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DE1572406C - Tonbandgerät für mehrere, auf einem Tonband parallel verlaufende Aufzeichnungsspuren - Google Patents

Tonbandgerät für mehrere, auf einem Tonband parallel verlaufende Aufzeichnungsspuren

Info

Publication number
DE1572406C
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Authority
DE
Germany
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cams
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Norman Haiesowen Worcestershire Lane (Großbritannien)
Original Assignee
Bsr Ltd., Old Hill, Staffordshire (Grossbritannien)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Tonbandgerät für mehrere, auf einem Tonband parallel verlaufende Aufzeichnungsspuren, bei dem das Band an einem Tonkopf vorbeiläuft, welcher zur Ausrichtung auf eine andere Spur quer zur Laufrichtung und parallel zur Oberfläche des Bandes bewegbar ist, wobei für diese Bewegung des Tonkopfes unterhalb desselben eine Nockenscheibe um eine Achse drehbar gelagert ist, deren Nocken einen mit dem 'Tonkopf verbundenen Ansatz unterhalb des Kopfes heften oder senken.
Mit Nockenscheiben arbeitende Verstellvorrichtungen für Tonköpfe bieten infolge ihrer geringen
ίο Anzal von Einzelteilen den Vorteil einer einfachen und robusten Bauweise. Es ist außerdem mit Hilfe dieser Nockenscheibe und des mit dem Tonkopf verbundenen Ansatzes unterhalb des Tonkopfes möglich, letzteren innerhalb kürzester Zeit zu senken oder zu heben und präzise auf eine bestimmte Spur einzurichten, so daß der Abspiel- oder Aufnahmevorgang praktisch nicht unterbrochen bzw. diese Unterbrechung auf ein Minimum reduziert wird.
Der bekannten, an sich vorteilhaften, mit einer Nockenscheibe arbeitenden Verstellvorrichtung haftet jedoch der Nachteil an, der darin besteht, daß es ,außerordentlich schwierig ist, mit einfachen Mitteln , eine Spuranzeigeeinrichtung vorzusehen, welche die Spur anzeigt, auf welche der Tonkopf zu einem bestimmten Zeitpunkt eingestellt ist. Einfache Tonbandgeräte, welche heutzutage in großen Serien hergestellt werden, weisen deshalb keine Spuranzeigeeinrichtungen auf, weil diese für derartige möglichst billig herzustellende Geräte viel zu aufwendig wären. Ein Fehlen derartiger Spuranzeigeeinrichtungen ist jedoch bei der Handhabung von Mehrspur-Tonbandgeräten äußerst lästig, da der Tonkopf sehr leicht auf eine falsche Spur eingestellt und beispielsweise beim Löschen oder Überspielen sehr schnell ungewollt eine bereits bestehende Aufnahme gelöscht werden kann.
Gemäß einer anderen bekannten Verstellvorrichtung für Tonköpfe ist es zwar bekannt, diese mit einer Anzeigeeinrichtung zu versehen, jedoch läßt sich diese Anzeigeeinrichtung nicht in Verbindung mit einer Nockenscheibe verwenden. Diese bekannte Verstellvorrichtung ist Bestandteil eines Präzisions-Tonbandgerätes und enthält eine aufwendige, aus vielen Einzelteilen bestehende Hebe- und Senkvorrichtung, deren Hauptbestandteil eine Gewindespindel bildet, durch welche ein langsames und besonders präzises Auf- und Abbewegen des Tonkopfes möglich ist. Die mit dieser bekannten Tonkopf-Verstellvorrichtung zusammenarbeitende Anzeigeeinrichtung läßt sich — wie bereits erwähnt — in Verbindung mit einer Nockenscheibe nicht verwenden. Eine Verwendung der aus vielen Einzelteilen bestehenden bekannten Verstellvorrichtung einschließlich der Anzeigeeinrichtung an Stelle einer eine Nockenscheibe aufweisenden Verstellvorrichtung ist jedoch aus Kostengründen nicht möglich, da die in größeren Serien herzustellenden Tonbändgeräte möglichst billig sein sollen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
