DE163682A - - Google Patents
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- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Addierwerk mit Zehnerübertragung und Nullstellvorrichtung
für Addiermaschinen u. dgl. In Fig. 2 bedeuten a1 a2 a3 die auf ihrer
Achse d lose sitzenden Zählräder, von denen in der Zeichnung drei angegeben sind. Die
Bewegung wird in das Einerrad a1 durch die
Zahnräder b und c, von denen letzteres mit dem Einerrad a1 fest verbunden ist, eingeleitet.
Außerdem ist das Einerrad al mit einer Scheibe e versehen, die, wie Fig. 3
zeigt, einen einzelnen Zahn trägt. Dieser greift nach jeder vollen Umdrehung in die
Zahnung eines Schaltrades f ein, das lose auf einer Achse g sitzt und mit einem Zahnrade
h fest verbunden ist. Dieses greift in ein fest mit der Zählscheibe a2 verbundenes,
also lose auf der Achse d sitzendes Zahnrad i ein. Außerdem ist mit den beiden
Rädern f und h noch eine Sperrscheibe k fest verbunden (Fig. 3), die die Lage der
Räder / und h an der Scheibe e sichert.
Dieselbe Einrichtung ist an den Zählscheiben a2 und a3 wiederholt.
Auf diese an sich bekannte Weise werden nach jeder ganzen Umdrehung der Zählscheibe
a1 das Schaltrad /, das Zahnrad h,
das Zahnrad i und die Zählscheibe a2 um je
einen Zehntelkreis, also um eine Wertstelle, weiter gedreht, ebenso wie das Zählrad α3
nach jeder vollen Umdrehung des Zählrades a1 um eine Wertstelle weiter geschaltet
wird usf. -
Behufs schneller Rückstellung der Zählscheiben auf Null ist die Achse d in bekannter
Weise dreh- und verschiebbar eingerichtet und mit einem Handgriff (Flügelmutter m)
versehen, durch dessen Drehung in bekannter Weise die sämtlichen Zählscheiben in die
Nullstellung gedreht werden können. Bei der Nullstellung der Addierräder müssen aber
die auf der Achse g angeordneten Zehnerübertragungsrader aus dem Bereiche ihrer einzahnigen
Gegenräder gebracht werden, damit die eben beschriebene Zehnerschaltung imwirksam
wird. Denn da bei derartigen Maschinen die Drehrichtung des Rades b die durch den Pfeil in Fig. 1 angedeutete ist
und eine Rückdrehung wegen vorhandener Rücklaufsperren nicht erfolgen kann, dieses
Rad b sich aber in ständigem Eingriff mit dem Rade c befindet, so kann die Drehung
dieses Rades, also auch der Achse d, zum Zwecke der Nullstellung nur in dem gleichen
Sinne erfolgen, der durch das antreibende Rad b bedingt wird, also in dem durch den
Pfeil in Fig. 1 angedeuteten. Es würde also bei jeder Nullstellung der eine Zahn der
Scheiben e, sobald sich der Übergang von der Neunstellung zur Nullstellung vollzieht,
seine Schaltarbeit verrichten, was vermieden werden muß.
Die Achse g ist deshalb in bekannter Weise beweglich gelagert, und zwar schwingt sie
mittels der Arme n1 und w2 um eine feste
Achse 0. Die Ausrückung der Achse g bei
Beginn der Nullstellung durch Drehung der Flügelmutter m erfolgt selbsttätig durch eine
mit der Achse d verbundene schiefe Ebene s (Fig. i), die an der Scheibe t (Fig. 2) sitzt
und gegen einen Anschlag u des die Achse g tragenden Armes n2 wirkt.
Neu ist nun die Art, in der nach Vollendung der Nullstellung die Achse g wieder
eingerückt und während der Zehnerübertragungsarbeit so gesichert wird, daß sie
sich infolge des auftretenden Zahndruckes nicht wieder von der Zählachse d entfernen
kann. Nach Vollendung der Drehung der Flügelmutter m rückt nämlich ein mit der
Scheibe t verbundener Stift v, der gegen einen zweiten Schenkel n3 des Armes n2
trifft, die Achse g wieder in die ursprüngliche Lage und hindert, solange die Scheibe t
nicht gedreht wird, was erst bei der nächsten Nullstellung geschieht, den Arm «2 und damit
die Achse g am Zurückschwenken.
Um während der Ausrückung der Achse g die Lage der Räder c und i und der mit
ihnen verbundenen Zählscheiben zu sichern, andererseits auch eine Verdrehung der Sperrscheiben
k zu verhüten, sind in bekannter Weise Sperrglieder y und ■{ (Fig. 1 und 3),
die zweckmäßigerweise federnd ausgeführt werden, angebracht, und zwar sind diejenigen
für die Sperrscheiben k fest angeordnet, so daß beim Ausschwenken der Achse g sich
ein Einschnitt einer jeden Sperrscheibe an einen Sperrkörper y legt. Die Sicherungen \
aber (Fig. 3) für die Räder i sind mit der Welle 0 verbunden, um die die Achse g
schwingt, derart, daß diese Sperrkörper sich im Augenblicke der Ausrückung in je eine
Zahnlücke der Räder c und i einlegen. Diese Sperrvorrichtung ist bekannt und gehört nicht
zur Erfindung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Addierwerk, bei dem während der Nullstellung der Addierräder die Zehnerübertragungsräder durch Verschwenken ihres Tragrahmens aus den Addierrädern ausgerückt werden , ■ gekennzeichnet durch einen mit dem schwenkenden Rahmen IjI1U1) verbundenen Gegenarm (n3), gegen den bei Vollendung der Nullstellung ein mit der Addierwerkwelle (d) umlaufender Stift (v) trifft, der den Rahmen der Zehnerübertragungsräder ff h) wieder einrückt und seine Lage sichert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080809B (de) * | 1956-06-27 | 1960-04-28 | D Inv S Et De Brevets S E I B | Rollenzaehlwerke, insbesondere fuer Fluessigkeitszapfvorrichtungen |
| DE1085702B (de) | 1957-09-12 | 1960-07-21 | Olympia Werke Ag | Nullstelleinrichtung fuer elektromagnetisch fortschaltbare Zaehlwerke |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080809B (de) * | 1956-06-27 | 1960-04-28 | D Inv S Et De Brevets S E I B | Rollenzaehlwerke, insbesondere fuer Fluessigkeitszapfvorrichtungen |
| DE1085702B (de) | 1957-09-12 | 1960-07-21 | Olympia Werke Ag | Nullstelleinrichtung fuer elektromagnetisch fortschaltbare Zaehlwerke |
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