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DE1630067B - Niveauregler für pneumatische oder hydropneumatische Federungsanlagen, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Niveauregler für pneumatische oder hydropneumatische Federungsanlagen, insbesondere von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1630067B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow rod
valve
spring
level
cylindrical housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Jürgen Dr.-Ing. 5850 Hohenlimburg; Löhr Manfred 5868 Letmathe Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoesch AG
Original Assignee
Hoesch AG

Links

Description

die Ausschubkräfte vorhanden sind, am Stabilisator anordnen, würde ein solches Element als zusätzliche Feder über den Stabilisator auf das Fahrzeug wirken. Als weiterer Vorteil der Lösung ist der Fortfall eines die hohle Stange führenden Kolbens zu werten.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch wiedergegeben. Es zeigt
F i g. 1 einen Niveauregler in Normalstellung im Schnitt,
F i g. 2 den Niveauregler der F i g. 1 im Schnitt gemäß der Linie H-II und
F i g. 3 eine Anordnung von zwei Niveaureglern für eine Vorderachse.
Ein zu einer Federungsanlage gehörender Niveauregler 11 ist mit einem Aufhängeteil 12 beispielsweise am Aufbau und mit einer Aufhängung 13 an einer mit einer Radachse verbundenen Halterung 17 befestigt. In einem zylindrischen Gehäuse 14, dessen beide Seiten mit einer Dichtung 15 und einem Führungsstück 16 abschließen, ist eine hohle Stange 19, an ihren beiden Enden abgedichtet, aus dem zylindrischen Gehäuse 14 zu beiden Seiten herausragend, verschiebbar geführt. Eine Anschlußleitung 18 stellt die Verbindung zwischen dem zylindrischen Gehäuse 14 und einem nicht dargestellten Federelement her.
Eine durchgehende Bohrung 20 der hohlen Stange 19 ist auf der einen Seite durch das Aufhängeteil 12 und auf der anderen Seite mit einem Deckel 37 verschlossen. In die Bohrung 20 ragt ein mit ihr axial verlaufendes, in dem Aufhängeteil 12 befestigtes Rohr 21, das über eine Leitung 22 mit einem nicht gezeichneten Niederdruckvorratsraum verbunden ist. Das andere freie Ende dieses Rohres 21 taucht in ein von der Bohrung 20 aufgenommenes, verschiebbares Regelrohr 23 ein, wobei eine Dichtung 24 in einem Führungskopf 25 den von der Bohrung 20 gebildeten Raum, der über eine Leitung 26 mit einem gleichfalls nicht gezeichneten Hochdruckspeicher in Verbindung steht, gegenüber einem Innenraum 27 des Regelrohres 23, der unter Niederdruck steht, abdichtet. Das Regelrohr 23 wird an seinem unteren Ende von einem Auslaßventil 28 in Gestalt eines als Hubventil arbeitenden Stopfens, der eine axial verlaufende Bohrung 281 aufweist, aufgenommen und verschlossen, wenn das Auslaßventil 28 auf einer den Ventilsitz bildenden Querwand 39 aufliegt. Diese Querwand 39 wird unter Einschaltung von Sicherungsringen 40 von dem zylindrischen Gehäuse 14 gehalten, wobei sie durch einander gegenüberliegende Langlöcher 38, die im Mittelteil der hohlen Stange 19 angebracht sind, hindurchragt. Eine vorgespannte Ventilfeder 29, die an der Querwand 39 und am Auslaßventil 28 angreift und der Druckunterschied zwischen dem Innenraum der Bohrung 20 und einem Innenraum 30 des Gehäuses 14 gewährleisten diesen Abschluß des Regelrohres 23 in der Normalstellung wie beim Aufregeln. Ein weiteres, als Einlaßventil 31 arbeitendes Hubventil mit einer Dichtung 32 gleitet auf dem Mantel des Regelrohres 23 und liegt bei Normalstellung auf einer, in die Bohrung 20 hineinragenden Dichtkante 191 der hohlen Stange 19 auf und wird von einer Feder 33 und dem Druck im Innenraum der Bohrung 20 in dieser Lage gehalten.
Wird das Fahrzeug beladen, so daß die hohle Stange 19 einfährt, wird das Einlaßventil 31 von einem Anschlag 231 des Regelrohres 23 von der Dichtkante 191 abgehoben, und es strömt Öl vom Hochdruckspeicher über die Leitung 26, den Innenraum der Bohrung 20, eine Drosselbohrung 201 und ein Rückschlagventil 34, das in einer Ausnehmung 202, die mit dem Innenraum 30 des Gehäuses 14 in Verbindung steht, untergebracht ist, in den Innenraum 30 und von dort durch die Anschlußleitung 18 zum Federelement. Durch die Drosselbohrung 201 wird der Aufregelvorgang verzögert, so daß bei kurzzeitigem Öffnen des Einlaßventils 31, beispielsweise beim Durchfahren von Schlaglöchern oder bei Kurvenfahrt, keine sofortige Ausregelung erfolgt.
