DE1632588B - Gastischfeuerzeug - Google Patents
GastischfeuerzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gastischfeuerzeug, bei dem durch Anheben eines senkrecht gegenüber dem
ίο Unterteil verschiebbaren Oberteils der Zündvorgang
ausgelöst und beim Niederdrücken die Löschung der
• Flamme sowie das Spannen der im Oberteil enthaltenen, aus einem Zündhebel, einer auf diesen wirkenden
Feder, einem Reibrad und einem Zündsteinrchr bestehenden Zündvorrichtung bewirkt wird, wobei das
Feuerzeug mit einem Gastank ausgerüstet ist, der ein das Brennerventil durch seine Verschiebung öffnendes
Düsenrohr enthält.
Aus der deutschen Patentschrift 1 004 408 ist ein derartiges Tischfeuerzeug bekannt, welches mit Benzin
betrieben wird. Inzwischen wurde auch ein ähnliches Feuerzeug entwickelt, bei dem an Stelle des Benzintankes
ein Gastank vorgesehen ist, und welches zusätzlich noch einen Mechanismus enthält, der beim
Anheben des Oberteils das Brennerventil des Gastanks öffnet. Bei beiden Ausführungen ist der Tank im
Oberteil vorgesehen, welches zwei diagonal gegenüberliegende Führungshülsen: aufweist. Diese Führungshülsen
sind auf Führungsstangen, die mit dem Unterteil fest verbunden sind, geführt. Damit beim
Anheben des Feuerzeuges der Zündvorgang ausgelöst
wird, ist das Unterteil mit einer schweren Standplatte versehen, die infolge ihres.Gewichtes und ihrer Masv
senträgheit beim Anheben des Oberteils eine Relativverschiebung des Unterteils bewirkt.
Das bekannte Tischfeuerzeug ist wegen der Vielzahl seiner Einzelteile verhältnismäßig kompliziert in
seinem Aufbau und deshalb teuer in der Herstellung. Insbesondere die Führung des Oberteiles gegenüber
dem Unterteil mittels der erwähnten Führungsbüchsen und -Stangen ist sehr problematisch. Die diagonal
gegenüberliegenden Führungen liegen verhältnismäßig weit auseinander und die Führungen sind auch,
um eine möglichst geringe Bauhöhe zu erreichen, verhältnismäßig kurz ausgebildet, so daß beide Teile
leicht gegeneinander verkanten können und hierdurch die Funktion des Feuerzeuges in Frage gestellt wird.
Insbesondere ist es aber erforderlich, das Oberteil und das Unterteil sehr stabil auszubilden, damit die Führungen
einwandfrei arbeiten. Aus diesem Grund mußte das Oberteil als kompliziertes Gußteil ausgebildet
werden. Der das öffnen des Brennerventils bewirkende Mechanismus erforderte zusätzliche Einzelteile,
die nicht nur teuer in der Herstellung sind, sondem auch zusätzliche Störquellen darstellen.
Es ist ferner aus der USA.-Patentschrift 1 720 448 ein Benzintischfeuerzeug bekannt, bei dem das alle
wichtigen Teile des Feuerzeuges also die Zündvorrichtung, die Löschklappe und den Tank enthaltende
Innenteil von einer gegenüber dem Innenteil verschiebbaren Hülse umgeben ist. Diese Hülse ist durch
Lenker oder ein Zahnradgetriebe mit der Löschklappe verbunden. Hebt man dieses Feuerzeug an der
äußeren Hülse an, so öffnet sich die Löschklappe und beim Absetzen wird die Löschklappe wieder geschlossen.
Die Betätigung der Zündvorrichtung muß jedoch gesondert durch Drehung eines Handrades erfolgen.
Bei einem weiteren (aus der französischen Patent-
schrift 1 121 376) bekannten Taschenfeuerzeug ist die Zündvorrichtung aus einer als Abschlußplatte dienen^
den Montageplatte angeordnet, die fest mit dem Gehäuse verbunden ist. Das Zündsteinrohr ist mit der
Montageplatte fest verbunden und durch ein in den :5
Tank eingesetztes Rohr geführt. Die Rückführfeder ist
als Schraubenfeder ausgeführt, was zu einer höheren Bauform des Taschenfeuerzeuges und zu einer aufwendigen
Ausgestaltung des Gastanks führt.
