[go: up one dir, main page]

DE1758146B1 - Verfahren zur Gewinnung von Bruchstuecken gleichmaessiger Abmessungen aus Gussstuecken von Ferromangen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Bruchstuecken gleichmaessiger Abmessungen aus Gussstuecken von Ferromangen

Info

Publication number
DE1758146B1
DE1758146B1 DE19681758146 DE1758146A DE1758146B1 DE 1758146 B1 DE1758146 B1 DE 1758146B1 DE 19681758146 DE19681758146 DE 19681758146 DE 1758146 A DE1758146 A DE 1758146A DE 1758146 B1 DE1758146 B1 DE 1758146B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
castings
fragments
cooling
thickness
per minute
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681758146
Other languages
English (en)
Inventor
Forgeng William Daniel
Rieder Kurt Otto
Farrell John William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
Publication of DE1758146B1 publication Critical patent/DE1758146B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D3/00Pig or like casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

i 758
Die Erfindung betrifft das Gießen und Klassieren von Ferromangan. Nach diesem Verfahren werden aus Gußstücken von Ferromangan Bruchstücke gleichmäßiger Abmessungen erhalten. Die Bildung größerer Mengen von Bruchstücken mit zu großen und zu kleinen Abmessungen wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch vermieden, daß man die Abkühlungsgeschwindigkeit der Gußstücke innerhalb bestimmter Grenzen hält.
lige Verunreinigungen enthalten kann. Das geschmolzene Ferromangan wird bei 1100cC oder darüber in längliche Formen gegossen, in denen es zu Brammen erstarrt. Innerhalb des Temperaturbereiches von etwa 900 bis etwa 400° C werden die Brammen dann mit einer geregelten Geschwindigkeit abgekühlt, die abhängig ist von der Dicke der Brammen. Die Erfindung beruht auf der neuen Erkenntnis, daß beim Abkühlen von Gußstücken aus Ferromangan
Ferromangan mit einem höheren Gehalt an Koh- io mit einem höheren Kohlenstoffgehalt nach bestimmlenstoff wird als Zusatz bei der Stahlherstellung ver- ten Vorschriften ein Spannungsmuster entsteht, das wendet. In der Regel wird er entsprechend den For
derungen des Verbrauchers in stückiger Form verkauft, und zwar in Stücken von etwa 2,5 bis 15 cm Größe. Derartige Bruchstücke wurden bisher durch Zerkleinern der Gußstücke oder Brammen aus Ferromangan erhalten, beispielsweise in Backenmühlen, woraus durch Absieben Bruchstücke der gewünschten Abmessungen erhalten wurden. Da bei diesem beim nachfolgenden Zertrümmern durch Stoß bei Temperaturen von weniger als etwa 200° C sehr gleichmäßige Bruchstücke entstehen läßt.
Vergießt man beispielsweise ein Ferromangan mit 75% Mangan, 7% Kohlenstoff und 1% Silicium bei etwa 1200° C zu Brammen von etwa 50X25X 11,5 cm und kühlt man diese Brammen von 900 zu 400cC mit einer Geschwindigkeit von etwa 8,2° C je Minute
Verfahren verhältnismäßig viel feines Material an- 20 ab, so zerbricht die Bramme, wenn man sie aus einer
fällt, das nicht verkäuflich ist und lediglich im Kreislauf wieder zurückgeführt werden kann, ist dieses Verfahren wirtschaftlich unvorteilhaft. Die Ausbeuten an Bruchstücken geeigneter Abmessungen schwankten auch, da verschiedene Gußstücke nur verschieden zerkleinerbar sind. Weil heutzutage Bruchstücke in Größen, die innerhalb enger Grenzen liegen, verlangt werden, besteht ein Bedarf nach einem Verfahren zur Gewinnung solcher Bruchstücke.
