[go: up one dir, main page]

DE1632924C - Demontierbares Gewächshaus - Google Patents

Demontierbares Gewächshaus

Info

Publication number
DE1632924C
DE1632924C DE1632924C DE 1632924 C DE1632924 C DE 1632924C DE 1632924 C DE1632924 C DE 1632924C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
greenhouse according
attached
profile
pile
greenhouse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fernand Tolochenaz; Simonet Andre Ambilly Haute Savoie; Schüpfer (Frankreich)
Original Assignee
Sovap S.A. (Succ. de Simonet S.a.r. 1.), Rolle (Schweiz)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein demontierbares Gewächshaus mit einem aus im Abstand parallel zueinander angeordneten bogenförmigen Stäben gebildeten Gerüst, einer das Gerüst abdeckenden und durch Bänder gehaltenen Folie sowie mit Befestigungsclementen zur lösbaren Befestigung der bogenförmigen Stäbe am Boden,
Bisher bekannte auseinandernehmbare Gewächshäuser dieser Art haben den Nachteil, daß bei den in den Boden einzutreibenden, pfahlförmigen Befestigungselementen keine feste Verbindung zwischen der über die bogenförmigen Stäbe gelegten Folie und dtn Befestigungselementen besteht oder die die Folie tragenden Stäbe einteilig ausgebildet und daher bei größerer Höhe schwer und umständlich zu handhaben sind. Insbesondere das Eintreiben langer, hoher Stäbe ist oft mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und ein aus wenigen, billigen Bauteilen bestehendes Gewächshaus zu schaffen, das rasch und bequem aufgebaut und wieder abgebaut werden kann und das nicht nur eine stabile Halterung für die bogenförmigen Elemente aufweist, sondern auch die abdeckende Folie sicher zu befestigen erlaubt.
Ausgehet von einem Gewächshaus der eingangs beschriebenen Art ist die Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente mit Organen ".um Anbringen der die Folie haltenden Bänder versehen sind.
Vorzugsweise sind die Befestigungselemente entweder als U-Profilpfiihle oder als an Seitenwänden zu befestigende Platten ausgebildet, an deren Außenseiten ein entsprechendes Profil zum Einschieben der Enden der bogenförmigen Stäbe angeschweißt ist. Die Pfähle oder die Platten sind außerdem mit weiteren Teilen versehen, an denen die die Folie haltenden Bänder befestigt werden können und welche im Fall der Pfähle gleichzeitig als Angriffsfläche zum bequemen Einschieben bzw. Eintreiben des Pfahles in das Erdreich dienen. Um zu vermeiden, daß die Pfähle nach dem Herausziehen aus dem Erdreich mit Frdc gefüllt sind, haben sie ein offenes Profil, vorzugsweise ein U-Profil.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigt
Γ· i g. I eine perspektivische Ansicht eines Gewächshauses, bei welchem die bogenförmigen Stäbe an zwei parallelen, sockclförmigen Seitenwänden geringer Höhe lösbar angebracht sind,
F i μ. 2 und 2 a sowie 3 und 3 a Seitenansichten b/.w. Draufsichten der im Beispiel nach F i g, I verwundeten Befestigungselemente, welche Hohlprofile zum Hinschieben der Hoden der bogenförmigen Stäbe aufweisen und gleichzeitig Löcher zur Anbringung der die Folie haltenden Bänder,
Kig.4 und 4a, 5 und Sa sowie 6 und 6a Seitenansichten bzw. Draufsichten von drei verschiedenen Ausführungsbeispiclcn für U-formigc Bcfcsligungspfültle und
F i g. 7 bis 11 perspektivische Ansichten von fünf AusfUhrungsbcispielen der an einem U-Profilpfahl angebrachten Organe zur Befestigung der die Folie haltenden Minder,
Dus in F i g. I dargestellte Gewächshaus weist zwei
parallele, die Seitenbegrenzungen bildende Wände I und 2 geringer Höhe auf, zwischen denen die die Pflanzen 3 aufnehmende Erdschicht liegt. An den Außenseiten der Wände 1 und 2 sind, jeweils einander gegenüberliegend, Befestigungselemente 4 zur Befestigung der bogenförmigen Stäle 5 angebracht, welche eiu Stützgerüst zur Aufnahme- einer die Pflanzen abdeckenden Folie 6 bilden. Die Folie 6 wird auf den Stäben 5 mit Hilfe von Bändern 7
ίο gehalten.
