DE2362283C3 - Spielnachstell-Einrichtung für ein Betätigungsgestänge einer Bremse oder Kupplung für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Spielnachstell-Einrichtung für ein Betätigungsgestänge einer Bremse oder Kupplung für SchienenfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spielnachstdl-Einrichtung
für ein Betätigungsgestänge für eine Bremse oder eine Kupplung für Schienenfahrzeuge mit
einem Stellkolben und einer am Kolben befestigten,, in
einem rohrförmigen Gehäuse lediglich in axiale!· Richtung verschiebbaren, rohrförmigen Kolbenstange
und einer Schubstange. Bei der Spielnachstell-Einrichauf die sich die Erfindung bezieht, ist eine im
Innern der Kolbenstange drehbar gelagerte, über ein nichtselbsthemmendes Gewinde mit einem unverdrehbaren
Teil im Eingriff stehende Einstellspindel und eine im Innern der Schubstange angeordnete und mit dieser
über ein selbsthemmendes Gewinde verschraubbare Schubspindel vorgesehen. Zwischen Einstellspindel und
Schubspindel ist eine nur in einer Drehrichtung wirksame Kupplung und eine axial vorge pannte
Druckfeder, die beim Anlegen der Brems- oder Kupplungsorgane mit wachsender Kraft zusammengedrückt
wird, bis die Brems- oder Kupplungskraft nach Überwinden eines Spiels zwischen Einstell- und
Schubspindel vom Kolben ungefedert auf das Gestänge übertragen wird. Vorzugsweise ist die Spielnachstell-Einriehtung
für den Einbau in das Bremsgestänge eines Schienenfahrzeuges gedacht, sie wird im folgenden im
Zusammenhang mit einer solchen Verwendung beschrieben.
Bei dieser bekannten Spielnachstell-Einrichtung (GB-PS 11 86 807) haben die Gewinde der Einstellspindel
und der Schubspindel nicht die gleiche Steigung, vielmehr ist die Einstellspindel mit einer steilgängigen
Nut versehen, in die ein am Gehäuse fester Stift eingreift. Weil sich infolgedessen die Einstellspindel
auch bei einem größeren axialen Hub nur wenig dreht und ebenso auch die Schubspindel. sind zum vollständigen
Beseitigen eines größeren Spieles mehrere Nachstellvorgänge, also mehrere Bremsbetätigungen
nötig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die
das gesamte übermäßige Spiel, das /wischen dem Bremsbelag oder Bremsklotz und dem Rad oder der
Bremsscheibe und im Gestänge evt vorhanden ist.
während eines einzigen Bremsvorganges aufnimmt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gewinde der Finsicllspindel und der Schubspindel
die gleiche Steigung haben, die Schubspindel einen
größeren Durchmesser hat als die l.iiistellspindel und
der mit der Finste-Hspindcl zusammenwirkende· unverdrehbare
Teil eine FinstellmuitcT ist. die im Cjehäuse
unverdrehbar geführt und deren Vcrschiebeweg in
axialer Richtung durch Anschlage begrenzt ist. wobei der Ansehlag, an den die Finstcllmutter bei ihrer
Bewegung in Kraftabgabenchtung anschlägt, vom
Flansch einer Distan/hulse gebildet ist. die in Kraflabga
berichtung entgegen der Wirkung einer Gegendnakfe
der verschiebbar ist
In der Anordnung nach der Frfmdiing haben die
beiden Spindeln dieselbe Steigung Infolgedessen wird,
wie weiter unten im einzelnen noch erläutert wird, das
gesamte Spiel mit einer ein/igen Bremsbet;itigung
aufgenommen
Mit Hilfe der erfindungsgemaßen I inrichtung wird
beim Anlegen der Bremse die volle Bremskraft auf die
Bremsbacken aufgebracht, auch wenn die Finsiellspin
del klemmen und sich nicht drehen lassen sollte Wenn sieh jedoch die Finstellspindel dei bekjnnien Njihstell
Einrichtung nicht drehen Ijssen sollte, kann sie sich nicht
vorwärts bewegen, auch bei vollem Druck vom Brcmskolben her, und die Bremse läßt sich nicht
anlegen.
