DE3034103A1 - Pneumatischer oder hydropneumatische kraftfahrzeugaufhaengung - Google Patents
Pneumatischer oder hydropneumatische kraftfahrzeugaufhaengungInfo
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Description
Roberto Perlini, Corso Venezia 93, 370^7 S.Bonifacio
(Verona), Italien
"Pneumatische oder hydropneumatische Kraftfahrzeugaufhängung"
Die Erfindung bezieht sich auf eine pneumatische oder hydropneumatische Kraftfahrzeugaufhängung, insbesondere
für schwere Kraftfahrzeuge wie Lastwagen, Erdbewegungsmaschinen u.dgl.
Ausser den herkömmlichen Kraftfahrzeugaufhängungen, die aus Blatt- oder Schraubenfedern von gleichbleibender
Steifigkeit unter allen Belastungsverhältnissen bestehen, sind auch bereits pneumatische und hydropneumatische
Aufhängungen bekannt, bei denen die Steifigkeit sich gemäss einem Exponentialgesetz ändert, das durch die
adiabatische Umwandlung des das elastische Aufhängungsmittel bildenden komprimierten Gases bestimmt wird.
Derartige pneumatische und hydropneumatische Aufhängungen benötigen weniger Montageraum und sind
zuverlässiger im Gebrauch als die ein mechanisches Federungsmittel benutzenden Aufhängungen, da jedoch
die Komprimierungs- und Expansionskurve des Gases nicht
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linear ist, ist die Leistung der Aufhängung nicht im
gesamten Bereich der aufgebrachten Lasten von der Belastung gleich Null bis zur Höchstbelastung gleichbleibend.
Da der Neigungswinkel dieser Kurve mit zunehmender Belastung der Aufhängung zunimmt, versteht es sich,
dass ein annähernd lineares Ansprechsvermögen der Aufhängung
nur bei einem verhältnismässig geringen Unterschied zwischen der Höchst- und Minimalbelastung, wie
es beispielsweise bei der Vorderachse eines Lastwagens der Fall ist, aufrechterhalten werden kann. Bei einem
sehr grossen Unterschied zwischen Maximal- und Minimalbelastung, wie es beispielsweise bei der Aufhängung der
den Wagenkasten tragenden Achse der Fall ist, ist es unmöglich, sowohl bei der Maximal- wie bei der Minimalbelastung
eine zufriedenstellende Leistung der Aufhängung zu erzielen, denn bei einer angemessenen Bemessung
der Aufhängung für Höchstbelastung wird diese ohne Belastung zu weich oder nachgiebig sein und bei
einer angemessenen Bemessung der Aufhängung für den unbelasteten Zustand wird sie bei voller Belastung zu
hart sein.
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Die bisher getroffenen Kompromisslösungen sind unzulänglich nicht nur weil das mangelhafte Federungsvermögen
der Aufhängung die Bequemlichkeit des Fahrers oder Fahrgastes beeinträchtigt, sondern vor allem auch weil dadurch
die Stabilität und Sicherheit des Fahrzeugs während der Fahrt auf der Strasse gefährdet wird.