Es ist ferner (aus der deutschen Patentschrift 837 935) ein Benzin-Taschenfeuerzeug bekannt, bei
dem zwei Zylinderteile verschiebbar ineinandergeführt sind. Durch Zusammendrücken beider Teile
wird der Zündvorgang ausgelöst. Diese bekannte Konstruktion ist jedoch für ein Gasfeuerzeug nicht
verwendbar, da das Zündsteinrohr in den Tank hineinragt und in diesem endet, was zum Entweichen der
Gasfüllung führen würde. Zum Auswechseln des Feuersteins muß deshalb der Tank geöffnet werden.
Es ist außerdem (aus der deutschen Patentschrift 1 279 401) ein Taschenfeuerzeug bekannt, bei dem
der Gastank kippbar in dem Gehäuse angeordnet ist. Das mit dem Gastank verbundene Brennerventil wird
bei der Bewegung des Gastanks im Gehäuse, die auch den Zündvorgang auslöst, durch eine auf einer Steuer- as
fläche geführten, mit dem Ventil verbundene Kalotte geöffnet. Diese Art der Ventilbetätigung unterliegt
einem hohen Verschleiß und ist daher störanfällig. Wie alle Tischfeuerzeuge muß auch dieses in einer bestimmten
Weise erfaßt und der Zündvorgang durch Betätigen eines mit dem Gastank verbundenen Druckstückes
eigens ausgelöst werden.
Ferner ist (aus der deutschen Patentschrift 326822) ein Benzintischfeuerzeug bekannt, bei dem
der Brennstoffbehälter in dem verbreiterten Fuß des Unterteiles angeordnet ist. An dem Fuß ist eine Führungssäule
befestigt, auf welcher unter Zwischenschaltung von Muffen das Oberteil verschiebbar geführt ist.
Durch Niederdrücken des Oberteiles wird der Zündvorgang ausgelöst. Dieses Feuerzeug hat grundsätzlieh
den Nachteil, daß es nur durch Herunterdrücken des Oberteiles gezündet werden kann und sofort wieder
erlischt, falls man das Oberteil losläßt oder aber versucht, das Feuerzeug an dem Oberteil anzuheben.
Steht das Feuerzeug auf einem niedrigen Tisch, so ist das Anzünden einer Zigarre oder einer Zigarette sehr
umständlich, da man sich zu dem Feuerzeug herunterbeugen muß. Außerdem kann man einem Gast nicht
das brennende Feuerzeug reichen. Abgesehen davon..... weist das bekannte Feuerzeug auch verhältnismäßig
viele Einzelteile auf, so daß es teuer in der Herstellung und wenig betriebssicher sein dürfte.
Weiterhin ist (aus der französischen Patentschrift 1167415) ein Handfeuerzeug bekannt, das eine in ein
Oberteil eingeschobene Montageplatte zur Aufnahme der Zündvorrichtung vorsieht, auf der eine zylindrische
Drehschraubenfeder zum Anpressen des Feuersteins an das Reibrädchen angeordnet ist.
Ferner ist (aus der französischen Patentschrift
1 326 426) ein Handfeuerzeug bekannt, bei dem ein zur Ventilbetätigung dienender Stößel in einem durch
den Gastank geführten Rohr verschiebbar gelagert ist.
Weiter ist (aus der französischen Patentschrift 665 261) ein Handfeuerzeug bekannt, bei dem durch
Einschieben des Oberteils in das Unterteil die Gaszufuhr aus dem Tank zum Brennerventil geöffnet wird.
In einem weiteren (aus der USA.-Patentschrift
2 524 074) bekannten Handfeuerzeug wird eine zylindrische Drehschraubenfeder durch das Zusammendrücken
zweier ineinander verschiebbarer Teile gespannt und bewirkt über eine Zahnstange den Antrieb
des Reibrädchens.
