DE2059963C3 - Hydraulische Schwenkarmstanze - Google Patents
Hydraulische SchwenkarmstanzeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Schwenkarmstanze, insbesondere zum Ausstanzen von
Leder, Textilien od. dgl. mit ventilgesteuerten doppeltwirkenden Hydraulikantrieben für die Verschwenkung
und den Hub des Stanzarmes, einem selbsttätig in eine neutrale Mittelstellung zurückkehrenden Handhebel
zur Betätigung des Steuerventils für den Schwenkantrieb und einem elektrischen Steuersystem, durch
welches das Steuerventil für den Hubantrieb in Abhängigkeit von den Schaltbewegungen des Handhebels
derart selbsttätig steuerbar ist, daß mit der ersten Zurückstellung des Handhebels in dessen neutrale
Mittelstellung am Ende des Beischwenkens des Stanzarmes über die Arbeitsstelle das Hubsteuerventil
auf Stanzen umgestellt wird, dem sich nach Durchtrennung des Materials sofort der Rückhub des Stanzarmes
durch selbsttätige Umstellung des Hubsteuerventils anschließt, während bei der zweiten Zurückstellung des
Handhebels in die neutrale Mittelstellung am Ende des Wegschwenkens eine Betätigung des Hubsteuerventils
unterbleibt, wobei der Handhebel zwei elektrisch voneinander isolierte stromleitende Griffteile aufweist,
die beim Erfassen durch die Hand der Bedienungsperson hochohmig überbrückt werden, und wobei an den
beiden stromleitenden Griffteilen eil im Steuersystem angeordnetes Kontaktschutzrelais derart angeschlossen
ist, daß beim Loslassen des Handhebels ein normalerweise folgender Stanzhub unterbleibt und/oder das
Steuersystem in seinen Ausgangszustand zurückfällt, nach Patent 17 60 790.
Die besondere Ausbildung des Handhebels in Verbindung mit der besonderen Anordnung eines davon
beeinflußbaren Kontaktschutzrelais im elektrischen Steuersystem der Stanze dient bei dem vorgenannten
Hauptpatent der Aufgabe, daß automatisch nach jeder ersten von zwei Verschwenkungen (Beischwenken und
Wegschwenken) des Stanzarms erfolgende Stanzen beliebig verhindern zu können, wozu es nur eines
rechtzeitigen Loslassens des Handhebels bedarf. Dies hat insbesondere dann Bedeutung, wenn der Stanzarm
durch zu frühe oder zu späte Rückstellung des Handhebels nicht die richtige Lage über den Stanzeisen
erreicht hat. Beim Hauptpatent wird von einem Steuerventil für den Schwenkantrieb der Stanze
ausgegangen, das unmittelbar vom Handhebel aus beiäiigbar ist, wozu dort beispielsweise eine mechanische
Verbindung zwischen dem Handhebel und dem Schwenksteuerventil vorgesehen ist.
Es hat sich nun in der Praxis herausgestellt, daß der
Handhebel beim Arbeiten mit der Maschine bisweilen ungewollt berührt und aus seiner neutrrien Mittelstellung
verschwenkt wird. Dies geschieht insbesondere leicht beim Einrichten des auszustanzenden Materials
auf dem Stanztisch. Bei der Stanze nach dem Hauptpatent unterbleibt nun zwar bei einer solchen
ungewollten Betätigung der Stanzhub, weil die beiden stromleiterden Teile des Handhebels in einem solchen
Falle nicht überbrückt werden. Ein auch nur kurzes Auslenken des Handhebels aus seiner Mittellage genügt
jedoch zur Auslösung einer raschen Verschwenkung des Stanzarmes um einen beträchtlichen Weg, wodurch die
Bedienungsperson unter Umständen erheblich verletzt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Gefahr zu vermeiden, was erfindungsgemäß dadurch erfolgt, daß
zur Betätigung des Steuerventils für den Schwenkantrieb vom Handhebel beeinflußbare Schaltkontakte und
von diesen einschaltbare Elektromagnete vorgesehen sind, die nur dann erregbar sind, wenn die Erregerwicklung
des Kontaktschutzrelais durch Überbrückung der voneinander isolierten Griffteile des Handhebels erregt
ist
Durch die Erfindung wird somit sichergestellt, daß auch die Verschwenkung des Stanzarmes nur erfolgen
kann, wenn die Bedienungsperson den Handhebel zu einer gewollten Verschwenkung des Stanzarmes mit der
Hand umgreift, so daß also jede sonstige Verschwenkung des Handhebels wirkungslos bleibt.
