DE1635253A1 - Walze mit Breitstreckeffekt - Google Patents
Walze mit BreitstreckeffektInfo
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Description
1^35153
DiPL-ING.
6 Frankfurt am Main 70 Schneckenhof sir. 27 - Tel. 61 7079
Dr. Expl.
Maschinenfabrik Benninger AG- TJ ζ w i 1 (SO) Schweiz
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Walze mit Breitstreckeffekt. Solche Walzen dienen als sogenannte
Breitstreckwalzen dazu, über sie laufende Gewebebahnen
oder dergleichen in ihrer Breite zu strecken.
Bs sind Walzen mit Breitstreckeffekt bekannt, die auf
einer Skelettfeder einen Gummiüberzug tragen und über
Kugel- und Rollenlager auf einer gebogenen Achse rotieren, wodurch die eine Walzenhälfte in ihrer länge sich fort-
Bl - P5 - - 1 -
H-ir/23.2.66
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während streckt, währenddem die gegenüberliegende sich
fortwährend verkürzt. Die gebogene Achse dieser bekannten Anordnungen führt aber bei empfindlichen Geweben häufig
zu Schussverzügen im Gewebe.
Bs sind aber auch Walzen mit Breit stre cke ff ekt bekannt, deren Skelettfeder mit Gummiüberzug ebenfalls auf einer
Achse rotiert, die jedoch nicht gebogen sondern gerade
ist« Durch Taumelscheiben an den Achsenden, wird bei rotierender Walze die Skelettfeder bei jedem Umfang in
Längsrichtung zusammengepresst bzw. durch Entlastung in die ursprüngliche Lage zurückgebracht. Im weiteren gibt es
auch Bre it streckwalzen, mit an den Achsenden angeordneten
St euer scheiben, die durch längs der Mantellinien verlaufende Gummizüge oder federn miteinander verbunden sind, auf
denen der Gummimantel ruht, der beim Umlaufen der Walze
durch die Schrägstellung der Steuerseheiben gestreckt oder
in die Grundstellung gebracht wird.
In dieser Weise ausgebildete Walzen haben den Vorzug, dass durch Verstellen der Schrägstellung der beiden an den
Achsenden befindlichen Steuerscheibe^ der Breitstreckeffekt
verändert werden kann, allerdings nur linear. Je nach der Bindung und Beschaffenheit des bre it zuat reckenden Gewebes
kann es aber oft erwünsoht sein, über der Breite der
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Bahn, einen unterschiedlichen Bre it Streckeffekt zu erzielen,
z.B. bestimmte Zonen in der Breite der Gewebebahnen stärker zu strecken als die benachbarten zur Mitte
oder zum Rand des Gewebes hin. Dies ist mit der erfindungsgemässen
Walze mit Bre it Streckeffekt möglieh, die sich
dadurch auszeichnet, das-s die Mantelform und damit der
Breitstreckeffekt durch auf einer starren, geraden Achse nebeneinander angeordnete Mantelstützorgane erzeugt ist,
die in zur Achse unterschiedlich geneigten Ebenen unr diese
Achse drehbar gelagert sind.
Die Bre ife treckwirkung einer solchen Walze lässt sich somit
durch die Zahl, die relative und absolute Schrägstellung und Anordnung der Mantelstützorgane in weiten Bereichen
variieren.
In einer bevorzugten Aus führung s form der Erfindung kann die Neigung der einzelnen Mantelstützorgane zur Achse
der Walze verstellbar sein, und zwar gegebenenfalls gleichzeitig um einen jedem Stützorgan gesondert zugeordneten
Wert auch während des Laufes.
Werden zudem Meas- und Steuermittel angeordnet, welche den
mit einer Einstellung der Stützorgane erzielten Breitet recke ff ekt -unmittelbar nach der Walze messen und mit
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einem Sollwert vergleichen und auftretende Differenzen
unmittelbar automatisch zur Verstellung der Stützorgane im korrigierenden Sinne verwenden, so kann die Breitstreckung
der Gewebe vollautomatisch stets auf einen optimalen
Wert erhalten werden, der zudem mit grösster G-leichmässigkeit
eingehalten wird.
In der "beiliegenden Zeichnung sind zwei beispielsweise
Ausführungsformen von erfindungsgemässen Walzen mit
Breitstreckeffekt dargestellt. Es zeigt:
Pig. 1 einen Teil einer einfachen Ausführung einer geschleppten Breitstreckwalze mit schlauchförmigem Mantel,
z.B. aus Gummi und in ihrer Neigung nicht verstellbaren Stützorganen, und
Fig, 2 eine angetriebene Breitstreckwalze ohne Gummimantel,
bei der die Stützorgane Mantelringe tragen, die in ihrer Gesamtheit den Mantel bilden, wobei die Stützorgane gemeinsam
in ihrer Neigung um einen jedem Stützorgan zugeordneten Wert gesondert verstellbar sind.
Gemäss Pig. 1 ist an der einen Seitenwand 1 einer Breitbehandlungsmaschine
in einem Seitenlager 2 das eine Ende einer starren geraden Achse 3 nicht drehend befestigt.
Das andere, nicht dargestellte Ende dieser Achee 3 ist in
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gleicher Weise in einem Seitenlager der gegenüberliegenden Seitenwand der Maschine befestigt.
Die Achse 3 trägt in kurzen seitlichen Abständen nebeneinander eine Reihe von Ringen, welche ihrerseits jeder
den inneren Laufring 9 eines Kugellagers IO tragen. In der Pig. 1 sind fünf mit 4, 5f 6, 7» 8 bezeichnete solche
Ringe gezeigt, wobei der Ring 4 den äussersten und der Ring 8 den in der Mitte der zur Häilfte dargestellten Walze befindlichen
bezeichnet. Die äusseren Eau fringe Il der Kugellager
10 tragen jeder seinerseits einen Mantelstützring mit konvex gewölbter Aussenfläche. Auf diese Stützringe
ist ein z.B. schlauchförmiger oder aus einzelnen a ι ial
verlaufenden Segmenten ztisammengesetzter Mantel 13 in der
Weise aufgezogen, dass die Gesamtheit der Stütaringe 12 und die axialen Abstand swisohen denselben überbrückt
werden. Der Mantel 13 besteht aus einem flexiblen zumindest
parallel zur Achse 3 dehnbaren Material a*B. G-umiai.
Der Breitstreckeffekt der dargestellten Waise wird durch
die Stützringe 12 erzeugt, indem diese in zur Achse 5 unterschiedlich geneigten Ebenen über die Digelleger 10 drehbar
sind· Hierzu weisen die Auflage fläche», der länge 4» 5»
6, 7, Ö für die Innenlaufringe 9 der Kugellager eine unterschiedliche
Neigung zur Achse 5 auf. Beim dargestellten Beispiel ist diese Neigung für den in der Mitte der Walze
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befindlichen Ring 8 gleich O, während diejenige der Ringe
7, 6, 5."und 4 von der Mitte gegen das Walzenende hin zunimmt
wie durch die Winkel ·* (^1Jf und ί angedeutet ist.
Diese Neigung kann wie im dargestellten Beispiel progressiv zunehmen, beispielsweise für eine Walze, die beidseits
ihres mittleren Ringes 12 noch 8 Stützringe 12 trägt, kann die Neigung jedes Ringes um 1° grosser sein als diejenige=
des benachbarten Ringes zu der Mitte hin, so dass der äusserste Ring 4 eine Neigung von 8 aufweist. Die äussersten
Stützringe 12 tragen ausserdem noch mit ihnen drehfest
verbundene Planschen 14, in welche die Enden des Mantels 13 eingespannnt sind. Eine Dichtung 15 zwischen
jedem Plansch 14 und dem gegenüberliegenden nicht drehenden
Teil verhindert das Eindringen von Flüssigkeit in den Raum zwischen Achse 3 und Mantel 13.
