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DE102006005259A1 - Verbesserte Druckverbindung für Rohre - Google Patents

Verbesserte Druckverbindung für Rohre Download PDF

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DE102006005259A1
DE102006005259A1 DE102006005259A DE102006005259A DE102006005259A1 DE 102006005259 A1 DE102006005259 A1 DE 102006005259A1 DE 102006005259 A DE102006005259 A DE 102006005259A DE 102006005259 A DE102006005259 A DE 102006005259A DE 102006005259 A1 DE102006005259 A1 DE 102006005259A1
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DE
Germany
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cover
sealing
pressure
rings
annular
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102006005259A
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English (en)
Inventor
Jonathan David Rugby Seaton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GE Vernova GmbH
Original Assignee
Alstom Technology AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alstom Technology AG filed Critical Alstom Technology AG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Eine entfernbare Druckdichtungsanordnung 3 zur Verbindung von zwei Rohren 1, 2. Eine einstückige zylindrische Abdeckung 30 wird über einen Spalt 4 zwischen den Rohren 1, 2 angeordnet, wobei die Rohre 1, 2 aufeinander ausgerichtet sind. Verschiedene ringförmige Dichtungen 31, 32, 33, 34, 35, 36 werden an den Rohren 1, 2 angeordnet, um in dem Spalt zwischen der Abdeckung 30 und den Rohren 1, 2 einen Dichtungsmechanismus zu schaffen, bevor die Abdeckung 30 schließlich über den Spalt 4 zwischen den Enden der Rohre 1, 2 angeordnet wird. Nach dem ordnungsgemäßen Anordnen der ringförmigen Dichtungen 31, 32, 33, 34, 35, 36 kann die Abdeckung 30 über den Spalt 4 bewegt werden, und Endstückringe 49, 50 können mit beiden Rohren 1, 2 und der Abdeckung 30 verschraubt werden, um die Anordnung 3 in Position festzulegen.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Rohrverbindungen. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, betrifft die Erfindung Verbindungen, die eine Druckdichtung verwenden, um zwei Rohre unter hohem Druck und/oder hohen Temperaturen zu verbinden, zum Beispiel Einlassrohre, welch Dampf zur Verwendung in Turbinen führen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Beim Miteinanderverbinden von Dampf führenden Rohren 1, 2 werden die Rohre 1, 2 gewöhnlich unter Verwendung von verschraubten Flanschen 11, 12 verbunden, wie in 1 gezeigt. Die Enden der Rohre 1, 2 bilden zusammenpassende Flansche 11, 12, wobei um jeden Flansch herum Schraubenlöcher ausgebildet sind, welche mit die Rohre 1, 2 verbindenden Schrauben 13, 14 ausgestattet sind. Der die Rohre 1, 2 durchströmende Dampf steht unter Druck und wirkt dahingehend, die Verbindung auseinander zu drücken. Die festgezogenen Schrauben 13, 14 widerstehen diesem Dampfdruck, dichten die Verbindung an den aneinander stoßenden erhabenen Flächen der Flansche 11, 12 ab und gestatten, dass der Dampf die Verbindung durchströmt.
  • Die Schrauben 13, 14 sind in der Regel aus Legierungsstahl hergestellt, aber durch die Verwendung von Legierungsstahl besitzen sie eine begrenzte Lebensdauer, wenn sie herkömmlichen Heißdampfturbinentemperaturen (bis zu 565°C) ausgesetzt sind. Wenn die Schrauben diesen Bedingungen ausgesetzt sind, erfahren sie Kriechentspannung, und schließlich wird die durch den verschraubten Flansch gebildete Dichtung geschwächt, so dass Dampf an der Verbindung ausströmen kann, da sie nicht mehr ganz abgedichtet ist.
  • Bei höheren Temperaturen, d.h. über 565°C, muss bei der Herstellung der Schrauben die Verwendung wärmebeständiger Legierungen, wie zum Beispiel Nickel-Cobalt-Nimonic-Legierungen, in Betracht gezogen werden. Jedoch ist die Herstellung der Schrauben mit diesem Material insofern nachteilig, als sie teuer sind.
  • Eine vorgeschlagene Lösung ist die Verwendung von Gewindeverbindern 22 zur Befestigung einer ringförmigen Abdeckung 20 auf den aneinander stoßenden Enden eines gekrümmten Rohrs 1 und eines geraden Rohrs 2, wie in den 2a und 2b gezeigt. 2a zeigt die Anordnung vor dem Anbringen der Abdeckung 20. 2b zeigt die Anordnung nach dem Anbringen der Abdeckung 20.
  • Vor dem Anbringen der Abdeckung 20 wird; wie in 2a gezeigt, jedes axiale Ende der Abdeckung 20 unter Verwendung zweier Halteringe 21, 28 auf dem geraden Rohr 2 festgehalten. In den radial äußeren Teilen der beiden Halteringe 21, 28 sind mehrere axial ausgerichtete Gewindebohrungen ausgebildet, durch die sich jeweilige verstellbare Gewindeverbinder 22 erstrecken. Die verstellbaren Gewindeverbinder 22 sind mit einem Gewinde versehene, zylindrische Stäbe und halten die beiden Halteringe 21, 28 in ihrer Position fest. Die verstellbaren Gewindeverbinder 22 sind durch mehrere axial ausgerichtete Gewindebohrungen in segmentierten vorragenden Ringen 23, 24 an diesen angebracht und sind auf beiden Seiten der Bohrungen mit Schrauben 27 befestigt. Die radial inneren Enden der segmentierten vorragenden Ringe 23, 24 sind in ausgesparten Nuten 25, 26 angebracht, die in den jeweiligen Rohren ausgebildet sind. Die ausgesparten Nuten 25, 26 befinden sich in einem geringen Abstand von den jeweiligen Enden der Rohre 1, 2 zum Hauptkörper der Rohre 1, 2 hin. Die vorragenden segmentierten Ringe 23, 24 in den ausgesparten Nuten 25, 26, die durch die Gewindeverbinder 22 verbunden sind, befestigen die Anordnung an beiden Rohren 1, 2 und unterstützen das Zusammenhalten der jeweiligen Enden 20c, 20g der Rohre 1, 2.
  • Die Rohre 1, 2 weisen Flansche 29a, 29b in der Nähe ihrer jeweiligen Berührungsenden auf, und diese Flansche 29a, 29b erstrecken sich axial entlang jedem Rohr, aber nicht bis zum Ende jedes Rohrs. Wenn die Rohre 1, 2 aneinander stoßen, wird durch den zwischen den Rohrflanschen 29a, 29b erzeugten axialen Spalt, wenn die Enden der Rohre 1, 2 aneinander stoßen, eine Nut 29 definiert. Ein Keil oder Keile 20e werden in die Nut 29 eingesetzt und unter Verwendung von Schrauben befestigt. Die Funktion des Keils 20e besteht darin, die Ausrichtung der Rohre 1, 2 bezüglich einander durch Übertragung irgendeines Drehmoments von einem Rohr zum anderen festzulegen, wodurch eine relative Drehbewegung verhindert wird.
  • Die Abdeckung 20 weist an ihrer radial nach innen weisenden Fläche, die auf dem gekrümmten Rohr 1 liegen wird, eine Gewindeverbinderaufnahmefläche 20a auf. Das gekrümmte Rohr 1 weist eine damit zusammenwirkende Gewindeverbindersteckfläche 20b auf, die sich an der radial nach außen weisende Fläche des Endteils des durch die Abdeckung 20 zu bedeckenden Rohrs 1 befindet.
