DE2159262C3 - Verfahren und Vorrichtung zur Niveaukorrektur einer von einer Schotterbettung getragenen Gleisschwelle - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Niveaukorrektur einer von einer Schotterbettung getragenen GleisschwelleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Niveaukorrektur einer von einer Schotterbettung getragenen
Gleisschwelle, bei dem der unterhalb der Schwelle befindliche Schotter durch wiederholte Belastung
verdichtet wird, wobei die Höhe der bedarfsweise wiederholten Belastung größer ist als die Höhe der
normalen Verkehrslast, um die Schwelle auf einem gewünschten Niveau zu fixieren.
Ein Verfahren der vorstehend näher bezeichneten Gattung ist aus der GB 12 09 865 bekannt. Bei
diesem Verfahren wird eine Maschine verwendet, die kontinuierlich entlang des Schienenstranges bewegt
wird, um den Schotter zu verdichten, wobei Wert darauf gelegt wird, daß die Maschine lange Strecken in kurzer
Zeit zurücklegt. Bei diesem bekannten Verfahren wird jedoch die Belastung nicht auf jede Schwelle oder auf
jedes Schwellenende individuell aufgebracht und entsprechend dein vorgegebenen .Sollverlauf des jeweiligen
Schienenstranges dosiert.
Aus der DE-AS 16 58 354 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung /ur Niveaukorrektur einer von einer
Schotterbettung getragenen Gleisschwelle bekannt, bei dem die Belastung gleichzeitig über die vier Räder des
Verdichtungsfahrzeuges wirkt, so daß die Belastung über mehrere Schwellen verteilt wird und deshalb keine
individuelle Sonderbehandlung der einzelnen Schwellen ί entsprechend dem vorgegebenen Sollverlauf des jeweiligen
Schienenstranges erfolgt. Es ist auch nichi vorgesehen, daß verschiedene Belastungen für die
Schwellen verwendet werden. Folglich kann das eine Ende der Schwelle auch nicht unterschiedlich gegenüber
ίο dem anderen Ende behandelt werden.
Aus der US 18 43 066 ist ein Verfahren zur Niveaukorrektur einer von einer Schotterbettung
getragene Gleisschwelle bekannt, bei der eine Vibrationsbelastung auf den Schienenkopf einwirkt. Weil
ferner eine einzige Vibrationseinrichtung verwendet wird, können auch nicht unterschiedliche Belastungen
an den beiden Enden de;· gleichen Schwelle wirksam werden.
Bei der Untersuchung des Verhaltens von Schotterbetten wurde gefunden, daß die vertikale Deformation
eines Schotterbettes an einer gegebenen Stelle unter einer wiederholten Belastung mit vorgegebenem Druck
einer voraussagbaren Kurve erfolgt.
Der Erfindung, die ein Verfahren der eingangs näher bezeichneten Gattung betrifft, liegt die Aufgabe
zugrunde, von der vorerwähnten Feststellung Gebrauch zu machen, um Niveaufehler der Schwellen in einer
Weise zu beheben, die einen schnellen Verlust des korrigierten Niveaus (Sollverlauf) bei einer erneuten
J0 Verkehrsbelaslung verhindert.
Niveaufehler in der Schwellenlage ergeben sich aus der Differenz zwischen den zwei Enden derselben
Schwellen (Querneigungsfehler) und/oder zwischen den Enden von zwei oder mehr Schwellen (Verdrehungsfehler).
Die vorgenannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Belastung auf jede Schwelle
individuell aufgebracht wird, wobei die Belastung zumindest auf ein Schwellenende einwirkt und entsprechend
den? vorgegebenen Sollverlauf des jeweiligen Schienenstranges dosiert wird.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber bekannten Verfahren besteht darin, daß
durch den Gebrauch verschiedener, individuell angepaßter Belastungen an den verschiedenen Schwellenpunkten
entlang und quer zum Schienenstrang, um die Sehwellenenden unterschiedlich zu senken, eine korrekte,
dem Sollverlauf entsprechende Schienenlage erreicht wird, die bei Wiedereinsetzen der Verkehrsbelastung
eine niedrige Belastungsdeformationsrate zur Folge hat.