Schließlich ist (aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 881 788) ein Gastischfeuerzeug bekannt, bei
dem durch Andrücken eines Betätigungshebels an einen griffähnlichen Feuerzeugkörper der Zündvorgang
ausgelöst wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
unter Beseitigung der vorgenannten Nachteile ein Gastischfeuerzeug der eingangs erwähnten Bauart
zu schaffen, welches einfach in seinem Aufbau und damit billig in der Herstellung und besonders betriebssicher
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Gastank das Unterteil des Feuerzeuges
bildet und direkt in dem rohrförmig ausgebildeten Oberteil verschiebbar geführt ist, die Zündvorrichtung
auf einer lose in das rohrförmige Oberteil eingesetzten und durch mindestens einen Federring gehaltenen bekannten
Montageplatte angeordnet ist, die Feder als zylindrische Dreh-Schraubenfeder ausgebildet und
auf der Montageplatte angeordnet ist und das Düsenrohr des Gastanks durch die Montageplatte verschiebbar
hindurchgeführt und oberhalb der Montageplatte mit einem sich beim Anheben des Oberteils zum Öffnen
des Brennerventils gegen die Platte legenden Anschlagring versehen ist.
Dank dieser Ausbildung weist das erfindungsgemäße Gastischfeuerzeug einen besonders einfachen
Aufbau auf. Insbesondere ist hervorzuheben, daß der Gastank hier eine Vielzahl von Funktionen erfüllt. Er
dient zunächst als Tank für das Gas. Ferner bildet er eine sichere und einfach herzustellende Führung zur
verschiebbaren Lagerung des Oberteils gegenüber dem Unterteil. Weiterhin dient der Gastank als Belastungsgewicht,
so daß die bei dem eingangs erwähnten Feuerzeug übliche schwere Standplatte entfallen
kann. Durch die Unterbringung des Gastanks im Unterteil des Feuerzeuges wird ferner die öffnung und
Schließung des Brennerventils auf besonders einfache
Weise gelöst. Es sind nicht wie früher Hebel und Federn erforderlich, die beim Anheben des Oberteils das
Öffnen des Brennerventils bewirken, sondern das Düsenrohr wirkt direkt mit dem Oberteil zusammen, indem
es durch eine Platte des Oberteils hindurchgeführt und mit einem Anschlagring versehen ist. Die
Anordnung der Zündvorrichtung an einer lose in das Oberteil eingesetzten Montageplatte hat den Vorteil,
daß sie einfach zu montieren und im Falle einer Reparatur nach Herausnahme der Montageplatte leicht zu
reparieren ist. Die Anordnung der wichtigsten Teile der Zündvorrichtung auf einer Montageplatte wird
hauptsächlich durch die zylindrische Dreh-Schraubenfeder ermöglicht, die außerdem den Vorteil einer
besonders niedrigen Bauhöhe mit sich bringt. Dank der wesentlich verringerten Zahl der Einzelteile werden
nicht nur die Herstellungskosten gesenkt, sondern es wird auch die Betriebssicherheit des Feuerzeugs erhöht.
Vorteilhafterweise sind der Gastank und das Oberteil zylindrisch ausgebildet. Diese Ausbildung ermöglicht
eine weitere Senkung der Herstellungskosten.
Weitere Einzelheiten sowie Vorteile der Erfindung sind an Hand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles im folgenden näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht des neuen Feuerzeugs in Ruhestellung teilweise aufgebrochen und teilweise im
Schnitt,
F i g. 2 dasselbe in Brennstellung,
F i g. 3 einen Teillängsschnitt in Ruhestellung,
■ · F i g. 4 einen Teillängsschnitt in Brennstellung,
■ · F i g. 4 einen Teillängsschnitt in Brennstellung,
Fig. 5 eine Ansicht in Richtung V der Fig.2,
F i g. 6 eine Draufsicht,
F i g. 7 und 8 die Unteransicht des Feuerzeuges in verschiedenen Stellungen einer Sicherungsscheibe, die
mit dem Füllstutzen zusammenwirkt.
In der Zeichnung ist mit 1 das Oberteil des Feuerzeugs
bezeichnet, welches hülsenförmig ausgebildet ist. Das Unterteil 2 wird erfindungsgemäß durch den
Gastank gebildet, von dem in der Zeichnung nur der obere Teil mit der oberen Abschlußwand 3 zu sehen
ist. Das hülsenförmige Oberteil 1 und der Gastank 2 sind vorteilhaft zylindrisch ausgebildet. Auf diese
Weise ist das Oberteil 1 gegenüber dem Gastank bzw. Unterteil 2 senkrecht verschiebbar geführt. Der Gastank
2 ist in an sich bekannter Weise mit einem verschiebbaren Düsenrohr 4 ausgerüstet, welches bei
Verschiebung nach oben ein im Gastank angeordnetes Brennerventil öffnet. Das Düsenrohr 4 erstreckt sich
durch eine Platte 5 des Oberteils 1 hindurch und weist oberhalb der Platte einen Anschlagring 6 auf.
