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DE1757181A1 - Verfahren zum maschinellen Reinigen von kleineren Gebinden,insbesondere Kanistern fuer Mineraloel und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum maschinellen Reinigen von kleineren Gebinden,insbesondere Kanistern fuer Mineraloel und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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Publication number
DE1757181A1
DE1757181A1 DE19681757181 DE1757181A DE1757181A1 DE 1757181 A1 DE1757181 A1 DE 1757181A1 DE 19681757181 DE19681757181 DE 19681757181 DE 1757181 A DE1757181 A DE 1757181A DE 1757181 A1 DE1757181 A1 DE 1757181A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
treatment
canisters
stage
cleaning
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681757181
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FUETTERER PAUL
Original Assignee
FUETTERER PAUL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FUETTERER PAUL filed Critical FUETTERER PAUL
Priority to DE19681757181 priority Critical patent/DE1757181A1/de
Publication of DE1757181A1 publication Critical patent/DE1757181A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/0821Handling or manipulating containers, e.g. moving or rotating containers in cleaning devices, conveying to or from cleaning devices
    • B08B9/0826Handling or manipulating containers, e.g. moving or rotating containers in cleaning devices, conveying to or from cleaning devices the containers being brought to the cleaning device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • "Verfahren zum maschinellen Reinigen von kleineren Gebinden, insbesondere Kanistern für Mineralöl und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrenste - Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum maschinellen Reinigen von kleineren Gebinden, insbesondere Kanistern für Mineralöl oder dergleichen sowie auf eine vorzugsweise schienen- oder straßenverfahrbare Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Es ist bekannt und neuerdings in stärkerem Maße üblich geworden, Mineralöl zwischen dem Antransport in großvolumigen Behältern auf der Schiene oder dem Wasserweg und dem Endverbraucher in kleinere Gebinde abzufüllen, zweckmäßigerweise in 20-Ltr.-Kanister. Diese Kanister müssen nach ihrer Entleerung vor der Wiederfüllung einer Reinigung sowohl innen, als auch außen unterzogen werden, die, wenn sie manuell durchgeführt wird, einen unverhältnismäßig großen Arbeitsaufwand bedingt. Dazukommt, daß um die Mineralölreste aus den Kanistern zu lösen, mit sehr hohen Spülmitteltemperaturen gearbeitet werden muß, so daß diese Arbeit, wenn sie manuell durchgeführt werden soll, nicht ganz ungefährlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, um derartige Kanister auf maschinelle Art zu reinigen und zu trocknen, um sie möglichst schnell ihrem eigentlichen Verwendungszweck wieder zuzuführen.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe verfahrensmäßig dadurch, daß die Kanister mit nach unten gerichteter Öffnung mittels einer oder mehreren Transporteinrichtungen in diskontinuierlichem Lauf durch eine Reihe von Behandlungsstufen mit je nach Behandlungsdauer einer oder mehreren Behandlungsstationen geführt werden, in denen der Transport zur Behandlung der Kanister unterbrochen wird. Das Verfahren läuft zweckmäßig so ab, daß nach der Beschickung in einer ersten Behandlungsstufe zunächst Ölreste entleert, sodann in einer weiteren Behandlungsstufe die Kanister mit einem fettlösenden Spülmittel ausgespritzt und danach klargespült werden, worauf schließlich die Kanister in der letzten Behandlungsstufe einem Warmluftstrom zum Trocknen ausgesetzt werden.
  • Die Kanister können in der ersten Behandlungsstufe während der Entleerung zusätzlich mit Heißluft oder -dampf zur Verflüssigung der Ölreste beaufschlagt werden.
  • Die eigentliche Reinigung der Kanister in der nächsten Behandlungsstufe erfolgt in mehreren Behandlungsstationen, wobeiin einigen davon in die Kanister eine heiße Spülflüssigkeit unter Druck eingespritzt und gleichzeitig und/oder getrennt davon'die Kanister von außen mit dem Spülmittel besprüht werden. Dabei werden zu Beginn der Reinigung zwei Behandlungsstationen zum Einsprizten von Spülflüssigkeit in einem solchen Abstand voneinander angeordnet und diese derart beaufschlagt, daß die Spülflüssigkeit aus der ersten Station im wesentlichen abgelaufen ist, bevor die zweite Station beginnt. Sowohl die Reinigung als auch das Klarspülen erfolgen zweckmäßig bei einer Temperatur von etwa 80 -. 850c.