  • Um die Rohre 1, 2 miteinander abzudichten, wird die Abdeckung 20 aus ichrer Position auf dem geraden Rohr 2 zur Abdeckung beider Rohre 1, 2 bewegt. Dies erfolgt durch Drehen der Gewindeverbinder 22, wodurch bewirkt wird, dass sich die Halteringe 21, 28 axial bewegen, bis die Gewindeverbinderaufnahmefläche 20a an der Innenfläche der Abdeckung 20 damit beginnt, die Gewindeverbindersteckfläche 20b an der Außenfläche der Enden des gekrümmten Rohrs 1 in Eingriff zu nehmen. Nachdem diese Gewindeflächen 20a, 20b in Eingriff gebracht sind, werden sie durch Drehen der Abdeckung 20 um die axiale Mittellinie der Rohre 1, 2 festgezogen. Dies erfolgt unter Verwendung eines gewöhnlichen Werkzeugs, das zum Drehen der Abdeckung durch Zusammenwirken mit einer aus der Abdeckung 20 vorragenden Schraube 20d (2b) geeignet ist. Der Gewindeeingriff und das Festziehen werden dadurch unterstützt, dass die Abdeckung 20 durch die Halteringe 21 und 28 konzentrisch zur Mittellinie der Rohre 1, 2 gehalten wird. Damit dieses Festziehen stattfinden kann, muss die Abdeckung 20 um die axiale Mittellinie der Rohre 1, 2 gedreht werden, während die Halteringe 21, 28 auf den Gewindeverbindern 22 axial gleiten. Die Abdeckung 20 ist mit einem radial nach innen weisenden Flansch ausgebildet, der an der Innenfläche des Endes der Abdeckung 20 vorgesehen ist, das auf dem geraden Rohr 2 liegt, wenn die Abdeckung 20 in Position ist und die Rohre 1, 2 verbindet. Nach Anbringen der Abdeckung 20 wie oben beschrieben und in 2b gezeigt, stößt die erhabene Fläche des nach innen weisenden Flansches an der Abdeckung 20 gegen die erhabene Fläche des Flansches 20f am geraden Rohr 2, wodurch eine weitere Axialbewegung verhindert wird.
  • Durch die Druckkraft von der Abdeckung 20 wird die Abdichtung der erhabenen Flächen 20c, 20g (2a) der Flansche der Rohre 1, 2 erzielt.
  • Diese Anordnung ist jedoch mit dem Problem behaftet, dass sie schwer zu installieren und nach der Installation nicht leicht zu entfernen ist, wobei ein Rohr geschnitten werden muss, wenn es entfernt werden soll. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Gewinde 20a, 20b mit großem Durchmesser schwer zu lösen sind. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Verbindung für eine beliebig große Zeitdauer in Betrieb gewesen ist, da sich in der Anordnung Kesselstein ansammelt. Dies bedeutet, dass aufgrund der durch den Kesselstein verursachten vergrößerten Reibung ein großes Drehmoment angelegt werden muss, um die verwendeten großen Schrauben zu lösen. Des Weiteren ist für ein Funktionieren der Anordnung erforderlich, dass die Rohre nebeneinander liegen und den gleichen Durchmesser aufweisen.
  • Der Zweck der Erfindung besteht deshalb darin, die obigen Probleme zu lösen.
  • Kurze Darstellung der Erfindung
  • Demgemäß stellt die vorliegende Erfindung gemäß einem ersten Aspekt eine Druckverbindungsanordnung bereit, die zur Abdichtung zwischen einem ersten und einem zweiten Rohr mit einem sich gegenüberliegenden ersten bzw. zweiten Rohrendflansch angeordnet ist, gekennzeichnet durch Mittel, die zum Halten der Rohrendflansche in nicht aneinander stoßender Beziehung zueinander wirken, mit Folgendem:
    einer allgemein zylindrischen Abdeckung, die den ersten und zweiten Rohrendflansch überspannt und durch Mittel lösbar daran befestigt ist, die zum Anlegen einer axialen Druckkraft an radial zwischen dem ersten und dem zweiten Rohrendflansch eingeschlossene Dichtungsmittel und jeweilige darüber liegende Teile der Abdeckung wirken;
    einem ersten und einem zweiten Haltemittel, die bezüglich des ersten bzw. des zweiten Rohrendflansches axial festgelegt sind und unter der axialen Druckkraft dahingehend wirken, die Dichtungsmittel zwischen dem ersten und dem zweiten Haltemittel und einem ersten bzw. zweiten Flanschmittel der Abdeckung axial einzuschließen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zur Erleichterung der Montage und Demontage der Verbindung mindestens eines der von der Abdeckung ragenden Flanschmittel nach innen von der Abdeckung abmontierbar, während sich die Abdeckung auf den Rohrendflanschen befindet.
  • Um die Dichtungsleistung zu maximieren sind die Dichtungsmittel zur Abdichtung mit einer Verkeilungswirkung bei Anlegen der axialen Druckkraft an die Abdeckung ausgebildet. Um die Verkeilungswirkung zu erleichtern, können die Dichtungsmittel Dichtringe mit Stoßstellen dazwischen umfassen, wobei die Stoßstellen bezüglich der Achse der Rohrendflansche geneigt sind. Es wird bevorzugt, dass die Stoßstellen bezüglich einander geneigt sind, so dass sich ausgewählte der Dichtringe in Radialrichtung verjüngen.
  • Die Dichtungsmittel umfassen bevorzugt mindestens zwei Dichtringe an jedem der Rohrendflansche und können vorteilhaft vier Dichtringe an mindestens einem der Rohrendflansche umfassen.
  • Die mindestens zwei Dichtringe können mindestens einen Dichtring und einen Druckring umfassen, wobei der Dichtring eine Stoßstelle mit dem Druckring aufweist, wobei die Stoßstelle mit dem Druckring zur Achse der Rohrendflansche geneigt ist und dahingehend wirkt, ein Verkeilen des Dichtrings und des Druckrings in entgegengesetzten axialen und radialen Richtungen zu bewirken, wenn die axiale Druckkraft an die Abdeckung angelegt wird. Eine erste Seite des Druckrings kann an eine erste Seite des Dichtrings anstoßen, und eine zweite Seite des Druckrings kann an eines der Haltemittel anstoßen; des Weiteren kann eine zweite Seite des Dichtrings an eines der Flanschmittel anstoßen, das von der Abdeckung nach innen ragt. Vorzugsweise sind eine erste und eine zweite Seite des Dichtrings zueinander geneigt, so dass sich der Dichtring radial verjüngt.
  • Die vier Dichtringe können zwei Druckringe und zwei Dichtringe, die zwischen den Druckringen angeordnet sind, umfassen, wobei die Dichtringe jeweils Stoßstellen mit den Druckringen aufweisen, wobei die Stoßstellen mit den Druckringen zur Achse der Rohrendflansche geneigt sind und dahingehend wirken, ein Verkeilen der Dichtringe und der Druckringe in entgegengesetzten axialen und radialen Richtungen zu bewirken, wenn die axiale Druckkraft an die Abdeckung angelegt wird. Es wird bevorzugt, dass die beiden Dichtringe konzentrisch angeordnet sind, wobei sich ein Dichtring radial innerhalb des anderen Dichtrings befindet, wobei die Stoßstellen der Dichtringe mit den Druckringen zueinander geneigt sind, so dass sich der radial innere Dichtring in die radial nach außen verlaufende Richtung verjüngt und der radial äußere Dichtring in die radial nach innen verlaufende Richtung verjüngt. Des Weiteren wird bevorzugt, dass einer der Druckringe an eines der Flanschmittel der Abdeckung und der andere Druckring an eines der Haltemittel anstößt.
  • Zweckmäßigerweise umfassen das erste und das zweite Haltemittel Ringe, die von entsprechenden Aussparungen in den Rohrendflanschen radial nach außen ragen.
