DE1632085A1 - Vorrichtung zum Teilen ventral aufgeschnittener Schlachtkoerper - Google Patents
Vorrichtung zum Teilen ventral aufgeschnittener SchlachtkoerperInfo
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Description
SLAGTERIERIiES FORSKNINGSINSTITUT, Ro^kilde, Dänemark
Vorrichtung zum Teilen ventral· aufgeschnittener Schlachtkörper. |
Nachdem ein Schlachtkörper auf der Bauchseite aufgeschnitten und die Eingeweide aus ihm herausgenommeil worden
sind, ist es oft erwünscht, den Schlachtkörper mit einem der
Wirbelsäule folgenden Schnitt zu halbieren oder zu teilen. Die Wirbelsäule kann entweder als Ganzes herausgeschnitten und dem
Schlachtkörper entnommen, oder aber, z.B. durch Durchsägen in
Längsrichtung, gespalten werden. Zum Ausführen dieses Spaltens sind verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen worden, die teils
ein Gestell zum Aufhängen des Schlachtkörpers an den Hinterbeinen
und teils ein Werkzeug in Form eines Kreissägeblatts, eines sich hin- und herbewegenden Sägeblatts oder einer unendlichen
Bandsäge umfassen, das bei einer nach unten gerichteten Bewegung
durch den Schlachtkörper diesen in zwei Hälften teilen
kann. Es empfiehlt sich, den an den Hinterbeinen aufgehängten
Schlachtkörper daran zu hindern, sich während des Spaltens seitwärts bewegen zu können, und im Hinblick hierauf ist es bekannt
geworden, das Gestell der Vorrichtung mit einer festen
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oder in senkrechter Richtung verschiebbaren Stütze, z.B. in
.Form einer oder mehrerer Gabeln, zu versehen, die den Schlachtkörper von dessen Rückenseite her teilweise umschliesst. In der
Praxis kann man jedoch nicht damit rechnen, auf diese Weise den Schlachtkörper und insbesondere dessen Wirbelsäule vollständig
fixieren oder stabilisieren zu können, und dies hat u.a. zur-Folge,
dass die Wirbelsäule nicht genau in der Mitte gespalt»
werden kann. In vielen Fällen spielt dies nur eine untergeord-
^ nete Rolle, aber in anderen Fällen wird aus kontrollpässigen
Gründen ein Spalten der Wirbelsäule genau in der Mitte vorgeschrieben,
und in der Praxis war man bisher darauf angewiesen, dieses Spalten manuell vorzunehmen, welche Arbeit sehr viel
Sorgfalt und gfosse Tüchtigkeit erfordert.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist nun, diese schwierige und verteuernde manuelle Arbeit überflüssig zu
machen, oder mit anderen Worten, eine Vorrichtung anzugeben, die dazu imstande ist, Schlachtkörper in der Mitte mit der gewünschten
Genauigkeit zu spalten.
" Näher bezeichnet betrifft die Erfindung eine Vorrichtung
zum Teilen ventral aufgeschnittener Schlachtkörper, insbesondere Schweinekörper, welche Vorrichtung auf bekannte
Weise'ein Werkzeug, das sich in Längsrichtung der Wirbelsäule,
zum Spalten dieser bewegen lässt, und Mittel zum Festhalten des Schlachtkörpers während dieses Spaltens umfasst. Die erfindungs-,
gemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel
zum Festhalten des Schlachtkörpers einerseits aus einer inwendigen
Stützschiene, an der die ventrale Seite der Wirbelsäule anliegen kann, und andererseits aus zwei auswendigen Druck-
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schienen bestehen, die auf je einer Seite der Bewegungsbahn des
Werkzeuges angeordnet und dazu eingerichtet sind, die Wirbelsäule fest gegen die inwendige Schiene zu spannen.