Die Erfindung wird besonders vorteilhaft angewandt bei einer Schwenkarmstanze mit einem ersten Relais
ohne Selbsthaltung, das sofort mit der Anschaltung des elektrischen Steuersystems an eine elektrische Spannungsquelle
anspricht und die elektromagnetische Betätigung des Hubsteuerventils vorbereitet, einem
zweiten Relais mit Selbsthaltung, das bei der ersten Auslenkung des Handhebels anspricht und die Einschaltung
eines dritten Relais mit Selbsthaltung vorbereitet, welches mit der ersten Rückstellung des Handhebels
eingeschaltet wird und die Erregung des Betätigungsmagneten für das Hubsteuerventil einschaltet und
welches bei der zweiten Auslenkung des Handhebels über einen unmittelbar von diesem betätigten Kontakt
und seinen Selbsthaltekontakt erregt bleibt, einem elektronischen Schalter, der bei Durchtrennung des
auszustanzenden Materials eingeschaltet und beim Abfallen des dritten Relais wieder ausgeschaltet wird,
einem von dem elektronischen Schalter einschaltbaren vierten Relais ohne Selbsthaltung, das dio Erregung des
Betätigungsmagneten für das Hubsteuerventil sowie die Erregung des ersten Relais und über dieses die des
zweiten Relais unterbricht, und einem fünften Relais mit Selbsthaltung, dessen Erregung mit dem Ansprechen
des dritten Relais vorbereitet wird und das bei der zweiten Auslenkung des Handhebels erregt wird, sich
bei abgefallenem zweiten Relais selbst hält und die Wiederzuschaltung des dritten Relais bei der zweiten
Rückstellung des Handhebels über den bis dahin geschlossenen Selbsthaltekontakt dieses Relais verhindert,
wobei das Kontaktschutzrelais einen Schließkontakt aufweist, welcher den Betätigungsspulen des
zweiten, dritten und fünften Relais gemeinsam vorgeschaltet ist, so daß diese Relais beim Loslassen des
Handhebels zwangsläufig in ihre Ruhestellung zurückkehren, wobei dann in vorteilhafter Ausgestaltung der
Erfindung der Schließkontakt des Kontaktschutzrelais auch den Elektromagneten zur Betätigung des Steuerventils
für den Schwenkantrieb vorgeschaltet ist.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Stromlaufplans näher erläutert.
Ίη diesem Stromlaufplan ist mit 85 der aus dem
Hauptpatent bekannte, im Griff geteilte Handhebel bezeichnet, der mechanisch mit einem gesonderten
Schieber 130 verbunden ist, welcher eine Einsenkung 86 mit daran anschließenden Nockenflächen trägt, auf
welcher die Betätigungsrolle 87 für den zweipoligen Mikroschalter 88 gemäß dem Ausführungsbeispiel des
Hauptpatents aufläuft, wenn der Handhebel 85 aus seiner neutralen Mittelstellung nach der einen oder
anderen Seite verschwenkt wird. Dem Schieber 130 sind Endkontakte 131 und 132 zugeordnet, die auf der
Zuleitungsseite parallel zueinander an den Schließkontakt c/61 des Kontaktschutzrelais angeschlossen sind
und zu Elektromagneten 133 bzw. 134 führen, welche im entgegengesetzten Sinne das als 4/3-Wegeventil ausgebildete
Schwenksteuerventil 70 führen.