Um eine gleichbleibende Steifheit der Aufhängung unter
allen Belastungsbedingungen zu erzielen, hatte der Anmelder bereits früher eine Aufhängung entwickelt und
benutzt, die eine ausserhalb der eigentlichen Aufhängung liegende Aussenkammer aufweist, die mit der im Innern der
Aufhängung liegenden, das komprimierte Gas enthaltenden Kammer in Verbindung steht und unter höherem Druck
stehendes Gas enthält, das bei hoher Belastung auf die Aufhängung einwirkt und deren Verhalten ändert. Diese
Lösung ermöglichte zwar einen grosseren Anwendungsbereich
der Aufhängung, jedoch auf Kosten einer Erhöhung der Gesamtabmessungen und der Herstellungskosten der Aufhängung
.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine pneumatische oder hydropneumatische Kraftfahrzeugaufhängung
zu schaffen, deren Steifheit zur Anpassung an unterschiedliche Belastungsverhältnisse des Kraft-
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fahrzeugs ohne Zuhilfenahme einer äusseren Vorratskammer für das gasförmige Druckmittel und ohne Erhöhung der
Herstellungskosten für die Aufhängung veränderlich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäss eine
pneumatische oder hydropneumatische Aufhängung, insbesondere für schwere Kraftfahrzeuge, vorgesehen, die
einen Aussenzylinder und einen in dem Aussenzylinder abgedichtet und verschiebbar gelagerten Innenzylinder
zur Bildung einer Hydraulikflüssigkeit und Gas in einem bestimmten Verhältnis enthaltenden Arbeitskammer von
veränderlichem Volumen aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, dass der Gas enthaltende Teil der Arbeitskammer
durch eine Membran unterteilt ist, die mit einer Oeffnung versehen ist, die normalerweise durch Mittel
geschlossen ist, die durch die relative Stellung zwischen dem Aussenzylinder und Innenzylinder derart
gesteuert werden, dass sie sich bei einem bestimmten, auf die Aufhängung wirkenden Druck öffnen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird
nachstehend anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
pig. 1 eine graphische Darstellung des Gesetzes, das
pig. 1 eine graphische Darstellung des Gesetzes, das
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die Beziehung der aufgebrachten Last zum Grad des Nachgebens einer herkömmlichen, mit mechanischem
Federungselement ausgestatteten Aufhängung bestimmt;
Fig. 2 eine entsprechende graphische Darstellung des Verhaltens einer herkömmlichen hydropneumatischen
Aufhängung;
Fig. 3 eine entsprechende graphische Darstellung des
Verhaltens der erfindungsgemässen hydropneumatischen
Aufhängung;
Fig. 4 einen Axialschnitt durch die erfindungsgemässe
hydropneumatische Aufhängung in einer ersten
Arbeitsstellung, und
Fig. 5 einen Axialschnitt durch die erfindungsgemässe
hydropneumatische Aufhängung in einer zweiten Arbeitsstellung.
Die graphische Darstellung gemäas Fig. 1 veranschaulicht
das Verhältnis zwischen der aufgebrachten Last P und dem Grad des Nachgebens f bei einer herkömmlichen, mit
mechanischem Federungselement wie einer Blatt- oder Schraubenfeder ausgestatteten Aufhängung. Wie aus Fig.
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1 ersichtlich, ist der Grad des Nachgebens der Aufhängung
unter der Einwirkung der aufgebrachten Last linear in dem gesamten Bereich der möglichen Abfederung, d.h. die Steifheit
der Federung ist unabhängig von der jeweiligen Belastung gleichbleibend.
Fig. 2 veranschaulicht das Verhältnis zwischen der aufgebrachten Last und dem Grad des Nachgebens bei einer
herkömmlichen hydropneumatischen Aufhängung, bei der das
Federungselement aus einem komprimierten Gas besteht. Wie aus dieser graphischen Darstellung gemäss Fig. 2 ersichtlich
ist, ist es zur Erzielung eines linearen Ansprechvermögens der Aufhängung über den gesamten Bereich
der aufgebrachten Lasten erforderlich, nur einen Teil der dargestellten charakteristischen Arbeitskurve, beispielsweise
den unterhalb der Krümmung in der Kurve liegenden Bereich, zu verwenden, da die Federung der
Aufhängung bei höheren Belastungen praktisch aufgehoben ist.
Eine hydropneumatische Aufhängung gemäss dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der
Fig. 4 und 5 beschrieben. Diese Aufhängung hat einen
Aussenzylinder 10 mit einem offenen oberen Ende und einem geschlossenen unteren Ende, an dem ein Oesenstück zur
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gelenkigen Verbindung mit der nicht dargestellten Radachse vorgesehen ist, und einen Innenzylinder 12 mit
einem offenen unteren Ende und einem geschlossenen oberen Ende, an dem ein Oesenstück 16 zur gelenkigen
Verbindung mit dem Fahrgestell vorgesehen ist, wobei der Innenzylinder 12 in dem Aussenzylinder 10 in Längsrichtung
verschiebbar gelagert ist.
Am oberen offenen Ende des Aussenzylinders 10 ist ein Planschring 20 mit Schraubbolzen 18 befestigt. Der
Flanschring 20 dient zur Führung des Innenzylinders 14 während dessen Verschiebebewegung und ist mit einem
Oe!dichtungsring 22 sowie einem Gleitlager 24 versehen,
in dem der Innenzylinder 14 gleitet. Der Flanschring
20 ist in bekannter Weise mit Oeldurchflussoffnungen
26 versehen, über die das Hydrauliköl ins Innere der Aufhängung zurückfliesst.
Am unteren offenen Ende des Innenzylinders 14 ist ein Flanschring ^O mit Schraubbolzen 28 befestigt und mit
einem Gleitlager 32 versehen, auf dem der Aussenzylinder
10 mit seiner Innenwandung gleitet. Der Flanschring J50
ist ebenfalls in bekannter Weise mit Oeldurchflussoffnungen
^4 versehen, die eine Einschnürung aufweisen, an der ein Rückschlagventil 36 vorgesehen ist, um den
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freien Rückfluss des Hydrauliköls während der Einziehbewefeung
der Aufhängung und einen begrenzten Oeldurchfluss
während der Ausschubbewegung der Aufhängung zu
ermö6lichen, wie nachstehend noch näher erläutert werden
wird.
Die gleichen Schraubbolzen 28 dienen auch zur Befestigung eines rohrförmigen Führungsstücls 38 in dem Innenzylinder
14-. Das rohrförmige Führungsstück 38 läuft an seinem
oberen Ende in eine Zwischenwand oder Membran 4o aus, die sich dichtend an die Innenwandung des Innenzylinders
14 anlegt und mit einer mittigen Oeffnung 42 versehen ist,
die koaxial zum rohrförmigen Führungsstück 38 verläuft. In dem rohrförmigen Führungsstück 38 ist der Ventilschaft
44 eines Tellerventils 46 verschiebbar geführt, durch das die Oeffnung 42 in der Membran 4o verschliessbar ist.
Der Ventilschaft 44 ist mit Führungsbundringen 48, 50
versehen, die an der Innenwandung des· rohrförmigen Führungsstücks 38 gleitend geführt sind. Der Ventilschaft
44 ragt über das offene Ende des Innenzylinders 14 um eine vorbestimmte Länge, die durch Kriterien bestimmt
wird, die aus der nachstehenden Beschreibung hervorgehen, hinaus und bildet an diesem vorstehenden Ende
einen Stössel 52.
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Die durch den Innen- und Aussenzylinder 14 bzw. 12 gebildete Arbeitskammer enthält nicht dargestelltes
Hydrauliköl in einer vorbestimmten Menge, die so gewählt wird, dass in der Stellung der Aufhängung, in der
der Innenzylinder teilweise oder ganz gegenüber dem Aussenzylinder ausgefahren ist, in dem Innenzylinder
oberhalb und unterhalb der Membran 4o eine bestimmte Menge Druckluft verbleibt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich
ist, ist die Länge des Ventilschaftes 44 so bemessen,
dass der Stössel 52 nicht an das untere geschlossene Ende des Aussenzylinders 10 anstösst, wenn die Aufhängung
unter Minimalbelastung, d.h. im unbeladenen Zustand des Kraftfahrzeugs, im wesentlichen vollständig
ausgefahren ist. Der Druck der unterhalb der Membran 4o vorhandenen Druckluft wird so bemessen, dass die
besten Arbeitsbedingungen bei Minimalbelastung der Aufhängung erzielt werden. Dagegen wird die oberhalb
der Membran 4o gelegene und bei .geschlossenem Tellerventil
46 vollständig von dem übrigen Teil der Aufhängung getrennte Kammer 54, wie in der nachstehenden
Beschreibung noch näher erläutert' werden wird, mit einem Gas bis zu einem beträchtlichen Druck gefüllt.
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Bei der Arbeitsweise der Aufhängung unter Minimalbelastung
liegt der Stössel 52 nicht am unteren Ende des Aussenzy-1Inders
10 an und die Aufhängung arbeitet daher in der gleichen Weise wie eine herkömmliche hydropneumatische
Aufhängung der gleichen Grosse. Wenn das Fahrzeug jedoch beispielsweise voll beladen ist, so verschiebt sich der
Innenzylinder gegenüber dem Aussenzylinder und der Stössel 52 legt sich an das untere Ende des Aussenzylinders
10 an, wodurch sich das Tellerventil 46 gegen den in der Kammer 54 herrschenden Druck öffnet und eine
einzige Arbeitskammer geschaffen wird, die aus den oberhalb und unterhalb der Membran 4o liegenden Zylinderteilen
besteht und unter Druck stehendes Gas enthält. Der Druck des Gases in der Kammer 54 wird so bemessen, dass sich
das Tellerventil 46 öffnet, wenn der Druck des unterhalb der Membran 4o komprimierten Gases dem vorbestimmten
Druck in der Kammer 54 entspricht.
