DE1760206C - Knopfeinziehmaschine - Google Patents
KnopfeinziehmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Knopfeinziehmaschine zum Einziehen von'Knöpfen in Kissen für Polstermöbel
mit einem Ständer, mit einer Halterung in dem Ständer zur Aufnahme eines Kissens, mit auf beiden
Seiten des Kissens am Ständer befestigten Schienen, wobei auf den Schienen an einer Seite des Kissens in
Führungen verschiebbare Knopfeinziehnadeln und auf den Schienen auf der anderen Seite des Kissens
Gegendruckstempel verschiebbar angeordnet sind, mindestens eine Schiene in Führungen verschiebbar
ist und die Knopfeinziehnadeln und die Gegendruckstempel aufeinander zu und voneinander weg bewegbar
sind.
Bei Polstermöbeln, insbesondere bei Couches und Sesseln, werden häufig Kissen verwendet, auf deren
Unter- und Oberseite an einer oder mehreren sich genau gegenüberliegenden Stellen Knöpfe aufgesetzt
sind, die durch Schlaufen unter Zugspannung so miteinander verbunden und zusammengehalten sind,
daß das Kissen durch die beiden Knöpfe an diesen ao Stellen eingedrückt wird.
Aus der deutschen Patentschrift 747 617 ist eine Maschine dieser Gattung zum sogenannten Abheften
von Polsterwaren, insbesondere Matratzen, bekannt. Bei dieser Maschine werden die Matratzen horizontal as
zwischen zwei Roste eingelegt, von denen der untere starr und der obere gegenüber dem unteren beweglich
ist. Durch Verschieben des oberen gegenüber dem unteren Rost werden die eingelegten Matratzen
zusammengedrückt und gehalten. Durch in dem unteren Rost vorgesehene Führungsbuchsen werden anschließend
Nadeln von unten nach oben durch die Matratzen du'chgestoßen. In die aus der Oberseite
der Matratze austretenden Nadelspitzen werden Fadenschlingen eingelegt, auf die Knöpfe aufgezogen
sind und die anschließend bei der Abwärtsbewegung der Nadeln durch die Matratzen durchgezogen werden.
Eine weitere Maschine sehr ähnlicher Konstruktion wird auch in der deutschen Patentschrift
808 179 beschrieben. Die Maschinen dieser Art eig- *o
nen sich ausgezeichnet zum Abheften von bzw. zum Einziehen von Fadenschlingen in Matratzen, die ein
relativ grobes Gebrauchsgut darstellen und an deren äußere Form, da sie im Gebrauchszustand durch das
Bettuch verdeckt werden, nicht die höchsten Ansprüehe gestellt werden.
Aus der deutschen Patentschrift 721 348 ist eine weitere Maschine dieser Gattung bekannt. Bei dieser
Maschine sind die Führungen der Knopfeinziehnadeln und der Gegendruckstempel verschiebbai. Damit
läßt sich der gegenseitige Abstand der aufzuheftenden Knöpfe veränderlich einstellen.
Matratzen dienen vorwiegend zum Polstern oder Federn. Die in sie eingezogenen Fadenschlingen, die
durch die auf beiden Seiten der Matratze befestigten Knöpfe unter Spannung gehalten werden, spannen
dabeidie Matratzen vor und üben eine rein mechanische Funktion aus. Bei auf die Kissen von Polstermöbeln
aufgehefteten und durch die Fadenschlingen gehaltenen Knöpfen liegen die Verhältnisse jedoch anders.
Diese Knöpfe und Fadenschlingen dienen nicht allein zum Vorspannen der Kissen, sondern auch zur
Dekoration. Man spricht von Knopfbildern, gemäß denen die Knöpfe mit unterschiedlichen Abständen
in beiden Richtungen auf die Kissen aufgezogen sind. Häufig werden die Knöpfe bewußt mit starker Spannung,
d. h. mit im Verhältnis zur Kissendicke kurzen Fadenschlingen,' aufgezogen. An solcher mit starker
Spannung aufgezogenen Knöpfen wird das Kissen stark eingedrückt Von diesen Druckstellen bzw. von
den Knöpfen gehen dabei strahlenförmig Falten oder Furchen aus. Auch diese Falten und Furchen gehören zur Dekoration und sollen in bestimmter Weise
ausgebildet sein.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Knopfeinziehmaschine so auszubilden, daß sich
die Knöpfe auch nach Maßgabe unterschiedlicher Knopfbilder leicht einziehen lassen und das eingestellte
und erwünschte Knopfbild und der sich daraus ergebende Dekorationseffekt exakt und leicht beherrschbar
wird. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einer Knopfeinziehmaschine der
eingangs genannten Gattung vor, daß die Halterung als ein im Ständer horizontal verschiebbarer und
hochstehender Kissenhalterahmen zur Aufnahme eines oder mehrerer Kissen ausgebildet ist, die Schienen
auf beiden Seiten des Kissenhalterahmens auf Vertikalführungen verschiebbar geführt sind, die Gegendruckstempel
als auf Stielen gehaltene, eine öffnung aufweisende Platten ausgebildet sind und an
den die Knopfeinziehnadeln haltenden und als Führungsroh
rc ausgebildeten Führungen ebensolche mit den Gegendruckstempeln zusammenarbeitende Platten
an Stielen befestigt sind, wobei alle Stiele und die Führungsrohre an an sich bekannten und auf den
Schienen verschiebbaren Buchsen befestigt sind.