Die Befestigungselemente 4 bestehen nach den F i g. 2 und 3 aus einer rechteckförmigen Platte 8, die auf beliebige Weise an den Seitenwänden 1 bzw. 2 befestigt werden kann, beispielsweise mit Hilfe von
fest an den Wänden angebrachten Haken, welche in die Öffnungen 9 der Platten 8 eingreifen. In der Mitte weist die Platte 8 ein beispielsweise durch Schweißen befestigtes, vertikal orientiertes Hohlprofil 10 auf, dessen untere stirnseitige Öffnung durch eine eben-
falls beispielsweise durch Schweißen an der Platte 8 befestigte und sich senkrecht zur Achse des Hohlprofils 10 erstreckende Latte 12 abgedeckt ist. Im Beispiel nach den F i g. 2 und 3 ist diese Querlatte 12 etwas im Abstand von der unteren Kante der Platte 8
as angeordnet. Wie auf Fig. 2a gezeigt, ist diese Latte 12 in der Nähe ihrer beiden Enden mit je einem Loch 13' bzw. 13" versehen, wobei diese Löcher zur Befestigung der Bänder 7 nach F i g. 1 dienen. In das Hohlprofil 10, das im Beispiel nach den F i g. 2 und 2 a
ein U-Profil ist, welches mit den Enden 11 seiner Schenkel an der Platte 8 angeschweißt ist, werden die Endabschnitte der bogenförmigen Stäbe 5 eingeschoben, wobei sich deren Enden auf der Latte 12 abstützen. Das U-Profil 10 nach den Fig. 2 und 2a ist für bogenförmige Stäbe S bestimmt, welche einen entsprechenden U-förmigen Querschnitt haben, was diesen Stäben bei geringem Gewicht ein hohes Trägheitsmoment verleiht. Im Beispiel nach den F i g. 3 und 3 a besteht das an der Platte 8 angeschweißte Hohlprofil aus einem Rohr 10', das zur Aufnahme entsprechender zylindrischer oder rohrförmiger Stäbe 5 bestimmt ist. Es können auch Hohlprofile beliebigen anderen Querschnitts verwendet werden, die dann zur Befestigung von Stäben 5 mit einem entsprechenden Querschnittsprofil dienen.
Bei einer anderen Ausführungsform eines Gewächshauses nach der Erfindung wird auf die Seitenwände 1 und 2 verzichtet, und statt dessen sind einfach in das Erdreich zu steckende Pfähle vorgesehen, wie sie auf Fig. 4 bis 11 dargestellt sind. Ein derartiger Pfahl besteht aus einem U-Profil 14, an dessen Oberseite nach F i g. 4 eine lechteckförmige Platte 15 mit in der Nähe ihrer Enden angebrachten
ss Löchern 16 befestigt ist. Diese Löcher 16 dienen wiederum zum Durchtritt und zur Befestigung der Bänder 7, welche die Deckfolie halten. Diese Bänder können beispielsweise durch einfaches Verknoten befestigt werden. Die Platte IS dient gleichzeitig als
Angriffsfläche beim Einstecken bzw. Eintreiben des Pfahles 14 in das Erdreich. Das U-förmige Profil des Pfahles 14 sichert einen guten Sitz des Pfahles im Erdreich und eine gute Stabilität, besonders gegenüber quer zur Pfahlachse wirkenden Belastungen.
Das durch das U-Profil 14 und die Platte 15 begrenzte Hohlprofil dient wiederum zum Einschieben der Enden der bogenförmigen Stäbe 5, die ebenfalls vorzugsweise ein U-Profil haben.
Im Beispiel nach den Fig.5 und 5α besteht der Pfahl wiederum aus einem U-Profil 14, in dessen oberem Abschnitt ein Rohr 17 mit Hilfe zweier diametral gegenüberliegender Platten 19 befestigt ist, wobei diese Platten die Kanten des U-Profils 14 mit dem Rohr 17 unter Bildung eines halbkreisringförmigen Hohlprofils 18 zur Aufnahme der Enden der Stäbe S verbinden, öffnungen 20 an den Enden der Platten 19 dienen wiederum zur Befestigung der Bänder 7.
