DE1943885B2 - Verbindungselement für zwei elektromagnetische Hohlleiter - Google Patents
Verbindungselement für zwei elektromagnetische HohlleiterInfo
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Description
verbleibende Zwischenraum sind mit einer zähen elastischen Masse 7 vollständig ausgefüllt. Gemäß der
Erfindung sind nun der Hohlraum 6 und der Zwischenraum zwischen Buchse 1 und Hohlleiter 2
durch Kanäle miteinander verbunden, durch welche die Masse hindurchtreten kann, so daß ei ausreicht, diese
Masse über eine öffnung, welche durch die Schraube 9 verschlossen ist, in den Zwischenraum zwischen Buchse
I und Hohlleiter 2 einzufüllen. Die Masse tritt dann
durch die Kanäle 8 auch in den Hohlraum 6 ein und füllt diesen vollständig.
An dem der Verbindungsstelle abgewandten Ende ist die Buchse mit umlaufenden Nuten 10 ausgerüstet Mit
II ist ein Dichtungselement bezeichnet, welches das
Übergangsteil 3 gegenüber dem umgebördelten Rand des Hohlleiters 2 abdichtet.
In Fig.2 wurden der Einfachheit halber die Schrauben 4 nicht mit eingezeichnet, sondern es sind nur
deren Durchgangslöcher 12 eingetragen. Wie weiter aus F i g. 2 zu ersehen ist, münden die Kanäle 8 alle in einer
gemeinsamen umlaufenden Nut 13, welche dafür sorgen soll, daß die durch die Kanäle hindurchtretende Masse
auch gut verteilt wird und den Hohlraum 6 so vollständig ausfüllt.
Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung kann nun die Buchse 1 von vornherein mit Zentriermitteln,
wie beispielsweise zwei gegenüberliegenden Nuten 14 ausgerüstet sein, welche dazu verwendet werden
können, bei auf das Hohlleiterende aufgesetzter Buchse eine Umbördeleinrichtung anzubringen, welche dementsprechend
den Rand des Hohileiterendes konzentrisch zu der Buchse urr.bördelt und dadurch zur
ίο Maßgenauigkeit und einfachen Montage der gesamten
Verbindung beiträgt.
Die in Fig. 1 noch dargestellte Mutter 15 dient dazu, die Einführung 16, durch welche das Innere der
Hohlleiter unter Gasdruck gesetzt werden kann, hermetisch abzuriegeln, damit das Gas nicht wieder
entweichen kann. Die umlaufenden Nuten 10 am Ende der Buchse 1 haben die gleiche Aufgabe wie die
umlaufende Nut 13 in der Stirnseite der Buchse 1, sie sollen nämlich dafür sorgen, daß die Masse, welche in
den Zwischenraum eingefüllt wird, sich gleichmäßig am Ende der Buchse verteilt und hier nicht etwa
irgendwelche Hohlräume freiläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verbindungselement für zwei eleltromagnetische Hohlleiter, bestehend aus zwei die mit einer
Bördelkante versehenen Enden der Hohlleiter umgebenden, miteinander zu verschraubenden Abfangteilen,
von denen mindestens eins als mit einem Flansch versehene Buchse ausgebildet ist, welche
nach dem Verschrauben einen umlaufenden, durch die Breite der umgebördelten Hohlleiterenden
bestimmten Hohlraum einschließen und bei welchem die Zwischenräume zu den Hohlleitern mit
einer zähen elastischen Masse ausgefüllt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum
(6) zwischen den beiden Abfangteilen mit den Zwischenräumen zwischen Abfangteilen und Hohlleitern
(2} durch eine Anzahl von in der Stirnfläche der Abfangteile endenden Kanälen (8) so verbunden
ist, daß alle Hohlräume innerhalb der Verbindungssteife einschließlich der Kanäle untereinander
verbunden und mit der zähen elastischen Masse (7) ausfüllbar sind.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des der Verbindungsstelle
abgewandten Endes der Buchse (1) in deren Innenwandung umlaufende Nuten (10) angebracht
sind.
3. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (8) an der
Stirnfläche der Buchse (1) in einer gemeinsamen umlaufenden Nut (13) enden.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungselement für zwei elektromagnetische Hohlleiter, bestehend
aus zwei die mit einer Bördelkante versehenen Enden der Hohlleiter umgebenden, miteinander zu verschraubenden
Abfangteilen, von denen mindestens eins als mit einem Flansch versehene Buchse ausgebildet ist, welche
nach dem Verschrauben einen umlaufenden, durch die Breite der umgebördelten Hohlleiterenden bestimmten
Hohlraum einschließen und bei welchem die Zwischenräume zu den Hohlleitern mit einer zähen elastischen
Masse ausgefüllt sind.
Bei der Weiterverbindung von elektromagnetischen Hohlleitern, werden zunächst die zu verbindenden
Enden der Hohlleiter mit einer radial nach außen weisenden Bördelkante versehen. Dieses Vorgehen ist
unabhängig davon, ob Hohlleiter gleicher oder unterschiedlicher Querschnittsform durchverbunden werden
sollen, d.h. auch unabhängig davon, ob eine direkte Durchverbindung erfolgt oder ob ein Übergangsstück
zwischengeschaltet wird. Für die Durchverbindung werden weiterhin auf die Hohlleiterenden Abfangteile
aufgesetzt, die die Hohlleiter rundum umgeben und mittels derer die Durchverbindung beispielsweise durch
Verschrauben hergestellt wird. Da für das Umbördeln der Hohlleiterenden die äußeren Schutzschichten
entfernt werden müssen, ist es erforderlich, diese Schutzschichten nach Herstellung der Verbindungsstelle
ersatzweise wieder herzustellen. Diese Forderung wird noch dadurch erschwert, daß die Abfangteile zur
Vermeidung von Knickungen im Bereich der Hohlleiteirenden sich über eine relativ große Länge in axialer
Richtung des Hohlleiters erstrecken. Auch aus Dichtigkeitsgründen und zur Erreichung eines wirksamen
Korrosionsschutzes ist es daher erforderlich, die Hohlräume zwischen Abfangteilen und Hohlleitern
abzudichten.
Durch die FR-PS 15 00 552 ist ein Verbindungsele-
"> ment bekanntgeworden, wie es eingangs beschrieben
ist Die Zwischenräume zwischen den Abfangteilen und den Hohlleitern sind hier mit einer Masse ausgefüllt. In
zusammengeschraubtem Zustand verbleiben innerhalb der Verbindungsstelle der Abfangteile Hohlräume, in
ίο die Wasser bzw. Wasserdampf eindringen kann, das
bzw. der zur Korrosion und damit zur Unbrauchbarkeit der Hohlleiter führt. Bei Hohlleitern, die mit unter
Druck stehendem Gas gefüllt sind, ist außerdem die erforderliche Dichtigkeit der Verbindungsstelle nicht
gewährleistet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungselement für elektromagnetische Hohlleiter
anzugeben, welches bei einfacher Montage in der Verbindungsstelle dicht gegenüber Wasser, Wasserdampf
und unter Druck stehendem Gas innerhalb der Hohlleiter ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit einem Verbindungselement der eingangs geschilderten Art
dadurch gelöst, daß der Hohlraum zwischen den beiden
Abfangteilen mit den Zwischenräumen zwischen Abfangteilen und Hohlleitern durch eine Anzahl von in der
Stirnfläche der Abfangteüe endenden Kanälen so verbunden ist, daß alle Hohlräume innerhalb der
Verbindungsstelle einschließlich der Kanäle untereinander verbunden und mit der zähen elastischen Masse
ausfüllbar sind.
Der Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß sämtliche bei der Herstellung der Verbindungsstelle
entstehenden Hohlräume infolge der Kanäle untereinander verbunden sind, so daß alle Hohlräume von einer
einzigen Stelle aus mit der Masse gefüllt werden können. Die gesamte Verbindungsstelle ist nach dem
Einbringen der Masse ohne Hohlraum und damit absolut dicht. Im Innern der Hohlleiter befindliches,
unter Druck stehendes Gas kann daher nicht mehr austreten, und Wasser bzw. Wasserdampf kann nicht in
die Verbindungsstelle eindringen, die damit gegen Korrosionsschäden geschützt ist.
In F i g. 1 ist die Ansicht eines Verbindungselementes nach der Erfindung wiedergegeben, während in F i g. 2
ein Schnitt durch F i g. 1 längs der Linie II-1I dargestellt ist. Aus F i g. 1 geht eine Anordnung hervor, wie sie
beispielsweise zum Verbinden eines runden Hohlleiters mit einem rechteckigen benutzt wird. Die Erfindung ist
jedoch keineswegs auf diesen speziellen Verwendungsfall beschränkt, sondern es können letzten Endes
Hohlleiter mit beliebigem Querschnitt untereinander verbunden werden. Für diesen speziellen Fall ist nur auf
der einen Seite ein buchsenförmiges Verbindungsteil angeordnet, während auf der anderen Seite ein
Übergangsteil angesetzt ist, welches zur Aufnahme eines Rechteckleiters dient. Da dieses Übergangsteil
jedoch mit der Erfindung nichts zu tun hat, wird hierauf in der folgenden Beschreibung nicht weiter eingegangen.
Mit 1 ist eine Buchse bezeichnet, welche über dem Ende eines Hohlleiters 2 angeordnet ist. Die Buchse 1 ist
mit dem Übergangsteil 3 mittels Schrauben 4 fest verschraubt. Zwischen beiden Teilen, Buchse 1 einerseits
und Übergangsteii 3 andererseits, verbleibt ein im wesentlichen durch den umgebördelten Rand 5 des
Hohlleiters bestimmter Hohlraum 6. Dieser Hohlraum und der zwischen der Buchse 1 und dem Hohlleiter 2
Priority Applications (8)
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Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KABELMETAL ELECTRO GMBH, 3000 HANNOVER, DE SPINNER |