Der sich bei einer derartigen Ausbildung ergebende erste Vorteil liegt darin, daß ein oder bei geringer
Größe mehrere Kissen nicht mehr horizontal in die Maschine eingelegt werden, sondern vertikal in dem
horizontal verschiebbaren Kissenhalterah men aufgenommen
sind. Dies bedeutet, daß die Vorder- und Rückseite des Kissens, die bearbeitet werden sollen,
sowohl für das Auge als auch für die Hände des Arbeiters frei zugänglich sind. Der Arbeiter kann daher
genau sehen, wie und wo eine Kisseneinziehnadel eingestoßen wird. Notfalls hilft er mit der Hand nach
und greift regulierend ein.
Der Kissenhalterahmen ermöglicht weiter, daß zwei, vier, sechs oder eine noch größere Anzahl von
Kissen gleichzeitig in die Maschine eingeschoben und dort bearbeitet werden. Dies verkürzt die Arbeits
Die Verschiebbarkeit der Schienen in Vertikalrirhtung ermöglicht weiter, den Abstund der Knöpfe in
senkrechter Richtung zu verändern, um damit die Knopfbilder beliebig zu gestalten.
Die Ausbildung der Gegendruckstempel als an Stielen gehaltene und Öffnungen aufweisende Platten
und die Anordnung von ebensolchen Platten an den die Knopfeinziehnadeln haltenden Führungen bringt
einen weiteren arbeitstechnischen Vorteil. Die von beiden Seiten auf das Kissen aufgedrückten Platten
drücken dieses zusammen. Die in den Platten vorgesehene Öffnung, deren Durchmesser das für das Einstecken
der Nadeln notwendige Maß übersteigt, gibt dabei den Blick frei auf die Stelle, auf die der Knopf
aufgesetzt wird und an der der Arbeiter häufig regulierend eingreifen muß. Durch die Stiele werden die
Platten auf Abstand gegenüber den Schienen gehalten, so daß der Arbeiter mit seiner Hand oder einem
Werkzeug mühelos an die Kissenober- oder -Unterseite heranreichen kann.
Damit ermöglicht die erfindungsgemäße Ausbildung ein vielseitiges und genaues Einstellen von
Knopfbildern und stellt sicher, daß diese auch tat-
sächlich erzielt werden. Das Herstellen von vielseitigen
Knopfbildern wird noch dadurch unterstutzt, daß alle Stiele und dieFührungsrohre an auf den Schienen
verschiebbaren Buchsen befestigt sind, so daß der Abstand der Knöpfe auch in horizontaler Riehtung
beliebig verändert und eingestellt werden kann.
In einer Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Knopfeinzichnadeln einzeln einsteckbar in
den Führungsrohren gehalten sind. Dies erleichtert das Ausbilden von bestimmten Knopfbildern bzw.
das Höften, wie dieser Arbeitsvorgang genannt wird. Zum Beispiel wird zuerst ein mittlerer Knopf unter
Bildung von strahlenförmig von ihm ausgehenden Stoffalten eingezogen. Von diesem mittleren Knopf
ausgehend wird nach links und rechts weitergearbeitet, bis das gewünschte Knopfbild und Stoffhallebild
entstanden ist.
In zweckmäßiger Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Schienen an ihren Enden Buchsen
tragen, die Buchsen auf den Vertikalführungen gleiten, auf den Vertikalführungen Zahnstangen befestigt
sind, die Schienen an jedem Ende in die Zahnstangen eingreifende Ritzel tragen, die Ritzel an beiden Enden
durch eine Welle miteinander verbunden sind und an einem Ende eine Kurbel auf die Wellen aufgesetzt
ist. Diese Ausgestaltung stellt einen Antrieb für die Verschiebung der Schienen in der Vertikalrichtung
dar. Durch einfaches Drehen der Kurbeln lassen sich die Schienen aufwärts oder abwärts verschieben.
Damit ergibt sich ein anderer Abstand der Knöpfe in Vertikalrichtung und damit mühelos ein
anderes Knopfbild.
Um diesen Vertikalabstand der Knöpfe genau einstellen zu können und damit wiederholbar zu machen,
ist eine abgewandelte Ausführungsform gekennzeichnet durch eine auf die Vertikalführung aufgebrachte
Längenskala.
Die erfindungsgemäße Maschine ermöglicht das Einstellen und Einhalten eines Knopfbildes durch
eine einzige Person. Diese leichte Bedienbarkeit muß auch für das Einführen der Kissen in und das Herausschieben
der Kissen aus der Maschine nach deren Bearbeitung möglich sein. Zu diesem Zweck sieht die
Erfindung in einer weiteren Abwandlung vor, daß an der oberen und der unteren Begrenzung des Rahmens
in Längsrichtung durch die Maschine durchlaufende Führungsschienen angeordnet sind und der
Kissenhalterahmen in diesen Führungsschienen verschiebbar ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht ein einfaches
Verschieben des Kissenhalterahmcns.
