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DE1632085B - Vorrichtung zum Zerteilen von ventral aufgeschnittenen, hängenden Schlachttieren mittels eines lotrecht geführten Schneidwerkzeuges - Google Patents

Vorrichtung zum Zerteilen von ventral aufgeschnittenen, hängenden Schlachttieren mittels eines lotrecht geführten Schneidwerkzeuges

Info

Publication number
DE1632085B
DE1632085B DE1632085B DE 1632085 B DE1632085 B DE 1632085B DE 1632085 B DE1632085 B DE 1632085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carcass
spine
cutting tool
rails
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Svend A. H. Skive Wexel (Dänemark)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Danish Technological Institute
Original Assignee
Danish Technological Institute

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Description

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Durch die USA.-Patentschrift 2 634 457 ist auch kennzeichnet, daß die innere Stützschiene (9) aus bereits eine Vorrichtung zum Teilen eines Schlachteiner ebenen Platte besteht, die mit einer Längs- tieres und Spalten des Rückenbeins bekanntgeworkante die Wirbelsäule (10) stützt und sich mit ih- den, bei der mittels eines vertikal geführten Trennren Enden einerseits in das aufgeschnittene Brust- 25 messers der Schlachtkörper von der Bauchseite her bein (12) und andererseits in das Schambein des getrennt wird. Beiderseits der Trennmesserbahn an-Schlachttierkörpers (11) erstreckt. geordnete Spaltplatten dienen dazu, die Schlachtkör-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- perhälften nach außen zu bewegen. Auch hier muß durch gekennzeichnet, daß die an der Wirbelsäule der Trennschnitt dem Rückenbein folgen, was insbe-(10) anliegende Längskante der inneren Stütz- 30 sondere durch die fehlende Abstützung des Schlachtschiene (9) mit einem Längsschlitz versehen ist, tieres wesentlich erschwert wird.
der dem Schneidwerkzeug (28) als Führung dient. Durch die deutsche Patentschrift 1 285 906 ist
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 auch schon eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, bis 3, dadurch gekenzneichnet, daß die äußeren die sich durch eine große Ausschneidegenauigkeit Schienen (13) mit je einer die Eindringtiefe des 35 auszeichnet und ein sicheres Festlegen des Rücken-Schneidwerkzeuges (28) bestimmenden Füh- beins in einer vorgegebenen Lage ermöglicht, Zu dierungsbahn (16) für den Werkzeughalter (18) ver- sem Zweck weist die Vorrichtung eine innere Stützsehen sind, schiene und eine äußere, im Querschnitt U-förmige
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- Andrückschiene auf, die mit ihren Schenkeln über die kennzeichnet, daß die Führungsbahnen (16) aus 40 Dornfortsätze des Rückenbeins greift! Auf diese Kantenflächen der äußeren Schienen (13) beste- Weise läßt sich das Rückenbein zwischen der inneren hen, mit denen der Werkzeughalter (18) nachgie- Stützschiene und der äußeren Andruckschiene in eine big über ein Laufrad (17) in Anlage gehalten bestimmte Form bringen, die eine zuverlässige Meswird. serführung gewährleistet. Nach diesem Vorschlag
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, da- 45 wird jedoch das Rückenbein nicht aufgespalten, sondurch gekennzeichnet, daß ein Werkzeughalter dem vollständig oder teilweise aus dem Schlachtkör-(18) ein bekannter, dem Schneidwerkzeug (28) in per herausgeschnitten, so daß diese Vorrichtung in je-Arbeitsrichtung nachgeführter Spreizer (34) an- dem Fall zwei beiderseits des Rückenbeins beweggeordnet ist. . bare Messer aufweisen muß.