Der Pfahl nach den Fig. 6 und 6a dient zur Aufnahme von bogenförmigen Stäben S mit verhältnismäßig großen Abmessungen; zu diesem Zweck ist das U-Profil 14 an seinem oberen Ende von einem rohrförmigen Profil 21 umgeben, das nach Fig.6a an einer Stelle seines Innenumfangs mit der äußeren Basis des U-Profils 14, beispielsweise durch Schweißen, verbunden ist. Diametral gegenüberliegend am Rohr 21 angebrachte Querplatten mit öffnungen dienen zur Befestigung der Bänder 7. Die Enden der ao Stäbe 5 werden ins Innere des Rohres 21 eingeschoben.
Im Beispiel nach F i g. 7 dient zur Befestigung nicht eine mit Löchern versehene und am oberen Ende des Pfahles angeordnete rechteckige Platte, sondern am U-Profil 14 des Pfahles ist im Abstand vom oberen Ende eine Platte 22 mit einer U-förmigen öffnung auf das Profil aufgesetzt und befestigt. Schlitze 23 am Rand der Platte 22 dienen zur Befestigung der Bänder 7. Im Beispiel nach F i g. 8 ist eine Platte 24 vertikal orientiert, mit ihrer einen Längskante in der Mitte des U-Profils 14 befestigt und weist eine Öffnung 25 zur Befestigung der Bänder auf. Im Beispiel nach F i g. 9 ist an der Oberseite des U-Profils 14 lediglich eine kleine schräg nach unten weisende Zunge 26 angebracht, um welche die Befestigungsbänder 7 geschlungen werden können. Im Beispiel nach Fig. 10 wird cias zur Befestigung der Bänder 7 dienende Element aus einer auf der Außenseite des U-Profils 14 angebrachten Rippe 27 gebildet. Bei dieser sich quer über das U-Profil erstrerkenden Rippe 27 kann es sich beispielsweise um einen Schweißwulsi handeln oder aber auch um einen bei der Herstellung des U-Profils 14 während einer Erwärmung des Materials, beispielsweise durch Induktionserhitzung, durch Materialstauchung gebildeten Wulst. Im Beispiel nach Fig. 11 sind am oberen Ende des U-Profils 14 auf beiden Seiten metallische Stäbe 28 angebracht, die zur Befestigung der Biänder7 dienen.
In allen beschriebenen Fallen können die zur Befestigung der Bänder 7 dienenden, am oberen Bereich der Pfähle 14 vorgesehenen Elemente vortcilhafterwcise dazu benutzt werden, um den Pfahl bequem in das Erdreich einzutreiben.
In einer nicht dargestellten Ausführungsfoim können die bogenförmigen Stäbe S auch direkt nliit ihren geradlinigen unteren Enden, die als Pfähle dienen, in das Erdreich eingesteckt werden, wobei in geeigneter Höhe ein senkrecht vorspringender Fuß vorgesehen ist, v/ilcher das Eindrücken der Pfähle in das Krdreich erleichtert und zur Befestigung der die Folie haltenden Bänder dient.
Die Erfindung zeichnet sich durch die Verwendung von nur wenigen, einfachen und billigen Bauelementen aus und kann nach Bedarf schneit und bequem aufgebaut oder abgebaut werden.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Demontierbares Gewächshaus mit einem aus im Abstand parallel zueinander angeordneten bogenförmigen Stäben gebildeten Gerüst, einer das Gerüst abdeckenden und durch Bänder gehaltenen Folie sowie mit Befestigungselementen zur lösbaren Befestigung der Stäbe am Boden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Befestigungselemente mit Organen zum Anbringen der die Folie haltenden Bänder verschen sind.
2. Gewächshaus nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet., daß die Befestigungselemente durch an sich bekannte in den Boden steckbare Profilpfähle (14), vorzugsweise mit einem U-Profil zum Einstecken der Enden der bogenförmigen Gerüststäbe (5), gcUUdet und an ihrem oberen Bereich mit einem Teil /ersehen sind, welches als Angriffsfläche zum Einstecken bzw. Eintreiben der Pfähle in das Erdreich und gleichzeitig zur Befestigung der die Folie (6) haltenden Bänder (7) dient.
3. Gewächshaus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieses als Angriffsfläche zum Eintreiben des Pfahles dienende Teil eine sich quer über die Außenseite des Profilpfahlcs erstreckende Rippe (27) ist.
4. Gewächshaus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß diese Rippe ein Teil mit dem Profilpfahl bildet und durch einen Schweißwulst oder bei der Herstellung des Pfahles durch entsprechende Materialstauchung gebildet ist.
5. Gewächshaus nach Ansj-iuch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Pfah1 an seinem oberen Ende mit einer sich quer zur Pfahlachse erstrekkenden rechteckförmigen Platte (15, 19) versehen ist, an welcher die Bänder (7) befestigbar sind.
6. Gewächshaus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des oberen Endes des Pfahles an diesem die Platte (22) waagerecht befestigt ist.
7. Gewächshaus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (24) im oberen Bereich des Pfahles vertikal angeordnet und mit einer Längskante an der Pfahlaußenseite befestigt ist.
8. Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente durch die an zwei parallelen Seitcnwänden (1, 2) geringer Höhe befestigte Platten (8) gebildet sind, an deren Außenseiten ein vertikal orientiertes Hohlprofil (10; 10') zum Einschieben der Enden der bogenförmigen Stäbe (5) vorzugsweise durch Schweißen angebracht ist.
9. Gewächshaus nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (10) U-förmig und mit seinen Schenkeln an der Platte (8) befestigt ist.
IC. Gewächshaus nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (10') ein Rohr ist.
11. Gewächshaus nach einem der Ansprühe 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil an seinem unteren Ende durch eh: ebenfalls an der Platte (8) befestigte Latte (12) verschlossen ist.
12. Gewächshaus nach einem der vorangehen-
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Folie (6) haltenden Bänder (7) mit Hilfe von öffnungen (13'. 13", 16, 20, 25) befestigbar sind, welche an Teilen der Befestigungselemente angebracht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1738

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2229093A1 (de) Montage bzw Befestigungsglied fur eine Bewehrung oder ein Bewehrungselement im Stahlbetonbau
DE69013641T2 (de) Extrudiertes Profil zur Verwendung als First oder Rinne in einem Foliengewächshaus sowie Gewächshaus mit einem dergleichen Profil.
EP0341507A2 (de) Schalung
EP2172131B1 (de) Stapelbares Rahmengestellsystem zur Lagerung von Gütern
DE3245857A1 (de) Zaun auf der basis von streckmetallmatten
DE3411313A1 (de) Lager- bzw. speicher- und/oder ausstellungseinrichtung
DE3400838A1 (de) Pflanzenhalter
DE69000559T2 (de) Abnehmbares befestigungsstueck zum befestigen eines elementes am boden.
DE1632924C (de) Demontierbares Gewächshaus
AT395996B (de) Be- und entlueftungselement
DE1632924B1 (de) Demontierbares Gewächshaus
DE20214394U1 (de) Hochbeet-Rahmenkonstruktion
DE2825552A1 (de) Vorrichtung zum verlegen von platten, steinen o.dgl.
DE102021131554A1 (de) PFLANZGEFÄß
DE2658410A1 (de) Schnell aufzuschlagende pferdeboxen
DE19607761A1 (de) Leiternschuh für Leitern beliebiger Art
DE3814387A1 (de) Erdanker
DE8418288U1 (de) Pflanzenhalter
DE2437720A1 (de) Hilfsgeraet und verfahren zum anbringen von wandplatten, insbesondere fliesen
DE2319796C3 (de) Transportables Zelt
DE1784440C3 (de) Abstands- und Halteglied für Betonbewehrungselemente
DE1073235B (de) Gewachshauswandung und Gewächshaus
DE202020107227U1 (de) Fahrelement, insbesondere Fahrelement für ein Zeltsystem, sowie Zeltsystem
DE1158220B (de) Befestigungsmittel fuer Schutzplanenwaende und aus solchen zusammengesetzte Zelte
DE1855232U (de) Verbindungselement fuer aus tafeln bestehende saeulenschalungen im betonbau.