DE1750285C - Rohrförmiges Kupplungsteil zur gasdichten Verbindung zweier rohrförmiger Kapselungsabschnitte für druckgasisolierte Schaltanlagen - Google Patents
Rohrförmiges Kupplungsteil zur gasdichten Verbindung zweier rohrförmiger Kapselungsabschnitte für druckgasisolierte SchaltanlagenInfo
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Description
Verbindung zweier Kapselungsabschnitte und zur dessen kurze Schenkel jeweils von außen gegen die
Abdeckung von Kontaktteilen der Schaitgeräte inner- Flansche des Kapselungsabschnittes und des Kupphalb dieser Kapselimgsabschnitte dient. Das rohr- lungsteils angedrückt werden.
förmige Kupplungsteil ist in der ersten Ausführung?- Vorteilhaft zur SichersteUung des Längenausgleichs
form axial in nur einer Richtung verschiebbar; dazu 5 zwischen den einzelnen Kapselungsabschnitten »st
weist es an seinem einen Ende einen nach innen mindestens einer der die Kupplungsfugen abdeckenweisenden
Flansch und an seinem anderen Ende den Flanschringe in zwei konzentrische Teilringe
einen nach außen weisenden Flansch auf. Die beiden unterteilt, die über eine federnde, die Schrauben zum
zu verbindenden Kapselungsabschnitte besitzen eben- Kapselungsinneren hin gasdicht einschließende Umfalls
je einen nach außen gerichteten Flansch, wobei io hüllung miteinander verbunden sind; die Anpressung
der Flansch, an welchem der nach innen weisende der Teilringe an die beiden zu verbindenden Flansche
Flansch des rohrförmigen Kupplungsteils ange- erfolgt dabei über zwei ballige Druckstücke' je
schraubt werden soll, an dem Kapselungsabschnitt Schraube, von denen das äußere an den beiden
fest angeformt ist. Die Verschiebbarkeit des Kupp- .Flanschen und das innere an den beiden Teilringen
lungsteils in nur einer Richtung ergibt in bestimmten 15 anliegt.
wisse Beschränkung der Freizügigkeit in der Anord- erhalten, liegen in weiterer Ausbildung die Dnicknung.
stücke mit einer quer zur Fuge angeordneten kreisln einer zweiten Ausführungsform der bekannten zylindrischen Fläche am Schraubenkopf bzw. an der
Schaltanlage (schweizerische Patentschrift 385 951) ao Schraubenmutter an und sind so angeordnet, daß ein
überlappt das rohrförmige, außen liegende Kupp- Schrägstellen der Druckstücke nur als Drehbewegung
lungsstück die Enden der beiden Kapselungs- um die Mittelachsen dieser Flächen erfolgen kann
abschnitte. Zwischen diesen und dem Kupplungsstück und daß die beiden den Flanschen zugekehrten
ist jeweils ein besonders geformter Dichtungsring Druckflächen ebenfalls kreiszylindrisch ausgebildet
vorgesehen, der sich unter der Wirkung des Gas- »5 sind, wobei die Mittelachsen der drei Druckflächen
druckes in der Kapselung gegen einen an jedem eines Druckstückes in einer Ebene liegen, die bei
Kapselungsabschnitt außen angeformten ringförmigen nicht axial versetzten Flanschen senkrecht zur
Ansatz abstützt und eine Abdichtung zwischen Schraube verläuft.
Kupplungsstück ist nach Abschrauben von jeweils 30 Ausführungsbeispiele soll die Erfindung näher ereinem
stirnseitigen, nach innen überstehenden, gegen läutert werden. Es zeigt
axial verschiebbar. Die Dichtwirkung ist allerdings Schnitt,
bei dieser Ausführungsform weitgehend vom Innen- Fig. 2 eine einfache Ausgestaltung der Verdruck
abhängig und von außen nicht weiter beein- 35 bindungsstelle an der Kupplungsfuge im Schnitt,
flußbar. Fig. 2a bis 2c verschiedene Anordnungen einer
flußbar. Fig. 2a bis 2c verschiedene Anordnungen einer
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Kupp- Ausnehmung zur Aufrahme einer Befestigungslungsteil
der eingangs genannten Art, derartige schraube gemäß einem Schnitt A-B der F ig. 2,
Kupplungen in vorteilhafter Weise weiterzuent- F i g. 3 eine Verbindung an der Kupplungsfuge, die
Kupplungen in vorteilhafter Weise weiterzuent- F i g. 3 eine Verbindung an der Kupplungsfuge, die
wickeln. Es soll hierbei vermieden werden, daß 40 gleichzeitig ν inen Längenausgleich ermöglicht,
bereits vor dem Anbringen der Flansche die die Ver- Fig. 4a eine weitere Ausgestaltung der Verbin-
bereits vor dem Anbringen der Flansche die die Ver- Fig. 4a eine weitere Ausgestaltung der Verbin-
bindung herstellenden Flanschringe auf die Rohr- dung gemäß F i g. 3 und
enden geschobün werden müssen. Und außerdem soll F i g. 4 b die Anordnung wie F i g. 4 a in ihrer Wir-
die freie Länge am Rohrende, die für das Auf- kung beim Längenausgleich.