  • Die Abdeckung kann mittels Endstücken, die mit gegenüberliegenden Enden der Abdeckung und dem ersten und zweiten Rohrendflansch verschraubt sind, auf den Rohren befestigt sein.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt, stellt die vorliegende Erfindung einen Druckverbindungsanordnungssatz bereit, der sich zur Verbindung zweier aufeinander ausgerichteter Rohre mit nicht aneinander stoßenden Rohrendflanschen eignet, umfassend:
    eine zylindrische Abdeckung, die an den Rohrendflanschen befestigt werden kann, um die Rohre starr zusammenzuhalten;
    mehrere Dichtringe, die zur Bildung einer fluiddichten Dichtung zwischen jedem Rohrendflansch und der Abdeckung wirken;
    ein erstes Flanschmittel, das von der Abdeckung nach innen ragt, um an einen der Dichtringe anzustoßen;
    ein zweites Flanschmittel, das von der Abdeckung nach innen ragt, um an einen anderen der Dichtringe anzustoßen, wobei mindestens das zweite nach innen ragende Flanschmittel nach innen von der Abdeckung demontierbar ist, während sich die Abdeckung auf den Rohrendflanschen befindet;
    ein erstes und ein zweites entfernbares ringförmiges Haltemittel zum axialen Einschließen der Dichtringe zwischen dem ersten und dem zweiten Haltemittel bzw. dem ersten und dem zweiten Flanschmittel der Abdeckung;
    wobei die Außendurchmesser der Dichtringe und der Haltemittel mit einem Innendurchmesser der Abdeckung zusammenpassen, so dass die Abdeckung, vor der Montage des zweiten nach innen ragenden Flanschmittels an die Abdeckung und nach der Demontage des zweiten nach innen ragenden Flanschmittels von der Abdeckung, zum Ein- und Ausbauen der Verbindung axial über die Dichtringe und die Haltemittel verschoben werden kann.
  • Gemäß einem dritten Aspekt stellt die Erfindung des Weiteren Verfahren zum Ein- und Ausbau einer Druckverbindung der oben genannten Art bereit.
  • Dank der vorliegenden Erfindung wird eine Druckdichtungsverbindung zum Verbinden zweier Fluide befördernder Rohre unter hohen Temperaturen und/oder Drücken bereitgestellt, wobei das Dichtungsvermögen der Verbindung weniger dazu neigt, durch Kriechentspannung beeinträchtigt zu werden. Darüber hinaus dient der Druck in den Rohren zur Verstärkung der Dichtung der Verbindung, anstatt die Verbindung auseinander zu drücken.
  • Des Weiteren wird dank der vorliegenden Erfindung eine Druckdichtungsverbindung bereitgestellt, die zu Wartungszwecken ganz demontiert und nach Beendigung der Wartung wieder montiert werden kann.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass Rohre mit verschiedenen Durchmessern unter Verwendung einer modifizierten Verbindungsanordnung, die so geformt ist, dass sie zu den unterschiedlich bemessenen Rohren passt, verbunden werden können.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus den Ansprüchen, auf die der Leser verwiesen wird, und aus einer Betrachtung der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen die gleichen oder ähnliche Komponenten zeigen, hervor.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Im Folgenden werden beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben; darin zeigen:
  • 1 einen Schnitt diametral entlang der Achse von zwei unter Verwendung herkömmlicher verschraubter Flansche verbundenen Rohren;
  • 2a einen Schnitt diametral entlang der Achse eines Gewindeverbinders, der zur Verbindung eines Rohrs mit einem Einlassrohr einer Turbine verwendet wird, bevor die Abdeckung auf der Verbindung angebracht wird;
  • 2b einen Schnitt diametral entlang der Achse eines Gewindeverbinders, der zur Verbindung eines Rohrs mit einem Einlassrohr an einer Turbine verwendet wird, nachdem die Abdeckung auf der Verbindung angebracht worden ist;
  • 3 einen Teilschnitt diametral entlang der Achse einer Druckdichtungsverbindung gemäß der bevorzugten Ausführungsform;
  • 4 eine perspektivische, auseinander gezogene Ansicht, welche die demontierte Druckdichtungsverbindung und die einzelnen Bestandteile der Verbindung von 3 zeigt; und
  • 5 einen Teilschnitt entsprechend 3, der die Kräfte zeigt, die auf die Druckverbindung wirken, wenn Fluid durch die an der Verbindung verbundenen Rohre strömt.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf 3 eine Verbindungsanordnung 3 gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Die Verbindungsanordnung 3 verbindet ein erstes Rohr 1 und ein zweites Rohr 2, die aufeinander ausgerichtet sind und zwischen sich einen Spalt 4 aufweisen, starr miteinander. Das erste Rohr 1 ist mit einem an Federn an gebrachten Ventil verbunden, das wiederum mit einem flexiblen Rohrsystem verbunden ist. Eine einstückige zylindrische Abdeckung 30 überspannt den Spalt 4 zwischen Flanschen 43, 44, die an den Enden der Rohre 1, 2 vorgesehen sind. Ringförmige Dichtungen in Form von Ringen 31, 32, 33, 34, 35, 36 sind in den Spalten zwischen den Außenflächen der Flansche 43, 44 und der Innenfläche der Abdeckung 30 angeordnet, um eine fluiddichte Dichtung zwischen jedem Rohr 1, 2 und der Abdeckung 30 zu schaffen. Die Ringe 31, 32, 33, 34, 35, 36 nutzen eine Verkeilungswirkung, um diese Spalte abzudichten: bei dem ersten Rohr 1 ist ein Dichtring 31 zwischen der Abdeckung 30 und dem Flansch 43 des ersten Rohrs 1 verkeilt und erzeugt dort eine Dichtung; und bei dem zweiten Rohr 2 sind die Ringe 32, 33, 35, 36 gegeneinander und sowohl gegen die Abdeckung 30 als auch den Flansch 44 des zweiten Rohrs 2 verkeilt, wodurch eine Dichtung erzeugt wird. In kanalförmigen Nuten 40, 41 in den Rohrflanschen 43, 44 angeordnete segmentierte Ringe 37, 38 werden zur Befestigung der Ringe 31, 32, 33, 34, 35, 36 in ihrer richtigen Position verwendet. Endstückringe 49, 50 in Form von segmentierten Ringen sind an den jeweiligen Enden 61, 62 der Abdeckung 30 und an den jeweiligen Enden 69, 70 der Rohre 1, 2 befestigt, um die Abdeckung 30 starr in ihrer richtigen Position zu befestigen, wodurch eine Axialbewegung entlang der Achse der Rohre verhindert wird.
  • Jeder Rohrflansch 43, 44 weist eine darin befindliche, radial nach außen weisende, kanalförmige Nut 40, 41 auf, die auf halbem Wege entlang der Länge der jeweiligen Flächen der Flansche 43, 44 angeordnet ist und diese jeweiligen Flächen in eine am weitesten innen liegende Flanschfläche 63, 66 und eine am weitesten außen liegende Flanschfläche 64, 65 axial trennt. Die am weitesten außen liegende Flanschfläche 64, 65 ist die Fläche des Flansches 43, 44 am Ende des Rohrs 1, 2, und die am weitesten innen liegende Flanschfläche 63, 66 ist die Fläche des Flansches 43, 44 näher am Hauptkörper des Rohrs 1, 2.
  • Die zylindrische Abdeckung 30 ist einteilig ausgebildet und überspannt den Spalt 4 zwischen den Flanschen 43, 44, so dass die Abdeckung 30 vollständig auf den Rohrflanschen 43, 44 und teilweise auf den Hauptlängen der Rohre 1, 2 liegt. Die Abdeckung 30 weist an ihrem linken Ende einen ringförmigen Flansch 42 auf (wie in 3 gezeigt), der von der nach in nen weisenden Fläche der Abdeckung 30 radial nach innen ragt. Der Innendurchmesser an der inneren zylindrischen Fläche 67 des ringförmigen Flansches 42 an der Abdeckung 30 passt mit dem Außendurchmesser des Rohrflansches 43 zusammen. Die Innenfläche des ringförmigen Flansches 42 berührt teilweise die am weitesten innen liegende Flanschfläche 63 des ersten Rohrs 1 und liegt teilweise auf dem Hauptkörper des Rohrs 1. Des Weiteren weist der ringförmige Flansch 42 eine abgewinkelte Abschrägung 51 an der inneren Ecke seiner Fläche 67 zur Verkeilung gegen den Dichtring 31 auf.
