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DE1632485A1 - Zelt,zeltartige Notunterkunft od.dgl. - Google Patents

Zelt,zeltartige Notunterkunft od.dgl.

Info

Publication number
DE1632485A1
DE1632485A1 DE19681632485 DE1632485A DE1632485A1 DE 1632485 A1 DE1632485 A1 DE 1632485A1 DE 19681632485 DE19681632485 DE 19681632485 DE 1632485 A DE1632485 A DE 1632485A DE 1632485 A1 DE1632485 A1 DE 1632485A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tent
safety
linkage
faraday cage
tent according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681632485
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Prinz
Dr-Ing Johannes Wiesinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dehn SE and Co KG
Original Assignee
Dehn and Soehne GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dehn and Soehne GmbH and Co KG filed Critical Dehn and Soehne GmbH and Co KG
Priority to NL6810696A priority Critical patent/NL6810696A/xx
Priority to GB1231818D priority patent/GB1231818A/en
Priority to FR1576884D priority patent/FR1576884A/fr
Priority to US751416A priority patent/US3547136A/en
Publication of DE1632485A1 publication Critical patent/DE1632485A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/32Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
    • E04H15/34Supporting means, e.g. frames
    • E04H15/42Supporting means, e.g. frames external type, e.g. frame outside cover

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Firma Dehn & Söhne, Nürnberg, Rennweg 11-15
"Zelt, zeltartige Notunterkunft oder dgl." (Zusatzanrneldung zu D 53 846 IIl/33d)
Die Erfindung betrifft ein Zelt, eine zeltartige Notunterkunft und dgl. mit Mitteln gegen eine Gefährdung der das Zelt benutzenden Personen durch Blitzschlag. Nach dem Hauptpatent ist dalSei das Zelt als Faradayscher Käfig ausgebildet und ferner ein im Gebrauch mit der Erde in leitender Verbindung stehendes Metallgestänge vorgesehen. Zum Schutz der Person wird mit dem Hauptpatent u.a. eine mit der Erde in leitender Verbindung stehende, oder bringbare Grundplatte od. dgl. vorgeschlagen, die im Zeltinnern eine Stand- oder Auflagefläche für die Füsse des oder der Zeltbenutzer bildet. Dabei kann in weiterer Ausgestaltung des Hauptpatentes als Faradayscher Käfig das Zeltgestänge und/oder die Zeltbespannung dienen, wobei das Gestänge und die Bespannung über ihren gesamten Bereich leitend miteinander verbunden sind und ferner eine" leitende Verbindung zwischen der Grundplatte und dem Gestänge bestehu. Mit dem Zelt nach dem Hauptpatent ist zwar eine Sicherung gegen Gefährdung durch Blitzeinschlag erreichbar, jedoch unter den Voraussetzungen, daß die sich im Zelt befindlichen Personen dort keine schädliche Schrittspannung abnehmen und ferner das Zeltinnere nicht versehentlich berühren. Dabei besteht die Gefahr, daß diese Vorschriften nicht beachtet werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, unter Beibehaltung der eingangs beschriebenen Grundkonzeption des Hauptpatentes
909845/0026
eine Sicherung der im Zelt befindlichen Personen auch ohne die beiden zuletzt genannten Voraussetzungen zu ermöglichen. Es wird daher mit der Erfindung in erster Linie vorgeschlagen, daß sich ein den Faradayschen Käfig bildendes Sicherungszelt innerhalb des Gestänges im Abstand davon befindet und an einer Stelle leitend mit dem Gestänge verbunden ist. Damit werden mehrere Vorteile erreicht. Das Gestänge, das ebenfalls Käfigform besitzen kann, dient der Ableitung des Bltzstromes, der somit nicht mehr, und zwar auch nicht teilweise, über das Zelttuch geführt wird. Das Sicherungszelt schirmt den Benutzer elektrisch völlig ab und hat an allen Stellen das gleiche Potential. Der Benutzer kann also im Zeitinnern weder eine schädliche Schrittspannung abgreifen, noch sich durch die Berührung des Zelttuches gefährden. Entsprechende Benufezungsvorschriften, bei denen sowieso die Gefahr der Nichtbeachtung besteht, sind daher überflüssig. Ferner können nun ohne schädliche Folgen die Zeltwände durch einen starken Wind nach innen gedrückt werden und dabei die im Zelt sitzenden Personen berühren.
Das den Käfig bildende Sicherungszelt ist einschließlich seiner Insassen als eine elektrische Einheit leitend mit irgendeinem Potentialpunkt des äußeren Gestänges, zweckmäßigerweise einem tief in Erdnähe gelegenen Punkt, verbunden. Damit entfällt die Notwendigkeit, im Zelt eine mit der Erde in leitender Verbindung stehende Grundplatte oder dgl. vorzusehen, so daß das Zelt auch an seinem Boden völlig geschlossen sein kann, Es ist damit einwandfrei gegen das Eindringen von Wind und Feuchtigkeit abgedichtet. So kann man z.B. am oder im Boden eine aus Gummi, Kunststoff oder dgl. bestehende Matte oder Wanne vorsehen.
