DE1754756U - Automatisches druckregelventil. - Google Patents
Automatisches druckregelventil.Info
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- DE1754756U DE1754756U DEE3607U DEE0003607U DE1754756U DE 1754756 U DE1754756 U DE 1754756U DE E3607 U DEE3607 U DE E3607U DE E0003607 U DEE0003607 U DE E0003607U DE 1754756 U DE1754756 U DE 1754756U
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/10—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
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Description
-
Automatischesruckreelventil. - Die Neuerungbetrifft ein automatisches Druckregelventil, das den Druck in einer hydraulischen Leitung zwischen einem Höchst-und einem Mindestdruck steuert.
- Man hat bisher den Olbedarf in einer solchen Leitung dem ölverbrauch dadurch angepaßt, daß man ölpumpen mit regulierbarer fördermenge verwandte oder bei ölpumpen mit gleichbleibender Fördermenge die überschüssige Olmenge durch ein Uberdruckventil ableitete.
- Schließlich hat man auch bei großen Druckdifferenzen und verhältnismäßig langen Perioden zwischen den Druckschwankungen den Antriebsmotor der Pume durch bekannte Druckschalter elektrisch ein-und abgeschaltet.
- Bei Änderung der Druckschwankungen in kurzen Zeitintervallen kommt von den genannten Verfahren praktisch nur dasjenige in Frage, bei dem mit einem Überdruckventil gearbeitet wird. Bei einer bekannten Ausführungsform eines Ventils zur Durchführung dieses Verfahrens ist ein Doppelkolben und eine Eüokflußleitung vorgesehen. Der Doppelkolben überdeckt hierbei Schlitze, die mit einer Rückflußlei-
ein Anheben des Kolbens und die Schlitze werden der Größe des Überdruckes entsprechend freigegeben. Es tritt also eine energiezerstörende Drosselwirkung auf.tung in Verbindung stehen. Uberdruck erfolgt - Als zum Stand der Technik gehörend ist ferner ein Ventil zu nennen, das einen Mehrfachkolben verwendet, der zwei gleichgroße und einen wesentlich kleineren Kolben aufweist. Abgesehen von der teureren Gestaltung des Gehäuses selbst, muß hierbei eine zusätzliche Beaufschlagungsleitung für den dritten Kolben vorgesehen werden.
- Letztlich ist ein Druckregelventil bekannt, dessen Kolben einerseits durch den Nutzleitungsdruck, andererseits durch eine Feder
Innenkante eines Kolbens die Rückflußleitung steuert. Die durch den Nutzleitungsdruck beaufschlagte Stirnfläche des einen Kolbens ist durch einen Ansatz des Gehäusedeckels derart verdeckt, daß die durch den Ansatz überdeckte Kolbenfläche in der Ausgangsstellung nicht beaufschlagt wird. Erst wenn sich der Kolben geringfügig verschoben hat, wird auch die bisher überdeckte Fläche beaufschlagt und der Kolben schnellt ruckartig in die andere Extremstellung.-Es erscheint aber nicht möglich, daß der Kolben wieder in seine erste Ausgangsstellung zurückkehren kann, da bereits vor Erreichen dieser Stellung der Kolben einem zu großen Druck ausgesetzt ist.beaufschlagt wird, wobei die Nutzleitung und die Pumpenleitung zwischen den beiden Kolben des Doppelkolbens verbunden/und die - Um die Nachteile der bisher bekannten automatischen Druckregelventile zu beheben, wird gemäß der Neuerung ein Ventil vorgeschlagen, bei dem gleichfalls ein Doppelkolben zur Anwendung gelangt, der an einem Ende durch den Nutzleitungsdruck und am anderen Ende durch eine Feder beaufschlagt wird, wobei die Nutzleitung und die Pumpenleitung zwischen den Kolben verbunden und die Innenkante eines Kolbens die Rückflußleitung steuert.-Neuerungsgemäß ist die gesamte Stirnfläche des größeren Kolbens des Doppelkolbens jederzeit mit dem Nutzleitungsdruck und die des kleineren, die Rückflußleitung steuernden Kolbens ausschließlich durch die Feder beaufschlagt.
- Der Vorteil der Neuerung besteht darin, daß das Ventil keine energiezerstörende Drosselwirkung ausübt, sondern daß der Rückleitungkanal stets entweder ganz offen oder ganz geschlossen ist. Die Neuerung ist vor allem für hydraulische Kreisläufe mit Öldruckspeicher geeignet, weil bei mit Feder oder Luft belasteten Druckspeichern die Veränderung des Speichervolumens stets mit einer Druckänderung verbunden ist.
- In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise und schematisch
Der Doppelkolben 1 besteht aus dem größeren Kolben 2 mit dem Durchmesser D und dem kleineren Kolben 3 mit dem kleineren Durchmesser d. Beide Kolben sind durch eine Kolbenstange, deren Durchmesser kleiner als d ist, zum Doppelkolben verbunden. Entsprechend den verschiedenen Durchmessern der Kolben 2 und 3 ist der Zylinder 4 abgesetzt. In den Zylinder 4 mündet zwischen den Kolben 2 und 3 die von der Pumpe kommende Zuleitung 5, die sich jenseits des Zylinders fortsetzt und über ein Rücklaufventil 6 als Leitung 7 zur Verbraucherstelle oder zum Druckspeicher führt. Von der hinter dem Rückschlagventil 6 liegenden Ringleitung 7 zweigt eine Leitung 8 ab, die in den Zylinder 4 so mündet, daß sie die Stirnfläche 9 des Kolbens 2 beaufschlagt. Gegen die Stirnfläche 10 des Kolbens 3 drückt eine Feder 11.dargestellt. axMax eottummm aKmg : Kb : bB ! 6BtN3QEedM ? MNBet - In der in Abb. 1 dargestellten Stellung des Doppelkolbens 1 wirkt in den Leitungen 5, 7 und 8 der gleiche Druck p. Die Druckfeder 11 ist so dimensioniert, daß sie den Doppelkolben 1 so lange in der dargestellten oberen Endstellung hält, wie der zulässige Maximaldruck nicht überschritten wird. Da der Druck auf die Stirnfläche 9 des Kolbens 2 Ir. T. p ist und diesem Flüssigkeitsdruck der 4 auf die inneren Ringflächen der Kolben 2 und 3 wirkende Druck
dieser oberen Stellung gehalten werden soll. Da nun diese Stellung bis zur Erreichung des höchstzulässigen Druckes pmov beibehalten werden soll, muß der Federdruck .) T. p--sein.o o D*J-<L*jT\ entgegenwirkt, so muß die Feder 11 den resul- ""4""'T"'P 2 tierenden Druck d.. . p ausüben, wenn der Doppelkolben 1 in - r- - 4 @ max
d2. # 4. Pmax'so wird die Federkraft von den auf den Doppelkolben wirkenden Plüssigkeitsdrücken überwunden und der Kolben bewegt sich nach unten. Dabei gibt der kleine Kolben 3 die Rückflußleitung 12 zum Ölbehälter frei und der Druck im Zylinder sinkt schnell auf den atmosphärischen Druck. Auf den Doppelkolben wirktSteigt nun der Druck über Pmax hinaus, d. h. ist d. t. p 4 ist. Der Doppelkolben 1 bewegt sich demzufolge sehr schnell in seine untere Endstellung. Die Ölpumpe arbeitet ausschließlich gegen die Rohreleitungswiderstände.also an Flüssigkeitsdruck nur noch D'. TT. p, der wesentlich 4 größer ist als der Federdruck, der auf d..p abgestellt inax - Da kein Drucköl mehr durch das Rückschlagventil 6 in die Leitung 7 und damit zu den verbrauchsstellen gelangt, sinkt der Druck in den Leitungen 7 und 8 so lange, bis der auf die Stirnfläche 9
Feder 11 den Doppelkolben 1 wieder in seine obere Endlage zurückzuschieben. Die Rückflußleitung 12 wird dann durch den Kolben 3 geschlossen und es entsteht demzufolge in der Zuleitung 5 und im9 9 wirkende Flüssigkeitsdruck ck -T.p/d-T. p (Federdruck) d2 4 4 und damit p T * Pmax wird. In diesem Augenblick beginnt die JHenE Zylinder 4 ein Flüasigkeitsdruok, so daß der Federdruck wieder durch den Druck D2Td'f . p unterstützt und der Doppel- 4 das Druckintervall Pmax-Pmin und kann demzufolge den Betriebserfordernissen entsprechend festgelegt werden, und zwar nach der Beziehung ; D2 Pmax. d2 pminkolben 1 ruckartig in seine obere Endetellung verschoben wird. Der Unterschied in den Durchmessern der Kolben 2 und 3 bestimmt
Claims (2)
- Schutzansprüche : 1.) Automatisches Druckregelventil, das den Druck in einer hydraulischen oder pneumatischen Leitung zwischen einem Höchst-und einem Mindestdruck steuert, mit einem Doppelkolben, der an einem Ende durch den Nutzleitungsdruck und am anderen Ende durch eine Feder beaufschlagt wird, wobei die Nutzleitung und die Pumpenleitung zwischen den Kolben verbunden und die Innenkante eines Kolbens die Rückflußleitung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Stirnfläche (9) des größeren Kolbens (2) des Doppelkolbens jederzeit mit dem Nutzleitungsdruck und die des kleineren, die Rückflußleitung (12) steuernden Kolbens (3) ausschließlich durch die Feder (11) beaufschlagt sind.
- 2.) Regelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Ventil und vor der Abzweigung der die Stirnfläche des größeren Kolbens (2) beaufschlagenden Leitung (8) ein Rückschlagventil (6) eingebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE3607U DE1754756U (de) | 1953-01-10 | 1953-01-10 | Automatisches druckregelventil. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE3607U DE1754756U (de) | 1953-01-10 | 1953-01-10 | Automatisches druckregelventil. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1754756U true DE1754756U (de) | 1957-10-24 |
Family
ID=32782220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE3607U Expired DE1754756U (de) | 1953-01-10 | 1953-01-10 | Automatisches druckregelventil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1754756U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108996B (de) * | 1959-03-03 | 1961-06-15 | Teves Kg Alfred | Steuerung fuer Druckmittelverbraucher |
| DE1203556B (de) * | 1962-02-06 | 1965-10-21 | Licentia Gmbh | Minimaldruckventil fuer pneumatisch betaetigte Einrichtungen |
| DE29614698U1 (de) * | 1996-08-23 | 1996-10-10 | Feodor Burgmann Dichtungswerke GmbH & Co., 82515 Wolfratshausen | Drucküberwachungseinrichtung |
-
1953
- 1953-01-10 DE DEE3607U patent/DE1754756U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108996B (de) * | 1959-03-03 | 1961-06-15 | Teves Kg Alfred | Steuerung fuer Druckmittelverbraucher |
| DE1203556B (de) * | 1962-02-06 | 1965-10-21 | Licentia Gmbh | Minimaldruckventil fuer pneumatisch betaetigte Einrichtungen |
| DE29614698U1 (de) * | 1996-08-23 | 1996-10-10 | Feodor Burgmann Dichtungswerke GmbH & Co., 82515 Wolfratshausen | Drucküberwachungseinrichtung |
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