DE820333C - Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von kalibrierten Massestraengen - Google Patents
Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von kalibrierten MassestraengenInfo
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- DE820333C DE820333C DEP896A DE0000896A DE820333C DE 820333 C DE820333 C DE 820333C DE P896 A DEP896 A DE P896A DE 0000896 A DE0000896 A DE 0000896A DE 820333 C DE820333 C DE 820333C
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Description
- Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von kalibrierten Massesträngen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung kalihrierter Massestränge, z. 1A. für die Verarl>eitung zu Pillen.
- Vorrichtungen zur kontinuierlichen Herstellung von kalibrierten Massesträngen, sog. Strangpressen, sind in verschiedenen Ausführungen bereits bekannt.
- Eine dieser bekannten Vorrichtungen besteht aus einem Rohr oder Gehäuse mit einer oeffnung für die Einbringung der Masse und einer Förderschnecke für die Vorwärtsbewegung der Masse in Richtung der Austrittsöffnung der Vorrichtung, an der eine auswechselbare Düse vorgesehen ist. Die Förderschnecke ist bei dieser Vorrichtung mit Gängen gleicher Steigung versehen. Durch die am Austrittsende der Vorrichtung vorgesehene Düse wird die Klasse in kalibrierte Stränge geformt.
- I)iese Vorrichtung findet für weiche Zulassen An-\\ ellflllllg.
- Bei einer anderen bekannten Vorrichtung sind oberhalb der Förderschnecke zwei geriffelte Walzen vorgesehen, mittels deren die Masse zu einem Masseband gewalzt und dieses auf die Förderschnecke gepreßt wird, von der es mitgenommen und am Austrittsende der Vorrichtung durch die Düse zu kalibrierten Strängen geformt wird. Diese Vorrichtung findet besonders für die Verarbeitung härterer und zäherer Massen Anwendung. Erfahrungsgemäß bereitet aber die Verarbeitung härterer Massen in einer solchen Vorrichtung insofern Schwierigkeiten, als die Masse von der Förderschnecke nicht mehr erfaßt wird, weshalb noch besondere Vorrichtungen vorgesehen werden mußten, um die Masse auf die Förderschnecke aufzupressen, damit diese mitgenommen und nach der Austrittsöffnung der Vorrichtung gepreßt werden kann. Dabei kommt es aber vor, daß zuviel Masse auf die Förderschnecke aufgepreßt wird, demzufolge Verstopfungen auftreten und Betriebsstörungen entstehen, wie auch Brüche von Bauteilen die Folge sein können.
- Sehr harte und sehr zähe Massen können erfahrungsgemäß mit den bekannten Strangpressen überhaupt nicht verarbeitet werden, da trotz des durch die geriffelten Zuführwalzen erfolgenden Drucks auf die Masse die Förderschnecke nicht in der Lage ist, die Masse zu erfassen und weiterzuleiten.
- Zweck der Erfindung ist deshalb die Schaffung einer Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von kalibrierten Massesträngen, mittels deren die geschilderten Nachteile beseitigt und selbst die härtesten und zähesten Massen verarbeitet werden können.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in paralleler Nebeneinanderanordnung zur Förderschnecke eine mit gleicher Geschwindigkeit wie diese, aber in entgegengesetzter Richtung umlaufende Walze mit vorzugsweise geriffelter Oberfläche vorgesehen ist und die Förderschnecke in ihrem mit der Walze zusammenwirkenden Teil Gänge mit gleicher Steigung, dagegen in ihrem in dem Preßrohr umlaufenden Teil Gänge mit in Richtung nach dem Austrittsende der Vorrichtung allmählich abnehmender Steigung besitzt.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung in ihren für die Beurteilung der Erfindung wesentlichen Teilen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. I einen Querschnitt durch die Vorrichtung in Richtung der Linie C-D der Abb. 2, Abb. 2 einen Querschnitt in Richtung der Linie A-B der Abb. I.
- Innerhalb eines nach oben offenen Behälters bzw.
- Gehäuses I für die Aufnahme eines Vorrats von zu verarbeitender Masse ist eine Förderschnecke 2 vorgesehen und in paralleler Nebeneinanderanordnung zu dieser eine Walze 3, die vorzugsweise mit einer geriffelten Oberfläche versehen ist. Förderschnecke 2 und Walze 3 bewegen sich mit gleicher Geschwindigkeit. Die Walze 3 dreht sich in entgegengesetzter Richtung zur Förderschnecke. Der Antrieb der Förderschnecke 2 und der Walze 3 erfolgt in an sich bekannter Weise durch Zahnräder.