Die erfindungsgemäße Belastung kann nach einem
Ausführungsbeispiel direkt auf die Schwelle einwirken, sie aber auch bei der abgewandelten Ausführungsform
in an sich bekannter Weise auf den über einer Schwelle befindlichen Schienenkopf einwirken.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Belastung gleichzeitig auf beide Schwellenenden einwirkt, wobei
die Schwellenenden jeweils unterschiedlich belastet werden können.
Bei der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens können vor Aufbringen der Belastung auf ein zu
tief liegendes Schwellenende oder eine zu tief liegende Schwelle, diese auf eine Höhe oberhalb des gewünschten
Niveaus angehoben und unterstopft werden.
Eine besonders einfache Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß ein auf dem Gleis laufender Wagen
vorgesehen ist, welcher auf beiden Seiten mindestens je
eine Ramme aufweist, wobei die Rammen zum unterschiedlichen Aufbringen der Belastung voneinander
unabhängig steuerbar sind. Durch die genaue Einstellung der Schlagzahl jeder einzelnen Ramme wird
auf einfache Weise die genaue Absenkung jedes einzelnen Schwellenendes und damit schließlich eine
außerordentlich genaue, dem Sollverlaüi entsprechende
Schienenlage erreicht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt
F i g. I im Diagramm die Deformation eines Schotterbettes in Abhängigkeit von der Anzahl der Belastungen
für drei verschiedene Belastungsstärken,
Fig.2 im Diagramm die Deformation entsprechend Fig. 1, wobei die Anzahl der ausgeübten Belastungen
logarithmisch aufgetragen ist,
Fig.3 ein Diagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen
Verfahrens zur Niveaukorrektur von Schwellen,
Fig.4 eine seitliche Ansicht eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, und
F i g. 5 einen Ausschnitt der Vorrichtung in F i g. 4.
In F i g. I der Zeichnung zeigen drei Kurven A, B und C die vertikale Deformation eines Schotterbettes an
einer vorgegebenen Stelle in Abhängigkeit von der Anzahl der Belastungen, die Kurve A gilt für einen
bestimmten Belastungsdruck, die Kurven B und C /eigen höhere Drücke der Belastung an. In Fig. 2 sind
die der Fig. 1 entsprechenden Kurven A, B und C dargestellt, wobei die Anzahl der Belastungen im
logarithmischen Maßstab aufgetragen ist, (d. h. Logarithmus zur Basis 10). Aus F i g. 2 ist die Vorhersagbarkeit
der Deformation des Schotterbettes leicht zu entnehmen: Die Kurven verlaufen im wesentlichen
linear; falls man sich nach rechts auf den Kurven bewegt, wird die Deformationsrate sehr klein.
Bezugnehmend auf diese Fig. I und 2 wird zur Vereinfachung vorausgesetzt, daß die Kurve A der
Deformation des Schotterbettes unterhalb eines beliebigen Schwellenendes entspricht, die durch die normale
Verkehrsbelastung verursacht wird, die jeweils dann erfolgt, wenn ein Radsatz eines Zuges über die Schwelle
rollt; der durchschnittliche Druck einer derartigen Belastung der heutigen Züge liegt in der Größenordnung
von 15 bis 20 Tonnen. Es wird in diesem Zusammenhang noch betont, daß für verschiedene
Schwellenenden eine geringfügig abweichende Kurve, die der Kurve A entspricht, gilt. Die Kurven B und C
entsprechen der Deformation des Schotterbettes bei größeren Belastungsdrücken, die in einer noch zu
erläuternden Weise ausgeübt werden; der maximale Belatungsdruck liegt beispielsweise in der Größenordnung
von 40 bis 50 Tonnen. Es muß festgehalten werden, daß die Deformation eines Schotterbettes unter der
wiederholten Verkehrsbelastung kontinuierlich entsprechend der Kurve A erfolgt, wobei jedoch die
Deformationsrate bzw. Deformationsgeschwindigkeit auf einen Wert abnimmt, der für Eisenbahningenieure
akzeptabel ist; beispielsweise 1 mm für das Darüberfahren von 100 000 Radsätzen, wobei bei dieser Deformationsrate
die unterschiedliche Deformationsrate zwischen Schwellen oder Schwellenenden akzeptiert
werden kann. Zur Erklärung der F.rfindung soll vorausgesetzt werden, daß derjenige Teil der Kurve A
rechts von der Linie D in den F i g. 1 und 2 eine annehmbare Deformationsrate zeigt.