  • In der Trockenstufe werden die Kanister über eine
    aus mehreren Behandlungsstationen bestehende Bahneführt,
    äu erer
    entlang welcher ein in Transportrichtung fließender Luftstrom
    und in jeder Behandlungsstation ein in das.Innere der Kanister gerichtete Lüftstom auf diese einwirgen. Die Behandlung .mit Warmluft erfolgt vorzugsweise bei einer Temperatur von ca. 1600c.
  • Gegenstand der Erfindung ist noch eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die einzelnen Behandlungsstufen einschließlich der Beschickung und Entnahme entlang eines um horizontale Achsen umlaufenden endlosen Bandes angeordnet sind, wobei die Naßbehandlungsstationen im unteren Hinlaufbereich und die Warmluftbehandlungsstationen im oberen Rücklaufbereich des Bandes angeordnet sind. Das Band ist in im wesentlichen horizontalen Strecken mit kurzen vertikalen Umlenkstrecken an den Enden geführt. Die Beschickung und die Entnahme erfolgen im Bereich einer Umlenkstrecke.
  • Das als Transportmittel für die Kanister dienende Band besteht zweckmäßig aus zwei oder mehreren im seitlichen Abstand von einander angeordneten Ketten, welche durch entsprechende Halterungen für die Kanister miteinander verbunden sind.
  • Im Bereich der Reinigungsstufe sind zusätzlich Düsen angeordnet, welche während der Stillstandzeiten der umlaufenden Teile in die nach unten gerichteten Öffnungen der Kanister einfahrbar sind. Diese Düsen werden hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch betätigt.
  • Im Bereich der Warmluftbehandlungsstufe sind unterhalb jeder Behandlungsstation der Kanister im Bereich der nach unten gerichteten Kanisteröffnungen in das Innere derselben gerichtete Düsen vorgesehen.
  • Die einzelnen Behandlungsstufen der Vorrichtung brauchen nicht an einem einzigen umlaufenden Band vorgesehen zu sein, sondern es kann auch für jede Behandlungsstufe oder einige desselben je ein um horizontale Achsen umlaufendes endloses Bandes angeordnet sein, wobei je einzelne Einheit eine Beschickungs- und eine Entnahmestation aufweist und wobei die Übergabe von einer Einheit zur anderen manuell oder mechanisch, z.B. durch Transportbänder, erfolgt.
  • Die ganze Vorrichtung oder die einzelnen Teile der Vorrichtung sind zweckmäßigerweise örtsveränderlich auf `schienen- oder straßenverfahrbaren Rädern angeordnet. Das schafft den besonderen Vorteil der leichten Beweglichkeit. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist eine Möglichkeit geschaffen, um auch stark verschmutzte Kanister vollwirksam und schonend von Ölresten und Schmutz zu reinigen und ihrer weiteren Verwendung unverzüglich wieder zuzuführen. Der besondere Vorteil der dazu vorgeschlagenen Vorrichtung besteht darin, daß sie auf gedrängtem Raum angeordnet und sehr leicht ortsveränderlich ist, so daß sie immer an der-Stelle eingesetzt werden kann, wo sie gebraucht wird,.also beispielsweise an einem auf einem Bahngleis stehenden Tankwagenzug, zu dem leere Kanister zum vorherigen Reinigen und nachträglichem Wiederbefüllen angefahren werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der beigegebenen Zeichnung näher erläutert.
  • In der einzigen Zeichnung ist ein schematischer Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung dar- , gestellt, aus der alle für den Ablauf des Verfahrens und das Funktionieren der Vorrichtung wesentlichen Merkmale entnommen werden können.