- Die Walze 3 erstreckt sich nur auf die Länge des Gehäuses I, während sich die ihr zugeordnete Förderschnecke 2 über das Gehäuse I hinaus erstreckt und in ein sich an das Gehäuse I anschließendes Preßrohr 4 hineinragt. Dieses Preßrohr besitzt eine Fortsetzung 4a, die als Teil des Bodens des Gehäuses dient und in diesem Teil einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt besitzt, alsd gewissermaßen eine Mulde bildet, in der die Förderschnecke 2 umläuft (vgl. hierzu die Abb. I). Der muldenförmige Teil 4s des Preßrohres bildet die Gegenwand I für die Förderschnecke 2.
- Die Förderschnecke 2 besitzt in ihrem in dem Gehäuse I bzw. dem muldenförmigen Teil 4 desRohres 4 umlaufenden und der Walze 3 zugeordneten Teil Gänge mit gleicher Steigung, dagegen in dem Teil, der in dem wirksamen Preßrohr 4 umläuft, Gänge mit in Richtung nach dem Ende dieses Rohres allmählich abnehmender Steigung. Am Ende des Preßrohres 4 ist die Düse 5 vorgesehen, die mittels einer Mutter 6 gegen das Preßrohr 4 angezogen ist.
- Die Düse 5 ist auswechselbar. Sie besitzt beispielsweise drei Austrittsöftnungen für die Bildung der Massestränge.
- Die Masse wird in das Gehäuse 1 eingebracht und stützt sich in ihrer Einlagerung gegen die Förderschnecke 2 und die Walze 3 ah. Beim Umlauf der Schnecke 2 und Walze 3 preßt die Walze 3 die Masse in die Schneckengänge. Die Schneckengänge bewegen die Masse vorwärts und drücken diese in das Preßrohr 4. Infolge der abnehmenden Steigung der Schneckengänge innerhalb des Preßrohres 4 verringert sich der Massequerschnitt in den Gängen der Schnecke. Infolgedessen erhöht sich der Druck auf die Masse. Am Ende der Schnecke 2 tritt die Masse unter hohem Druck in die Austrittsöffnungen der Düse 5 und verläßt die Vorrichtung in mehreren, beispielsweise drei, kalibrierten Strängen.
- Auch die zäheste und härteste Af asse wird von der geriffelten Walze 3 gleichmäßig erfaßt und in die Schneckengänge gepreßt. Die Schneckengäuge sind daher immer gleichmäßig mit Masse gefüllt.
- Durch die abnehmende Gaugböbe der Schnecke innerhalb des Preßrohres 4 wird ein mit jedem Gang zunehmender Druck in der Masse erzeugt. Die durch die Walze 3 zuviel zwischen die Schneckengänge gepreßte Masse wird auf der gegenüberliegenden Seite der Schnecke wieder in den Raum des Gehäuses I zurückgegeben. Es kann daher nie eine Verstopfung der Vorrichtung bzw. eine Uberbeanspruchung von Bauteilen dieser Vorrichtung eintreten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung kalibrierter Massestränge, z. B. für die Verarbeitung zu Pillen, bestehend aus einer in einem mit Einlaßöffnung versehenen Gehäuse umlaufenden Förderschnecke, mittels deren die Masse durch eine am Austrittsende der Vorrichtung vorgesehenen Düse gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in paralleler Nebeneinanderanordnung zur Förderschnecke (2) eine mit gleicher Geschwindigkeit wie diese, aber in entgegengesetzter Richtung umlaufendeWalze(3) mit vorzugsweise geriffelter Oberfläche vorgesehen ist und die Förderschnecke (2) in ihrem mit der Walze (3) zusammenwirkenden Teil Gänge mit gleicher Steigung, dagegen in ihrem in dem Preßrohr (4) umlaufenden Teil Gänge mit in Richtung nach dem Austrittsende der Vorrichtung allmählich abnehmender Steigung besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP896A DE820333C (de) | 1950-03-07 | 1950-03-07 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von kalibrierten Massestraengen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP896A DE820333C (de) | 1950-03-07 | 1950-03-07 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von kalibrierten Massestraengen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE820333C true DE820333C (de) | 1951-11-08 |
Family
ID=5647528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP896A Expired DE820333C (de) | 1950-03-07 | 1950-03-07 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von kalibrierten Massestraengen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE820333C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2517250A1 (fr) * | 1981-12-02 | 1983-06-03 | Comeck Sa | Dispositif extrudeur notamment de pates alimentaires |
-
1950
- 1950-03-07 DE DEP896A patent/DE820333C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2517250A1 (fr) * | 1981-12-02 | 1983-06-03 | Comeck Sa | Dispositif extrudeur notamment de pates alimentaires |
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