Diese Anordnung ermöglicht sozusagen ein Einspannen der Wirbelsäule des Schlachtkörpers, da diese durch den von den
beiden auswendigen Schienen ausgeübten Druck fest an die inwendige Stützschiene angepresst werden kann. Ein weiterer und sehr
wesentlicher Vorteil ist jedoch auch, dass die Wirbelsäule beim
Festspannen gegen die inwendige Stützschiene innerhalb ziemlich
weiter Grenzen die Form dieser Schiene annehmen kann, so dass
Wirbelsäulen mit voneinander abweichender Form beim Festspannen
in der Vorrichtung in eine ganz bestimmte, gewünschte Form ausgerichtet und daraufhin in dieser festgehalten werden können,
welches eine Hauptbedingung dafür ist, dass das Werkzeug mit
der gewünschten Genauigkeit in bezug auf die Wirbelsäule arbeiten kann.
Zum Zweck der weiteren Verbesserung dieser Äusrichtwirkung
kann die inwendige Stützschiene erfindungsgemäss vorteilhaft
die Form einer ebenen Platte besitzen, an deren einen
Längskante die ventrale Seite der Wirbelsäule anliegen kann und
deren Grosse im übrigen so abgestimmt ist, dass die Platte in
ihrer aktiven Stellung im Schlachtkörper im aufgeschnittenen
Brustbein und Schambein desselben festgeklemmt ist. Hierdurch geschieht schon während des Einführens der plattenförmigen
Stützschiene in den Schlachtkörper ein solches Ausrichten dieses Körpers, dass eine eventuell schiefe Wirbelsäule zu einem gewissen Grad begradigt wird, wodurch ein falsches Anbringen der
Stützschiene in bezug auf die Wirbelsäule als ausgeschlossen
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betrachtet werden kann.
Um beim Spalten die erforderliche Genauigkeit erhalten zu können, ist es jedoch nicht ausreichend, die Wirbelsäule
sicher und präzis festzuhalten, denn es ist ebenso wichtig, dass für eine präzise Führung des Spaltwerkzeuges Sorge
getragen wird. Im Hinblick hierauf kann die inwendige Stützschiene der erfindungsgemässen Vorrichtung eine im Querschnitt
U-förmige Kantenpartie haben, deren als Anlageflächen für die Wirbelsäule dienenden Flansche mit ihren Innenseiten Führungsflächen für das Werkzeug bilden. Dieses wird hierdurch dazu ge-
* zwungen, genau in der Ebene zu arbeiten, entlang welcher die
Wirbelsäule gespalten werden soll.
Zur weiteren Führung des Werkzeuges in der betreffenden Ebene können die auswendigen Druckschienen erfindungsgemäss
parallelbeweglich in Richtung zur Stützschiene hin und von dieser weg sein und ausserdem können sie mit einer mit dem Werkzeug
zusammenwirkenden Führungsbahn versehen sein, die bestimmt, wie tief das Werkzeug in den Schlachtkörper eindringt. Die auswendigen
Schienen können weiterhin dazu dienen, die Bewegung
) des Werkzeuges zum Schlachtkörper hin und von diesem weg bei der
Einleitung des Spaltvorganges bzw. bei seinem Abschluss zu steuern, und zwar kann das Werkzeug erfindungsgemäss von einem Werkzeughalter
getragen werden, der in Längsrichtung der Druckschienen verschiebbar und der nachgebend in Richtung gegen die Führungsbahn
der Druckschienen belastet ist, mit der der Werkzeughalter durch ein Laufrad oder ein ähnliches die Reibung herabsetzendes
Organ zusammenwirkt. Auf diese Weise lässt sich die Bedienung der Vorrichtung vereinfachen, da das Werkzeug durch
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die Bewegung der Druckschienen zum Schlachtkörper hin und von diesem weg automatisch in seine Arbeitsstellung bzw. aus dieser
heraus gebracht wird.