Wird mm. Liter die beschriebene Walze eine Bahn geführt,
ac \,:'-ΐ'ά durch die Reibung zwischen Bahn und Manteloberfläche
der Mantel 13 um die Achse 3 in Drehung versetzt. Durch die Neigung der Stützringe 12 zur Achse 3 wird bei
jeüer Umdrehung die Länge jeder Mantellinie des Mantels
stetig swisehen einem Mindest- und- einem Höchstwert und
zurück auf den Mindestwert verändert und dadurch der Breitat reckeffeiet erzeugt. Dieser kann durch. Wahl der Neigung
jedes einzelnen Stützringes 12 innerhalb der Länge jeder
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Mantellinie zwischen zwei benachbarten Stützringen grosser
oder kleiner gemacht werden, so dass dieser BreitStreckeffekt
nach Massgabe der zu streckenden Bahn in verschiedenen Zonen der Breitenausdehnung desselben abgestimmt werden kann, d.h.
es können bestimmte dieser Zonen stärker und andere wieder schwächer gestreckt werden, unabhängig von der Lage dieser
Zonen zur Walzenmitte bzw. zum Walzenrand.
Breit st reckwalzen der soeben mit Bezug auf I1XgUr 1 beschriebenen
Art, bei denen die Oberfläche durch einen Gummimantel gebildet ist finden überall dort Anwendung,
wo die breitzustreckende Bahn trocken oder aber von einer
Flüssigkeit nass ist, die der Ausbreitung nicht hinderlich ist, d.h. die die Haftung der Bahn auf der Gummimantel-Oberfläche
nicht beeinträchtigt.
Nun gibt es aber bekanntlich Behandlungsflüssigkeiten, die eine Gummifläche, selbst wenn sie aufgerauht sein sollte,
derart gleitend macfen, dass eine Breit Streckung unmöglich
ist. Hier behilft man sich, insbesondere bei Walzen die in Mercerisiermaschinen verwendet werden, damit, dass die
Walzenoberfläche durch Metallkörper gebildet ist, die eine gerauhte Oberfläche aufweisen.
Die Pigur 2 zeigt ein kurzes Teilstück mit dem einen Ende
einer solchen Breitstreckwalze, die zudem noch angetrieben
werden kann. - 7 -
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Ein stationäres Rohr 20 trägt in kurzen Abständen nebeneinander
angeordnete, ebenfalls stationäre Ringe 21, deren Aus senf lachen konvex gekrümmt als Gleitflächen für entsprechend
mit konkaver Innenfläche ausgebildete Ringe 22 dienen. An den Ringen 22 sind die inneren Laufringe 23
handelsüblicher Kugellager 24 befestigt, deren äussere Laufringe mit 25 bezeichnet sind. Diese äusseren Laufringe
25 tragen T-förmige Mitnehmerorgane 26, deren Ende 27 jeweils
in das entsprechende Ende des benachbarten Mitnehmerorgans
hineingreifen. Das äussere Ende 27 der äussersten Mitnehmerorgane 26 am Walzenende wird von Klauen 28 mitgenommen,
die an einem Zahnrad 29 vorragen, welches in einem Gehäuse 30 gelagert ist. Wenn dieses Zahnrad 29
durch einen nicht dargestellten motorischen Antrieb in Drehung versetzt wird, dreht es auf Kugellagern 33 relativ zum
Rohr 20 und treibt die über die ganze Länge der Walze ineinandergreifenden
Mitnehmerorgane 26 an, die über die Kugellager 24 und die Ringe 22, 21 auf dem Rohr 20 abrollen.
Jedes der Mitnehmerorgane 26 trägt einen Plansch 31f an
welchem ein Mantelring 32 festgeschraubt ist. Die benachbarten
Mantelringe 32 greifen klauenförmig derart ineinander, dass diese in ihrer Gesamtheit mit ihren Aussenflachen-den
Mantel der dargestellten Walze bilden. Dichtungsmanschetten 38 dichten die Uebergänge benachbarter Mitnehmerorgane 26
ab und verhindern dadurch das Bindringen von Behandlungs-
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flüssigkeit zu den Kugellagern 24. Wie "bei der Walze nach
Pig. 1, so ist auch "beim Beispiel der Pig» 2 die Neigung
der einzelnen Mantelstützorgane, gebildet durch die Mitnehmerorgane
26, und mit diesen die Neigung der ihnen jeweils zugeordneten Mantelringe 32 zur starren, geraden Achse
der Walze, im vorliegenden Beispiel durch das Rohr 20 dargestellt, verstellbar, um die Breitstreckwirkung der Walze
durch die Anzahl, die relative und absolute Neigung und die Anordnung der Mantelstützorgane in weiten Bereichen
variieren zu können.
