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DE1632085A1 - Vorrichtung zum Teilen ventral aufgeschnittener Schlachtkoerper - Google Patents

Vorrichtung zum Teilen ventral aufgeschnittener Schlachtkoerper

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Publication number
DE1632085A1
DE1632085A1 DE19671632085 DE1632085A DE1632085A1 DE 1632085 A1 DE1632085 A1 DE 1632085A1 DE 19671632085 DE19671632085 DE 19671632085 DE 1632085 A DE1632085 A DE 1632085A DE 1632085 A1 DE1632085 A1 DE 1632085A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
carcass
spine
support rail
tool holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671632085
Other languages
English (en)
Other versions
DE1632085C (de
Inventor
Wexel Svend Anton Hansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Danish Technological Institute
Original Assignee
Danish Technological Institute
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Danish Technological Institute filed Critical Danish Technological Institute
Publication of DE1632085A1 publication Critical patent/DE1632085A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1632085C publication Critical patent/DE1632085C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/20Splitting instruments
    • A22B5/202Guides or devices for holding the carcass during the splitting operation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/20Splitting instruments
    • A22B5/203Meat or bone saws for splitting carcasses
    • A22B5/206Disc or circular saws

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

SLAGTERIERIiES FORSKNINGSINSTITUT, Ro^kilde, Dänemark
Vorrichtung zum Teilen ventral· aufgeschnittener Schlachtkörper. |
Nachdem ein Schlachtkörper auf der Bauchseite aufgeschnitten und die Eingeweide aus ihm herausgenommeil worden sind, ist es oft erwünscht, den Schlachtkörper mit einem der Wirbelsäule folgenden Schnitt zu halbieren oder zu teilen. Die Wirbelsäule kann entweder als Ganzes herausgeschnitten und dem Schlachtkörper entnommen, oder aber, z.B. durch Durchsägen in Längsrichtung, gespalten werden. Zum Ausführen dieses Spaltens sind verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen worden, die teils ein Gestell zum Aufhängen des Schlachtkörpers an den Hinterbeinen und teils ein Werkzeug in Form eines Kreissägeblatts, eines sich hin- und herbewegenden Sägeblatts oder einer unendlichen Bandsäge umfassen, das bei einer nach unten gerichteten Bewegung durch den Schlachtkörper diesen in zwei Hälften teilen kann. Es empfiehlt sich, den an den Hinterbeinen aufgehängten Schlachtkörper daran zu hindern, sich während des Spaltens seitwärts bewegen zu können, und im Hinblick hierauf ist es bekannt geworden, das Gestell der Vorrichtung mit einer festen
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oder in senkrechter Richtung verschiebbaren Stütze, z.B. in .Form einer oder mehrerer Gabeln, zu versehen, die den Schlachtkörper von dessen Rückenseite her teilweise umschliesst. In der Praxis kann man jedoch nicht damit rechnen, auf diese Weise den Schlachtkörper und insbesondere dessen Wirbelsäule vollständig fixieren oder stabilisieren zu können, und dies hat u.a. zur-Folge, dass die Wirbelsäule nicht genau in der Mitte gespalt» werden kann. In vielen Fällen spielt dies nur eine untergeord-
