DE1760056A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren von Fasermaterial zu einer Anzahl von Karden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren von Fasermaterial zu einer Anzahl von KardenInfo
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Description
73 Esslingen (Neckar), Fabrikstraße 9, Postfach 348
• 27. März 1968 Telefon
PA 102 rÜba Stuttgart (0711)356539
Telegramme Patentschutz Esslingenneckar
(RESEARCPI) LIMITED, Hartford Works» Oldham, ·
Lancashire / GROSSBRITANNIEN
Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von Fasermaterial zu einer Anzahl von Karden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zuführung
von Fasermaterial zu einer Anzahl in Reihe nebeneinander
angeordneter Karden, von denen jede mit einem Speiseschacht ausgerüstet ist, dem Fasermaterial durch einen Luftstrom,
welcher aufeinanderfolgend an den einzelnen Speiseschächten der Karden vorbeiströmt, zuführbar ist, wobei jeder der
Speiseschächte mit einer hin- und herbewegbaren Platte zur Unterstützung des Fasermaterialvorschubes in dem
Speiseschacht versehen ist, sowie ein Verfahren zur Zuführung zu einer Anzahl von Karden.
In der Patentanmeldung T 33 68*1 VIIa/76b der Anmelderin
ist ein Speiseschacht für solche Vorrichtungen beschrieben, der eine bewegliche Platte in Gestalt einer beweglichen
Wand aufweist, die während der Einspeisung von Faser- · material hin- und herbewegt wird, um auf das Fasermaterial
bei dessen Abwärtsbewegung in Richtung auf den Auslaß des
Speiseschachtes und von dort zur Einzugswalze einer Karde
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. - 2 BAD
eine verdichtende VJlrkung auszuüben. Hierbei werden die
beweglichen Platten aller Speiseschächte hin- und herbe- : wegt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß, wenn die bev/eglichen
Platten aller Speiseschächte etwa mit der gleichen Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung bewegt werden, in
Betrieb die üblicherweise in den von Karden abgelieferten Faserbändern vorhandenen wellenförmigen Unregelmäßigkeiten
in ihrer Amplitude eine zunehmende Tendenz aufweisen. Diese Zunahme scheint durch die folgenden Umstände bedingt zu sein:
Werden die. beweglichen Platten aller Speiseschächte etwa mit der gleichen Geschwindigkeit hin- und herbewegt, so
kann sich die Zeitspanne,während der die Hin- und Herbewegungen der einzelnen beweglichen Platten in Phase sind,
über eine verhältnismäßig lange Periode erstrecken, Während dieser Periode wird wegen der Balgwirkung der hin- und hergehenden
Platten in den einzelnen Speiseschächten und in den gemeinsamen Luftkanälen ein verhältnismäßig großer
k Luftdruckanstieg erzeugt und aufrechterhalten. Dadurch ist
eine stark komprimierte Fasermaterialmasse in den Speiseschächten bedingt, die ihrerseits zur Folge hat, daß die
Dichte des von der Speisewalze jeder Karde abgegebenen Faserbandes auch verhältnismäßig hoch ist. Sowie jedoch
die Hin- und Herbewegungen der einzelnen beweglichen Platten wegen unvermeidbarer geringer Unterschiede der Geschwindigkeit
und der Einstellung außer Phase kommen, tritt ein Druckluftabfall in den Speiseschächten und den Kanälen auf,
• ■ ■
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wodurch eine Verringerung der Dichte des Fasermaterials
in dem Speiseschacht sowie des von der Speisewalze jeder Karde abgegebenen Paserbandes bedingt ist.
Ziel der Erfindung ist es, eine verbesserte Vorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen sowie-ein.verbessertes
Verfahren anzuge-ben, welche es gestatten, die beschriebene unerwünschte Wirkung zumindest teilweise zu
vermeiden und damit eine erhöhte Gleichmäßigkeit der Kardenbänder zu erzielen.
Die erfindungsfremäße Vorrichtung 1st dadurch Gekennzeichnet,
daß die Platten der einzelnen Speiseschächte durch ihre zugeordneten
Antriebsmittel derart hin- und herbewegbar sind, daft die Platte zumindest eines der Speiseschächte mit einer
unterschiedlichen Geschwindigkeit als jene der anderen Speiseschächte oder zumindest eines von diesen hin- und
herbewegbar ist.