schieben des Kupplungsteils erforderlich ist, mög- 45 Zwei in bestimmten Abstand angeordnete Kapselichst
klein gehalten werden können, damit in un- lungsrohre 1 und Γ von z. B. einer druckgasisolierten
mittelbarer Nähe der Kupplungsstelle bereits Rohr- Sammelschiene (Fig. 1) sind durch ein rohrförmiverzweigungen
in Form von z. B. L- oder T-Stücken ges Kupplungsteil 20 verbunden. Die Kapselungsliegen können. rohre 1, 1' weisen an ihren Enden nach außen ge-Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch 50 richtete Flansche 3 und 3' auf, gegen die untei
gelöst, daß das Kupplungsteil aus zwei Kupplungs- Bildung von zur Rohrwandung parallelen Fugen 4
halfter) besteht, die in einer Ebene quer zur Längs- und 4' die nach innen gerichteten Flansche 5 und 5'
achse mittels nach außen gerichteter Flansche lösbar des Kupplungsteils 20 anliegen. Das Kupplungsteil 20
verbunden sind, daß die stirnseitigen Flansche des besteht aus zwei rohrförmigen Teilen 2 und 2', die
Kupplungsteils zum Rohrinnern gerichtet und die 55 quer zur Längsachse über nach außen gerichtete
Flanschringe im Kapselungsinnern angeordnet sind. Flansche 6 und 6' lösbar miteinander verbunder
Um eine besonders einfache Verbindung der sind. Die Kupplungsfugen 4 und 4' sind durch im
Kapselungsabschnitte mit dem rohrförmigen Kupp- Kapselungsinnern 7 liegende Flanschringe 8 und 8
lungsteil und eine gute Abdichtung zu erreichen, trägt abgedeckt. Verbindungsschrauben 9 und 9', die an
zweckmäßigerweise jeder Flanschring eine auf einem 60 Umfang der nach innen gerichteten Flansche £
Kreis angeordnete Reihe von Befestigungsschrauben. und 5' des Kupplungsteils 20 und der nach außer
Der Flansch des Kupplungsteils und/oder der Flansch gerichteten Flansche 3 und 3' des Kapselungsende!
des Kapselungsabschnittes weist nach der Fuge der Kapselungsrohre 1 und 1' angeordnet sind, sorger
offene, in axiale Richtung durchgehende Ausneh- für eine dichte Verbindung der Kapselungsenden mi
mungen zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 65 den Kupplungsteilen 20.
