DE1630067C - Niveauregler für pneumatische oder hydropneumatische Federungsanlagen, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Niveauregler für pneumatische oder hydropneumatische Federungsanlagen, insbesondere von KraftfahrzeugenInfo
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- DE1630067C DE1630067C DE1630067C DE 1630067 C DE1630067 C DE 1630067C DE 1630067 C DE1630067 C DE 1630067C
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Description
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die Ausschubkräfte vorhanden sind, am Stabilisator einer, in die Bohrung 20 hineinragenden Dichtkante
anordnen, würde ein solches Element als zusätzliche 191 der hohlen Stange 19 auf und wird von einer
Feder über den Stabilisator auf das Fahrzeug wirken. Feder 33 und dem Druck im Innenraum der Bohrung
Als weiterer Vorteil der Lösung ist der Fortfall eines 20 in dieser Lage gehalten,
die hohle Stange führenden Kolbens zu werten. 5 Wird das Fahrzeug beladen, so daß die hohle
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Er- Stange 19 einfährt, wird das Einlaßventil 31 von
findung schematisch wiedergegeben. Es zeigt einem Anschlag 231 des Regelrohres 23 von der
F i g. 1 einen Niveauregler in Normalstellung im Dichtkante 191 abgehoben, und es strömt Öl vom
Schnitt, Hochdruckspeicher über die Leitung 26, den Innen-
Fig. 2 den Niveauregler der Fig. 1 im Schnitt io raum der Bohrung 20, eine Drosselbohrung 201 und
gemäß der Linie II-II und ein Rückschlagventil 34, das in einer Ausnehmung
F i g. 3 eine Anordnung von zwei Niveaureglern 202, die mit dem Innenraum 30 des Gehäuses 14
für eine Vorderachse. in Verbindung steht, untergebracht ist, in den Innen-
Ein zu einer Federungsanlage gehörender Niveau- raum 30 und von dort durch die Anschlußleitung 18
regler 11 ist mit einem Aufhängeteil 12 beispielsweise 15 zum Federelement. Durch die Drosselbohrung 201
am Aufbau und mit einer Aufhängung 13 an einer wird der Aufregelvorgang verzögert, so daß bei kurzmit
einer Radachse verbundenen Halterung 17 be- zeitigem Öffnen des Einlaßventils 31, beispielsweise
festigt. In einem zylindrischen Gehäuse 14, dessen beim Durchfahren von Schlaglöchern oder bei
beide Seiten mit einer Dichtung 15 und einem Füh- Kurvenfahrt, keine sofortige Ausregelung erfolgt,
rungsstück 16 abschließen, ist eine hohle Stange 19, 20 Der Aufregelvorgang ist beendet, wenn die hohle an ihren beiden Enden abgedichtet, aus dem zylin- Stange 19 so weit ausfährt, daß das Einlaßventil 31 drischen Gehäuse 14 zu beiden Seiten herausragend, wieder auf der Dichtkante 191 liegt. Das Rückschlagverschiebbar geführt. Eine Anschlußleitung 18 stellt ventil 34 und eine Dichtung 35 sind für den Fall erdie Verbindung zwischen dem zylindrischen Gehäuse forderlich, daß durch mehrmaliges Auf- und Ab-14 und einem nicht dargestellten Federelement her. 25 regeln im Stand Druckausgleich zwischen dem nicht
rungsstück 16 abschließen, ist eine hohle Stange 19, 20 Der Aufregelvorgang ist beendet, wenn die hohle an ihren beiden Enden abgedichtet, aus dem zylin- Stange 19 so weit ausfährt, daß das Einlaßventil 31 drischen Gehäuse 14 zu beiden Seiten herausragend, wieder auf der Dichtkante 191 liegt. Das Rückschlagverschiebbar geführt. Eine Anschlußleitung 18 stellt ventil 34 und eine Dichtung 35 sind für den Fall erdie Verbindung zwischen dem zylindrischen Gehäuse forderlich, daß durch mehrmaliges Auf- und Ab-14 und einem nicht dargestellten Federelement her. 25 regeln im Stand Druckausgleich zwischen dem nicht
Eine durchgehende Bohrung 20 der hohlen Stange dargestellten Federelement und dem Hochdruck-
19 ist auf der einen Seite durch das Aufhängeteil 12 speicher eintritt.
und auf der anderen Seite mit einem Deckel 37 ver- Beim Entladen des Fahrzeuges fährt die hohle
schlossen. In die Bohrung 20 ragt ein mit ihr axial Stange 19 aus und das Regelrohr 23 wird von einer
verlaufendes, in dem Aufhängeteil 12 befestigtes Rohr 3° Kante 192 der hohlen Stange 19 über den Anschlag
21, das über eine Leitung 22 mit einem nicht gezeich- 231 an- und das Auslaßventil 28 von der Querwand
neten Niederdruckvorratsraum verbunden ist. Das 39 abgehoben, so daß die Flüssigkeit aus dem mit
andere freie Ende dieses Rohres 21 taucht in ein von dem Federelement verbundenen Innenraum 30 des
der Bohrung 20 aufgenommenes, verschiebbares Gehäuses 14 durch die Bohrung 281, eine Drossel-Regelrohr
23 ein, wobei eine Dichtung 24 in einem 35 bohrung 36 in den Innenraum 27 des Regelrohres 23,
Führungskopf 25 den von der Bohrung 20 gebildeten das Rohr 21 und die Leitung 22 zum Niederdruck-Raum,
der über eine Leitung 26 mit einem gleichfalls vorratsraum abfließt.
nicht gezeichneten Hochdruckspeicher in Verbindung Der Abregelvorgang ist beendet, wenn die hohle
steht, gegenüber einem Innenraum 27 des Regelrohres Stange 19 so weit eingefahren ist, daß das Auslaß-23,
der unter Niederdruck steht, abdichtet. Das Regel- 40 ventil 28 wieder auf der Querwand 39 aufliegt,
rohr 23 wird an seinem unteren Ende von einem Bei der Anordnung von zwei parallel geschalteten Auslaßventil 28 in Gestalt eines als Hubventil arbei- Niveaureglern nach F i g. 3 greifen die hohlen Stantenden Stopfens, der eine axial verlaufende Bohrung gen 19 unter Einschaltung eines Verbindungsstückes 281 aufweist, aufgenommen und verschlossen, wenn 41 an einen Drehstab-Stabilisator 42 an. Sie stehen das Auslaßventil 28 auf einer den Ventilsitz bilden- 45 einerseits mit einem Hochdruckspeicher 43 und einem den Querwand 39 aufliegt. Diese Querwand 39 wird Niederdruckvorratsraum 44, andererseits mit den als unter Einschaltung von Sicherungsringen 40 von dem Federbeine 45 ausgebildeten Federelementen in Verzylindrischen Gehäuse 14 gehalten, wobei sie durch bindung. Bei Beladung federt das Fahrzeug ein und einander gegenüberliegende Langlöcher 38, die im der Drehstab-Stabilisator 42 führt eine Drehbewegung Mittelteil der hohlen Stange 19 angebracht sind, hin- 50 aus, die sich über das Verbindungsstück 41 auf die durchragt. Eine vorgespannte Ventilfeder 29, die an Niveauregler mit den hohlen Stangen 19 überträgt,
der Querwand 39 und am Auslaßventil 28 angreift Hierdurch wird der im Zusammenhang mit F i g. 1 und der Druckunterschied zwischen dem Innenraum beschriebene Regelvorgang ausgelöst. Es strömt so der Bohrung 20 und einem Innenraum 30 des Ge- lange Gas bei pneumatischer Federung bzw. Flüssighäuses 14 gewährleisten diesen Abschluß des Regel- 55 keit bei hydropneumatischer Federung in die Federrohres 23 in der Normalstellung wie beim Aufregeln. elemente, bis sich das Fahrzeug so weit angehoben Ein weiteres, als Einlaßventil 31 arbeitendes Hub- hat, daß der Drehstab-Stabilisator 42 seine Normalventil mit einer Dichtung 32 gleitet auf dem Mantel stellung erreicht hat und der Regelvorgang in den des Regelrohres 23 und liegt bei Normalstellung auf Niveaureglern dadurch beendet wird.
rohr 23 wird an seinem unteren Ende von einem Bei der Anordnung von zwei parallel geschalteten Auslaßventil 28 in Gestalt eines als Hubventil arbei- Niveaureglern nach F i g. 3 greifen die hohlen Stantenden Stopfens, der eine axial verlaufende Bohrung gen 19 unter Einschaltung eines Verbindungsstückes 281 aufweist, aufgenommen und verschlossen, wenn 41 an einen Drehstab-Stabilisator 42 an. Sie stehen das Auslaßventil 28 auf einer den Ventilsitz bilden- 45 einerseits mit einem Hochdruckspeicher 43 und einem den Querwand 39 aufliegt. Diese Querwand 39 wird Niederdruckvorratsraum 44, andererseits mit den als unter Einschaltung von Sicherungsringen 40 von dem Federbeine 45 ausgebildeten Federelementen in Verzylindrischen Gehäuse 14 gehalten, wobei sie durch bindung. Bei Beladung federt das Fahrzeug ein und einander gegenüberliegende Langlöcher 38, die im der Drehstab-Stabilisator 42 führt eine Drehbewegung Mittelteil der hohlen Stange 19 angebracht sind, hin- 50 aus, die sich über das Verbindungsstück 41 auf die durchragt. Eine vorgespannte Ventilfeder 29, die an Niveauregler mit den hohlen Stangen 19 überträgt,
der Querwand 39 und am Auslaßventil 28 angreift Hierdurch wird der im Zusammenhang mit F i g. 1 und der Druckunterschied zwischen dem Innenraum beschriebene Regelvorgang ausgelöst. Es strömt so der Bohrung 20 und einem Innenraum 30 des Ge- lange Gas bei pneumatischer Federung bzw. Flüssighäuses 14 gewährleisten diesen Abschluß des Regel- 55 keit bei hydropneumatischer Federung in die Federrohres 23 in der Normalstellung wie beim Aufregeln. elemente, bis sich das Fahrzeug so weit angehoben Ein weiteres, als Einlaßventil 31 arbeitendes Hub- hat, daß der Drehstab-Stabilisator 42 seine Normalventil mit einer Dichtung 32 gleitet auf dem Mantel stellung erreicht hat und der Regelvorgang in den des Regelrohres 23 und liegt bei Normalstellung auf Niveaureglern dadurch beendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Niveauregler für pneumatische oder hydropneumatisch^ Federungsanlagen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, der zur Federungsanlage gehörende Federelemente bei Unterschreiten des Sollniveaus mit einem Hochdruckspeicher und bei Überschreiten des Sollniveaus mit einem Niederdruckvorratsraum verbindet, mit einer in einem zylindrischen Gehäuse, das an den gefederten oder den ungefederten Massen des Fahrzeugs befestigt ist und dessen Innenraum mit den angeschlossenen Federelementen in Verbindung steht, axial verschiebbaren hohlen Stange, die an einem durch ein Aufhängeteil verschlossenen Ende an den ungefederten bzw. den gefederten Massen des Fahrzeugs angelenkt ist und deren Innenraum mit dem Hochdruckspeicher in Verbindung steht, und mit einem in der hohlen Stange verschiebbar gelagerten Regelrohr, dessen Innenraum über ein koaxial in die hohle Stange hineinragendes Rohr mit dem Niederdruckvorratsraum verbunden ist und das sich an einem Ende mit einem ein Auslaßventil zur Verbindung der Federelemente mit dem Niederdruckvorratsraum bildenden durchbohrten Stopfen an einer Querwand des zylindrischen Gehäuses abstützt, gegen die es durch eine Ventilfeder gedrückt wird, während es an seinem in der hohlen Stange verschiebbar gelagerten Ende einen Anschlag aufweist, durch den es bei Überschreiten des Sollniveaus von einer Schulter der hohlen Stange mitgenommen wird, so daß das Auslaßventil von seinem Ventilsitz an der Querwand des zylindrischen Gehäuses abgehoben wird, und mit dem es bei Unterschreiten des Sollniveaus ein Einlaßventil zur Verbindung der Federelemente mit dem Hochdruckspeicher, dessen Ventilkörper auf dem Regelrohr abgedichtet verschiebbar ist, von seinem Ventilsitz in der hohlen Stange abhebt, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Stange (19) an ihren beiden Enden abgedichtet aus dem zylindrischen Gehäuse (14) herausragt, in ihrem stets innerhalb des zylindrischen Gehäuses (14) verbleibenden Mittelteil mit einander gegenüberliegenden Langlöchern (38) versehen ist, durch welche die den Ventilsitz des Auslaßventils (28) bildende Querwand (39) des zylindrischen Gehäuses (14) gehalten und gegenüber der hohlen Stange (19) verschiebbar geführt wird, und an ihrem dem Aufhängeteil (12) gegenüberliegenden Ende durch einen Deckel (37) ebenfalls verschlossen ist.Die Erfindung bezieht sich auf einen Niveauregler für pneumatische oderhydropneumatische Federungsanlagen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, der zur Federungsanlage gehörende Federelemente bei Unterschreiten des Sollniveaus mit einem Hochdruckspeicher und bei Überschreiten des Sollniveaus mit einem Niederdruckvorratsraum verbindet, mit einer in einem zylindrischen Gehäuse, das an den gefederten oder den ungefederten Massen des Fahrzeugs befestigt ist und dessen Fnnenraum mit den angeschlossenen Federelementen in Verbindung steht, axial verschiebbaren hohlen Stange, die an einem durch ein Aufhängeteil verschlossenen Ende an den ungefederten bzw. den gefederten Massen des Fahrzeugs angelenkt ist und deren Innenraum mit dem Hochdruckspeicher in Verbindung steht, und mit einem in der hohlen Stange verschiebbar gelagerten Regelrohr, dessen Innenraum über ein koaxial in die hohle Stange hineinragendes Rohr mit dem Niederdruckvorratsraum verbunden ist und das sich an einem Ende mit einem ein Auslaßventil zur Verbindung der Federelemente mit dem Niederdruckvorratsraum bildenden durchbohrten Stopfen an einer Querwand des zylindrischen Gehäuses abstützt, gegen die es durch eine Ventilfeder gedruckt wird, während es an seinem in der hohlen Stange verschiebbar gelagerten Ende einen Anschlag aufweist, durch den es bei Überschreiten des Sollniveaus von einer Schulter der hohlen Stange mitgenommen wird, so daß das Auslaßventil von seinem Ventilsitz an der Querwand des zylindrischen Gehäuses abgehoben wird, und mit dem es bei Unterschreiten des Sollniveaus ein Einlaßventil zur Verbindung der Federelemente mit dem Hochdruckspeicher, dessen Ventilkörper auf dem Regelrohr abgedichtet verschiebbar ist, von seinem Ventilsitz in der hohlen Stange abhebt.Gegenstand einer nicht vorveröffentlichten älteren deutschen Patentanmeldung ist ein Federbein mit einem innen angeordneten Niveauregler der eingangs genannten Gattung, bei dem ein Regelrohr, dessen Mitnahme durch eine hohle Kolbenstange des Federbeins erfolgt, angeordnet ist und bei dem die das Auf- und Abregein steuernden Ventile als Hubventile ausgebildet sind, so daß eine baulich einfache, wenig beanspruchte und kaum verschleißanfällige Niveauregeleinrichtung geschaffen ist. Bei Übertragung dieser Anordnung auf einen nicht im Inneren eines Federbeins angeordneten Niveauregler, sondern auf einen separaten außenliegenden Niveauregler würde der im Inneren des Niveaureglers herrschende Druck eine Ausschubkraft auf die an die Stelle der Kolbenstange tretende hohle Stange ausüben, so daß das Übertragungsgestänge für diese damit verbundenen Beanspruchungen ausgelegt werden müßte.Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht daher darin, einen Niveauregler der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem auf die hohle Stange keine Ausschubkräfte wirken.Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die hohle Stange an ihren beiden Enden abgedichtet aus dem zylindrischen Gehäuse herausragt, in ihrem stets innerhalb des zylindrischen Gehäuses verbleibenden Mittelteil miteinander gegenüberliegenden Langlöchern versehen ist, durch welche die den Ventilsitz des Auslaßventils bildende Querwand des zylindrischen Gehäuses gehalten und gegenüber der hohlen Stange verschiebbar, geführt wird, und an ihrem dem Aufhängeteil gegenüberliegenden Ende durch einen Deckel ebenfalls ver-6a schlossen ist.Mit dem Fortfall der Ausschubkräfte, bedingt durch das vorstehende Merkmal, kann die Aufhängung des Niveaureglers im Fahrzeug betrieblich einfacher und leichter ausgeführt werden. Hinzu kommt, daß diese Ausführung es gestattet, die Anlenkung dieses separaten Niveaureglers an einen Hilfsstabilisator vorzunehmen, welcher nur zur Steuerung dient. Würde man dagegen eine Niveauregeleinheit, bei der
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