  • Die ganze Einrichtung ist auf einem Chassis 1 für einen LKW-Anhänger montiert. Sie besteht aus einem lediglich schematisch dargestellten endlosen umlaufenden Band 2, das über eine Anzahl von Führungsrollen 3 geführt bzw. umgelenkt sind. Im Beispiel besteht das umlaufende Band aus zwei im Bereich der äußeren Längsseiten der Vorrichtung in lotrechten Ebenen angeordneten Ketten, die untereinander durch Gestänge verbunden sind. Diese Gestänge sind in regelmäßigen Abständen so angeordnet und ausgebildet, daß sie Halterungpn bilden, in die jeweils mehrere, vorzugsweise sechs Kanister nebeneinander in umgekehrter Stellung so eingesetzt werden können, daß deren Öffnungen an der tiefsten Stelle liegen. Im Betrieb sind sämtliche Halterungen zwischen den an der vorderen Stirnseite der Anlage angeordneten Räumen für Beschickung und Entnahme in der dargestellten Weise mit Kanistern besetzt.Zum Antrieb ist bei ein Motor oder eine sonstige Vorrichtung zur Kraftabnahme vorgesehen. Der Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird zweckmäßigerweise am Ablauf des Verfahrens erläutert.
  • Die Beschickung der Vorrichtung erfolgt, wie bereits erwähnt, von der Stirnseite her bei A. Die umlaufenden Ketten bewegen sich nicht nur zum Beschicken, sondern auch im normalen Betrieb diskontinuierlich, d.h. die Transporteinrichtung bewegt sich von einer Behandlungsstation zur anderen und hält dort jeweils eine Stillstandzeit ein. Diese Stillstandzeit bemißt sich u.a. danach, dab während dieser Zeit sowohl die Beschickung als auch die Entnahme der Kanister jeweils einer Halterung vollzogen sein muß. Die Anzahl der in den Behandlungsstufen vorgesehenen Behandlungsstationen hängt von der Dauer und der Intensität der Behandlung ab.
  • Nach der Beschickung bewegen sich die Kanister über eine aus insgesamt vier Behandlungsstationen reichende Ölentleerzone B. Hier sind innerhalb der Transportbahn in einer Rinne 5 zusammenlaufende Bodenbleche 6 angeordnet, um die in den Kanistern etwa noch vorhandenen Ölreste aufzunehmen und zu sammeln. Um eine klare Trennung zwischen der Ölentleerzone B und der daran anschließenden Reinigungs- bzw. Entfettungszone C zu schaffen, ist eine Schwelle 7 vorgesehen.
  • Schon in der Entleerungszone B können die nach unten gekippten Kanister von einem Heißluft- oder Heißdampfstrom umspült werden, der von dem durch einen Ventilator 8 erzeugten und entsprechend aufgeheizten Luftstrom abgezweigt wird und über einen Kanal 9 durch eine Öffnung 10 in Richtung der Pfeile 11 austritt. Durch diese Erwärmung soll eine Verflüssigung der Ölreste erreicht werden, um ein leichteres Ausfließen derselben zu bewirken.
  • - In der eigentlichen Reinigungsstufe C sind .insgesamt vier Behandlungsstationen vorgesehen, in welchen-die Kanister durch Düsen mit einem heißen' Spülmittel unter Druck besprüht werden. Dabei sind Düsen 12 angeordnet, welche die Kanister von oben, und Düsen 13, weiche die Kanister von unten behanabln. Zusätzlich sind Düsen 14 und 15, vorgesehen, welche in die Öffnungen der Kanister hineinsprizten. Dabei sind nach der Erfindung die Düsen 14 der beiden ersten Behandlungsstationenen so gestaltet, daß sie während der Stillstandszeiten der Kanister in diesen Behandlungsstufen durch die nach unten geneigten Öffnungen der Kanister in deren Innenraum eingefahren werden können, um dort eine bessere Wirksamkeit des Flüssigkeitsstrahles herbeiführen. Dabei muß die jeweils eingespritzte Wassermenge auf die Stillstandszeiten bzw. die Transportzeiten von einer Behandlungsstation zur anderen so abgestimmt sein, daß die Spülflüssigkeit, die in der ersten Behandlungsstation eingespritzt wurde, wieder ausgelaufen ist, bevor die zweite Behandlungsstation beginnt.
  • Da in der Reinigungsstufe C mit einem beträchtlichen Anfall an Öl-und sonstigem Schmutz gerechnet werden muß, dnd die Spülflüssigkeit nicht laufend erneuert werden kann, sind in den Spülmittelkreislauf ein Separator zur Ölabscheidung und entsprechende Filter eingebaut, um das Spülmittel von dem Schmutz zu befreien. Der Behälter für das Spülmittel, in dem auch eine Heizvorrichtung für dasselbe vorgesehen ist,-befindet sich unterhalb der Reinigungsstufe bei 16. Hier sind die Anlagen zur Versorgung der Hydraulik, die Vorrats- und Sammelbehälter im Ö1 usw. angeordnet.
  • Um zu verhindern, daß-Spülmittelreste in den Kanistern haften bleiben und das später einzufüllende Mineralöl verunreinigen, ist der Reinigungszone C eine Heißspülzone D nachgeordnet, in welcher aus Düsen 17 lediglich heißes Wasser auf- bzw. in die Kanister gesprüht wird. Der Vorratsbehälter für das Spülwasser befindet sich darunter bei 27.
  • Nach einer vertikalen Umlenkung des Transportbandes 2 gelangen die Kanister in den Halterungen in die Trockenstufe E. Der Ventilator 8 bläst heiße Luft nicht nur in den zur Ölentleerzone führenden Kanal 9, sondern auch in einen mit größerem Querschnitt ausgestatteten Kanal 18, der am Beginn der Trockenstufe E in einer Öffnung 19 in den Trockenraum mündet, sowie in einen Kanal 20 mit geringerem Querschnitt, der mit Düsen 21 an der Oberseite versehen ist. Diese Düsen 21 sind jeweils an den Stellen angeordnet, an denen die Halterungen mit den Kanistern entsprechend der diskontinuierlichen Bewegung des Transportbandes 2 verweilen, so daß durch die Düsen 21 die Innenseite der Kanister beaufschlagt werden kann. Von außen werden die Kanister durch die aus der Öffnung 19 des Kanals 18 austretende Heißluft, die zweckmäßigerweise eine Temperatur von ca. 1600C hat, in Transportrichtung des Bandes 2 umspült. Diese Luft führt einen Kreislauf aus, sie tritt bei 22 wieder in den Bereich des Ventilators 8 ein.
  • Die Beheizung der Luft kann, wie auch die Beheizung der Spülflüssigkeit und des Heißwassers zum Nachspülen durch Brenner für feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe oder auch auf elektrischem Wege erfolgen.
  • Der Trockenraum ist wegen der dort vorherrschenden hohen Temperaturen sowohl gegenüber der Reinigungszone als auch gegenüber der Außenhaut des Fahrzeuges durch Isolierungen 23 abgeschirmt. Isolierungen sind auch gegenüber der Entnahmestaüon vorgesehen, *wie bei 24 angedeutet. ..
  • Nach dem Verlassen des Trockenraumes durch eine Öffnung 25 können die gereinigten und getrockneten Kanister bei F entnommen werden. Die Entnahme kann entweder von Hand oder mittels eines Transportbandes 26 erfolgen. .
  • Obgleich die Erfindung im Beispiel anhand einer Ausführung erläutert wurde, ist auch eine Ausführung denkbar, bei der die einzelnen Behandlungsstufen je für sich zu einer abgeschlossenen und eigens angetriebenen Einheit zusammen gefasst oder bei der einzelne Behandlungsstufen,. beispielsweise die mit Naß- und die mit Trockenbehandlung zusammengeschlossen sind. Dann besitzt jede Einheit ein eigenes entsprechend gestaltetes Transportband; zwischen den Einheiten sind Vorrichtungen zur manuellen oder maschinellen Überleitung der Kanister vorgesehen.

Claims (1)

  1. F a t e -n t ans p r ü c h e ( 1. Verfahren zum maschinellen Reinigen von kleineren Gebinden, insbesondere Kanistern, für Mineralöl, oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanister mit nach unten gerichteter Öffnung mittels einer oder mehrerer Transporteinrichtungen in diskontinuierlichem Lauf F durch eine Reihe verschiedener Behandlungsstufen und je nach Behandlungsdauer einer oder mehreren Behandlungsstationen geführt werden, in denen der Transport zur Verhandlung der Kanister in einer ersten BehandlungsstufLBÜnterbrochen wird.
