DE163080C - - Google Patents
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- DE163080C DE163080C DENDAT163080D DE163080DA DE163080C DE 163080 C DE163080 C DE 163080C DE NDAT163080 D DENDAT163080 D DE NDAT163080D DE 163080D A DE163080D A DE 163080DA DE 163080 C DE163080 C DE 163080C
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- drive
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- liquid
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L5/00—Solid fuels
- C10L5/02—Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
- C10L5/06—Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
- C10L5/10—Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
- C10L5/22—Methods of applying the binder to the other compounding ingredients; Apparatus therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Λ*163080 KLASSE 10 b.
in DRESDEN.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrich-•tungen zum Mischen von' Brikettiergut mit
flüssigem Bindemittel, sowie überhaupt von körnigen oder pulverigen Stoffen mit Flüssigkeiten,
und zwar auf solche, bei welchen die festen Stoffe in Gestalt eines gleichmäßigen
Schleiers in den Mischraum frei niederfallen und während des Falls beiderseits von Flüssigkeitsstrahlen
getroffen werden. Die Aufgabe
ίο der festen Stoffe erfolgt in bekannter Weise
durch geriffelte Walzen und die Zuführung der Flüssigkeit zu den Spritzdüsen durch eine
Pumpe, deren Antrieb von der Hauptwelle, welche auch die Walzen treibt, aus vermittelt
wird, aber unabhängig für sich geregelt werden kann. Die Erfindung besteht darin, daß die
Übertragung der Bewegung von der Hauptwelle auf die Walzen und die Pumpe vermittels der
bekannten Planscheibengetriebe erfolgt, deren auf der Hauptwelle sitzende Scheiben auf dieser
unabhängig voneinander verschoben werden können. Diese Form des Antriebs bietet eine
große Bewegungsfreiheit für die Einstellung der Walzengeschwindigkeit und des Pumpenganges
und ermöglicht eine genaue Einstellung des Verhältnisses der festen und flüssigen Stoffe
während des Betriebes, was besonders wichtig für die Brikettierung von Brennstoffen ist.
Die Erfinderin hat hier vor allem das Verfahren gemäß der Patentschrift 158497 im Auge.
Auf der Zeichnung ist die Maschine durch Fig. ι in Vorderansicht mit teilweisem Querschnitt
und durch Fig. 2 in Aufsicht zur Darstellung gebracht.
Innerhalb eines oben und unten offenen rechteckigen Kastens α befinden sich zwei wagerecht
gelagerte Walzen b und c von gleichem Durchmesser, über deren Umfang in gleichmäßiger
Verteilung eine größere Anzahl zweckmäßig im halbkreisförmigen Querschnitt gebildeter
Längsfurchen d verteilt ist. Zwischen diesen in gleicher Höhe parallel nebeneinander
liegenden Walzen ist ein Steg e von keilförmigem Querschnitt so eingestellt, daß seine Seitenflächen
mit der Mantelfläche beider in Richtung der eingezeichneten Pfeile sich drehenden Walzen
in ständiger Berührung bleiben.
Dieser Steg dient als Schaber für die pulverförmigen Stoffe, welche nach ihrem Einbringeil
in den Raum oberhalb der Walzen beim Betriebe von den Furchen d in gleichmäßiger Verteilung
in einen unterhalb des Kastens α befindlichen Trog f eingestreut werden. Da die
Furchen der Walzen gegeneinander versetzt sind, auch ■ die Drehung der · letzteren verhältnismäßig
schnell ist, so gelangt das Gut in Form eines dünnen Bandes zum Abfall, dessen Dichtigkeit von der Umdrehungsgeschwindigkeit
der Walzen abhängig ist, während seine Dicke durch deren Abstand voneinander bedingt wird.
Dieses dünne, gleichmäßige Band wird auf
(2. Auflage, ausgegeben am 14. Dezember igoS.)
seinem Wege zu dem Trog f an beiden Breitseiten von den Strahlen der zum Vermischen
mit den festen Stoffen bestimmten Flüssigkeit getroffen, und zwar in gleichmäßiger Verteilung
aus mehreren von dem Druckrohr g ausgehenden Brausen oder Streudüsen g1. Durch eine
ununterbrochen arbeitende Pumpe h wird die Flüssigkeit an ihren Platz gebracht. Die Menge
der in einem bestimmten Zeitraum gegen das
ίο Band zu zerstäubenden Flüssigkeit kann durch
Änderung der Pumpengeschwindigkeit dem jedesmaligen Bedarf angepaßt werden, so daß
dadurch und durch Änderung der Walzengeschwindigkeit innerhalb bestimmter Grenzen
jedes Mischverhältnis erreicht werden kann.
Längs des tiefliegenden Aufnahmetroges f wird das fertige Gemisch durch eine Schnecke i
zu einem Sammelgefäß befördert, wobei es auf diesem Wege durch die Flügel der Schnecke
eine nochmalige Durcharbeitung erfährt.
Die bequeme und genaue Einstellung der Geschwindigkeit von Pumpe h und Streuwalzen
b c während des Betriebes wird gemäß der Erfindung durch die Planscheibengetriebe
I q und m r ermöglicht. Die beiden auf der Antriebswelle
k der Maschine verschiebbar sitzenden Reibscheiben I m werden durch Verstellung
der sie umfassenden Böcke η und 0 auf der Stange f einzeln und unabhängig voneinander
in radialer Richtung gegen die zugehörigen Scheiben q und r, durch welche die Übertragung
der Triebkraft auf die Walzen und die Pumpe erfolgt, verschoben und in jeder Stellung
festgelegt. Eine auf der Antriebswelle k befindliche Schnecke s bewirkt die Drehung der
im Trog / liegenden Schneckenwelle t.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Mischen von Brikettiergut mit flüssigem Bindemittel, sowie überhaupt von körnigen oder pulverigen Stoffen mit Flüssigkeiten, bei welcher das trockene Gut von geriffelten Walzen in Gestalt eines gleichmäßigen Schleiers in den Mischraum abfällt und während des Falls von Flüssigkeitsstrahlen getroffen wird und bei welcher die Walzen und die Pumpe zur Speisung der Spritzdüsen von einer Welle aus unter Ermöglichung der unabhängigen Regelung des Pumpenganges angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Walzen (b c) zur Aufgabe der festen Stoffe und der Antrieb der Pumpe (h) zur Speisung der Düsen (g1) vermittels zweier Planscheibengetriebe erfolgt, deren auf der Antriebswelle (k) sitzende Scheiben (Im) auf dieser unabhängig voneinander verschoben werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE163080C true DE163080C (de) |
Family
ID=428808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT163080D Active DE163080C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE163080C (de) |
-
0
- DE DENDAT163080D patent/DE163080C/de active Active
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