Da sich auf diese Weise die Menge des in der Aufhängung komprimierten Gases geändert hat, ändert sich auch das
Gesetz, das das Nachgeben der Aufhängung unter der entsprechenden Belastung bestimmt, und durch geeignete
Bemessung und Konstruktion der Aufhängung ist somit ein zusätzlicher Verstellbereich der Steifheit der Aufhängung
erzielbar.
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Die allgemeine Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Aufhängung wird durch die graphische Darstellung
in Fig. 3 verdeutlicht. In Fig. 3 versinnbildlicht
die Kurve a_ das Verhalten der Aufhängung bei geschlossenem
Tellerventil 46, der Punkt Q bezeichnet den
Zeitpunkt des Oeffnens des Ventils und die Kurve b_ veranschaulicht
das Verhalten der Aufhängung nach dem Oeffnen des Ventils. Die gestrichelte Linie Ci bezeichnet
die Wirkungsweise der Aufhängung, wenn sie nach den aus dem Stand der Technik bekannten Lehren,
d.h. ohne die obere Kammer 54 und das Tellerventil 46,
ausgebildet wäre.
Sobald die auf die Aufhängung einwirkende Belastung nachlässt, kehrt diese in eine Stellung zurück, in der
sich das Tellerventil schliessen kann und die Kammer 54
wieder vom übrigen Teil der Aufhängung getrennt ist und der Druck in dieser Kammer wieder den vorbestimmten Wert
einnimmt, da das Schliessen des Ventils an der in der graphischen Darstellung gemäss Pig. 3 mit Q bezeichneten
Stelle erfolgt. In diesem Zusammenhang ist noch zu bemerken, dass einer der wesentlichsten Vorteile der
erfindungsgemäss vorgeschlagenen Aufhängung eben darin
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besteht, dass sich diese nach jedem Oeffnen und nachfolgenden
Schliessexi des Tellerventils 46 automatisch
wieder auf den ursprünglich eingestellten Ansprechwert einstellt, da der Augenblick des Schliessens des Ventils
lediglich von der Länge des Ventilschaftes 44 abhängt. Daher ist es nicht erforderlich, den Druck in der Kammer
54 von Zeit zu Zeit nachzuregulieren und die vorliegende
Aufhängung kann in der gleichen Weise wie eine herkömmliche hydropneumatische Aufhängung benutzt und behandelt
werden. Auch ist es nicht einmal erforderlich, den Druck in der Kammer 54 getrennt einzustellen, da nach dem Einlassen
einer bestimmten Gesamtmenge von unter Druck stehendem Gas in die Aufhängung dieses Gas sich beim erstmaligen
Oeffnen und nachfolgenden Schliessen des Tellerventils 46 von selbst verteilt und in den oberhalb bzw.
unterhalb der Membran 40 liegenden Kammern verschiedene Druckwerte annimmt.
Das somit anhand des bevorzugten Ausführungsbeispiels erläuterte Prinzip des Aufbaus einer hydropneumatischen
Aufhängung kann natürlich noch weiter entwickelt werden, indem beispielsweise über der Kammer 54 noch eine weitere
grössere Druckkammer angeordnet wird, der ein entsprechen-
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des, bei einer vorbestimmten Einzugsbewegung der Aufhängung
öffnendes Ventil zugeordnet ist. Auf diese Weise wird eine charakteristische Kurve der Veränderung
der Federkraft in Abhängigkeit von der aufgebrachten Belastung erzielt, wobei diese Kurve statt der in Fig.
dargestellten zwei Kreisbogen dann aus drei Kreisbogen besteht. Theoretisch wäre es möglich, eine beliebige
Zahl von solchen zusätzlichen Kammern für jeweils höhere Drücke vorzusehen.
Das Tellerventil 46 wird bei der dargestellten und beschriebenen bevorzugten Ausführungsform durch den mechanischen
Stössel 52 betätigt, da dies das einfachste Mittel ist, das Oeffnen des Tellerventils zu steuern.
Es versteht sich jedoch, dass dieses Oeffnen auch durch andere Mittel, beispielsweise einen Elektromagneten,
der durch einen auf die Verschiebebewegung des Innenzylinders
gegenüber dem Aussenzylinder ansprechenden Mikroschalter gesteuert wird, oder je nach der Art der
Anwendung der Aufhängung durch noch andere Mittel hervorgerufen werden kann.