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, 50 Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bedadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerk- steht darin, eine Vorrichtung zum Zerteilen von venzeug (28) in bekannter Weise als ein von einem tral aufgeschnittenen, hängenden Schlachttieren mit-Antrieb (19, 23,' 24, 26, 29, 30) in hauende und tels eines in Längsrichtung der Wirbelsäule geführten gleichzeitig schneidende Bewegungen versetzba- Schneidwerkzeuges der eingangs genannten Art zu res Messer ausgebildet, am Werkzeughalter (18) 55 schaffen, die die Schlachtkörper mit der gewünschten in seiner Bewegungsebene schräg gestellt ist und Genauigkeit in der Mitte aufzuspalten erlaubt und sodie Wirbelsäule (10) von innen nach außen spal- mit die bisher notwendige schwierige und verteuernde tet. ; ■ - ; . manuelle Arbeit überflüssig macht.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß
60 bei bekannter Anordnung des Schneidwerkzeugs derart, daß es den Schlachttierkörper von außen her zerteilt, die beiden äußeren Schienen getrennt voneinander beiderseits der Bewegungsbahn des Schneidwerk-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zer- zeuges angeordnet sind und daß eine innere Stützteilen von ventral aufgeschnittenen, hängenden 65 schiene vorgesehen ist, gegen die der Tierkörper Schlachttieren mittels eines in Längsrichtung der durch die beiden von außen andrückbaren äußeren Wirbelsäule geführten Schneidwerkzeuges, wobei Schienen gehalten wird,
zwei sich in Längsrichtung des Tierkörpers erstrek- Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht ge-
wissermaßen ein Einspannen der Wirbelsäule des Schlachttierkörpers, da die Wirbelsäule durch den von den beiden äußeren Schienen ausgeübten Druck fest an die innere Stützschiene angepreßt wird. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, daß die Wirbelsäule beim Festspannen bzw. Andrücken gegen die innere Stützschiene innerhalb ziemlich weiter Grenzen die Form dieser Schiene annehmen kann, so daß Wirbelsäulen mit voneinander abweichender Form beim
wendete Werkzeug kann aus einem Sägeblatt bestehen. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jedoch das Schneidwerkzeug in bekannter Weise als ein von einem Antrieb in hauende und gleichzeitig schneidende Bewegungen versetzbares Messer ausgebildet, das am Werkzeughalter in seiner Bewegungsebene schräggestellt ist und die Wirbelsäule von innen nach außen spaltet. Dadurch wird vermieden, daß das Werkzeug an der recht harten Oberfläche an den
Andrücken in eine ganz bestimmte Form ausgerichtet io Spitzen der Dornfortsätze abgleiten kann, was wie- und in dieser festgehalten werden, so daß das Werk- derum dazu beiträgt, daß die Wirbelsäule genau in zeug mit der gewünschten Genauigkeit exakt in der
Mitte der Wirbelsäule den Schlachttierkörper durch-
der Mitte mit der gewünschten Präzision gespalten wird.
trennt. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfin-
Auf Grund der USA.-Patentschrift 1181397 ge- 15 dung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im fol-
hört es zwar schon zum Stand der Technik, das Schneidwerkzeug so anzuordnen, daß es den Tierkörper von außen her zerteilt. Diese bekannte Vorrichtung weist jedoch keine Schienen auf, um den Tierkörper während des Zerteilens lagegerecht zu halten. Zwar hat die bekannte Vorrichtung seitlich um den Tierkörper herumgeführte Handgriffe. Diese können jedoch nicht als Abstützmittel für den Tierkörper angesehen werden, da sie die Aufgabe haben, die Wir-
genden näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung während
des Spaltens eines an den Hinterbeinen aufgehängten Schweinekörpers,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung in
der Draufsicht und teilweise im Schnitt, F i g. 3 eine Seitenansicht des Spaltwerkzeuges der
Vorrichtung in größerem Maßstab.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Fundament 1