Aufgabe der Erfindung ist ein wirtschaftliches Verfahren zur Gewinnung von Bruchstücken aus Gußstücken von Ferromangan, ohne Bildung zu großer Mengen von feinen Teilchen und die Gewinnung von Bruchstücken mit gleichmäßigen Abmessungen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von Bruchstücken gleichmäßiger Abmessungen aus Gußstücken von Ferromangan durch Vergießen von Ferromangan bei Temperaturen über HOO0C.
Höhe von etwa 1 m bei Raumtemperatur auf ein mit Spitzen versehenes Gitter fallen läßt, zu Bruchstükken, die in der F i g. 1 dargestellt sind. Dasselbe Ergebnis wird erhalten, wenn man die Bramme in einer rotierenden Trommel behandelt und sie hierbei zertrümmert. Diese und andere Versuche haben gezeigt, daß Brammen aus Ferromangan nach dem Abkühlen mit bestimmten Geschwindigkeiten ein charakteristisches Spannungsmuster entstehen lassen, durch welches die Bramme bei Temperaturen unterhalb 2000C zu Bruchstücken mit praktisch gleichen Abmessungen zerfällt. Die Art, wie die Bramme durch Stoß zertrümmert wird, ist hierbei belanglos. Beim Fallenlassen auf ein Gitter oder auf eine ebene Oberfläche, beim Behandeln in einer Trommel oder beim Zerhämmern entstehen immer Bruckstücke von praktisch gleichen Abmessungen.
Die zur Erreichung dieses Zieles erforderliche Abkühlungsgeschwindigkeit ist abhängig von der Dicke
Erstarrenlassen, Kühlen und Zerkleinern der Guß- 40 der Brammen aus Ferromangan. Diese Abhängigkeit stücke. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, ist graphisch in der F i g. 3 dargestellt.
man beim Abkühlen der Gußstücke innerhalb des Temperaturbereiches von etwa 900 bis etwa 4000C die Abkühlungsgeschwindigkeit von Gußstücken mit einer Dicke von etwa 11 bis 12 cm bei etwa 4 bis 19° C, vorzugsweise bei 8,2° C je Minute, bei einer Dicke von etwa 6 bis 7 cm bei etwa 35 bis 55°C, vorzugsweise bei 46,4° C je Minute, und bei einer Dicke von etwa 4,5 cm bei etwa 78 bis 980C.
Man muß die Abkühlungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Dicke der Gußstücke innerhalb des schraffierten Feldes halten. Im allgemeinen ist bei dickeren Gußstücken eine langsamere Abkühlung erforderlich. Aus der F i g. 3 ist ersichtlich, daß ein Gußstück mit einer Dicke von etwa 10 cm innerhalb des Temperaturbereiches von 900 bis 400° C mit einer Geschwindigkeit von etwa 13 bis 29- C je Mi-
vorzugsweise bei 83° C hält, wobei die Werte für die 50 nute abgekühlt werden soll, um beim Zertrümmern
zwischenliegenden Dicken durch Interpolation errechnet werden können, und daß man die Gußstücke dann nach dem weiteren Abkühlen auf weniger als etwa 200° C durch Stoß zertrümmert.
solche Bruchstücke zu erhalten, daß etwa 90 0O durch ein Sieb mit einer Maschenweite von 12,5 cm hindurchgehen und von einem Sieb mit einer Maschenweite von 2,5 cm zurückgehalten werden, wo-
Die Zeichnungen zeigen beispielsweise einige Aus- 55 bei nur etwa 5% der Bruchstücke dieses engere Sieb
führungsformen der Erfindung.
F i g. 1 ist eine Ansicht einer verkleinerten Bramme aus Ferromangan, die erfindungsgemäß gegossen und abgekühlt ist;
