DE1751660U - Fahrbare vorrichtung zum flachwalzen von strassendecken, packlagen u. dgl. - Google Patents
Fahrbare vorrichtung zum flachwalzen von strassendecken, packlagen u. dgl.Info
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liegt der sinusförmige Verlauf der Gesamtbelastung der Walze zwischen den Werten L + 2 F und L - 2 F. Wie die Erfahrung gezeigt hat, ergibt die periodische, von der Fahrtgesehwindigkeit der Vorrichtung abhängige Änderung der Gesamtbelastung der Walze eine wesentlich höhere Leistung der Vorrichtung.Fahrbare Vorrichtung zum Flachwalzen von Straßendeeken, bek- lagen u. dg1... Die-e-uerung betrifft eine fahrbare Vorrichtung mit einer ge- wichtsbelasteten Walze 2UN Verdichten (Flachwalzen) von StraBen- decken Packlagen u. dgl.. Bei den bisher üblichen Vorrichtungen steht die ein-oder mehrteilig ausgeführte Walze unter gleich- bleibender Gewichtsbelastung indem z. B. die Walzendrehsapfn in lageraugen eines mit Weaser, ßqhwerspat a. 43,. gefüllten und am Fahrgestell der Vorrichtung angeordneten Kastengerustet lanfea. Nach einem nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorsehlage desAnmelders soll die Walze neben der vorerwähnten gleichblei- be-adenGewichtsbelastung noch der Binwirkung'von Unwuohtkräften unterworfen sein. Und zwar der Einwirkung von zwei sich gegen- läufigdrehenden und derart an eder Walzenatirnseite angeordne- ten Unwnshten, daß die Horizontalkomponenten der von den Unwuchten hervorgerufenen in denUnwnchtschwerpunkten angreifenden Flieh- kräfte sich gegenseitig aufheben. Die Vertikalkomponenten der Unwuchtkräf-te ändern sich beim Umlauf der Unwuah : ten ainusför- mig und liegen mischen einem nach unten gerichteten und einem jo. ach oben gerichteten Höchstwert. Bezeichnet an. die unverän- derlicheGewichtsbelastung der Walze mit L und ie jeweilige Resultante der maximalen vertikalen nwuchtkräfte mit 2 T se - Die Neuerung bezweck,t das Ziel des vorerwähnten Vorschlages auf einem anderen Wege zu erreichen. Bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung sind zwei gewichtsbelastete, in Fahrtrichtung der Vorrichtung hintereinanderliegende Walzen mit parallelen Drehachsen vorgesehen. An jeder Stirnseite der Walzen lagern deren Drehzapfen an einem Rahmen, der um eine zu den Walzendrehachsen parallele und in der Mitte zwischen beiden Waln liegende Achse schwenkbar am Fahrgestell der Vorrichtung angeordnet
gelegten Ebene. Vorzugsweise dient als Träger der lagerrahmen der beiden Wälzen eine diese von oben her übergreifende und in der Mite zwischen den Walzen bis zur Schwenkachse der Lagerrahmen herunter gezogene Gerüstkonstruktion. Dieses Gerüst kann kastenartig ausgebildet sein und eine beliebige Fallung gafnehmen, so daß die Schwenkachse der Itagerrahmen der beiden Walzen stets unter einer vorgegebenen Gewichtabelastung L steht.ist. Für jede Walze ist ferner eine angetriebene konsentrisch zu ihrer Drehachse liegende Uirwuohtwelle vorgipsehexit die ent- weder die Walzendrehzapfen als Hohlwelle umschließen oder aber in den dann hohl ausgebildeten Drehzapfen gelagert sein kann. Die Unwucht der einen Welle soll dabei vorzugsweise in senk- rechter Ebene za. der Umrueht der anderen Welle-am T80 versetzt angeordnet sein, Die gemeinsame Schwenkachse der beiden Lager- rahmen liegt zweckmäßig in einer durch die Xalzendrehachseja. DieGewichtsbelaatung 1 verteilt sich über die lagerrahmen ja zur Hälfte asf die beiden Walzen. Beim Umlaut der angetriebe- nen Nenchtwellen hben sich die horizontal gerichteten Uhajeht- kräM ständig gegenseitig vertikalen Eratkomponente wirksam. Me sieh in gleicher Riehtung drehenden Unwuchten der beiden Wellen