ein Tonbandgerät, dessen Tonkopf mittels einer Nokkenscheibe gehoben oder gesenkt wird, mit einer zuverlässig und präzise arbeitenden Spuranzeigeeinrichtung zu versehen, welche aus verhältnismäßig wenigen Einzelteilen besteht und deshalb mit einem möglichst geringen Kostenaufwand hergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß an derselben Nockenscheibe eine den
Nocken für die Tonkopfbewegung entsprechende zweite Nockenbahn vorgesehen ist, die auf ein schwenkbar gelagertes, vorzugsweise federbelastetes,. mit einem Abschnitt die zweite Nockenbahn abtastendes Übertragungsglied wirkt, von dem ein seitlich neben dem Tonkopf außen am Tonbandgerät angeordnetes, mit einer Skala versehenes Spuranzeigeelement betätigbar ist. Die Spuranzeigeeinrichtung entsprechend dem erfindungsgemäßen Tonbandgerät besitzt im Verhältnis zum bekannten Tonbandgerät, dessen Tonkopf-Verstellvorrichtung eine Nockenscheibe aufweist, im wesentlichen nur zwei zusätzliche Teile, nämlich das auf der zweiten Nockenbahn gleitende und diese abtastende Übertragungsglied und damit einer Skala versehene Spuranzeigeelement, da die Nockenscheibe ohnehin vorhanden und Bestandteil der Verstellvorrichtung des Tonkopfes ist. Die erfindungsgemäße Spuranzeigeeinrichtung ermöglicht es also nicht nur, bei Tonbandgeräten mit einer einfach und robust aufgebauten Verstellvorrichtung, deren Hauptbestandteil eine Nockenscheibe ist, die jeweilige Spur zu erkennen, sondern die Anzeigeeinrichtung selbst ist darüber hinaus einfach und zweckmäßig ausgebildet. Diese ist besonders einfach und mit einem geringen Kostenaufwand herzustellen, was für Tonbandgeräte, die preiswert in großen Serien hergestellt werden sollen, von besonderer Bedeutung ist. Auch die Zuverlässigkeit bzw. Betriebssicherheit der Anzeigevorrichtung des erfindungsgemäßen Tonbandgerätes ist außerordentlich hoch, da nur wenige Einzelteile verwendet werden, so daß ein Verklemmen, Verkanten oder ähnliche, aus vielen Einzelteilen resultierende Defekte kaum zu befürchten sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Nocken der zweiten Nockenbahn über den Umfang der Nockenscheibe verteilt angeordnet und erstrecken sich in etwa radialer Richtung bezüglich der Drehachse der Nockenscheibe und bezüglich der kreisförmig verlaufenden Nockenbahn, durch welche das Heben und Senken des Tonkopfes vorgenommen wird, nach außen.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ) besteht darin, daß zwei aufeinanderfolgende Sätze, bestehend aus den Nocken, welche das Heben und Senken des Tonkopfes bewirken, auf der kreisförmigen Nockenbahn angeordnet sind und daß diesen beiden Sätzen der Nocken zwei Sätze, bestehend aus den Nocken der sich am Umfang der Nockenscheibe erstreckenden Nockenbahn, zugeordnet sind. Diese Ausführungsform, bei welcher sich jeder Nockensatz über einen Umfangswinkel von 180° an bzw. auf der Nockenscheibe erstreckt, ist besonders vorteilhaft, da durch diese Anordnung der Verschleiß der Nocken infolge der an diesen gleitenden .Tastkörpern auf eine größere Anzahl von Nocken verteilt werden kann, so daß sowohl die Verstellvorrichtung für den Tonkopf als auch die Spuranzeigeeinrichtung des erfindungsgemäßen Tonbandgerätes eine große Schalthäufigkeit besitzen. -
. Eine andere zweckmäßige Ausführungsform der • Erfindung besteht darin, daß der Tonkopf am freien Ende eines Armes angeordnet ist, welcher um eine quer zur Bewegungsrichtung des Tonkopfes verlaufende Achse schwenkbar ist, während das Übertragungsglied um eine1 Achse schwenkbar ist, welche sich etwa parallel zur Bewegungsrichtung des Tonkopfes erstreckt.