^ nete Rolle, aber in anderen Fällen wird aus kontrollpässigen Gründen ein Spalten der Wirbelsäule genau in der Mitte vorgeschrieben, und in der Praxis war man bisher darauf angewiesen, dieses Spalten manuell vorzunehmen, welche Arbeit sehr viel Sorgfalt und gfosse Tüchtigkeit erfordert.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist nun, diese schwierige und verteuernde manuelle Arbeit überflüssig zu machen, oder mit anderen Worten, eine Vorrichtung anzugeben, die dazu imstande ist, Schlachtkörper in der Mitte mit der gewünschten Genauigkeit zu spalten.
" Näher bezeichnet betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Teilen ventral aufgeschnittener Schlachtkörper, insbesondere Schweinekörper, welche Vorrichtung auf bekannte Weise'ein Werkzeug, das sich in Längsrichtung der Wirbelsäule, zum Spalten dieser bewegen lässt, und Mittel zum Festhalten des Schlachtkörpers während dieses Spaltens umfasst. Die erfindungs-, gemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Festhalten des Schlachtkörpers einerseits aus einer inwendigen Stützschiene, an der die ventrale Seite der Wirbelsäule anliegen kann, und andererseits aus zwei auswendigen Druck-
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schienen bestehen, die auf je einer Seite der Bewegungsbahn des Werkzeuges angeordnet und dazu eingerichtet sind, die Wirbelsäule fest gegen die inwendige Schiene zu spannen.
Diese Anordnung ermöglicht sozusagen ein Einspannen der Wirbelsäule des Schlachtkörpers, da diese durch den von den beiden auswendigen Schienen ausgeübten Druck fest an die inwendige Stützschiene angepresst werden kann. Ein weiterer und sehr wesentlicher Vorteil ist jedoch auch, dass die Wirbelsäule beim Festspannen gegen die inwendige Stützschiene innerhalb ziemlich weiter Grenzen die Form dieser Schiene annehmen kann, so dass Wirbelsäulen mit voneinander abweichender Form beim Festspannen in der Vorrichtung in eine ganz bestimmte, gewünschte Form ausgerichtet und daraufhin in dieser festgehalten werden können, welches eine Hauptbedingung dafür ist, dass das Werkzeug mit der gewünschten Genauigkeit in bezug auf die Wirbelsäule arbeiten kann.
Zum Zweck der weiteren Verbesserung dieser Äusrichtwirkung kann die inwendige Stützschiene erfindungsgemäss vorteilhaft die Form einer ebenen Platte besitzen, an deren einen Längskante die ventrale Seite der Wirbelsäule anliegen kann und deren Grosse im übrigen so abgestimmt ist, dass die Platte in ihrer aktiven Stellung im Schlachtkörper im aufgeschnittenen Brustbein und Schambein desselben festgeklemmt ist. Hierdurch geschieht schon während des Einführens der plattenförmigen Stützschiene in den Schlachtkörper ein solches Ausrichten dieses Körpers, dass eine eventuell schiefe Wirbelsäule zu einem gewissen Grad begradigt wird, wodurch ein falsches Anbringen der Stützschiene in bezug auf die Wirbelsäule als ausgeschlossen
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betrachtet werden kann.
Um beim Spalten die erforderliche Genauigkeit erhalten zu können, ist es jedoch nicht ausreichend, die Wirbelsäule sicher und präzis festzuhalten, denn es ist ebenso wichtig, dass für eine präzise Führung des Spaltwerkzeuges Sorge getragen wird. Im Hinblick hierauf kann die inwendige Stützschiene der erfindungsgemässen Vorrichtung eine im Querschnitt U-förmige Kantenpartie haben, deren als Anlageflächen für die Wirbelsäule dienenden Flansche mit ihren Innenseiten Führungsflächen für das Werkzeug bilden. Dieses wird hierdurch dazu ge-
* zwungen, genau in der Ebene zu arbeiten, entlang welcher die Wirbelsäule gespalten werden soll.