Im Gegensatz zur Ausführung nach Pig. 1 ist aber beim Beispiel der Pig. 2 diese Yerstellbarkeit auf einfachste
Weise in beliebiger Variation und selbst im Betrieb der Walze, also bei drehender Walze möglich.
Zu diesem Zweck ■;...: \; in das Bohr 20 eine Stange 35 eingeschoben
ι die mit sich folgenden Abschnitten unterschiedlichen
Durchmessers "/ersehen ist. An den Hingen 22
sind an Winkelhebe In 36 I'ast-rolien 37 angeordnet, die durch
entsprechende Oeffnungen im Bohr 20 auf der Stange 35 aufliegen
ο Je nach dem Durchmesser das Stsaigsnabschnittes,
auf dem die Hollen 37 aufliegen, werden die Hinge 22 und
damit über die Kugellager 24 und die Mitnehmerorgane 26
die zugeordneten Mantelringe 32 zum Rohr- 20 mslir oder
weniger schräggestellt, wobei die Ringe 22 auf der konvex
gewölbten Oberfläche der Ringe 21 gleiten.
9"
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Wie ohne weiteres verständlich, kann durch axiales Verschieben der Stange 35 bezüglich des Rohres 20, wobei die
Rollen 37 auf andere Längsabschnitte der Stange 35 mit anderem Durchmesser aufzuliegen kommen, die neigung der Hantelringe
32 zum Rohr 20 über die ganze Länge der Walze gleichzeitig verstellt werden und zwar auch während der Drehung
der Walze. Zudem kann, durch geeignete vorausberechnete Formgebung der betreffenden Längsabschnitte der Stange 35.
jeder Mantelring 32 um einen ihm allein zugeordneten Wert geneigt werden«
Dies ermöglicht einen bisher-unbekannten -universellen
Gebrauch der dargestellten Walze, indem für bestimmte Gewebearten oder -bindungen jeweils eine bestimmte Stange
33 hergestellt werden "kann, deren Längsabsehnitte auf cLee.
für diese bestimmte Gewebeart oder auch für eine bestimmte
Behandlung wüiisonbaren Yerstellbereich abgestimmt sind«
Die solcherart für die verschiedenen Gewebe und Behandlungen
hergestellten Stangen 35 können separat aufbewahrt und die jeweils benötigte Stange 35 in das Rohr 20 eingeschoben
und in der gewünschten Lage fixiert werden» Dabei
ist auch, cl:U Möglichkeit eingeschlossen, die gleiche Walae
nicht nur sisschliesslieh für die Breitstreckung einer
einzelnen Bahn zu verwenden, auf deren Brei~;e die Walze
abgestimmt ist, sondern auch noch, friz- die gleichzeitige
BreitStreckung von mehreren nebeneinander üoer die Walze
- 10 1 0 :? 3 I 7 / L■ 1: >
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geführten schmäleren Bahnen zu verwenden« Mir diesen
Fall wird die Stange.35 so ausgebildet, dass die durch sie über die Mantelstützorgane erzeugte Mantelform dergenigen
von mehreren - entsprechend der Zahl der gleichzeitig "breitzustreckenden Bahnnen - axial nebeneinander
angeordneten Walzen mit Breitstreckeffekt entspricht.
Selbstverständlich liesse sich die beschriebene Yerstellbarkeit
der Neigung der Mantelstützorgane während des Laufes der Walze sinngemäss auch auf eine geschleppte
Walze geinäss Pig. I übertragen.
