DE196171C - - Google Patents
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- DE196171C DE196171C DENDAT196171D DE196171DA DE196171C DE 196171 C DE196171 C DE 196171C DE NDAT196171 D DENDAT196171 D DE NDAT196171D DE 196171D A DE196171D A DE 196171DA DE 196171 C DE196171 C DE 196171C
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C15/00—Computing mechanisms; Actuating devices therefor
- G06C15/26—Devices for transfer between orders, e.g. tens transfer device
- G06C15/38—Devices for transfer between orders, e.g. tens transfer device for pin-wheel computing mechanisms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein verschiebbares Zählwerk mit Zehnerübertragung
und Nullstellung für Additionsmaschinen u. dgl. Die Maschinen, auf die sich die Erfindung erstreckt, zeigen folgende
Einrichtung.
Auf einer Achse b des Zählwerkes sitzen lose Ziffernräder α1, α2 usw. (Fig. 2), deren
Antrieb durch ein Zahnrad c oder durch eine
ίο Scheibe mit einstellbaren Zähnen erfolgen
kann, und zwar durch Vermittlung eines lose auf der Achsee drehbaren Zahnrades d 1
und eines mit der Einerscheibe α1 fest verbundenen
Zahnrades fl. Wird zum Zwecke des Rechnens in einer höheren Wertstelle der
Zählwerkschlitten in bekannter Weise verschoben, so treten an die Stelle der Zahnräder
d1 und Z1 die für die Ziffernräder
höherer Ordnung, α2, α3 usw., dienenden Zahnräder d2, /2, d&,fs usw.
Zum Zwecke der Zehnerübertragung waren bisher mit den Ziffernscheiben a1, a2 usw.
Einzahnräder verbunden, die bei Überschreitung der Neun in das zur nächst höheren
Wertstelle gehörige, entsprechend breit ausgeführte Zwischenrad d2, ds usw. eingriffen
und dieses, und dadurch auch das höhere Ziffernrad, um eine Zahnteilung weiterdrehten.
Fand bei diesen Vorrichtungen nach Ver-Schiebung des Zählwerkschlittens der Antrieb
in einer höheren Wertstelle statt, so bestand die Gefahr, daß das hierbei wirksame Zwischenrad,
z. B. d3, das Ziffernrad nächst niedrigerer Ordnung, ζ. Β. α2, um einen Zahn
weiterschaltete, was immer dann eintreten mußte, wenn der Einzahn des Rades α2 sich
in einer der Nullstellung seiner Ziffernscheibe or entsprechenden Lage befand. Es
mußte deshalb dafür gesorgt werden, daß die rechts von der angetriebenen Wertstelle liegenden
Ziffernräder nicht mehr im Eingriff mit den Zwischenrädern standen. Durch die Erfindung ist die Möglichkeit geschaffen, die
gegenseitige Lage der zusammengehörigen Zahnräder unverändert bestehen zu lassen,
ohne daß eine Rückwärtsübertragung der Bewegung nach den unterhalb der Antriebsstelle gelegenen Wertstellen hin stattfinden
kann.
Zu diesem Zwecke sind auf der Welle b neben den Ziffernscheiben al, a1 usw. lose
Scheiben g1, g2 usw. angeordnet, die mit je
einem Zahne h versehen sind und die von ihren zugehörigen Ziffernscheiben a1, a? usw.,
oder von den mit diesen verbundenen Zahnrädern f\f2 usw., durch Stifte i und z1 mitgenommen
werden. Ist z. B., wie in Fig. 4 dargestellt, das Zählwerk um zwei Wertstellen nach rechts verschoben und stehen
die Zählräder α2 und α3 auf Neun, so stehen
die Zehnerübertragungszähne h der zu den Ziffernrädern α2 und as gehörigen losen Scheibe
g2 und gB unmittelbar vor dem Eingriff in
die Zwischenräder d3 und d*. Bei einer Weiterdrehung
des Zwischenrades d8 durch das Zahnrad c um eine Zahnteilung kann sich
dieses Zwischenrad noch an dem Zahn h der Scheibe g2 vorbeibewegen, zu welchem Zwecke
unsymmetrische Zahnformen vorgesehen werden können, das Zahnrad f3 jedoch mit dem
Ziffernrade α3 nimmt bei dem Übergang von
9 auf ο durch seinen Stift ζJ die Scheibe g3
durch ihren Stift i mit, und der Zahn h dieser Scheibe gs dreht das Zwischenrad d* und
dadurch das Zahnrad /* mit seinem Zählrade α* ordnungsmäßig um eine Zahnteilung
weiter.
Stehen aber die Zählscheiben a'2 und a3 auf
Null, ist also der Zehnerübertragungszahn h
ίο der losen Scheibe g'2 nach h' (Fig. i) gekommen,
so nimmt bei einer Weiterdrehung des Zwischenrades ds um eine Zahnteilung die
von diesem um eine Zahnteilung gedrehte Scheibe g1 das Zählrad a2 nicht mit, da der
Stift i der Scheibe g1 dem Stift il des Ziffernrades
a2 vorausschreitet.
Erfolgt aber wieder ein Antrieb von dem Zw'ischenrade d2 aus, so holt der Stift z1 den
Stift i wieder ein, und wenn das Zähl rad a2
von 9 auf ο gebracht wird, so erfolgt die Zehnerübertragung regelrecht. Es ist dabei
gleichgültig, um wieviel die Scheibe g'2 vorausgedreht wurde, da der Zahn h der losen
Scheibe g'2 nach fast einer ganzen Umdrehung an dem Zahn des Zwischenrades rf8 ein Hinr..
dernis findet und infolgedessen warten muß, bis der Stift i1 den Stift i eingeholt hat,
worauf dann erst die Übertragung erfolgt. " Die Rückstellung der Zählräder auf Null
erfolgt in bekannter Weise durch Drehung : und Verschiebung der Achse b, die mit einer
Flügelmutter / (Fig. 2, 3 und 4) versehen ist und Mitnehmerstifte k trägt, durch die die
ebenfalls mit Stiften m versehenen Ziffernräder mitgenommen ■ werden; Die Nullstellung
erfolgt im umgekehrten Drehsinne wie die Addierung, also entgegengesetzt der Richtung des Pfeiles in Fig. 1.
Bei bekannten ähnlichen Zehnerübertragungen muß man eine der beiden Achsen b
oder e ausschwenken', um die Ziffernräder auf Null, stellen zu können. Dieser Übelstand wird beim Erfindungsgegenstande dadurch
beseitigt, daß die Scheiben gl, g'2, gB
usw. außer dem Zahn h noch je einen einzelnen, seitlich angebrachten kleinen Zahn η
(Fig. I, 5 und 6) tragen, der in den Bereich eines mit einer Welle ρ fest verbundenen
Armes 0 kommt, wenn der Zahn h die NuIllage, also die Stellung h1 (Fig. 1), einnimmt.
Ferner sitzt auf der Welle ρ ein mit ihr fest verbundener, durch Feder hochgehaltener
Arm q (Fig. 3 und 4), der nach unten gedrückt wird, sobald die Flügelmutter, die
eine, Scheiber mit einer Aussparung s trägt,
angedreht !wird. Hierdurch werden auch die Arme 0, noch ehe eines der Zahnräder/1,/2,
mit ihren Ziffernscheiben α1, α- usw. durch
die Mitnehmerstifte k und m in Bewegung gesetzt wird, nach unten bewegt und drehen,
indem sie die Zähne η der in der Nullage stehenden losen Scheiben gl, g2 usw. fassen,
diese Seheiben um eine Zehntelteilung weiter, so daß der Zahn h seine Stellung h1 verläßt.
Er kann nun von dem zugehörigen Zwischenrade d1, d2 usw. nicht mehr erfaßt werden.
Durch diese Einrichtung wird eine Übertragung der Nullstellbewegung von den Zwischenrädern d1, d'2 usw. auf die Einzahnscheiben
g1, g·2 usw. und damit wieder eine
unzulässige Beeinflussung der Ziffernräder α1, α'2 usw. verhütet. Die gedrehten Scheiben g
werden, damit sie nicht etwa durch Reibung wieder zurückgleiten können, in ihrer Lage
durch die Scheibe r und die Arme 0 so lange festgehalten, bis man die Flügelmutter / ganz
herumgedreht hat.
In der Ruhelage der Flügelmutter kann der Zahn η zu jeder Zeit an dem Arm ο vorbeigleiten.
Auf der Welle ρ können federnde Schnepper t (Fig. 1) angeordnet sein, die in bekannter
Weise die Lage der Zahnräder/1,/2 usw. und hierdurch auch die der Ziffernräder
α1, α? usw. sichern.
Claims (2)
1. Zehnerschaltvorrichtung für Addiermaschinen mit verschiebbarem Schlitten,
bei denen die Antriebbewegung auf die go Ziffernräder durch Zwischenräder übertragen
wird, die zugleich' die Zehnerübertragung bewirken, dadurch gekennzeichnet,
daß die in die Zwischenräder (dl, d'2
usw.yl eingreifenden Einzahnscheiben/g"1,^2
usw.,) gegen die zugehörigen Zahlenräder (α1, α2 uswj lose drehbar sind und von
diesen durch Vermittlung von'Anschlag-' stiften (i, P) mitgenommen werden, zum
Zwecke, zu verhüten, daß bei der Drehung .100 eines Zwischenrades (dl, d'2 usw.J das
rechts von diesem liegende Ziffernrad mitgedreht, wird.
2. Zehnerschaltvorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine Drehvorrichtung
(Wellep, Arme 0 und Nasen ή)
für die Einzahnscheiben (gx, g2 usw.,),
durch die bei der Nullstellung der Ziffernscheiben (α1, α2 usw.) diejenigen Einzahn-
. scheiben (gl, g'2 usw.y, deren Zehnerschaltzahn
(h) sich in der Nullage. (7;' in Fig. 1)
befindet, aus dieser Lage . herausgedreht
werden, zum Zwecke, ihre falsche Rückdrehung durch die Zwischenräder (dl, d'2
usw.y) beim NuUstellungsvorgang zu ver-,
hindern. . ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196171C true DE196171C (de) |
Family
ID=459177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196171D Active DE196171C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196171C (de) |
-
0
- DE DENDAT196171D patent/DE196171C/de active Active
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