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DE2059963C3 - Hydraulische Schwenkarmstanze - Google Patents

Hydraulische Schwenkarmstanze

Info

Publication number
DE2059963C3
DE2059963C3 DE19702059963 DE2059963A DE2059963C3 DE 2059963 C3 DE2059963 C3 DE 2059963C3 DE 19702059963 DE19702059963 DE 19702059963 DE 2059963 A DE2059963 A DE 2059963A DE 2059963 C3 DE2059963 C3 DE 2059963C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
hand lever
control valve
contact
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702059963
Other languages
English (en)
Other versions
DE2059963B2 (de
DE2059963A1 (de
Inventor
Anton 6230 Frankfurt Mühlbach
Original Assignee
Deutsche Vereinigte Schuhmaschinen Gmbh, 6000 Frankfurt
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Vereinigte Schuhmaschinen Gmbh, 6000 Frankfurt filed Critical Deutsche Vereinigte Schuhmaschinen Gmbh, 6000 Frankfurt
Priority to DE19702059963 priority Critical patent/DE2059963C3/de
Publication of DE2059963A1 publication Critical patent/DE2059963A1/de
Publication of DE2059963B2 publication Critical patent/DE2059963B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2059963C3 publication Critical patent/DE2059963C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Schwenkarmstanze, insbesondere zum Ausstanzen von Leder, Textilien od. dgl. mit ventilgesteuerten doppeltwirkenden Hydraulikantrieben für die Verschwenkung und den Hub des Stanzarmes, einem selbsttätig in eine neutrale Mittelstellung zurückkehrenden Handhebel zur Betätigung des Steuerventils für den Schwenkantrieb und einem elektrischen Steuersystem, durch welches das Steuerventil für den Hubantrieb in Abhängigkeit von den Schaltbewegungen des Handhebels derart selbsttätig steuerbar ist, daß mit der ersten Zurückstellung des Handhebels in dessen neutrale Mittelstellung am Ende des Beischwenkens des Stanzarmes über die Arbeitsstelle das Hubsteuerventil auf Stanzen umgestellt wird, dem sich nach Durchtrennung des Materials sofort der Rückhub des Stanzarmes durch selbsttätige Umstellung des Hubsteuerventils anschließt, während bei der zweiten Zurückstellung des Handhebels in die neutrale Mittelstellung am Ende des Wegschwenkens eine Betätigung des Hubsteuerventils unterbleibt, wobei der Handhebel zwei elektrisch voneinander isolierte stromleitende Griffteile aufweist, die beim Erfassen durch die Hand der Bedienungsperson hochohmig überbrückt werden, und wobei an den beiden stromleitenden Griffteilen eil im Steuersystem angeordnetes Kontaktschutzrelais derart angeschlossen ist, daß beim Loslassen des Handhebels ein normalerweise folgender Stanzhub unterbleibt und/oder das Steuersystem in seinen Ausgangszustand zurückfällt, nach Patent 17 60 790.
Die besondere Ausbildung des Handhebels in Verbindung mit der besonderen Anordnung eines davon beeinflußbaren Kontaktschutzrelais im elektrischen Steuersystem der Stanze dient bei dem vorgenannten Hauptpatent der Aufgabe, daß automatisch nach jeder ersten von zwei Verschwenkungen (Beischwenken und Wegschwenken) des Stanzarms erfolgende Stanzen beliebig verhindern zu können, wozu es nur eines rechtzeitigen Loslassens des Handhebels bedarf. Dies hat insbesondere dann Bedeutung, wenn der Stanzarm durch zu frühe oder zu späte Rückstellung des Handhebels nicht die richtige Lage über den Stanzeisen erreicht hat. Beim Hauptpatent wird von einem Steuerventil für den Schwenkantrieb der Stanze ausgegangen, das unmittelbar vom Handhebel aus beiäiigbar ist, wozu dort beispielsweise eine mechanische Verbindung zwischen dem Handhebel und dem Schwenksteuerventil vorgesehen ist.
