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DE1759099C3 - Antriebsvorrichtung für den Schwenkrahmen eines Tieflöffelbaggers - Google Patents

Antriebsvorrichtung für den Schwenkrahmen eines Tieflöffelbaggers

Info

Publication number
DE1759099C3
DE1759099C3 DE19681759099 DE1759099A DE1759099C3 DE 1759099 C3 DE1759099 C3 DE 1759099C3 DE 19681759099 DE19681759099 DE 19681759099 DE 1759099 A DE1759099 A DE 1759099A DE 1759099 C3 DE1759099 C3 DE 1759099C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
support frame
swivel
drive device
pivot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681759099
Other languages
English (en)
Other versions
DE1759099B2 (de
DE1759099A1 (de
Inventor
Harry Arthur San Diego Mich. McLaughlin (V.St.A.)
Original Assignee
Ford-Werke AG, 5000 Köln
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ford-Werke AG, 5000 Köln filed Critical Ford-Werke AG, 5000 Köln
Publication of DE1759099A1 publication Critical patent/DE1759099A1/de
Publication of DE1759099B2 publication Critical patent/DE1759099B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1759099C3 publication Critical patent/DE1759099C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung, von der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art Bei einer aus der US-PS 3042 236 bekannten Antriebsvorrichtung dieser Gattung für den Schwenkrahmen eines Tieflöffelbaggers sind die Kolbenstangen der beiden Hydraulikzylinder über einen jeweiligen Gelenkzapfen an dem einen dabei geradlinig ausgebildeten Lenker der beiden Lenkerpaarc angelenkt, deren andere ebenfalls geradlinig ausgebildeten Lenker über einen jeweils weiteren Gelenkzapfen an dem Schwenkrahmen angelenkt sind. Dabei ist für diese vier Gelenkzapfen, welche die Lenkerpaare einerseits mit den Kolbenstangen der Hydraulikzylinder und andererseits mit dem Schwenkrahmen gelenkig verbinden, eine solche Anordnung getroffen, daß in der mit der Tragrahmenlängsachse fluchtenden Mittelstellung des Schwenkrahmens diese Gelenkzapfen gemeinsam mit dem jeweiligen Lenkerpaar zu beiden Seiten dieser Tragrahmenlängsachse liegen. Durch diese Anordnung erfahren folglich diese vier Gelenkzapfen beim Schwenkvorgang des Schwenkrahmens nach der Seite um die in der Tragrahmenlängsachse angeordnete Schwenkrahmenachse unterschiedliche Belastungen entsprechend der dabei durchlaufenden unterschiedlichen Bewegungsbahnen, wobei wegen des auf die Schwenkrahmenachse bezogenen größeren Weges die Belastung der beiden Gelenkzapfen jeweils kritischer ist, welche dem Lenkerpaar an der ausschiebenden Kolbenstange des einen der beiden Hydraulikzylinder zugeordnet sind. Alle Gelenkzapfen sind somit verhältnismäßig hohen Scherkräften unterworfen, die sie einem entsprechend schnellen Verschleiß unterwerfen. Auch wird mit dieser Anordnung der eigentliche Schwenkzapfen des Schwenkrahmens größeren Scherkräften unterworfen, so daß auch er ziemlich verschleißanfäilig ist. Schließlich bedarf es bei dieser Anordnung auch einer gewissen Überdimensionierung der beiden Hydraulikzylinder, damit die daraus resultierenden unterschiedlichen Antriebs- und Reaktionsmomente an den beiden Lenkerpaaren zur erwünschten Erzielbarkeit einer doch weitgehend ruck- bzw. stoßfreien
S Schwenkbewegung entsprechend optimal ausgeglichen werden.
Der Erfindung liegt mithin die Aufgabe zugrunde, die bekannte Antriebsvorrichtung so weiterzubilden, daß die beiden Lenkerpaare über den geamten Schwenkweg