Außerdem hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, daß die mit dem Abschnitt des Übertragungsgliedes zusammenwirkenden Nocken der zweiten Nockenbahn derart ausgebildet sind, daß diese eine Drehung der Nockenscheibe in nur einer Dfehrichtung zulassen.
In den Zeichnungen ist eine vorteilhafte" Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Tonbandgeräts, von oben, vorn und einer Seite gesehen, wobei das äußere Gehäuse weggelassen ist und Teile weggebrochen sind,
Fig. 2 eine weitere perspektivische Ansicht des Tonbandgeräts gemäß Fig. 1, von oben, hinten und der anderen Seite gesehen,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Nockenscheibe des Tonbandgerätes gemäß F i g. 1 und 2, wobei der Tonkopf und diesem zugeordnete Teile nur im Umriß dargestellt sind,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Nockenscheibe gemäß F i g. 3 und
F i g. 5 eine Unteransicht der Nockenscheibe gemäß F ig. 3.
Die Erfindung kann bei allen Arten von Tonbandgeräten angewendet werden. Bei dem folgenden Ausführungsbeispiel wird jedoch nur ein Kassetten-Tonbandgerät beschrieben. F i g. 1 und 2 zeigen ein Tonbandgerät 10, mit einem bespielten Tonband 11, das in einer allgemein als Kassette bezeichneten Halterung 12 untergebracht ist, in der das Band auf einem Spulenmechanismus (nicht dargestellt) aufgewickelt ist. Das Tonband wird entlang einer öffnung 13 in der Kassette 12 transportiert und dann wieder in der Kassette aufgespult: Die Kassette 12 kann in ein Magazin 9 im Tonbandgerät 10 eingeschoben werden. Dabei sind geeignete Schnappeinrichtungen vorgesehen, die die Kassette 12 in ihrer Stellung halten und sie federnd in das Gerät 10 drücken. Wenn die Kassette 12 in das Tonbandgerät 10 eingeschoben wird, kommt das Tonband 11, wenn es entlang der öffnung 13 bewegt wird, mit einem magnetischen Tonkopf 14 in Berührung. Die Bewegung des Tonbandes erfolgt mittels einer Bandantriebsspindel 15, gegen welche das Tonband 11 mit seiner Außenseite durch eine an der Innenseite des Tonbandes 11 angeordnete Andruckrolle 16 federnd angedrückt wird. Die Andruckrolle 16 ist ständig in der Kassette 12 gelagert. Die Bandantriebsspindel 15 ist in dem Tonbandgerät 10 auf nicht dargestellten Lagern drehbar gelagert und ist drehfest mit einem Schwungrad 17 verbunden, das über einen flexiblen Riemen 18 von einem Elektromotor 19 angetrieben wird.
Das bespielte Tonband 11 weist eine Anzahl von Aufnahmespuren auf, beispielsweise vier Spuren bei Monoaufnahmen oder acht Spuren, die vier Paare bilden, bei Stereoaufnahmen. Damit jede Spur bei Monoaufnahmen oder jedes Spurpaar bei Stereoaufnahmen abgespielt werden kann, ist es erforderlich, daß sich der Tonkopf 14 quer zum Tonband 11 und senkrecht zur Laufrichtung des Tonbandes bewegen kann. Dies wird gemäß F i g. 2 bis 5 dadurch erzielt, daß der Tonkopf 14 am freien Ende eines Arms 20 befestigt ist, der mit seinem anderen Ende um eine zur Laufrichtung des Tonbandes 11 parallele Achse 21 schwenkbar gelagert ist. Zur Vereinfachung der Beschreibung wird davon ausgegangen, daß die Laufrichtung des Tonbandes in einer horizontalen Ebene liegt und daß das Tonband in F i g. 3 von oben nach
unten bewegt wird, wobei seine Ebene vertikal ist und somit durch eine Schwenkbewegung des Arms 20 um seine Achse 21 eine bogenförmige Bewegung des Tonkopfes 14 bewirkt wird. "Auf Grund der Länge des Arms 20 und auf Grund der kurzen Strecke, über die der Tonkopf 14 bewegt wird, kann diese Bewegung des Tonkopf es 14 quer zur Laufrichtung des Tonbandes 11 jedoch als vertikal betrachtet werden.
