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DE1760790C2 - Hydraulische Schwenkarmstanze - Google Patents

Hydraulische Schwenkarmstanze

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Publication number
DE1760790C2
DE1760790C2 DE19681760790 DE1760790A DE1760790C2 DE 1760790 C2 DE1760790 C2 DE 1760790C2 DE 19681760790 DE19681760790 DE 19681760790 DE 1760790 A DE1760790 A DE 1760790A DE 1760790 C2 DE1760790 C2 DE 1760790C2
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DE
Germany
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relay
position valve
contact
punching
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681760790
Other languages
English (en)
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DE1760790B1 (de
Inventor
Anton 6000 Frankfurt Muehlbach
Robert 6231 Schwalbach Rose
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Vereinigte Schuhmaschinen 6000 Frankfurt GmbH
Original Assignee
Deutsche Vereinigte Schuhmaschinen 6000 Frankfurt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to DE19681760790 priority Critical patent/DE1760790C2/de
Publication of DE1760790B1 publication Critical patent/DE1760790B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1760790C2 publication Critical patent/DE1760790C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/113Cutting presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Schwenkarmstanze, insbesondere zum Ausstanzen von Leder, Textilien od. dgl., mit einem von der Bedienungsperson über einen Handhebel unmittelbar betätigbaren 3-Stellungsventil für einen doppeltwirkenden hydraulischen Schwenkantrieb und einem 2-Stellungsventil für einen doppeltwirkenden hydraulischen Hubantrieb.
Bei einem älteren Vorschlag für eine solche Schwenkarmstanze ist mit der Rückführung des 3-Stellungsventils in seine neutrale Mittelstellung das 2-Stellungsventil selbsttätig auf Stanzhub schaltbar, wobei gemäß der bevorzugten Ausführungsform zur Betätigung des 2-Stellungsventils für den Hubantrieb ein vom 3-Stellungsventil für den Schwenkantrieb unmittelbar beeinflußbares elektrisches Steuersystem vorgesehen ist. welches derart ausgebildet ist, daß mit der ersten Zurückstellung des 3-SteIlungsventils aus einer seiner Endstellungen am Ende des Beischwenkens das 2-Stellungsventil auf Stanzen umgestellt wird, dem sich nach Durchtrennung des Materials sofort der Rückhub durch an sich bekannte elektrisch ausgelöste Umstellung des 2-Stellungsventils anschließt, während bei der zweiten Zurückstellung des 3-Stellungsventils in die neutrale Mittelstellung am
Ende des Wegschwenkens eine Betätigung des 2-Stellungsventils unterbleibt.
Mit anderen Worten: Im Anschluß an die erste, dritte, fünfte usw., also jede ungeradzshlige Verschwenkung des Stanzarmes nach der Einschaltung der Maschine folgt automatisch mit der Zurückführung des Handhebels in seine neutrab Mittelstellung ein Stanzhub, während dieser nach den geiadzafcligen Verschwenkungen durch das elektrische Steuersystem verhindert wird. Dieser zwangläufige Wechsel zwischen Stanzhub und Stanzhubsperrung hat sich in der Praxis als außerordentlich vorteilhaft erwiesen, da die Bedienungsperson normalerweise ohne weiteres in der Lage ist, den Stanzarm sofort in die richtige Lage über dem Stanzeisen zu bringen und nach dem Stanzen auch wieder weit genug wegzuschwenken. Trotzdem sind gelegentliche Fehler natürlich nicht auszuschließen, insbesondere dann nicht, wenn die auszustanzende Fläche vergleichsweise groß ist, so daß der zulässige Toleranzbereich für die Schwenksteliung des Stanzanns über dem Stanzeisen klein ist. Im Falle eines solchen Stellungsfehlers besteht bei der Schwenkarmstanze nach der Hauptpatentanmeldung dann keine Möglichkeit mehr, die Stanzung zu verhindern, und nach einem unzureichenden Wegschwenken muß noch zwei weitere Male der Handhebel betätigt werden, um wieder in den alten Rhythmus zu kommen. Dies zu vermeiden ist Aufgabe der vorliegenden Zusatzerfindung, welche d^se Aufgabe dadurch löst, daß der Handhebel zwei elektrisch voneinander isolierte stromleitende Teile aufweist, die beim Erfassen des Hebels durch die Hand der Bedienungsperson hochohmig überbrückt werden, und daß an die beiden stromleitenden Handhebelteile ein im Steuersystem angeordnetes Kontaktschutzrelais derart angeschlossen ist, daß beim Loslassen des Handgriffes ein normalerweise folgender Stanzhub unterbleibt und/oder das Steuersystem in seinen Ausgangszustand vor Beginn des Beischwenkens zurückgeschaltet wird.
