DE1750849B1 - Selbsttaetige mechanische Nachstellvorrichtung fuer eine Zangen-Teilbelagscheibenbremse,insbesondere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents
Selbsttaetige mechanische Nachstellvorrichtung fuer eine Zangen-Teilbelagscheibenbremse,insbesondere fuer SchienenfahrzeugeInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig wir- und einem Festpunkt 19 am Fahrzeug vorgesehen,
kende mechanische Nachstellvorrichtung für eine Die Nachstellvorrichtung 17 trägt ein Druckstück 20,
Zangen-Teilbelagscheibenbremse, insbesondere für das sich in Richtung auf den Nachstellhebel 18 erSchienenfahrzeuge,
mit einem Bremshebel und einem streckt und vor dem Anschlag 21 am Nachstellhebel
Bremsbetätigungshebel, an deren einem Ende jeweils 5 in Lüftstellung der Bremse einen dem Lüftspiel enteine
Bremsbacke angelenkt ist, während das andere sprechenden Abstand von dem Anschlag 21 hat. Das
Ende des Bremshebels an einem Bremsträger ange- Druckstück 20 ist axial federnd in der Nachstellvorlenkt
ist und an dem freien Ende des Bremsbetäti- richtung 17 gelagert und bewirkt deren Verkürzung
gungshebels das Betätigungsgestänge angreift und der in Abhängigkeit vom Bremsbelagverschleiß.
Bremsbetätigungshebel mit dem Bremshebel durch io Sind z. B. die Bremsbacken sehr stark verschlissen, eine als Nachstellvorrichtung ausgebildete Zugstange so wird beim Anlegen der Bremskraft P der Betätigelenkig verbunden ist. gungshebel 16 in Pfeilrichtung bewegt, bis die Brems-Es ist bekannt, den Verschleiß der Bremsbeläge backe 13 anliegt. Dann bewegt sich der Betätigungsdadurch zu kompensieren, daß eine als mechanische hebel 16 noch weiter, wobei er über die Nachstell-Nachstellvorrichtung ausgebildete Zugstange zwi- 15 vorrichtung 17 den Bremshebel 14 so lange mitnimmt, sehen Brems- und Bremsbetätigungshebel angeordnet bis auch die Bremsbacke 12 an der Bremsscheibe 11 ist. Die Steuerung der Nachstellung erfolgt hierbei anliegt. Wegen des Verschleißes der Bremsbacken durch einen Kontakt am Solenoid, mit dem die bewegt sich der Bremsbetätigungshebel 16 mit dem Bremse betätigt wird. Der Nachteil besteht hierbei Druckstück 20 auf den Anschlag 21 des Nachstellvor allem darin, daß schon bei geringer Kontaktver- 20 hebeis 18 zu, und das Druckstück 20 legt sich nach schmutzung die Nachstellung in Frage gestellt ist und Beseitigung des Lüftspiels an den Anschlag 21 und daß die Nachstellung nur stufenweise und nicht kon- wird dann bei der weiteren Bewegung des Bremstinuierlich erfolgen kann. betätigungshebels 16 in die Nachstellvorrichtung 17 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese entgegen der Kraft einer Feder hineingedrückt. Die-Nachteile zu vermeiden und eine absolut sichere 25 ser Weg des Druckstückes 20, welcher von diesem Funktion der Nachstellung zu ermöglichen. Ein zu- zusätzlich zum Lüftspiel ausgeführt wird, bewirkt in sätzlicher Vorteil besteht darin, daß die erfindungs- der Nachstellvorrichtung, daß diese beim Lösen der gemäße Vorrichtung auch nachträglich in vorhandene Bremse um den Betrag des Bremsbelagverschleißes Bremsgestänge ohne größere Umstände eingebaut verkürzt wird. Damit wird erreicht, daß beim nächwerden kann. Auch ist ein besserer Wirkungsgrad 30 sten Bremsvorgang die Bremsbacken 12 und 13 so des Bremsgestänges zu erwarten, da nur die eigent- weit nachgestellt sind, daß sie bereits nach Beseitiliche Bremsbewegung, nicht aber die Nachstellbewe- gung des Lüftspiels an der Bremsscheibe 11 anliegen, gung übertragen wird und sich deshalb nicht so un- Nach F i g. 2, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, günstig große Bewegungswinkel des Brems- bzw. sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszei-Bremsbetätigungshebels ergeben, als wenn die Nach- 35 chen wie in F i g. 1 bezeichnet. Der Unterschied bestellvorrichtung am Betätigungsorgan oder im Über- steht nur darin, daß der Nachstellhebel 18 abgekröpft tragungsgestänge angeordnet ist. ausgeführt ist, um das Bremsgestänge am Bremsbetä-
Bremsbetätigungshebel mit dem Bremshebel durch io Sind z. B. die Bremsbacken sehr stark verschlissen, eine als Nachstellvorrichtung ausgebildete Zugstange so wird beim Anlegen der Bremskraft P der Betätigelenkig verbunden ist. gungshebel 16 in Pfeilrichtung bewegt, bis die Brems-Es ist bekannt, den Verschleiß der Bremsbeläge backe 13 anliegt. Dann bewegt sich der Betätigungsdadurch zu kompensieren, daß eine als mechanische hebel 16 noch weiter, wobei er über die Nachstell-Nachstellvorrichtung ausgebildete Zugstange zwi- 15 vorrichtung 17 den Bremshebel 14 so lange mitnimmt, sehen Brems- und Bremsbetätigungshebel angeordnet bis auch die Bremsbacke 12 an der Bremsscheibe 11 ist. Die Steuerung der Nachstellung erfolgt hierbei anliegt. Wegen des Verschleißes der Bremsbacken durch einen Kontakt am Solenoid, mit dem die bewegt sich der Bremsbetätigungshebel 16 mit dem Bremse betätigt wird. Der Nachteil besteht hierbei Druckstück 20 auf den Anschlag 21 des Nachstellvor allem darin, daß schon bei geringer Kontaktver- 20 hebeis 18 zu, und das Druckstück 20 legt sich nach schmutzung die Nachstellung in Frage gestellt ist und Beseitigung des Lüftspiels an den Anschlag 21 und daß die Nachstellung nur stufenweise und nicht kon- wird dann bei der weiteren Bewegung des Bremstinuierlich erfolgen kann. betätigungshebels 16 in die Nachstellvorrichtung 17 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese entgegen der Kraft einer Feder hineingedrückt. Die-Nachteile zu vermeiden und eine absolut sichere 25 ser Weg des Druckstückes 20, welcher von diesem Funktion der Nachstellung zu ermöglichen. Ein zu- zusätzlich zum Lüftspiel ausgeführt wird, bewirkt in sätzlicher Vorteil besteht darin, daß die erfindungs- der Nachstellvorrichtung, daß diese beim Lösen der gemäße Vorrichtung auch nachträglich in vorhandene Bremse um den Betrag des Bremsbelagverschleißes Bremsgestänge ohne größere Umstände eingebaut verkürzt wird. Damit wird erreicht, daß beim nächwerden kann. Auch ist ein besserer Wirkungsgrad 30 sten Bremsvorgang die Bremsbacken 12 und 13 so des Bremsgestänges zu erwarten, da nur die eigent- weit nachgestellt sind, daß sie bereits nach Beseitiliche Bremsbewegung, nicht aber die Nachstellbewe- gung des Lüftspiels an der Bremsscheibe 11 anliegen, gung übertragen wird und sich deshalb nicht so un- Nach F i g. 2, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, günstig große Bewegungswinkel des Brems- bzw. sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszei-Bremsbetätigungshebels ergeben, als wenn die Nach- 35 chen wie in F i g. 1 bezeichnet. Der Unterschied bestellvorrichtung am Betätigungsorgan oder im Über- steht nur darin, daß der Nachstellhebel 18 abgekröpft tragungsgestänge angeordnet ist. ausgeführt ist, um das Bremsgestänge am Bremsbetä-
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß auf tigungshebel 16 leichter anlenken zu können,
der Seite des Bremsbetätigungshebels ein an seiner Die eigentliche Nachstellvorrichtung nach F i g. 3, Bremsbacke und einem Festpunkt des Bremsträgers 40 die an sich nicht Gegenstand der Erfindung ist, beangelenkter Nachstellhebel mit einem Anschlag vor- steht aus einer Spindel 30 und einem Gehäuse 31. gesehen ist, der nach dem Verschwenken des Brems- Dabei ist die Spindel 30 am Bremshebel 14 und das betätigungshebels über das vorbestimmte Bremslüft- Gehäuse 31 am Bremsbetätigungshebel 16 angelenkt, spiel hinaus auf ein zur Nachstellvorrichtung gehö- Im Gehäuse 31 ist das Druckstück 32 entgegen der rendes federndes Druckstück einwirkt, das beim 45 Kraft einer Feder 33 axial federnd gelagert. Aus dem Lüften der Bremse die Nachstellvorrichtung im Nach- Gehäuse heraus wird die Bewegung des Druckstücks stellsinn beeinflußt. 32 durch einen Anschlag 34 begrenzt. Am inneren In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Aus- Ende des Druckstücks 32 ist ein Anschlagring 35 beführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt festigt. Im Inneren des Gehäuses 31 ist die Spindel 30 F i g. 1 eine schematische Darstellung der Bremse, 50 mit einem Gewinde 36 versehen. Die Spindel ist dann F i g. 2 eine Ansicht auf eine tatsächlich gebaute noch mit dem Zapfen 37 in das Druckstück 32 hinein Ausführung, verlängert, das damit die Spindel 30 führt. Über das Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Gewinde36 ist mit der Spindel30 eine Haltemutter F i g. 2 durch die Nachstellvorrichtung. 38 verschraubt, die sich über eine Lagerbuchse 39 an Nach Fig. 1 ist die Bremsscheibe 11 ζ. B. auf der 55 einem Flansch des Gehäuses 31 abstützt. Die Halte-Achse des Fahrzeugs angeordnet. Beiderseits der mutter 38 ist mit einer Torsions-Schraubenfeder 40 Bremsscheibe 11 sind die Bremsbacken 12 und 13 am verbunden, wodurch die Haltemutter 38 so lange in Fahrzeug hängend angeordnet. Das Bremsgestänge Richtung auf den Bremshebel 14 hin verdreht wird, besteht aus einem Bremshebel 14, der einerseits an bis sie an der Lagerbuchse 39 anliegt. Auf dem Geeinem Festpunkt 15 am Fahrzeug angelenkt und an- 60 winde 36 sitzt weiterhin eine Nachstellmutter 41, die dererseits mit der Bremsbacke 12 gelenkig verbunden von der Torsions-Schraubenfeder 42 ebenfalls in ist. An der Bremsbacke 13 ist der Bremsbetätigungs- Richtung auf den Bremshebel 14 hin so lange verdreht hebel 16 angelenkt, an dessen freiem Ende die Brems- wird, bis sie an dem Anschlagring 35 des Druckkraft in Richtung des Pfeils P angreift. Zwischen dem Stücks 32 anliegt. Haltemutter 38 und Nachstellmut-Bremshebel 14 und dem Bremsbetätigungshebel 16 ist 65 ter 41 tragen je einen Mitnehmerstift 43. Das Druckdie als Nachstellvorrichtung ausgebildete Zugstange stück 32 ist mit seiner Verlängerung 44 so weit aus gelenkig mit diesen Hebeln verbunden. Zusätzlich dem Gehäuse 31 herausgeführt, daß es an dem am ist noch ein Nachstellhebel 18 an der Bremsbacke 13 Nachstellhebel 18 angeordneten Anschlag 45 anliegen
der Seite des Bremsbetätigungshebels ein an seiner Die eigentliche Nachstellvorrichtung nach F i g. 3, Bremsbacke und einem Festpunkt des Bremsträgers 40 die an sich nicht Gegenstand der Erfindung ist, beangelenkter Nachstellhebel mit einem Anschlag vor- steht aus einer Spindel 30 und einem Gehäuse 31. gesehen ist, der nach dem Verschwenken des Brems- Dabei ist die Spindel 30 am Bremshebel 14 und das betätigungshebels über das vorbestimmte Bremslüft- Gehäuse 31 am Bremsbetätigungshebel 16 angelenkt, spiel hinaus auf ein zur Nachstellvorrichtung gehö- Im Gehäuse 31 ist das Druckstück 32 entgegen der rendes federndes Druckstück einwirkt, das beim 45 Kraft einer Feder 33 axial federnd gelagert. Aus dem Lüften der Bremse die Nachstellvorrichtung im Nach- Gehäuse heraus wird die Bewegung des Druckstücks stellsinn beeinflußt. 32 durch einen Anschlag 34 begrenzt. Am inneren In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Aus- Ende des Druckstücks 32 ist ein Anschlagring 35 beführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt festigt. Im Inneren des Gehäuses 31 ist die Spindel 30 F i g. 1 eine schematische Darstellung der Bremse, 50 mit einem Gewinde 36 versehen. Die Spindel ist dann F i g. 2 eine Ansicht auf eine tatsächlich gebaute noch mit dem Zapfen 37 in das Druckstück 32 hinein Ausführung, verlängert, das damit die Spindel 30 führt. Über das Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Gewinde36 ist mit der Spindel30 eine Haltemutter F i g. 2 durch die Nachstellvorrichtung. 38 verschraubt, die sich über eine Lagerbuchse 39 an Nach Fig. 1 ist die Bremsscheibe 11 ζ. B. auf der 55 einem Flansch des Gehäuses 31 abstützt. Die Halte-Achse des Fahrzeugs angeordnet. Beiderseits der mutter 38 ist mit einer Torsions-Schraubenfeder 40 Bremsscheibe 11 sind die Bremsbacken 12 und 13 am verbunden, wodurch die Haltemutter 38 so lange in Fahrzeug hängend angeordnet. Das Bremsgestänge Richtung auf den Bremshebel 14 hin verdreht wird, besteht aus einem Bremshebel 14, der einerseits an bis sie an der Lagerbuchse 39 anliegt. Auf dem Geeinem Festpunkt 15 am Fahrzeug angelenkt und an- 60 winde 36 sitzt weiterhin eine Nachstellmutter 41, die dererseits mit der Bremsbacke 12 gelenkig verbunden von der Torsions-Schraubenfeder 42 ebenfalls in ist. An der Bremsbacke 13 ist der Bremsbetätigungs- Richtung auf den Bremshebel 14 hin so lange verdreht hebel 16 angelenkt, an dessen freiem Ende die Brems- wird, bis sie an dem Anschlagring 35 des Druckkraft in Richtung des Pfeils P angreift. Zwischen dem Stücks 32 anliegt. Haltemutter 38 und Nachstellmut-Bremshebel 14 und dem Bremsbetätigungshebel 16 ist 65 ter 41 tragen je einen Mitnehmerstift 43. Das Druckdie als Nachstellvorrichtung ausgebildete Zugstange stück 32 ist mit seiner Verlängerung 44 so weit aus gelenkig mit diesen Hebeln verbunden. Zusätzlich dem Gehäuse 31 herausgeführt, daß es an dem am ist noch ein Nachstellhebel 18 an der Bremsbacke 13 Nachstellhebel 18 angeordneten Anschlag 45 anliegen
kann. Der Anschlag 45 kann mittels einer Schraube 46 verstellt werden. Druckstück 32 und Lagerbuchse
39 tragen Dichtungen 47, wodurch der Innenraum des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt
ist.
Die Wirkungsweise dieser Nachstellvorrichtung wird nachfolgend erläutert. Hat sich durch die Abnützung
der Bremsbacke das Lüftspiel vergrößert, so kommt das Druckstück 32 mit seinem Abschnitt 44
nach Überwindung des Lüftspiels 48 am Anschlag 45 zur Anlage und wird in das Gehäuse, entgegen der
Kraft der Feder 33, hineingedrückt. Durch diese Bewegung wird der Anschlagring 35 von der Nachstellmutter
41 abgehoben. Jetzt kann die Torsions-Schraubenfeder 42 die Nachstellmutter 41 verdrehen,
und zwar so lange, bis sie wieder am Anschlagring 35 anliegt. Dieser Vorgang geht während des Bremsehs'
vor sich, so daß genügend Zeit für das Drehen der Nachstellmutter vorhanden ist.
Wird die Bremse gelöst, so bleibt das Druckstück so 32 mit seinem Abschnitt 44 in Anlage am Anschlag
45, aber das Gehäuse 31 wird mit der Lagerbuchse 39 durch die Feder 33 relativ zur Spindel 30 nach
dem Bremshebel 14 hin verschoben. Durch diese Verschiebung wird die Haltemutter 38 frei, und jetzt
wird die Haltemutter von der Torsions-Schraubenfeder 40 gedreht, und zwar so lange, bis sie wieder an
der Lagerbuchse 39 anliegt. Während dieses Vorgangs ist die Bewegung des Gehäuses 31 relativ zum
Druckstück 32 dadurch begrenzt worden, daß der Anschlag 34 am Druckstück 32 zur Anlage kam. Die
Haltemutter 38 wird also nur so weit verstellt, wie es der vorherigen Verstellung der Nachstellmutter 41
entspricht. Die als Nachstellvorrichtung ausgebildete Zugstange 17 wird also nur so weit verkürzt, wie das
Druckstück 32 nach Überwindung des Lüftspiels 48 in das Gehäuse 31 hineingedrückt wurde. Am Ende
des Lüftvorgangs hebt der Abschnitt 44 des Druckstücks vom Anschlag 45 des Nachstellhebels 18 ab,
und zwar um den Betrag des Lüftspiels 48. Das Lüftspiel kann durch Einstellen des Anschlags 45
verändert werden.
Sind die Bremsbacken vollständig verschlissen und müssen ausgetauscht werden, so wird die Lagerbuchse
39 an dem aus dem Gehäuse 31 herausgeführten Teil entgegen der Nachstelldrehung der Haltemutter
38 gedreht, wodurch die Haltemutter 38 verdreht wird, welche ihrerseits über die Mitnehmerstifte43
auch die Nachstellmutter 41 mitnimmt. Dadurch wird die Spindel 30 wieder aus dem Gehäuse
31 herausgedreht, und die Nachstellvorrichtung erhält ihre ursprüngliche Länge. Nach der ersten Bremsung
hat sich dann wieder das Gehäuse automatisch auf die richtige Länge zuzüglich des Lüftspiels eingesielll
Die weiteic Nachstellung erfolgt dann wie beschrieben.
Die Einstellung des Lüftspiels kann z. B. aber auch dadurch erfolgen, daß bei festem Anschlag für das
Druckstück am Nachstellhebel dessen Festpunkt am Fahrzeug verschiebbar gemacht wird. Dies kann beispielsweise
durch einen exzentrisch gelagerten Bolzen erfolgen. Auch ist es möglich, das Druckstück in
anderer Weise aus dem Gehäuse herauszuführen und mit dem Nachstellhebel zusammenarbeiten zu lassen.
Dadurch kann z. B. die Druckfeder 33 durch eine Zugfeder ersetzt werden, die aber in derselben Richtung
wie die Druckfeder wirkt. Auch könnte durchaus der Festpunkt 15 des Bremshebels 14 mit dem
Festpunkt 19 für den Nachstellhebel 18 zu einem einzigen Gelenk zusammengefaßt werden.
Claims (4)
1. Selbsttätig wirkende mechanische Nachstellvorrichtung für eine Zangen-Teilbelagscheibenbremse,
insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit einem Bremshebel und einem Bremsbetätigungshebel,
an deren einem Ende jeweils eine Bremsbacke angelenkt ist, während das andere Ende
des Bremshebels an einem Bremsträger angelenkt ist und an dem freien Ende des Bremsbetätigungshebels
das Betätigungsgestänge angreift und der Bremsbetätigungshebel mit dem Bremshebel
durch eine als Nachstellvorrichtung ausgebildete Zugstange gelenkig verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Seite des Bremsbetätigungshebels (16) ein an seiner Bremsbacke
(13) und einem Festpunkt (19) des Bremsträgers angelenkter Nachstellhebel (18) mit einem
Anschlag (21) vorgesehen ist, der nach dem Verschwenken des Bremsbetätigungshebels über das
vorbestimmte Bremslüftspiel (22) hinaus auf ein zur Nachstellvorrichtung (17) gehörendes federndes
Druckstück (20) einwirkt, das beim Lüften der Bremse die Nachstellvorrichtung im Nachstellsinn
beeinflußt.
2. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Nachstellhebel
(18) ein nach- und einstellbarer Anschlag (21, 45) für das Druckstück (20, 32) angeordnet ist.
3. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Festpunkt (19)
des Nachstellhebels (18) am Bremsträger verstellbar ist.
4. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Nachstellhebel (18)
und Bremshebel (14) am gleichen Festpunkt (15) des Bremsträgers angelenkt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen copy
Priority Applications (8)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1750849B1 true DE1750849B1 (de) | 1970-11-26 |
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