Im übrigen entspricht der Stromlaufplan genau demjenigen nach der Figur des Ausführungsbeispiels
beim Hauptpatent, wo das Steuersystem drei voneinander isolierte Stromkreise 91, 92 und 93 aufweist, die
durch die Primärwicklung 94, die Sekundärwicklung 95 und die Tertiärwicklung % eines Transformators 97
miteinander gekoppelt sind. Die Primärwicklung 94 wird von einer Wechselstromquelle, beispielsweise
einer Phase und dem Nulleiter eines am Aufstellungsort der Maschine vorhandenen Drehstromnetzes, über
einen Hauptschalter 98 gespeist, dessen Schließkontakte zweckmäßig Teil eines gleichzeitig den nicht
dargestellten Antriebsmotor einer Druckflüssigkeitspumpe schaltenden Motorschützes sind. Im Primärkreis
9t liegt ferner parallel zur Primärwicklung 94 über einem Öffnungskontakt c/21 und zwei Schließkontakte
dV und c/5' der Betätigungsmagnet 58 für das
elektromagnetisch betätigbare Hubsteuerventil 52 des Hubantriebs. Die Kontakte c/21, d V und c/51 gehören zu
drei verschiedenen Relais mit den im Sekundärkreis 92 liegenden Erregerspulen D 2, Dl und D 5. Die
Relaisspule D 5 wird zusammen mit den Erregerspulen D 3 und D 4 zweier weiterer Relais über Öffnungskontakte
c/41, c/32, Schließkontakte d I2, c/3>, dV, J43, d54,
einen Umschaltkontakt c/53 sowie den Schließkontakt
89 und den Umschaltkontakt 90 des Mikroschalters 88 von der Sekundärwicklung 95 des Transformators 97
mit Wechselspannung betrieben, während die Relaisspulen DI und D 2 mit Gleichspannung betrieben
werden, die über einen Graetz-Gleichrichter 99 von der Sekundärspannung des Transformators 97 abgenommen
wird. Der Relaisspule Dl ist lediglich ein Öffnungskontakt d22 vorgeschaltet, während die
Stromzufuhr zur Relaisspule D 2 über einen Schließkontakt c/52 von einem Thyratron 100 gesteuert wird,
dessen an Masse (Maschinengestell) angeschlossene und von der Tertiärwicklung 96 des Transformators 97
fremdbeheizte Kathode 101 an der Abgriffsklemme eines von ohmschen Widerständen R1 und R 2
gebildeten Spannungsteilers liegt. Durch diese Schaltung werden die eine Ausgangsklemme des Graetz-Gleichrichters
auf positivem und die andere Ausgangsklemme auf negativem Potential gegenüber Masse
gehalten. Das Gitter 102 Hegt über einem Widerstand R 3 an der negativen Ausgangsklemme des Graetz-Gleichrichters
99 und ist mit der nur durch eine Pfeilspitze 103 angedeuteten isolierten Druckplatte des
Stanzarms 4 verbunden, die dem an Masse liegenden Stanztisch 2 gegenübersteht und beim Stanzen nach
Durchtrennung des Materials über das Stanzeisen und
den Stanztisch 2 Masseberührung erhält. Die Zuordnung der einzelnen Relaiskontakte zu den Relaisspulen
Folgt sinnfällig aus der Bezeichnungsweise; ihre Anordnung im einzelnen und ihre Funktion gehen aus
der weiter unten folgenden Beschreibung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Steuerung hervor.
Weiterhin befindet sich im Stromkreis 92 in der zu den Betätigungsspulen D 3, D 4, und D 5 und den
Endschaltern 131,132 führenden Leitung 104 der bereits oben erwähnten Schließkontakt c/61 eines Kontaktschutzrelais,
dessen Erregerwicklung D 6 parallel zu dem die Betätigungswicklung 58 für das Hubsteuerventil
52 enthaltenden Strompfad und parallel zur Primärwicklung 94 des Transformators 97 in dessen
Primärkreis 91 eingeschaltet ist.
Die nicht gezeigte Steuerklemme des Kontaktschutzrelais ist über eine Leitung 125 an den isolierten Griffteil
des Handhebels 85 angeschlossen, so daß beim Umfassen des kugelförmigen Griffs am Handhebel 85
und der dadurch hervorgerufenen hochohmischen Überbrückung zwischen der Leitung 125 und Masse das
Kontaktschutzrelais anspricht und seinen einzigen Schließkontakt i/61 schließt.