Zur weiteren Führung des Werkzeuges in der betreffenden Ebene können die auswendigen Druckschienen erfindungsgemäss parallelbeweglich in Richtung zur Stützschiene hin und von dieser weg sein und ausserdem können sie mit einer mit dem Werkzeug zusammenwirkenden Führungsbahn versehen sein, die bestimmt, wie tief das Werkzeug in den Schlachtkörper eindringt. Die auswendigen Schienen können weiterhin dazu dienen, die Bewegung
) des Werkzeuges zum Schlachtkörper hin und von diesem weg bei der Einleitung des Spaltvorganges bzw. bei seinem Abschluss zu steuern, und zwar kann das Werkzeug erfindungsgemäss von einem Werkzeughalter getragen werden, der in Längsrichtung der Druckschienen verschiebbar und der nachgebend in Richtung gegen die Führungsbahn der Druckschienen belastet ist, mit der der Werkzeughalter durch ein Laufrad oder ein ähnliches die Reibung herabsetzendes Organ zusammenwirkt. Auf diese Weise lässt sich die Bedienung der Vorrichtung vereinfachen, da das Werkzeug durch
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die Bewegung der Druckschienen zum Schlachtkörper hin und von diesem weg automatisch in seine Arbeitsstellung bzw. aus dieser heraus gebracht wird.
Hinter dem Werkzeug, und zwar in dessen Arbeitsrichtung gesehen, kann der Werkzeughalter zweckmässigerweise einen zusammen mit dem Werkzeug verschiebbaren Spreizer tragen. Hierdurch wird das Risiko dafür, dass das Werkzeug beim Spaltvorgang eingeklemmt wird, verringert.
Das in der erfindungsgemässen Vorrichtung verwende- g te Werkzeug kann auf bekannte Weise aus einem Sägeblatt bestehen, aber erfindungsgemäss wird es vorgezogen, dass das Werkzeug aus einem Messer besteht, dem mit Hilfe eines Antriebsmechanismus während des Verschiebens des Werkzeughalters eine hauende und gleichzeitig schneidende Bewegung mitgeteilt wird und das so ausgeformt und angeordnet ist, dass es beim Arbeiten die Dornfortsätze der Wirbelsäule von innen nach aussen spaltet. Wenn das Spalten in dieser Richtung vor sich geht, wird vermieden, dass das Werkzeug an der recht harten Oberfläche an den Spitzen der Dornfortsätze abgleiten kann, und folglich werden die besten Möglichkeiten dafür gewährleistet, ein ausserordentlich präzises Spalten der Wirbelsäule in deren Mitte zu erreichen.
Damit die erfindungsgemässe Vorrichtung dem normalen Arbeitsrythmus in einem Schlachthaus bequem angepasst werden kann, wird es vorgezogen, dass zwei oder mehrere Stützschienen achsenparallel an einem senkrecht stehenden Drehgestell in solchen Stellungen angebracht sind, dass sie sich sukzessiv gegenüber einem einzelnen Satz Druckschienen mit einem zugehörigen
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Spaltwerkzeug in Arbeitsstellung bringen lassen. In diesem Fall können dann Schlachtkörper, die an den Hinterbeinen mit Hilfe gewöhnlicher Hängeeisen an einer Gleitschiene aufgehängt sind, unmittelbar auf das Drehgestell überführt werden, und zwar so, dass die Wirbelsäule des Schlachtkörpers mit ihrer ventralen Seite an einer der Stützschienen des Gestells anzuliegen kommt. Durch eine hierauf folgende Drehung des Gestells kann dann der Schlachtkörper in Arbeitsstellung vor den Druckschienen und dem ^ Spaltwerkzeug gebracht werden und nach abgeschlossenem Spaltvorgang kann eine weitere Drehung des Gestells den Schlachtkörper zu einem weiteren Gleitschienenabschnitt hinschwenken, auf den der gespaltene Schlachtkörper überführt werden kann. In dieser Ausführung kann die Vorrichtung eine besonders hohe Arbeitskapazität haben, speziell wenn das Drehgestell mit drei oder mehreren Stützschienen versehen ist, da gleichzeitig damit, dass ein Schlachtkörper gespalten wird, der nächste, zu spaltende Körper am Gestell angebracht und der gerade vorher gespaltene Körper vom Gestell abgenommen werden kann.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist nachfolgend unter Hinweis auf die Zeichnung näher erklärt, deren