Die Kissenhalterahmen können von Kissenmodell zu Kissenmodell unterschiedlich ausgebildet sein. Ein
Kissenhalterahmen muß daher leicht in den Maschinenrahmen eingehängt und auch wieder von diesem
abgenommen werden können. Hierzu sieht die Erfindung vor, daß die obere Führungsschiene ein Kasten-Hohlproffl
ist und an ihrer Unterseite einen Längsschlitz aufweist, in der oberen Führungsschiene
Rollen laufen, an denen der Kissenhaltcrahmen aufgehangen ist, und am unteren Ende des Kissenhalterahmcns
eine die untere Führungsschiene übergreifende FühningskTaue angeordnet ist.
Zum Erzielen hoher Arbeitsgeschwindigkeiten wird der Kissenhaltcrahmen zweckmäßig so ausgebildct,
daß er mindestens zwei Kissen nebeneinander aufnehmen kann. Mit diesen Kissen wird der Kisscnhalicrahmcn
durch die Maschine durchgeschoben und muß an denjenigen Stellen verriegelt werden, an
denen die Knopfeinziehnadeln usw. zur Wirkung kommen sollen. Anders ausgedrückt, die Länge eines
Kissenhalterahmens in der Horizontalen kann die Arbeitsbreite der Maschine übersteigen. Zum Erzielen
der hierdurch bedingten Verriegelung des Kissenhalterahmens in den verschiedenen Arbeitsstellungen
sieht die Erfindung vor, daß auf der Unterseite des Kissenhalterahmens eine Metallschiene befestigt ist,
in der Metallschiene in einem Abstand entsprechend der Größe der Kissen Bohrungen angeordnet sind,
auf dem festen Rahmen eine mit einem Handgriff betätigbare Verriegelungsstange angeordnet und in jeweils
eine der Bohrungen einrastbar ist.
Die gewünschte einwandfreie Ausbildung der Knopfbifder verlangt, daß die Kissen über ihrer gesamten
Fläche gleichmäßig und stetig zusammengedrückt werden. Ebenso soll dies schnell und ohne
körperliche Beanspruchung der Bedienungsperson erfolgen. Hierzu sieht die Erfindung in einer Abwandlung
vor, daß die vorderen Vertikalführungen an ihrem unteren und oberen Ende je eine Buchse
aufweisen, die Buchsen auf horizontalen seitlichen Schienen des Rahmens laufen, die Vertikalführungen
an ihrem unteren und oberen Ende mit sich in gleichen Richtungen bewegenden Zügen von miteinander
synchronisierten Ketten fest verbunden sind und die Ketten in beiden Richtungen antreibbar sind. Als
zweckmäßig hat sich herausgestellt, daß die Ketten über untere und obere Kettenränder geführt und an
einen pneumatischen Druckzylinder angeschlossen sind. Da Druckluft in jedem Betrieb vorhanden ist,
stellen die pneumatischen Druckzylinder einen einfachen und elastischen Antrieb für das Verfahren der
vorderen Vertikalfühmngen und der an ihnen gehaltenen
Schienen und Fuhrungen für die Knopfeinziehnadeln dar.
Für die Verbindung der Vertikalfühmngen mit und den Antrieb der Vertikalfühmngen durch die
Druckzylinder hat sich als eine zweckmäßige Ausgestaltung herausgestellt, daß an beiden Enden Kolbenstangen
aus dem Druckzylinder herausgeführt sind, eine Kette über Kettenräder an beiden Seiten des
Rahmens geführt und mit ihren Enden an die Kolbenstangen angeschlossen ist, mit den Kettenrädern
je ein unteres Kettenrad verbunden ist, über die eine untere Kette läuft, ein auf der Hinlerseite liegendes
Kettenrad eine vertikal verlaufende Welle antreibt, auf deren oberes Ende ein oberes Kettenrad aufgesetzt
ist, auf der anderen Seite ebenfalls eine vertikal verlaufende Welle angeordnet ist, beide Wellen über
Kettenräder und eine ohere Kette miteinander verbunden sind und die zweite Welle an ihren beiden
Enden Kettenräder trägt und damit eine untere und eine obere Kette auf dieser Seite antreibt.
Die bisher beschriebene Konstruktion bewirkt, daß die die Knopfeinziehnadeln haltenden Führungen
und die an diesen vorgesehenen Platten gegen die Kissen gefahren und auf deren Vorderseite aufgedrückt
werden. Ebenso muß auch eine Relativbewegung zwischen den Rückseiten der Kissen einerseits
und den hinter diesen befindlichen Gegendruckstempeln erreicht werden, da die Kissen beim Einziehen
der Fadcnschlingen zum Erzielen einer symmetrischen Ausbildung auch an ihren Rückseiten eingedrückt
werden müssen. Hierzu sieht die Erfindung in einer weiteren Abwandlung vor, daß die Vertikalfühmngen
an einem Klemmpunkt an die Ketten angc-
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klanmt sind und mit den Vertikalführungen^ ^^1^^^^^^^
bare Mitnehmer zusammenwirken, d.e auf: der letzten aerseire Die B Längenskala 21 der rechts
Wegstrecke der Vertikalführungen geger.denK«sen f/'^n Vertikalführung20 ist in Fig. 1 dargesteUt.