Wie im einzelnen zum Hauptpatent in der dortigen Patentschrift beschrieben ist, bereitet das Relais D1 bei
der Anschaltung des elektrischen Steuersystems an die Spannungsquelle die elektromagnetische Betätigung
des Hubsteuerventils 52 vor, während das bei der ersten Auslenkung des Handhebels 85 ansprechende Relais
D 4 die Einschaltung des Relais D 5 vorbereitet, das mit der ersten Rückstellung des Handhebels 85 eingeschaltet
wird und den Betätigungsmagneten 58 für das Hubsteuerventil 52 an Spannung legt und schließlich bei
der zweiten Auslenkung des Handhebels 85 über einen unmittelbar von diesem betätigten Kontakt und einen
Selbsthaltekontakt erregt bleibt. Wenn das auszustanzende Material durchtrennt ist, wird durch metallische
Berührung zwischen der Druckplatte 103 am Stanzarm und dem Stanztisch 2 über das Stanzmesser das
Thyratron 100 gezündet und schaltet das Relais Dl ein, daß die Erregung des Betätigungsmagneten 58 für das
Hubsteuerventil 52 sowie die Erregung des Relais D1
und über dieses das Relais D 4 unterbricht. Mit dem Abfallen des Relais D 5 wird auch das Thyratron 100
wieder ausgeschaltet. Schließlich hat das Relais D3,
dessen Erregung mit dem Ansprechen des Relais D 5 vorbereitet wird und das bei der zweiten Auslenkung
des Handhebels 85 erregt wird, die Aufgabe, sich bei abgefallenem Relais DA selbst zu halten und die
Wiederzuschaltung des Relais D5 bei der zweiten
Rückstellung des Handhebels 85 zu verhindern.
Durch diese Schaltung wird somit erreicht, daß, solange das Kontaktschutzrelais durch Umfassen des
Kugelgriffs am Handhebel 85 eingeschaltet ist, bei jeder ersten auf eine Auslenkung folgenden Zurückstellung
des Handhebels 85 selbsttätig ein Stanzhub erfolgt, während dieser Stanzhub bei der Rückstellung nach
einer zweiten Auslenkung unterbleibt.
Wird jedoch der Kugelgriff am Handhebel 85 vor der ersten Rückstellung losgelassen, dann öffnet durch das Abschalten des Kontaktschutzrelais dessen Schließkontakt i/61, wodurch der Stanzhub unterbleibt und alle Relais mit Ausnahme des Relais D1 in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, so daß die nächste Auslenkung des Handhebels 85 wieder eine Erstauslenkung ist, auf die dann, wenn die Bedienungsperson den Kugelgriff am Handhebel 85 umfaßt hält, wiederum ein Stanzhub erfolgt.
Wird jedoch der Kugelgriff am Handhebel 85 vor der ersten Rückstellung losgelassen, dann öffnet durch das Abschalten des Kontaktschutzrelais dessen Schließkontakt i/61, wodurch der Stanzhub unterbleibt und alle Relais mit Ausnahme des Relais D1 in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, so daß die nächste Auslenkung des Handhebels 85 wieder eine Erstauslenkung ist, auf die dann, wenn die Bedienungsperson den Kugelgriff am Handhebel 85 umfaßt hält, wiederum ein Stanzhub erfolgt.
Sofern nun die Auslenkungen des Handhebels 85 gewollt unter Umfassen des Kugelgriffs vorgenommen
werden, hat das dabei erfolgte Schließen des vom Schieber 130 angefahrenen Endschalters 131 bzw. 132
auch eine entsprechende Verstellung des Schwenksteuerventils 70 durch einen der Elektromagnete 133, 134
zur Folge, so daß also hierdurch auch der Stanzarm in gewünschter Weise verschwenkt wird. Wird hingegen
der Stanzarm nur versehentlich aus seiner neutralen Mittelstellung, beispielsweise durch Anstoßen mit dem
Arm beim Einrichten der auszustanzenden Ware auf dem Stanztisch 2 verstellt, dann verhindert das
hierdurch nicht gleichzeitig durch Umfassen des Kugelgriffs erregte Kontaktschutzrelais wegen seines
geöffnet bleibenden Kontakts t/61 eine Stromzuführung
zu den Endschaltern 131, 132 und über diese zu den Elektromagneten 133, 134, so daß eine solche
ungewollte Verstellung des Handhebels 85 ohne Wirkung auf den Stanzarm bleibt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Hydraulische Schwenkarmstanze, insbesondere zum Ausstanzen von Leder, Textilien od. dgl., mit
ventilgesteuerten doppeltwirkenden Hydraulikantrieben für die Verschwenkung und den Hub des
Stanzarmes, einem selbsttätig in eine neutrale Mittelstellung zurückkehrenden Handhebel zur