Hinter dem Werkzeug, und zwar in dessen Arbeitsrichtung gesehen, kann der Werkzeughalter zweckmässigerweise einen
zusammen mit dem Werkzeug verschiebbaren Spreizer tragen. Hierdurch wird das Risiko dafür, dass das Werkzeug beim Spaltvorgang
eingeklemmt wird, verringert.
Das in der erfindungsgemässen Vorrichtung verwende- g
te Werkzeug kann auf bekannte Weise aus einem Sägeblatt bestehen, aber erfindungsgemäss wird es vorgezogen, dass das Werkzeug
aus einem Messer besteht, dem mit Hilfe eines Antriebsmechanismus während des Verschiebens des Werkzeughalters eine
hauende und gleichzeitig schneidende Bewegung mitgeteilt wird und das so ausgeformt und angeordnet ist, dass es beim Arbeiten
die Dornfortsätze der Wirbelsäule von innen nach aussen spaltet. Wenn das Spalten in dieser Richtung vor sich geht, wird vermieden,
dass das Werkzeug an der recht harten Oberfläche an den Spitzen der Dornfortsätze abgleiten kann, und folglich werden
die besten Möglichkeiten dafür gewährleistet, ein ausserordentlich
präzises Spalten der Wirbelsäule in deren Mitte zu erreichen.
Damit die erfindungsgemässe Vorrichtung dem normalen
Arbeitsrythmus in einem Schlachthaus bequem angepasst werden
kann, wird es vorgezogen, dass zwei oder mehrere Stützschienen achsenparallel an einem senkrecht stehenden Drehgestell in solchen
Stellungen angebracht sind, dass sie sich sukzessiv gegenüber einem einzelnen Satz Druckschienen mit einem zugehörigen
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Spaltwerkzeug in Arbeitsstellung bringen lassen. In diesem Fall können dann Schlachtkörper, die an den Hinterbeinen mit Hilfe
gewöhnlicher Hängeeisen an einer Gleitschiene aufgehängt sind, unmittelbar auf das Drehgestell überführt werden, und zwar so,
dass die Wirbelsäule des Schlachtkörpers mit ihrer ventralen Seite an einer der Stützschienen des Gestells anzuliegen kommt.
Durch eine hierauf folgende Drehung des Gestells kann dann der Schlachtkörper in Arbeitsstellung vor den Druckschienen und dem
^ Spaltwerkzeug gebracht werden und nach abgeschlossenem Spaltvorgang
kann eine weitere Drehung des Gestells den Schlachtkörper zu einem weiteren Gleitschienenabschnitt hinschwenken, auf den
der gespaltene Schlachtkörper überführt werden kann. In dieser Ausführung kann die Vorrichtung eine besonders hohe Arbeitskapazität
haben, speziell wenn das Drehgestell mit drei oder mehreren Stützschienen versehen ist, da gleichzeitig damit, dass ein
Schlachtkörper gespalten wird, der nächste, zu spaltende Körper am Gestell angebracht und der gerade vorher gespaltene Körper
vom Gestell abgenommen werden kann.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung
ist nachfolgend unter Hinweis auf die Zeichnung näher erklärt, deren
Fig. 1 eine Seitenansicht des Gestells während des Spaltens eines an den Hinterbeinen aufgehängten Schweinekörpers
zeigt, deren
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung in der Draufsicht und teilweise im Schnitt darstellt, und deren
Fig. 3 eine Seitenansicht des Spaltwerkzeuges der Vorrichtung in einem grösseren Massstab zeigt.
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Auf der Zeichnung bezeichnet 1 in Fig. 1 ein Fundament
mit einem Lagerfuss 2 für eine senkrechte, drehbare Säule 3, die oben ein Kreuz 4 mit vier zur Seite ragenden Zapfen 5
trägt, welche Zapfen durch Drehen der Säule 3 sukzessiv in eine Stellung gebracht werden können, in der sie mit einer Transportschiene
oder Gleitstange 6, Fig. 2, fluchten, an der die Schlachtkörper, die bearbeitet werden sollen, mit Hilfe von
Hängeeisen 7, Fig. 1, aufgehängt sind.