Fig. 1 eine Seitenansicht des Gestells während des Spaltens eines an den Hinterbeinen aufgehängten Schweinekörpers zeigt, deren
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung in der Draufsicht und teilweise im Schnitt darstellt, und deren
Fig. 3 eine Seitenansicht des Spaltwerkzeuges der Vorrichtung in einem grösseren Massstab zeigt.
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Auf der Zeichnung bezeichnet 1 in Fig. 1 ein Fundament mit einem Lagerfuss 2 für eine senkrechte, drehbare Säule 3, die oben ein Kreuz 4 mit vier zur Seite ragenden Zapfen 5 trägt, welche Zapfen durch Drehen der Säule 3 sukzessiv in eine Stellung gebracht werden können, in der sie mit einer Transportschiene oder Gleitstange 6, Fig. 2, fluchten, an der die Schlachtkörper, die bearbeitet werden sollen, mit Hilfe von Hängeeisen 7, Fig. 1, aufgehängt sind.
Mt Hilfe von zwei weiteren Kreuzen Ö, Fig. 1, trägt die Säule 3 insgesamt vier Stützschienen 9, von denen jedoch nur eine einzige auf der Zeichnung dargestellt ist. Jede dieser Stützschienen besteht in der gezeigten Ausführungsform aus einer in bezug auf die Säule 3 radial angebrachten Platte, deren nach aussen gekehrte Längskante eine Anlagefläche für die ventrale Seite der Wirbelsäule 10 in dem zu spaltenden Schlachtkörper 11 bildet. Die am Transportschienenabschnitt 6 ankommenden Schlachtkörper werden also mit der aufgeschnittenen Bauchseite auf die Säule 3 weisend vorgeschoben, so dass jeder Schlachtkörper beim Ueberführen auf einen Tragzapfen 5 am Dreh- ( gestell über die unter diesem Zapfen angebrachte Stützschiene 9 geführt wird, bis die Wirbelsäule des Schlachtkörpers mit ihrer ventralen Seite an der freiliegenden Längskante der Stützschiene anliegt. Dann ist der Schlachtkörper vorläufig in bezug auf die Stützschiene 9 fixiert, da diese eine solche Grosse besitzt, dass Teile dieser Schiene im aufgeschnittenen Brustbein 12, Fig. 2, festgeklemmt werden. Ausserdem kann eine obere Partie der Stützschiene 9 im aufgeschnittenen oder durchsägten Schambein des Schlachtkörpers festgeklemmt werden.
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Durch eine Drehung des Drehgestells, bei der gezeigten Ausfuhrungsform um einen Winkel von 100°, kann der auf diese Weise vorläufig fixierte Schlachtkörper 11 in Stellung vor einem Paar Druckschienen 13 gebracht werden, die dazu dienen, durch auswendige Anlage an den Rücken des Schlachtkörpers die Wirbelsäule 10 fest gegen die Kantenpartie der Stützschiene 9 zu pressen, die in Fig. 2 mit U-förmigem Querschnitt dargestellt ist. Durch dieses Anpressen der Wirbelsäule des Schlacht-.körpers an die Stützschiene 9 kann ein weiteres Ausrichten der Wirbelsäule geschehen, so dass diese in einer im voraus festgelegten Stellung fixiert wird.
Bei der gezeigten Ausführungsforra sind die auswendigen Druckschienen 13 so an Gestellteilen 14 aufgehängt, dass sie, z.B. mit Hilfe hydraulischer oder pneumatischer Zylinder 15, in Richtung zum Drehgestell 3 mit den Stützschienen 9 hin und von diesem weg parallelbeweglich sind.