erzeugen vertikale Eraftkoo- nenten die sich als Drehmoment auf die Lageraugen der bei- den Walzen auswirken. Wenn die Unwa. chtwelle der einen Walze eine nach oben gerichtete Vertika. lkraft hervorrufe it die von der Unwuehtwelle der anderen Walze erzeugte Tertikaikraft nach unten gerichtete Bezeichnet man die Höchstwerte der vor*. tikalenDhwchtkräfte mit bzw F so ändert sieh di Gesamtbelastung jeder Walze sinusförmig und liegt zwischen den Höchstwerte 1/2 L + F-and 1/2B Sie Belastungskur von der bei den Walzen sind dabei um. je eine halbe Drehung der angetriebenenUnwuchtwellen zueinander versetzt. Weitere Einzelheiten der Neuerung seien anband des. in der eiehnung veranschaulichten iMsfHhrungsbeispiels näher erläu- tert. . Eine im ganzen mit' ! bezeichnete fahrbare Torrichtung um Elaeh- walzen einer Straßendeeke oder Packlage 2 enthält zwei in Fahrte richtung der Vorrichtung 1 hintereinander liegende Walzen 3 mit parallelen Drehachsen 4'Die hohlen Drehzapfen 5 der beiden Walzen ? lagern an jeder Stirnseite in einem gemeinsamen Rah- men 6. der um. eine in der Hitte zwischen den Walzen 3 liegende und zu deren Drehachsen 4 parallele Achse 7 schwenkbar ist. Wie dieZeichnung erkennen I'äßt, liegt die Achse 7 in der Verbin- dungsebene der Walzendrehachsen 4* eder Lagerrahmen 6 lät, an einem Tragstück 8 angelenkt# das die Walzen 3 von ober her über- greift und in der Mitte bis zur Höhe der Schwenkachse 7 herun- teegezogen Ist. Die beiden 8 können auoh zu einem gemeinsamen kastenförmigen Behälter vereinigt sein der eine beliebige Gewichtsfüllung eMfzunehmen vermag. In Laufrichtung derTbrrichtung 1 sind die TragstScke 8 bzw. ist das gemeinsame kaetezförmige Tragstück mit elnex ßnde 9 an dem Pahrgestell 10 der Vorrichtung um eine waagerechte Achse 11 sohwenkbar und mit seinem anderen kode 12 gegen das Fahrgestell 0 abgepuffrt angeordnete &. B mit Hilfe von Gummipuffern 13. . In den hohlen Drehzapfen 5 jeder Walze 3 lager sich drehbar eine m= alendrehachse 4 konzentrisch liegende mit einer UnWUCht 14 áusgerüstete angetriebene Welle 15. Wie die Zeih- nung. erkennen läßt ist die unwucht der tz trieren d a geh&rigen Welle 1 : S in senkrechter Ebene um 180 ? verse-tst an- geordnet. Zum Antrieb derunwuahtwellen 15 ist ein auf dem Fahrgestell 10 angeordneter Motor 1, . B der rahrmtor der 'Vorrichtung 1, vorgesehen, dessen Welle 17-HLber Xraft&ertra- gungsittel, z. B. einen Riementrieb 18, mit edner am die Aoh&a 7 drehbaren Scheibe 19 in Verbindung steh't. Ein mit der Scheih. 19 starr gekappeltosuacl 20 übertrugt deren Drehbewegung, z. B. mit Hilfe eines Kettentriebea 21 asf di beiden Dmm.uehtwellen 15 bw. af starr auf diesen Wellen sitzenden Kettenräder. Je naeh der Masse der Unwuchten 14 und der regelbaren Drehzahl derÄnt : riebzwelle 17 kam man die Belastungskurven der Walzen 3innerhalb weiter Grenzen nach Amplitude und Wellenlänge Sehwingungadaer und Ereqn@ns beliebig wählen Die auf der Sshwenkaehge 7 liegende gleichbleibende Gewichtsbe- 1 er er die : sRrEeD Be laatung L überträgt sich über die Xagerrahmen 6 sor Hälfte aufdie beiden WalSien 3. Beim Vorwärts'-oder Rückwartsgang &r Vorrichtung 1 heben aioh, wie keiner weiteren Erläuterung be- arf die Horizontalkomponenten der von den gleichsinnig mlaN fenden nwuchten 14 ausgeübten XRäfte sich atändig gegenseitig auf.Wirksam bleiben nur die Vetikalkomponenten ? der Unwacht krafte die bei der gezeichneten Sage der Unwuchten ihre Rlehst- iserte rreiehen sowie stets bei der einen Wals nach oben nd bei der anderen Walze navh unten geriohtet sind. Dadureh ent- steht ein auf die agerrahmen 6 wirksam werdendes Drehmoment Tmdie Schwenkachse 7* h der gezeichneten