In der Figur ist ein Schnitt durch eine Zylinder-Kolben-Einheit
mit einem erfindungsgemäßen Spielausgleich dargestellt.
Ein Zylinder 1 ist mit einem zylindrischen und im wesentlichen rohrförmigen Einstellgehäuse 2 ver-
schraubt, das am Fahrgestell eines Fahrzeugs, vorzugsweise
eines Schienenfahrzeugs, mit Hilfe eines Ansatzes 3 zu befestigen ist. Der Zylinder 1 ist mit einem Einlaß 4
für Druckluft versehen.
Ein Kolben 5 ist im Zylinder 1 angeordnet und wird von einer Dichtung 6 umgeben. Eine schraubenförmige
Druck-Rückholfeder 7 befindet sich zwischen dem Kolben und dem Boden des Zylinders. Die Kolbenstange
8 in Form eines teilweise mit einem Längsschlitz versehenen Rohres ist mit dem Kolben 5 verschweißt,
Die mit Gewinde versehene Einstellspindel 9 ist drehbar, jedoch axial festliegend in bezug auf die
Kolbenstange 8, mit Hilfe eines ersten reibungsfreien Axiallagers 10 und einer Siützplatte 11 auf der einen
Seite und mit Hilfe eines reibfreien Axiallagers 12, eines Lagerringes 13 und eines Sprengringes 14 auf der
anderen Seite in der Kolbenstange 8 gelagert. Der Lagerring 13 wirkt mit einer Schulter auf der
Einstellspindel 9 zusammen und hält die Spindel in Axialrichtung fest.
Eine mit Gewinde versehene Schub-Spindel 15 ist in eine rohrförmige Schubstange 16 geschraubt, dh in de.u
Einstellgehäuse 2 axial beweglich, jedoch in Drehrichtung durch Verbindung mit weiteren, nicht dargestellten
Teilen des Bremsgestänges festgehalten ist. Die Schubspindel 15 ist in der rohrförmigen Kolbenstange 8
drehbar mit Hilfe eines dritten reibungsfreien Axiallagers 17 gelagert, das zwischen einem Flansch 15' auf der
Schubspindel 15 und einem Haltering 18 angeordnet ist. der durch Kingriff in die geschlitzte Kolbenstange 8 in
Drehrichtung festgehalten und durch einen zweiten Sprengring 19 in der Kolbenstange 8 abgestützt wird.
Im Normalfalle befindet sich ein kleines axiales Spiel
S zwischen der Einstellspindel 9 und der Schubspindel
15. Fine relative Drehung zwischen diesen beiden Teilen
wird in der einen Richtung durch eine erste Einwegkupplung
verhindert, die eine Stüt/feder 20. eine Blockierungshulse 21 und eine erste Blockierungsfeder
22 enthalt Die gegenseitige Anordnung dieser Kupplungsteile
geh· aus der Zeichnung hervor. Es sei jedoch bemerkt. JaU die Blockicrungshulse 21 aufgrund einer
Nut- und Federanordnung auf der Kinstellspindel 9
lediglich in Axialnchtung beweglich ist.
Die Schubspinde! 15 wird in einer Drehrichtung in
bezug auf die Kolbenstange 8 durch Zusammenwirken zwischen dem in Drehnchtung festliegenden Haltering
18. einer zweiten Blockierungsfeder 23 und der Schubspindel 15. die zusammen eine zweite Einweg·
kupplung bilder, festgehalten Weiterhin ist eine
schraubenförmige Druckfeder 24 zwischen dem zweiten Sprengring 19 und einem vierten reibiingsfreien
Axiallager 25 angeordnet, d ts gegen eine Schulter auf
der Schubspindel anliegt
Die Kolbenslange 8 wird m einer rohrförmigen,
geschlitzten Verlängerung 2 des I instellgehäuses 2 gefuhrt. Die Kolbenstange 8 wird indem f inslellgehause
2 in Drehrichlung festgehalten mn Hilfe einer mit
Fingern versehenen t insiellniiiiiei 26. die .iiif die
Kinstellspindel 9 geschraubt ist
Fine Federhülse 27 is! auf die Verlängerung 2' des
Einstellgehauses geschraubt und kann auf dieser mit Hilfe einer Schraube 28 festgelegt sein. Eine schraubenförmige
Gegendruckfeder 29 ist in der Federhülse 27 angeordnet und betätigbar durch eine Steuer-Distanzhülse
30, die zur Einslellmutter einen Steuerabstand A hat. Auf der anderen Gelte der Einstellmuttcr 26 ist ein
Anschlagring 31 in Form eines Sprengringes vorgesehen, der auf die Verlängerung 2' des Einstellgehäuses
aufgesetzt ist.
Durch FIcrausdreheri der Schraube 28 und Drehen
der Federhülse 27 kann der Steuerabstand A auf den gewünschten Wert eingestellt werden.
Die Einstellspindel 9 und die Schubspindel 15 haben dieselbe Gewindeteilung, weisen jedoch unterschiedliche
Durchmesser auf. Diese Durchmesser sind so gewählt, daß das Gewinde auf der Einstellspindel 9 nicht
selbsthemmend ist, während das Gewinde auf der Schubspirrdel 15 selbsthemmend ist. Aufgrund dieser
Auswahl der Gewindeteilungen bewegen sich die Einstellmutter 26 und die Schubstange 16 mit denselben
Geschwindigkeiten auf den jeweiligen Spindeln 9 und 15, und die Gesamtheit eines etwa vorhandenen
übermäßigen Spiels wird während eines einzigen Bremsvorganges aufgenommen, wie aus der folgenden
Beschreibung hervorgeht.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Blockierungsrichtung der ersten Blockierungsfeder 22 entgegengesetzt
zu der Blockierungsrichtung der zweiten Blockierungsfeder 23 ist. wie auch im folgenden erlamert worden ist.
Wenn ein übermäßiges Spiel zwischen dem Bremsbelag oder Bremsklotz und dem Rad oder der Bremsscheibe
vorhanden ist, ergibt sich folgende Kraftübertragung während eines Bremshubes d. h. beim Einleiten von
Druckluft in den Zylinder 1 durch den Einlaß 4.
Bei Beginn des Bremshubs bewegen sich der Kolben 5. der gesamte Mechanismus innerhalb der Einheit und
die Schubstange 16 vorwärts, d. h. nach rechts in der Darstellung. In diesem Falle wird die Kraft übertragen
vom Kolben 5 über die Kolbenstange 8, den zweiten Sprengring 19, die Kupplungsfeder 24, das vierte
Axiallager 25 und die Schubspindel 15 auf die Schubstange 16.
Wenn sich der Kolben urr. eine Strecke bewegt hat, die dem eingestellten Steuerabstand A entspricht, wird
die Vorwärtsbewegung der F.instellmutter 26 beendet,
so daß bei weiterer Vorwärtsbewegung der Einstellspindel 9 sich diese in der Flinstellmutter 26 aufgrund der
nichtselbsthemmenden Ausbildung des Gewindes zwischen dieser Mutter und der Einstellspindel 9 dreht.
Dieses Drehen erfolgt in der blockierungsfreien
Richtung der ersten Blockierungsfeder 22; es wird daher kein Drehmoment auf die Schubspindel 15 üb-rtragen.
die im übrigen gegen Drehen in dieser R-thtung r'urch
die zweite Blockierungsfeder 23 festgelegt ist.
Nachdem der Bremsbelag oder der Bremsklotz gegen das Rad oder die Bremsscheibe angelegt worden ist. tritt
eine Gegenkraft in der Schubstange 16 und der Schubspindel 15 auf. die ein Zusammendrücken der
Druckfeder 24 hervorruft, so daß sich die beiden
Spindeln berühren und das Spiel S beseitigt ist. Die Kraftübertragung erfolgt nun vom Kolben 5 über das
ers.e Axiallager 10.die.Stützplaitc 11.die F.instellspindel
9 und die Schubspindel 15 auf die Schubslange 16. Fin
weiteres Bewegen der Einrichtung ist möglich «ufgrund
der Flasiizität, des Verschleißes und des Spiels im
Bremsgestänge. Während dieses Klastizitäts-Anteils
kann sich die Einstt-I'^pindel 9 mehl in der Finstellmutter
26 drehen, da die beiden Spindeln 9 und 15 unier dem
Einfluß der Bremskraft in Eingriff stehen. Stattdessen folgt die Einstellmutter 26 der F.instellspindel 9 in
Vorwärtsrichtung, d. h. nach rechts in der Darstellung, und drückt dabei die Gegendruckfeder 29 zusammen.
Wenn daher die Brenre voll in Eingriff steht, hat sich die
Einstellmutter um einen Abstand nach rückwärts, d. h. nach links in der Darstellung, auf der Einstellspindel 9
bewegt, der dem übermäßigen Spiel entspricht.
Während des ersten Teils oder elastischen Teils des Löschubes bleibt der Bremsbelag oder Bremsklotz noch
in Berührung mit dem Rad oder der Bremsscheibe. Während dieses elastischen Teils des Lösungshubes
entspannt sich zunächst die Gegendruckfeder 29, und wenn keine weitere Elastizität vorliegt, entspann! sich
die Druckfeder 24, Die Einstellmutter behält ihre Lage auf der Einstellspindel 9 bei und folgt dieser in
Rückwärtsrichtung, bis sie durch den Anschlagring 31 festgehalten wird.
Während einer weiteren Rückwärtsbewegung der Einrichtung wird die Einstellmuttcr 26 unbeweglich
festgehalten, während die Einslcllspindel sich im ihr dreht. Dieses Drehen erfolgt in Blockicrungsrichtung
öder Drehmornenl-Übeftfagungsrichlung der ersten
Blockierungsfeder 22, so daß die Drehung auif die Schubspindel 15 übertragen wird. Die Schubspindel 15
ist in dieser Richtung nicht durch die zweite Biockierungsfeucr 23 gegen Drehen festgelegt. Die
Drehung der Schubspindel 15 bewirkt, daß die Schubstange 16 nach rechts verschoben wird, so daß ein
Spielausgleich erfolgt. Dieser Spielausgleich wird fortgesetzt, bis die Einrichtung die dargestellte Ausgangslage
erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt isl das gesamte übermäßige Spiel aufgenommen worden.
Wenn kein übermäßiges Spiel vorhanden ist, wird der Bremsbelag oder Bremsklotz an das Rad oder die
Scheibe angelegt, und die beiden Spindeln 9 und 15 berühren sich im selben Augenblick, in dem die
Einstellmutter 26 sich über den eingestellten Steuerabstand A bewegt und die Distanzhülse 30 erreicht hat.
Die Einstcllspindcl 9 dreht sich daher während eines
normalen Bremshubes nicht, so daß kein Spielausgleich erfolgt.
Wenn die Einstellspindel 9 aus dem einen oder j anderen Grunde, beispielsweise, weil das Schmiermittel
wegen sehr niedriger Temperaturen steif geworden ist, nicht während des Bremshubes in der Einstcllmutter
gedreht werden kann, folgt die Einstellmutter 26 der Einstellspindel 9 während des gesamten Bremshubes
ίο nach vorwärts und drückt die Gegendruckfeder 29
zusammen. Das bedeutet, daß trotz vorhandenen übermäßigen Spiels kein Spielausgleich erfolgt. Andererseils
wird unter allen Umständen die volle Bremskraft aufgebracht. Dies ist selbstverständlich von
ίί erheblicher Bedeutung.
Die dargestellte und beschriebene Spielausgleich-Einrichtung in der Zylinder-Kolben-Einheil ist einfach
wirkend und dient zum Ausschalten sämtlichen überschussigen Spiels wahrend eines Öfemsvorgähgcs
(während des Rückhubes). Die Einstelleinrichtung ist »Abstandsabtastend« und berücksichtigt die Elastizität
und andere Eigenschaften des Bremsgestänge.
Wenn die Bremsbeläge oder Bremsklötze verschlissen sind und neue Bremsklötze oder -beläge eingesetzt
2> worden sind, ist es lediglich erforderlich, die Schubstange 16 in die dargestellte Ausgangslage durch manuelles
Drehen der Schubstange nach Lösen vom nicht dargestellten, die Drehung verhindernden Teil beispielsweise
dem Bremsschuh-Träger oder einem andc-
i« ren Teil des Bremsgestänges, mit dem die Schubstange
16 normalerweise verbunden ist, zurückzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche:IiI. Spielnachstell-Einnchtung für ein Betätigungsgestänge einer Bremse oder Kupplung für Schienenfahrzeuge mit einem Stellkolbei und einer am Kolben befestigten, in einem rohrförmigen Gehäuse lediglich in axialer Richtung verschiebbaren rohrförmigen Kolbenstange, ferner mit einer im Inneren der Kolbenstange drehbar gelagerten, über ein mchtselbsthemmendes Gewinde mit einem unverdrehbaren Teil in Eingriff stehenden Einstellspindel und einer im Inneren einer Schubstange angeordneten und mit dieser über ein selbsthemmendes Gewinde verschraubbaren Schubspindel und mit einer nur in einer Drehrichtung wirksamen Kupplung zwischen Einstellspindel und Schubspindel, ferner mit einer axial vorgespannten Feder zwischen Einstellspindel und Schubspindel, die beim Anlegen der Brems- oder Kupplungsorgane mit wachsender Kraft zusammengedrückt wird, bis die Brems- oder Kupplungsii.raft nach Überwinden eines Spiels zwischen Einstell- und Schubspindel vom Kolben ungefedert auf das Gestänge übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde der Einstellspindel (9) und der Schubspindel (15) die gleiche Steigung haben, die Schubspindel einen größeren Durchmesser hat als die Einstellspind^l und der mit der Einstellspindel (9) zusammenwirkende unverdrehbare Teil eine hinstellmutter (26) ist, die im Gehiiuse unverdrehbar geführt und deren Verschiebeweg in axialer Richtung durch Anschläge (30 und 31) begrenzt isi, wobei der Anschlag, an den die Einstellmutter (26) bei i'irer Be .egungin Kraftabgaberichtung anschlägt, von Flansch einer Distanzhülse (30) gebildet ist. die in Y aftabgaberichtung entgegen der Wirkung einer Gegendruckfeder (29) verschiebbar ist.
- 2. Spielnachstell-Einrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Kupplung mit einer Blockierungsfeder (Z3) zur drehfei.ten Verbindung der Schubspindel (15) mit der Kolben stange (8) in einer Richtung vorgesehen ist.
- 3. Spielnachstell-Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Einsteilspindel (9) und Schubspindel (15) im Normalzustand mit axialem Spiel (S) voneinander angeordnet sind, das beim Bremsenanlegen bis /ur stirnseitigen Anlage der Spindeln aneinander entge fen der Kraft der vorgespannten Druckfeder (24) überwindbar ist.
- 4. Spielnachstell-Einnchtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der andere der beiden Anschläge, die das axiale Verschieben der Finsiellmutter (26) begrenzen, von einem Ring (31) gebildet ist, an den die Einstellmutter bei ihrer Bewegung entgegen der Kraftabgabenchtung anschlägt.
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