Grundsätzlich besteht das erfindungsgemäße Verfahren in der wiederholten Ausübung von Belastungen
vorgegebener Stärke auf den Schotter unterhalb der beiden Enden einer Schwelle, die zu hoch zu den
anderen Schwellen liegt, oder auf den Schotter unter einem Schwellencnde, das zu hoch relativ zu ihrem
anderen Ende liegt, um den Schotter in vertikaler Richtung zu deformieren, um auf diese Weise die hohe
Schwelle oder das hohe Schwellenende abzusenken. Wie weiter noch beschrieben wird, kann die Belastung
der Schwellen direkt an einer zu hohen Schwelle oder an einem zu hohen Schwellende angreifen oder an einer
Schwelle oder einem Schwellenende, das zu tief lag und das zunächst durch zu unterstopfenden Schotter
überhöht angehoben wird.
Die Fig.4 und 5 zeigen eine Vorrichtung zur Durchführung des Belastungsverfahrens. Die Vorrichtung
weist ein Paar Fahrzeuge 1 und 2 auf, die auf dem Gleis rollen, das aus Schienen 3 und Schwellen 4 besteht.
Das Fahrzeug 1 weist einen fahrbaren Generator zur Erzeugung der erforderlichen elektrischen Kraft auf.
Das Fahrzeug 2 ist im wesentlichen flach, hat einen sehr starren Aufbau 11 und trägt an jeder Seite eine
hydraulische Ramme 5, von denen nur eine sichtbar ist. An ihrem unteren Ende weisen die Rammen 5 U-förmig
ausgebildete Belastungsköpfe 6 (s. Fig. 5) auf, die die Schiene 3 des Gleises überspreizen und mit den
Schwellenenden in Eingriff kommen. Die Rammen 5 können voneinander unabhängig gesteuert werden, so
daß sie gleichzeitig unterschiedliche Belastungen auf die entgegengesetzten Enden einer Schwelle ausüben
können. Um zu verhindern, daß das Fahrzeug 2 sich von dem Gleis während des Betriebes der Rammen 5
abhebt, sind Gegengewichte 7 auf dem Fahrzeug angeordnet.
Um auch eine vertikale Bewegung des Fahrzeugkörpers II relativ zum Drehgestell zu verhindern, werden
die Federn 9 der Drehgestelle 8 außer Betrieb gesetzt bzw. blockiert. Das Getriebe 10 /um Betätigen der
hydraulischen Rammen 5 ist in einer Kabine 12 gerührt, die gleichfalls ein Steuerpult 1} für das Bedienungspersonal
aufweist. Eine hydraulische Kraftstation 14, die die erforderliche hydraulische Kraft für den Betrieb der
Rammen 5 liefert, befindet sich in einer Kabine 15. Die Frequenz und die Stärke der Belastung durch die
Ramme 5 wird in an sich bekannter Weise mittels hydraulischer Steuertechniken gesteuert.
Die Fahrzeuge I und 2 sind durch einen Arbeitszylinder 16 miteinander verbunden, der es erlaubt, daß das
Fahrzeug 2 derart bewegt werden kann, daß die Rammen 5 von einer Schwelle zur nächsten bewegt
werden, während das Fahrzeug 1 stillsteht.