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Dadurch, daß bei der neuen Vorrichtung· sichergestellt ist,
daß eine oder mehrere der beweglichen Platten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit hin- und herbewegt werden, ist
die Zeit spanne, während der die Hin- und 'Herbewegungen einzelner
Platten miteinander in Phase kommen können, verhältnismäßig
kurz, während die Möglichkeit, daß alle Platten in Phase kommen, sehr unwahrscheinlich wird« Dadurch wird ein ■
stabilerer Druck in den Speiseschächten aufrechterhalten, was zur Folge hat, daß Faserbänder konstanterer Dichte
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; - 3a -
und demgemäß erhöhter.Regelmäßigkeit abgeliefert werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin,' daß das Fasernaterial in einem aufeinanderfolgend zu den einzelnen
Speiseschächten strömenden Luftstrom transportiert wird und die beweglichen Platten der Speiseschächte derart
hin- und herbewegt v/erden, daß die Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der beweglichen Platte zumindest eines
der Speiseschächte unterschiedlich zu der Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der beweglichen Platten der
anderen Speiseschächte oder der beweglichen Platte zumindest eines der Speiseschächte ist.
Sirid drei oder mehr Speiseschächte vorgesehen, so wird mit Vorteil derart vorgegangen, daß die beweglichen Platten
der einzelnen Speiseschächte mit solchen Geschwindigkeiten hin- und herbewegt werden, daß die Geschwindigkeit der
Hin- und Herbewegung; der beweglichen Platte jedes der. Speiseschächte unterschiedlich ist zu der Geschwindigkeit
der Hin- und Herbewegung der beweglichen Platte"des in der Reihenfolge des Zustromes des Luftstromes zu den Speiseschächten
unmittelbar vorausgehenden und/oder nachfolgenden Snelseschachtes.
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. It BAD ORIGINAL
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Gerenständes der Erfindung dargestellt, Es zeigen:
Gerenständes der Erfindung dargestellt, Es zeigen:
Fiρ, 1 eine Speisevorrichtung gemäß der Erfindung
für eine Anzahl Karden in einer Hintersicht,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in der Draufsicht,
Fig. 2 den Speiseschacht einer der Karden nach Fig· 1
geschnitten längs der Linie III/IIT der Fig. 1
in einer Seitenansicht und in einem anderen Maßstab,
Fig. 4 den Speiseschacht nach Fig. 3 geschnitten längs
der Linie IWIV der Fig. 3 in einer Teildarstellung,
Fig. 5 das untere Ende des Speiseschachtes nach Fig, 3
in einer Ansicht längs des Pfeiles A der Fig. 3 insbesondere zur Veranschaulichung des "echanisaus
zur Verschwenkung der beweglichen Wand des Speiseschachtes
und
Fig. 6 einen Teil des Mechanismus zur Verschwenkung der
beweglichen Wand des Speiseschachtes nach Fig. in einer Einzeldarstellung,
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'■■..■ - 5 -
In Pic. 1 ist eine Reihe von sechs Karden Cl bis C6 in
Abständen nebeneinander in einer Linie angeordnet, wobei
jede der Karden mit einen Speiseschacht 11 versehen ist, in den in den Oberteil eingefülltes Fasematerial eine
Verdichtung erfährt, so daß es am Boden des Speiseschachtes bahnförmig austritt, wo es der Einzugswalze oder dem
Vorreißer der Karde zugeführt wird. Jeder der Speiseschächte 11 weist in der in Fig, I veranschaulichten P.ück-
^ sieht eine trapezförmige Gestalt auf, wobei der Oberteil
etwas breiter als der Bodenteil ist, so daß der Schacht gegen den Boden zu etwas verjüngt ist,
Wie aus Fig. 3 zu ersehen, besteht jeder der Speiseschächte
11 aus einer Rückplatte 12, zwei Seitenplatten, von denen lediglich eine in Fig. 3 bei 13 dargestellt ist,
und einer Deckplatte 14, die einstückig mit der Rückplatte
12 ausgebildet ist, sowie einer Vorderplatte 15, die derart angeordnet ist, daß sie an ihrer oberen Kante um einen
Drehpunkt 16 im Bereiche der Vorderseite der Deckplatte lh schwenkbar ist, wobei ihr die Schwenkbewegung über eine
Kurbelstange 17 und einen Kurbelmechanismus lB erteilt v/erden kann, der an den Bodenteil der Vorderplatte 15 angekuppelt
und von einem Motor 19 angetrieben ist. Diese übertragung der Schwenkbewegung auf die Vorderplatte 15
wird im einzelnen noch anhand der Fig. 5 und 6 erläutert werden.