kung des von außen gegen die Wirbelsäule angesetz- 25 dargestellt, das einen Lagerfuß 2 für eine senkrechte, ten Schneidwerkzeugs von der offenen Bauchseite des drehbare Säule 3 aufweist, die oben ein Kreuz 4 mit Tierkörpers her beobachten zu können. vier zur Seite ragenden Zapfen 5 trägt, die durch Drein bevorzugter Ausführung der Erfindung besteht hen der Säule 3 nacheinander in eine Stellung gedie innere Stützschiene aus einer ebenen Platte, die bracht werden können, in der sie mit einer Transportmit einer Längskante die Wirbelsäule stützt und sich 30 schiene oder Gleitstange 6 (Fig. 2) fluchten, an der mit ihren Enden einerseits in das aufgeschnittene
Brustbein und andererseits in das Schambein des
Schlachttierkörpers erstreckt. Durch diese Ausbildung der Vorrichtung wird sichergestellt, daß schon
während des Einführens der plattenförmigen Stütz- 35 nen 9, von denen jedoch nur eine in der Zeichnung schiene in den Schlachttierkörper dieser derart ausge- dargestellt ist. Jede dieser Stützschienen besteht in richtet wird, daß eine eventuelle schiefe Wirbelsäule der gezeigten Ausführungsform aus einer in bezug auf bis zu einem gewissen Grad begradigt wird, so daß die Säule 3 radial angebrachten Platte, deren nach von vornherein ein falsches Anbringen der Stütz- außen weisende Längskante eine Anlagefläche für die schiene in bezug auf die Wirbelsäule ausgeschlossen 40 ventrale Seite der Wirbelsäule 10 in dem zu spaltenist, den Schlachtkörper 11 bildet. Die von der Transport-
Um beim Aufspalten des Tierkörpers die erforderliche Genauigkeit zu erhalten, reicht es nicht aus, nur
die Wirbelsäule sicher und präzise festzuhalten, sondern es muß auch das Spaltwerkzeug sehr genau ge- 45 Überführen auf einen Tragzapfen 5 am Drehgestell führt werden. Im Hinblick hierauf ist gemäß einem über die unter diesem Zapfen angebrachte innere
die zu bearbeitenden Schlachtkörper mit Hilfe von Hängeeisen 7 (Fig. 7) aufgehängt sind.
Mit Hilfe von zwei weiteren Kreuzen 8 (F i g. 1) trägt die Säule 3 insgesamt vier innere Stützschieschiene 6 ankommenden Schlachtkörper werden mit aufgeschnittener Bauchseite auf die Säule 3 weisend vorgeschoben, so daß jeder Schlachtkörper beim
weiteren Merkmal der Erfindung die an der Wirbelsäule anliegende Längskante der inneren Stützschiene mit einem Längsschlitz versehen, der dem Schneidwerkzeug als Führung dient.
Zur weiteren Führung des Schneidwerkzeugs sind die äußeren Schienen mit je einer die Eindringtiefe des Schneidwerkzeuges bestimmenden Führungsbahn für den Werkzeughalter versehen. Dabei können die
Stützschiene 9 geführt wird, bis die Wirbelsäule des Schlachtkörpers mit ihrer ventralen Seite an der freiliegenden Längskante der Stützschiene anliegt. Dann ist der Schlachtkörper vorläufig in bezug auf die Stützschiene 9 fixiert, da diese eine solche Größe besitzt, daß Teile dieser Schiene im aufgeschnittenen Brustbein 12 (Fig. 2) festgeklemmt werden. Außerdem kann eine obere Partie der Stützschiene 9 im
Führungsbahnen aus Kantenflächen der äußeren 55 aufgeschnittenen oder durchsägten Schambein des Schienen bestehen, mit denen der Werkzeughalter Schlachtkörpers festgeklemmt werden,
nachgiebig über ein Laufrad od. dgl. in Anlage gehalten wird. Auf diese Weise läßt sich die Bedienung der
Vorrichtung wesentlich vereinfachen, da das Werk-
Durch Drehung der Säule 3 um einen Winkel von 180° läßt sich der auf diese Weise vorläufig fixierte Schlachtkörper 11 von einem Paar äußeren Schienen
zeug durch die Bewegung der Schienen zum Schlacht- 60 13 in Stellung bringen. Diese dienen dazu, durch äukörper hin und von diesem weg automatisch in seine ßere Anlage am Rücken des Schlachtkörpers die Wirbelsäule 10 fest gegen die Längskante der inneren Stützschiene 9 zu pressen, die in F i g. 2 mit U-förmi-
Arbeitsstellung bzw. aus dieser herausgebracht wird.