Es hat sich nun in der Praxis herausgestellt, daß der
Handhebel beim Arbeiten mit der Maschine bisweilen ungewollt berührt und aus seiner neutrrien Mittelstellung verschwenkt wird. Dies geschieht insbesondere leicht beim Einrichten des auszustanzenden Materials auf dem Stanztisch. Bei der Stanze nach dem Hauptpatent unterbleibt nun zwar bei einer solchen ungewollten Betätigung der Stanzhub, weil die beiden stromleiterden Teile des Handhebels in einem solchen Falle nicht überbrückt werden. Ein auch nur kurzes Auslenken des Handhebels aus seiner Mittellage genügt jedoch zur Auslösung einer raschen Verschwenkung des Stanzarmes um einen beträchtlichen Weg, wodurch die Bedienungsperson unter Umständen erheblich verletzt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Gefahr zu vermeiden, was erfindungsgemäß dadurch erfolgt, daß zur Betätigung des Steuerventils für den Schwenkantrieb vom Handhebel beeinflußbare Schaltkontakte und von diesen einschaltbare Elektromagnete vorgesehen sind, die nur dann erregbar sind, wenn die Erregerwicklung des Kontaktschutzrelais durch Überbrückung der voneinander isolierten Griffteile des Handhebels erregt ist
Durch die Erfindung wird somit sichergestellt, daß auch die Verschwenkung des Stanzarmes nur erfolgen kann, wenn die Bedienungsperson den Handhebel zu einer gewollten Verschwenkung des Stanzarmes mit der Hand umgreift, so daß also jede sonstige Verschwenkung des Handhebels wirkungslos bleibt.
Die Erfindung wird besonders vorteilhaft angewandt bei einer Schwenkarmstanze mit einem ersten Relais ohne Selbsthaltung, das sofort mit der Anschaltung des elektrischen Steuersystems an eine elektrische Spannungsquelle anspricht und die elektromagnetische Betätigung des Hubsteuerventils vorbereitet, einem zweiten Relais mit Selbsthaltung, das bei der ersten Auslenkung des Handhebels anspricht und die Einschaltung eines dritten Relais mit Selbsthaltung vorbereitet, welches mit der ersten Rückstellung des Handhebels eingeschaltet wird und die Erregung des Betätigungsmagneten für das Hubsteuerventil einschaltet und welches bei der zweiten Auslenkung des Handhebels über einen unmittelbar von diesem betätigten Kontakt und seinen Selbsthaltekontakt erregt bleibt, einem elektronischen Schalter, der bei Durchtrennung des auszustanzenden Materials eingeschaltet und beim Abfallen des dritten Relais wieder ausgeschaltet wird, einem von dem elektronischen Schalter einschaltbaren vierten Relais ohne Selbsthaltung, das dio Erregung des Betätigungsmagneten für das Hubsteuerventil sowie die Erregung des ersten Relais und über dieses die des zweiten Relais unterbricht, und einem fünften Relais mit Selbsthaltung, dessen Erregung mit dem Ansprechen des dritten Relais vorbereitet wird und das bei der zweiten Auslenkung des Handhebels erregt wird, sich bei abgefallenem zweiten Relais selbst hält und die Wiederzuschaltung des dritten Relais bei der zweiten Rückstellung des Handhebels über den bis dahin geschlossenen Selbsthaltekontakt dieses Relais verhindert, wobei das Kontaktschutzrelais einen Schließkontakt aufweist, welcher den Betätigungsspulen des zweiten, dritten und fünften Relais gemeinsam vorgeschaltet ist, so daß diese Relais beim Loslassen des Handhebels zwangsläufig in ihre Ruhestellung zurückkehren, wobei dann in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung der Schließkontakt des Kontaktschutzrelais auch den Elektromagneten zur Betätigung des Steuerventils für den Schwenkantrieb vorgeschaltet ist.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Stromlaufplans näher erläutert.
Ίη diesem Stromlaufplan ist mit 85 der aus dem Hauptpatent bekannte, im Griff geteilte Handhebel bezeichnet, der mechanisch mit einem gesonderten Schieber 130 verbunden ist, welcher eine Einsenkung 86 mit daran anschließenden Nockenflächen trägt, auf welcher die Betätigungsrolle 87 für den zweipoligen Mikroschalter 88 gemäß dem Ausführungsbeispiel des Hauptpatents aufläuft, wenn der Handhebel 85 aus seiner neutralen Mittelstellung nach der einen oder anderen Seite verschwenkt wird. Dem Schieber 130 sind Endkontakte 131 und 132 zugeordnet, die auf der Zuleitungsseite parallel zueinander an den Schließkontakt c/61 des Kontaktschutzrelais angeschlossen sind und zu Elektromagneten 133 bzw. 134 führen, welche im entgegengesetzten Sinne das als 4/3-Wegeventil ausgebildete Schwenksteuerventil 70 führen.