Mt Hilfe von zwei weiteren Kreuzen Ö, Fig. 1,
trägt die Säule 3 insgesamt vier Stützschienen 9, von denen jedoch
nur eine einzige auf der Zeichnung dargestellt ist. Jede dieser Stützschienen besteht in der gezeigten Ausführungsform
aus einer in bezug auf die Säule 3 radial angebrachten Platte, deren nach aussen gekehrte Längskante eine Anlagefläche für die
ventrale Seite der Wirbelsäule 10 in dem zu spaltenden Schlachtkörper 11 bildet. Die am Transportschienenabschnitt 6 ankommenden
Schlachtkörper werden also mit der aufgeschnittenen Bauchseite auf die Säule 3 weisend vorgeschoben, so dass jeder
Schlachtkörper beim Ueberführen auf einen Tragzapfen 5 am Dreh- ( gestell über die unter diesem Zapfen angebrachte Stützschiene 9
geführt wird, bis die Wirbelsäule des Schlachtkörpers mit ihrer ventralen Seite an der freiliegenden Längskante der Stützschiene
anliegt. Dann ist der Schlachtkörper vorläufig in bezug auf die Stützschiene 9 fixiert, da diese eine solche Grosse besitzt,
dass Teile dieser Schiene im aufgeschnittenen Brustbein 12, Fig. 2, festgeklemmt werden. Ausserdem kann eine obere Partie
der Stützschiene 9 im aufgeschnittenen oder durchsägten Schambein des Schlachtkörpers festgeklemmt werden.
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Durch eine Drehung des Drehgestells, bei der gezeigten Ausfuhrungsform um einen Winkel von 100°, kann der auf
diese Weise vorläufig fixierte Schlachtkörper 11 in Stellung vor einem Paar Druckschienen 13 gebracht werden, die dazu dienen,
durch auswendige Anlage an den Rücken des Schlachtkörpers die Wirbelsäule 10 fest gegen die Kantenpartie der Stützschiene
9 zu pressen, die in Fig. 2 mit U-förmigem Querschnitt dargestellt
ist. Durch dieses Anpressen der Wirbelsäule des Schlacht-.körpers an die Stützschiene 9 kann ein weiteres Ausrichten der
Wirbelsäule geschehen, so dass diese in einer im voraus festgelegten Stellung fixiert wird.
Bei der gezeigten Ausführungsforra sind die auswendigen Druckschienen 13 so an Gestellteilen 14 aufgehängt, dass
sie, z.B. mit Hilfe hydraulischer oder pneumatischer Zylinder 15, in Richtung zum Drehgestell 3 mit den Stützschienen 9 hin und
von diesem weg parallelbeweglich sind.
Jede der gezeigten Druckschienen 13 ist mit einer nach hinten weisenden Steuerbahn 16 für ein Laufrad 17 ausgebildet,
das an einem Werkzeughalter IS befestigt ist. Dieser wird von einem waagerecht verlaufenden Rohrstück 19 getragen,
das verschiebbar in einem Gleitstück 20 gelagert ist, welches wiederum an einem Paar im Fundament 1 eingelassenen Säulen 21
verschiebbar ist. Mit Hilfe eines nicht dargestellten Bewegungsmechanismus lässt sich das Gleitstück 20 an den Säulen 21 in
vertikaler Richtung beliebig verschieben, wodurch der Werkzeughalter eine dementsprechend© Bewegung ausführt. Gleichzeitig
ist der Werkzeughalter, mit Hilfe nicht gezeigter Mittel, z.B. Federn, nachgebend in Richtung gegen die Druckschienen 13 be-
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lastet, so dass dessen Laufräder 17 im Eingriff mit den Führungsbahn
en 16 gehalten werden.