halterahmen drücken. Dies bedeutet, daß deVöü 11^jn Fig j dargestellte Ausführungsform ist fur
kalführungen "ach Zurücklegen emeremstdlbaren 5 ^ ^m J denen maximal neu„ Knöpfe m
Wegstrecke an den Kissenhalterahmen ««^Ββη_und £ übereinander bzw. nebeneinander an-
diesen relativ zu den Gegendruckstempeln versch.e jedre^ ^^ ^^^ sind drei «^βκη
ben, die sich hinter ihm befinden. WP;teren 22 vorgesehen. An ihren Enden weisen diese Sch.e-
Schließlich sieht die Erfindung in einer^werteren »jorg ^ Diese ^^ ^ d ^,
Abwandlung noch vor, daß die » an ^ bekannter ;»v ikalfah w geschoben und auf diesen
Weise mit einem Einschnitt zum E η legen^ der verschieblich. Wie Fig. 2 für die vorde-
Schlaufe versehene Einziehnadel eine Dre'kan\sP^ ren Vertikalführungen 20 zeigt, ist jede Buchse 24
mit drei spitz zulaufenden s^at^^J^l^. mit einem Ritzel 26 versehen, das mit einer Kurbel
auf ihrem Umfang zwei von dem E nschmtt ausge ^ ^ ^^ übersicht der D el.
hetode und längsverlaufende Profilnuten ha ,, derart, i5 « g ^ ^ fflr die hin yer-
daß sich die beiden Stränge ™*^Χ£?ξ£~ ^führungen 20 eingezeichnet. Die Ritzel 26 arbei-Mb
und die Knopfeinziehnadel durch die Bohrung s ^n ^ ^^e,,, die auf die
des Führungsrohres durchziehbar .st Es tart«chι he* lnnenseiten der Vertikalführungen 20 aufgesetzt ist.
ausgestellt, daß eine ^..T^^S » Die am linken und rechten Ende der Maschine Mt-
del das Kissen ohne wesentliche Materauzentorung ^ ^ durch nicht ^ w llen
glatt durchstößt und auch nach Einlegen der t* mitcinander verbunden, die parallel zu den Langs-
denschlaufe ohne deren Beschädigung durch ehe verlaufen. Dadurch wird sichergestellt,
Führungsrohre gezogen werdent kann, da die Fa tun g ^ 22 w Drehen der Kurbel
denschlaufe geschützt in den Prof.lnutenhe|. ihren beiden Enden gleichmäßig auf und ab
An Hand des in der Zeichnung ge^n Ausf uh «5 werd£ ^ daß siß sich einmal parallei
rungsbeispiels wird die Erfindung nun werter be nach 8 oben bzw nach unten verschieben und zum anschrieben.
In der Zeichnung ist . M deren nicht verkanten.
Fig. 1 eine Ansicht auf d.e Vorderseite der Ma ^ .^ ^.^ ^ sin(J drd Nadelführungs
schine, . „.. ...derMaschine 30 büchsen 32 nebeneinander angeordnet, die .n Fig.4
Fig^eineAnsichtaufeineSürnseitederMascmne, wenlen ^„^ meh a,s jcwe,,s
undzwarbeiFig-1 auf das linke Ende der Mascltone, & einer Rcjhe nebeneinander angeord-
Fig. 3 eine schemat.sche Ansicht von oben aut ^ ^^ ^„^ man d;e ^x ^x Nadclfuhrungs.
den pneumatischen Antrieb B;hn.icht auf den büchsen 32 entsprechend. Die Nadelführungsbuchsen
Fig. 4 eine perspekt.vische Deta.lansicM a^t den ^ ^ 1^^ &^ den Schienen 22 ho.
Gegendruckstempel ^,^'ίΤ^ΑΪί, ben. Durch einen Andrückknopf 34. der unter Federsens
und auf die Knopfeinziehnadel zum Einziehen . ^^ ^ ^^ ^ ^ den Schienen 22 gehalten.
der Fadenschlaufe, . d ^1011 Ziehcn des Knopfes 34 werden sie fragege-
F i g. 5 eine perspekt.v.sche Ans,cht auf das .orde ^ ^ ^ .mmii^eaam Seiten tragen die Na-
re Ende der Einziehnadel, Schnittlinie in 40 deiführungsbuchsen 32 Stiele 36, auf denen Platten
Fig. 6 ein Schnitt entlang der Schnittlinie 3g sitzen. Jede Platte 38 weist eine große öffnung 40
F i g. 5 in Blickrichtung der Pfeile <H>, öffnungen 40 liegen genau vor bzw. in der
Fic. 7 ein Schnitt entlang der Schnittlinie Verlängcrun(, von Führungsrohren 42, d.e auf d.e
Fig. 5 in Blickrichtung der Pteue/-/, Buchsen 32"aufgesetzt sind. Die Führungsrohre
F8ig. 8 eine ^^^,^"ÄtoSlSS « dienen zum Halfen und Führen der Knopfemz.ehna-
Arbeitsschnttes beim Einziehen aerra dein 44, wie F i g. 4 zeigt.
