Wlderlager (31)- tfber den Kopf (#7) Vorsteht und durch eine Rtiokholteder (115) bs- leatet lote 4. 3iarioktuf nach A«prttoben 1 bis 3, dadurch sokennzeiohaet, dai die NndeltUhrung, (83,85) den Hebeln (77) durch einen neit- lioben Ansatz am freien Rebelende Lot, und mit dem Nadelöhr (i7) in Richtung der Drehachse der pfokelkopten fluchtet. S. Ninriokt«4 nach Aanprtahen 1 naß t, dadurch sekennsniolmt, dao an beiden Mies den 111okelkopten je ein Paar ton äohairio8- 1obeln (277s wA t77 b) durch je eine drehbar Belagerte Welle (26a) verbunden uni in segeneeitigem tarailelabntasd gehn# tea madeerdnet tat, «d die Nadel oder ladela (2i7) swinobss den zwei wellen (8i8) ]Jedes. 6e hiruiuhtung auch den Aneprüohen 1:2 und 5" dadurch gekenn- zeiohna t, daß j eure s 1e der Hebel (277a) den einen Hebelpaaren mit dem Nebel (277b) den anderen Hebelpaare® derart gekoppelt iet* daß alle .Hebel ihre Schwenkbewegungen gleiohueitig nui- tührenw und daß an den Enden den wiokelkopfea um aenkrecht zur Wiokelkopfaohmo verlaufende Aohnen (2S3) eohnenkbare Steuer- glieder (251) vorgesehen sind, die ait je einen Widerlager (231) am Ende der IMbe den w iokelhopfer die igebel&Wnteme (277a und 277b) entgegen der Wirkung von ktiohholfedern (215) to Sinne den Auneohwenkenn beeintlueeene
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- 1964-12-14 DE DE19641463981 patent/DE1463981A1/de active Pending
Also Published As
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|---|---|
| US3334825A (en) | 1967-08-08 |
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