DE1630067B - Niveauregler für pneumatische oder hydropneumatische Federungsanlagen, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Niveauregler für pneumatische oder hydropneumatische Federungsanlagen, insbesondere von KraftfahrzeugenInfo
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Description
die Ausschubkräfte vorhanden sind, am Stabilisator anordnen, würde ein solches Element als zusätzliche
Feder über den Stabilisator auf das Fahrzeug wirken. Als weiterer Vorteil der Lösung ist der Fortfall eines
die hohle Stange führenden Kolbens zu werten.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch wiedergegeben. Es zeigt
F i g. 1 einen Niveauregler in Normalstellung im Schnitt,
F i g. 2 den Niveauregler der F i g. 1 im Schnitt gemäß der Linie H-II und
F i g. 3 eine Anordnung von zwei Niveaureglern für eine Vorderachse.
Ein zu einer Federungsanlage gehörender Niveauregler 11 ist mit einem Aufhängeteil 12 beispielsweise
am Aufbau und mit einer Aufhängung 13 an einer mit einer Radachse verbundenen Halterung 17 befestigt.
In einem zylindrischen Gehäuse 14, dessen beide Seiten mit einer Dichtung 15 und einem Führungsstück
16 abschließen, ist eine hohle Stange 19, an ihren beiden Enden abgedichtet, aus dem zylindrischen
Gehäuse 14 zu beiden Seiten herausragend, verschiebbar geführt. Eine Anschlußleitung 18 stellt
die Verbindung zwischen dem zylindrischen Gehäuse 14 und einem nicht dargestellten Federelement her.
Eine durchgehende Bohrung 20 der hohlen Stange 19 ist auf der einen Seite durch das Aufhängeteil 12
und auf der anderen Seite mit einem Deckel 37 verschlossen. In die Bohrung 20 ragt ein mit ihr axial
verlaufendes, in dem Aufhängeteil 12 befestigtes Rohr
21, das über eine Leitung 22 mit einem nicht gezeichneten Niederdruckvorratsraum verbunden ist. Das
andere freie Ende dieses Rohres 21 taucht in ein von der Bohrung 20 aufgenommenes, verschiebbares
Regelrohr 23 ein, wobei eine Dichtung 24 in einem Führungskopf 25 den von der Bohrung 20 gebildeten
Raum, der über eine Leitung 26 mit einem gleichfalls
nicht gezeichneten Hochdruckspeicher in Verbindung steht, gegenüber einem Innenraum 27 des Regelrohres
23, der unter Niederdruck steht, abdichtet. Das Regelrohr 23 wird an seinem unteren Ende von einem
Auslaßventil 28 in Gestalt eines als Hubventil arbeitenden Stopfens, der eine axial verlaufende Bohrung
281 aufweist, aufgenommen und verschlossen, wenn das Auslaßventil 28 auf einer den Ventilsitz bildenden
Querwand 39 aufliegt. Diese Querwand 39 wird unter Einschaltung von Sicherungsringen 40 von dem
zylindrischen Gehäuse 14 gehalten, wobei sie durch einander gegenüberliegende Langlöcher 38, die im
Mittelteil der hohlen Stange 19 angebracht sind, hindurchragt. Eine vorgespannte Ventilfeder 29, die an
der Querwand 39 und am Auslaßventil 28 angreift und der Druckunterschied zwischen dem Innenraum
der Bohrung 20 und einem Innenraum 30 des Gehäuses 14 gewährleisten diesen Abschluß des Regelrohres
23 in der Normalstellung wie beim Aufregeln. Ein weiteres, als Einlaßventil 31 arbeitendes Hubventil
mit einer Dichtung 32 gleitet auf dem Mantel des Regelrohres 23 und liegt bei Normalstellung auf
einer, in die Bohrung 20 hineinragenden Dichtkante 191 der hohlen Stange 19 auf und wird von einer
Feder 33 und dem Druck im Innenraum der Bohrung 20 in dieser Lage gehalten.
Wird das Fahrzeug beladen, so daß die hohle Stange 19 einfährt, wird das Einlaßventil 31 von
einem Anschlag 231 des Regelrohres 23 von der Dichtkante 191 abgehoben, und es strömt Öl vom
Hochdruckspeicher über die Leitung 26, den Innenraum der Bohrung 20, eine Drosselbohrung 201 und
ein Rückschlagventil 34, das in einer Ausnehmung 202, die mit dem Innenraum 30 des Gehäuses 14
in Verbindung steht, untergebracht ist, in den Innenraum 30 und von dort durch die Anschlußleitung 18
zum Federelement. Durch die Drosselbohrung 201 wird der Aufregelvorgang verzögert, so daß bei kurzzeitigem
Öffnen des Einlaßventils 31, beispielsweise beim Durchfahren von Schlaglöchern oder bei
Kurvenfahrt, keine sofortige Ausregelung erfolgt.