Ferner kann am Werkzeughalter ein bekannter,
dem Schneidwerkzeug in Arbeitsrichtung nachgeführ-
gem Querschnitt dargestellt ist. Durch dieses Anpres-
ten Spreizer angeordnet sein. Hierdurch wird sicher- 65 sen der Wirbelsäule des Schlachtkörpers an die in
gestellt, daß das Werkzeug beim Spalten nicht klemmt.
Das in der erfindungsgemäßen Vorrichtung ver-
nere Stützschiene 9 wird ein weiteres Ausrichten der Wirbelsäule erreicht, so daß diese in einer im voraus festgelegten Stellung fixiert wird.
5 6
Bei der gezeigten Ausführungsform sind die äuße- Längsschlitz 32 als seitliche Führung für die Messerren Schienen 13 so an Gestellteilen 14 aufgehängt, spitze dient.
daß sie, z. B. mit Hilfe hydraulischer oder pneumati- Wenn die Exzenterscheibe 24 rotiert, führt die scher Zylinder 15, in Richtung zur Säule 3 und der in- Spitze oder das Vorderende des Messers 28 eine neren Stützschiene 9 hin und von dieser weg beweg- 5 kreisende Bewegung aus, und wenn dabei der Werkbar sind. zeughalter 18 gleichzeitig nach unten verschoben
Jede der gezeigten äußeren Schienen 13 ist mit wird, so wie es durch den Pfeil 33 in Fig. 3 angedeu-
einer nach hinten weisenden Führungsbahn 16 für ein tet ist, führt das Messer eine hauende und schnei-
Laufrad 17 ausgebildet, das an einem Werkzeugrial- dende Bewegung in bezug auf die Wirbelsäule 10 aus,
ter 18 befestigt ist. Dieser wird von einem waagerecht io so wie es in F i g. 3 angedeutet ist. Mit dieser Bewe-
verlaufenden Rohrstück 19 getragen, das verschieb- gung spaltet das Messer 28 die Wirbelsäule 1O3 wobei
bar in einem Gleitstück 20 gelagert ist, welches wie- auf Grund der gezeigten Anbringung des Messers 28
derum an einem Paar im Fundament 1 eingelassener die Dornfortsätze der Wirbelsäule von innen nach
Tragsäulen 21 verschiebbar ist. Mit Hilfe eines nicht außen gespalten werden.
dargestellten Bewegungsmechanismus läßt sich das 15 Über dem Messer 28 trägt der Werkzeughalter 18
Gleitstück 20 an den Tragsäulen 21 in vertikaler einen Spreizer 34, der den schon ausgeführten Schnitt
Richtung beliebig verschieben, wodurch der Werk- offenhält und damit ein Einklemmen des Messers 28
zeughalter 18 eine dementsprechende Bewegung aus- verhindern soll.
führt. Gleichzeitig ist der Werkzeughalter 18 mit Nachdem der Schlachtkörper 11 gespalten worden
Hilfe nicht gezeigter Mittel, z. B. Federn, in Richtung so ist, können die äußeren Schienen 13 und damit auch
gegen die äußeren Schienen 13 nachgiebig beauf- der Werkzeughalter 18 vom Schlachtkörper weggezo-
schlagt, so daß dessen Laufräder 17 mit den Füh- gen werden, so daß dieser nach einer weiteren Dre-
rungsbahnen 16 im Eingriff gehalten werden. hung der Säule 3 zur weiteren Verarbeitung abtrans-
Auf einem Tisch 22 trägt der Werkzeughalter 18 portiert werden kann.