ίο des Schwenkrahmens eine weitgehend gleichbleibende Kräftebeaufschlagung erfahren, so daß dadurch auch an dem Löffel ein mehr oder weniger unveränderliches Schwenkmoment entwickelt wird, der Löffel also in einer entsprechend ruhigeren Stellung durch den
is Schwenkrahmen nach den Seiten bewegt werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den durch das Kennzeichen des Patentanspruchs 1 ausgewiesenen Merkmalen gelöst. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der beiden gemeinsamen Gelenkzapfen der beiden Lenkerpaare auf der Tragrahmenlängsachse wird für die Lenkerpaare und damit den Schwenkrahmen eine wesentliche Stabilisierung erreicht, wenn die Schwenkung aus der Mittelstellung nach der einen oder der anderen Seite vorgenommen wird. Diese Stabilisierung hat weiterhin eine weitgehend gleichbleibende Belastung der beiden Hydraulikzylinder zur Folge, die mithin hauptsächlich deshalb auch ein entsprechend unveränderliches Schwenkmoment und damit eine entsprechend ruhige Schwenkung des Löffels zu entwickeln vermögen, weil der eine beiden Lenkerpaaren gemeinsame Gelenkzapfen ebenso wie der Schwenkzapfen des Schwenkrahmens bei der Schwenkung nach der Seite nicht die Tragrahmenlängsachse verläßt und der andere gemeinsame Gelenkzapfen eine zur Schwenkrahmenachse konzentrische Kreisbahn durchläuft. Dieser die Kreisbahn durchlaufende Gelenkzapfen empfängt dabei unmittelbar die Antriebskraft von der jeweils ausschiebenden Kolbenstange des einen Hydraulikzylinders, und ebenso unmittelbar wird diese Antriebskraft durch die an der Kolbenstange des anderen Hydraulikzylinders entwickelte Reaktionskraft abgefangen, so da3 sich an diesem Gelenkzapfen praktisch keine Scherkräfte entwickeln können und mithin dieser Gelenkzapfen ebenso wie der andere, ständig auf der Tragrahmenlängsachse verbleibende Gelenkzapfen kein so starkes Verschleißteil mehr ist.
Die durch den Patentanspruch 2 erfaßte Weiterbildung der Erfindung trägt zu einer noch weitergehenden Stabilisierung des Schwenkantriebes bei, indem über eine solche C-förmige Ausbildung der einen Lenker die zur Schwenkrahmenachse konzentrische Kreisbahn des an dem Schwenkrahmen angeordneten Gelenkzapfens einen kleineren Radius erhält, dieser Gelenkzapfen also näher an die Schwenkrahmenachse herangerückt wird, wobei der Schwenkrahmen dann um nahezu 90° nach jeder Seite ausgeschwenkt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel einer Antriebsvorrichtung der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf die Antriebsvorrichtung, Fig.2 eine perspektivische Seitenansicht dieser Antriebsvorrichtung,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht von unten und F i g. 4 eine Seitenansicht dieser Antriebsvorrichtung.
Ein Schwenkrahmen 12 eines Tieflöffelbaggers ist an
einem heckseitig an einem Schlepper angebrachten Tragrahmen 10 abgestützt, der durch seitliche Stützar-
me U am Boden abgestützt werden kann, wenn die Antriebsvorrichtung in Betrieb genommen wird. In der Längsachse dieses Tragrahmens 10 ist die Schwenkrahmenachse 14, 15 des Schwenkrahmens 12 angeordnet, an welchem über einen Drehzapfen 17 der Ausleger 16 schwenkbar gelagert ist Der Ausleger 16 kann mittels eines Hydraulikzylinders 19 bewegt werden, der in einem Gelenk 20 drehbar an dem Schwenkrahmen 12 gelagert ist und dessen Kolbenstange an dem Ausleger 16 angreift, so daß beim Ausschieben der Kolbenstange dieses Hydraulikzylinders 19 der Ausleger 16 zum Erdboden hin abgesenkt werden kann.
An dem Tragrahmen 10 sind zu beiden Seiten seiner Längsachse zwei gegenläufig arbeitende Hydraulikzylinder 21 angeordnet, wobei das Gehäuse 24 jedes Hydraulikzylinders über einen Schwenkzapfen 25 an einem etwa C-förmigen Rahmenteil 22 schwenkbar gehalten ist. Die Kolbenstangen 27 der über einen jeweiligen Hydraulikschlauch 26 mit Drucköl versorgten Hydraulikzylinder 21 sind jeweils an einem Lenkerpaar mit zwei hintereinander angeordneten Lenkern 29 und 30 angelenkt, von denen der eine Lenker 29 im wesentlichen C-förmig ausgebildet und gegen die Schwenkrahmenachse 14, 15 hin offen isL
Diese einen Lenker 29 sind über einen gemeinsamen Gelenkzapfen 31 mit dem Tragrahmen 10 verbunden, während die anderen Lenker 30 über einen weiteren gemeinsamen Gelenkzapfen 32 mit dem Schwenkrahmen 12 verbunden sind. Dabei ist eine solche Anordnung bezüglich dieser Gelenkzapfen 31 und 32 getroffen, daß sie in der mit der Tragrahmenlängsachse fluchtenden Mittelstellung des Schwenkrahmens 12 vor und hinter der Schwenkrahmenachse 14, 15 auf der Tragrahmenlängsachse angeordnet sind.
Die beiden Lenker 29 und 30 jedes Lenkerpaares sind überdies noch jeweils durch einen Verbindungszapfen 34 miteinander verbunden, wobei der eine Lenker 29 an seinem Verbindungsende mit dem anderen Lenker 30 gegabelt ist, so daß der Lenker 30 mit seinem Verbiadungsende zwischen die beiden Gabelarme des einen Lenkers 29 einfassen kann. Die Verbindungszapfen 34 sind wie im übrigen auch die Gelenkzapfen 31 und 32 gegen eine Relativdrehung durch ein jeweils angeschweißtes Teil 35 gesichert, das mittels einer Schraube 36 festgehalten wird. Eine solche Sicherung ist schließlich auch noch für Zapfen 37 verwirklicht, über welche die Kolbenstangen 27 der beiden Hydraulikzylinder 21 an den einen Lenkern 29 angelenkt sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Antriebsvorrichtung für den Schwenkrahmen eines an einem Tragrahmen eines Schleppers angeschlossenen Tieflöffelbaggers, mit zwei am Tragrahmen zu beiden Seiten der in der Tragrahmenlängsachse angeordneten Schwenkrahmenachse schwenkbar abgestützten und gegenläufig arbeitenden Hydraulikzylindern, deren Kolbenstangen jeweils über ein zwei hintereinander angeordnete Lenker aufweisendes Lenkerpaar am Schwenkrahmen angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lenkerpaare über einen gemeinsamen Gelenkzapfen (31) mit dem Tragrahmen (10) und über einen weiteren gemeinsamen Gelenkzapfen (32) mit dem Schwenkrahmen (12) verbunden sied, und daß die beiden Gelenkzapfen (31, 32) in der mit der Tragrahmenlängsachse fluchtenden Mittelstellung des Schwenkrahmens (12) vor und hinter der Schwenkrahmenachse (14, 15) auf der Tragrahmenlängsachse angeordnet sind.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Kolbenstangen (27) der Hydraulikzylinder (21) angelenkten einen Lenker (29) der beiden Lenkerpaare im wesentlichen C-förmig ausgebildet und gegen die Schwenkrahmenachse (14,15) hin offen sind.
DE19681759099 1967-03-30 1968-03-29 Antriebsvorrichtung für den Schwenkrahmen eines Tieflöffelbaggers Expired DE1759099C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US62713767A 1967-03-30 1967-03-30
US62713767 1967-03-30

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1759099A1 DE1759099A1 (de) 1971-05-27
DE1759099B2 DE1759099B2 (de) 1977-06-02
DE1759099C3 true DE1759099C3 (de) 1978-01-19

Family

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