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines we. ^ ^ ^^ Führungsschiene 14 laufen Rollen
leren Arbeitsschrittes bei diesem Vorgang ^ 46 ^ emc Tragschienc 48 auf-
Fig. 10 eine Perspektivische Darstellung eines der ^^ ^ R. halt ηΐη^ 5β
dritten Arbeitsschrittes be. diesem Vorgang^unü Srfgetangen ist. An seiner Unterste weist diese.
F ig. 11 eine pe^jT^-.^S^toFato- Kisienhalterahmen 50 eine Schiene 51 auf. An der
Teiles des Kissens nach dem Einziehen der faden ^^ ^ KissenhaUerahmens 50 ist werter ein(
schlaufe bei fertig aufgesetzten Knöpfen Führungsklaue 52 befestigt, die die untere Fuhrungs
Die Maschine steht auf einem Stander 1«^J^1 ^14 umgreift. Diese Klaue 52 kann, w»
hält als tragendes Element einen Minenräumen ^^ ^ oben fe na h ant
12. Unten und oben lauft d«rchd.e M ascn«ie ver|choben werdcn, um dcn Kissenhalterahmen
Längsrichtung je eine Fuhrungsschume 14 dug U der ^^^ FühTungsscWene 14 zu verbinde,
obere Führungsschiene 14 ^™FS*£ untersei- bzw. freizugeben. Im gezeigten Beispiel enthalt de
ein hohles Kastenprofil ausgehideU "J8^Xjn Kisscnhaltcrahmen 50 sechs Kissen 53. Die Kissp
te längsgeschliut ist. Der RahmeniI2 M£ , quadratische Form. Die rechte liegenden K«
Fig. 1 sichtbaren vorderen J?™2* ^ seitli- sen weisen je eine Aussparung auf. Entsprechend hi
Schienen 16 auf und die in Fi& 2^11JJ1 ™nwkn der Kissenhalterahmen 50 einen nach innen gcher
chen Schienen 18. D.e Sch.enen 16 bzw 1» ver>a Vorsprung, Die Schiene 51 west mehrere Boh
jeweils an der Unter- bzw. der Oberseite ^an f dje ^ ^ ^^ οηβιη ^ s
mens. Zwischen den S*ICTCn ^ fvertikSran 6S befinden. In die Bohrungen 54 rastet dnc Verncg«
Vcrtikalführungen 20. u D-c vorderen Vert^fu^hron S 56 cjn Dicsc Verriegclungsstangc 56 «
gen, die in F i g. 2 rechts hegen, sind honzonUd ver ^„„^zweiannigen HcM 58 angclcnkt. der m
Lhiebbar. Zwischen diesen horizontal·verschiebbaren h ff ^ vcrschwcnkl wird
Vertikalführungen 20 verlaufen d.e in Γ. g. sicm
ίο
Die bei der Ansicht in F i g. 1 vorne bzw. bei der Ansicht in F i g. 2 rechts liegenden Schienen 20 sind
verschieblich. Zu ihrem Antrieb dient ein doppelt beaufschlagter, vorzugsweise mit Druckluft arbeitender
einzelnen Kissen 53 werden in ihn eingesetzt. Darauf wird dieser etwas angehoben, und die Rollen 46 werden
in die obere Führungsschiene 14 eingeschoben. Die Klaue 52, die an einem oder an beiden Enden
Druckzylinder 66, der an der Hinterseite der Maschi- S des Rahmens 50 angebracht sein kann, wird angehone
unten angeordnet ist (s. Fig. 2). Wie Fig. 3 zeigt, ben, so daß man den Rahmen50 schwenken und
weist der Druckzylinder 66 zwei Kolbenstangen 68 genau über die untere Führungsschiene 14 bringen
auf, die an seinen' beiden Enden aus ihm herausge- kann. Darauf läßt man sie los, worauf sie den Rahführt
sind. Auf den Kolbenstangen 68 sitzen verstell- men 50 auf der unteren Führungsschiene 14 zenbare
Anschläge 70. Mit diesen läßt sich der Hub des io triert. Der Rahmen 50 wird so weit in die Maschine
Druckzylinders 66 einstellen. Eine Kette 72, die um eingeschoben — bei Blickrichtung auf Fig. 1 von
Kettenräder 74 geführt ist, ist mit den Kolbenstangen links nach rechts —, bis die Verriegelungsstange 56
68 verbunden. Die auf beiden Seiten der Maschine in die erste Bohrung 54 eingreift und den Halterah-(links
und rechts in Fig. 1) liegenden Kettenräder 74 men 50 verrastet. Als nächstes werden die Schienen
drehen vertikal geführte Wellen 76. Unten und oben 15 22 durch Drehen der Kurbeln 28 auf richtige Höhe
auf der WeUe 76 sitzt je ein Kettenrad 78. Diese trei- gebracht. Die gewünschte Höhe läßt sich an der Länben
Ketten 80 an. Auf der Vorderseite der Maschine genskala 21 ablesen. Im gezeigten Beispiel wird die
(rechts in Fig. 2 bzw. in Fig. 3) sind die Ketten 80 oberste Schiene 22 nicht benötigt, da nur zwei Kissen
um Kettenräder 78 geführt. Ganz oben auf den WeI- 53 übereinander angeordnet sind bzw. jedes Kissen
len 76 sitzen noch Kettenräder 82, die durch eine 20 nur eine Reihe Knöpfe erhalten soll. Nachdem man
Kette 84 miteinander verbunden sind. Dadurch wer- durch Drehen an den Kurbeln 28 die Höhe eingeden
die Antriebe auf beiden Seiten der Maschine stellt hat, wird nun durch Verschieben der Nadelfühsynchronisiert.