Selbstverständlich kann die beschriebene Aufhängung auch in Verbindung mit einer äusseren Ueberdruckkammer
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verwendet werden, die wie aus dem Stand der Technik bekannt ausserhalb der Aufhängung angeordnet ist. Auch
auf diese Weise könnte eine aus drei oder mehr Kreisbogen bestehende charakteristische Arbeitskurve erzielt
werden.
Ferner ist das beschriebene Arbeitsprinzip auch auf vollständig pneumatisch betriebene Aufhängungen anwendbar.
Schliesslich ist die beschriebene Aufhängung nicht nur für schwere Kraftfahrzeuge sondern auch für feststehende
Arbeitsmaschinen, bei denen eine differenzierte Arbeitsweise
der Aufhängung erwünscht ist, anwendbar.
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Zusammenfassung
Eine hydropneuraatisehe Aufhängung, insbesondere für
schwere Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem Aussenzylinder (10) und einem in dem Aussenzylinder verschiebbar gelagerten
Innenzylinder (14). Die von dem Innen- und Aussenzylinder begrenzte Arbeitskammer in den Zylindern enthält
Hydraulikflüssigkeit und unter Druck stehende Luft.
Zur Erzielung einer differenzierten Arbeitsweise der
beiden die Aufhängung bildenden Zylinder (10, 14) ist die Arbeitskammer durch eine Membran (4o) in zwei Teile unterteilt,
wobei in der Membran (4o) eine Oeffnung (42) vorgesehen
ist, die normalerweise durch ein Tellerventil (46) verschlossen ist, das sich öffnet, wenn die Komprimierung
der Aufhängung unter der Wirkung der darauf einwirkende Belastung einen bestimmten Wert überschreitet, so dass
ein Teil der in der Arbeitskammer unterhalb der Membran (4o) befindlichen Luft in den oberhalb der Membran (4o)
befindlichen Teil (54) abströmt, der nur unter höherem Druck stehende Luft enthält.
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• Kg-
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Claims (1)
- Eforeiohungsfertig zu? Weiterleitung erhaltenDr.-ifig. G. Riebling Dr.-lng. P. RieblingRoberto Perlini., Corso Venezia 9J5, 37θ4γ S.Bonifacio (Verona), ItalienPatentansprüche:\1.J Pneumatische oder hydropneumatische Aufhängung, insbesondere für schwere Kraftfahrzeuge, mit einem Aussenzylinder und einem in dem Aussenzylinder abgedichtet und verschiebbar gelagerten Innenzylinder zur Bildung einer Hydraulikflüssigkeit und Gas in einem bestimmten Verhältnis enthaltenden Arbeitskammer von veränderlichem Volumen, dadurch gekennzeichnet, dass der Gas enthaltende Teil der Arbeitskammer durch eine Membran (4o) unterteilt ist, die mit einer Oeffnung (42) versehen ist, die normalerweise durch Mittel (46) geschlossen ist, die durch die relative Stellung zwischen dem Aussenzylinder (lo) und Innenzylinder (14) derart' gesteuert werden, dass sie sich bei einem bestimmten, auf die Aufhängung wirkenden Druck öffnen.2. Aufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (4o) sich quer durch den Innenzylinder (14) erstreckt und die Mittel zum Verschliessen der Oeffnung (42) in der Membran aus einem-1-130018/0831Tellerventil (46) bestehen, das durch die Verschiebung des Aussenzylinders (10) gegenüber dem Innenzylinder (14) betätigt wird.J5. Aufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Aussenzylinders (10) ein rohrförmiges Führungsstück: (38) angebracht ist, in dem der Ventilschaft (44) des Tellerventils (46) verschiebbar geführt ist, wobei das dem Ventilteller (46) entgegengesetzte freie Ende des Ventilschafts (44) als Stössel (52) ausgebildet ist, der sich bei einem bestimmten Grad der Komprimierung der Aufhängung gegen den geschlossenen Boden des Aussenzylinders (10) anlegt.4. Aufhängung nach Anspruch J>, dadurch gekennzeichnet, dass das rohrförmige Führungsstück 0S) die Membran (4o) trägt und einteilig mit dieser ausgebildet ist.5· Aufhängung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung von wenigstens einer zweiten Arbeitskammer von veränderlichem Volumen wenigstens eine zweite Membran und ein zweites Tellerventil vorgesehen sind.130018/0631
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