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V.rie aus FIf. 3 zu ersehen, erstreckt sich die Rückplatte
12 nach unten bis In die unmittelbare Nähe der Klemmstelle einer Speisewalze 20 und der Speissmulde
der Karde, die beide üblicher Bauart sind. Der Sneiseschacht 11 ist an dem Gestell der Karde beidseitig
Jeweils oben mittels Laschen 22 befestigt, die von dem
Drehzapfen 16 der Vorderplatte 15 zu einem aufrechtstehenden
Rahmenteil 23 sich erstrecken, das an seinem Unterteil an der Karde verankert ist. Die Gestalt der feststehenden
Rückplatte 12 sowie deren Anordnung in Bezug zu der Vorderwand sind derart, daß die Querschnittsabmessungen des
Speiseschachtes mit zunehmender Tiefe auf das Auslaßende
des Speiseschaehtes zu stetig abnehmen, Die Vorderplatte 15 des Speiseschaehtes besteht aus einem durchsichtigen
Kunststoffnaterial; sie ist durch Hetallseitenteile 2k
sowie zwischen diesen sich erstreckende Rippen 25, 26 verstärkt. Der obere Teil des Speiseschaehtes ist durch
eine öffnung in der Rückplatte 12 zugängig, die während
des Betriebes des Speiseschaehtes durch einen Deekel 27 ^j
verschlossen ist.
Die beiden Seitenwände 13 des Speiseschachtes 11 sind
mit einer trapezförmigen öffnung 28 versehen, deren vordere und rückwärtige Berandung im wesentlichen parallel
zu der Vorder- b ζ ν;. Rückplatte des Speiseschachtes verläuft, wobei die Kanten in der Richtung auf den Unterteil des . ·
Speiseschachtes 11 konvergieren. Die in einer Seitenwand befindliche öffnung, die als Einlaßöffnung dient, ist
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länger als die öffnung in der gegenüberliegenden Seitenwand, welche eine Auslaßöffnung darstellt, Die Einlaßöffnung
ist, wie in Fig. k dargestellt, an den'Auslaß
eines Zufuhrkanales 29 der gleichen Querschnittsgestalt
wie die öffnung 28 angeschlossen, dessen Querschnittsabmessungen auf den Auslaß des Kanales zu stetig zunehmen..
Die Auslaßöffnung ihrerseits ist, wie aus den Fig· 1 und zu entnehmen, mit einem Auslaßkanal 30 der gleichen Quer-I)
schnittsgestalt und nit stetig zunehmenden Querschnittsabmessungen verbunden. Dieser Kanal dient als Faserzuführoder
-speisekanal für den nächstfolgenden Speiseschacht,
V.'ie aus Fig. k zu ersehen, ist der Zufuhrkanal 29 mit
Endflanschen 31, 32 versehen, die unter Winkelstücke 33, 31*
eingreifen, welche in Gestalt von Bändern ausgebildet und an der Seitenwand 13 des Speiseschachtes befestigt
sind. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, verläuft das Winkelband 33 oberhalb der öffnung 28, während das Winkelband 34 sich
unterhalb der öffnung erstreckt und ein weiteres Winkelband 35 zwischen den beiden Bändern 33, 3^ vor der Öffnung
2P an der Seitenwand nach unten verläuft. Der Zufuhrkana.1
29 ist in der Weise an dem Speiseschaeht 11 befestigt, daß er von hinten über die Seitenwand 13 <äes Speiseschachtes
mit unter die Winkelbänder 33, 3^ greifenden Flanschen 31,
32 geschoben wird, und zwar soweit, bis ein Seitenflansch an der !'ündung des Zufuhrkanales 29» der genauso -wie die
•Flanschen 31, 32 ausgebildet ist, hinter das Winkelbend
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- o-
35 des Speiseschachtes gelangt. In dieser Stellung ist
die trapezförmige Auslaßöffnung des Speiseschachtes 11 auf die trapezförmige öffnung 28 in der Seitenwand 13
des Speiseschachtes 11 ausgerichtet. Die Auslaßöffnung
der anderen Seitenwand des Speis'eschachtes ist kurzer als die'öffnung 2P, doch weist die Einlaßmündung des Kanales
30 eine entsprechende Größe auf. Der Kanal 30 ist im übrigen in der gleichen Weise an die -Seitenwand des