Lage der Unwuchten 14 überträgt sich die nach oben gerichtete Vertikalkamponente Fder Uhwchtkräfte an der vorderen Walze 3a in uagekehrter ßiGhtong teilweise anf die hintere Walze 3b die dementspreshEM). einezsätzle&-nach-st8n gerichtete Belastung erhält* Die Tragstücke 8 oder das gemeinsame Tragstuek der Lagerrah- menvermögen infolge ihrer schwenkbaren Anordnung an dem Fahrgestell10-Unebenheiten der flach zu walzenden Straßen- deCkeode ? Packlage 2 auszugleiohen"wobei dabei auftretende nach oben gerichtete Stöße von den Gummipuffern 13 weitgehend aufgenommen werden, Das Fahrgestell 10 wird dementsprechend von senkrecht irenäen Stoßkräften entlastet und das Anftre-* tenvon gefahrlichen Verwindungskräften in dem Fahrgestell vermieden. Die Antriebsteile und die Unwuohten 14 der Wellen können Tor- zugsweise in der Mi t-tellä. ngsebene des Fahrgestell. 10 angeord- net sein. Dabei ergibt sich eine'in Verriehtung des Fahrge- stells 10, d. h< in Richtung der Drehachsen 4 gleichmäßige Yer- teilung der Sewichtsbelastung L a. uf die Ualzen 3 Kan ann aber auch den gesamten Antrieb 16 bis 21 der Unwuch. twellen 15 reehts oder links Ton derJMittellängsebene der Torrichtung 1 nur an einer Stirnseite der Walzen 3 vorsehen und zum Gewichts ausgleich in Querrichtung den Brennstoiftank 22 und/oder ei& Gegengewicht der anderen Seite der UittellSngsebene anord- nen. In allen fällen läßt Rieh ohne weiteres eine gleichmäßige Belastung des ahrgestella und damit der Walzen 3 in Querrieh- tung der Vorrichtung 1 qrreichen. Infolge der vorerwähnten inieitgehenden Abdämpfung eon bebält der lährer- sitz 23 auch beim Gefahren Tron verhältnismäßig unebenen Boden- flächen 2 seine ruhige Lage und der auf ihn sitzende : Fahrzeug- lenker wird wesentlich weniger durch TertikalstoSfe erschüttert als es bei den bisher üblichen Vorrichtungen der Fall ist. Es ist selbstverständlich ohne weiteres mögliche di$ Vorrich- tung als Anhänger an einen Schlepper o. dgl< aussubilden wobei dann gegebenenfalls der Antrieb der nwuchtwelln 15 auch von dem Fahrmotor des Schleppers abgeleitet sein kann. Beim bestimmungisgesßen-Gebrauch der Vorrichtung nach der Neu- erungzum lchwalzen einer Straßendecke Sacklage odgl. erhalten die beiden Walzer 5 unabhängig von der Fahrtge- sehwindigkeit der Vorrichtung unter dem EinflnS der auf sie einwirkenden vertikalen UnwuQhtkräfte eine zusätzliche Pen- dz mg in vertikaler Ebene, indem sie gegenläufig zu- einander um die Seiswenkachse 7 ihrer Lagerrahmen 6 nach oben und unten schwingen. Diese zusätzliche vertikale Pendelbewe- gnng wirkt sichln Sezug auf di zu leistenden Badienongsar- beit der Vorrichtung besonders günstig-au8. Durch das selbst- tätige Ausschalten von horizontal auf die Wals$n einwirken- den UnNnchtkräften wird dabei der ruhige Xäut d$r : iorriehtung nichtbeeinträchtigt. Wenn man im Binelfall ausgerichtete HnwuchtkrSfte Verziditen \ Tmd daa Auftretcn von horizontalen Unwuchtkräften an den J- geraugen der Walzen 3 zuassen b, 4w. bewu* herbei : tühren will, können die Unwuchten 14 der beiden Unwuchtwellen 16 dlmt. flJlt- sprechend in federn anderen Kinkel als T80 versetst ainan der angeordnet sein. Pe » rner braucht die Schwenka. ehse 7 der Bagerrahmen E aM. eh nieht unbedingt in der Nitte zwischen da Walzendrehachsen 4 zu liegen. Rückt die Bchwenkaohs. 7 3. B. mehr zur Drehachse der hinteren Walze 3by so erhält diese Wal- ze eine größere ewishtsbelasttmg nhd eine in der Amplitude kleinerevertikale Fendelgewegung als die vordere Walse 3a. Die Neuerung bietet somit zahlreiche AusfShrungsmSgliehkei- ten und läßt sich allen auch ganz nngewohnliehen Bedingungen desEinzelfall gut anpassen.
Claims (1)
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Schtanspreh. . fahrbare Vorrichtung % um lachwalzen Ton BtraSndaeken 'Packlagen H.. dgl mit einer gewiehtsbelasteten umd umter derEinwirkung von. Unwuchtkräften stehenden WaIse,. da- durchgokennzeiehnetp daß zwei : in Pahrtrichtung de-r Vor- richtung(1) hintereinanderiegende Walzen (3) i pral- leben Drehachsen (4) deren Drehzahlen 5) an eder iirn- zelle der beiden Walzen an einem mu ein8 $U den"alfí drehachsen parallele Achse (7) schwenkbar a Fahrgestell 0) der Terrishtang angeordneten Rahmen (6) lagern-asd für jede Walze eine konzentrisch zu. lhre : r Drehaohet angt- ordnete,. angetriebene Unwuohtwelle (1,) vorgesehen sind,. wobei vorzugeweiee die Unwuoht der einen Well* zu derun- Wtloht der anderen Welle in senkrechter Dcne wa t80 setztliegt 2*Vorriolhtung nach'Anspruh f, dadurch kennseichnet daß die Schwenkachse (7) der beiden Bagerrahmen (6, der Wal- zendrobzapfen (5) in der zwischen den beiden Walzen (3) in einer durch deren Drehachsen (4) gelajten-*'bene angeordnet ist 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-der 2 dadurth ekennzeiehnet da8 als Halter der lagerrahmen (6) der WalsendrehKapfen 5) ein die beiden Salden (3) von oben her übergreifendes und in der Mi tta bis zur Sahwenkaohs. (7) der agerrahmen heruntergezogenes Traggerüst (8 diant, das in Laufrichtung der Vorrichtung ( ? ait einsm Bade (9) amFahrgestell m eine waagerechte Achse (11) ohwenk- bar angelenkt und mit dem anderen Snde (12), z. B. mit Hilfe vonHNmipaffern (3) gegen das Sahrgestell abgepuffert ist 4, Vorriahtu. ng nach einew. der 4usprjQhe 1 bJa 39 dadurch gekennzeichnett daß die beiden Unwnchtwellen (15) dnreh einen gemeinsamen, von dem Antrieb der Walzen (3) unab- hängigenAntrieb in gleichsinnige Drehung mit gleicher Winkelgeschwindigkeit zu versetzen sind,
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|---|---|---|---|
| DE1957K0026164 DE1751660U (de) | 1957-06-21 | 1957-06-21 | Fahrbare vorrichtung zum flachwalzen von strassendecken, packlagen u. dgl. |
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| DE1957K0026164 DE1751660U (de) | 1957-06-21 | 1957-06-21 | Fahrbare vorrichtung zum flachwalzen von strassendecken, packlagen u. dgl. |
Publications (1)
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| DE1751660U true DE1751660U (de) | 1957-09-05 |
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ID=32786614
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| DE1957K0026164 Expired DE1751660U (de) | 1957-06-21 | 1957-06-21 | Fahrbare vorrichtung zum flachwalzen von strassendecken, packlagen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1751660U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1151766B (de) * | 1959-07-11 | 1963-07-18 | Losenhausenwerk Duesseldorfer | Vorrichtung zur Bodenverdichtung |
| DE1192985B (de) * | 1959-08-04 | 1965-05-13 | Losenhausenwerk | Bodenverdichter |
| DE3906392A1 (de) * | 1989-03-01 | 1990-09-20 | Bomag Gmbh | Ruettelwalze zur bodenverdichtung |
-
1957
- 1957-06-21 DE DE1957K0026164 patent/DE1751660U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1151766B (de) * | 1959-07-11 | 1963-07-18 | Losenhausenwerk Duesseldorfer | Vorrichtung zur Bodenverdichtung |
| DE1192985B (de) * | 1959-08-04 | 1965-05-13 | Losenhausenwerk | Bodenverdichter |
| DE3906392A1 (de) * | 1989-03-01 | 1990-09-20 | Bomag Gmbh | Ruettelwalze zur bodenverdichtung |
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