DE1744044U - Gepaeckablage. - Google Patents
Gepaeckablage.Info
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- DE1744044U DE1744044U DE1957B0028612 DEB0028612U DE1744044U DE 1744044 U DE1744044 U DE 1744044U DE 1957B0028612 DE1957B0028612 DE 1957B0028612 DE B0028612 U DEB0028612 U DE B0028612U DE 1744044 U DE1744044 U DE 1744044U
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D37/00—Other furniture or furnishings
- B61D37/003—Other furniture or furnishings luggage rack and umbrella-stand for rail vehicles
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Description
- "Gepäckablage" Gepäckablagen, wie sie insbesondere in Eisenbahnwagen und Omnibussen verwendet werden, enthalten meist eine waagerechte, längsverlaufende Tragstange aus Stahlrohr, an der die zur Unterstützung der Gepäckstücke dienenden Teile, beispielsweise Querstreben. Sprossen oder auch ein Netzgeflecht, in geeigneter Weise befestigt sind. Zum Ansohluss der Gepäckablage an die Wand dienen dabei Sockel mit Bohrungen, durch die die Tragstange hindurch gesteckt wird.
- Die zur Festlegung der Stange im Sockel dienende Versohraubung kann dabei zugleich zur Befestigung einer in den Sockel gesteckten Querstange dienen. Gepäckablagen dieser grundsätzlichen Bauart haben sich wegen der Einfachheit des Zusammenbaues und der illögliohkeit, die Befestigungsmittel an versteckter Stelle unterzubringen, durchaus bewährt.
- Damit sich die Verschraubungen zwischen Tragstange und Sockel unter den ständigen Stössen, Vibrationen und Erschütterungen im Fahrbetrieb nicht lösen, muss auf genaue Passung zwischen Tragstange und Sookelbohrung geachtet werden. Ohne gute Passung fehlt die für eine rüttelsichere Verbindung nötige satte Berührung zwischen den Teilen über eine relativ grosse Fläche. Das erfordert erheblichen Aufwand an Genauigkeit in der Fertigung. Aber auch genaue Passung zwischen Stange und Sockelbohrung liefert nicht immer befriedigende Ergebnisse. Denn infolge der Verspannungen und Formänderungen, die sich während des Fahrens vom Fahrzeugkörper auf die Gepäckablage übertragen, sind geringfügige Drehungen der Stange in den Bohrungen unvermeidlich. Die damit verbundenen kleinen Verschiebungen zwischen aufeinanderliegenden Metallflächen machen sich als quietschende Geräusche bemerkbar. Die Befestigung der Stange im Sockel stellt daher nach wie vor gewisse Probleme.
- Bei der Gepäckablage nach der Neuerung, die im grundsätzlichen Aufbau mit der vorstehend beschriebenen Gepäckablage Ubereinstimmt, wird auf genaue Passung zwischen Tragstange und Sockelbohrung bewusst verzichtet. Die Tragstange erhält mithin über ihre ganze Länge einen Aussendurchmesser, der nicht unbeträchtlich kleiner ist als der Innendurchmesser der Bohrung. Der zwischen Bohrung und Stange bleibende Ringraum wird gemäße der Neuerung durch ein hüleenftirmigea Futter ausgefüllt, das aus einem Material relativ geringer Härte besteht, einem Material also, das weicher ist als der Werkstoff, aus dem Sockel und Stange gefertigt sind. Insbesondere kann für das Futter Kunststoff verwendet werden.
- Bei der neuen Raumform werden die Spannkräfte der Verschraubung nicht unmittelbar von der Stange auf den Sockel, sondern Uber das zwischen beiden Teilen liegende Futter übertragen. Zufolge der geringen Härte des Futters wird eine satte Ablage erzielt. Kleine Drehungen der Stange in der Bohrung werden ohne quietschende Geräusche durch das butter aufgenommen.
- Besteht das Futter aus nichtmetallischem Werkstoff, so verhindert es zugleich Korrosion durch elektrolytische Wirkungen, wie sie sonst insbesondere dann schwer zu vermeiden sind, wenn die Stange verchromt ist, jedoch vollständig entfallen, wenn der Überzug der Stange durch das nichtmetallische Futter elektrisch vom Sockel getrennt ist, elektrochemische Wirkungen also nicht eintreten können.
- Dient die Verschraubung zugleich zur Festlegung einer quer in den Sockel gesteckten Stange, so erhält das Futter Löcher fUr den Durchtritt der Schraube, die vorteilhaft so bemessen werden, dass der Schraubenkopf unmittelbar an der metallischen Außenfläche der Tragstange anliegt, das Futter beim Anziehen also sich nicht zu zerquetschen vermag.
- Das mutter kann aus einem einzigen StUck in Form einer längsgeeohlitzten Hülse bestehen. Stattdessen können auch Futter in Form von zwei ainander gleichen Schalen verwendet werden, Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungbeispiele der Neuerung, und zwar zeigen Fig. 1 eine Ansicht eines Teiles einer Gepäckablage von oben, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. l,
Fi. 4 bis 6 drei verschiedene AusfUhrungsformen des Futters in perspektivischer Darstellung.Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2 und - Die Gepäckablage nach Fig. 1 besteht aus einer durch Sockel 10 gesteckten Tragstange 11, einem zu dieser Stange parallel laufenden Längsholm 12 mit abgebogenen Enden 13, Querstreben 14 und Sprossen 15, die quer zu der Stange 11 und dem Holm 12 verlaufen. Die querstreben 14 und die Enden 13 sind in die Sockel 10 gesteckt und dort mit der Tragstange 11 verbunden, wie im einzelnen aus Fig. 2 und 3 hervorgeht. Die Teile 11 bis 15 bestehen zweckmäßig durchweg aus Stahlrohr.
- Gemäss Fig. 2 und 3 ist in das rückwärtige nde der Querstrebe 14 eine Scheibe 16 mit einer Gewindebohrung 17 fest eingesetzte Die Tragstange 11 weist zwei Querbohrungen 18 und 19 für eine Schlitzschraube 20 auf, die nach dem Einstecken der Rohre 11, 14 in den Sockel 10 von der rückwärtigen Sockelfläohe 21 her durch eine Ausnehmung 22 eingeschraubt wird.
- Der Aussendurchmesser d der Stange 11 ist kleiner als der Innendurchmesser D der Sookelbohrung 23, durch die die Stange 11 gesteckt wird, Der zwischen beiden Teilen bleibende Ringraum wird durch ein Futter 24 ausgefüllt, das am besten aus einer ein-oder mehrteiligen Hülse aus Kunststoff besteht. Beim Anziehen der Schraube 20 wird die Stirnfläche der Stange 14 fest gegen das Futter 24 gezogen.
- Zugleich wird das Futter zwischen der Stange 11 und der Bohrung 23 unter Pressung gesetzt.
- Das Futter kann gemäss Fig. 2 bis 4 aus zwei halbzylindriaohen Schalen 25 mit Löchern 26 bestehen, die so bemessen sind, dass der Kopf 27 der Schraube 20 sich unmittelbar auf die Aussenfläche der Stange 11 legt, das Futter also nicht zerquetscht, Die Löcher 26 brauchen nicht gemäas Fig. 4 in der Teilfuge der Schalen zu liegen, können vielmehr auch gemüse Fig. 5 angeordnet werden. In Fig. 5 ist angenommen, das die Stange 11 abweichend von Fig. 2 bis 4 einen mehr oder weniger ovalen Querschnitt hat. Diesem Querschnitt entsprechend sind die Schalen 26 nach Fig. 5 geformt.
- Das Futter kann gemäß Fig. 6 auch aus einer aus einem StUck gefertigten Hülse 29 mit einem Längsschlitz 30 bestehen. Bei der Bemessung der Schalen 25, 28 und der' Schlitzweite bei 30 wird zweokmässig darauf geachtet, daß nach dem Zusammenbau noch ein Schlitz übrigbleibt, wie er bei 31 in Fig. 3 erkennbar ist.,
Claims (1)
- SchutzansprUche t 1.) Gepäckablage mit mindestens einer waagerechten, längsverlaufenden Tragstange, insbesondere aus Rohr, für die zur Stützung der Gepäckstücke dienenden Teile, insbesondere Querstreben und Sprossen, bei der die Tragstange durch Bohrungen von Befestigungssockeln gesteckt und mit diesen mittelbar oder unmittelbar verschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (11) über ihre ganze Länge einen Durchmesser (d) besitzt, der kleiner ist als der Durchmesser (D) der Sockelbohrungen (23), und daß der Ringraum zwischen Stange (11) und Sockel (10) durch ein hülsenförmiges Futter (24) ausgefüllt ist, dessen Werkstoff von geringerer Härte ist als der Werkstoff des Sockels und der Tragstangen 2.) Gepäckablage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das futter (24) aus nichtmetallischem Werkstoff besteht.3.) Gepäckablage nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Tragstange innerhalb des Sockels durch eine Schraube mit dem Stirnteil einer in den Sockel gesteckten Querstange oder-strebe verbunden ist, d g e k e n n z e i c h n e t , daß das hulsenförmige Futter (24) mit einander gegenüberliegenden Löchern (26) für den Durchtritt der Schraube (20)
aus einem Stück gefertigten und mit Längsschlitz (30) versehenen Hülse (29) besteht.versehenist. 4.) Gepäckablage nach einem der AnsprUche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das futter (24) von einer g e k e n n z e i o h n e t, daß das Futter (24) aus zwei einander gleichen Schalen (25,28) besteht.5 ?) Gepäckablage nach einem der AnsprUche 1 bis 3, dadurch
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957B0028612 DE1744044U (de) | 1957-02-20 | 1957-02-20 | Gepaeckablage. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1957B0028612 DE1744044U (de) | 1957-02-20 | 1957-02-20 | Gepaeckablage. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1744044U true DE1744044U (de) | 1957-05-02 |
Family
ID=32740257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957B0028612 Expired DE1744044U (de) | 1957-02-20 | 1957-02-20 | Gepaeckablage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1744044U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2486005A1 (fr) * | 1980-07-02 | 1982-01-08 | Talbot Waggonfab | Porte-bagages pour vehicules, notamment ferroviaires |
| EP2626272A1 (de) * | 2012-02-07 | 2013-08-14 | Bombardier Transportation GmbH | Befestigungsvorrichtung mit Steckelement für eine Gepäckablage, sowie Gepäckablage für einen Schienenfahrzeugwagen |
-
1957
- 1957-02-20 DE DE1957B0028612 patent/DE1744044U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP2626272A1 (de) * | 2012-02-07 | 2013-08-14 | Bombardier Transportation GmbH | Befestigungsvorrichtung mit Steckelement für eine Gepäckablage, sowie Gepäckablage für einen Schienenfahrzeugwagen |
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