auf. Weiterhin ist je Verschraubungsstelle ein Soll nun z. B. der Kapselungsteil 1 montiert wer
U-förmiges Druckstück vorgesehen, dessen Steg von den, d. h. quer zur Längsachse herausgenommei
der Befestigungsschraube durchdrungen ist und werden, so müssen die Verschraubungen 9 und 9
sowie die Flansche 6 und 6' der beiden Kupplungs- in weiterer Ausgestaltung der Erfindung entspre-
teile2 und 2' gelöst werden. Die beiden Kupplungs- chend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3. Hiei
teile 2 und 2' lassen sich dann nach links und rechts wird eine Möglichkeit angegeben, mit der neuer
über die Kapselungsrohre 1 und 1' schieben. Dabei Kupplung gleichzeitig einen Längenausgleich zwi-
wird das Kapselungsinnere zugänglich, so daß auch 5 sehen den einzelnen Kapselungsabschnitten sicher-
die Stromverbindung (nicht dargestellt) gelöst werden zustellen. Zu diesem Zweck ist wenigstens eir
kann. Danach läßt sich der Kapselungsteil 1 quer zur Flanschring in zwei Teilringe 8 a und 86 unterteilt
liche Vorteile. Erstens ist die erforderliche freie io lungsinnern 7 hin hermetisch einschließt, verbunden
was durch die Unterteilung des Kupplungsstückes er- Druckstücke 13, die für jede Schraube vorgesehen
reicht wird. In unmittelbarer Nähe der Flansche 3,3' sind und von denen eines außen an den beider
können also Rohrverzweigungen oder eine Rohr- 15 Flanschen 3 und S und das andere innen an den bei-
erweiterung liegen. Das unmittelbare Ankuppeln von den Teilringen 8 a, 86 anliegt. Tritt infolge von Tem-
d. h. nicht besonders hergerichteten Kapselungs- über die Kupplungsstelle ausgleichen. Die Teile 1
rohren ohne weiteres anwendbar. Durch die Anord- ao und 2 können sich hierbei längs der Fuge 4 verschie-
nung der Flanschringe 8 und 8' im Innern der Kap- ben, da auch die beiden Teilflanschringe 8 a, 86 die·
seiung können diese jederzeit an der Kupplungsstelle ser Verschiebung infolge der federnden Hülle 12
in die Kapselung eingefügt bzw. wieder herausgenom- nachkommen können. Die balligen Druckstücke er
men werden. Ihre Montage ist von den an den Roh- lauben im erforderlichen Umfang diese Verschie
ren 1,1' vorhandenen Flanschen 3,3' völlig unab- as bung, ohne daß der Dichtungsdruck aufgehober
hängig. wird. Dadurch, daß die federnde Hülle 12 gasdich
in all den Fällen angewendet werden wird, wo eine gegenüber der einfachen Verschraubung, wie sie ir
wünscht ist. Andernfalls würde man die Kapselungs- 30 nahmen zur Dichtung ergriffen zu werden,
rohre 1,1' mit ihren Flanschen 3 und 3' direkt zu- Eine besondere Schwierigkeit bei einer Verschrau
sammenschrauben. Bei der Herstellung der Kapse- bung der Kapselungsabschnitte und des Kupplungs
lungsrohre braucht also nicht unterschieden zu wer- teils mit der Möglichkeit für den Längenausgleicl
den, für welche Art des Zusammenfügens die Rohr- kann jedoch darin liegen, daß sich bei der Verschie
enden geeignet sein müssen. 35 bung der Kapselungsrohre und entsprechende:
abschnitten mit dem rohrförmigen Kupplungsteil die Einspannlänge der Schraube 9 ändern kann, wo
läßt sich erreichen (Fig. 2), wenn nur je eine Reihe durch sich auch der Dichtungsdruck ändern würde
von Befestigungsschrauben 9 und 9' vorgesehen ist. Es kommt deshalb darauf an, die Druckstücke 13 st
gungsschrauben 9 können verschiedene Orte gewählt derung der Einspannlänge der Schraube 9 vermiedei
werden. Zum einen können die Bohrungen IO sich wird. Dies wird in Ausgestaltung der Erfindung da-
direkt auf der Fuge befinden (Fig» 2a). In einer durch erreicht, daß die Dmckstücke 13 mit quer zui
anderen Ausführung sind die Bohrungen als Halb- Fuge angeordneten kreiszylindrischen Druckffächei
bohrungen am Rande des Flansches 3 des Kapse- 45 13 a bzw. 136 am Schraubenkopf 9 a und dei
lungsabschnitts 1 (Fig. 2b) ausgeführt, wobei die Schraubenmutter 96 bzw. an den Flanschen 3, S an
gungsschrauben 9. Darüber hinaus können ähnliche die bei nicht axial versetzten Flanschen 3,5 — alsc
(Fig. 2c). schraube 9 an, daß ein Schrägstellen der Druck
der Befestigungsschraube 9 und 9' kann ein U-för- der Druckfläche 13 a erfolgen kann. Da die Mittel
miges Druckstock 13' vorgesehen werden. Dadurch, 55 punkte der sich als Kreise in der Zeichnung dar
daß die Befestigungsschrauben 9 und 9' direkt auf stellenden Zylinderflächen 13 a, 136 stets auf de:
bzw. nahe bei der Fuge 4 vorgesehen werden, ge- Senkrechten zur Berührungstangente (Druckpunkte
langt man zu einer besonders einfachen Verbindung liegen, ist sichergestellt, daß sich die Einspannlängi
und einer hervorragenden Abdichtung an den der Schraube 9 nicht ändern kann und daß somit de
Claims (3)
1. Rohrformiges Kupplungsteil zur gasdichten zur Schraube (9) verläuft (F i g. 4 a, 4 b).
Verbindung zweier fluchtender, mit Abstand 5
angeordneter, rohrförmiger Kapselungsabschnitte
für dnickgasisolierte Schaltanlagen, das über den
angeordneter, rohrförmiger Kapselungsabschnitte
für dnickgasisolierte Schaltanlagen, das über den
äußeren Rand von nach außen gerichteten ■
Flanschen der zu verbindenden Kapselungsabschnitte in beiden Richtungen axial verschieb- io
bar ist und mit den Flanschrändern der Kapselungsabschnitte parallel zur Rohrwandung ver- Die Erfindung bezieht sich auf ein rohrformiges laufende Fugen bildet, die durch je einen Kupplungsteil zur gasdichten Verbindung zweier FlaKschring abdeckbar sind, der irittels axialer fluchtender, mit Abstand angeordneter, rohrförmiger Schraubverbindungen an den jeweiligen Flansch ta Kapselungsabschnitte für druckgasisolierte Schaltdes Kapselungsabschnittes und den zugehörigen, anlagen, das über den äußeren Rand von nach auüen ebenfalls radial verlaufenden Flansch des Kupp- gerichteten Flanschen der zu verbindenden Kapselungsteils unter Zwischenlage von Dichtungs- lungsabschnitte in beiden Richtungen axial verschiebmitteln anpreßbar ist, dadurch gekenn- bar ist und mit den Flanschrändern der Kapseiungszeichnet, daß das Kupplungsteil (20) aus zwei »o abschnitte parallel zur Rohrwandung verlaufende Kupplungshälften (2, T) besteht, die in einer Fugen bildet, die durch je einen Flanschring abdeck-Ebene quer zur Längsachse mittels nach außen bar sind, der mittels axialer Schraubveibindungen an gerichteter Flansche (6, 6") lösbar verbunden den jeweiligen Flansch des Kapselungsabschnittcs sind, daß die stirnseitigen Flansche (5, 5') des und den zugehörigen, ebenfalls radial verlaufenden Kupplungsteils (20) zum Rohrinnern gerichtet 15 Flansch des Kupplungsteils unter Zwischenlage von und die Flanschringe (8, 8') im Kapselungsinnern Dichtungsmitteln anpreßbar ist. (7) angeordnet sind (Fig. 1). Ein besonderes Problem beim Aufbau einer druck-
bar ist und mit den Flanschrändern der Kapselungsabschnitte parallel zur Rohrwandung ver- Die Erfindung bezieht sich auf ein rohrformiges laufende Fugen bildet, die durch je einen Kupplungsteil zur gasdichten Verbindung zweier FlaKschring abdeckbar sind, der irittels axialer fluchtender, mit Abstand angeordneter, rohrförmiger Schraubverbindungen an den jeweiligen Flansch ta Kapselungsabschnitte für druckgasisolierte Schaltdes Kapselungsabschnittes und den zugehörigen, anlagen, das über den äußeren Rand von nach auüen ebenfalls radial verlaufenden Flansch des Kupp- gerichteten Flanschen der zu verbindenden Kapselungsteils unter Zwischenlage von Dichtungs- lungsabschnitte in beiden Richtungen axial verschiebmitteln anpreßbar ist, dadurch gekenn- bar ist und mit den Flanschrändern der Kapseiungszeichnet, daß das Kupplungsteil (20) aus zwei »o abschnitte parallel zur Rohrwandung verlaufende Kupplungshälften (2, T) besteht, die in einer Fugen bildet, die durch je einen Flanschring abdeck-Ebene quer zur Längsachse mittels nach außen bar sind, der mittels axialer Schraubveibindungen an gerichteter Flansche (6, 6") lösbar verbunden den jeweiligen Flansch des Kapselungsabschnittcs sind, daß die stirnseitigen Flansche (5, 5') des und den zugehörigen, ebenfalls radial verlaufenden Kupplungsteils (20) zum Rohrinnern gerichtet 15 Flansch des Kupplungsteils unter Zwischenlage von und die Flanschringe (8, 8') im Kapselungsinnern Dichtungsmitteln anpreßbar ist. (7) angeordnet sind (Fig. 1). Ein besonderes Problem beim Aufbau einer druck-
2. Rohrförmiges Kupplungsteil nach An- gasisolierten Schaltanlage mit rohrförmigen Kapsespruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder lungsabschnitten ist die Montage und Demontage von
Flanschring (8) eine auf einem Kreis angeordnete 30 Anlagenteilen und die Inspektion bzw. Revision von
Reihe von Befestigungsschrauben (9) trägt und Kontaktstücken z. B. bei Trennern, Sammelschienen,
daß der Flansch (5) des Kupplungsteils (2) und/ Leistungsschaltern usw. Die Schwierigkeiten sind
oder der Flansch (3) des Kapselungsabschnittes besonders groß, wenn aus einer längeren rohr-(1)
nach der Fuge (4) offene, in axialer Richtung förmigen Sammelschiene einzelne Stücke herausdurchgehende
Ausnehmungen (10) zur Aufnahme 35 genommen werden sollen oder wenn ein L- oder
der Befestigungsschrauben (9) aufweist und daß T-förmiger Trenner demontiert werden soll. Da ein
je Verschraubungsstelle ein U-förmiges Druck- Verschieben der verbleibenden Anlageteile in Längsstück
(13') vorgesehen ist, dessen Steg von der richtung nicht möglich ist, müssen die Teile quer zu
Befestigungsschraube (9) durchdrungen ist und ihrer Längsachse herausnehmbar sein.
dessen kurze Schenkel jeweils von außen gegen 40 Bei der eingangs genannten druckgasisolierten, mit
die Flansche (3 bzw. 5) des Kapselungsabschnit- einer rohrförmigen Kapselung versehenen Hochtes
(1) und des Kapselungsteils (2) angedrückt spannungs-Schaltanlage (deutsche Auslegeschrift
werden (Fig. 2, 2a bis 2c). 1230115) werden aus diesen Gründen zwei mit
3. Rohrförmiges Kupplungsteil nach An- Abstand angeordnete Kapselungsabschnitte mittels
spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß 45 eines über die Rohrwandung längsverschiebbaren
mindestens einer der die Kupplungsfugen (4) ab- ebenfalls rohrförmigen Kupplungsteils verbunden,
deckenden Flanschringe in zwei konzentrische das mit seiner Innenfläche gegen nach außen ge-Teilnnge
(8a, 86) unterteilt ist, die über eine richtete Flanschränder der Kapselungsabschnitte
federnde, die Schrauben (9) zum Kapselungs- unter Bildung von zur Rohrwandung parallelliegeninnern
(7) hin gasdicht einschließende Umhüllung 50 den Fugen anstößt. Auf der Rohrwandung der
(12) miteinander verbunden sind, und daß die Kapselungsabschnitte verschiebbare Flanschringe wer-Anpressung
der Teilringe (8 a, 8 b) an die beiden den zur Verbindung des Kupplungsteils, das ebenfalls
zu verbindenden Flansche (5, 3) über zwei ballige nach außen gerichtete Flansche aufweist, mit den
Druckstücke (13) je Schraube (9) erfolgt, von Kapselungsabschnitten benutzt. Bei dieser Ausfühdenen
das äußere an den beiden Flanschen und 55 rung müssen also die auf der Rohrwandung sitzenden
das innere an den beiden Teilringen anliegt Flanschringe vor dem Aufbringen der Rohrflansche
α 8% ti" u t aufgeschoben werden, sie können somit nicht mehr
uo mißes KuPPIunEsteil nach An- nachträglich bei schon mit Flanschen versehenen
spruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druck- Rohren aufgebracht werden. Außerdem müssen die
stucke (13) mit einer quer zur Fuge (4) angeord- 60 Kapselungsrohre an der Kupplungsstelle so ausgeneten
kreiszylindrischen Fläche (13 a) am Schrau- bildet sein, daß das Kupplungsstück ganz auf das
benkopf (9α) bzw. an der Schraubenmutter (9 b) Kapselungsrohr geschoben werden kann. Dies ist bean
liegen und so angeordnet sind, daß ein Schräg- sonders schwierig bei T- oder L-Stücken, weil dort die
stellen der Druckstücke (13) nur als Dreh- freie Rohrlänge meist nicht ausreicht, um das Kuppoewegung
um die Mittelachsen dieser Flächen 65 lungsstück ganz darüberschieben zu können,
erfolgen kann und daß die beiden den Flanschen Es ist ferner ein Kupplungsteil für rohrför-
(J, 5) zugekehrten Druckflächen (13 b) ebenfalls mige vollgekapselte Schaltanlagen bekanntgeworden
kreiszylindrisch ausgebildet sind, wobei die (schweizerische Patentschrift 385 951V welches /nr
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