  • Am rechten Ende der Abdeckung 30, das über dem zweiten Rohr 2 liegt, ist in der Innenfläche der Abdeckung 30 eine radial nach innen weisende, kanalförmige Nut 60 vorgesehen, die sich in einem geringen Abstand vom Ende 61 der Abdeckung 30 befindet. Ein radial nach innen entfernbarer ringförmiger Flansch 39, der ein aus vier bis sechs Teilen bestehender, segmentierter Ring ist, ist in diese kanalförmige Nut 60 eingepasst. Der segmentierte Ring ist an zwei Ebenen parallel zu und über und unter einer die Mittellinie der Rohrverbindung durchlaufenden Ebene geschnitten. Dies führt zu zwei Segmenten, die radial in Position geschoben werden können, wodurch sie in die richtige Position eingepasst werden können. Der Durchmesser der radial nach innen weisenden Fläche 68 des entfernbaren ringförmigen Flansches 39 passt mit dem Außendurchmesser der am weitesten innen liegenden Flanschfläche 66 des zweiten Rohrs 2 zusammen, aber die Innenfläche 68 des entfernbaren ringförmigen Flansches 39 berührt nicht die am weitesten innen liegende Flanschfläche 66 und liegt mit einem im wesentlichen radialen Spalt auf dem Hauptkörper des zweiten Rohrs 2.
  • Die Endstückringe 49, 50 sind halbkreisförmige, zweiteilige Ringe, die um die Rohre 1, 2 herum passen und zur Befestigung der Rohre 1, 2 und der Abdeckung 30 in der richtigen Position verwendet werden. Schrauben 45, 46, 47, 48 ragen durch die Endstückringe 49, 50 in jeweilige Enden 61, 62 der Abdeckung 30 und in jeweilige zum Rohr weisende Enden 69, 70 der Rohrflansche 43, 44 wodurch die Rohre 1, 2 und die Abdeckung 30 unter Verwendung der Endstückringe 49, 50 aneinander befestigt werden. Die Schrauben 45, 46, 47, 48 halten die Abdeckung 30 in der richtigen Position, wenn vom in den Rohren strömenden Dampf kein Druck ausgeübt wird. Der Endstückring 50, mit dem das erste Rohr 1 an der Abdeckung 30 befestigt ist, berührt im wesentlichen die ganze Endfläche 62 der Ab deckung 30, aber nicht das erste Rohr 1 oder das jeweilige zum Rohr weisende Flanschende 69. Der Endstückring 49, mit dem das zweite Rohr 2 an der Abdeckung 30 befestigt ist, berührt das ganze andere Ende 61 der Abdeckung, aber nicht das zweite Rohr 2 oder das jeweilige zum Rohr weisende Flanschende 70. Der Endstückring 49, mit dem das zweite Rohr 2 befestigt ist, berührt auch die Innenfläche 68 des segmentierten entfernbaren ringförmigen Flansches 39 und hält sie durch radial nach außen verlaufenden Druck in der kanalförmigen Nut 60 in der Abdeckung 30 fest.
  • In den kanalförmigen Nuten 40, 41 des ersten 1 und zweiten 2 Rohrs sind segmentierte Halteringe 37, 38 vorgesehen, die teilweise in die jeweiligen kanalförmigen Nuten 40, 41 eingesetzt sind und die beide aus zwei im wesentlichen halbkreisförmigen miteinander verschraubten Teilen bestehen. Diese stehen radial von den Flanschen 43, 44 der Rohre 1, 2 ab, und die Durchmesser ihrer jeweiligen nach außen weisenden Flächen passen mit dem Durchmesser der Innenfläche der Abdeckung 30 zusammen; jedoch besteht mit der Abdeckung 30 keine fluiddichte Dichtung. Durch zusätzliches Verschrauben und Verstreben können die segmentierten Halteringe 37, 38 in den jeweiligen kanalförmigen Nuten 40, 41 in der richtigen Position gehalten werden, jedoch ist dies nicht absolut notwendig.
  • Im Folgenden wird die Anordnung der zur Abdichtung der Spalten zwischen den Rohren 1, 2 und der Abdeckung 30 für die Verbindungsanordnung 3 verwendeten Ringe 31, 32, 33, 34, 35, 36 beschrieben, wobei aufgrund der asymmetrischen Ausführung der Verbindungsanordnung 3 auf jedes Rohr 1, 2 der Verbindungsanordnung 3 getrennt Bezug genommen wird.
  • Unter Bezugnahme auf das an dem ersten Rohr 1 angeordnete linke Ende der Verbindungsanordnung 3 ist ein Druckring 34 vorgesehen, der an den segmentierten Haltering 37 anstößt. Der Druckring 34 ist ein kreisförmiger Ring, der um die am weitesten innen liegende Flanschfläche 63 herum angeordnet ist und flache ringförmige Flächen aufweist, welche die Innenfläche der Abdeckung 30 berühren, wobei die am weitesten innen liegende Flanschfläche 63 und die Seite des segmentierten Halterings 53 zum Hauptkörper des ersten Rohrs 1 weisen. Weiterhin weist der Druckring 34 zwei flache ringförmige Flächen mit einem keilförmigen Querschnitt auf, von denen eine Fläche 52 eine Fläche eines Dichtrings 31 berührt, wobei der Dichtring 31 ebenfalls einen keilförmigen Querschnitt aufweist. Der Dichtring 31 ist ein kreisförmiger Ring, der in Kontakt um die am weitesten innen liegende Flanschfläche 63 herum vorgesehen ist und eine Fläche des Druckrings 52 und eine Abschrägung 51 des ringförmigen Flansches 42 berührt, wodurch zwischen der Abschrägung 51 und der am weitesten innen liegenden Flanschfläche 63 eine fluiddichte Dichtung gebildet wird.
  • Unter Bezugnahme auf das rechte Ende der Verbindungsanordnung 3 des zweiten Rohrs 2 ist ein erster Druckring 36 ein kreisförmiger Ring, der um die am weitesten innen liegende Flanschfläche 66 herum vorgesehen ist und an den segmentierten Haltering 38 anstößt. Der erste Druckring 36 weist Flächen auf, welche die Innenfläche der Abdeckung 30, die am weitesten innen liegende Flanschfläche 66 und die zum Hauptkörper des zweiten Rohrs 2 weisende Seite des segmentierten Halterings 54 berühren. Weiterhin weist er zwei Flächen mit einem keilförmigen Querschnitt auf, von denen eine Fläche 55 einen ersten Dichtring 32 teilweise berührt und von denen die zweite Fläche 56 einen zweiten Dichtring 33 teilweise berührt. Des Weiteren ist ein zweiter Druckring 35 vorgesehen, der um die am weitesten innen liegende Flanschfläche 66 herum vorgesehen ist und an den segmentierten entfernbaren ringförmigen Flansch 39 anstößt. Der zweite Druckring 35 ist ein kreisförmiger Ring und weist Flächen auf, welche die Innenfläche der Abdeckung 30, die am weitesten innen liegende Flanschfläche 66 und eine Seite des segmentierten entfernbaren ringförmigen Flansches 39 berühren. Darüber hinaus weist er zwei weitere Flächen mit einem keilförmigen Querschnitt auf, von denen eine Fläche 57 einen ersten Dichtring 32 und die zweite Fläche 58 einen zweiten Dichtring 33 teilweise berührt. Der erste Dichtring 32 ist ein kreisförmiger Ring mit einem keilförmigen Querschnitt, der um die am weitesten innen liegende Flanschfläche 66 herum vorgesehen ist und den ersten und zweiten Druckring 36, 35 berührt. Der zweite Druckring 33 ist ein kreisförmiger Ring mit einem keilförmigen Querschnitt, der so vorgesehen ist, dass er den ersten und den zweiten Druckring 36, 35 und die Innenfläche der Abdeckung 30 berührt.