Die Zufuhr der Druckluft zu dem rungsbuchsen 32 die Seitenlage eingestellt. Im gezeig-Druckzylinder
66 erfolgt über den Druckluftanschluß ten Beispiel sollen zwei Knöpfe seitlich nebeneinan-92
(links oben in Fig. 1). Der Luftdruck läßt sich an as der angeordnet werden. Die gezeigte Ausführungseinem
Manometer 94 ablesen und mit einem Regler form eignet sich zum Anbringen von drei Knöpfen
regulieren. Die Betätigung des Druckzylinders 66 er- nebeneinander. Die Anzahl der Schienen 22 und die
folgt mit einem Drucklufthahn 96. Anzahl der Nadelführungsbuchsen 32 auf jeder
Die vorderen bzw. in Fig. 2 rechts liegenden Ver- Schiene 22 ist natürlich beliebig und richtet sich nach
tikalführungen 20 sind an Klemmpunkten 98 fest mit 30 der Anzahl der Knöpfe, die an einem Kissen angeden
Ketten 80 verbunden und, wie F i g. 3 zeigt, je- bracht werden sollen. Nach diesen vorbereitenden
weils mit den in gleicher Richtung laufenden Zügen Einstellungen nimmt die Maschine die in Fig. 1 ge-
bzw. Kettentrums. Die Vertikalführungen 20 selbst zeigte Position ein. Die Knöpfe können auf die beierstrecken
sich zwischen Buchsen 100, die auf den den rechts im Rahmen liegenden Kissen 53 aufgeset7t
Schienen 18 geführt sind. Mit den Buchsen 100 sind 35 werden.
noch geschlitzte Bügel 102 verbunden, die über Füh- Diese Ausgangsposition der Maschine wird weiter
rungsschienen 14 verbunden sind. Auf den geschütz- in F i g. 2 bzw. F i g. 3 gezeigt. F i g. 2 zeigt auch
ten Bügeln 102 sitzen weiter noch verstellbare Mit- schon die in die Führungsrohre 42 eingesteck-
nehmer 106. Die beiden Klemmpunkte 98 sind weiter ten Nadeln 44. Dies erfolgt jedoch nur aus Gründen
noch, wie F i g. 3 zeigt, durch eine Schiene 108 mit- 40 der Darstellung. Im zeitlichen Ablauf gesehen, sind
einander verbunden. die Nadeln noch nicht eingesteckt. Als nächstes wird
Wie F i g. 1 zeigt, ist auf das linke Ende des Rah- das Ventil 96 betätigt und der Druckzylinder 66 in
mens ein Köcher 112 aufgesetzt, der einen Vorrat einer Richtung mit Druckluft beaufschlagt Die bei-
von Einziehnadeln 44 enthält. den Vertikalführungen 20, das heißt die in F i g.2
Wie Fig. 4 in Gesamtansicht und Fig. 5 in Detail- 45 sichtbare Vertikalführung und die hinter dieser vcr·
ansicht zeigen, weist die Einziehnadel 44 einen Ein- deckte Vertikalführung 20, werden durch die Ketten
schnitt 116 auf. Ir diesen Einschnitt 116 wird die 80 in Maschinenrichtung nach hinten bzw. bei Blick
Fadenschlaufe 118 (siehe Fig. 8 bis 11) eingelegt richtung auf Fig. 2 nach links gezogen. Bei diesel
Diese Fadenschlaufe 118 hält die Knöpfe 122 zusam- Bewegung werden die Schienen 22 und die Andrück
men, durch deren ösen 124 sie durchgezogen wird. 50 platten 38 mitgenommen. Die Vertikalrührungen 21
Auf zwei Seiten der Einziehnadel 44 gehen vom Ein- und die Schienen 22 bilden miteinander einen recht
schnitt 116 Profilnuten 126 nach vorne. In diese Nu- eckförmigen Rahmen. Da dieser Rahmen an aller
ten legen sich die beiden Stränge der Fadenschlaufe vier Ecken geführt und an den Klemmpunkten 91
118. Das heißt, daß sich der Durchmesser bzw. durch die Ketten gezogen wird, ergibt sich ein«
die Dicke der Knopfeinziehnadel 44 auch bei einge- 55 gleichförmige Bewegung, ohne daß ein Verkantei
legter Fadenschlaufe 118 nicht erhöht, so daß die auftritt Nach einer bestimmten Wegstrecke, die voi
Nadel 44 auch dann ohne Hemmung durch die Boh- der Dicke der Kissen 53 abhängt, drücken die An
rung des Führungsrohres 42 durchgezogen werden drückplatten 38 auf die beiden Kissen 53 auf. Etwi
kann. Die Nadel 44 hat auf dem wesentlichen Teil .zu diesem Zeitpunkt haben die Mitnehmer 106 dii
ihrer Länge Kreisquerschnitt, wie Fig. 6 zeigt Ihre 60 Führungsbolzen 104 erreicht, so daß auch der Kis
Spitze dagegen ist dreieckförmig und wird durch drei senhalterahmen 50 von der Bewegung erfaßt un<
Flächen 128 (siehe Fig. 7) begrenzt, die zu einer nach links (Blickrichtung auf Frg. 2) geschoba
dreieckförmigen Spitze zusammenlaufen. wird. Inzwischen hat die Rückseite der Krsoen 53 di
