DE1740198U - Tonabnehmersystem fuer sprechmaschinen. - Google Patents
Tonabnehmersystem fuer sprechmaschinen.Info
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- DE1740198U DE1740198U DEE7883U DEE0007883U DE1740198U DE 1740198 U DE1740198 U DE 1740198U DE E7883 U DEE7883 U DE E7883U DE E0007883 U DEE0007883 U DE E0007883U DE 1740198 U DE1740198 U DE 1740198U
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25J—MANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
- B25J15/00—Gripping heads and other end effectors
- B25J15/06—Gripping heads and other end effectors with vacuum or magnetic holding means
- B25J15/0616—Gripping heads and other end effectors with vacuum or magnetic holding means with vacuum
Landscapes
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- Robotics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Compression Or Coding Systems Of Tv Signals (AREA)
Description
RA.007 953—7.1.57
,ν^«^,« κ*«1ι **& 41 Januar 195? Ks
Gesellschaft m.b.H. PA-Stb./Su, Aktenzeichens E 7883/42g Gm
Tonabnehmersystem für Spreohmasohinen
Die Neuerung betrifft ein zwischen zwei Lagerstellen umschaltbar gehaltertes Tonabnehmersystem für Sprechmaschinen, bei dem an einem
Abtastorgan in Längsrichtung des Tonabnehmers hintereinander zwei·
wahlweise In^ ihre Abtaststellungen zu bringende Abtastspitzen angeordnet
sind.
Bs sind Tonabnehmer mit umsohaltbarem Tonabnehmersystem bekannt, bei
dem die beiden Abtastspitzen an einem Abtastorgan in der erwähnten
Weise angeordnet sind; jedoch ist zumeist die Abtaststellung beider
Abtastspitzen sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Ebene verschieden. Dieser Unterschied der Abtaststellungen erschwert zusätzlich
die Ausbildung der Tonarmsteuerung, Besonders bei Schallplatten kleinen Durchmessers fällt es ins Gewicht, ob zwei wahlweise
umschaltbare Abtastspitzen ihre Arbeitsstellung an der gleichen Stelle haben oder nicht.
Derartige Schwierigkeiten treten bei den bekannten Tonabnehmersystemen,
deren beide Abtastspitzen an getrennten Abtastorganen angeordnet sind, nicht suf. Bei diesen Systemen genügt lediglich eine
Drehung von 18o Grad um eine horizontale oder annähernd vertikale Achse, und die Abtastspitze, die bisher außer Betrieb gewesen ist,
hat genau den Platz der anderen zuvor in der Arbeitsstellung befindlichen
Abtastspitze eingenommen.
.
Noch einfacher ist das Problem bei einem weiteren bekannten Tonabnehmersystem
gelöst. In ihm sind die beiden Abtastepitzen an einem U
Längsrichtung des Tonarms angeordneten and als Drehachse aasgebildeten Abtastorgan nebeneinander and radial rom Drehpunkt aus. angebraöir
wobei sie einen kleinen Winkel einsehliessen. Es bedarf also lediglioh
einer Drehung um diesen Winkel und die in der Ruhestellung befindliohe Abtastspitze 1st an die Stelle der anderen gerüokt.
Bei Tonabnehmersystsmen aber, die um eine horizontale q.uer zur
Längsrichtung des Tonabnehmers angeordnete Aohse kippbar sind, gestaltet sloh die Erfüllung der Forderung gleicher Abtaststellung
wesentlich schwieriger. Das Kriterium ist dabei, daß der Berührungspunkt der sieh in Abtaststellung befindenden Abtastspitze genau
unter dem gehäusefesten Drehpunkt des Systems befinden mußj das heißt, der Kreisbogen, den die Abtastspitzen beim Umschalten beschreiben
i muß von der Plattenoberfläche tangiert werden. Hiermit
ist aber gleichzeitig der minimale Abstand beider Abtastspitzen voneinander festgelegt? denn die sieh in ihrer Buhestellung befindende
muß in einer Entfernung von der Platte gebracht werden, in der sie vor einem Eingriff mit dän Tonrillen sioher ist. Je tiefer
nun der gehäusefeste Drehpunkt, das heißt, je kleiner der Radius
des erwähnten Kreisbogens gehalten werden kann, desto geringer läßt sich der Abäband zwischen den Abtastspitzen ausführen.
Häufig allerdings verbieten konstruktive Gründe oder die Rücksicht
auf ein leichtes Auswechseln des Systems eine derartige tiefe Anordnung des gehäusefesten Drehpunktes. Damit ergäbe sich ;jedoch
ein Abstand zwischen den Abtastspitzen, der das Abtastorgan zu einer solchen relativ großen schwingenden Masse anwachsen ließe,
daß empfindliche akustische Mängel aufträten. Eine bekannte Aus-
- 3 - ■
führung eines Tonabnehmers ,erfüllt einen feil der Forderung, nämlicl
gleiche Abtaststellung in horizontaler Höhe. Dabei ist die gehäusefeste
Drehachse, die zugleich das eineige"Lager des Systems darstellt,
sehr tief angeordnet* jedoch nicht tief genug, um bei dem
aus akustischen Erwägungen klein gewählten Abstand der Abtastspitzen auch eine Übereinstimmung der Abtaststellungen in vertikale]
Ebene zu gewährleisten.
Die Neuerung umgeht die Schwierigkeit, einen gehäusefesten Drehpunki
sind
tief anordnen 2U müssen} denn es 4e* neuerungsgemäß beide Lagersteilen
zueinander und relativ zum Tonarm beweglich und jede der
LagersteHeη beschreibt eine vorgeschriebene Bahn, wobei jeweils
ein Ende der Bahn des einen Lägers dem entsprechenden Ende der Bahn
des anderen Lagers derart zugeordnet ist, daß sich die durch Umschaltung erreichbaren Arbeitsstellungen'beider Abtastspitzen
weder in der horizontalen noch in der vertikalen Ebene unterscheidet
Damit stellt sich noch der besondere Vorteil ein, daß beim Ermitteli
des Plattendurchmessers mittels einer den Tonabnehmer tragenden und von der Plattentellerdrehzahl nach außen beförderten Transportrolle
die Fallhöhe von der Abtastspitze auf die Plattenoberfläche stets gleich, also unabhängig von der Schaltstellung des Tonabnehmersyster
ist.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Neuerung sind die beiden
Lagerstellen des Tonabnehmersystems in Hüten, Schlitzen oder anderer
Führungsbahneη angeordnet, wobei die Enden dieser Führungsbahnen
derart aufeinander abgestimmt'sind, daß sich die durch Umschaltung
erreichbaren Abtaststellungen beider Abtastspitzen an derselben Stelle befinden*
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Lageratellen
des Tonabnehmersystemss an den Enden von im Tonabnehmer schwenkbar
gelagerten Sohwenkorganen, beispielsweise. Hebeln, angeordnet, wobei
die Länge der Schwenkorgane und die Anordnung ihrer Lagerungen im
Tonabnehmer derart gewählt sind, daß sioh die Abtaststellungen beide
Abtastspitzen an der gleichen Stelle ergeben.
Man kann aber auch eine der beiden Lagerstellen in Sohlitzen oder
Nuten führen* die beispielsweise in die Gehäusewand des Tonabnehmers
eingearbeitet sein können, während die andere das Ende eines sohwenkbar gelagerten Hebels bildet.
Die Neuerung ist im folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
Die IPigttr zeigt eine Haltevorrichtung 1 eines in zwei Schaltstellungen
umschaltbaren Tonabnehmersystems 2. Die Haltevorrichtung 1 kann in einem nioht dargestellten Tonabnehmer durch Klemmen oder
Tersohrauben befestigt werden* Das mit zwei Abtastspitzen 3 und 4
versehene Tonabnehmersystem 2 ist einerseits in dem maulförmig
ausgebildeten Hebelende 5 eines Schalters 6, andererseits in einem
als Teil eines Sohneidenlagers geformten Ende 7 einet drehbar
in der Haltevorrichtung 1 gelagerten Schwenkhebels 8 gelagert. Gegen den Schwenkhebel 8 drückt ständig eine Drehfeder 9. Der
Schalter 6 ist in der Haltevorrichtung 1 bei Io drehbar angeordnet.
Seine Schaltstellungen sind durch die beiden Anschläge 11 und 12 festgelegt.
Das Tonabnehmersystem 2 ist in seinen beiden möglichen. Schaltstellungen
gezeichnet. In der unteren, ausgezogenen Schaltstellung befindet sich die Abtastspitze 4 für Mikrorillen mit der Schall-
— 5 —
plattenoberfläohe 15 i& Eingriff. Sollen Sehallplatten mit Normalriilen
abgespielt werden» so muß das ionabnehmersystem 2 über den '
nicht dargestellten Sohaltarm dee Sohalters 6 in die obere, strichpunktierte
lage gebracht werden, damit die eigene für diese Rillenart vorgeseheße Abtastspitze 3 in ihre Abtaststeilung gelangt.
Beim Umschalten wird der Schwenkhebel 8 gegen, die Kraft der Drehfeder
9 rersQhwenkti- Dabei iibersohreitet die Lager stelle 5 des
Schalthebels die Verbindung»linie der gehäasefeeten Lagerung Io mit
dem sohneidenförmigeüL Lager 7 des ionabnehmersyetems» dae kurz danaoh,
von der Kraft der Drehfeder 9 getrieben» in seine neue Schaltsteilung sohnappt. Der Schalter β liegt nun gegen den oberen
Anschlag 12. Die Länge des Schwenkhebels 8 und des Lagerhebels des Sohalters β sowie die relative Zuordnung der gehäusefesten ^agerstalle
beider Hebel sind nun derart gewählt, daß die Abtastspitze 3
genau in die Lage gelangt» in der die Abtastspitse 4 sich auvor
befunden hat« Damit ist die Öewähr gegeben, daß sioh die Abtaststellungen
beider Abtastspitzen weder in der horizontalen noch in der vertikalen Ebene unterscheiden«
Claims (6)
1. Zwischen zwei Lagerstellen umschaltbar.gehaltertes Tonabnehmersystem
für Spreohmaschinen, bei dem an einem Abtastorgan in
Längsriohtung des Tonabnehmers hintereinander zwei wahlweise
in ihre Abtaststellungen zu bringende Abtastspitzen angeordnet sind, daduroh gekennzeichnet, daß beide Lagerstellen zueinander
und relativ zum Tonarm beweglich sind, daß jede der Lagerstelle eine vorgeschrieben© Bahn beschreibt, wobei jeweils ein lade
der Bahn des einen Lagers dem entsprechenden Ende der Bahn x des anderen Lagers derart zugeordnet ist, daß sich die durch
Umschaltung erreichbaren Arbeitsstellungen beider Abtastspitze*}
weder in der horizontalen noch in der vertikalen Ebene unterscheiden
2. Tonabnehmer naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet* daß die
beiden Lager»teilen des Tonabnehmersystems in Nuten, Schlitzen
oder anderen FUhrungsbahnen angeordnet sind, wobei die Enden
dieser FUhrungsbahnen derart aufeinander abgestimmt sind, daß
sich die durch Umschaltung erreichbaren Abtaststellungen beider Abtastspitzen an derselben Stelle befinden.
3. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Lagerstellen des Tonabnehmersystems an den Enden von im Tonabnehmer schwenkbar gelagerten Sohwenkorganen, beispielsweise
Hebeln, angeordnet sind, wobei die Länge der Sohwehkorgaj
and die Anordnung ihrer Lagerangen im Tonabnehmer derart gewählt
sind, daß sioh die Abtastetellungen beider Abtastspitzen
an der gleichen Stelle ergeben«
4. Tonabnehmer nach einem der Anspräche 1 bis 3, dadaroh gekennzeichnet,
daß eine der beiden Lagersteilen in Schlitzen oder Waten geführt ist, die beispielsweise in die G-ehäusewand des
Tonabnehmers eingearbeitet sein können, während die andere das Ende eines schwenkbar gelagerten Hebels bildet,
5. Tonabnehmer naoh einem der Anspräche 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet,
daß Federn, vorzugsweise Drehfedern, vorgesehen sind, die aaf eine der Lagerungen des Tonabnehmersystema oder auf
das System selbst derart einwirken, daß es stets nur in einer der beiden Schaltstellungen gehalten wird.
6. Tonabnehmer naoh einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das mit zwei Abtastspitzen (.3 and 4) versehene
umschaltbare Tonabnehmersystem (2) an zwei Lagerstellen gehaltert
ist, die beide an schwenkbar am Tonabnehmer oder an . einer gesonderten Haltevorrichtung (l) gelagerten Hebeln (6,8)
angeordnet sind, wobei der eine Hebel (8) ständig unter der
Einwirkung einer Drehfeder (9) gehalten wird, während der andere ala Schalter (6) aasgebildet ist, dessen Lagerstelle (5
des Tonabnehmersystems (2) bei jeder Umschaltung die Terbindungslinie
der unter Pederspannung stehenden Lagerstelle
mit der gehäusefesten Lagerung (lo) des Schalters überschreitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE7883U DE1740198U (de) | 1955-12-14 | 1955-12-14 | Tonabnehmersystem fuer sprechmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE7883U DE1740198U (de) | 1955-12-14 | 1955-12-14 | Tonabnehmersystem fuer sprechmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1740198U true DE1740198U (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=32721967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE7883U Expired DE1740198U (de) | 1955-12-14 | 1955-12-14 | Tonabnehmersystem fuer sprechmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1740198U (de) |
-
1955
- 1955-12-14 DE DEE7883U patent/DE1740198U/de not_active Expired
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