passieren. Bei dem bekannten Verfahren entstanden beim Zerbrechen von Brammen von 150X150X25 cm und anschließendem Zerkleinern in einer Backenmühle 59 0Zo solcher Bruchstücke,
F i g. 2 zeigt schematisch eine Vorrichtung für die 60 welche die gewünschten, oben angegebenen Abmes-Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens; sungen hatten. 410O der Bruchstücke waren feinere
F i g. 3 zeigt graphisch die Abhängigkeit der Abkühlungsgeschwindigkeit von der Dicke der Gußstücke oder Brammen.
Teile, die durch das Sieb mit einer Maschenweite von 2,5 cm hindurchgingen.
Bei Brammen mit einer Dicke von etwa 6,3 cm
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren stellt man 65 ist innerhalb eines Temperaturbereiches von 900 bis
zunächst eine übliche Schmelze aus Ferromangan her, welche 74 bis 76% Mangan, höchstens 1% Silicium, 5 bis 8% Kohlenstoff, Rest Eisen und zufäl-4000C eine Abkühlungsgeschwindigkeit von 45 bis 65° C je Minute erforderlich. Nach dem Zerkleinern von so abgekühlten Bruchstücken gehen etwa 85°'u
3 4
durch ein Sieb mit einer Maschenweite von 7,5 cm gössen, daß 75% Mangan, maximal 1% Silicium,
hindurch und werden von einem Sieb mit einer Ma- 7°/o Kohlenstoff und 17% Eisen enthielt. Die
schenweite von etwa 1,3 cm zurückgehalten. Bei den Schmelze wurde aus einer Gießpfanne in Gußformen
bisherigen oben beschriebenen Verfahren erhielt man von 50X25X12 cm vergossen, die sich auf einem
lediglich 70% Bruchstücke, die diesen Bedingungen 5 43 m langen Förderband befanden und mit einer
entsprechen. Geschwindigkeit von etwa 5 m je Minute gefördert
Als feines Material werden in der Regel solche wurden.
Stücke bezeichnet, die durch ein Sieb hindurchgehen, Das Ferromangan erstarrte in den Gußformen zu dessen Maschenweite etwa ein Fünftel der Dicke des Brammen von 50X25X11,5 cm und wurde von dort Gußstückes beträgt. Bei dem erfindungsgemäßen io auf das Förderband zum Kühlen gebracht. Dieses Verfahren entstehen nicht mehr als etwa 5% feinere zweite Förderband hatte eine Länge von 117 m und Teilchen entsprechend der obigen Definition. Als förderte das Ferromangan mit einer Geschwindigkeit gröbere Teile werden solche bezeichnet, die von von etwa 1 m je Minute, so daß die gesamte Kühleinem Sieb zurückgehalten werden, dessen Maschen- zeit etwa 110 bis 120 Minuten betrug. Hierbei wurweite 50% oder mehr der Dicke des Gußstückes be- 15 den die Gußstücke so abgekühlt, daß sie beim Verträgt. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren fallen lassen des zweiten Förderbandes eine Temperatur nicht mehr als insgesamt 15% zu feines und zu gro- von etwa 2000C hatten. Die Abkühlungsgeschwinbes Material an. digkeit lag bei etwa 8,2° C je Minute.
Die F i g. 2 zeigt beispielsweise eine Anlage zur Dann gelangten die Gußstücke direkt in eine ro-Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. 20 tierende Trommel, wie sie die F i g. 2 zeigt, in welcher Geschmolzenes Ferromangan mit einem höheren Ge- das Ferromangan 3- bis 5mal aus einer Höhe von halt an Kohlenstoff wird bei einer Temperatur von etwa 1,5 m herabfiel, bevor es auf die Siebe gelangte, wenigstens 1100° C aus einer Pfanne 1 in den Trich- Beim Klassieren der Bruchstücke aus einem Guß von ter 2 und aus diesem in die Gießformen 3 gegossen, etwa 1700 kg erhielt man Bruchstücke, von denen die sich auf dem Förderband 5 befinden. Die Gieß- 25 5,2% eine Größe von mehr als 12,5 cm und 3,0% formen können aus Gußeisen oder Stahl bestehen eine Größe von weniger als 2,5 cm hatten. 91,8% und haben vorzugsweise Abmessungen von etwa hielten sich innerhalb dieser Grenzen.