In alternativer Abwandlung der Vorrichtung können die Belastungsköpfe der Rammen 5 derart ausgebildet
sein, daß sie mit den Schienenköpfen 17 unmittelbar oberhalb einer Schwelle in Eingriff kommen. Dies kann
in einfacher Weise dadurch bewerkstelligt werden, daß die Arme der U-förmig ausgebildeten Belastungsköpfe
6 gekürzt werden. In weiterer Abwandlung können anstelle der hydraulischen Rammen exzentrisch rotierende
Massen (Unwucht) verwendet werden, um die Belastung auszuüben.
Verschiedene Niveaufehler der Schwellen und Verfahren für deren Korrektur werden im folgenden
erörUit.
Zuerst wird vorausgesetzt, daß durch eine Überwachung des Gleises bekannt ist, daß die beiden Enden
einer bestimmten Schwelle ungenau liegen, und daß es zur Korrektur erforderlich ist. das horhlipucnHp Fnrio
der Schwelle abzusenken. Da die in Frage stehende
Schwelle bereits einer Verkehrsbclastung ausgeizt war, kann fast mit Sicherheit vorausgesetzt v. erden, daß die
Deformationsrate der Schwelle bei normaler Verkehrsbelastung sich bereits rechts der Linie D in den Fig. I s
und 2 befindet und deshalb annehmbar ist.
Um ein Anheben des niedrigen Endes der Schwelle während der Belastung /u verhindern, wird auf dieses
F.nde eine konstante abwärts gerichtete Kraft ausgeübt, und zwar durch die entsprechende Ramme, während das
hohe Ende wiederholten Belastungen durch die andere Ramme ausgesetzt wird. Es sei vorausgesetzt, daß diese
wiederholten Belastungen einer Höhe nach Kurve C in Fig. 2 entsprechen, und daß die erforderliche Absenkung
des hohen Schweüenendes zwischen den Punkten ;; G und H liegt; dies bedeutet, daß die Deformation nach
Kurve C in Fig. 2 zwischen den Punkten / und K erfolgt, zu welcher Zeit sich das ursprünglich hohe
Schwellenende schon auf seinem richtigen Niveau befindet. Falls die normale Verkehrsbelastung wieder
einsetzt, verläuft die Deformationsrate für das abgesenkte Schwcllenendc entlang der Kurve A, beginnend
im Punkt L, während das Schwellenende, das auf seinem ursprünglichen Niveau verblieb, sich entlang der Kurve
A vom Punkte Mausgehend bewegt. Da beide Punkte L und M annehmbare Deformationsraten darstellen, ist
die relative Deformation der beiden Schwellenenden ebenfalls akzeptierbar.
Es sei nun vorausgesetzt, daß eine zu hoch liegende Schwelle abgesenkt werden soll. Im Grunde genommen
wird das gleiche Verfahren jedoch an beiden Schwellencndcn mit den zwei Rammen ausgeführt. Dies kann
durch phasengleiches Betätigen der Rammen erfolgen, um Belastungen gleichzeitig an beiden Enden der
Schwelle auszuüben. In Abwandlung hiervon kann die Belastung auf das eine Ende der Schwelle zum
Absenken dieses Endes und dann auf das andere Ende, in der oben beschriebenen Weise erfolgen. Wenn in der
gleichen Zeit, in der die gesamte Schwelle abgesenkt wird, ein Ende mehr abgesenkt werden soll als das
andere, wird von beiden Rammen eine unterschiedliche Belastungsintensität ausgeübt. Beispielsweise können
die Belastungen derart sein, daß die Deformation des Schotterbettes an dem einen Ende der Schwelle nach
der Kurve Cerfolgt, während die Belastung am anderen Ende der Schwelle nach der Kurve Derfolgt.