Diese Vertikalbewegung des Tonkopfes 14 wird durch den Kontakt eines nach unten gerichteten Ansatzes 22, der an dem den Tonkopf tragenden Arm 20 angeformt ist, mit einer ersten Nockenbahn 23 einer Nockenscheibe hergestellt. Die Nockenbahn 23 ist in der Draufsicht kreisförmig, wie aus Fig. 3 hervorgeht und weist eine Anzahl von Teilen auf, die in bezug auf eine zur Drehachse 24 der Nockenscheibe senkrechte Ebene verschieden hoch sind. Die Drehachse 24 liegt parallel zur Bewegungsrichtung des Tonkopfes 14.
Die Form der Nockenbahn 23 geht deutlich aus den F i g. 3 und 4 hervor, wobei ersichtlich ist, daß sie zwei Sätze von vier Nocken A, B, C und D aufweist, die in bezug auf eine zur Drehachse senkrechte Achse verschieden hoch sind. Der Nocken A ist am höchsten und der Nocken D am niedrigsten. Außerdem sind schraffiert dargestellte Verbindungsteile vorgesehen, über die der zapfenförmige Ansatz 22 des Armes 20 zwischen den Nocken Λ, B, C und D bewegt werden kann. Jeder Satz der Nocken A, B, C und D erstreckt sich über einen Umfangswinkel von 180° der Nockenscheibe, so daß zwei Sätze der Nokken die gesamte Nockenbahn bilden.
Unterhalb der ersten Nockenbahn 23 ist eine zweite Nockenbahn 25 vorgesehen, welche radiale Nocken bildet, die in der Folge beschrieben werden. Unterhalb dieser radialen Nocken ist ein Schaltrad 26 vorgesehen, das acht mit gleichem Abstand voneinander angeordnete Zähne 27 aufweist, wie aus F i g. 4 und 5 hervorgeht. Diese Zähne arbeiten mit einer Sperrklinke 28 zusammen, die in ihrer Längsrichtung mittels eines Elektromagneten (Solenoidvorrichtung) 29 (wenn dieser erregt ist) zurückgezogen wird, der somit eine Feder 30 spannt. Infolgedessen kommt die Sperrklinke 28, wenn sie von der Feder 30 zurückgezogen wird, mit einem Zahn 27 in Eingriff und dreht die Nockenscheibe um 45°, was dem Winkelabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nocken Λ und ß, B und C und D usw. entspricht. Die Feder 30 bewirkt die Arbeitsbewegung der Sperrklinke 28, wenn der Elektromagnet 29 nicht erregt ist. Der Elektromagnet wird vorübergehend erregt, wenn eine am , Ende des Programms am Tonband vorgesehene Metallfolie durch ein Kontaktpaar 8 läuft und zwischen beiden Kontakten eine elektrische Verbindung herstellt, wodurch der Elektromagnet 29 an einen elektrischen Stromkreis angeschlossen wird.
Die sich radial erstreckende Nockenbahn 25 weist zwei Sätze von vier Nocken W, X, Y und Z mit stufenartig zunehmendem Abstand von der Drehachse 24 der Nockenscheibe auf. Dabei sind die Nocken W, X, Y und Z über Teile P, Q, R und S miteinander verbunden, so daß ein einen Nockenstößel bildender Abschnitt 31 eines Übertragungsgliedes 33, der in den F i g. 4 und 5 zwecks Klarheit nicht dargestellt ist und der mit einem später noch zu beschreibenden Anzeigemittel verbunden ist, /wischen den Nokken W, X, Y und Z bewegt werden kann, wenn sich die Nockenscheibe dreht. Daraus geht hervor, daß für alle Nocken Λ, B, C und D, die die Bewegung des Tonkopfes quer zum Tonband herstellen, Nocken W, X, Y und Z vorgesehen sind, die mit einem Anzeigemittel in Verbindung stehen, so daß dieses in eine andere Stellung bewegt wird, wenn der Tonkopf in eine andere Stellung bewegt wird.
Die Form.des Anzeigemittels hängt natürlich von .der Form des äußeren Gehäuses des Tonbandgerätes
ίο und davon ab, wo ein Sichtanzeiger vorgesehen werden soll. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Sichtanzeiger in der vorderen vertikalen Seite des Tonbandgerätes vorgesehen, die der Seite, an welcher der Tonkopf und die Nockenscheibe angeordnet sind, gegenüberliegt. Der Anzeiger kann ein Fenster aufweisen, das in der Vorderseite des äußeren Gehäuses vorgesehen ist, in dem ein Spuranzeigeelement 32 in der Form eines bewegbaren Zeigers untergebracht ist, der eine Skala mit den Zahlen 1, 2, 3 und 4 bildet,
ao wobei das Fenster eine Ablesemarkierung aufweist. Als Zeiger dient ein nach oben gerichteter Streifen, der an dem einen Ende eines Übertragungsgliedes 33 vorgesehen ist, welches mit seinem anderen Ende 34 mittels eines angeformten Ansatzes 35, in den ein vom Tonbandgerät nach unten gerichteter Drehzapfen (nicht dargestellt) eingreift, schwenkbar mit dem Tonbandgerät 10 verbunden ist. Am unteren Ende des Ansatzes 35"ist der Nockenstößel 31 angeformt. Zwischen dem Übertragungsglied 33 und dem Tonhandgerät 10 ist eine schwache Zugfeder 36 angeordnet, die den Nockenstößel 31 leicht mit der sich radial erstreckenden Nockenbahn 25 in Berührung bringt.
Wenn also der Nockenstößel 31 mit dem Nokken Z, der der Drehachse 24 am nächsten liegt, in Berührung steht, dann liegt der Zeiger 32 an einer Seite des Fensters, und wenn der Nocken gedreht wird, bewegt sich der Nockenstößel 31 radial nach außen, wenn er nacheinander mit den Nocken Y, X, W in Berührung kommt. Dabei bewegt sich der Zeiger 32 entsprechend über das Fenster und an der Ablesemarkierung vorbei. Gemäß den Zeichnungen ruht der zapfenförmige Ansatz 22 auf dem Nocken B der Nockenbahn 23 und der Nockenstößel 31 auf dem Nocken X. Somit entspricht der Nocken B, wenn der Nocken A der Spur 1 entspricht, der Spur 2, so daß der Zeiger 32 die Zahl 2 im Fenster zeigt.
Die Nocken W, X, Y und Z der Nockenbahn 25, die den Nocken A, B, C und D der Nockenbahn 23 entsprechen, können auf viele verschiedene Arten zusammenwirken. Wenn beispielsweise der zapfenförmige Ansatz 22 des Armes 20, der den Tonkopf tragt, mit dem Nocken Λ in Berührung kommt, so daß der Tonkopf in seine höchste Stellung angehoben wird, die als Spur 1 bezeichnet werden kann, dann kann der Nockenstößel 31 des Anzeigemittels so angeordnet sein, daß er mit dem Nocken Z und nicht, wie bei dem vorliegenden Beispiel, mit dem Nocken W in Berührung kommt, so daß der Zeiger an beiden Seiten
des Fensters angeordnet sein kann. Die erzielte Anordnung hängt lediglich von dem Winkel ab,' in welchem der zapfenförmige Ansatz 22 und der Nockenstößel 31 sowie die beiden Nockenbahnen 25 und 23 zueinander angeordnet sind.