Nach der obigen Einzclbeschreibung soll nun ein hinten (links in Fig. 2) angeordneten Andrückplat
Arbeitsablauf im Detail erläutert werden. Hierbei er- 65 ten 38 erreicht, so daß die Kissen von beiden Seit©
geben sich auch die Funktionen der einzelnen Teile. eingedrückt werden. In dieser eingedrückten Lag
Am Anfang des Arbeitsvorgangs befindet sich der der Kissen bleibt die Anordnung stehen und wir
Kisscnhaitcrahnicn 50 außerhalb der Maschine. Die durch den pneumatischen Druck gehalten, der vo:
ηί
dem Druckkolben 66 ausgeht. Die vorderen und hinteren Andrückplatten 38 liegen sich genau gegenüber,
wie es zum Beispiel F i g. 8 zeigt. Mit der Hand kann ein Arbeiter berichtigend eingreifen und Falten
glatt ziehen oder bewußt verursachen. Die Nadeln 44 werden in die Führungsrohre 42 eingeschoben. Sie
werden durch das Kissen und die Bohrungen 40 beider Platten 38 durchgesteckt. Es ergibt sich das in
F i g. 8 gezeigte Bild. Die Fadenschlaufe 118 ist bereits durch die öse 124 eines Knopfes 122 durchgesteckt
und zu einer endlosen Schlaufe verknüpft. Diese Schlaufe wird in den Einschnitt 116 eingelegt. Die
Nadel wird dann zurückgezogen, und es ergibt sich das in F i g. 9 gezeigte Bild. Der in der Fadenschlaufe
hängende Knopf 122 nimmt bereits seine Endlage ein. Auf der linken Seite kommt die Fadenschlaufe
aus dem Kissen 53 heraus, da dieses durch die Platten 38 stärker zusammengepreßt wird, als es im Endzustand
ist. Auf die Knopfeinziehnadel 44 war zuvor der zweite Knopf aufgesteckt worden. Dieser befindet ao
sich links in Fig. 9 und wird jetzt von Hand in Rich-
tung des Pfeiles nach rechts auf das herausgezogene Ende der Fadenschlaufe 118 aufgeschoben. Das
Ende der Fadenschlaufe wird dann von Hand erfaßt und kann aus dem Einschnitt 116 der Nadel 44 herausgenommen
werden. Es wird über den Kopf des Knopfes gelegt, wie Fi g. 10 zeigt Dann ist auch der
linke Knopf fest mit der Fadcnschlaufe verbunden. Bei der als Beispiel in Fig. 1 gezeigten Anordnung
werden diese Arbeiten für jeden Knopf durchgeführt, das heißt insgesamt viermal. Anschließend wird das
Ventil 96 in entgegengesetzter Richtung betätigt. Die Andrückplatten 38 werden in die in F i g. 2 gezeigte
Ausgangslage zurückbewegt. Darauf wird der Handgriff 60 gezogen und die Verriegelungsstange 56 aus
der Schiene 51 herausgezogen. Der Kissenführungsrahmen 50 wird mit einer leichten Handbewcgung
nach rechts verschoben, bis die Stange 56 unter Federdruck in die nächste Bohrung 54 einrastet.
Dann befinden sich die beiden mittleren Kissen genau in Bearbeitungsstellung. Der eben beschriebene
Vorgang läuft erneut ab.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Knopfeinziehmaschine zum Einziehen von Knöpfen in Kissen für Polstermöbel mit einem S
Ständer, mit einer Halterung in dem Ständer zur Aufnahme eines Kissens, mit auf beiden Seiten
des Kissens am Ständer befestigten Schienen, wobei auf den Schienen an einer Seite des Kissens in
Führungen verschiebbare Knopfeinziehnadeln und auf den Schienen auf der anderen Seite des
Kissens Gegendruckstempel vertikal verschiebbar angeordnet sind, mindestens eine Schiene in Führungen verschiebbar ist und die Knopfeinziehnadeln und die Gegendruckstempel aufeinander zu
und voneinander weg bewegbar sind, dadu rch
gekennzeichnet, daß die Halterung als ein im Ständer horizontal verschiebbarer und hochstehender Kisscnhalterahmcn (50) zur Aufnahme
eines oder mehrerer Kissen (53) ausgebildet ist, die Schienen (22) auf beiden Seiten des Kissenhalterahmens (50) auf Vertikalführungen (20)
verschiebbar geführt sind, die Gegendruckstempel als auf Stielen (36) gehaltene, eine öffnung (40)
aufweisende Platten (38) ausgebildet sind und an as den die Knopfeinziehnadeln (44) haltenden und
als Führungsrohre (42) ausgebildeten Führungen ebensolche mit den Gegendruckstempeln zusammenarbeitende Platten (38) an Stielen (36) befestigt sind, wobei alle Stiele (36) und die Füh-
rungs rohre (42) an an sich bekannten und auf den Schienen (22) verschiebbaren Buchsen (32)
befestigt sind.
2. Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knopfeinziehna-
dein (44) einzeln einsteckbar in den Führungsrohren (42) gehalten sind.
3. Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (22)
an ihren Enden Buchsen (24) tragen, die Buchsen (24) auf den Vertikalführungen (20) gleiten, auf
den Vertikalführungen (20) Zahnstangen (30) befestigt sind, die Schienen (22) an jedem Ende in
die Zahnstangen (30) eingreifende Ritzel (26) tragen, die Ritzel (26) an beiden Enden durch eine
Welle miteinander verbunden sind und an einem Ende eine Kurbel (28) auf die Wellen aufgesetzt
ist.
4. Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine auf die Vertikalführung so
(20) aufgebrachte Längenskala (21).
5. Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen
und der unteren Begrenzung des Rahmens (12) in Längsrichtung durch die Maschine durchlaufende
Führungsschienen (14) angeordnet sind und der Kissenhalterahmen (50) in diesen Führungsschienen (14) verschiebbar ist.
6. Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Führungs-
schiene (14) ein Kasten-Hohlprofil ist und an ihrer Unterseite einen Längsschlitz aufweist, in der
oberen Führungsschiene (14) Rollen (46) laufen, an denen der Kissenhalterahmen (50) aufgehangen ist, und am unteren Ende des Kissenhalterah-
niens (50) eine die untere Führungsschiene (14) übergreifende Führungsklaue (52) angeordnet
ist.
7. Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des
Kissenbalterahmens (50) eine Metallschierie (51)
befestigt ist, in der Metallschiene {51) in einem
Abstand entsprechend der Größe der Kissen (53) Bohrungen (54) angeordnet sind, auf dem festen
Rahmen (12) eine mit einem Handgriff (60) betätigbare Verriegelungsstange (56) angeordnet und
in jeweils eine der Bohrungen (54) einrastbar ist.
8. Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen
Vertikalführungen (30) an ihrem unteren und oberen Ende je eine Buchse (100) aufweisen, die
Buchsen (100) auf horizontalen seitlichen Schienen (IS) des Rahmens (16) laufen, die Vertikalführungen (20) an ihrem unteren und oberen
Ende mit sich in gleichen Richtungen bewegenden Zügen von miteinander synchronisierten Ketten (80) fest verbunden sind und die Ketten (80)
in beiden Richtungen antreibbar sind.
9.
Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten (80) über
untere und obere Kettenräder geführt und an einen pneumatischen Druckzylinder (6€) angeschlossen sind.
10. Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder
(66) beidseitig beaufschlagbar ist, daß an beiden Enden Kolbenstangen (68) aus dem Druckzylinder (66) herausgeführt sind, eine Kette (72) über
Kettenräder (74) an beiden Seiten des Rahmens (16) geführt und mit ihren Enden an die Kolbenstangen (68) angeschlossen ist, mit den Kettenrädern (74) je ein unteres Kettenrad (78) verbunden ist, über die eine untere Kette (80) läuft, ein
auf der Hinterseite liegendes Kettenrad (74) eine vertikal verlaufende Welle (76) antreibt, auf deren oberes Ende ein oberes Kettenrad (78) aufgesetzt ist, auf der anderen Seite ebenfalls eine vertikal verlaufende Welle (76) angeordnet ist, beide
Wellen (76) über Kettenräder (82) und eine obere Kette (84) miteinander verbunden sind und die
zweite Welle (76) an ihren beiden Enden Kettenräder (78) trägt und damit eine untere und eine
obere Kette (80) auf dieser Seite antreibt.
11. Knopf einziehmaschine nach Anspruch 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalführungen (20) an einem Klemmpunkt (98) an
die Ketten (80) angeklemmt sind und mit den Vertikalführungen (20) verstellbare Mitnehmer
(106) zusammenwirken, die auf der letzten Wegstrecke der Vertikalführungen (20) gegen den
Kissenhalterahmen (50) drücken.
12. Knopfeinziehmaschine nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die in an
sich bekannter Weise mit einem Einschnitt (116) zum Einlegen der Schlaufe (118) versehene Einziehnadel eine Dreikantspitze mit drei spitz zulaufenden Schneidflächen (128) hat und auf ihrem
Umfang zwei von dem Einschnitt (116) ausgehende und längs verlaufende Profilnuten (126)
hat, derart, daß sich die beiden Stränge der Schlaufe (118) einlegen lassen und die Knopfeinziehnadel (44) durch die Bohrung des FüWrungsrohres (42) durchziehbar ist.
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