Der Aufregelvorgang ist beendet, wenn die hohle Stange 19 so weit ausfährt, daß das Einlaßventil 31 wieder auf der Dichtkante 191 liegt. Das Rückschlagventil 34 und eine Dichtung 35 sind für den Fall erforderlich, daß durch mehrmaliges Auf- und Abregeln im Stand Druckausgleich zwischen dem nicht dargestellten Federelement und dem Hochdruckspeicher eintritt.
Beim Entladen des Fahrzeuges fährt die hohle Stange 19 aus und das Regelrohr 23 wird von einer Kante 192 der hohlen Stange 19 über den Anschlag 231 an- und das Auslaßventil 28 von der Querwand 39 abgehoben, so daß die Flüssigkeit aus dem mit dem Federelement verbundenen Innenraum 30 des Gehäuses 14 durch die Bohrung 281, eine Drosselbohrung 36 in den Innenraum 27 des Regelrohres 23, das Rohr 21 und die Leitung 22 zum Niederdruckvorratsraum abfließt.
Der Abregelvorgang ist beendet, wenn die hohle Stange 19 so weit eingefahren ist, daß das Auslaßventil 28 wieder auf der Querwand 39 aufliegt.
Bei der Anordnung von zwei parallel geschalteten Niveaureglern nach F i g. 3 greifen die hohlen Stangen 19 unter Einschaltung eines Verbindungsstückes 41 an einen Drehstab-Stabilisator 42 an. Sie stehen einerseits mit einem Hochdruckspeicher 43 und einem Niederdruckvorratsraum 44, andererseits mit den als Federbeine 45 ausgebildeten Federelementen in Verbindung. Bei Beladung federt das Fahrzeug ein und der Drehstab-Stabilisator 42 führt eine Drehbewegung aus, die sich über das Verbindungsstück 41 auf die Niveauregler mit den hohlen Stangen 19 überträgt.
Hierdurch wird der im Zusammenhang mit F i g. 1 beschriebene Regelvorgang ausgelöst. Es strömt so lange Gas bei pneumatischer Federung bzw. Flüssigkeit bei hydropneumatischer Federung in die Federelemente, bis sich das Fahrzeug so weit angehoben hat, daß der Drehstab-Stabilisator 42 seine Normalstellung erreicht hat und der Regelvorgang in den Niveaureglern dadurch beendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
schlossenen Federelementen in Verbindung steht,
Patentanspruch: axial verschiebbaren hohlen Stange, die an einem
durch ein Aufhängeteil verschlossenen Ende an den
Niveauregler für pneumatische oder hydro- ungefederten bzw. den gefederten Massen des Fahrpneumatische Federungsanlagen, insbesondere 5 zeugs angelenkt ist und deren Innenraum mit dem von Kraftfahrzeugen, der zur Federungsanlage Hochdruckspeicher in Verbindung steht, und mit gehörende Federelemente bei Unterschreiten des einem in der hohlen Stange verschiebbar gelagerten Sollniveaus mit einem Hochdruckspeicher und Regelrohr, dessen Innenraum über ein koaxial in die bei Überschreiten des Sollniveaus mit einem hohle Stange hineinragendes Rohr mit dem Nieder-Niederdrackvorratsraum verbindet, mit einer in io druckvorratsraum verbunden ist und das sich an einem zylindrischen Gehäuse, das an den ge- einem Ende mit einem ein Auslaßventil zur Verbinfederten oder den ungefederten Massen des Fahr- dung der Federelemente mit dem Niederdruckvorzeugs befestigt ist und dessen Innenraum mit den ratsraum bildenden durchbohrten Stopfen an einer angeschlossenen Federelementen in Verbindung Querwand des zylindrischen Gehäuses abstützt, gegen steht, axial verschiebbaren hohlen Stange, die an 15 die es durch eine Ventilfeder gedrückt wird, während einem durch ein Aufhängeteil verschlossenen es an seinem in der hohlen Stange verschiebbar Ende an den ungefederten bzw. den gefederten gelagerten Ende einen Anschlag aufweist, durch den Massen des Fahrzeugs angelenkt ist und deren es bei Überschreiten des Sollniveaus von einer Schulinnenraum mit dem Hochdruckspeicher in Ver- ter der hohlen Stange mitgenommen wird, so daß das bindung steht, und mit einem in der hohlen 20 Auslaßventil von seinem Ventilsitz an der Querwand Stange verschiebbar gelagerten Regelrohr, dessen des zylindrischen Gehäuses abgehoben wird, und mit Innenraum über ein koaxial in die hohle Stange dem es bei Unterschreiten des Sollniveaus ein Einlaßhineinragendes Rohr mit dem Niederdruckvor- ventil zur Verbindung der Federelemente mit dem ratsraum verbunden ist und das sich an einem Hochdruckspeicher, dessen Ventilkörper auf dem Ende mit einem ein Auslaßventil zur Verbindung 25 Regelrohr abgedichtet verschiebbar ist, von seinem der Federelemente mit dem Niederdruckvorrats- Ventilsitz in der hohlen Stange abhebt,
raum bildenden durchbohrten Stopfen an einer Gegenstand einer nicht vorveröffentlichten älteren
Querwand des zylindrischen Gehäuses abstützt, deutschen Patentanmeldung ist ein Federbein mit gegen die es durch eine Ventilfeder gedrückt wird, einem innen angeordneten Niveauregler der eingangs während es an seinem in der hohlen Stange ver- 30 genannten Gattung, bei dem ein Regelrohr, dessen schiebbar gelagerten Ende einen Anschlag auf- Mitnahme durch eine hohle Kolbenstange des Federweist, durch den es bei Überschreiten des Soll- beins erfolgt, angeordnet ist und bei dem die das niveaus von einer Schulter der hohlen Stange Auf- und Abregein steuernden Ventile als Hubventile mitgenommen wird, so daß das Auslaßventil von ausgebildet sind, so daß eine baulich einfache, wenig seinem Ventilsitz an der Querwand des zylin- 35 beanspruchte und kaum verschleißanfällige Niveaudrischen Gehäuses abgehoben wird, und mit dem regeleinrichtung geschaffen ist. Bei Übertragung es bei Unterschreiten des Sollniveaus ein Einlaß- dieser Anordnung auf einen nicht im Inneren eines ventil zur Verbindung der Federelemente mit dem Federbeins angeordneten Niveauregler, sondern auf Hochdruckspeicher, dessen Ventilkörper auf dem einen separaten außenliegenden Niveauregler würde Regelrohr abgedichtet verschiebbar ist, von 40 der im Inneren des Niveaureglers herrschende Druck seinem Ventilsitz in der hohlen Stange abhebt, eine Ausschubkraft auf die an die Stelle der Kolbendadurch gekennzeichnet, daß die hohle stange tretende hohle Stange ausüben, so daß das Stange (19) an ihren beiden Enden abgedichtet Übertragungsgestänge für diese damit verbundenen aus dem zylindrischen Gehäuse (14) herausragt, Beanspruchungen ausgelegt werden müßte,
in ihrem stets innerhalb des zylindrischen Ge- 45 Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe behäuses (14) verbleibenden Mittelteil mit einander steht daher darin, einen Niveauregler der eingangs gegenüberliegenden Langlöchern (38) versehen genannten Gattung zu schaffen, bei dem auf die ist, durch welche die den Ventilsitz des Auslaß- hohle Stange keine Ausschubkräfte wirken,
ventils (28) bildende Querwand (39) des zylin- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
drischen Gehäuses (14) gehalten und gegenüber 5° gelöst, daß die hohle Stange an ihren beiden Enden der hohlen Stange (19) verschiebbar geführt wird, abgedichtet aus dem zylindrischen Gehäuse heraus- und an ihrem dem Aufhängeteil (12) gegenüber- ragt, in ihrem stets innerhalb des zylindrischen Geliegenden Ende durch einen Deckel (37) ebenfalls häuses verbleibenden Mittelteil miteinander gegenverschlossen ist. überliegenden Langlöchern versehen ist, durch
55 welche die den Ventilsitz des Auslaßventils bildende
Querwand des zylindrischen Gehäuses gehalten und
gegenüber der hohlen Stange verschiebbar geführt wird, und an ihrem dem Aufhängeteil gegenüber-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Niveauregler liegenden Ende durch einen Deckel ebenfalls verfür pneumatische oder hydropneumatische Federungs- 60 schlossen ist.
anlagen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, der zur Mit dem Fortfall der Ausschubkräfte, bedingt
Federungsanlage gehörende Federelemente bei Unter- durch das vorstehende Merkmal, kann die Aufhänschreiten des Sollniveaus mit einem Hochdruck- gung des Niveaureglers im Fahrzeug betrieblich einspeicher und bei Überschreiten des Sollniveaus mit fächer und leichter ausgeführt werden. Hinzu kommt, einem Niederdruckvorratsraum verbindet, mit einer 65 daß diese Ausführung es gestattet, die Anlenkung in einem zylindrischen Gehäuse, das an den gefeder- dieses separaten Niveaureglers an einen Hilfsstabiliten oder den ungefederten Massen des Fahrzeugs sator vorzunehmen, welcher nur zur Steuerung dient, befestigt ist und dessen Innenraum mit den ange- Würde man dagegen eine Niveauregeleinheit, bei der

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