Speiseschachtes .11 angeschlossen wie das Auslaßende des . λ
Zufuhrkanales 29. ;
Aus Fig. 1 ist zu entnehmen, daß alle Kanäle 30 die
gleichen Abmessungen aufweisen. Um den Faserdurchsätz
durch Jeden der Speiseschächte 11 zu steuern, kann zwischen die Planschen des Kanales und die zugeordnete
Seitenwand des Speiseschachtes 11 eine Einsatzplatte 36 eingefügt werden, die eine öffnung 37 aufweist, welche
die gleiche .Gestalt "wie die öffnung 2R1 jedoch eine etwas
verringerte lichte Weite hat, so daß sich der gewünschte ™
Durchsatz in den Speiseschacht oder aus diesem heraus ergibt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen, daß die Einlaßöffnung des
Speisesehachtes 11 der ersten Karde Cl über den Zufuhrkanal 29 an den Auslaßkanal 3& eines Zentrifugalgebläses
39 angeschlossen ist, das Fasern von einem nicht vielter dargestellten Kirschnerflügel ansaugt und diese mit hoher
Geschwindigkeit in einem Luftstrom in den Kanal 29 fördert.
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: ■.:■■■..■ - 9 - "
(Der Kirschnerflügel wird aus einer nicht dargestellten üblichen öffnungs- und Reinigungsanlage mit Fasermaterial
versorgt.) Die Auslaßöffnung des Speiseschachtes jeder der Karden,mit Ausnahme jener der letzten Karde, ist jeweils
über den Kanal 30 nit der Einlaßöffnung des nächstfolgenden
Speiseschachtes verbunden. Der Zufuhrkanal 29 und die einzelnen Kanäle 30 sind in wesentlichen horizontal,angeordnet,
wobei ihre Querschnittsabmessungen von einlaßseitigen Ende zum auslaßseitigen Ende jeweils stetig
zunehmen. Die Auslaßöffnung des letzten Speiseschachtes
ist an einen Auslaßkanal 40 angeschlossen, der zur Abfuhr
etwa in dem Luftstrom verbleibenden überschüssigen Fasermateriales
zu detn nicht vielter dargestellten vorderen Kastenspeiser dient, welcher Fasermaterial von der erwähnten
öffnungs- und Reinigungsanlage erhält und dieses dem
Kirschnerflügel zuführt.
Im Retrieb wird dem Zufuhrkanal 29 in der erv/ähnten Vieise
Fasermaterial in einem Luftstrom .zugeführt· Wegen des stetig
zunehmenden Querschnittes des Zufuhrkanales 29 nimmt die Luftgeschwindigkeit beim Durchströmen des Kanäles ab. Der
Strömur.gsquerschnitt der Luftströmung wird plötzlich
größer, wenn die Fasern in den oberen Teil des Speiseschachtes 11 der ersten Karde Cl gelangen; das Ergebnis
ist eine v/eitere Verringerung der Fasergeschwindigkeit, die ausreicht, um die Ablage der Fasern in den Speiseschacht
11 zu gestatten, vorausgesetzt, daß die Füllhöhe
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- 10 -
■- der Fc'sern in dem Speiseschacht 11 unterhalb des Unterteils
der Einlaßöffnung liegt.' '»>nn die Füllhöhe der
Fasern, wie sie durch die gestrichelte Linie in Fig. 1
angedeutet ist, über das IIive.au der Einlaßöffnung; 28 ansteigen
will,, ergibt sich eine Verringerung, der in den
Speiseschacht 11 für-den Durchgang des Luftstrcmes zur
Verfügung, stehenden Querschnittsfläche, womit die fasern
über den Speiseschacht hinweg zu dem Kanal '3C- transportiert
werden. Der Einlaß des !'anales 30, d. h. die Auslaßcffnung ä
in der anderen .'.vend des Speiseschachtes 11, weist eine
kleinere Querschnittsfläche auf als der Auslaß des Zufuhrkanales 29 oder die Querschnittsfläche des oberen Teiles
des Speiseschachtes 11. Demzufolge tritt eine Erhöhung
der Strömunpspeschwindiekelt des Luftstrones bei dessen
Eintritt in äen Kanal 30 auf, die ausreicht, uir den Luftstron
auf eine Strömungsgeschwindigkeit der zurz Fasertransport
erforderlichen Größe zu bringen, Fasern, die nach Eintritt in den Speiseschacht nicht abgelagert werden,
gelangen in den Kanal 30 und damit zu den nächsten in
Feihe liegenden Speiseschacht.