Auf einem Tisch 22 trägt der Werkzeughalter 1Ö einen Elektromotor 23, dar eine Exzenterscheibe 24 (Siehe
Fig. 3) in Rotation in der durch den Pfeil 25 angegebenen Richtung versetzen kann. Auf einem Exzenterzapfen 26 ist ein
Messerhalter 27 mit einem Messer 2Ö und mit einem nach hinten gerichteten Arm 29 gelagert, welcher Arm 29 drehbar mit einem
Gleitklotz 30 verbunden ist, der sich im Rohrstück 19 während der Rotation der Exzenterscheibe 24 hin- und herbewegen kann,
so wie es durch den Doppelpfeil 31 angedeutet ist.
Das Messer 2Ö ist in der gezeigten Ausführungsform schräg nach unten zeigend angebracht und in der Arbeitsstellung
greift dessen Spitze in eine Rinne 32 in der im Querschnitt U-förmigen
Kantenpartie der Stützschiene 9 ein, so dass diese als seitliche Führung für die Messerspitze dient.
Wenn die Exzenterscheibe 24 rotiert, führt die Spitze oder das Vorderende des Messers 23 eine kreisende Bewegung
aus, und.wenn der Werkzeughalter gleichzeitig nach unten
verschoben wird, so wie es durch den Pfeil 33 in Fig. 3 angedeutet
ist, ergibt sich, dass das Messer eine hauende und schneidende Bewegung in bezug auf die Wirbelsäule 10 ausführt,
so wie es in Fig. 3 angedeutet ist. Mit dieser Bewegung spaltet das Messer 2Ö die Wirbelsäule 10 und auf Grund der gezeigten
Anbringung des Messers werden die Dornfortsätze der Wirbelsäule hierbei von innen nach aussen gespalten, welches die weiter
vorn erwähnten Vorteile mit sich führt.
Ueber dem eigentlichen Spaltwerkzeug 28 trägt der
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Werkzeughalter 1Ö einen Spreizer 34, der den schon ausgeführten
Schnitt offenhalten und damit ein Einklemmen des Werkzeuges verhindern soll.
Nachdem der Schlachtkörper 11 gespalten worden ist, können die auswendigen Druckschienen 13 und damit auch der
Werkzeughalter 1Ö vom Schlachtkörper weggezogen werden, so dass
dieser nach einer weiteren Drehung der Säule 3 zur weiteren Verarbeitung abtransportiert werden kann.
Es ist einleuchtend, dass es möglich ist, zahlreiche der auf der Zeichnung dargestellten Einzelheiten innerhalb des
Rahmens der Erfindung zu ändern. Beispielsweise kann an Stelle eines Messers ein fuchsschwanzähnliches Werkzeug zum Spalten
benutzt werden und das Spalten kann eventuell auch in entgegengesetzter Richtung, d.h. vom vorderen zum hinteren Ende des
Schlachtkörpers, vor sich gehen, falls dies als vorteilhaft angesehen werden sollte. Im übrigen braucht der Schlachtkörper
beim Spalten nicht senkrecht aufgehängt zu sein und auch während des Ausführens der Arbeit nicht an einer Stelle gehalten zu werden,
da die relative Verschiebungsbewegung zwischen Schlachtkörper und Werkzeug auch ganz oder teilweise durch eine Bewegung
des Schlachtkörpers zuwege gebracht werden kann.
