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DE1756695C - Amphibien Luftkissenfahrzeug - Google Patents

Amphibien Luftkissenfahrzeug

Info

Publication number
DE1756695C
DE1756695C DE1756695C DE 1756695 C DE1756695 C DE 1756695C DE 1756695 C DE1756695 C DE 1756695C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
struts
strut
frame
amphibious
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Koji Shizuoka Ito (Japan)
Original Assignee
Nichiei Yoshida Co, Ltd, Hama matsu, Shizuoka (Japan)

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Amphibienluftkissenfahrzeug . vom Vollkammertyp mit flexibler Luftkissenbegrenzungsschürze mit einem die Kammer stützenden, aus Längs- und Querstreben gebildeten Rahmen mit einem im vorderen Teil angeordneten Gebläse, das einen nach unten auf die Wasser- oder Bodenfläche gerichteten Luftstrom erzeugt, und mit einem im oberen Teil angeordneten Fahrersitz sowie mit einer Laufradanordnung.
Es ist bekannt, ein derartiges Amphibienfahrzeug mit Hilfe von Seiten-Leitflächen in seiner Richtung zu steuern. Der von dem Gebläse erzeugte Luftstrom ist so gerichtet, daß er gleichzeitig zum Abheben des Amphibienfahrzeuges von der Boden- oder Wasserfläche und zur Fortbewegung desselben dient. Zur Unterstützung der Fortbewegung auf dem Festland können auch Laufräder vorgesehen sein, die nach unten ausklappbar sind und das Amphibienfahrzeug an vier Punkten gegenüber der Bodenfläche abstützen. Zum Schutz gegen auf der Bodenfläche befindliche feste Hindernisse können auf beiden Seiten des Amphibienfahrzeuges flexible Schürzen herabgeklappt werden. Diese werden durch den vom Gebläse erzeugten Luftdruck aufgeblasen.
Diese Ausführungsform eines Amphibienfahrzeuges hat mehrere Nachteile. Die mit der Seiten-Leiffläche erzielbare Steuerwirkung ist von der Geschwindigkeit des Amphibienfahrzeuges in starkem Maß abhängig. Bei niedrigei Geschwindigkeit ist diese Steuerwirkung zu gering, um uas Amphibienfahrzeug exakt manövrieren zu können. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß der Antrieb des Amphibienfahrzeuges in Vorwärtsrichtung allein mit Hilfe des Luftdruckes erfolgen muß, so daß sich eine zufriedenstellende Geschwindigkeit nicht erzielen läßt, wenn das Gebläse nicht so groß bemessen wird, daß von diesem ein wesentlicher Teil des Nutzraumes eingenommen wird. Darüber hinaus ist es nachteilig, daß die Laufräder klappbar angeordnet sein müssen, da sie sonst während der Wasserfahrt einen zu großen Strömungswiderstand bilden würden.
Es ist ein anderes Amphibienluftkissenfahrzeug vom Vollkammertyp bekannt, dessen Kammer starr ist und an dessen Unterkante zur Führung des Luftstromes eine ringförmige Schürze befestigt ist. Dieses Amphibienfahrzeug bewegt sich auf dem Festland mittels einer mit Schaufeln versehenen, zweiteiligen Walze, die flexibel sein kann. Das Fahrzeug wird auch durch die Walze gelenkt, indem man den beiden Teilen verschiedene Drehzahlen zuordnet. Die Walze ist an einem Arm hinter dem Fahrzeug angebracht. Auch hier ist eine besondere Steuereinrichtung zur Lenkung crfoiderlich.
Ein weiteres bekanntes Luftkissenfahrzeug der Vollkammcrbauart benötigt zur Fortbewegung auf dem Festland und auf dem Wasser stets zwei Laufräder bzw. zwei Gebläse, um die für eine stabile und sichere Fortbewegung erforderlichen Voraussetzungen /ti schaffen. Die ungetriebenen 1-aufräder sind in senkrechter Richtung verstellbar und dienen auch zur Lenkung des Fahrzeugs. Zur Steuerung der Verstellbcwcgung der Latifräder entsprechend den jeweiligen Bctriebszuständen ist ein aufwendiger Steuer mechanismus erforderlich.
Von diesem bekannten Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Luftkissenfahrzeug des beschriebenen Typs mit einer h aufgebauten, leicht zu handhabenden Steuerung zu schaffen, das nur einen geringen technischen Aufwand erfordert und zudem einen einfachen Antrieb besitzt.
Zur Lösung d'eser Aufgabe wird für ein Amphibienfahrzeug der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß mit der Unterkäme der Verschalung und dem Rahmen eine äußere und eine innere ringförmige Verstrebung verbunden sind, von denen die innere eine mittlere Bodenöffnung begrenzt,
ίο daß die flexible Luftkissen.Begrenzungsschürze am unteren Teil der Kammer an der äußeren und der inneren ringförmigen Verstrebung befestigt ist und in an sich bekannter Weise luftdicht und halbkreisförmig aufblasbar ist, daß die Laufradanordnung aus
einem Laufrad besteht, das in an sich bekannter Weise Bestandteil eines Antriebs-Flügelrades ist, das jedoch Im hinteren Bereich des Fahrzeugs am Rahmen nicht lenkbar befestigt ist, und daß der Schwerpunkt des Amphibienfahrzeuges auf die ringförmige
Verstrebung bezogen gegenüber der geometrischen Mitte nach hinten verlegt ist.
Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung der Kammer und der Verlegung des Schwerpunktes im Verhältnis zur auf die ringförmige Verstrebung bezogenen geometrischen Mitte nach hinten ist es möglich, das Fahrzeug allein durch eine vom Fahrer herbeigeführte Verlagerung seines Gewichtes zu steuern Somit sind besondere Mittel hierzu nicht erforderlich. Infolge der Schwerpunktlage ist es gleichfalls
möglich, mit nur einem einzigen Anlriebskörper in der Nähe des Hecks des Amphibienfahrzeuges auszukommen, während der übrige Teil durch ein Luftkissen getragen wird, das durch einen Teil des Gebläseluftstromes erzeugt wird. Der andere Teil dieses Luftstromes wird zum Aufblasen der Luftkissen Begrenzungsschürze verwendet.
Durch die Ausbildung der Luftkissen-Begrenzungsschürze und durch ihre Anordnung wird der Vorteil einer erheblichen Verringerung des Konstruktionsgewichtes erzielt, während ein zweiter Vorteil darin zu sehen ist, daß die aufgeblasene Luftkisscn-Begrcnzungsschürze beim Auftreffen auf Hindernisse während der Fahrt die hierbei auftretenden Stöße gut dämpft. Wenn das Amphibienfahrzeug jedoch ium Stillstand gebracht und das Gebläse abgestellt wird, senkt sich das Amphibienfahrzeug auf seinen Ranmen ab. Hierbei stützt sich sein vorderer Teil auf den Streben des Rahmens ab, wogegen der hintere Teil auf dem Antriebskörper ruht. Es ergibt sich somit ein sicherer Stand auf drei Auflagepunkten, ohne daß bei diesem Übergang zwischen Fahrt und Stillstand zusätzliche Stützelemente benötigt werden oder sogar betätigt werden müssen. Die Luftkissen-Begrenzungsschürze wird im Stillstand nicht belastet, da sie ohne Luftdruck in sich zusammenfällt. Da außer dem Gebläse nur ein einziger Antriebskörper vorgesehen werden muß und dieser besondere Steuervorrichtungen nicht erfordert, ist der Nutzraum des Amphibienfahrzeuges verhältnismäßig groß. Die Steuerbarkeit des Fahrzeuges wird durch das geringe Eigengewicht desselben vorteilhaft beeinflußt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Amphibienfahrzeuges dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht des Amphibienfahrzeuges, teilweise im Schnitt,
F i g. 2 eine rückwärtige Ansicht des Fahrzeuges nach Fig. 1,
F i g. 3 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie Ml-IIl in Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Amphibienfahrzeug,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Anlriebskörper in vergrößertem Maßstab und
Fig. 6 ein: Seitenansicht zur Darstellung nach F i g. 5.
Das in der Zeichnung dargestellte Amphibienfahrzeug besitzt ein oder mehrere paarweise angeordnete, parallele Längsslrehen 2, die sich in Längsrichtung des Fahrzeuges erstrecken, eine Mehrzahl von Quersireben 4, die durch Verschweißen mit den Längsstreben 2 verbunden sind, eine Mehrzahl von gebogenen Trägerversteifungen 6, die mit ihren unteren Laden an den Längsstrebcn 2 oder Querstreben 4 befestigt sind, und zwei in horizontalem Abstand voneinander angeordnete äußere und innere, ringförmige Verstrebungen 8 und 8', die an den Längsstreben 2 oder Querstreben 4 befestigt sind. Die Längsstreben 2, Querstreben 4 und ringförmigen Verstrebungen 8 und 8' können aus Metall, beispielsweise Stahl oder Aluminium, bestehen, während die Trägerversteifungen 6 aus synthetischem Harz, beispielsweise aus Vinylharz hergestellt sein können. Durch die Längsstreben 2, Querstreben 4, Trägerversteifungen 6 und Verstrebungen 8 sowie 8' wird ein Rahmengestell gebildet, das in der Draufsicht etwa elliptische Form und in der Seitenansicht eine etwa halbkugelförmige Gestalt aufweist.
Dieses Rahmengestell ist mit einer oberen Verschalung 10 überzogen, die aus einer undurchlässigen Folie, beispielsweise aus Vinylharz, besteht und eine geeignete Stärke und Dehnfähigkeit aufweist. Diese obere Verschalung 10 ist entlang ihrer Unterkante mit der rngförmigen Verstrebung 8 verbunden, so daß sie eine luftgcfüilte Vollkammer über dem Rahmengestell /u bilden vermag.
Eiinc aus Vinylharz bestehende untere flexible Begrenzungsschürze 12, die eine entsprechende Stärke und Dehnfähigkeit aufweist, ist an den äußeren und inneren Verstrebungen 8 und 8' befestigt. Diese Begrenzungsschürze 12 hat eine größere Breite als der horizontale Abstand zwischen den Verstrebungen 8 und 8' und ist entlang der äußeren Verstrebung 8 luftdicht mit der l'nicrkante der oberei. Verschalung 10 verbunden. Innerhalb der Verschalung 10 und der Begrenzungsschürze 12 verbleibt eine mittlere Bodenöffnung 14, die nach außen von der inneren Verstrebung 8' begrenzt ist, an der die Innenkante der Begrenzungsschürze 12 befestigt ist.
Auf der oberen Verschalung 10 ist ein Fahrersitz 16 angeordnet. Weiterhin ist im vorderen Teil der oberen Verschalung 10 ein Gebläse 18 auf den Längsstreben 2 befestigt, das mit einem Motor 20 und dessen Ztisaiztcilen in Verbindung steht. Das Geblase 18 ist mit seiner Achse gegen die Bodenöffnung 14 geneigt. Vor dem Gebläse 18 ist in der Verschalung 10 eine Lufteinlaßöffnung 22 vorgesehen, so daß durch das Gebläse 18 ein Luftstrom durch die zentrale Bodenöffnung 14 gegen die Boden- oder Wasseroberfläche gtj-reßt werden kann.