Die in dem Speiseschacht 11 gesannielten Fasern v/erden
durch die ■ wirkung der oszillierenden Vorderplatte 15
verdichtet und zu dem Auslaß des Speiseschachtes gefördert,
der in die Kiemstelle zwischen der Speisewalze 20 und der Speisemulde 21 einmündet. ·
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BAD ORiGiMAL
AT.
Von hieraus gelangen die Pasern zum Vorreißer der Karde.
Un nun die Entstehung und Aufrechterhaltung eines unerwünscht hohen Luftdruckes in den einzelnen Speiseschächten
11 sowie den Kanälen 29, 30 zu vermeiden, führen die einzelnen Vorderplatten 15 eine solche Schwenk- oder
Oszillationsbewegung aus, daß keine Vorderplatte 15 mit der gleichen Geschwindigkeit wie die jeweils entsprechende
und/ Vorderplatte des in der Reihe vorausgehenden/oder nachfolgenden
Speiseschachtes oszilliert. Die im folgenden angeführten Oszillationsgeschwindigkeiten wurden schon
für die einzelnen Vorderplatten 15 verwendet, wobei sich gezeigt hat, daß sich mit diesen Geschwindigkeiten eine
wesentlich erhöhte Gleichmäßigkeit der von den einzelnen Karden abgelieferten Faserbänder ergibt, verglichen mit
einer identischen Kardenanordnung, bei der alle Speiseschächte synchron oszillieren:
Karde Cl C2 C3C'4C5C6
Anzahl der
Oszillationen
pro Minute 120 lUO 160 I1IO 130 120
Es wurde bereits erwähnt, daß die Oszillationsbewegung der einzelnen Vorderplatten 15 jeweils durch einen von
einem Hotor 19 angetriebenen Kurbelmechanismus 17, IB
geschieht, der im einzelnen in Fig. 3 dargestellt ist.
Die Erzeugung der Oszillationsbewegung der Vorderplatten 15 soll nun im einzelnen anhand der Fig. 5 und 6 erläutert
werden:
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■- 12 -
Der Antrieb geschieht von dem Motor 19 über ein Untersetzungsgetriebe
4l zu einer Antriebsscheibe 42 und von dieser über einen Riemen '13 zu einer angetriebenen Riemenscheibe
44, v/elche fest auf einer Antriebskurbelwelle 45
sitzt. Die VieHe 45, die in einem Lager 46 gelagert ist,
ragt an ihrem einen Ende in einen hülsenförmigen Fortsatz 47 der Kurbel 18, wobei dieser hülsenförmige Portsatz 47
einstückig mit einen Kurbelzapfen 48 ausgebildet ist. In
der Wandung des hülsenförmigen Portsatzes 47 ist ein durchgehender Axialschlitz 49 vorgesehen, der an dem dem Kurbelzapfen
48 entfernt liegenden Ende des Fortsatzes randoffen ausgebildet ist und in den ein radial vorstehender Zapfen
50 der Welle 45 eingreift. .Der Zapfen 50 wirkt mit beiden
Seitenwandungen des Schlitzes 49 zusammen und verhütet
somit eine relative Verdrehung der Kurbel 18 bezüglich
der Welle 45. Die Kurbel 18 kann aber in einfacher Weise durch Axialverschiebung bezüglich der Welle 45 von dieser
abgenommen werden. Damit ist es ohne Mühe möglich, die Kurbel 18 abzunehmen und durch eine andere entsprechende
Kurbel mit unterschiedlichem Kurbelhub zu ersetzen, wodurch die Amplitude der Oszillationsbewegung der Platte 15 einfach
verändert werden kann.
Die dargestellte Anordnung des Lagers 46,des hülsenförmigen
Kurbelfortsatzes 47,des Kurbelzapfens 48,des
Schlitzes 49, des Zapfens 50 und der Kurbelstangs 17 ist
am anderen Ende der Antriebswelle 45 nochmals vorhanden,
in Pig. 5 jedoch nicht dargestellt ist. In Wirklichkeit
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erhält somit jede Vorderplatte 15 ihr Oszillationsbewegung
von zwei im Abstand der Breite der Vorderplatte angeordneten Kurbelstangen 17.
Bei der in den Pip. 5 und 6 dargestellten Antriebseinrichtung
kann die Geschwindigkeit der Oszillationsbewegung jeder der Vorderplatten 15 dadurch geändert
v/erden, daß der Durchmesser der zugeordneten Antriebsscheibe
42 entsprechend geändert wird. Dieser Umstand wird dazu ausgenützt, um den erforderlichen Unterschied
der Oszillationsgeschwindigkeiten zwischen aufeinanderfolgenden Vorderplatten 15 zu erzeugen. So weisen z, B,
die den Karden Cl und C6 zugeordneten Antriebsscheiben gleiche Durchmesser auf; die den Karden C2 und C4 zugeordneten
Antriebsscheiben entsprechen einander im Durchmesser, verfügen jedoch.über einen größeren Durchmesser
als die Antriebsscheiben 42 für die Karden Cl und C6;
die der Karde C3 zugeordnete Antriebsscheibe weist den
größten Durchmesser aller Antriebsscheiben auf, während die Antriebsscheibe 42 für die Karde C5 über einen Durchmesser
verfügt, der zwischen jenem der Antriebsscheiben für die Karden Cl und C6 auf der einen Seite und der Karden
C2 und C4 auf der anderen Seite liegt.
Aus Flg. 3 ist zu ersehen, daß die einzelnen PCurbelstangen
17 jeweils aus zwei Teilen bestehen, nämlich einem inneren Teil 51» der an den Kurbelzapfen 48 angeschlossen ist,
und einem äußeren Teil 52, der mit der Vorderplatte 15
des Speiseschachtes verbunden ist. Die beiden Teile 51,
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■■■. ;:; : ■ - 45 ■■;■ .i: ■■■
sind jeweils miteinander verschraubt, so daß die Gesar.t-
länge der Kurbelstangen 17 jeweils in einfacher Weise
verstellt v/erden kann.
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Claims (1)
1750056
Patentansprüche
1. Vorrichtung zur Zuführung von Fasermaterial zu einer Anzahl in Reihe nebeneinander angeordneter Karden,
von denen jede nit einen Speiseschacht ausgerüstet ist, dem Fasermaterial durch einen Luftstrom, welcher aufeinanderfolgend
an den einzelnen Speiseschächten der Karden vorbeiströmt, zuführbar ist, wobei jeder der
Speiseschächte mit einer hin- und herbewegbaren Platte zur Unterstützung des Faserrnaterialvorschubes in dem
Speiseschacht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (15) der einzelnen Speiseschächte durch
ihre zugeordneten Antriebsmittel (17» 1^) derart hin-
und herbewegbar sind, daß die Platte (15) zumindest eines d*er Speiseschächte mit einer unterschiedlichen Geschwindigkeit
als jene der anderen Speiseschächte oder zumindest eines von diesen hin- und herbewegbar ist.
2, Verrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
da.°- die bewagbare Platte (15) jedes der Speiseschächte an
ihrer oberen Kante un eine horizontals Schwenkachse (16) s-chv;er.kbar relagert ist.
2. Verrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn-,
zeichnet, da.1 die Antriebsmittel für die einzelnen Platten
(15) aus einer Anzahl Kurbelnechanisnen (17, lp) lestehen,
vcn denen jeder an eine einzelne Plette (15)angeschlossen
und durch eine getrennte Antriebswelle (19, 'H, l\2)
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- 16 -
angetrieben ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Kurbelmechanismen (17, 18) über ein Untersetzungsgetriebe (4l) von einem eigenen Elektromotor (19)
angetrieben wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß durch jeden der Ilotoren (19) über das zugeordnete ' λ
Untersetzungsgetriebe (4l) die Antriebsscheibe (42) eines Riementriebes angetrieben ist, der eine auf einer die
Kurbel '(1B): des jeweiligen Kurbelmechanismus tragenden Welle (45) sitzende Riemenscheibe (44) antreibt,und daß
die Antriebsscheibe (42) zumindest eines der für alle Kurbelraechanismen vorgesehenen Riementriebe einen unterschiedlichen
Durchmesser aufweist als die Antriebsscheibe (42) sines anderen einem anderen Kurbelmechanismus zugeordneten
Riementriebes.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurbel (l.-fl) jedes Kurbelmechanismus von der zugeordneten
V/el Ie (45) einfach abnehmbar und durch eine
solche unterschiedlichen Hubes ersetzbar ist, derart, daß die Amplitude der Hin- und Herbewegung der zugeordneten
Platte (15) dadurch veränderbar ist. ■
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7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kurbel (1Q.) einstückig mit einen hülsenfömigen
Fortsatz (47) ausgebildet ist, der ein Endstück der zugeordneten
V/ella (45) übergreift und in seiner V.randung einen
randoffenen Längsschlitz (49) aufweist, mit dessen Seitenwandungen ein von der Welle (45) radial vorstehender und
mit dieser verbundener Stift oder Zapfen (50) zusammenwirkt,
derart, daß die bezüglich der V/elle (45) drehfest gehaltene Kurbel (18) durch eine Längsbewegung von der
V/elle (45) abnehmbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelstange (17) jedes der Kurbelmechanisrnen
in ihrer Länge verstellbar ist,
9. Verfahren zum Zuführen von Fasermaterial zu einer Anzahl von Karden, von denen jede mit einen Speiseschacht
ausgerüstet ist, der eine bewegliche Platte aufweist, die zur Unterstützung des Faservorschubes in dem Speiseschacht
hin- und herbeweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fasermaterial in einem aufeinanderfolgend zu den
einzelnen Speiseschächten strömenden Luftstrom transportiert wird und die beweglichen Platten der Speiseschächte derart
hin- und herbet^egt werden, daß die Geschwindigkeit der
Hin- und Herbewegung der beweglichen Platte zumindest eines der Speiseschächte unterschiedlich zu der Geschviindigkeit
der Hin- und Herbewegung der beweglichen Platten der anderen Speiseschächte oder der beweglichen Platte zumindest eines
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der Speiseschächte ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9 sun Zuführen von ^
naterial zu drei oder mehr Karden, dadurch gekennzeichnet,
da!*, die beweglichen Platten der einzelnen Speiseschächts
mit solchen Geschwindigkeiten hin- und herbewegt werden, daß die Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der beweglichen
Platte jedes der Speiseschächte unterschiedlich
ist zu der Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der %
beweglichen Platte des in der Reihenfolge des Zustromes
des Luftstromes zu den Speiseschächten unmittelbar vorausgehenden und/oder nachfolgenden Speiseschachtes.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder IG zum Zuführen von
Fasermaterial zu sechs Karden, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der beweglicher.
Platten der einzelnen Speiseschächte in der Reihenfolge des Zuströnens des Luftstromes zu den einzelnen Gpeiseschächten '
gesehen jeweils 120, 1*10, l60, 1^c, 130 und IZC Hin- und
Herbewegungen pro !''inute beträgt.
109850/0237 BAD
Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1490567 | 1967-03-31 | ||
| GB04905/67A GB1217146A (en) | 1967-03-31 | 1967-03-31 | Improvements in and methods of and arrangements for feeding textile fibrous material to cards |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1760056A1 true DE1760056A1 (de) | 1971-12-09 |
| DE1760056B2 DE1760056B2 (de) | 1977-06-08 |
| DE1760056C3 DE1760056C3 (de) | 1978-01-26 |
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ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1559433A (de) | 1969-03-07 |
| US3542434A (en) | 1970-11-24 |
| BE713003A (de) | 1968-07-31 |
| DE1760056B2 (de) | 1977-06-08 |
| ES352223A1 (es) | 1970-02-01 |
| GB1217146A (en) | 1970-12-31 |
| CH501070A (de) | 1970-12-31 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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