    2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Beschickung (A) zunächst Ölreste entleert werden, daß sodann in einer weiteren Behandlungsstufe (C) die Kanister mit einem fettlösenden Spülmittel ausgespritzt und danach klargespült werden (D), worauf die Kanister schließlich bei (E ), einem Warmluftstrom zum Trocknen ausgesetzt und der Entnahmestufe (F) zugeführt werden. 3.) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanister während der Entleerung in der Behandlungsstufe (B) mit Heißluft oder -dampf zur Verflüssigung der Ölreste beaufschlaät werden. 4.) Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigung der Kanister in der Behandlungsstufe (C) in mehreren Behandlungsstationen erfolgt, wobei zumindest in einigen davon in das Innere der Kanister Spülflüssigkeit unter Druck eingespritzt wird und gleichzeitig und/oder getrennt davon die Kanister von außen besprüht werden. 5.) Verfahren nach Anspruch-4, dadurch gekennzeichnet,-daß zu Beginn der Reinigung zwei Behandlungsstationen. zum Einspritzen von Spülflüssigkeit in einem solchen Abstand voneinander angeordnet und diese derart beaufschlagt werden, daß die Spülflüssigkeit aus der ersten Behandlungsstation im wesentlichen abgelaufen ist, bevor die zweiteh3ehandlungsstation beginnt. 6.) Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Reinigung in der Stufe (C) als auch das Klarspülen in der Stufe (D) bei ;einer Temperatur von ca. 80 = 850C erfolgen. 7.) Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanister in der Behandlungsstufe (E) über eine aus mehreren Behandlungsstationen bestehende Bahn geführt, werden, entlang welcher ein in Transportrichtung fließender äußerer Luftstrom und in jeder Behandlungsstufe ein in das Innere der Kanister gerichteter Luftstrom auf diese einwirken. 8,) Verfahren nach Anspruch-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung mit Warmluft bei einer Temperatur'. von ca. 1600C erfolgt. 9.) Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Behandlungsstufen (B - E) einschließlich der Beschickung (A) und der Entnahme (F) entlang eines in einer lotrechten Ebene umlaufenden' endlosen Bandes (2) angeordnet sind, wobei die Naßbehandlungsstufen (B .- D) im unteren Hinlaufbereich und die Warmluftbehandlungsstufe (E) im oberen Rücklaufbereich des Bandes angeordnet sind. 10.) Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (2) in zwei im wesentlichen horizontalen Strecken mit kürzen vertikalen Umlenkstrecken an den Enden geführt ist. 11.) Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickung (A) und die Entnahme (F) im Bereich einer Umlenkstrecke erfolgen. 12.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das als Transportmittel für die Kanister dienende Band (2) aus zwei oder mehreren im seitlichen Abstand voneinander angeordneten Ketten bestehen, welche durch Halterungen zur Aufnahme der Kanister miteinander verbunden sind. 13.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Reinigungsstufe (ß) Düsen (14) angeordnet sind, welche während der Stillstandszeiten der umlaufenden Teile in die nach unten gerichteten Öffnungen der Kanister einfahrbar sind. 14.) Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch betätigt sind. 15.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Warmluftbehandlungsstufe (E) unterhalb jeder Behandlungsstation der Kanister im Bereich der nach unten gerichteten Kanisteröffnungen in das Innere derselben gerichtete Düsen vorgesehen sind. 16.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Behandlungsstufe oder einige daran jeweils eine eigene Transportvorrichtung in Form eines in vertikalen Ebenen umlaufenden endlosen Bandes angeordnet sind, wobei jede einzelne Einheit eine Beschickungs- und-eine Entnahmestation aufweist, und wobei die Übergabe von einer Einheit zur anderen manuell oder mechanisch, z.B. durch . Transportbänder erfolgt. 17.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie ortveränderlich auf Schienen-oder straßenverfahrbaren Rädern angeordnet ist.
DE19681757181 1968-04-09 1968-04-09 Verfahren zum maschinellen Reinigen von kleineren Gebinden,insbesondere Kanistern fuer Mineraloel und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens Pending DE1757181A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2758550A1 (de) * 1977-12-23 1979-06-28 Schering Ag Verfahren und vorrichtung zur reinigung von gegenstaenden von oberflaechenbehandlungsmitteln und deren rueckgewinnung
DE3615538A1 (de) * 1986-05-07 1987-11-12 Lechner Gmbh Vorrichtung zum reinigen von dosen

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