  • Im Folgenden wird der Verkeilungsmechanismus zur Erzeugung einer fluiddichten Dichtung und zur Verstärkung der Dichtung, wenn druckbeaufschlagtes Fluid von dem ersten Rohr 1 zum zweiten Rohr 2 (oder umgekehrt) strömt, beschrieben. Durch die Flexibilität des gefederten Ventil- und Rohrsystems können die Rohre 1, 2 unter Fluiddruck auseinander gedrückt werden, was den Betrieb der Druckdichtung ermöglicht.
  • Das Fluid in den Rohren 1, 2 befindet sich auf einem höheren Druck als der Luftdruck außerhalb der Rohre 1, 2. Wenn das Fluid die durch die Verbindungsanordnung 3 verbundenen Rohre 1, 2 durchströmt, verstärkt die Keildichtungsanordnung die Abdichtung der Verbindung.
  • Die Grunddichtung wird durch die Abdeckung 30, die den Spalt 4 zwischen den Rohren 1, 2 umschließt, und durch die Ringe 31, 32, 33, 34, 35, 36, die an jeweiligen Rohren 1, 2 vorgesehen sind und eine Dichtung an den Spalten zwischen den Außenflächen der Flansche 43, 44 der Rohre 1, 2 und der Innenfläche der Abdeckung 30 bereitstellen, gebildet.
  • Unter Bezugnahme auf 5 werden nunmehr die auf die verschiedenen Komponenten der Verbindungsanordnung 3 wirkenden Kräfte kurz beschrieben, wobei aufgrund ihrer asymmetrischen Ausführung auf jede Seite der Verbindungsanordnung 3 einzeln Bezug genommen wird.
  • Am Spalt zwischen der Abdeckung 30 und dem ersten Rohr 1 wird wie folgt eine Abdichtung erzielt: Der Druck des Fluids im Spalt 4 zwischen den beiden Rohren 1, 2 drückt die Rohre 1, 2 auseinander. Des Weiteren wirkt der Druck des Fluids im Spalt 4 zwischen den beiden Rohren 1, 2 auf die freiliegende Oberfläche des segmentierten Halterings 37, aber da die Fläche dieser Oberfläche kleiner als die Fläche der Rohre ist, ist die die Rohre trennende Kraft größer als die Kraft an der freiliegenden Oberfläche des Halterings 37. Somit berührt die rechte Seite – wie in 3 zu erkennen – des Rings 37 den Flansch 43, um der Rohrkraft entgegenzuwirken. Der auf das Rohr 1 wirkende Dampfdruck drückt den segmentierten Haltering 37 zum ersten Druckring 34 hin und drückt den Druckring 34 vom Spalt 4 weg.
  • Die Seite des Druckrings 34 bildet eine geneigte Fläche mit einem keilförmigen Querschnitt (bezugnehmend auf 3 weist die Fläche 52 in ei nem Winkel von ca. 65° zur Achse der Rohre 1, 2), wobei die Fläche 52, die näher an der Achse der Rohre 1, 2 liegt und zu ihnen abgewinkelt ist, an eine entsprechende Fläche des Dichtrings 31 anstößt. Die Fläche 52 des Druckrings 34 übt infolgedessen auf den Dichtring 31 eine Kraft aus, wobei die Kraft radial in Richtung der Mitte des ersten Rohrs 1 und des weiteren axial weg vom Spalt 4 zwischen den Rohren 1, 2 wirkt. Der Dichtring 31 wird somit in einer Verkeilungswirkung dazu gebracht, zwischen den Berührungsflächen des Dichtrings 31 und der Abschrägung 51 des ringförmigen Flansches 42 der Abdeckung 30 und zwischen den Berührungsflächen des Dichtrings 31 und der am weitesten innen liegende Flanschfläche 63 des ersten Rohrs 1 eine Dichtung zu bilden.
  • Am Spalt zwischen der Abdeckung 30 und dem zweiten Rohr 2 wird wie folgt eine Abdichtung erzielt: Der Druck des Fluids im Spalt 4 zwischen den beiden Rohren 1, 2 drückt die Rohre 1, 2 auseinander. Des Weiteren wirkt der Druck des Fluids im Spalt 4 zwischen den beiden Rohren 1, 2 auf den segmentierten Haltering 38, aber weil die Fläche kleiner ist als die Fläche der Rohre, ist die die Rohre trennende Kraft größer als die Kraft am Haltering 38. Somit berührt die linke Seite des Rings 38 den Flansch 44 (wie in 3 zu erkennen), um der Rohrkraft entgegenzuwirken.
  • Der auf das Rohr 2 wirkende Dampfdruck drückt den segmentierten Haltering 38 zum ersten Druckring 36 hin und drückt letzteren von dem Spalt 4 weg. Aufgrund dieser Kraft üben die beiden geneigten Flächen 55, 56 mit dem keilförmigen Querschnitt (bezugnehmend auf 3 weist eine Fläche 56 von der Achse der Rohre 1, 2 abgewinkelt um ca. 65° im Uhrzeigersinn von der Achse weg, wobei die andere Fläche 55, die zur Achse der Rohre 1, 2 weist, um ca. 115° von der Achse abgewinkelt ist) des ersten Druckrings 36, die den ersten und den zweiten Dichtring 32, 33 berühren, beide eine radiale und eine axiale Kraft auf die Dichtringe 32, 33 aus. Wenn die radiale Kraft an die Berührungsflächen der Dichtringe 32, 33 angelegt wird, drückt sie den ersten Dichtring 32 radial nach innen zu der am weitesten innen liegenden Flanschfläche 66 und den zweiten Dichtring 33 radial nach außen zu der Innenfläche der Abdeckung 30, wodurch eine Dichtung gebildet wird. Die Axialkraft verstärkt die Dichtung, da der zweite Druckring 35 keinen Spielraum für Bewegung hat, weil er an den segmentierten entfernbaren ringförmigen Flansch 39 anstößt, der in der kanalför migen Nut 60 der Abdeckung 30 starr angebracht ist, und der zweite Druckring 35 bündig mit einer Seite 59 des segmentierten entfernbaren ringförmigen Flansches 39 positioniert wird. Wenn an die Dichtringe 32, 33 von dem ersten Druckring 36 in Richtung des zweiten Druckrings 35 eine axiale Kraft angelegt wird, ist die Reaktionskraft von den Seiten 57, 58 mit keilförmigem Querschnitt (bezugnehmend auf 3 weist eine Fläche 58 von der Achse der Rohre 1, 2 um ca. 65° von der Achse abgewinkelt weg, wobei die andere Seite 57, die zur Achse der Rohre 1, 2 weist, um ca. 115° von der Achse abgewinkelt ist) des zweiten Druckrings 35 gleich irgendeiner axialen Kraft, die vom ersten Druckring 36 durch die Dichtringe 32, 33 geleitet wird. Dies führt auch dazu, dass die radiale Komponente der Reaktionskraft die jeweiligen radialen Kräfte an den Dichtringen 32, 33 in Richtung der Innenfläche der Abdeckung 30 und der am weitesten innen liegenden Flanschfläche 66 verstärkt. Dieses Zusammenwirken der Dichtringe 32, 33 dichtet somit den Spalt zwischen dem zweiten Rohr 2 und der Abdeckung 30 durch das Zusammenwirken der Druckringe 35, 36, welche die Dichtringe zum Rohr 2 bzw. zur Abdeckung 30 verkeilen, ab.
  • Bei dieser Ausführungsform wird zur Montage der Verbindungsanordnung 3 das folgende Verfahren verwendet:
    Zunächst wird die Abdeckung 30 so auf das erste Rohr 1 geschoben, dass sie von dem Ende des Rohrs 1, wo der Spalt 4 zwischen den Rohren 1, 2 abgedichtet wird und wo sie die Montage des Rests der Verbindungsanordnung 3 nicht behindert, weg positioniert ist. Das Ende 62 der Abdeckung 30 mit dem ringförmigen Flansch 42 muss sich am weitesten von dem Ende des ersten Rohrs 1, das verbunden werden soll, weg befinden.
  • Dann werden die Dicht- und Druckringe 31, 32, 33, 34, 35, 36 an den Rohren 1, 2 angebracht. Das erste Rohr 1 weist einen Dichtring 31 und einen Druckring 34, der auf der am weitesten innen liegenden Flanschfläche 66 platziert wird, auf. Das zweite Rohr 2 weist einen Druckring 35 auf, der auf der am weitesten innen liegenden Flanschfläche 66 platziert wird, dann werden zwei Dichtringe 32, 33 (ein Ring 33 auf dem anderen Ring 32) auf der am weitesten innen liegenden Flanschfläche 66 platziert, und schließlich wird ein anderer Druckring 36 auf der am weitesten innen liegenden Flanschfläche 66 platziert.
  • Nun werden die beiden Rohre 1, 2 in Position gebracht, so dass sie zur Vorbereitung der herzustellenden Verbindung aufeinander ausgerichtet sind.
  • Als nächstes werden die segmentierten Halteringe 37, 38 in die kanalförmigen Nuten 40, 41 in den Rohrflanschen 43, 44 eingebracht. Die Komponenten jedes Halterings 37, 38 werden miteinander verschraubt, um zu gewährleisten, dass sie in der richtigen Position bleiben, wenn die Abdeckung 30 später angeordnet wird.
  • Nunmehr werden die Dichtringe 31, 32, 33 und die Druckringe 34, 35, 36 axial so verschoben, dass sie an den richtigen Stellen auf den jeweiligen Rohren 1, 2 angeordnet sind. Am ersten Rohr 1 wird der Druckring 34 so bewegt, dass er an den segmentierten Haltering 37 anstößt, und dann wird der Dichtring 31 so bewegt, dass er an den Druckring 34 anstößt. Am zweiten Rohr 2 wird der erste Druckring 36 so bewegt, dass er an den segmentierten Haltering 38 anstößt, dann werden die beiden Dichtringe 32, 33 so angeordnet, dass die den ersten und zweiten Dichtring 32, 33 berührenden Kontaktflächen 55, 56 des ersten Druckrings 36 berühren, und schließlich wird der zweite Druckring 35 so bewegt, dass er die beiden Dichtringe 32, 33 berührt, so dass die den ersten und zweiten Dichtring 32, 33 berührenden Kontaktflächen 57, 58 des zweiten Druckrings 35 den ersten und zweiten Dichtring 32, 33 berühren.
  • Als Nächstes wird die Abdeckung 30 entlang dem ersten Rohr 1 in Position bewegt, so dass die Abschrägung 51 des ringförmigen Flansches 42 der Abdeckung 30 den Dichtring 31 an der am weitesten innen liegenden Flanschfläche 63 des Flansches 43 des ersten Rohrs 1 berührt.
  • Wenn die Abdeckung 30 wie in 3 gezeigt positioniert ist, wird der segmentierte entfernbare ringförmige Flansch 39, bei dem es sich um einen vier- bis sechsteiligen Ring handelt, in der kanalförmigen Nut 60 in der Innenfläche der Abdeckung 30 montiert, da die Abdeckung 30 nun in Position auf dem zweiten Rohrflansch 44 ist. Der Ring wird an zwei Ebenen geschnitten, die parallel zu und über und unter einer die axiale Mittellinie der Rohrverbindung durchlaufenden Ebene verlaufen. Dies führt zu zwei Segmenten, die radial in Position geschoben werden können.
  • Schließlich werden die beiden die Abdeckung haltenden Endstückringe 49, 50 angebracht. Dann werden Schrauben 45, 46, 47, 48 durch die Endstückringe 49, 50 in die Enden 61, 62 der Abdeckung 30 und auch durch die Endstückringe 49, 50 in den zum Rohr weisenden Enden 69, 70 der Flansche 43, 44 befestigt.
  • Die Verbindungsanordnung 3 kann unter Verwendung von im wesentlichen dem gleichen Verfahren, wie oben zum Zusammenbau der Verbindungsanordnung 3 beschrieben, demontiert werden, nur umgekehrt. Die beiden Endstückringe 49, 50 werden zuerst entfernt und danach der segmentierte entfernbare ringförmige Flansch 39, indem zunächst die Segmente entfernt werden, die radial aus der kanalförmigen Nut 60 in der Innenfläche der Abdeckung 30 herausgezogen werden können. Dann kann die Abdeckung 30 axial, von dem Spalt 4 in den Rohren 1, 2 weg bewegt und auf dem Hauptkörper des ersten Rohrs 1 angeordnet werden. Dann werden die segmentierten Halteringe 37, 38 aus den kanalförmigen Nuten 40, 41 in den Rohrflanschen 43, 44 entfernt, wodurch die Dichtringe 31, 32, 33 und Druckringe 34, 35, 36 von den Rohren 1, 2 entfernt werden können. Nun können die Rohre 1, 2 auseinander bewegt werden, und die Abdeckung 30 kann vollständig von dem ersten Rohr 1 entfernt werden.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei dem ersten Rohr 1 um ein Umlenkrohr, das als ein Dampfeinlassrohr für eine Dampfturbine dient, und bei dem zweiten Rohr 2 handelt es sich um ein Umlenkrohr, das mit einem Dampfeinlassventil verbunden ist. Diese beiden Rohre 1, 2 müssen verbunden werden, um Dampf von dem Dampfeinlassventil zur Dampfturbine zu leiten. Die Verbindungsanordnung 3 ist besonders vorteilhaft, wenn sie mit hohem Druck (über 200 bar) und/oder mit hohen Temperaturen (über 565°C) beaufschlagten, Fluid führenden Rohren 1, 2 verwendet wird, wie in diesem Beispiel.
  • Es kommt in Betracht, dass die Verbindungsanordnung 3 auch mit Rohren 1, 2 in anderen Anordnungen und Kombinationen verwendet werden kann. Zum Beispiel können die Rohre 1, 2 aus dem obigen Beispiel einfach ausgetauscht werden (Rohre 2, 1). Des Weiteren kommt in Betracht, dass die zu verbindenden Rohre 1, 2 andere Funktionen als die in diesem Beispiel erwähnten aufweisen können, wie zum Beispiel bei anderen Energieerzeugungs- und petrochemischen Anwendungen.
  • Bei einer anderen alternativen Ausführungsform weist die Abdeckung 30 zwei segmentierte entfernbare ringförmige Flansche auf, die an jeweiligen Enden der Innenfläche der Abdeckung 30 vorgesehen sind, anstelle des einzigen segmentierten entfernbaren ringförmigen Flansches 39 und ringförmigen Flansches 42 der Abdeckung 30 gemäß der bevorzugten Ausführungsform. Dies ist mit dem Vorteil verbunden, dass die Abdeckung 30 bei der Demontage der Verbindung auf eines der beiden Rohre 1, 2, die sie verbindet, bewegt werden kann. Dabei sind jedoch mehr Teile beteiligt und ihre Montage ist komplexer.
  • Eine weitere alternative Ausführungsform besteht darin, dass die Anordnung durch die Verwendung von Komponenten mit geeigneten Größen zur Anpassung an ein größeres oder kleineres erstes oder zweites Rohr zur Verwendung mit Rohren mit unterschiedlichen Durchmessern ausgeführt werden kann. Wenn der Durchmesser des zweiten Rohrs zum Beispiel größer ist als der des ersten Rohrs bräuchte die Abdeckung einen größeren Durchmesser als dieser größere zweite Rohrdurchmesser. Der ringförmige Flansch jedes Endes der Abdeckung müsste sich zu den Flanschen der Rohre erstrecken, und die Ringe und Halteringe an den Rohren müssten die Innenfläche der Abdeckung erreichen. Dies würde bedeuten, dass die Seite der Verbindungsanordnung, die an dem kleineren Rohr angeordnet wird, größere Ringe und einen ringförmigen Flansch, festgelegt oder entfernbar, mit Durchmessern und Größen erfordern würde, die für das kleinere Rohr geeignet sind.
  • Als Alternative dazu könnte die Abdeckung so ausgeführt sein, dass ihr Durchmesser an einem Ende begrenzt ist, wodurch die Verwendung von standardmäßigen Ringen und Halteringen für beide Rohre ermöglicht würde, jedoch würden dadurch die Umstände, unter denen die Verbindung (de)montiert werden könnte, beschränkt werden und es wären mehr Teile und eine komplexere Montage erforderlich.
  • Die vorliegende Erfindung ist oben rein beispielhaft beschrieben worden, und es können im Schutzbereich der beanspruchten Erfindung Modifikatio nen durchgeführt werden. Des weiteren besteht die Erfindung aus jeglichen individuellen Merkmalen, die hier beschrieben werden oder implizit sind oder in den Zeichnungen gezeigt werden oder implizit sind, oder aus jeglichen Kombinationen irgendwelcher solcher Merkmale oder jeglicher Verallgemeinerung jeglicher solcher Merkmale oder Kombinationen, wozu auch Äquivalente davon zählen. Somit sollte der Umfang und Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht durch irgendwelche der oben beschriebenen Ausführungsformen begrenzt werden. Jedes in der Beschreibung, einschließlich der Ansprüche und Zeichnungen, offenbarte Merkmal kann durch alternative Merkmale, die den gleichen, äquivalenten oder ähnlichen Zwecken dienen, ersetzt werden, es sei denn dies ist ausdrücklich anders angegeben.
  • Jegliche Erörterung des Stands der Technik in der gesamten Beschreibung ist kein Zugeständnis, dass solch ein Stand der Technik weithin bekannt ist und einen Teil des allgemein bekannten Wissens auf dem Gebiet darstellt.
  • Wenn dies im Kontext nicht deutlich anders angegeben ist, sollen in der gesamten Beschreibung und in den Ansprüchen Begriffe wie „umfassen" und dergleichen in einem inklusiven im Gegensatz zu einem exklusiven oder ausschließenden Sinne ausgelegt werden; das heißt im Sinne von „einschließlich, aber nicht darauf beschränkt".

Claims (24)

  1. Druckverbindungsanordnung (3), die zur Abdichtung zwischen einem ersten und einem zweiten Rohr (1, 2) mit einem sich gegenüberliegenden ersten bzw. zweiten Rohrendflansch (43, 44) angeordnet ist, gekennzeichnet durch Mittel, die zum Halten der Rohrendflansche in nicht aneinander stoßender Beziehung zueinander wirken, umfassend: eine allgemein zylindrische Abdeckung (30), die den ersten und zweiten Rohrendflansch (43, 44) überspannt und durch Mittel (4550) lösbar daran befestigt ist, die zum Anlegen einer axialen Druckkraft an radial zwischen dem ersten und dem zweiten Rohrendflansch eingeschlossene Dichtungsmittel (3136) und jeweilige darüber liegende Teile der Abdeckung wirken; einem ersten und einem zweiten Haltemittel (37, 38), die bezüglich des ersten bzw. des zweiten Rohrendflansches (43, 44) axial festgelegt sind und unter der axialen Druckkraft dahingehend wirken, die Dichtungsmittel (3136) zwischen dem ersten und dem zweiten Haltemittel und einem ersten bzw. zweiten Flanschmittel (42, 39), die von der Abdeckung (30) nach innen ragen, axial einzuschließen.
  2. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 1, bei der mindestens eines der von der Abdeckung (30) ragenden Flanschmittel (39) nach innen von der Abdeckung abmontierbar ist, während sich die Abdeckung auf den Rohrendflanschen (44) befindet.
  3. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Dichtungsmittel (3136) zur Abdichtung mit einer Verkeilungswirkung bei Anlegen der axialen Druckkraft an die Abdeckung (30) ausgebildet sind.
  4. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 3, bei der die Dichtungsmittel Dichtringe (3136) mit Stoßstellen (52, 5558) dazwischen umfassen, wobei die Stoßstellen bezüglich der Achse der Rohrendflansche (43, 44) geneigt sind, um die Verkeilungswirkung zu erleichtern.
  5. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 4, bei der die Stoßstellen (52, 5558) zueinander geneigt sind, so dass sich ausgewählte Dichtringe (31, 32, 33) radial verjüngen.
  6. Druckverbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der das Dichtungsmittel mindestens zwei Dichtringe an jedem der Rohrendflansche umfasst.
  7. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 6, bei der das Dichtungsmittel weiterhin vier Dichtringe an mindestens einem der Rohrendflansche umfasst.
  8. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 6, bei der die Dichtringe mindestens einen Dichtring (31) und einen Druckring (34) umfassen, wobei der Dichtring (31) eine Stoßstelle (52) mit dem Druckring (34) aufweist, wobei die Stoßstelle mit dem Druckring zur Achse der Rohrendflansche (43, 44) geneigt ist und dahingehend wirkt, ein Verkeilen des Dichtrings und des Druckrings in entgegengesetzten axialen und radialen Richtungen zu bewirken, wenn die axiale Druckkraft an die Abdeckung (30) angelegt wird.
  9. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 8, bei der eine erste Seite des Druckrings (34) an eine erste Seite des Dichtrings (31) stößt und eine zweite Seite des Druckrings an eines der Haltemittel (37) stößt.
  10. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 9, bei der eine zweite Seite des Dichtrings (31) an ein Flanschmittel (42) der Abdeckung (30) stößt.
  11. Druckverbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei der eine erste und eine zweite Seite des Dichtrings (31) zueinander geneigt sind, so dass sich der Dichtring (31) in einer radialen Richtung verjüngt.
  12. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 7, bei der die vier Dichtringe zwei Druckringe (35, 36) und zwei zwischen den Druck ringen angeordnete Dichtringe (32, 33) umfassen, wobei die Dichtringe jeweilige Stoßstellen (55, 57, 56, 58) mit den Druckringen aufweisen, wobei die Stoßstellen mit den Druckringen zur Achse der Rohrendflansche (43, 44) geneigt sind und dahingehend wirken, ein Verkeilen der Dichtringe und der Druckringe in entgegengesetzten axialen und radialen Richtungen zu bewirken, wenn die axiale Druckkraft an die Abdeckung (30) angelegt wird.
  13. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 11, bei der die beiden Dichtringe (32, 33) konzentrisch angeordnet sind, wobei sich ein Dichtring (33) radial innerhalb des anderen Dichtrings (32) befindet, wobei die Stoßstellen (55, 57, 56, 58) der Dichtringe mit den Druckringen (35, 36) zueinander geneigt sind, so dass sich der radial innere Dichtring (32) in die radial nach außen verlaufende Richtung verjüngt und der radial äußere Dichtring (33) in die radial nach innen verlaufende Richtung verjüngt.
  14. Druckverbindungsanordnung nach Anspruch 11 oder 12, bei der einer der Druckringe (35) weiterhin an eines der Flanschmittel (39) der Abdeckung (30) und der andere Druckring (36) weiterhin an eines der Haltemittel (38) anstößt.
  15. Druckverbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der das erste und das zweite Haltemittel (37, 38) Ringe umfassen, die von entsprechenden Aussparungen (40, 41) in den Rohrendflanschen (43, 44) radial nach außen ragen.
  16. Druckverbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Abdeckung (30) mittels Endstücken (49, 50), die mit gegenüberliegenden Enden der Abdeckung und dem ersten und zweiten Rohrendflansch (43, 44) verschraubt sind, auf den Rohren befestigt ist.
  17. Druckverbindungsanordnungssatz, der sich zur Verbindung zweier aufeinander ausgerichteter Rohre (1, 2) mit nicht aneinander stoßenden Rohrendflanschen (43, 44) eignet, umfassend: eine allgemein zylindrische Abdeckung (30), die an den Rohrendflanschen befestigt werden kann, um die Rohre starr zusammenzuhalten; gekennzeichnet durch: mehrere Dichtringe (3136), die zur Bildung einer fluiddichten Dichtung zwischen jedem Rohrendflansch und der Abdeckung wirken; ein erstes Flanschmittel (42), das von der Abdeckung (30) nach innen ragt, um an einen der Dichtringe (31) anzustoßen; ein zweites Flanschmittel (39), das von der Abdeckung nach innen ragt, um an einen anderen der Dichtringe (35) anzustoßen, wobei mindestens das zweite nach innen ragende Flanschmittel nach innen von der Abdeckung (30) demontierbar ist, während sich die Abdeckung auf den Rohrendflanschen (43, 44) befindet; ein erstes und ein zweites entfernbares ringförmiges Haltemittel (37, 38) zum axialen Einschließen der Dichtringe (3136) zwischen dem ersten und dem zweiten Haltemittel bzw. dem ersten und dem zweiten nach innen ragenden Flanschmittel (42, 39); wobei die Außendurchmesser der Dichtringe und der Haltemittel mit einem Innendurchmesser der Abdeckung (30) zusammenpassen, so dass die Abdeckung vor dem Montieren des zweiten nach innen ragenden Flanschmittels (39) an die Abdeckung und nach dem Demontieren des zweiten nach innen ragenden Flanschmittels von der Abdeckung axial über die Dichtringe (3136) und die Haltemittel (37, 38) zum Ein- und Ausbauen der Verbindung (3) verschoben werden kann.
  18. Druckdichtungsverbindungssatz nach Anspruch 17, bei dem der Innendurchmesser der Dichtringe (3136) mit dem Innendurchmesser des ersten nach innen ragenden Flanschmittels (42) der Abdeckung (30) zusammenpasst.
  19. Druckverbindungsanordnungssatz nach Anspruch 17 oder 18, bei dem das erste und das zweite nach innen ragende Flanschmittel (42, 39) der Abdeckung (30) und die daran anstoßenden Dichtringe (31, 35) zum Anstoßen daran zur Abdichtung der Verbindung mit einer Verkeilungswirkung ausgebildet sind, wenn eine axiale Druckkraft an die Abdeckung (30) angelegt wird.
  20. Druckverbindungsanordnungssatz nach Anspruch 19, wobei die entfernbaren ringförmigen Haltemittel (37, 38) in Aussparungen (40, 41) in den Rohrendflanschen (43, 44) eingeführt werden können, um die Dichtringe (31, 36) axial gegen die axiale Druckkraft festzulegen.
  21. Druckverbindungsanordnungssatz nach einem der Ansprüche 17 bis 20, bei dem jedes entfernbare ringförmige Haltemittel (37, 38) mehrere Segmente umfasst.
  22. Druckverbindungsanordnungssatz nach einem der Ansprüche 17 bis 21, umfassend weiterhin Endstücke (49, 50), die an den Rohrendflanschen (43, 44) und gegenüberliegenden Enden der Abdeckung (30) befestigt werden können, um an die Dichtringe (3136) eine axiale Druckkraft anzulegen.
  23. Verfahren zum Montieren einer Druckverbindung (3) zur Verbindung eines ersten und eines zweiten Rohrs (1, 2) mit jeweiligen nicht aneinander stoßenden Rohrendflanschen (43, 44), wobei die Druckverbindung Folgendes umfasst: eine allgemein zylindrische Abdeckung (30); einen ringförmigen, sich nach innen erstreckenden Vorsprung (42, 39) am ersten und am zweiten Ende der Abdeckung, wobei mindestens der ringförmige, sich nach innen erstreckende Vorsprung (39) am zweiten Ende der Abdeckung von dieser demontierbar ist und ein Innendurchmesser des mindestens nach innen ragenden Vorsprungs (42) am ersten Ende der Abdeckung nicht kleiner ist als ein Außendurchmesser des ersten Rohrendflansches (43); ringförmige Dichtungsmittel (3136); ringförmige Dichtungshaltemittel (37, 38), die in einer ringförmigen Aussparung (40, 41) an der Außenseite jedes Rohrendflansches angebracht sind; und Mittel (4550) zum Befestigen der Abdeckung an den Rohrendflanschen; wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: axiales Verschieben der zylindrischen Abdeckung (30) auf das erste Rohr (1) derart, dass der ringförmige, sich nach innen erstreckende Vorsprung (42) am ersten Ende der Abdeckung der erste Teil der Abdeckung ist, der über den ersten Rohrendflansch (43) gleitet; Anordnen der ringförmigen Dichtungsmittel (3136) um die Außenfläche jedes Rohrendflansches (43, 44) herum; Einführen der ringförmigen Dichtungshaltemittel (37, 38) in die Aussparung (40, 41) an der Außenseite jedes Rohrendflansches; axiales Verschieben der Abdeckung (30) vom ersten Rohr (1) über die Verbindung (3), wodurch die Rohrendflansche (43, 44) axial überspannt werden, axiales Einschließen der ringförmigen Dichtungsmittel (31, 34) am ersten Rohrendflansch (43) zwischen dem ringförmigen, sich nach innen erstreckenden Vorsprung (42) am ersten Ende der Abdeckung und dem Dichtungshaltemittel (37) am ersten Rohrendflansch und radiales Einschließen der ringförmigen Dichtungsmittel (3336) zwischen den Außenflächen der Rohrendflansche (43, 44) und einer Innenfläche der Abdeckung (30); Anbringen des demontierbaren ringförmigen, sich nach innen erstreckenden Vorsprungs (39) an der Innenfläche des zweiten Endes der Abdeckung; und axiales Befestigen der Abdeckung an den Rohrendflanschen derart, dass die Rohre (1, 2) starr zusammengehalten und die ringförmigen Dichtungsmittel (3336) zwischen den Dichtungshaltemitteln (37, 38) und den ringförmigen, sich nach innen erstreckenden Vorsprüngen (42, 39) axial zusammengepresst werden, um zwischen jedem jeweiligen Rohrendflansch (43, 44) und der Abdeckung eine fluiddichte Dichtung bereitzustellen.
  24. Verfahren zum Ausbauen einer Druckverbindung nach der Montage nach Anspruch 23, mit den folgenden Schritten: Abnehmen der Abdeckung von den Rohrendflanschen; Demontieren des demontierbaren ringförmigen, sich nach innen erstreckenden Vorsprungs von der Innenfläche des zweiten Endes der Abdeckung; axiales Verschieben der zylindrischen Abdeckung von der Verbindung weg und auf das erste Rohr; Entfernen der ringförmigen Dichtungshaltemittel von außerhalb der Rohrendflansche; Entfernen der ringförmigen Dichtungsmittel von außerhalb der Rohrendflansche; und Entfernen der Abdeckung von dem ersten Rohr durch axiales Verschieben der Abdeckung über den ersten Rohrendflansch.
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