Im rückwärtigen Teil der oberen Verschalung 10 sind eine' Antriebsmaschine 24 und ein Antriebsrotor 26 angeordnet. Die Antriebsmaschine 24 ist an den Längsstreben 2 befestigt und über eine schaltbare Kupplung 30, Kettenräder 32 und 32' sowie eine Kette 34 mit einer Welle 28 verbunden, die den Antriebsrotor 26 trägt. Die Welle 28 ist zwischen den unteren Enden von zwei Lenkern 40 und 40' gelagert, deren obere Enden an Tragkonsolen 42 drehbar gelagert sind, welche auf den Liingsstreben 2 hefesligi sind. Diese Tragkonsolen 42 und 42' sind in der Mitte durch ein Verbindungsstück 44 miteinander verbunden; an diesem Verbindungsstück 44 greift ein Federbein 46 an, das dazu dient, den Antriebsrotor 26 gegen die Boden- oder Wasseroberflache /u drücken. Das Federbein 46 besteht aus einem an der Trägerversteifung 6 befestigten Zylinder 48, einem in dem Zylinder 48 angeordneten Kolben 50 und einer verschwenkbar am Verbindungsstück 44 befestigien Kolbenslange sowie aus einer Feder 54, die zum Ilerabdrücken des Kolbens 50 dient.
Der Schwerpunkt des Amphibienfahrzeuges ist gegenüber der geometrischen Mitte (bezogen auf die ringförmige Verstrebung) nach -jckwärts verlegt. Die obere Verschalung 10 kann auch ?ls gegossenes Gehäuse aus Kunststoff material gebildet sein.
Wenn das Fahrzeug auf dem Boden oder auf dem Wasser gefahren werden soll, wird zunächst durch den Motor 20 das Gebläse 18 betätigt, so daß durch die vordere Lufteinlaßöffnung 22 ein Luftstrom in die obere Verschalung 10 und die Begrenzungsschürze 12 gedrückt wird; in diesen Teilen entsteht somit ein Luftdruck, der die Begrenzungsschür/e 12 zu einem etwa halbkreisförmigen Kanal aufbläst. Anschließend wird der vordere Teil des Fahrzeuges durch diese eingeblasene Luft, die durch die zentrale ßodenöffnung 14 gegen die Boden- oder Wasseroberfläche aus dem Fahrzeug herausgedrückt wird, von der Boden- oder Wasseroberfläche abgehoben, während der rückwärtige Teil des Fahrzeuges durch den rückwärtigen Teil der aufgeblasenen Begrenzungsschürze 12 Berührung mit dem Boden oder dem Wasser behält. Der Motor 20 wird hierbei durch die einströmende Luft gekühlt.
Wenn nunmehr durch die Antriebsmaschine 24 der Antriebsrotor 26 angetrieben wird, bewegt sich das Fahrzeug auf dem Boden mittels des Laufrades 36 bzw. auf dem Wasser mittels der Antriebsflügelräder 38 und 38', wobei der vordere Teil des Fahrzeuges vom Boden abgehoben ist

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Amphibienluftkissenfahr/cug vom Vollkainmcrtyp mit flexibler Luftkissenbegrenzungrschürze mit einem die Kammer stützenden, aus Längs- und Querstreben gebildeten Rahmen mit einem im vorderen Teil angeordneten Gebläse, das einen nach unten auf die Wasser- oder Bodenfläche gerichteten Luftstrom erzeugt, und mit einem im oberen Teil angeordneten Fahrersitz, sowie mit einer Laafradanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Unterkäme der Verschalung (10) und dem Rahmen (Liingsstreben 2, Querstreben 4) eine äußere und eine innere ringförmige Verstrebung (8, 8') verbunden sind, von denen die innere Verstrebung (8') eine mittlere Bodenöffnung (14) begrenzt, daß die flexible Begrenzungsschürze (12) am unteren Teil der Kammer an der äußeren und der inneren ringförmigen Verstrebung (8, 8') befestigt ist und in an sich bekannte"· Weise luftdicht und halbkreisförmig aufblasbar ist, daß die Laufradvorriehlimg. aus einem Laufrad (36) besteht, das in an sich bekannter Weise Bestandteil eines Antriebsflügelrades (38, 38') ist, das jedoch im hinteren Bereich
    des lahr/eiigcs am Rahmen (l.iingsstrcbcn 2, Qucrstrcben 4) nicht lenkbar befestigt ist, und daß der .Schwerpunkt des Amphibienfahrzeuges gegenüber der auf die ringförmige Verstrebung (8,8') bezogenen geometrischen Mittenach hinten verleg! ist.
    Hierzu 1 B'att Zeichnungen

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