Die Nockenscheibe selbst kann natürlich verschieden ausgebildet sein, so daß jedes gewünschte Winkelvcrhältnis zwischen den Nocken W, X, Y und Z einerseits und den Nocken A, B, C und I) anderer-
seits erzielt werden kann. Dabei hängt das tatsächlich gewählte Verhältnis von der erforderlichen Bewegungsrichtung des Zeigers des Sichtanzeigers und außerdem von der Lage des Sichtanzeigers ab, so daß in einigen Fällen eine Gelenkverbindung erforderlich sein kann, um die Bewegung von der Nockenscheibe auf die Stelle zu übertragen, an der der Sichtanzeiger vorgesehen sein soll. Dabei kann bei solchen Gelenkverbindungen eine Umkehrung der Hebelbewegung
vorgesehen sein, so daß die Relativstellung zwischen den Nocken so verändert werden muß, daß diese Wirkung kompensiert wird. '
Gegebenenfalls kann die sich radial erstreckende Nockenbahn 25 derart ausgebildet sein, daß sie mit dem Ende des Nockenstößels 31 so zusammenwirkt, daß eine Zurückbewegung des Nockens unterbunden wird, wenn die vom Elektromagneten betätigte Sperrklinke 28 zurückgezogen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (5)

Patentansprüche:
1. Tonbandgerät für mehrere, auf einem Tonband parallel verlaufende Aufzeichnungsspuren, bei dem das Band an einem Tonkopf vorbeiläuft, welcher zur Ausrichtung auf eine andere Spur quer zur Laufrichtung und parallel zur Oberfläche des Bandes bewegbar ist, wobei für diese Bewegung des Tonkopfes unterhalb desselben eine Nockenscheibe um eine Achse drehbar gelagert ist, deren Nocken einen mit dem Tonkopf verbundenen Ansatz unterhalb des Kopfes heben oder senken, dadurch gekennzeichnet, daß an derselben Nockenscheibe eine den Nocken (A, B, C, D) für die Tonkopf bewegung entsprechende zweite Nockenbahn (25) vorgesehen ist, die auf ein schwenkbar gelagertes, vorzugsweise federbelastetes, mit einem Abschnitt (Nockenstößel 31) die zweite Nockenbahn (25) abtastendes Übertragungsglied (33) wirkt, von dem ein seitlich neben dem Tonkopf (14) außen am Tonbandgerät (10) angeordnetes, mit einer Skala versehenes Spuranzeigeelement (32) betätigbar ist.
2. Tonbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (W, X, Y, Z) der zweiten Nockenbahn (25) über den Umfang der Nockenscheibe verteilt angeordnet sind und sich in etwa radialer Richtung bezüglich der Drehachse^) der Nockenscheibe und bezüglich der kreisförmig verlaufenden Nockenbahn (23), durch welche das Heben und Senken des Tonkopfes vorgenommen wird, nach außen erstrecken.
3. Tonbandgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei aufeinanderfolgende Sätze, bestehend aus den Nocken (A, B, C, D), welche des Heben und Senken des Tonkopfes bewirken, auf der kreisförmigen Nockenbahn (23) angeordnet sind und daß diesen beiden Sätzen der Nocken (A, B, C, D) zwei Sätze, bestehend aus den Nocken (W, X, Y, Z), der sich am Umfang der Nockenscheibe erstreckenden Nockenbahn (25) zugeordnet sind.
4. Tonbandgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonkopf (14) am freien Ende eines Armes (20) angeordnet ist, welcher um eine quer zur Bewegungsrichtung des Tonkopfes (14) verlaufende Achse (21) schwenkbar ist, während das Übertragungsglied (33) um eine Achse schwenkbar ist, welche sich etwa parallel zur Bewegungsrichtung des Tonkopfes (14) erstreckt.
5. Tonbandgerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Abschnitt (Nockenstößel 31) des Übertragungsgliedes (33) zusammenwirkenden Nokken (W, X, Y, Z) der zweiten Nockenbahn (25) derart ausgebildet sind, daß diese eine Drehung der Nockenscheibe in nur einer Drehrichtung zulassen.

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