Jede der gezeigten Druckschienen 13 ist mit einer nach hinten weisenden Steuerbahn 16 für ein Laufrad 17 ausgebildet, das an einem Werkzeughalter IS befestigt ist. Dieser wird von einem waagerecht verlaufenden Rohrstück 19 getragen, das verschiebbar in einem Gleitstück 20 gelagert ist, welches wiederum an einem Paar im Fundament 1 eingelassenen Säulen 21 verschiebbar ist. Mit Hilfe eines nicht dargestellten Bewegungsmechanismus lässt sich das Gleitstück 20 an den Säulen 21 in vertikaler Richtung beliebig verschieben, wodurch der Werkzeughalter eine dementsprechend© Bewegung ausführt. Gleichzeitig ist der Werkzeughalter, mit Hilfe nicht gezeigter Mittel, z.B. Federn, nachgebend in Richtung gegen die Druckschienen 13 be-
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lastet, so dass dessen Laufräder 17 im Eingriff mit den Führungsbahn en 16 gehalten werden.
Auf einem Tisch 22 trägt der Werkzeughalter 1Ö einen Elektromotor 23, dar eine Exzenterscheibe 24 (Siehe Fig. 3) in Rotation in der durch den Pfeil 25 angegebenen Richtung versetzen kann. Auf einem Exzenterzapfen 26 ist ein Messerhalter 27 mit einem Messer 2Ö und mit einem nach hinten gerichteten Arm 29 gelagert, welcher Arm 29 drehbar mit einem Gleitklotz 30 verbunden ist, der sich im Rohrstück 19 während der Rotation der Exzenterscheibe 24 hin- und herbewegen kann, so wie es durch den Doppelpfeil 31 angedeutet ist.
Das Messer 2Ö ist in der gezeigten Ausführungsform schräg nach unten zeigend angebracht und in der Arbeitsstellung greift dessen Spitze in eine Rinne 32 in der im Querschnitt U-förmigen Kantenpartie der Stützschiene 9 ein, so dass diese als seitliche Führung für die Messerspitze dient.
Wenn die Exzenterscheibe 24 rotiert, führt die Spitze oder das Vorderende des Messers 23 eine kreisende Bewegung aus, und.wenn der Werkzeughalter gleichzeitig nach unten verschoben wird, so wie es durch den Pfeil 33 in Fig. 3 angedeutet ist, ergibt sich, dass das Messer eine hauende und schneidende Bewegung in bezug auf die Wirbelsäule 10 ausführt, so wie es in Fig. 3 angedeutet ist. Mit dieser Bewegung spaltet das Messer 2Ö die Wirbelsäule 10 und auf Grund der gezeigten Anbringung des Messers werden die Dornfortsätze der Wirbelsäule hierbei von innen nach aussen gespalten, welches die weiter vorn erwähnten Vorteile mit sich führt.
Ueber dem eigentlichen Spaltwerkzeug 28 trägt der
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Werkzeughalter 1Ö einen Spreizer 34, der den schon ausgeführten Schnitt offenhalten und damit ein Einklemmen des Werkzeuges verhindern soll.
Nachdem der Schlachtkörper 11 gespalten worden ist, können die auswendigen Druckschienen 13 und damit auch der Werkzeughalter 1Ö vom Schlachtkörper weggezogen werden, so dass dieser nach einer weiteren Drehung der Säule 3 zur weiteren Verarbeitung abtransportiert werden kann.
Es ist einleuchtend, dass es möglich ist, zahlreiche der auf der Zeichnung dargestellten Einzelheiten innerhalb des Rahmens der Erfindung zu ändern. Beispielsweise kann an Stelle eines Messers ein fuchsschwanzähnliches Werkzeug zum Spalten benutzt werden und das Spalten kann eventuell auch in entgegengesetzter Richtung, d.h. vom vorderen zum hinteren Ende des Schlachtkörpers, vor sich gehen, falls dies als vorteilhaft angesehen werden sollte. Im übrigen braucht der Schlachtkörper beim Spalten nicht senkrecht aufgehängt zu sein und auch während des Ausführens der Arbeit nicht an einer Stelle gehalten zu werden, da die relative Verschiebungsbewegung zwischen Schlachtkörper und Werkzeug auch ganz oder teilweise durch eine Bewegung des Schlachtkörpers zuwege gebracht werden kann.
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Claims (7)

Patentans prüche
1. Vorrichtung zum Teilen ventral aufgeschnittener Schlachtkörper, insbesondere Schweinekörper, welche Vorrichtung ein Werkzeug, das sich in Längsrichtung der Wirbelsäule zum Spalten derselben bewegen lässt, und Mittel zum Festhalten des Schlachtkörpers während dieses Spaltens umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Festhalten des Schlachtkörpers (11) I einerseits aus einer inwendigen Stützschiene (9), an der die ventrale Seite der Wirbelsäule (10) anliegen kann, und andererseits aus zwei auswendigen Druckschienen (13) bestehen, die auf je einer Seite der Bewegungsbahn des Werkzeuges angeordnet und dazu eingerichtet sind, die Wirbelsäule (10) fest gegen die inwendige Schiene (9) zu spannen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die inwendige Stützschiene (9) die Form einer ebenen Platte besitzt, an deren einen Längskante die ventrale Seite der Wir- i belsäule (10) anliegen kann und deren GrÖsse im übrigen so abgestimmt ist, dass die Platte in ihrer aktiven Stellung im Schlachtkörper (11) im aufgeschnittenen Brustbein (12) und Schambein desselben festgeklemmt ist.
3. * Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die inwendige Stützschiene (9) eine im Querschnitt ü-förmige Kantenpartie hat, deren als Anlageflächen für die Wirbelsaule (10) dienenden Flansche mit ihren Innenseiten Ftihrungsflachen für das Werkzeug (2Ö) bilden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge-
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kennzeichnet, dass die auswendigen Druckschienen (13) parallelbeweglich in Richtung zur Stützschiene (9) hin und von dieser weg sind und dass sie mit einer mit dem Werkzeug (28) zusammenwirkenden Führungsbahn (16) versehen sind, die bestimmt, wie tief das Werkzeug in den Schlachtkörper eindringt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug von einem Werkzeughalter (18) getragen wird, der in Längsrichtung der Druckschienen (13) verschiebbar und der nachgebend in Richtung gegen die Führungsbahn (16) der Druckschienen (13) belastet ist, mit der der Werkzeughalter (18) durch ein Laufrad (17) oder ein ähnliches die Reibung herabsetzendes Organ zusammenwirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeughalter (18) hinter dem Werkzeug (2Ö), und zwar in dessen Arbeitsrichtung gesehen, einen zusammen mit dem Werkzeug (28) verschiebbaren Spreizer (34) trägt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , dass das Werkzeug (28) aus einem Messer besteht, dem mit Hilfe eines Antriebsmechanismus (19, 23, 24, 26, 29, 30) während des Verschiebens des Werkzeughalters (18) eine hauende und gleichzeitig schneidende Bewegung mitgeteilt wird und das so ausgeformt und angeordnet ist, dass es beim Arbeiten die Dornfortsätze der Wirbelsäule (10) von innen nach aussen spaltet.
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DE19671632085 1966-06-06 1967-05-31 Vorrichtung zum Zerteilen von ventral aufgeschnittenen, hangenden Schlachttieren mittels eines lotrecht geführten Schneid Expired DE1632085C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK290266 1966-06-06
DK290266AA DK115823B (da) 1966-06-06 1966-06-06 Apparat til deling af i bugsiden opskårne slagtekroppe.
DES0110090 1967-05-31

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1632085A1 true DE1632085A1 (de) 1971-10-28
DE1632085C DE1632085C (de) 1973-02-15

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2600766A1 (de) * 1975-01-10 1976-07-15 Anvar Verfahren und vorrichtung zum zerschneiden des gerippes von schlachttieren in laengsrichtung
DE2831749A1 (de) * 1977-07-19 1979-02-01 Nobuo Koyama Verfahren und einrichtung zum spalten eines geschlachteten tierkoerpers

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DE2600766A1 (de) * 1975-01-10 1976-07-15 Anvar Verfahren und vorrichtung zum zerschneiden des gerippes von schlachttieren in laengsrichtung
DE2831749A1 (de) * 1977-07-19 1979-02-01 Nobuo Koyama Verfahren und einrichtung zum spalten eines geschlachteten tierkoerpers

Also Published As

Publication number Publication date
GB1131909A (en) 1968-10-30
NL6707578A (de) 1967-12-07
DK115823B (da) 1969-11-10
US3402426A (en) 1968-09-24

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