Diese rasche und einfache Verstellbarkeit des Breitstreckeffektes
gestattet ausserdem erstmals eine vollautomatische
Einstellung der BreitStreckung einer Gewebebahn innerhalb
geringer Toleranzen, indem durch an sich bekannte Organe der durch die Walze bewirkte BreitStreckeffekt am Gewebe
unmittelbar nachdem dieses die Walze verlassen hat, gemessen wird und die erhaltenen Ist-Werte direkt zum Verstellen
der Neigung der Mantelstützorgane durch Verschieben der Stange 35 im Rohr 20 im korrigierenden Sinne zu einem
vorausbestimmten Sollwert verwendet werden.
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Claims (11)
1. Walze mit Breitstreckeffekt, dadurch gekennzeichnet, ·
dass die Mantelform und damit der BreitStreckeffekt
durch auf einer starren, geraden Achse (3 "bzw· 20) nebeneinander angeordnete Mantelstützorgane (12 bzw.26)
erzeugt ist, die in zur Achse unterschiedlich geneigten Ebenen um diese Achse drehbar gelagert sind.
2. Walze nach Anspruch 1, als Breitstreckwalze mit Mantel ausgebildet,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtheit der Stützorgane (12) von einem die Abstände zwischen den einzelnen
Stützorganen in Achsrichtung der Walze überbrückenden Ueberzug (13) aus einem flexiblen, dehnbaren Material umhüllt
ist.
3. Walze nach Anspruch 1, als Walze mit einer Oberfläche aus starren Einzelelementen ausgebildet, dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Stützorgan (26) einen Mantelring (32) trägt, wobei die Gesamtheit dieser Mantelringe mit ihrer
Aussenfläohe den Mantel der Walze bilden.
4. Walze nach den Ansprüchen 2 und 3» dadurch gekennzeichnet,
dass die Neigung der einzelnen Mantelstützorgane (26) zur Achse verstellbar ist.
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ta
5. Walze nach Anspruch. 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Neigung der einzelnen Mantelstützorgane gleichzeitig um einen jedem Stützorgan (26) gesondert zugeordneten Wert
verstellbar ist.
6. Walze nach den Ansprüchen 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Stützorgane (26) während des Laufes
der Walze verstellbar sind,
7· Walze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
Mess- und Steuermittel vorhanden sind, um den mit einer Einstellung der Stützorgane bewirkten Breitstreckeffekt
zu messen, mit einem Sollwert zu vergleichen und auftretende Differenzen unmittelbar automatisch zur Verstellung
der Stützorgane im korrigierenden Sinne zu verwenden.
8. Walze nach AnspziiGii 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Stützorgane (26) um Ringe (22) drehbar gelagert sind, welche Tastrollen (37) tragen, die den Burohmesser eines
Längsabachnittes einer die ganze Walze durchsetzenden
Stange (35) abgreifen und naGh Massgabe des Durchmessers des betreffenden Längsabschnittes die Neigung jedes Ringes
(22) und damit des diesem zugeordneten Stützorganes (26) zur Walzenachse einstellen.
9. Walze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeiohnet, dass die
genannte Stange (35) Xängsverechiebbar in der Walze geführt
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ist, IAm durch axiales Verschieben Längsabschnitte
verschiedenen Durchmessers zu den 'last ro Ilen (37) zu
führen und damit die Neigung der zugeordneten Stützorgane
(26) zu verändern.
10. Walze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (35) auswechselbar angeordnet ist.
11. Walze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
Stange (35) so ausgebildet ist, dass sie eine Mantelform erzeugt, welche die gleichzeitige BreitStreckung mehrerer
nebeneinander über die Walze geführten Bahnen ermöglicht«
12* Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Stützorgane ale Mitnehmer ausgebildet sind, die unabhängig ■von der relativen Neigung mit den Mitnehmern der benachbarten
Stütsorgane klauenförmig ineinandergreifen in der Weise, dass durch Drehung eines oder beider walzenäussersten
Stützorgane alle Stützorgane der Walze in drehende Bewegung versetzbar sind.
13· Walze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die
Uebergänge zwischen benachbarten Mitnehmern durch Bi chtung sman sehet ten (33) abgedeclct sind»
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