50X25X12,5 cm. Die Gießformen 3 auf dem For- .
derband 5 werden durch einen Antrieb 4 mit einer e 1 s ρ 1 e 1
solchen Geschwindigkeit gefördert, daß das Ferro- 30 In der beschriebenen Anlage wurde ein Ferromanmangan beim Erreichen des Endes des Förderban- gan der im Beispiel 1 beschriebenen Zusammendes 5 eine Temperatur von etwa 11000C hat. Beim Setzung vergossen. Die Gießformen waren 50X25 Erreichen des Endes des Förderbandes 5 werden die X12 cm groß und befanden sich auf einem 43 m erstarrten Brammen 6 aus Ferromangan aus den langen Förderband, wo sie mit einer Geschwindigkeit Gußformen 3 ausgestoßen und gelangen auf das 35 von 6,7 m je Minute gefördert wurden. In den Gieß-Förderband 7, wo sie weiter gekühlt werden. Um formen erstarrte das Ferromangan zu Brammen von das Abkühlen der Gußstücke zu erleichtern und um 68X23X7 cm und gelangte von dort auf das zweite die angemessene Abkühlungsgeschwindigkeit in Ab- Förderband. Dieses zweite Förderband hatte eine hängigkeit von der Dicke der Gußstücke zu erreichen, Länge von 117 m und förderte das Ferromangan mit kann eine Luftkühlung, beispielsweise mittels der 4° einer Geschwindigkeit von 5,5 m je Minute, so daß Gebläse 9 oder eine Sprühkühlung mit Wasser, bei- die Verweilzeit etwa 19,4 Minuten betrug. Hierbei spielsweise mittels der Düsen 11, verwendet werden. wurden die Gußstücke so abgekühlt, daß sie beim Luftkühlung verwendet man in der Regel dann, Verlassen des zweiten Förderbandes eine Temperawenn die Abkühlungsgeschwindigkeit geringer sein tür von etwa 200° C hatten. Das entspricht einer Absoll, z. B. bei dickeren Gußstücken. Bei der Küh- 45 kühlungsgeschwindigkeit von etwa 46,4° C je Milung durch aufgesprühtes Wasser erzielt man eine nute.
schnellere Abkühlung bei dünneren Gußstücken. Ob- Anschließend wurden die abgekühlten Gußstücke
wohl die Kühlung mit Wasser sehr wirksam ist, so ebenso behandelt, wie es im Beispiel 1 beschrie-
muß doch darauf geachtet werden, daß sich kein flüs- ben ist.
siges Wasser auf der Oberfläche der Gußstücke an- 5° Beim Klassieren der Bruchstücke aus einem Guß
sammelt. Das Wasser muß praktisch vollständig ver- von etwa 4100 kg erhielt man Bruchstücke, von
dampfen, wenn es in Berührung mit dem Gußstück denen 14,8% von einem Sieb mit einer Maschen-
kommt. Anderenfalls entstehen beim Zerkleinern der weite von 10 cm zurückgehalten wurden, 1,9 % gin-
Gußstücke zu kleine Bruchstücke. gen durch ein Sieb mit einer Maschenweite von
Nach dem Verlassen des Endes des Förderban- 55 1,3 cm hindurch, während 84,3 % der Bruchstücke
des 7 gelangen die abgekühlten Brammen in eine sich innerhalb der angegebenen Abmessungen hielten, rotierende Trommel 13, in welcher sie hochgehoben
und fallengelassen werden, so daß sie zertrümmert Beispiel 3
werden. Die entstehenden Bruchstücke gelangen aus
der Trommel 13 auf die Siebe 17, wo sie klassiert 60 In der beschriebenen Vorrichtung wurde ein werden. Bei dem erfindungsgemäßen Abkühlen ent- Ferromangan der Zusammensetzung, wie sie in Beistehen nur geringe Mengen zu grober und zu feiner spiel 1 beschrieben wurde, in Gießformen von etwa Bruchstücke, während 85% und mehr der Bruch- 50 X 25 X 12,5 cm eingegossen. Das erste 43 m lange stücke direkt verkäuflich sind. Förderband bewegte sich mit einer Geschwindigkeit
65 von 12 m je Minute. Die erstarrten Gußstücke waren
B e i s ρ i e 1 1 46X20X4,5 cm groß. Auf dem zweiten Förderband
Unter Verwendung einer Anlage, wie sie in von 117 m Länge wurden die Gußstücke mit einer
Fig. 2 abgebildet ist, wurde ein Ferromangan ver- Geschwindigkeit von etwa 10m je Minute gefördert,
so daß sie zum Abkühlen etwa 10,8 Minuten Zeit hatten. Auf dem zweiten Förderband wurden die Gußstücke auf etwa 200° C abgekühlt, was einer Abkühlungsgeschwindigkeit von etwa 83° C je Minute entsprach.
Anschließend wurden die Gußstücke ebenso behandelt, wie es im Beispiel 1 beschrieben ist.
Bei einem Guß von 2700 kg wurden 9,8% der Bruchstücke von einem Sieb mit einer Maschenweite von 7,5 cm zurückgehalten, 2,8% gingen durch ein Sieb mit einer Maschenweite von 0,6 cm hindurch, während 87,4% sich innerhalb der angegebenen Grenzen hielten.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Gewinnung von Bruchstükken gleichmäßiger Abmessungen aus Gußstücken von Ferromangan durch Vergießen von Ferromangan bei Temperaturen über HOO0C, Erstarrenlassen, Kühlen und Zerkleinern der Gußstücke, dadurch gekennzeichnet, daß man beim Abkühlen der Gußstücke innerhalb des Temperaturbereiches von etwa 900 bis etwa 400° C die Abkühlungsgeschwindigkeit von Gußstücken mit einer Dicke von etwa 11 bis 12 cm bei etwa 4 bis 19° C je Minute, bei einer Dicke von etwa 6 bis 7 cm bei etwa 35 bis 55° C je Minute und bei einer Dicke von etwa 4,5 cm bei etwa 78 bis 98° C je Minute hält, wobei die Werte für die zwischenliegenden Dicken durch lineare Interpolation errechnet werden können, und daß man die Gußstücke dann nach dem weiteren Abkühlen auf weniger als etwa 2000C durch Stoß zertrümmert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man beim Abkühlen der Gußstücke innerhalb des Temperaturbereiches von etwa 900 bis etwa 400° C die Abkühlungsgeschwindigkeit von Gußstücken mit einer Dicke von etwa 11 bis 12 cm bei 8,2° C je Minute hält.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man beim Abkühlen der Gußstücke innerhalb des Temperaturbereiches von etwa 900 bis etwa 400° C die Abkühlungsgeschwindigkeit von Gußstücken mit einer Dicke von etwa 6 bis 7 cm bei 46,4° C je Minute hält.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man beim Abkühlen der Gußstücke innerhalb des Temperaturbereiches von etwa 900 bis etwa 4000C die Abkühlungsgeschwindigkeit von Gußstücken mit einer Dicke von etwa 4,5 cm bei 83° C je Minute hält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19681758146 1967-04-24 1968-04-10 Verfahren zur Gewinnung von Bruchstuecken gleichmaessiger Abmessungen aus Gussstuecken von Ferromangen Withdrawn DE1758146B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US63300567A 1967-04-24 1967-04-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1758146B1 true DE1758146B1 (de) 1971-07-08

Family

ID=24537888

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681758146 Withdrawn DE1758146B1 (de) 1967-04-24 1968-04-10 Verfahren zur Gewinnung von Bruchstuecken gleichmaessiger Abmessungen aus Gussstuecken von Ferromangen

Country Status (8)

Country Link
US (1) US3483914A (de)
BE (1) BE714027A (de)
DE (1) DE1758146B1 (de)
ES (1) ES353000A1 (de)
FR (1) FR1562499A (de)
GB (1) GB1185794A (de)
NO (1) NO123360B (de)
SE (1) SE332271B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NO175523C (no) * 1992-10-09 1994-10-26 Elkem As Fremgangsmåte og anordning for stöping av metall
RU2496600C2 (ru) * 2011-10-12 2013-10-27 Закрытое акционерное общество "Электротерм" Способ разливки ферросплавов и устройство для его осуществления
CN112238219B (zh) * 2020-10-26 2022-01-14 芜湖久弘重工股份有限公司 一种合金锻铸造用模具降温装置
CN112756566B (zh) * 2020-12-29 2022-03-01 广州市美开实业有限责任公司 一种铝合金铸造方法

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3323899A (en) * 1964-03-10 1967-06-06 Union Carbide Corp Casting process for ferroalloys
US3429362A (en) * 1964-12-26 1969-02-25 Ishikawajima Harima Heavy Ind Process of manufacturing small castings of ferroalloy
US3382911A (en) * 1967-07-03 1968-05-14 United States Steel Corp Casting ferroalloys

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Also Published As

Publication number Publication date
SE332271B (de) 1971-02-01
US3483914A (en) 1969-12-16
FR1562499A (de) 1969-02-24
ES353000A1 (es) 1969-09-16
BE714027A (de) 1968-10-22
NO123360B (de) 1971-11-01
GB1185794A (en) 1970-03-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112008000887T5 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Eisenblocks unter Verwendung von Eisenstücken
DE3525872C2 (de)
DE1758146B1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Bruchstuecken gleichmaessiger Abmessungen aus Gussstuecken von Ferromangen
DE4306965C1 (de) Verfahren zur Herstellung von Schleifkörnern
DE2941833C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer glasigen Hochofenschlacke
DE69527286T2 (de) Verfahren zur verbesserung der oberflächenqualität elektromagnetisch gegossener aluminiumlegierungen und so hergestelltes produkt
DE1758146C (de) Verfahren zur Gewinnung von Bruchstuk ken gleichmaßiger Abmessungen aus Gußstucken von Ferromangan
DE2921592C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern eines Pulvers aus rostfreiem oder wärmebeständigem Stahl
EP0007536A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Granulierung einer Metallschmelze zwecks Pulverherstellung
DE2236791A1 (de) Verfahren zur behandlung von metallschrott
DE69418938T2 (de) Zusatzmittel zur herstellung von legierungen
DE2823330A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum vergiessen von metallschmelzen
DE1287263B (de) Verfahren zum Herstellen kleiner Ferrolegierungsgussstuecke und Giessform zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE69812705T2 (de) Verfahren zum entfernen einer metallischen beschichtung von metallischem schrott
DE2725991A1 (de) Verfahren zur kristallisation von aluminiumsulfatloesungen in staubfreie granulate mit einheitlicher korngroesse
DE1902367A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Stahlpulver
DE2558908A1 (de) Verfahren zur herstellung von schlackenschotter und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE3807812A1 (de) Metallisches kuehlmittel fuer ein metallurgisches bad und verfahren zur herstellung des kuehlmittels
DE2263268B2 (de) Verfahren zur herstellung von aluminium-blei-legierungen
DE2557095A1 (de) Einrichtungen fuer kontinuierliches giessen von aluminium und dessen legierung
CH645046A5 (de) Verfahren zum kontinuierlichen giessen von stahl.
EP0564713A2 (de) Verfahren zur Verfestigung von lockeren metallhaltigen Substanzen, Verfestigungsvorrichtung sowie Verfestigungsprodukt
DE2048203A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Blocken
AT140212B (de) Verfahren zur Granulierung von kristallisationsfähigen Salzen.
DE946040C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern entwaesserter Melasse

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee