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Ventil s@ac Die Erfindung betrifft ein Ventil, welches
in mit einte Fluidum oder einer Flüssigkeit-arbeitenden Datenverarbei#
tunge- und Verarbeitungseteuereinrichtungen verwendet vegden.kann.
Bei
derartigen Einrichtungen wird häufig verlangt, daß ein einzelnes Ventil von einer
Mehrzahl von beweglichen mechanischen Teilen betätigt wird, von denen wenigstens
einige in eng begrenzten und relativ unzugänglichen Stellungen in der Einrichtung
angeordnet sind. Bei, den vorbekannten Einrichtungen dieser Art wurde diesem Erfordernis
gelegentlich durch die Verwendung eines herkömmlichen Ventils begegnet, welches
nach der Art eines mechanischen Elementes arbeitet und als "Querbn,#lken" (ball.)
bekannt wurde. Derartige kombinierte Querballen und Ventilanordnungen sind jedoch
verhältnisWißig kompliziert uni manchmal empfindlicl-, und erfordern ein Auswechseln,
eire Wartung oder eine Justage in den genannten begrenzten Stellungen.
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Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Ventil
zu schaffen, welches anstelle der vorbekannten Querbalken und Ventilanordnungen.verwendet
werden kann und welches robust ist und eine lange Lebensdauer aufweist und einen
geringen Wartungs- und Justageaufwand erfordert.
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Da das Ventil gemäß der vorliegenden Erfindung anstelle der vorbekmnnten
Querbalken-und Ventilanordnungen verwendet
werden kann, wird es
nachfolgend gelegentlich als Querbalkenventil" bezeichnet.
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Zur Woung der gemäß der Erfindung gestellten Aufgabe wird ein Ventil
vorgeschlagen, welches aus einem längserstreckten BetRt lgueg 1 ied besteht, das
an seinen Enden mit j e einer Schraubenfeder verbunden ist, wobei wenigstens eine
der geraten Schraubenfedern flüssigkeitx- oder gasdicht ist, wenn dich das geranute
iBetätigungeglied in einer normalen Stellung befindet und für den Vußegen Flüss
igkeitse oder Gasdruct gehffnet ist, wenn das genannte Betätigungeglied von seiner
notlen Stellung abgelenkt ist; -_ .Dez Barelch der Erfindung wird durch die nachfolgenden
Ansprüche angezeigt.
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anhand der Zeichnung stall am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform
in Verbindung mit der nachfolgenden Beschreibung der Gegenstand der Erfindung
näher erläutert werden.
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In den Zeichnungen ist Fg. 1 eine Seitenansicht eines Querbalkeuventils
gemäß der vorliegenden Erfindung In nicht abgelenktem
.Zustand,
wobei gewisse Teile aufgerissen dargestellt wurden, um die innere Struktur zu zeigen,
Fig. 2 ein Querbalkeaventil gemäß Fig. 1 in abgelenktem Zustand und Fig. 3 eine
vertikale Schnittansicht längs der Linie 3-3 von Fig. 1. .
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Wie in den Zeichnungen gezeigt, besteht die besondere Ausfi,hrungsform
der vorliegenden 1,1.rfindung aus einer längs erstreckten Röhre oder einem Betätigungsglied
10,
dessen Enden in einer flüsaigkeitn- oder gasdichten
Verbindung
mit den Enden vorn zwei normalerweise flüssigkeits- oder gasdichten Schraubenfedern
11 und 12 verbunden .sind. Zwei Schifte 15 und 16 sind flüssigkeits- oder gasdicht
mit den Enden der Schraubenfedern 17. und 12 entgegengesetzt dem Teil
10 angeordnet. Der Schaft 15 ist an seinem äußeren Ende geschlossen, während
die innere Bohrung des Schaftes 16 sich durch seine Länge erstreckt. Eine
flexible Röhre 1,8 ist flüssigkeits- oder gasdicht auf dem Ende des Schaftes-16
entgegengesetzt der Schraubenfeder 12 angeordnet und schafft eine Flüss@.gkeits-
oder Gasverbindung
zwischen dem innern der Federn
11 und 12 über die
Röhre 10 und"den Schaft 16 und einem exemplarischen
Informations-Übertragungskanal (Figä 1) für ein flüssiges oder gasförmiges
Medium, der aus einer Rohrverzweigung 20, einem Pulstutor (Schwinger) 22
und einem Impulsgeber 24 besteht, welche mittels weiterer Rohrabschnitte
26
und 28 miteinander verbunden sind. Derartige Impulageber, Pulaatoren,
Rohrverzweigungen usw. sind dargestellt und
beschrieben in der Patentanmeldung
G 47 685 IXb/42x.
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Die Schäfte 15 und 1b sind an den unteren
Enden von
flexiblen Aufhängern 30 und 31.befastigt: Die Aufhänger
30 und 31 sind beispielsweise mittels Nieten 33 mit ihren oberen
Enden an Gestellteilet36 und 38 der Einrichtung, in welcher die Erfindung
angewendet wird, befestigt.
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Auf dem Rahmen der Vorrichtung sind zwei Gabelglieder
40 und 42 angeordnet, welche Auskehlungen 41 und 43 an ihrem oberen
Rand aufweisen, in welchen die Röhre 10 in nicht abgelenkten
Zugtand (Fig. 1, und 3) ruht.
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Ein Mehrzahl von Schlüsselstäben. 45 bis 92 sind
unterhalb und unmittelbar benachbart der Röhre 10 angeordnet, wobei
nur
sechs dieser Schlüsselstäbe zur Vereinfachung der
Zeichnung
dargestellt sind. Der Aufbau und die Verwendung der Schlüsselstäbe
ist bekannt und braucht daher nicht allgemein erklärt zu werden.
Zu Darstellungszwecken sei
jedoch angenommen, daß jeder der
Schlüsselstäbe 45 bis 92 so
angeordnet ist, daß er durch eine
Taste einer Schreibmaschine angehoben werden kann und daß
die Schlüaselauskshlungen (gestrichene Bezugszeichen) am oberen
Ende jedes Schlüsselatabes in einer einzigen Umsetzung entsprechend
der zuge= ordneten Taste angeordnet sind. Wenn nunoehi acht
Ventile
gemäß der Erfindung genm über den Schltisseletäben emgeordnet
werden, wobei die Ventile einen damit verbundenen Informations-Ubertraguagskanal
für ein fl(Issiges oder gasförmiges Medium von der Art wie in Fige
1 gezeigt, aufweisen, wird bei den Drücken jeder Taste der
Schreibmaschine eine
einzige 1Gmbination von Kanälen mit der Atmosphäre
verbunden, wodurch die entsprechenden Pulsatoren 22 von den entsprechen-
den
Impulsgebern 24 entkoppelt werden. Ein Bandlocher kann dann
durch die Bewegeng der Teile der acht Pulsatoren in
Tätigkeit
gesetzt werden, um aufeinander folgend eine
BandverschlttsselM entsprechend
der gedrückten Tasten zu lochen. Ein geeigneter Bandlocher
ist allgemein gezeigt
in Fig, 9 des deutschen Patentre
Nr. ................ (entsprechendes US-Patent 3 219 1S5). Eine Vielzrhl.ron
anderßn
Armendungen das Ventils gemäß der Erfindung können ohne weiteres
durchgeführt werden.
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Fis be3onderes Merkmal der Erfindung ist in Fig.
2 gezeigt., wobei dIe Röhre 10 aus ihrer nurmalen Lage,
bei
der d&& Ventil geschlossen ist, durch den Schlüsaeletab
91
angehoben ist. Wie in Fig. 2 gezeigt, wird das Anheben
der:ä.re 1, 0 nicht nur durch die biegbaren Schrauben-£ederu 11.
und 12 bewirkt, bei welchen eine Trennung threr Windungen hervorgerufen
wird, sondern auch.durch die
leicht biegbaren Aufhfger 30 und 31, ,re..che
ermöglichen, daß die Schäfte 15 und 16 ' 40 . ,ä -'h
außen aus ihrer
noxmlen koaaialeu Verbindung ger:et.at werden
können.
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Laie leichte Neigung der Schäfte 15 und 16 erlaubt den
Schratrbeufederrt
11 und 12 eine einfache Kurve anzunehmen, wenm die Röhre 12 von ihrer
normalen Stellung abgelenkt
wird anstelle einer S-geformten Kurve,
welche in dem Falle
auftreten würde, wenn die Schäfte 15 und 16
starr befestigt sind. Erfahrungen reit Federventilen, wie z.ß. bei 11 und
12
dargestellt, zeigen, daß solche Federn eine längere Lebensdauer
aufweisan, wenn sie nur einer einfachen Winkeln ablenkux& uutaxvorfen
sind in Gegensatz zu der Beanspruchung derartiger Federn, wenn
sie der Scherkomponente der
Abl enkunge:Uharakteristik von im weanntlichen
paralleler
Veränderung der Röhre 10 und der Schäfte
15 und 16 unterworfen sind. Während die Aufhänger
30 und 31, wie oben beschrieben, elastisch sind, so können
diese such im R"n der vorliegenden Erfindung aus Federmaterial
hergestellt werden. Es liegt ferner im Bereich der Erfindung,;
auf die Aufhänger 30 und 31 au verzichten und statt dessen
starr die Schäfte 15 und 1!5 in koaxialer Ausrichtung
zu befestigen.
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Hei gewissen der vorliegenden Erfindung können auch
die Gabelglieder 40 und 42 in Wegfall geraten,
obgleich
in diesen Falle die Lebensdauer der Federn 11 und
12
infolge der.ErmUdung beträchtlich vermindert werden kam. Wenn die Gabelglieder
40 und 42 nicht vorhanden sind, kann die Röhre 10 such in einer nach
unten gerichteten Richtung abgelenkt worden. Wenn je-Joch auf die Gabeln 40
und
42 verzichtet wird, da= aawß dna Ventil durch Betätigungsglieder
in zwei senkrechten Richtungen betätigt werden, z*B. durch einen Satz
von Schlüsseistäben, von denen einige das Ventil in vertikaler
und einige das Ventil in horizontaler Richtung betätigen. Diene vortailhafte
Verfahrensart kam selbstverständlich bei den herkömlichen Querbalken und
Ventilanordnungen nicht angewendet werden.
Es hat sich gezeigt,
daß die oben genannten Merkmale und Vorteile wirksam erreicht wurden und daß gewisse
Veränderungen in dem oben angeführten Aufbau durchgeführt werden können, ohne daß
der Üahmen der Erfindung verlassen wird. Es soll der oben beschriebene Gegenstand,
der in den Zeichnungen dargestellt und be$chriaben wurde, nicht. auf-
die
,gezeigte Ausführungsform beschränkt werden* Es wird insbesondere festgestellt,
daß die elastischen Aufhänger 30 und 31 durch starre Aufhänger ersetzt werden
können, welche drehbar mit ihren benachbarten oberen Enden an den Gkateliteilen
36 und 38 befestigt sind. Ferner kann auch das Rings erstreckte Betätigungsglied
10 anstatt hohl fest ausgebildet werden. In diesem
Falle kann es
wünschenswert sein, daß die Bohrung dies Schaftes 15
vollständig durch ihn hindurchläuft und' da8 ein xueätzlicher Rohrabschnitt sich
vom Schaft 15 zu einer Rohrverzweigung 24 oci. dgl . erstreckt. Der Schaft 15 kann
auch, aans tat t mit einer Bohrung versahen, fest sein. Ferner kinnen
sowohl das längs erstreckte Betätioslied 10 und ssimr dar Leid Schäfte
dicht ®ein, wobei in diesem Falls nur die Schrauben-Feder, die mit
dem anderen Sahaft v,4rbuunden Ist, als Ventil wirkt..