einen Elektromotor 23, der in der durch den Pfeil 25 35 Es ist möglich, zahlreiche der in der Zeichnung
angegebenen Richtung eine Exzenterscheibe 24 dargestellten Einzelheiten innerhalb des Rahmens der
(Fig. 3) in Rotation versetzt. Auf einem Exzenter- Erfindung zu ändern. Beispielsweise kann an Stelle
zapfen 26 der Exzenterscheibe 24 ist ein Messerhalter eines Messers ein fuchsschwanzähnliches Werkzeug
27 mit einem Messer 28 und mit einem nach hinten zum Spalten benutzt werden, und das Spalten kann
gerichteten Arm 29 gelagert, der mit einem Gleit- 30 eventuell auch in entgegengesetzter Richtung, d. h.
stück 30 verbunden ist, das sich während der Rota- von unten nach oben, vor sich gehen, falls dies als
tion der Exzenterscheibe 24 im Rohrstück 19 hin- vorteilhaft angesehen werden sollte. Im übrigen
und herbewegen kann, so wie es durch den Doppel- braucht der Schlachtkörper beim Spalten nicht senk-
pfeil 31 angedeutet ist. recht aufgehängt zu sein und auch während des Aus-
Das Messer 28 ist in der gezeigten Ausführungs- 35 führens der Arbeit nicht an einer Stelle gehalten zu
form schräg nach unten weisend angebracht, wobei in werden, da die relative Verschiebungsbewegung zwi-
der Arbeitsstellung dessen Spitze in einen Längs- sehen Schlachtkörper und Werkzeug grundsätzlich
schlitz 32 in der im Querschnitt U-förmigen Längs- auch ganz oder teilweise durch eine Bewegung des
kante der inneren Stützschiene 9 eingreift, so daß der Schlachtkörpers zuwegegebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

■ kende Schienen vorgesehen sind, an denen der Tier-Patentansprüche: körper während des Zerteilvorganges mit seiner Außenfläche anliegt.
1. Vorrichtung zum Zerteilen von ventral auf- · Bei einer durch die USA.-Patentschrift 1 015 590 • geschnittenen, hängenden Schlachttieren mittels 5 bekanntgewordenen Vorrichtung obiger Art wird der
eines in Längsrichtung der Wirbelsäule geführten an seiner Außenseite durch zwei Schienen abgestützte
Schneidwerkzeuges, wobei zwei sich in Längsrich- Schlachttierkörper von seiner Innenseite her mittels
tung des Tierkörpers erstreckende Schienen vor- einer Kreissäge aufgetrennt. In der Praxis hat sich je-
gesehen sind, an denen der Tierkörper während doch gezeigt, daß ein Abstützen allein auf der
des Zerteilvorganges mit seiner Außenfläche an- io Außenseite des Schlachttieres nicht ausreicht, um den
liegt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Schlachtkörper während des Zerteilens so zu fixieren
bekannter Anordnung des Schneidwerkzeuges oder zu stabilisieren, daß die Wirbelsäule des
(28) derart, daß es den Schlachttierkörper (11) Schlachttieres genau in der Mitte in Längsrichtung
von außen her zerteilt, die beiden äußeren Schie- gespalten wird. Im allgemeinen spielt das zwar eine
nen (13) getrennt voneinander beiderseits der Be- 15 untergeordnete Rolle, jedoch kommt es in gewissen
wegungsbahn des Schneidwerkzeuges angeordnet Fällen vor, daß aus Kontrollgründen die Wirbelsäule
sind und daß eine innere Stützschiene (9) vorgese- genau in der Mitte gespalten werden muß. In solchen
hen ist, gegen die der Tierkörper durch die beiden Fällen war man bisher gezwungen, die Wirbelsäule
von außen andrückbaren äußeren Schienen gehal- manuell zu spalten, was sehr viel Sorgfalt und große
ten wird. 20 Geschicklichkeit erfordert.

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