Im übrigen entspricht der Stromlaufplan genau demjenigen nach der Figur des Ausführungsbeispiels beim Hauptpatent, wo das Steuersystem drei voneinander isolierte Stromkreise 91, 92 und 93 aufweist, die durch die Primärwicklung 94, die Sekundärwicklung 95 und die Tertiärwicklung % eines Transformators 97 miteinander gekoppelt sind. Die Primärwicklung 94 wird von einer Wechselstromquelle, beispielsweise einer Phase und dem Nulleiter eines am Aufstellungsort der Maschine vorhandenen Drehstromnetzes, über einen Hauptschalter 98 gespeist, dessen Schließkontakte zweckmäßig Teil eines gleichzeitig den nicht dargestellten Antriebsmotor einer Druckflüssigkeitspumpe schaltenden Motorschützes sind. Im Primärkreis 9t liegt ferner parallel zur Primärwicklung 94 über einem Öffnungskontakt c/21 und zwei Schließkontakte dV und c/5' der Betätigungsmagnet 58 für das elektromagnetisch betätigbare Hubsteuerventil 52 des Hubantriebs. Die Kontakte c/21, d V und c/51 gehören zu drei verschiedenen Relais mit den im Sekundärkreis 92 liegenden Erregerspulen D 2, Dl und D 5. Die Relaisspule D 5 wird zusammen mit den Erregerspulen D 3 und D 4 zweier weiterer Relais über Öffnungskontakte c/41, c/32, Schließkontakte d I2, c/3>, dV, J43, d54, einen Umschaltkontakt c/53 sowie den Schließkontakt 89 und den Umschaltkontakt 90 des Mikroschalters 88 von der Sekundärwicklung 95 des Transformators 97 mit Wechselspannung betrieben, während die Relaisspulen DI und D 2 mit Gleichspannung betrieben werden, die über einen Graetz-Gleichrichter 99 von der Sekundärspannung des Transformators 97 abgenommen wird. Der Relaisspule Dl ist lediglich ein Öffnungskontakt d22 vorgeschaltet, während die Stromzufuhr zur Relaisspule D 2 über einen Schließkontakt c/52 von einem Thyratron 100 gesteuert wird, dessen an Masse (Maschinengestell) angeschlossene und von der Tertiärwicklung 96 des Transformators 97 fremdbeheizte Kathode 101 an der Abgriffsklemme eines von ohmschen Widerständen R1 und R 2 gebildeten Spannungsteilers liegt. Durch diese Schaltung werden die eine Ausgangsklemme des Graetz-Gleichrichters auf positivem und die andere Ausgangsklemme auf negativem Potential gegenüber Masse gehalten. Das Gitter 102 Hegt über einem Widerstand R 3 an der negativen Ausgangsklemme des Graetz-Gleichrichters 99 und ist mit der nur durch eine Pfeilspitze 103 angedeuteten isolierten Druckplatte des Stanzarms 4 verbunden, die dem an Masse liegenden Stanztisch 2 gegenübersteht und beim Stanzen nach Durchtrennung des Materials über das Stanzeisen und
den Stanztisch 2 Masseberührung erhält. Die Zuordnung der einzelnen Relaiskontakte zu den Relaisspulen Folgt sinnfällig aus der Bezeichnungsweise; ihre Anordnung im einzelnen und ihre Funktion gehen aus der weiter unten folgenden Beschreibung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Steuerung hervor.
Weiterhin befindet sich im Stromkreis 92 in der zu den Betätigungsspulen D 3, D 4, und D 5 und den Endschaltern 131,132 führenden Leitung 104 der bereits oben erwähnten Schließkontakt c/61 eines Kontaktschutzrelais, dessen Erregerwicklung D 6 parallel zu dem die Betätigungswicklung 58 für das Hubsteuerventil 52 enthaltenden Strompfad und parallel zur Primärwicklung 94 des Transformators 97 in dessen Primärkreis 91 eingeschaltet ist.
Die nicht gezeigte Steuerklemme des Kontaktschutzrelais ist über eine Leitung 125 an den isolierten Griffteil des Handhebels 85 angeschlossen, so daß beim Umfassen des kugelförmigen Griffs am Handhebel 85 und der dadurch hervorgerufenen hochohmischen Überbrückung zwischen der Leitung 125 und Masse das Kontaktschutzrelais anspricht und seinen einzigen Schließkontakt i/61 schließt.
Wie im einzelnen zum Hauptpatent in der dortigen Patentschrift beschrieben ist, bereitet das Relais D1 bei der Anschaltung des elektrischen Steuersystems an die Spannungsquelle die elektromagnetische Betätigung des Hubsteuerventils 52 vor, während das bei der ersten Auslenkung des Handhebels 85 ansprechende Relais D 4 die Einschaltung des Relais D 5 vorbereitet, das mit der ersten Rückstellung des Handhebels 85 eingeschaltet wird und den Betätigungsmagneten 58 für das Hubsteuerventil 52 an Spannung legt und schließlich bei der zweiten Auslenkung des Handhebels 85 über einen unmittelbar von diesem betätigten Kontakt und einen Selbsthaltekontakt erregt bleibt. Wenn das auszustanzende Material durchtrennt ist, wird durch metallische Berührung zwischen der Druckplatte 103 am Stanzarm und dem Stanztisch 2 über das Stanzmesser das Thyratron 100 gezündet und schaltet das Relais Dl ein, daß die Erregung des Betätigungsmagneten 58 für das Hubsteuerventil 52 sowie die Erregung des Relais D1 und über dieses das Relais D 4 unterbricht. Mit dem Abfallen des Relais D 5 wird auch das Thyratron 100 wieder ausgeschaltet. Schließlich hat das Relais D3, dessen Erregung mit dem Ansprechen des Relais D 5 vorbereitet wird und das bei der zweiten Auslenkung des Handhebels 85 erregt wird, die Aufgabe, sich bei abgefallenem Relais DA selbst zu halten und die Wiederzuschaltung des Relais D5 bei der zweiten Rückstellung des Handhebels 85 zu verhindern.
Durch diese Schaltung wird somit erreicht, daß, solange das Kontaktschutzrelais durch Umfassen des Kugelgriffs am Handhebel 85 eingeschaltet ist, bei jeder ersten auf eine Auslenkung folgenden Zurückstellung des Handhebels 85 selbsttätig ein Stanzhub erfolgt, während dieser Stanzhub bei der Rückstellung nach einer zweiten Auslenkung unterbleibt.
Wird jedoch der Kugelgriff am Handhebel 85 vor der ersten Rückstellung losgelassen, dann öffnet durch das Abschalten des Kontaktschutzrelais dessen Schließkontakt i/61, wodurch der Stanzhub unterbleibt und alle Relais mit Ausnahme des Relais D1 in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, so daß die nächste Auslenkung des Handhebels 85 wieder eine Erstauslenkung ist, auf die dann, wenn die Bedienungsperson den Kugelgriff am Handhebel 85 umfaßt hält, wiederum ein Stanzhub erfolgt.
Sofern nun die Auslenkungen des Handhebels 85 gewollt unter Umfassen des Kugelgriffs vorgenommen werden, hat das dabei erfolgte Schließen des vom Schieber 130 angefahrenen Endschalters 131 bzw. 132 auch eine entsprechende Verstellung des Schwenksteuerventils 70 durch einen der Elektromagnete 133, 134 zur Folge, so daß also hierdurch auch der Stanzarm in gewünschter Weise verschwenkt wird. Wird hingegen der Stanzarm nur versehentlich aus seiner neutralen Mittelstellung, beispielsweise durch Anstoßen mit dem Arm beim Einrichten der auszustanzenden Ware auf dem Stanztisch 2 verstellt, dann verhindert das hierdurch nicht gleichzeitig durch Umfassen des Kugelgriffs erregte Kontaktschutzrelais wegen seines geöffnet bleibenden Kontakts t/61 eine Stromzuführung zu den Endschaltern 131, 132 und über diese zu den Elektromagneten 133, 134, so daß eine solche ungewollte Verstellung des Handhebels 85 ohne Wirkung auf den Stanzarm bleibt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Hydraulische Schwenkarmstanze, insbesondere zum Ausstanzen von Leder, Textilien od. dgl., mit ventilgesteuerten doppeltwirkenden Hydraulikantrieben für die Verschwenkung und den Hub des Stanzarmes, einem selbsttätig in eine neutrale Mittelstellung zurückkehrenden Handhebel zur Betätigung des Steuerventils für den Schwenkantrieb und einem elektrischen Steuersystem, durch welches das Steuerventil für den Hubantrieb in Abhängigkeit von den Schaltbewegungen des Handhebels derart selbsttätig steuerbar ist, daß mit der ersten Zurückstellung des Handhebels in dessen neutrale Mittelstellung am Ende des Beischwenkens des Stanzarmes über die Arbeitsstelle das Hubsteuerventil auf Stanzen umgestellt wird, dem sich nach Durchtrennung des Materials sofort der Rückhub des Stanzarmes durch selbsttätige Umstellung des Hubsteuerventils anschließt, während bei der zweiten Zurückstellung des Handhebels in die neutrale Mittelstellung am Ende des Wegschwenkens eine Betätigung des Hubsteuerventils unterbleibt, wobei der Handhebel zwei elektrisch voneinander isolierte stromleitende Griffteile aufweist, die beim Erfassen durch die Hand der Bedienungsperson hochohmig überbrückt werden, und wobei an den beiden stromleitenden Griffteilen ein im Steuersystem angeordnetes Kontaktschutzrelais derart angeschlossen ist, daß beim Loslassen des Handhebels ein normalerweise folgender Sianzhub unterbleibt und/oder das Steuersystem in seinen Ausgangszustand zurückfällt, nach Patent 17 60 790, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Steuerventils (70) für den Schwenkantrieb vom Handhebel (85) beeinflußbare Schaltkontakte (131, 132) und von diesen einschaltbare Elektromagnete (133, 134) vorgesehen sind, die nur dann erregbar sind, wenn die Erregerwicklung (D 6) des Kontaktschutzrelais durch Überbrückung der voneinander isolierten Griffteile des Handhebels (85) erregt ist.
2. Schwenkarmstanze nach Anspruch 1 mit einem ersten Relais ohne Selbsthaltung, das sofort mit der Einschaltung des elektrischen Steuersystems an eine elektrische Spannungsquelle anspricht und die elektromagnetische Betätigung des Hubsteuerventils vorbereitet, einem zweiten Relais mit Selbsthaltung, das bei der ersten Auslenkung des Handhebels anspricht und die Einschaltung eines dritten Relais mit Selbsthaltung vorbereitet, welches mit der ersten Rückstellung des Handhebels eingeschaltet wird und die Erregung des Betätigungsmagneten für das Hubsteuerventil einschaltet und welches bei der zweiten Auslenkung des Handhebels über einen unmittelbar von diesem betätigten Kontakt und seinen Selbsthaltekontakt erregt bleibt, einem elektronischen Schalter, der bei Durchtrennung; des auszustanzenden Materials eingeschaltet und beim Abfallen des dritten Relais wieder ausgeschaltet wird, einem von dem elektronischen Schalter einschaltbaren vierten Relais ohne Selbsthaltung, das die Erregung des Betätigungsmagneten für das Hubsteuerventil sowie die Erregung des ersten Relais und über dieses die des zweiten Relais unterbricht, und einem fünften Relais mit Selbsthaltung, dessen Erregung mit dem Ansprechen des dritten Relais vorbereitet wird und das bei der zweiten Auslenkung des Handhebels erregt wird, sich bei abgefallenem zweitem Relais selbst hält und die Wiederzuschaltung des dritten Relais bei der zweiten Rückstellung des Handhebels über den bis dahin geschlossenen Selbsthaltekontakt dieses Relais verhindert, wobei das Kontaktschutzrelais einen Schließkontakt aufweist, welcher den Betätigungsspulen des zweiten, dritten und fünften Relais gemeinsam vorgeschaltet ist, so daß diese Relais beim Loslassen des Handhebels zwangsläufig in ihre Ruhestellung zurückkehren, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkontakt (d 6') des Kontaktschutzrelais auch den Elektromagneten (133, 134) zur Betätigung des Steuerventils (70) für den Schwenkantrieb vorgeschaltet ist.
DE19702059963 1970-12-05 Hydraulische Schwenkarmstanze Expired DE2059963C3 (de)

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DE2059963A1 DE2059963A1 (de) 1972-06-15
DE2059963B2 DE2059963B2 (de) 1977-05-05
DE2059963C3 true DE2059963C3 (de) 1977-12-29

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