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Claims (7)
1. Vorrichtung zum Teilen ventral aufgeschnittener Schlachtkörper, insbesondere Schweinekörper, welche Vorrichtung
ein Werkzeug, das sich in Längsrichtung der Wirbelsäule zum Spalten derselben bewegen lässt, und Mittel zum Festhalten des
Schlachtkörpers während dieses Spaltens umfasst, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zum Festhalten des Schlachtkörpers (11) I einerseits aus einer inwendigen Stützschiene (9), an der die
ventrale Seite der Wirbelsäule (10) anliegen kann, und andererseits aus zwei auswendigen Druckschienen (13) bestehen, die auf
je einer Seite der Bewegungsbahn des Werkzeuges angeordnet und dazu eingerichtet sind, die Wirbelsäule (10) fest gegen die inwendige
Schiene (9) zu spannen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die inwendige Stützschiene (9) die Form einer ebenen Platte besitzt, an deren einen Längskante die ventrale Seite der Wir- i
belsäule (10) anliegen kann und deren GrÖsse im übrigen so abgestimmt
ist, dass die Platte in ihrer aktiven Stellung im Schlachtkörper (11) im aufgeschnittenen Brustbein (12) und
Schambein desselben festgeklemmt ist.
3. * Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die inwendige Stützschiene (9) eine im Querschnitt ü-förmige Kantenpartie hat, deren als Anlageflächen für
die Wirbelsaule (10) dienenden Flansche mit ihren Innenseiten Ftihrungsflachen für das Werkzeug (2Ö) bilden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge-
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kennzeichnet, dass die auswendigen Druckschienen (13) parallelbeweglich in Richtung zur Stützschiene (9) hin und von dieser
weg sind und dass sie mit einer mit dem Werkzeug (28) zusammenwirkenden Führungsbahn (16) versehen sind, die bestimmt, wie
tief das Werkzeug in den Schlachtkörper eindringt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das Werkzeug von einem Werkzeughalter (18) getragen wird,
der in Längsrichtung der Druckschienen (13) verschiebbar und der nachgebend in Richtung gegen die Führungsbahn (16) der
Druckschienen (13) belastet ist, mit der der Werkzeughalter (18) durch ein Laufrad (17) oder ein ähnliches die Reibung herabsetzendes
Organ zusammenwirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkzeughalter (18) hinter dem Werkzeug (2Ö), und zwar
in dessen Arbeitsrichtung gesehen, einen zusammen mit dem Werkzeug (28) verschiebbaren Spreizer (34) trägt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet
, dass das Werkzeug (28) aus einem Messer besteht, dem mit Hilfe eines Antriebsmechanismus (19, 23, 24, 26, 29, 30)
während des Verschiebens des Werkzeughalters (18) eine hauende und gleichzeitig schneidende Bewegung mitgeteilt wird und das
so ausgeformt und angeordnet ist, dass es beim Arbeiten die Dornfortsätze der Wirbelsäule (10) von innen nach aussen spaltet.
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Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK290266 | 1966-06-06 | ||
| DK290266AA DK115823B (da) | 1966-06-06 | 1966-06-06 | Apparat til deling af i bugsiden opskårne slagtekroppe. |
| DES0110090 | 1967-05-31 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1632085A1 true DE1632085A1 (de) | 1971-10-28 |
| DE1632085C DE1632085C (de) | 1973-02-15 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2600766A1 (de) * | 1975-01-10 | 1976-07-15 | Anvar | Verfahren und vorrichtung zum zerschneiden des gerippes von schlachttieren in laengsrichtung |
| DE2831749A1 (de) * | 1977-07-19 | 1979-02-01 | Nobuo Koyama | Verfahren und einrichtung zum spalten eines geschlachteten tierkoerpers |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2600766A1 (de) * | 1975-01-10 | 1976-07-15 | Anvar | Verfahren und vorrichtung zum zerschneiden des gerippes von schlachttieren in laengsrichtung |
| DE2831749A1 (de) * | 1977-07-19 | 1979-02-01 | Nobuo Koyama | Verfahren und einrichtung zum spalten eines geschlachteten tierkoerpers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1131909A (en) | 1968-10-30 |
| NL6707578A (de) | 1967-12-07 |
| DK115823B (da) | 1969-11-10 |
| US3402426A (en) | 1968-09-24 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |