DE1750162A1 - Huelsenfoermiger Spreizduebel - Google Patents
Huelsenfoermiger SpreizduebelInfo
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Description
mo 3765
L.Λ. Mortensen
Birker0d, Dänemark
Birker0d, Dänemark
Hülsenförmiger Spreizdübel,
Die Erfindung betrifft einen hülsenförmigen Spreizdübel
von der Art, die einen inneren Teil aufweist, der eine konische Aussenseite hat, und einen äusseren Teil,
der eine konische Innenseite hat, und wo die beiden Teile dazu eingerichtet sind, axial im Verhältnis zu ein-■
ander mittels einer Schraube gespannt zu werden, so dass die Aussenseite des äusseren Teils auswärts gepresst wird,
und wo der aussere Teil mit einem ring- oder rohrförmigen
Endteil ausgebildet ist und mit von diesem axial verlaufenden auswärts biegsamen Sektoren, worauf die konische
Fläche ausgebildet ist.
Zweck der Erfindung ist einen Spreizdübel der angegebenen Art zu schaffen, wobei eine billige Herstellung
und eine gute Festhaltung in einem gebohrten Loch erreicht werden kann, auch wenn dieses ein bisschen grösseren
Durchmesser hat als den, wozu der Spreizdübel eigentlich bestimmt ist, und welcher Spreizdübel völlig brauchbar
° · ist, auch falls er vor der Verwendung gespreizt worden O0 ist, und welcher deshalb mehrmals verwendet werden kann.
*- Es ist auch Zweck der Erfindung einen Spreizdübel der an-
R gegebenen Art zu schaffen, wobei kein Gefahr dafür besteht,
^4 dass der innert Teil herausfallen kann.
Der Spreizdübel nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sektoren mit dem ring- oder rohrförmigen
Endteil mittels elastisch federnder Verbindungsteile verbunden sind, die dazu eingerichtet sind, in ungespanntem
Zustand die Sektoren in hauptsächlich axialer Stellung zu halten, und dass die Sektoren und der innere
Teil mit einander zusammenwirkende Organe zum Hindern der Bewegung des inneren Teils aus dem auseren Teil hinaus
beim Ende entgegengesetzt dem ring- oder rohrförmigen Endteil aufweisen. Hierdurch wird erreicht, dass die Sektoren
nach Spreizung in eine Ausgangstellung zurückfedern werden, und selbst nach einer harten Behandlung sind sie
deshalb immer in der richtigen Stellung für Gebrauch, und der Spreizdübel kann mehrmals verwendet werden.
Es sind Spreizdübel bekannt, die im hergestellten Zustand Organe zum Hindern einer Bewegung dee inneren
Teiles aus dem Busseren Teil aufweisen, aber diese Organe werden durch Spreizen des äusseren Teiles ausser Funktion
gebracht. Bei dem Spreizdübel nach der Erfindung können sie dagegen immer in Punktionszustand sein, wenn es erforderlich
ist, indem die Sektoren nach einer Spreizung in die Ausgangstellung zurückfedern.
Nach der Erfindung können auch die Sektoren elastisch federnd sein, indem sie aus steifem federndem Material
bestehen. Solches Material ist im wesentlichen unplastisch, so dass der Spreizdübel nach einer Zeit nicht weiter herangezogen
werden kann, und es wird eine zuverlässige Festhaltung erreicht.
Die Organe der Sektoren und des Inneren Teils zum
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Hindern einer Bewegung deo inneren Teils aus dem äusseren
Teil hinaus können nach der Erfindung mit Unter- oder Hinterschneidung in solcher Weise ausgebildet sein, dass
eine Verschiebung der beiden Teile entgegengesetzt der
Ansuirsrichtung dazu v/irkt, dia Sektoren einwärts gegen
den inneren Teil zu ziehen. Hierdurch wird Einsetzen des
SpreiEtlübels in ein Bohrloch erleichtert.
Eer Spreizdübel knnn n-ich der Erfindung so eingerichtet
sein, dncε der innere Teil bei jedem der Schlitze
zwirchfn der. Sektoren einen ScIiIiesFvorsprung aufweist,
der in den Schlitz hinausragt und an der racial weg von
df π rii-Γ- oder rohrförmigen Endteil wendenden Endfläche
eino V-förnige Vertiefung hat, und dass die Schlitze
swisehen den Sektoren des äusseren Teils mit unter- oder
liiiitcrgeschnitte-nen Kantenparteien ausgebildet sind, die
zur. Fir.f-reifen nit je einer Hälfte d er V-förmigen Vertiefung:
ausgebildet sind. Hierdurch wird erreicht, dass beir. Einsetzen in ein Bohrloch ucrdcn die Sektoren um
den innerer. Teil zusanmcngeEogen, so dass das Einsetzen
leicht ist.
H ich, der Erfindung k-inn der Konuswinkel des inneren
und des äusseren Teils eine solche Grosse, z.B. 12°, in
Verhältnis nun reibungskoeffizient zwischen den beiden
konischen Flriehen hiben, dass bein Anziehen des Dübels
Selbstsperrung erreicht wird. Hierdurch wird erreicht, dass der Spreisdübel zunächst in einen Loch festgespsnnt wird,
wonnch nrci die Schraube losschrauben kann, ohne dass die
Festhnltung des Dübels in Loch ius/;clost wird. Dieses
bewirkt bedeutende Vorteile bei !loi.tierung, besonders
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BAD ORiGiNAL
Montierung schwerer Gegenstände. Diese Selbstsperrung ist ferner vorteilhnft, wenn die Sektoren so leicht
biegsam sind, dass man mit den Fingern den erforderlichen axialen Zug zum Spreizen des Dübels ausüben kann und den
Dübel im Loch befestigen kann. Wenn danach ein kräftiger Zug an den inneren Teil ausgeübt wird, wird der Dübel
no 5h fester im Loch klemmen, und es ist somit nicht erforderlich
eine Festschraubung vorzunehmen, um eine hinreichend gute Festhaltung im Loch zu erreichen.
Bei einem Spreizdübel, wo der ring- oder rohrförmige
Endteil ein oder mehrere Anschlagsorgane aufweist
zum Hindern, dass der Spreizdübel so weit in ein gebohrtes Loch in einer Wand gedrückt wird, dass sein l?usseres Ende
in dem Loch ist, können die Anschlagsorgane nach der Erfindung dazu eingerichtet sein, abgeschlagen oder einwärts
gebogen werden zu können. Hierdurch wird erreicht, dass ein solcher Spreizdübel ohne weiteres in solchen
Fällen verwendet werden kann, wo es notwendig ist, den Spreizdübel ziemlich tief in einem Loch anzubringen.
Bei einem Spreizdübel, wo ein oder mehrere Sektoren des äusseren Teils an der Aussenseite auswärts gerichtete
Vorsprünge haben, können die Sektoren nach der Erfindung solche Vorsprünge ausschliesslich im Bereich des inneren
Teiles in der Ausgangstellung desselben haben. Hierdurch wird erreicht, dass die Sektoren beim Einsetzen des Dübels
nicht in eine solche Stellung gebogen worden, dass die Anziehung der beiden Dübelteile erschwert wird.
Die Vorsprünge können nach der Erfindung als Spitzen ausgebildet sein. Falls ein Loch, worin der Dübel ein-009884/0827
geführt wird, verhältnismassig klein ist, wird der obere
Teil der Spitze abgerieben werden. Die Spitzen können deshalb ohne Schade mit ziemlich grosser Höhe ausgeführt
werden, so dass sie mit der Lochwand eingreifen können, auch wenn das loch ziemlich gross ist.
Der Spreizdübel kann nach der Erfindung zwei oder mehrere paar von Vorsprüngen haben, wo die Vorsprünge in
jedem paar auf derselben Erzeugende der Aussenseite des Sektors liegen. Hierdurch wird eine besonders gute Wirkung
der Vorsprünge erreicht.
Die Vorsprünge können nach der Erfindung in der ITähe der Schlitzen zwischen den Sektoren liegen. Hierdurch
wird erreicht, dass Deformierung der Vorsprünge in Richtung gegen die Schlitze erfolgen kann.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele eines Spreizdübels nach der Erfindung gezeigt. In der
Zeichnung zeigt
Pig. I einen Spreizdübel einer ersten Ausführungsform, von der Seite gesehen, in einer Ausgangstellung,
Fig. 2 denselben in Längsschnitt,
Fig. 3 denselben in gespreizter freier Stellung, von der Seite gesehen,
Fig. 4 denselben in Längsschnitt,
Fig. 5 denselben in Längsschnitt in gespreizter Stellung, in einem Bohrloch mittels einer Schraube festgespannt,
Fig. 6 einen Spreizdübel einer anderen Ausführungsforra
in Längsschnitt,
Fig. 7 Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 einen äusseren Teil eines Spreizdübels einer 009884/0827
dritten Ausführungsforra, von der Seite gesehen, in einer
Ausgangsteilung,
Pig. 9 denselben in Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 einen inneren Teil mit angelenkter Schliessklappe,
Fig. 11 einen inneren Teil mit angelenkter Schliessklappe
einer anderen Ausführungsfoni, in Längsschnitt, und
Fig. 12 Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig.
Der in Fig. 1-5 gezeigte Spreizdübel besteht aus einem inneren Teil und einem ausseren Teil. Der innere
Teil ist mit 1 bezeichnet und ist aus Kunststoff, z.B. ziemlich hartem, vorzugsweise steif elastischem Kunststoff,
hergestellt, und zwar durch Spritzgiessen. Er hat eine konische Aussenseite 2, z.B. mit einem Scheiteloder
Konuswinkel 12°, und ein inneres zylindrisches Gewinde 3 für eine Maschinschraube. An der konischen
Aussenseite hat der innere Teil zwei Vorsprünge 4, die in Richtung gegen das breite Ende des Teils eine Endfläche
mit einer V-förmigen Vertiefung haben.
Der äussere Teil besteht gleichfalls aus Kunststoff und ist durch Spritsgiessen hergestellt. Er hat einen
Endflansch 5, einen kurzen rohrförmigen Endteil 6 und
zwei Sektoren 7 und 8, die sich Je über ungefähr 180° des
Umfanges erstrecken. Im Endteil 6 ist im Anschluss jeder der Schlitzen zwischen den beiden Sektoren ein ziemlich
grosses oder breites Loch vorgesehen, wodurch die Sektoren 7 und 8 mit dem oberen Teil des rohrförmigen Endteiles
6 durch schmale, leicht biegsame Verbindungsteile 009884/0827
verbunden sind. Die beiden Sektoren 7 und 8 haben an der Innenseite eine konische Fläche, die der Aussenseite des
inneren Teils 1 entspricht, während sie an der Aussenseite zylindrisch sind. Ihre konische Fläche kann vorteilhaft
eine grössere axiale Länge als die Länge des inneren Teils 1 haben. Der aussere Teil ist vorzugsweise
aus verhältnisnässig hartem, steif biegungselastischem
Kunststoff hergestellt. Die Schlitze zwischen den beiden Sektoren 7 und 8 sind mit einem Stück 9 mit einer Breite
entsprechend der Breite eines Vorsprunges 4 und einem schmaleren Endstück 10 ausgebildet. Der übergang zwischen
den Stücken 9 und 10 besteht aus einer scharfeckigen Kante ;:un Eingreifen neben einander in die V-förmige Vertiefung
des Vornnrunres 4.
Bei der Anwendung des Spreizdübels wird eine Schraube 11 benutzt. In der in Fig. 1 gezeigten, nicht-gespreizten
Stellung wird der Dübel in ein Bohrloch in einer Wand hineingesteckt. Der Dübel wird ^um Festspannen eines
nicht gozeirton Gegenstandes verwendet. Die Schraube 11
wird durch ein Loch in Gegenstand gesteckt, und wenn sie
gespannt wird, wird der innere Teil 1 axial auswärts im Verhältnis' zu den äusüeren Teil verschoben. Durch die Zusammenwirkung
zwischen der konischen Fläche des inneren Teils und den konischen Fläohen der Sektoren 7 und 8
werden die Sektoren auswärts gepresst und werden mit der Aussenseite sich fest an die Wand des Bohrlochs legen, so
dass ein kräftiger Reibungseingriff zum Hindern einer
Herausziehung des Dübels erreicht wird.
Der Konuswinkel ist so im Verhältnis zum Reibungskoeffizient zwischen dem inneren und dem äusseren Teil
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abgepasst, dass Selbstsperrung vorgesehen ist. Wenn die Schraube später herausgeschraubt wird, bleibt der Dübel
deshalb im Loch festsitzend. Falls es gewünscht wird, kann der Dübel indessen leicht dadurch ausgelöst werden,
dass die Schraube ein bisschen von der Anziehungsstellung zurückgeschraubt wird, wonach an den Kopf der Schraube
geschlagen wird. Hierdurch wird der innere Teil einwärts vorschoben, so dass die Spreizung aufgehoben wird, wonach
der Dübel aus dem Loch hinausgezogen werden kann.
Wenn der Dübel im Loch festgespannt wird, wird der innere Teil 1 zusammengedrückt werden, wodurch er um die
Schraube 11 festgespannt wird. Es hat sich herausgestellt, dass hierdurch eine sehr starke Schraubenverbindung erreicht
wird. Ferner wird die.Schraube an der betreffenden Strecke gegen Rost geschützt, so dass sie selbst nach
langer Zeit leicht auszuschrauben ist. Auf Grund der Festspannung gegen die Schraube ist diese gegen Losschütteln
gesichert.
Der in Fig. 6 und 7 gezeigte Spreizdübel entspricht hauptsächlich dem in Fig. 1-5 gezeigten. An der Kitte
jedes Sektors 7 und 8 ist ein längsverlaufender Schlitz
12 ausgebildet, der nra unteren Ende eine schräge Endkante
13 aufweist. In die Schlitze 12 ragen längliche Vorsprünge
14 hinaus, die am betreffenden Ende eine der Endkante entsprechende schräge Endkante aufweisen. Die Ausbildung
dient, wie die Ausbildung mit den Vorsprüngen 4 in der in Fig. 1-5 gezeigten Ausführungeform, zum Sichern, dass der
innere Teil nicht aus dem äusseren Teil hinausfallen kann, und dass die beiden Sektoren dicht gegen den inneren Teil
gehalten werden.
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Der in Pig. 8 und 9 gezeigte aussere Teil entspricht
hauptsächlich dem äusseren Teil bei der in Fig. 1-5 gezeigten Ausführungsform. Die Sektoren 7 und 8 haben indessen
hier in der Nähe der Schlitze zwischen den Sektoren vier paar auf derselben Erzeugende angeordnete hinausragende
Spitzen 15. Beim Einsetzen des Spreizdübels in ein Bohrloch einer Wand werden die Spitzen 15 gegen
die Wand des Loches schleifen. Falls das loch verhältnismässig
klein ist, werden die Spitzen etwas abgerieben. Wenn die Anziehung beginnt, werden die Spitzen einen Beginnreibungswiderstand
zum Ingangsetzen der Spreizung bewirken. Dieses hat besondere Bedeutung, wenn der Dübel
tief in einem Loch festgespannt werden soll.
In Fig. 10 ist eine geänderte Ausführungsform des inneren Teils des in Fig. 1-5 gezeigten Spreizdübels gezeigt«
Beim Spritzgiessen ist der innere Teil mit einem biegsamen Gelenkband 16 ausgebildet worden, das sich von
einer konischen Endfläche 17 an der Ecke zwischen dieser und der konischen Aussenseite 2 hinaus erstreckt, und mit
einem von dem Gelenkband getragenen Schliessdeckel 18. Der Deckel 18 kann, bei Biegung des Gelenkbandes 16, in
eine dazu passende öffnung 19 mit einer rundverlaufenden Schliesskante 20 eingeführt werden. Wenn der Schliessdeckel
in der Öffnung 19 eingeführt ist, wird Eindringen von Bohrmehl in das Gewinde 3 des inneren Teils verhindert.
Wenn die Schraube 11 durch den inneren Teil hindurch geschraubt wird, wird sie den Schliessdeckel wegschieben,
aber weil er an den inneren Teil angelenkt ist, besteht kein Gefahr, dass er verlorengehen soll, z.B. während
Manipulation vor dem Einsetzen in das Loch. .;
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In Pig. 11 und 12 ist eine andere geänderte Auaführungsform
des inneren Teils des in Pig. 1-5 gezeigten Spreizdübels gezeigt. Beim Spritzgiessen ist der Teil mit
einem Gelenkband 21 ausgebildet worden, das sich von dem Ende der konischen Aussenseite 2 erstreckt, und einem von
dem Gelenkband getragenen Schliessdeckel 22, der linsenförmigen Querschnitt hat. Der Teil hat, ausserhalb dem
Ende der konischen Aussenseite 2, einen konischen Schulter 23 und einen axial ausragenden Kragen 24, worin eine Ausnehmung
25 für das Gelenkband ausgebildet ist. Die Innenseite des Kragens 24 ist hinterschnitten. Der Deckel 22 ·.
kann, unter Biegung des Gelenkbandes 21, in die öffnung des Kragens 24 eingeführt werden, indem das Gelenkband
hierbei in die Ausnehmung 25 aufgenommen wird. Die Einführung des Deckels 22 in die öffnung erfolgt leicht auf
Grund der linsenförmigen Ausbildung, z.B. durch Anschlag gegen eine ebene Fläche. Hierdurch wird ein automatisches
Schliessen des Deckels erleichtert. Der Deckel wirkt in derselben Weise wie der in Pig. IO gezeigten.
Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiele sind nur Beispiele, und im Rahmen der Erfindung sind verschiedene
Variationen denkbar.
Claims (11)
1. Spreizdübel von der Art, die einen inneren Teil aufweist, der eine konische Aussenseite hat, und einen
äusseren Teil, der eine konische Innenseite hat, und wo die beiden Teile dazu eingerichtet sind, axial im Verhältnis
zu einander mittels einer Schraube gespannt zu werden,
so dass die Aussenseite dee äusseren Teils auswärts ge-009884/0827
presst wird, und wo der äussere Teil mit einem ring- oder rohrförmigen Endteil ausgebildet ist und mit von diesem
axial verlaufenden auswärts "biegsamen Sektoren, worauf die konische Fläche ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sektoren mit dem ring- oder rohrförmigen Endteil mittels elastisch federnder Verbindungsteile
verbunden sind, die dazu eingerichtet sind, in ungespanntcm Zustand die Sektoren in hauptsächlich axialer Stellung
su halten, und dass die Sektoren und der innere Teil mit einander zusammenwirkende Organe zum Hindern der Bewegung
den inneren Teils "aus dem äusseren Teil hinaus beim Ende
entgegengesetzt dem ring- oder rohrförmigen Endteil ausweisen.
2. Spreizdübel nach dein Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass auch die Sektoren elastisch federnd sind, inder. sie aus steifen federnden ILaterial bestehen.
3. Spreizdübel nach dem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekonnzeichnet,
dass die Organe der Sektoren und des inneren Teile sun Hindern einer Bewegung des inneren Teils aus
der. äuoscren Teil hinaus nit Unter- oder Hintersclineidung
in solcher Woisc ausgebildet sind, dass eine Verschiebung
der beiden Teile entgegengesetzt der Anzugsrichtung 'dazu wirkt, die Sektoren einwärts gegen den inneren Teil zu
ziehen.
4. Spreizdübel nach dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Teil bei jeden der Schlitze zwischen
den Sektoren einen Schliessvorsprung aufweist, der in den Schlitz hinausragt und an der axial weg von den ring-
oder !"olirförnigen Endteil wendenden Endfläche eine V-förmige
Vertiefung hat, und dass die Schlitze zwischen den
009884/0827 BADORIGiNAL
Sektoren des Susseren Teils mit unter- oder hintergeschnittenen Kantenparteien ausgebildet sind, die zum
Eingreifen mit je einer Hälfte der V-förmigen Vertiefung ausgebildet sind.
5. Spreizdübel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Konuswinkel des
inneren und des äusseren Teils eine solche Grosse, z.B.
12°, im Verhältnis zum Reibungskoeffizient zwischen den beiden konischen Flächen hat, dass bei Anziehen des
Dübels Selbstsperrung erreicht wird.
6. Spreizdübel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, wo der ring- oder rohrförmige Endteil ein oder mehrere
Anschlagsorgane aufweist zum Hindern, dass der Spreizdübel so weit in ein gebohrtes Loch in einer Wand gedrückt
wird, dass sein äusseros Ende in dem Loch ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschiageorgane dazu
eingerichtet sind, abgeschlagen oder einwärts gebogen werden zu können.
7. Spreizdübel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, wo ein oder mehrere Sektoren des äusseren Teils an
der Aussenseite auswärts gerichtete Vorsprünge haben, dadurch gekennzeichnet, dass die Sektoren solche Vorsprünge
ausschliesslich im Bereich des inneren Teils in der Ausgangstellung
desselben haben.
8. Spreizdübel nach dem Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge als Spitzen ausgebildet sind.
9. Spreizdübel nach dem Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
dass er ewei oder mehrere paar auf derselben Erzeugende der Aussenseite des Sektors liegen.
10. Spreizdübel nach einem oder mehreren der Ansprüche
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7-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge in der
Nähe der Schlitzen zwischen den Sektoren liegen.
11. Spreizdübel ganz oder teilweise wie gezeigt oder "beschrieben.
für: L. A. Mortens en
009884/0827
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