Statt wiederholte Belastungen auf die zu hohen Schwellen oder auf die zu hohen Schwcllenenden
auszuüben, kann es einfacher sein, zunächst die niedrigen Schwellen oder niedrigen Schwellcncnden
über das gewünschte Niveau anzuheben und Schotter zu
unterstopfen und dann die Belastungen mittels der hydraulischen Rammen in der beschriebenen Weise auf
die zu hoch angehobenen Schwellen oder Schwellenenden auszuüben. Das Anheben und Unterstopfen sind im
Eisenbahnwesen an sich bekannt. Eine entsprechende Vorrichtung zum Anheben und Stopfen kann auf dem
Fahrzeug 2 angeordnet sein.
Da es erforderlich ist, sicherzustellen, daß — wenn ein Schweüenende sich auf seinem genauen Niveau befindet
— die Deformationsratc des Schotters unterhalb der Schwelle akzeptabel ist, muß das überhöhte Abheben
ein gewisses Minimum erreichen.
In Fig. 3 ist eine Linie R dargestellt, die das
gewünschte Niveau für eine Anzahl von Schwellen 4 zeigt. Ihre anfänglich ungenaue, zu niedrige Lage ist mit
4' und ihre überhöht angehobene Lage mit 4" bezeichnet.
Im folgenden wird die Belastung, die auf das eine Ende einer zu hoch angehobenen Schwelle 4" ausgeübt
wird, betrachtet. Da neuer Schotter unter das Schwellenende unterstopft wurde, ist die Deformationsrate nicht annehmbar. Vorausgesetzt, daß die Belastungsintensität
derart ist, daß sie der Kurve Cfolgt, ist das ideale zu hohe Anheben mindestens gleich PC, so
daß die Deformation nach Kurve C bis zum Punkt ) erfolgt. Bei Wiederaufnahme der Verkchrsbelastung
erfolgt die Deformationsrate ausgehend vom Punkt M nach rechts zur Linie D auf der Kurve A.
Durch bestimmte Kombinationen der Belastungsintensität und der Frequenz kann es möglich sein, ein
Fließen, und zwar ein teilweises Fließen des Schotters unter den Schwellen und/oder zwischen den Schwellen
derart zu erzeugen, daß die erforderliche Deformation des Schotterbettes noch leichter erfolgen kann. In
Abwandlung hiervon kann ein Fließen durch das Einführen von vibrierenden Stangen bzw. Zinken in den
Schotter erfolgen, beispielsweise von solchen, die denjenigen entsprechen, die bei konventionellen Gleisstopfmaschinen
verwendet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zur Niveaukorreklur einer von einer
Schulterbettung getragenen Gleisschwelle, bei dem der unterhalb der Schwelle befindliche Schotter
durch wiederholte Belastung verdichtet wird, wobei die Höhe der bedarfsweise wiederholten Belastung
größer ist als die Höhe der normalen Verkehrslast, um die Schwelle auf einem gewünschten Niveau zu
fixieren, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung auf jede Schwelle individuell aufgebracht
wird, wobei die Belastung zumindest auf ein Schwellenende einwirkt und entsprechend dem
vorgegebenen Sollverlauf des jeweiligen Schienenstranges dosiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung direk: auf die Schwelle
einwirkt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung auf die Schwelle in an
sich bekannter Weise auf den über der Schwelle befindlichen Schienenkopf einwirkt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung gleichzeitig
auf beide Schwellenenden einwirkt, wobei die Schwellenenden jeweils unterschiedlich belastet
werden können.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zu tief liegende
Schwelle oder ein Schwellenende vor Aufbringen der Belastung auf eine Höhe oberhalb des
gewünschten Niveaus angehoben und unterstopft wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein auf dem Gleis laufender Wagen vorgesehen ist, welcher auf beiden Seiten
mindestens je eine Ramme (5) aufweist, wobei die Rammen (5) zum unterschiedlichen Aufbringen der
Belastung voneinander unabhängig steuerbar sind.
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|---|---|---|---|
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |