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DE1758049B - Führungsvorrichtung fur eine Schräm maschine, insbesondere zum Herstellen eines Breitaufhauens oder eines Maschinen Stalles - Google Patents

Führungsvorrichtung fur eine Schräm maschine, insbesondere zum Herstellen eines Breitaufhauens oder eines Maschinen Stalles

Info

Publication number
DE1758049B
DE1758049B DE1758049B DE 1758049 B DE1758049 B DE 1758049B DE 1758049 B DE1758049 B DE 1758049B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
chain
guide
shed
offset
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Lanfermann Willy Droste Werner 4630 Bochum Renzing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH

Links

Description

gelagerten Führungsstücken liegen und zusammen mit
den zwischen den beiden Führungsstücken abgeknick-
S5 ten Kettenenden in Richtung zur Förderermitte aus
Es sind Schrämmaschinen bekannt, mit denen der Fluchtlinie der Kette herausgeführt sind. Durch Breitaufhauen und Maschinenställe aufgefahren wer- die Wahl einer gleitenden Führung für derart eingeden können. Eine dieser bekannten Schrämmaschinen setzte Schrämmaschinen spart man nicht nur den für löst das anstehende Mineral mit einer am Ende eines eine Rollenlagerung notwendigen baulichen Aufwand Maschinentragarms drehbar gelagerten Schrämwalze. 30 ein, sondern auch die dauernde Wartung dieser Rollen Mit Hilfe dieses Tragarmes, der sich um eine waage- bzw. deren Lagerung und macht dadurch die Marechte, rechtwinklig zum Abbaustoß liegende Achse schine betriebssicherer. Außerdem erreicht man schwenken läßt, wird die Schrämwake über die ganze durch die vorgeschlagene Anordnung der beiden AnMächtigkeit des hereingewonnenen Flözes geführt. griffspunkte für das ziehende Kettentrum und die Ab-Die Schrämmaschine liegt dabei auf einem Förderer, 35 knickung der Kettenabschnitte zwischen den beiden beispielsweise einem mit einer Mittelkette ausgerüste- Führungsstücken, daß auch beim Durchfahren des ten Kratzförderer auf, der auf seiner dem Stoß züge- Kurvenabsuhnittes die Richtung der Kettenzugkraft wandten Seite eine vom Liegenden bis zur Höhe seiner weitgehend mit der augenblicklichen Bewegungsrich-Oberkante ansteigende Laderampe und auf semer rung der Schrämmaschine übereinstimmt, da die Ket-Versatzseite eine Seitenbracke trägt. Eine der Seiten- 40 tenzugkraft durch die Drehachse des jeweils vorderen bracke zugeordnete Schiene führt die Schrämma- Führungsstückes bzw. dicht an dieser Drohachse vorschine, und eine ortsfest am Fördermittel angeordnete beiläuft. Die durch die rechtwinklig zur Führungs-Winde, die über eine sich über die Länge des Maschi- schiene gerichtete Zugkraftkomponente verursachten nenfahrweges erstreckende Rundgliederkette auf die Reibungskräfte in den Führungsstücken bleiben daher Schrämmaschine einwirkt, bewegt sie am Stoß ent- 45 klein und behindern das Hin- und Herfahren der lang. Zur besseren Abförderung des anfallenden Schrämmaschine nicht, wie praktische Versuche geHaufwerks und um die Schrämwalze ohne stirnseiti- zeigt haben. Außerdem läßt sich infolge der eng begen Besatz in das Mineral einfahren zu können, ver- grenzten Abknickung der beiden Kettenabschnitte die legt man das Fördermittel in vielen Fällen in einer sich Schrämmaschine bis dicht an die beiden Kettenumüber einen Winkel von 90° oder auch 180° erstrek- 50 kehren heranfahren.
kenden Kurve, in der die als Zugorgan dienende Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der
Rundgliederkette mittels Rollen geführt ist. Erfindung, und zwar in der
Eine andere zum Herstellen von Breitaufhauen F i g. 1 in einem Grundriß der Schrämmaschine
und Ställen dienende bekannte Schrämmaschine führt mit dem Fördermittel, in der
sich mittels Rollen an der der Seitenbracke zugeord- 55 F i g. 2 in einem Schnitt durch den Maschinen-
neten Führungsschiene. Derartige Führungen können schlitten nach der Linie a-a der F i g. 1 und in der
wegen der aus Platzgründen erforderlichen gedräng- F i g. 3 in einem Schnitt nach der Linie b-b der
ten Bauweise nur mit Rollen verhältnismäßig kleinen F i g. 2.
Durchmessers ausgerüstet werden. Die Schrämmaschine ist mit 1 bezeichnet. Sie be-Aus diesem Grund und auch weil sie einer außer- 60 steht aus dem mit einem schwenkbaren Tragarm 2 ordentlich starken Verschmutzung unterliegen, haben versehenen Kopf einer normalen Walzenschrämmadiese Rollen einen hohen Laufwiderstand und müssen schine, an dessen hintere Stirnseite der Antriebsmoinfolgedessen gut gelagert und gewartet werden, wenn tor 3 angeflanscht ist. Die am Ende des Tragarmes 2 sie ihre Funktion erfüllen, d. h. sich auf der Führung drehbar gelagerte Schrämwalze 4 löst mit ihren nicht abwälzen sollen. 65 dargestellten Schrämmeißeln das Flöz und arbeitet bei Bei für den Strebbau geeigneten Walzenschräm- größerer Flözmächtigkeit in einer Fahrtrichtung am maschinen ist es bekannt, die Maschine mittels in ih- Liegenden und in der anderen Fahrtrichtung am Hanren Endbereichen angeordneter Führungskufen einer genden. Dabei führt sie das gelöste Gut mit ihren nicht
dargestellten, schraubenlinienförmig iiber ihren Umfang verlaufenden Mtnehmerlegten über die Laderampe 5 dem Fördermittel 6 zu. Das die Schrämmaschine 1 tragende Fördermittel 6 ist im Bereich des abzubauenden Flözabschnittes in einem sich über einen Winkel von 90° erstreckenden Bogen geführt. Der längcie, in Abbaurichtung verlaufende Fördermittelabschnitt hängt in einer gewissen Entfernung hinter dem Arbeitsbereich der Schrämmaschine 1 längsverfahrbar an einer nicht dargestellten Hängebahnschiene. Das Vorrücken des Fördermittels 6 in Abbaurichtung mit HUf e der den Ausbaurahmen 7 zugeordneten Rückzylinder 8 bereitet daher keine Schwierigkeiten. Eine das Gewinnungsfeld abschließende Rampe 22, die vom Liegenden »,us ansteigt und seitlich zum Fördermittel 6 abfällt, ist dem zum Abbaustoß etwa parallel verlaufenden Fördermitteläbschnitt zugeordnet und begrenzt den Maschinenfahrweg. Sie sorgt dafür, daß das Haufwerk auch in der Endstellung der Schrämmaschine dem Fördermittel zugeführt wird und führt sich bei der Rückbewegung mit ihrer Kufe 23 am Seitenstoß des herzustellenden Aufhauens oder des Maschinenstalles.
Die Schrämmaschine 1 fährt, wie in der F i g. 1 dargestellt, mit ihrer Schrämwalze 4 in das Flöz ein und wird von der im Kurvenabschnitt durch Rollen 9 geführten Rundgliederkette 10, die von der Winde U angetrieben wird, bis in die durch die Breite des Aufhauens oder des Maschinenstalles begrenzte Endstellung gezogen. Dabei stützt sie sich stoßseitig mit ihrer Kufe 12 auf dem Seitenprofil des Fördermittels 6 ab, während sie sich versatzseitig mit der Kufe 12 auf einer einen Teil der Seitenbracke 13 bildenden Fahrbahn 14 abstützt Geführt wird sie von den beiden Führungsstücken 15, die um senkrechte Achsen 16 drehbar im Schlitten 17 der Schrämmaschine 1 gelagert sind. Diese Führungsstücke 15 umgreifen die der Seitenbracke 13 zugeordnete Führungsschiene 18 und führen die Schrämmaschine 1. Zwischen den Führungsstücken 15, die an entgegengesetzten Enden des Maschinenschlittens 17 angeordnet sind, greift das ziehende Trum der Rundgliederkette 10 an einem von einem U-förmigen Bügel gebildeten Anschlag 19 an. Beide Kettenenden oder auch das ziehende Trum einer endlosen Rundgliederkette, liegen, von entgegengesetzten Seiten kommend, mit je einem senkrech-
ao ten Glied in einem der Glieddicke entsprechenden Schlitz 20 dieses Anschlages 19 und werden hier durch das folgende, innerhalb des Anschlages 19 befindliche, waagerechte Kettenglied gehalten. Eine dem Radius der Gliedbreite entsprechende Ausneh-
a5 mung 21 hält das anliegende waagerechte Kettenglied und dadurch die Rundgliederkette 10 in der vorgesehenen Höhenlage.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. i 758 049 3
    versatzseitig angeordneten Führungsschiene gleitend
    Patentanspruch: zu führen. Mit dieser Maschmenführung lassen sich
    aber keine engen Kurven durchfahren.
    Führungsvorrichtung für eine Schrämmaschine, Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine für insbesondere zum Herstellen eines Breitaufhauens 5 Schrämmaschinen zum Herstellen eines Breitaufhauoder emes Maschinenstalles, die auf einem in einer ens oder eines Maschinenstalles geeignete leitende Kurve verlegten Fördermittel liegt und über eine Führung zu schaffen, mit der auch die beim Einsatz auf der Versatzseite oberhalb des Fördennittels solcher Maschinen auftretenden engen Kurven durchangeordnete Kette mit Hilfe einer am Ende des fahren werden können.
    Maschinenfahrweges angeordneten Winde bewegt io ; Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung wird, wobei sie sich mittels an ihren Enden befe- von einer Schrämmaschine, insbesondere zum Herstelstigter Führungsstücke an einer versatzseitigen len eines Breitaufhauens oder eines Maschinenstalls Führungsschiene führt, dadurch gekenn- aus, die auf einem in einer Kurve verlegten Fördermitzeichnet, daß die beiden Angriffspunkte der tel liegt und über eine auf der Versatzseite, oberhalb als Zugorgan dienenden Kette (10) zwischen den 15 des Fördennittels angeordnete Kette mit Hufe einer beiden um senkrechte Achsen (16) drehbar gela- am Ende des Maschinenfahrweges angeordneten gerten Führungsstücken (15) liegen und zusam- Winde bewegt wird, wobei sie sich mittels an ihren men mit den zwischen den beiden Führungsstük- Enden befestigter Führungsstücke an einer versatzseiken (15) abgeknickten Kettenenden in Richtung tigen Führungsschiene führt. Die Lösung der gestellzur Förderermitte aus der Fluchtlinie der Kette ao ten Aufgabe kennzeichnet sich dadurch, daß die beiherausgeführt sind. den Angriffspunkte der als Zugorgan dienenden Kette
    zwischen den beiden um senkrechte Achsen drehbar

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