Kontaktschutzrelais sind als solche auf anderen Anwendungsgebieten bekannt. Die den oder die Relaiskontakte betätigende Erregerspule eines solchen Relais wird mit Hilfe einer hochempfindlichen Schalteinrichtung nur dann an eine im übrigen ständig anstehende Erregerspannung angeschaltet, wenn der Steuerkreis der Schalteinrichtung geschlossen wird. Auf Grund der hohen Empfindlichkeit der Schalteinrichtung genügt hierzu ein so hochohmiger Überbrückungswiderstand wie der der menschlichen Hautoberfläche.
Durch die Erfindung läßt sich der zwangläufige Wechsel zwischen Stanzung und Stanzsperrung am Ende jeder Auslenkung des Handhebels beseitigen. Wird am Ende einer ersten Auslenkung des Handhebels dieser losgelassen, bevor er «ein.p neutrale Mittelstellung wieder eingenommen hat, so unterbleibt der Stanzhub, und die Bedienungsperson kann durch erneutes Erfassen und Auslenken des Handhebels die Stellung des Stanzarmes über der Arbeitsstelle korrigieren. Hat sie beim Wegsclnvenken des Stanzarmes den Stanzhcbcl zu früh in die neutrale Mittelstellung zurückgeführt, dann kann sie ihn ohne die Gefahr einer Stanzung in der Wegschwenkstellung nochmals auslenken, sofern sie nur am Ende dieser Auslenkung den Handhebel losläßt, bevor dieser seine neutrale Mittelstellung wieder eingenommen hat.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltungsform der Schwenkarmstanze nach dei Hauptpatentanmeldung zeichnet sich in bezug auf das elektrische Steuersystem aus durch ein erstes Relais ohne Selbsthaltung, das sofort mit der Einschaltung des elektaschen Steuersystems eine elektrische Spannungsquelle anspricht und die elektromagnetische Betätigung des 2-Stellungsventils vorbereitet, ein zweites Relais mit Selbsthaltung, das bei der ersten Auslenkung des Handhebels für das 3-Stellungsventil anspricht und die Einschaltung eines dritten Relais nut Selbsthaltung vorbereitet, welches mit der ersten Rückstellung des Handhebels für das 3-Stellungsventil eingeschaltet und die Erregung des Betätigungsmagneten für das 2-Stellungsventil einschaltet und welches bei der zweiten Auslenkung des Handhebels für das 3-Stellungsventü über einen unmittelbar von diesem betätigten Kontakt und seinen Selbsthaltekontakt erregt bleibt, einen zweckmäßig von einem Thyratron gebildeten elektronischen Schalter, der bei Durchtrennung des auszustanzenden Materials eingeschaltet und beim Abfallen des dritten Relais wieder ausgeschaltet wird, ein von dem elektronischen Schalter einschaltbares viertes Relais ohne Selbsthaltung, das die Erregung des Betätigungsmagneten für das 2-Stellungsventil sowie die Erregung des ersten Relais und über dieses die des zweiten Relais unterbricht, und ein fünftes Relais mit Selbsthaltung, dessen Erregung mit dem Ansprechen des dritten Relais vorbereitet wird und das bei der zweiten Auslenkung des Handhebels für das 3-Stellungsventil erregt wird, sich bei abgefallenem zweitem Relais selbst hält und die Wiederzuschaltung des dritten Relais bei der zweiten Rückstellung des Handhebels über dem bis dahin geschlossenen Selbsthaltekontakt dieses Relais verhindert. Für diese Ausgestaltungsform der voraussetzungsgemäßen Schwenkarmstanze weist in vorteilhafter Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung das Koniaktschutzrelais einen Schließkontakt auf, welcher den Betätigungsspulen des zweiten, dritten und fünften Relais gemeinsam vorgeschaltet ist, so daß diese Relais beim Loslassen des Handhebels zwangläufig in ihre Ruhestellung zurückkehren.
Nach einem anderen Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung trägt der Handhebel einen aus zwei voneinander isolierten metallischen Halbkugeln gebildeten Kugelkopf, dessen eine Halbkugel unmittelbar an einem den Hebelarm bildenden Metallrohr sitzt und dessen andere Halbkugel, durch Isoliereinlagen von der ersten Halbkugel getrennt, mit einem das Rohr mit Radialabstand konzentrisch durchsetzenden Anschlußleiter verbunden ist. Vorzugsweise ist dabei der Anschlußleiter von einer an den Enden mit Gewinde versehenen Zugstange gebildet, deren eines Ende in eine Gewindebohrung der zweiten Halbkugel eingeschraubt ist und deren anderes Ende eine sich gegen eine Isolierbuchse am dortigen Rohrende abstützende Spannmutter trägt. Zweckmäßig kann an dem die Spannmutter tragenden Gewindeende der Zugstange ein Anschlußkabel mit Hilfe einer weiteren Mutter befestigt sein.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Stromlaufplan des Steuersystems der ertindungsgemäßen Schwenkarmstanze ähnlich dem Stromlaufplan nach F i g. 6 der Hauptpatentanmeldung, jedoch mit der erfindungsgemäßen zusätzlichen Anordnung eines Kontaktschutzrelais,
F i g. 2 einen Schaltplan für den inneren Aufbau Relaisspule D 5 wird zusammen mit den Erregerdes Kontaktschutzrelais, spulen D 3 und D 4 zweier weiterer Relais über OfT-
Fig. 3 eine bevorzugte Ausführungsform des mit nungskontakte dV, </32, Schließkontakte dl2, i/31, dem Kontaktschutzrelais zusammenwirkenden Hand- </42, </43, dS4, einen Umschaltkontakt dS3 sowie den hebels für die Betätigung des Schwenksteuerventils 5 Schließkontakt 89 und den Umschaltkontakt 90 des der Stanze. Mikroschalters 88 von der Sekundärwicklung 95 des
Für das Schaltbild nach F i g. 1 wird eine Schwenk- Transformators 97 mit Wechselspannung betrieben, armstanze mit einem doppeltwirkenden Hydraulik- während die Relaisspulen Dl und Dl mit Gleichantrieb für die Verschwenkung des Stanzarmes sowie spannung betrieben werden, die über einen Graetzgleichfalls einem doppeltwirkenden Hydraulikantrieb io Gleichrichter 99 von der Sekundärspannung des für den Stanzhub und den Rückhub des Stanzarmes Transformators 97 abgenommen wird. Der Relaisvorausgesetzt, wobei dem Schwenkantrieb ein mecha- spule Dl ist lediglich ein öffnungskontakt d 22 vornisch von einem Handhebel 85 in F i g. 1 betätigbares geschaltet, während die Stromzufuhr zur Relaisspule 4/3-Wegeventil und dem mit einem Differentialkolben Dl über einen Schließkontakt dS2 von einem Thyraausgerüsteten Hubantrieb ein von einer Erregerwick- 15 tron 100 gesteuert wird, dessen an Masse (Maschinenlung 58 gegen die Kraft einer Feder 59 betätigbares gestell) angeschlossene und von der Tertiärwicklung 3/2-Wegeventil 52 vorgeschaltet sind. Durch Ver- 96 des Transformators 97 fremdbeheizte Kathode 101 Schwenkung des Handhebels 85 aus seiner in F i g. 1 an der Abgriffsklemme eines von ohmschen Widerdargestellten Mittelstellung in die eine oder andere ständen R1 und R1 gebildeten Spannungsteilers liegt. Endstellung wird der Schwenkantrieb in entsprechen- 20 Durch diese Schaltung werden die eine Ausgangsder Drehrkhtung eingeschaltet, während durch Er- klemme des Graetz-Gleichrichters auf positivem und regung der Wicklung 58 ein Stanzhub ausgelöst und die andere Ausgangsklemme auf negativem Potential beim Zurückkehren des 3/2-Wegeventils in die dar- gegenüber Masse gehalten. Das Gitter 102 liegt über gestellte Ausgangsstellung der Rückhub eingeleitet einem Widerstand S3 an der negativen Ausgangswird. Dabei kann noch eine hydraulische Verriege- 35 klemme des Graetz-Gleichrichters 99 und ist mit der lung vorgesehen sein, die ein Stanzen während der in Fig. 1 nur durch eine Pfeilspitze 103 angedeute-Verschwenkung und umgekehrt eine Verschwenkung ten isolierten Druckplatte des Stanzarms 4 verbunden, während des Stanzens verhindert. Der mechanische die dem an Masse liegenden Stanztisch 2 gegenüber-Aufbau einer solchen Stanze im einzelnen, wie er in steht und beim Stanzen nach Durchtrennung des der Patentschrift zur Hauptpatentanmeldung beschrie- 30 Materials über das Stanzeisen und den Stanztisch 2 ben ist, ist zum Verständnis der vorliegenden Verbes- Masseberührung erhält. Die Zuordnung der einzelnen serungserfindung unwichtig, so daß auf eine Be- Relaiskontakte zu den Relaisspulen folgt sinnfällig Schreibung und Darstellung im einzelnen verzichtet aus der Bezeichnungsweise; ihre Anordnung im einwerden kann. zelnen und ihre Funktion gehen aus der weiter unten
Wie in F i g. 1 angedeutet, weist der Schieber des 35 folgenden Beschreibung der Wirkungsweise der er-4/3-Wegeventils 70 an einer Verlängerung eine Ein- findungsgemäßen Steuerung hervor. Senkung 86 auf, in welche in der Mittelstellung des Im Unterschied zu dem elektrischen Steuersystem
Ventilschiebers die Betäügungsrolle 87 eines orts- der Hauptanmeldung befindet sich nun im Stromfesten Mikroschalters 88 einfällt. Bei der Verstellung kreis 92 in der /u den Betätigungsspulen D 3. D 4 des Ventilschiebers 7Ö aus der Mittelstellung in die 40 und D5 führenden Leitung 104 der Schließkon!akt eine oder andere Richtung wird die Betätigungsrolle de1 eines in F i g. 2 in seinem Schaltungsaufbau dar-87 ausgehoben, wodurch der Mikroschalter 88 be- gestellten Kontaktschutzrelais 105. das parallel ?u tätigt wird. dem die Betätigungswicklung 58 für das Hubventil
Der Mikroschalter ist Teil des im übrigen in F i g. 1 enthaltenden Strompfad und der Primärwicklung 94 dargestellten elektrischen Steuersystem!! der erfin- 45 des Transformators 97 in dessen Primärkreis 91 eindungsgemäßen Schwenkarmstanze und enthält einen geschaltet ist.
Schließkontakt 89 sowie einen Umschaltkontakt 90, Wie aus F i g. 2 hervorgeht, enthält das Kontakt-
die bei der Betätigung des Mikroschalters geschlos- schutzrelais 105 einen Transformator 106, durch
sen bzw. umgeschaltet werden. Das elektrische welchen die verhältnismäßig hohe Spannung des Pn-
Steuersystem weist drei voneinander isolierte Strom- 5° märkreises 91 heruntertransformiert und anschlie-
kreise 91, 92 und 93 auf, die durch die Primärwick- Bend über einen Graetz-Gleichrichter 107 glcich-
lung 94, die Sekundärwicklung 95 und die Tertiär- gerichtet wird, so daß an den Ausgangsleitungen 108,
wicklung 96 eines Transformators 97 miteinander ge- 109 des Gleichrichters 107 Gleichspannung anliegt.
koppelt sind. Die Primärwicklung 94 wird von einer In einem ersten Strompfad 110 zwischen den Leitern
Wechselstromquelle, beispielsweise einer Phase und 55 108 und 109 befinden sich in Serienschaltung zuein-
dem Nulleiter eines am Aufstellungsort der Maschine ander die Betätigungsspule D 6 für den Relaiskontaki
vorhandenen Drehstromnetzes, über einen Haupt- t/61 sowie der Emitter-Koflektor-Pfad eines Schalt
schalter 98 gespeist, dessen Schließkontakte zweck- transistors Γ1, an dessen Basis der Emitter eine«
mäßig Teil eines gleichzeitig den nicht dargestellten Steuertransistors Tl angeschlossen ist. Der Kollek
Antriebsmotor einer Druckflüssigkeitspumpe schal- 60 tor des Steuertransistors Tl ist über einen Wider
tenden Motorschützes sind. Im Primärkreis 91 liegt stand rl an den Leiter 108 angeschlossen, wahrem
ferner parallel zur Primärwicklung 94 über einen seine Basis über einen hochohmigen Widerstandr;
öffnungskontakt t/21 und zwei Schließkontakte dV an dem negativen Leiter 109 liegt und somit für ge
und dS1 die Betätigungswicklung 58 für das elektro- wohnlich auf dem Potential dieses Leiters gehaltei
magnetisch betätigbare 3/2-Wegeventil 52 des Hub- 65 wird. Zwischen den Leitern 108 und 109 ist ferne
antrieb». Die Kontakte dlK dV und </5' gehören zu ein Spannungsteiler mit zwei Teilwiderständen r.
drei verschiedenen Relais mit den im Sekundärkreis und τ4 angeschlossen, dessen zwischen den Wider
92 liegenden Erregerspulen D 2, Dl und DS. Die ständen r 3, r4 abgegriffene Teilspannung über dei
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in F i g. 1 dargestellten Handhebel 85 beim Erfassen ganges wird zunächst unterstellt, daß die Bedienungs-
desselben angeschaltet werden kann. person den Handhebel 85 für die gesamte Dauer des
Wiie F i g. 3 zeigt, besteht dieser Handhebel 85 aus Beischwenkens, Stanzens und Rückschwenkens un-
einem Metallrohr 111, das eine auf der Schwenkwelle unterbrochen festhält, so daß infolge des Ansprechens
112 befestigte Nase 113 durchsetzt und mit dieser 5 des Kontaktschutzrelais 105 der Relaiskontakt d61
,leitend verbunden ist.' Am freien Ende trägt der ständig geschlossen ist.
Handhebel einen Kugelkopf 114, der aus zwei in Wenn also nun gestanzt werden soll und hierzu einer Radialebene geteilten Halbkugeln 115 und 116 ein Stanzeisen auf das auf dem Stanztisch ausgebreibesteht. Die untere Halbkugel 115 ist mit einer ab- tete Material wie beispielsweise eine gegerbte Tiergesetzten Bohrung auf das Rohr 111 aufgesteckt und io haut an der gewünschten Stelle aufgesetzt ist, wird ; in elektrisch leitender Verbindung auf diesem be- der Handbetätigungshebel 85 in die gewünschte festigt. Auf der ebenen Oberfläche der Halbkugel 115 Richtung verschwenkt und hierdurch der Ventilschiesitzt eine Isolierscheibe 117 und wird von einer die ber70 aus seiner neutralen Mittellage verstellt, wo-Bohrung der unteren Halbkugel 115 durchsetzenden durch Druckflüssigkeit zum Schwenkantrieb gelangt und ein Stück in das Rohr 111 ragenden Isolier- 15 und der Stanzarm zur. Arbeitsstelle hin verschwenkt buchse 118 in Stellung gehalten. Die auf die Isolier- wird.
scheibe 117 folgende obere Halbkugel 116 nimmt in Mit der Auslenkung des Ventilschiebers 70 wird einer entsprechend geformten Ausnehmung das auch gleichzeitig der Mikroschalter 88 betätigt. Der flanschförmige Ende der Isolierbuchse 118 auf und Schalterkontakt 89 schließt, und der Schalterkontakt enthält im Anschluß an die Ausnehmung eine Ge- »o 90 wird zur Relaisspule D4 umgeschaltet, die hierwindiebohrung 119, in welche das eine Ende einer durch über den noch in Ruhestellung befindlichen beidseitig mit Gewinde versehenen metallischen Zug- Relaiskontakt dSs erregt wird. Mit der Erregung der stange 120 eingreift. Die Zugstange 120 durchsetzt Spule D 4 schließt der Relaiskontakt d 4S und bewirkt mit Hilfe der Isolierbuchse 118 sowie einer weiteren über den bereits vorbereitend geschlossenen Relais-Isolierbuchse 121 am anderen Stangenende mit as kontakt dl2 Selbsthaltung für dieses Relais. Ferner Radialabstand konzentrisch das Rohr 111 und zieht wird dei Relaiskontakt d41 geöffn°t und der Relaismit Hilfe einer sich gegen die zweite Buchse 121 über kontakt rf 4s vorbereitend geschlossen. Die Relaiseine Unterlegscheibe 122 abstützenden Mutter 123 spule Dl bleibt unverändert erregt,
die obere Halbkugel 116 mit der zwischengeschalte- Wenn der Stanzarm "seine Arbeitslage über dem ten Isolierscheibe 117 gegen die am Rohr 111 be- 30 Stanzeisen erreicht hat, wird der Handhebel 85 in die festigte untere Halbkugel 115. Mit Hilfe einer weiteren neutrale Mittelstellung zurückgeführt oder kann im Mutter 124 ist ein zur Basis des Transistors T 2 in Falle einer gegenseitigen hydraulischen Verriegelung Fig. 2 führendes Anschlußkabel 125 an die Zug- zwischen Schwenkantrieb und Hubantrieb auch sostange 120 angeschlossen. fort in die entgegengesetzte Richtung umgelegt wer-Bei Verwendung des vorbeschriebenen Hand- 35 den. wodurch der Ventilschieber 70 in die andere hebeis 85 nach F i g. 3 ist der Abgriff zwischen den Endlage verstellt wird. Beim Erreichen der Mittel-Spannungsteilcrwiderständen r3 und r4 an Masse stellung des Ventilschiebers 70 fällt die Betätigungsgelegt und hierdurch mit der unteren Halbkugel 115 rolle 87 des Mikroschalters 88 in die Ringnut 86 ein, des Handhebels 85 verbunden. Sowie eine Bedie- so daß der Mikroschalter wieder seine in F i g. 1 darnungsperson den Kugelkopf 114 erfaßt, wird auf 4° gestellte unbetätigte Stellung einnimmt. Dadurch Grund des in Vergleich zum Widerstand rl erheb- wird über den vorbereitend geschlossenen Relaislich geringeren Oberflächenwiderstandes der Hand- kontakt rf43, dessen Relaisspule D 4 über den Koninnenfiäche das Potential der Basis des Transistors takt dl2 und den Selbsthaltekontakt rf42 erregt Tl auf die Teilspannung des Spannungsteilers r3, r4 bleibt, die Relaisspule D5 erregt, und dieses Relais angehoben, wodurch der Kollektor-EmiUer-Pfad des 45 schließt seinen Telbsthaltekontakt rf54, stellt den Kon-Steuertransistors Tl leitend wird. Hierdurch gelangt takt dS3 zur Relaisspule D 3 hin vorbereitend um auch an die Basis des Schalttransistors Tl eine so und schließt den Kontakt rf52 im Anodenkreis des hohe Spannung, daß dessen Kollektor-Emitter-Pfad Thyratrons sowie den Betätigungskontakt d51 für den fi leitend wird und Strom durch die Erregerwicklung Elektromagneten 58, dessen Stromkreis durch den I: D 6 fließt, welcher den Schließkontakt d6l einschaltet. 50 noch nicht unterbrochenen Öffnungskontakt rf 2' und |: Das dargestellte und beschriebene Steuersystem der den geschlossenen Schließkontakt rf I1 bereits zur d' erfindungsgemäßen Schwenkarmstanze arbeitet wie Einschaltung des Elektromagneten 58 vorbereitet ist. folgt: Mit dem Einschalten des Motorschützes 98 Dieser wird erregt und stellt das Ventil 52 gegen die ^ läuft die Druckflüssigkeitspumpe der Schwenkarm- Wirkung der Feder 59 auf Stanzen um.
■ stanze an und macht diese in bezug auf ihre Hydrau- 55 Mit der Durchtrennung des auszustanzenden j i likantriebe arbeitsbereit. Materials wird das Gitter 102 über die Druckplatte \ i Mit der Einschaltung des Motorschützes 98 führen 103, das Stanzeisen und den Stanztisch 2 an Masse ·. \ auch die elektrischen Stromkreise 91, 92 und 93 gelegt und verliert seine negative Vorspannung. Dai Spannung, die Kathode 101 des Thyratrons 100 wird durch zündet das Thyratron 100 und erregt über den Ii beheizt, und die Relaisspule D1 »lud über den ge- 60 in jedem Falle geschlossenen Relaiskontakt dSs die Ii schlossenen öffnungskontakt d2s erregt, wodurch Relaisspule D2, die den Kontakt dl1 öffnet und den die Relaiskontakte d I1 und dV vorbereitend schlie- Stromfluß durch den Elektromagneten 58 des Hebj Ben, ohne zunächst weitere Funktionen innerhalb Steuerventils unterbricht Die Feder 59 führt augenj des elektrischen Steuersystems auszulösen. Nach einer blicklich das Hubventil 52 in seine linke Endstellung ausreichenden Anheizzeit für die Kathode 101 des 65 zurück und löst den Rückhub des Stanzarms in seine Thyratrons 100 ist auch der elektrische Teil der angehobene Ausgangsstellung aus.
Stanze betriebsbereit. Nach erneuter Auslenkung des Ventilschiebers 70 Für die nachfolgende Beschreibung des Stanzvor- bzw. nach Durchfahren seiner Mittelstellung wird
der Mikroschalter 88 erneut betätigt, und der Umschaltkontakt 90 läßt die Sekundärspannung über den vorbereitend umgeschalteten Relaiskontakt dS3 an die Relaisspule D 3 gelangen, die den Selbsthaltekontakt dB1 schließt und den im Selbsthaltekreis der Relaisspule D 5 liegenden Kontakt d32 öffnet. Die Relaisspule D 5 bleibt jedoch über den Schließkontakt 89 des Mikroschalters weiter erregt, solange der Ventilschieber 70 durch den Handhebel 85 in der zweiten Auslenkstellung gehalten wird. Wird hingegen der Ventilschieber 70 gar nicht erst in die zweite Auslenkstellung verschoben, dann ist ebenfalls D 5 über den noch geschlossenen öffner D 32 erregt. In jedem Fall ist sichergestellt, daß zunächst einmal die Betätigungsspule 58 eingeschaltet und das Hubventil 52 auf Stanzen umgestellt werden konnten.
Bei der Zündung des Thyratrons spielt sich außer der Abschaltung des Betätigungsmagneten 58 für das Hubsteuerventil 52 folgendes ab:
Mit der Erregung der Relaisspule D 2 wird durch öffnen des Kontaktes d22 auch die Relaisspule D1 stromlos, und deren Schließkontakt d I2 unterbricht den Selbsthaltestromkreis der Relaisspule D 4. Der abfallende Schließkontakt </4s trennt den Selbsthaltestromkreis der Relaisspule D 4 zusätzlich auf. Weiterhin verhindert der abfallende Schließkontakt άΑΆ den Stromfluß zur Relaisspule D 5 über den Umschaltkontakt 90 des Mikroschalters. wenn dieser seine unbetätigte Stellung nach F i g. 1 einnimmt, und der zurückfallende Öffnungskontakt rf4l bereitet den Selbsthaltestromkreis der Relaisspule D 3 vor bzw. schließt diesen, wenn D 3 bereits erregt ist.
Die Erregung der Relaisspule D 3 erfolgt in jedem Fall, wenn der Handhebel 85 ohne zwischenzeitliches Loslassen zum zweiten Mal ausgelenkt wird. Bis dahin ist nämlich die Relaisspule D 5 über den geschlossenen Öffnungskontakt d32 und den Selbsthaltekontakt d54 noch erregt. Die Erregung von DS bleibt aber auch bei der zweiten Auslenkung des Handhebels 85 erhalten, da dann der Schließkontakt 89 des Mikroschaltcrs an die Stelle des mit der Erregung der Relaisspule D 3 öffnenden Kontaktes d32 tritt. Wenn aber nach beendetem Wegschwenken des Stanzarmes der Mikroschalter 88 zum zweiten Mal in seine Ausgangsstellung zurückfällt, unterbricht sein Schließkontakt 89 als letzter den Stromfluß zur Relaisspule D 5. und der Stromfluß durch das Thyratron 100 wird durch den öffnenden SchließkontEikt dS- unterbrochen, so daß dieses löscht und erst wieder zünden kann, wenn dem Gitter 102 erneut seine negative Vorspannung genommen wird, die es sofort nach Abheben der Druckplatte 103 vom Stanzeisen wieder erhält. Durch das öffnen des Schließkontaktes dSs endet die Erregung der Relaisspule D 2, und die Relaisspule D1 wird erneut erregt wie bei Beginn des Stanzzyklus. Da der Stromfluß zur Relaisspule O5 jedoch mit dem öffnen des Schalterkontaktes 89 unterbrochen ist, unterbleibt eine erneute Erregung des Betätigungsmagneten 58 für das Hubsteuerventil, und ein zweiter Stanzhub wird verhindert.
Im Unterschied zum Beginn des Stanzzyklus ist jetzt die Relaisspule D 3 noch an Spannung, was aber die erneute Betriebsbereitschaft der Stanze nicht beeinträchtigt, denn sie wird mit der nächsten Auslenkung des Ventilschiebers 70, durch welche die Erregerspule D 4 über den Umschaltkontakt 90 und den zurückgefallenen Relaiskontakt c/53 wieder erregt wird und der Öffnungskontakt dAx abfällt, sofort zu Beginn des Stanzzyklus wieder abgeschaltet.
Aus der vorstehenden Erläuterung der Wirkungsweise des elektrischen Steuersystems folgt, daß das Relais D 4 die Einleitung des Stanzhubes bei Beginn der Beischwenkbewegung vorbereitet, das Relais D 5 den Stanzhub am Ende der Beischwenkbewegung einleitet, das Relais Dl den Stanzhub beendet und den
ίο Rückhub des Stanzarmes einleitet und das Relais D 3 in Verbindung mit Kontakt 89 von Mikroschalter 88 nach beendetem Wegschwenken des Stanzarmes die Auslösung eines zweiten Stanzhubes verhindert. Das Relais Dl sichert bei Beginn des Rückhubes das spätere Abfallen der beiden Relais D 4 und D 5 und damit das Erlöschen des Thyratrons als Voraussetzung für eine erneute Schaltbereitschaft beim nächsten Arbeitsspiel.
Wenn nun in Gegensatz zur obigen Unterstellung
ίο die Bedienungsperson vor der Auslenkung des Handhebels 85 zum Wegschwenken des Stanzarmes den
.?» Kugelknopf 114 losläßt, wird, wie aus Fig. 1 her-
* vorgeht, durch öffnen des Relaiskontakts r/61 in Leitung 104 die Stromzufuhr zu den Relaisspulen D 3,
D 4 und D 5 unterbrochen. Erfolgt dieses Loslassen bei der ersten Auslenkung des Handhebels 85, also während der Stanzarm zur Arbeitsstelle beigeschwenkt wird, dann fällt das zuvor mit der Umschaltung des Schaltkontakts 90 erregte Relais D 4
ab und verhindert durch den öffnenden Relaiskontakt i/43 eine Einschaltung des ReIaH D 5 und über dieses eine Erregung der Betätigungswicklung 58 für das Stanzhubrelais 52, wenn der losgelassene Handhebel 85 von selbst in seine neutrale Mittellage zuriidekchrt.
Damit befindet sich das Steuersystem wi^fler in seiner Ausgangsstellung vor Beginn des Brfiischwenkens.
Wenn hingegen der Kugelkon^ll4 erst nach Zurückführung des Handhebels 85 in die neutrale Mittelstellung und nach Ausführung des hieran anschlie-
ßenden Stanzhubes losgelassen wird, dann wird außer dem sich bis dahin selbst haltenden Relais D 4 auch das Relais D 5 stromlos und unterbricht den Stromfiuß über das Thyratron 100, das Relais D 2 fällt ab und Relais D1 schaltet erneut ein und stellt den Ausgangszustand des Steuersystems vor Beginn des Beischwenkens wieder her. Nach dem nächsten
' Erfassen und Verschwenken des Handhebels 85 findet somit ohne Sperrung ein neuer Stanzhub statt, sofern der Handhebel dann bei der Zurückführung in
die neutrale Mittelstellung nicht losgelassen wird.
Erfolgt hingegen das Loslassen des Kugelkopfes 114 erst während der zweiten Auslenkung des Handhebels 85 beim Wegschwenken des Stanzarmes, dann wird nur noch der Strom im Relais D 3 unterbrochen was aber bedeutungslos ist, denn dieses Relais würde mit einer weiteren Auslenkung des Handhebels durch die erneute Einschaltung des Relais D 4, das mi seinem Öffnungskontakt dA1 dem Relais D3 vor geschaltet ist, ohnehin unterbrochen werden.
Aus vorstehendem folgt, daß stets mit jedem Los lassen des Kugelknopfes 114 das gesamte Steuer system in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, s< daß mit erneutem Erfassen und Auslenken des Hand hebeis 5 stets eine Beischwenkbewegung ausgeführ
wird, auf die zwangläufig eine Stanzung folgt, sofen der Kugelknopf 114 nicht vor dem Zurückkehren ii die neutrale Mittelstellung erneut losgelassen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Hydraulische Schwenkarmstanze, insbesondere zum Ausstanzen von Leder, Textilien od. dgl., mit einem von der Bedienungsperson über einen Handhebel unmittelbar betätigbaren 3-Stellungsventil für einen doppeltwirkenden hydraulischen Schwenkantrieb und einem 2-Stellungsventil für einen doppeltwirkenden hydraulischen Antrieb, wobei mit der Rückführung des 3-Stellungsventils in seine neutrale Mittelstellung das 2-Stellungsventil selbsttätig auf Stanzhub schaltbar ist und zur Betätigung des 2-Stellungsventils für den Hubantrieb ein vom 3-StellungsventU für den Schwenkantrieb unmittelbar beeinflußbares elektrisches Steuersystem vorgesehen ist, welches derart ausgebildet ist, daß mit der ersten Zurückstellung des 3-Stellungsventils aus einer seiner Endstellungen am Ende des Beischwenkens das 2-Stellungsventil auf Stanzen umgestellt wird, dem sich nach Durchtrennung des Materials sofort der Rückhub durch an sich bekannte elektrisch ausgelöste Umstellung des 2-Stellungsventils anschließt, während bei der zweiten Zurückstellung des 3-Stellungsventils in die neutrale Mittelstellung am Ende des Wegschwenkens eine Betätigung des 2-Stellungsventils unterbleibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (85) zwei elektrisch voneinander isolierte stromleitende Teile (Halbkugeln 115. 116) aufweist, die beim Erfassen des Hebels durch die Hand der Bedienungsperson hochohmig überbrückt werden, und daß an den beiden stromleitenden Handhebelteilen (115, 116) ein im Steuersystem angeordnetes, an sich bekanntes Kontaktschutzrelais (105) derart angeschlossen ist, daß beim Loslassen des Handgriffs (85) ein normalerweise folgender Stanzhub unterbleibt und/oder das Steuersystem in seinen Ausgangszustand zurückfallt.
2. Schwenkarmstanze nach Anspruch 1 mit einem ersten Relais ohne Selbsthaltung, das sofort mit der Einschaltung des elektrischen Steuersystems an eine elektrische Spannungsquelle anspricht und die elektromagnetische Betätigung des 2-Stellungsventils vorbereitet, einem zweiten Relais mit Selbsthaltung, das bei der ersten Auslenkung des 3-Stellungsventils anspricht und die Einschaltung eines dritten Relais mit Selbsthaltung vorbereitet, welches mit der ersten Rückstellung des 3-Stellungsventils eingeschaltet wird und die Erregung des Betätigungsmagneten für das 2-Stellungsventil einschaltet und welches bei der zweiten Auslenkung des 3-Steliungsventils über einen unmittelbar ν,οη diesem betätigten Kontakt und seinem Selbsthaltekontakt erregt bleibt, einem elektronischen Schalter, der bei Durchtrennung des auszustanzenden Materials eingeschaltet und beim Abfallen des dritten Relais wieder ausgeschaltet wird, einem von dem elektronischen Schalter einschaltbaren vierten Relais ohne Selbsthaltung, das die Erregung des Betätigungsmagneten für das 2-Stellungsventil sowie die Erregung des ersten Relais und über dieses die des zweiten Relais unterbricht, und einem fünften Relais mit Selbsthaltung, dessen Erregung mit dem Ansprechen des dritten Relais vorbereitet wird und das bei der zweiten Auslenkung des 3-Stellungsventils erregt wird, sich bei abgefallenem zweitem Relais selbst hält und die Wieder-•»ischaltung des dritten Relais bei der zweiten Rückstellung des 3-Stellungsventils über den bis dahin geschlossenen Selbsthaltekontakt dieses Relais verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktschutzrelais (105) einen Schließkontakt (du1) aufweist, welcher den Betätigungsspulen (D4, DS, D3) des zweiten, dritten und fünften Relais gemeinsam vorgeschaltet ist, so daß diese Relais beim Loslassen des Handhebels (85) zwangläufig in ihre Ruhestellung zurückkehren.
3. Schwenkarmstanze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (85) einen aus zwei voneinander isolierten metallischen Halbkugeln (115, 116) gebildeten Kugelkopf (114) trägt, dessen eine Halbkugel (115) unmittelbar an einem den Hebelarm bildenden Metallrohr (111) sitzt und dessen andere Halbkugel (116), durch Isoliereinlagen (117, 118) von der ersten Halbkugel (115) getrennt, mit einem das Metallrohr (111) mit allseitigem Radialabstand konzentrisch durchsetzenden Anschlußleiter (120) verbunden ist.
4. Schwenkarmstanze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußleiter von einer an den Enden mit Gewinde versehenen Zugstange (120) gebildet ist, deren eines Ende in eine Gewindebohrung (119) der zweiten Halbkugel (116) eingeschraubt ist und deren anderes Ende eine sich gegen eine Isolierbuchse (121) im dortigen Rohrende abstützende Spannmutter (123) trägt.
5. Schwenkarmstanze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Spannmutter (123) tragenden Gewindeende der Zugstange (120) ein Anschlußkabel (125) mit Hilfe einer weiteren Mutter (124) befestigt ist.
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