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Die Erfindung läßt sich, nicht nur bei kleineren Zelten oder Notunterkünften sondern auch bei größeren Hauszelten für Catnpingzwecke verwirklichen, indem man eine nach der Erfindung ausgebildete Schlaf- oder Wohneinheit am Zeltgestänge anhängt. Im übrigen wird hinsichtlich weiterer Einzelheiten, vor allem des Anwendungsbereiches der Erfindung und der möglichen Ausgestaltungen des Gestänges und der Zeltbespannung auf den Offenbarungsinhalt des Hauptpatentes Bezug genommen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Es zeigt:
Fig. 1: ein nach der Erfindung ausgebildetes EinMann-Zelt in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2: das dazugehörige Gestänge ebenfalls in
perspektivischer Ansicht aber ohne Sicherungszelt,
Fig. 3: in perspektivischer Ansicht einen Teil eines Hauszeltes mit eingehängter Zelteinheit und
Fig. q·: schematisch, sowie unter Fortlassung des
Zeltdaches und hier nicht interessierender Details eine Draufsicht zu Fig. 3.
Das aus zu^araiocnst eckbar en Httallrohren, z.B. Aluminiumrohren besuehonae Gestänge 1 ist an seinem höchsten Punkt zweckmäiii^erweist mit. einer Blitzauffangstange 2 versehen und liegt im Gebrauch mit seinen ßodenstreben auf dem Erdboden auf.
9 C 3 8 A 5 / 0 0 2 6
Dieses Gestänge hat die Aufgabe, direkt einschlagende Blitze aufzufangen und deren Strom unmittelbar zum Erdboden abzuleiten, so daß das Zelt hiervon nicht berührt wird. Bei in der Nähe einschlagenden Blitzen kann das Gestänge außerdem noch die Funktion eines Faradayschen Käfigs übernehmen.
In dem Gestänge 1 ist das Zelt 3 so vorgesehen, bevorzugt eingehängt, daß es davon einen überschlagsicheren Abstand a besitzt. Unter Berücksichtigung der in der Praxis vorkommenden Blitzstärken wird es in der Regel ausreichen, wenn dieser Abstand einige cm beträgt. Es versteht sich aber, daß die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist.
Das als Faradayscher Käfig ausgebildete Sicherungszelt besteht z.B. aus einem metallisierten Gewebe (siehe Hauptpatent), wobei ein Tuch verwendet werden kann, das sowohl im Schuß als auch in der Kette eingewebte Metallfäden besitzt. Das Zelt 3 ist gemäß dem Ausführungsbeispiel am Gestänge 1 über lösbare Schlaufen 5 befestigt, die aus einem isolierenden Stoff wie Gummi oder Kunststoff bestehen. Das Material dieser Aufhängmittel kann starr oder· elastisch sein. Am oder im Boden 31 des Zeltes kann sich eine ebenfalls metallisierte Gummimatte oder -wanne 11 befinden. Damit ist zum einen das relativ empfindliche Zelttuch dort gegen ein Durchtreten oder sonstige mechanische Beschädigungen geschützt. Gleichzeitig wird dadurch das Eindringen von Feuchtigkeit und sich am Erdboden sammelnden Regenwasser in das Zeltinnere verhindert.
Um dem Zelt 3 ein bestimmtes Potential zu geben ist es an irgendeiner Stelle leitend mit dem Gestänge verbunden. U7Ie Fig.l zeigt, kann sich diese Verbindung 6 einer an das Zelt angenähten Letallitze 7 mit dem Gestänge 1 in Erdbodennähe i;o-
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finden. Damit wird das Zelt bei einem Blitzeinschlag um ein geringeres Potential angehoben als bei Anordnung der Stelle 6 an einem hoher gelegenen Punkt (obwohl die Höhe dieses Potentials an sich für die im Zelt befindlichen Personen keine Bedeutung hat).
Das Beispiel der Fig. 1, 2 zeigt ein Zelt zur Aufnahme einer Person, wobei sich das Sitzkissen 9 in einer Ecke und die Fenster 4 links und rechts der gegenüberliegenden Eckkante befinden. An e,iner Seitenwand ist die mit einem Reißverschluß 8 sowohl von innen, als auch von außen schließbare Einstiegsklappe 16 vorgesehen.Selbstverständlich sind auch größere Zelteinheiten in dieser Weise ausführbar. Ferner ist die Erfindung nicht auf die dargestellte Form und Ausgestaltung des Gestänges beschränkt.
Das Beispiel der Fig. 3 und 4 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einem sogenannten Hauszelt für Campingzwecke. In dem äußeren Campingzelt 12 befindet sich dessen gestrichelt eingezeichnetes Traggestänge 13. Hieran ist über nur schematisch angedeutete Schlaufen 14 eine Wohn- oder Schlafeinheit 15 (Darstellung mit strichpunktierten Linien) angehängt, die im Sinne der obigen Ausführungen als Faradayscher Käfig ausgebildet ist, z.B. aus einem metallisierten Gewebe besteht. Der innere Zeltteil 15 kann entweder nachträglich als gesonderte Wohn- oder Schlafeinheit hergestellt und in bereits vorhandene Campingzelte eingehängt werden. Es ist aber auch möglich, ein solches Campingzelt von vornherein mit einem als Faradayschen Käfig ausgestalteten und in ihr Gestänge eingehängten, bzw. einhängbaren Zeltteil 15 zu versehen. Im übrigen können die zum Ausführungsbeispiel der Fig. 1, 2 beschriebenen Merkmale sinngemäß auch bei dem Beispiel der Fig. 3, 4 Anwendung
flrKlen· 90 9845/0026
- Ansprüche -

Claims (9)

  1. fr
    Patent- und Schutzansprüche
    Zelt, zeltartige Notunterkunft oder dgl. mit Mitteln gegen eine Gefährdung der das Zelt benutzenden Personen durch Blitzschlag, wobei das Zelt als Faradayscher Käfig ausgebildet und ein im Betrieb mit der Erde in leitender Verbindung stehendes Metallgestänge vorgesehen ist, nach
    DBP (A.Z. D 53 846 IIl/33d), dadurch gekennzeichnet,
    daß sich das den Faradayschen Käfig bildende Sicherungszelt (3, 3') innerhalb des Gestänges (1) im Abstand davon befindet und an einer Stelle (6) leitend mit dem Gestänge verbunden ist.
  2. 2.) Zelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungszelt (3, 31) über Isolierteile an das Gestänge angehängt ist.
  3. 3.) Zelt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Isolierteile Schlaufen (5) aus Gummi, Kunststoff oder dgl. dienen.
  4. 4.) Zelt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Verbindung (6) zwischen Sicherungszelt (3, 3') und Gestänge (1) in Erdbodennähe vorgesehen ist.
  5. 5.) Zelt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4 dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Sicherungszelt (3, 31) und Gestänge (1) einige cm beträgt.
  6. 6.) Zelt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungszelt als gesonderte Wohnoder Schlafeinheit (15) für den Einbau Ln ein Campingzelt (12) ausgebildet und in,.des,sen Traggestänge (13) einhäng barlst. 909845/0026-
  7. 7,) Campingzelt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem als Faradayschen Käfig ausgestalteten und in sein Gestänge (13) einhängbaren Zeltteil (15) versehen ist.
  8. S.) Zelt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Zeltstoffes, der sowohl im Schuiä als auch in der Kette eingewebte Metallfäden besitzt.
  9. 9.) Zelt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß sich am oder im Boden (31) des Sicherungszeltes eine ebenfalls metallisierte Gummimatte oder -wanne (11) befindet.
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    Ή-
    Leerseite
DE19681632485 1967-08-12 1968-02-07 Zelt,zeltartige Notunterkunft od.dgl. Pending DE1632485A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6810696A NL6810696A (de) 1967-08-12 1968-07-26
GB1231818D GB1231818A (de) 1967-08-12 1968-07-30
FR1576884D FR1576884A (de) 1967-08-12 1968-08-08
US751416A US3547136A (en) 1967-08-12 1968-08-09 Emergency shelter in the form of a tent or the like

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0055276 1968-02-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1632485A1 true DE1632485A1 (de) 1969-11-06

Family

ID=7056392

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681632485 Pending DE1632485A1 (de) 1967-08-12 1968-02-07 Zelt,zeltartige Notunterkunft od.dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1632485A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19713821A1 (de) * 1997-04-03 1998-10-15 Ralf Riba Zelt zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung
DE102017129652A1 (de) 2017-08-22 2019-02-28 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Persönliche Ausrüstung zum Schutz vor blitzschlagbedingten Ereignissen
WO2019115569A1 (de) 2017-12-12 2019-06-20 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Persönliche ausrüstung zum schutz vor blitzschlagbedingten ereignissen
DE102020125090B3 (de) 2020-09-25 2021-11-25 Julia Unmuth Mobile Ganzkörper-Abschirm-Vorrichtung gegen Elektrosmog

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