Betätigung des Steuerventils für den Schwenkantrieb und einem elektrischen Steuersystem, durch
welches das Steuerventil für den Hubantrieb in Abhängigkeit von den Schaltbewegungen des
Handhebels derart selbsttätig steuerbar ist, daß mit der ersten Zurückstellung des Handhebels in dessen
neutrale Mittelstellung am Ende des Beischwenkens des Stanzarmes über die Arbeitsstelle das Hubsteuerventil
auf Stanzen umgestellt wird, dem sich nach Durchtrennung des Materials sofort der Rückhub
des Stanzarmes durch selbsttätige Umstellung des Hubsteuerventils anschließt, während bei der zweiten
Zurückstellung des Handhebels in die neutrale Mittelstellung am Ende des Wegschwenkens eine
Betätigung des Hubsteuerventils unterbleibt, wobei der Handhebel zwei elektrisch voneinander isolierte
stromleitende Griffteile aufweist, die beim Erfassen durch die Hand der Bedienungsperson hochohmig
überbrückt werden, und wobei an den beiden stromleitenden Griffteilen ein im Steuersystem
angeordnetes Kontaktschutzrelais derart angeschlossen ist, daß beim Loslassen des Handhebels ein
normalerweise folgender Sianzhub unterbleibt und/oder das Steuersystem in seinen Ausgangszustand
zurückfällt, nach Patent 17 60 790, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Steuerventils (70) für den Schwenkantrieb vom
Handhebel (85) beeinflußbare Schaltkontakte (131, 132) und von diesen einschaltbare Elektromagnete
(133, 134) vorgesehen sind, die nur dann erregbar sind, wenn die Erregerwicklung (D 6) des Kontaktschutzrelais
durch Überbrückung der voneinander isolierten Griffteile des Handhebels (85) erregt ist.
2. Schwenkarmstanze nach Anspruch 1 mit einem ersten Relais ohne Selbsthaltung, das sofort mit der
Einschaltung des elektrischen Steuersystems an eine elektrische Spannungsquelle anspricht und die
elektromagnetische Betätigung des Hubsteuerventils vorbereitet, einem zweiten Relais mit Selbsthaltung,
das bei der ersten Auslenkung des Handhebels anspricht und die Einschaltung eines dritten Relais
mit Selbsthaltung vorbereitet, welches mit der ersten Rückstellung des Handhebels eingeschaltet wird und
die Erregung des Betätigungsmagneten für das Hubsteuerventil einschaltet und welches bei der
zweiten Auslenkung des Handhebels über einen unmittelbar von diesem betätigten Kontakt und
seinen Selbsthaltekontakt erregt bleibt, einem elektronischen Schalter, der bei Durchtrennung; des
auszustanzenden Materials eingeschaltet und beim Abfallen des dritten Relais wieder ausgeschaltet
wird, einem von dem elektronischen Schalter einschaltbaren vierten Relais ohne Selbsthaltung,
das die Erregung des Betätigungsmagneten für das Hubsteuerventil sowie die Erregung des ersten
Relais und über dieses die des zweiten Relais unterbricht, und einem fünften Relais mit Selbsthaltung,
dessen Erregung mit dem Ansprechen des dritten Relais vorbereitet wird und das bei der
zweiten Auslenkung des Handhebels erregt wird, sich bei abgefallenem zweitem Relais selbst hält und
die Wiederzuschaltung des dritten Relais bei der zweiten Rückstellung des Handhebels über den bis
dahin geschlossenen Selbsthaltekontakt dieses Relais verhindert, wobei das Kontaktschutzrelais einen
Schließkontakt aufweist, welcher den Betätigungsspulen des zweiten, dritten und fünften Relais
gemeinsam vorgeschaltet ist, so daß diese Relais beim Loslassen des Handhebels zwangsläufig in ihre
Ruhestellung zurückkehren, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkontakt (d 6') des Kontaktschutzrelais
auch den Elektromagneten (133, 134) zur Betätigung des Steuerventils (70) für den
Schwenkantrieb vorgeschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702059963 DE2059963C3 (de) | 1970-12-05 | Hydraulische Schwenkarmstanze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702059963 DE2059963C3 (de) | 1970-12-05 | Hydraulische Schwenkarmstanze |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2059963A1 DE2059963A1 (de) | 1972-06-15 |
| DE2059963B2 DE2059963B2 (de) | 1977-05-05 |
| DE2059963C3 true DE2059963C3 (de) | 1977-12-29 |
Family
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