Vorteilhaft ist diese Platte 5 als Montageplatte ausgebildet, die die eigentliche Zündvorrichtung trägt.
Diese Montageplatte stützt sich bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel auf einem Bund 7 des hülsenförmigen
Oberteils 1 ab und wird ferner durch einen Federring 8 gehalten. Gegebenenfalls wäre es auch
möglich, die Montageplatte zwischen zwei Federringen zu halten. Die Zündvorrichtung besteht im wesentlichen
aus dem Zündhebel 9, der in bekannter Weise bei Schwenkbewegung das Reibrad 10 antreibt,
einer direkt mit dem Zündhebel 9 zusammenwirkenden zylindrischen Drehschraubenfeder 11, dem Zündsteinrohr
12 und einer an der Unterseite der Montageplatte 5 vorgesehenen Blattfeder 13, die den Zündhebel
9 in Sperrstellung hält. Zu diesem Zweck weist die Blattfeder 13 einen Absatz 14 auf, hinter dem der
Zündhebel mit seinem Arm 15 einrasten kann. Die Anordnung dieser Teile der Zündvorrichtung an einer
lose in das Oberteil eingesetzten Montageplatte 5 hat den Vorteil, daß diese Teile einfach zu montieren und
im Falle einer Reparatur nach Herausnahme der Montageplatte leicht zu reparieren sind. Die Anordnung
der wichtigsten Teile der Zündvorrichtung auf einer Montageplatte wird hauptsächlich durch die zylindrische
Drehschraubenfeder 11 ermöglicht, die außerdem den Vorteil einer besonders niedrigen Bauhöhe
mit sich bringt.
An dem das Unterteil bildenden Gastank 2 sind zwei Stützen 16, 16 a vorgesehen, die mit beidseitig
des Reibrades 10 an dem Zündhebel vorgesehenen Stützrollen 17, 17 a zusammenwirken. Ferner weist
der Gastank 2 noch ein Rohr 18 auf, durch welches das Zündsteinrohr 12 hindurchgeführt ist.
Die Wirkungsweise dieses neuen Tischgasfeuerzeuges ist folgende: In F i g. 1 und 3 ist das Feuerzeug
in Schließstellung dargestellt. Hierbei ist der Arm 15 des Zündhebels 9, auf den die zylindrische Drehschraubenfeder
11 wirkt, hinter dem Absatz 14 der Blattfeder 13 verriegelt. Wird nunmehr das Oberteil 1
erfaßt und angehoben, so verschiebt sich zunächst das .Oberteil mit der Montageplatte 5 und den hieran befestigten
Teilen der Zündvorrichtung nach oben. Hierbei kommt zunächst der Anschlagring 6 an der Montageplatte
5 zur Anlage, so daß das Düsenrohr 4 nach oben verschoben wird. Infolgedessen wird das
Brennerventil geöffnet und am Düsenrohr tritt Gas
,5 aus. Beim weiteren Anheben des Oberteils 1 kommt dann das freie Ende 13 α der Blattfeder 13 an dem Anschlag
19 zur Anlage. Hierdurch wird die Blattfeder 13 nach unten gebogen und der Arm 15 des Zündhebels
9 freigegeben. Durch die Wirkung der zylindrischen Drehschraubenfeder 11 wird der Zündhebel
entgegen dem Uhrzeigersinn nach oben geschwenkt. Er dreht hierbei das Reibrad 10 und erzeugt Funken
am Feuerstein 20, die das Gas entzünden. Durch den Anschlagring 6 wird die weitere Bewegung des Oberteils
1 nach oben verhindert bzw. wird nunmehr auch der das Unterteil bildende Gastank 2 angehoben. In
dieser Stellung kann das Feuerzeug beliebig herumgereicht werden.
Beim Absetzen des Feuerzeuges auf eine Unter-
ao lage wird auf das Oberteil 1 ein Druck ausgeübt. Dieser Druck bewirkt eine Verschiebung des Oberteils 1
nach unten entgegen der Kraft der zylindrischen Drehschraubenfeder 11, wodurch der Zündhebel 9
wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt und über seinen Arm 15 durch den Ansatz 14 der
Blattfeder 13 verriegelt wird. Gleichzeitig wird auch der Anschlagring 6 des Düsenrohres wieder freigegeben,
so daß dieses sich dank einer im Brennerventil eingebauten Feder nach unten bewegen und hierbei
das Ventil schließen kann. Zu den oben erwähnten Vorteilen kommt noch hinzu, daß der Gastank 2 verhältnismäßig
groß ausgebildet sein kann, da er selbst das Unterteil des Feuerzeuges bildet und somit kein
weiterer Platz für Führungen und andere Teile vor-
handen sein muß.
Vorteilhaft ist ferner an dem Tankboden 2 α eine drehbare Sicherungsscheibe 21 vorgesehen, die zwei
Öffnungen 22 und 23 enthält. Von diesen beiden öffnungen ist die erste öffnung 22 schlüssellochartig ausgebildet
und wirkt mit einem am unteren Ende des Zündsteinrohres 12 vorgesehenen Schraubenkopf 24
zusammen. Der breitere Teil 22 a der öffnung 22-ist dabei größer als der Durchmesser des Schraubenkopfes
24, während der schmalere Teil 22 b kleiner ist.
Mittels eines mit der Sicherungsscheibe 21 verbundenen Stiftes 25 kann diese aus ihrer Betriebsstellung in
die Sperrstellung und umgekehrt gedreht werden.
In F i g. 7 ist die Sicherungsscheibe 21 in Betriebsstellung dargestellt. In dieser Stellung befindet sich
der breitere Teil 22 a der ersten Öffnung 22 koaxial zu dem Schraubenkopf 24, so daß dieser bei Betätigung
des Feuerzeuges frei durch die öffnung hindurchtreten kann. Durch einen anderen Teil der Sicherungsscheibe 21 ist jedoch der Zugang zu dem Tankfüllstut-
zen 26 verschlossen. Soll nun der Tank mit neuem Gas gefüllt werden, so ist die Scheibe mittels des Stiftes 25
zunächst in ihre Sperrstellung zu bringen. Hierdurch greift der schmalere Teil 22 b unter den Schraubenkopf
24, wodurch eine Verschiebung des Oberteiles 1 gegenüber dem Unterteil 2 und damit die Erzeugung
von Zündfunken vermieden wird. Gleichzeitig bleibt auch das Brennerventil geschlossen. Die zweite öffnung
23 befindet sich in Sperrstellung der Sicherungsscheibe koaxial zu dem Füllstutzen 26, so daß nun-
mehr die Füllung durchgeführt werden kann. Auf diese Weise wird eine ungewollte Entzündung von
Gas, welches beim Füllen austreten kann, verhindert.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die
Sicherungsscheibe 21 zwischen dem Tankboden 2 a und einem den Feuerzeugfuß bildenden kappenförmigen
Sockel 28 angeordnet. Dieser Sockel weist entsprechende öffnungen 29 und 30 für den Schraubenkopf
24 bzw. den Füllstutzen 26 auf. Gegebenenfalls wäre es auch möglich, die Scheibe und den Sockel aus
einem Teil herzustellen, wobei dann der Fuß gegenüber dem Tank 2 drehbar angeordnet sein müßte und
der Tank 2 im Oberteil 1 nicht verdrehbar sein dürfte.
Um das Absetzen des Feuerzeuges möglichst ge- ίο
räuschlos zu gestalten, ist es vorteilhaft, den Sockel 29 aus elastischem Kunststoff herzustellen. Zur Erhöhung
der Elastizität kann der Sockel einen durch Einschnitte 31 unterbrochenen Rand 32 aufweisen.
Vorteilhaft sind wie in der Zeichnung, insbesondere in F i g. 6 dargestellt, zwei zylindrische Drehschraubenfedern
11 vorgesehen, die symmetrisch auf den Zündhebel 9 wirken. Diese symmetrische Anordnung
verhindert jedes Verklemmen des Zündhebels, welches bei einseitiger Anordnung entstehen könnte
und stellt damit eine einwandfreie Funktion des Zündhebels sicher. Gegebenenfalls können die beiden zylindrischen
Drehschraubenfedern 11 auch aus einem Stück bestehen, wobei dann sich die zylindrische
Drehschraubenfeder in der Mitte mit einer entsprechenden Abkröpfung an der Montageplatte 5 abstützt.
In ähnlicher Weise ist es auch zweckmäßig, zwei symmetrisch angeordnete Stützen 16 und 16 α vorzusehen,
die oben bereits beschrieben worden sind und die dank ihrer symmetrischen Anordnung ebenfalls
ein Verklemmen des Zündhebels verhindern.
Die zylindrische Form von Gastank und Oberteil ist insbesondere dann von Vorteil, wenn weitere
Drehteile im Oberteil bzw. am Gastank angeordnet werden sollen. Es wäre jedoch auch denkbar, für
Oberteil und Gastank andere Querschnittsformen zu wählen, nachdem derartige Querschnittsformen in
Form von Strangpreßprofilen mit genügend großer Genauigkeit zur Verfügung stehen. Die Montageplatte
könnte bei einer von der kreisrunden Form abweichenden Form beispielsweise als Stanzteil hergestellt
werden.
209 536/161
Claims (8)
1. Gastischfeuerzeug, bei dem durch Anheben
eines senkrecht gegenüber dem Unterteil verschiebbaren Oberteils der Zündvorgang ausgelöst
und beim Niederdrücken die Löschung der Flamme sowie das Spannen der im Oberteil enthaltenen
aus einem Zündhebel, einer auf diesen wirkenden Feder, einem Reibrad und einem Zündsteinrohr
bestehenden Zündvorrichtung bewirkt wird, wobei das Feuerzeug mit einem Gastank.ausgerüstet,
ist, der ein das Brennerventil durch seine Verschiebung öffnendes/ Düsenrohr enthält, dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Gastank (2) das Unterteil des Feuerzeuges bildet und direkt in dem rohrförmig
ausgebildeten Oberteil (1) verschiebbar geführt
ist,
b) die Zündvorrichtung (9 bis 13) auf einer lose in das rohrförmige Oberteil eingesetzten und
durch mindestens einen Federring (8) gehaltenen bekannten Montageplatte (5) angeordnet
ist,
c) die Feder als zylindrische Dreh-Schraubenfeder (11) ausgebildet und auf der Montageplatte
angeordnet ist,
d) das Düsenrohr (4) des Gastankes durch die Montageplatte verschiebbar hindurchgeführt
und oberhalb der Montageplatte mit einem sich beim Anheben des Oberteils
zum Öffnen des Brennerventils gegen die Platte legenden Anschlagring (6) versehen
ist.
2. Feuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Montageplatte
(5) das Zündsteinrohr (12) angeordnet und durch ein in den Tank (2) eingesetztes Rohr (18)
hindurchgeführt ist.
3. Feuerzeug. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei symmetrisch angeordnete zylindrische Dreh-Schraubenfedern (11) vorgesehen
sind, deren Schenkel symmetrisch in beide Seiten des Zündhebels (9) eingreifen.
4. Feuerzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide zylindrische Dreh-Schraubenfedern
(11) aus einem Stück bestehen.
5. Feuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Zündhebel (9) beim
Niederdrücken des Oberteiles schließende Stütze (16, 16 a) an der Oberseite des Tanks (2) angebracht
ist.
6. Feuerzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zündhebel (9) auf beiden Seiten des Reibrades (10) Stützrollen (17, 17 a)
aufweist und daß am Unterteil zwei entsprechende Stützen (16, 16 a) vorgesehen sind, die mit diesen
Rollen zusammenarbeiten.
7. Feuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Montageplatte
(5) eine Blattfeder (13) mit einem Absatz (14) vorgesehen ist, der einen Arm (15) des Zündnebels
(9) solange verriegelt, bis das freie Ende der Blattfeder (13 a) an einem an dem Unterteil
angeordneten Anschlag (19) festgehalten wird.
8. Feuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gastank (2) an seinem unteren
Teil einen kappenförmigeh Sockel (28) aus Kunststoff aufweist.
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