Der Aufregelvorgang ist beendet, wenn die hohle Stange 19 so weit ausfährt, daß das Einlaßventil 31
wieder auf der Dichtkante 191 liegt. Das Rückschlagventil 34 und eine Dichtung 35 sind für den Fall erforderlich,
daß durch mehrmaliges Auf- und Abregeln im Stand Druckausgleich zwischen dem nicht
dargestellten Federelement und dem Hochdruckspeicher eintritt.
Beim Entladen des Fahrzeuges fährt die hohle Stange 19 aus und das Regelrohr 23 wird von einer
Kante 192 der hohlen Stange 19 über den Anschlag 231 an- und das Auslaßventil 28 von der Querwand
39 abgehoben, so daß die Flüssigkeit aus dem mit dem Federelement verbundenen Innenraum 30 des
Gehäuses 14 durch die Bohrung 281, eine Drosselbohrung 36 in den Innenraum 27 des Regelrohres 23,
das Rohr 21 und die Leitung 22 zum Niederdruckvorratsraum abfließt.
Der Abregelvorgang ist beendet, wenn die hohle Stange 19 so weit eingefahren ist, daß das Auslaßventil
28 wieder auf der Querwand 39 aufliegt.
Bei der Anordnung von zwei parallel geschalteten Niveaureglern nach F i g. 3 greifen die hohlen Stangen
19 unter Einschaltung eines Verbindungsstückes 41 an einen Drehstab-Stabilisator 42 an. Sie stehen
einerseits mit einem Hochdruckspeicher 43 und einem Niederdruckvorratsraum 44, andererseits mit den als
Federbeine 45 ausgebildeten Federelementen in Verbindung. Bei Beladung federt das Fahrzeug ein und
der Drehstab-Stabilisator 42 führt eine Drehbewegung aus, die sich über das Verbindungsstück 41 auf die
Niveauregler mit den hohlen Stangen 19 überträgt.
Hierdurch wird der im Zusammenhang mit F i g. 1 beschriebene Regelvorgang ausgelöst. Es strömt so
lange Gas bei pneumatischer Federung bzw. Flüssigkeit bei hydropneumatischer Federung in die Federelemente,
bis sich das Fahrzeug so weit angehoben hat, daß der Drehstab-Stabilisator 42 seine Normalstellung
erreicht hat und der Regelvorgang in den Niveaureglern dadurch beendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
schlossenen Federelementen in Verbindung steht,
Patentanspruch: axial verschiebbaren hohlen Stange, die an einem
durch ein Aufhängeteil verschlossenen Ende an den
Niveauregler für pneumatische oder hydro- ungefederten bzw. den gefederten Massen des Fahrpneumatische
Federungsanlagen, insbesondere 5 zeugs angelenkt ist und deren Innenraum mit dem
von Kraftfahrzeugen, der zur Federungsanlage Hochdruckspeicher in Verbindung steht, und mit
gehörende Federelemente bei Unterschreiten des einem in der hohlen Stange verschiebbar gelagerten
Sollniveaus mit einem Hochdruckspeicher und Regelrohr, dessen Innenraum über ein koaxial in die
bei Überschreiten des Sollniveaus mit einem hohle Stange hineinragendes Rohr mit dem Nieder-Niederdrackvorratsraum
verbindet, mit einer in io druckvorratsraum verbunden ist und das sich an
einem zylindrischen Gehäuse, das an den ge- einem Ende mit einem ein Auslaßventil zur Verbinfederten
oder den ungefederten Massen des Fahr- dung der Federelemente mit dem Niederdruckvorzeugs
befestigt ist und dessen Innenraum mit den ratsraum bildenden durchbohrten Stopfen an einer
angeschlossenen Federelementen in Verbindung Querwand des zylindrischen Gehäuses abstützt, gegen
steht, axial verschiebbaren hohlen Stange, die an 15 die es durch eine Ventilfeder gedrückt wird, während
einem durch ein Aufhängeteil verschlossenen es an seinem in der hohlen Stange verschiebbar
Ende an den ungefederten bzw. den gefederten gelagerten Ende einen Anschlag aufweist, durch den
Massen des Fahrzeugs angelenkt ist und deren es bei Überschreiten des Sollniveaus von einer Schulinnenraum
mit dem Hochdruckspeicher in Ver- ter der hohlen Stange mitgenommen wird, so daß das
bindung steht, und mit einem in der hohlen 20 Auslaßventil von seinem Ventilsitz an der Querwand
Stange verschiebbar gelagerten Regelrohr, dessen des zylindrischen Gehäuses abgehoben wird, und mit
Innenraum über ein koaxial in die hohle Stange dem es bei Unterschreiten des Sollniveaus ein Einlaßhineinragendes
Rohr mit dem Niederdruckvor- ventil zur Verbindung der Federelemente mit dem ratsraum verbunden ist und das sich an einem Hochdruckspeicher, dessen Ventilkörper auf dem
Ende mit einem ein Auslaßventil zur Verbindung 25 Regelrohr abgedichtet verschiebbar ist, von seinem
der Federelemente mit dem Niederdruckvorrats- Ventilsitz in der hohlen Stange abhebt,
raum bildenden durchbohrten Stopfen an einer Gegenstand einer nicht vorveröffentlichten älteren
raum bildenden durchbohrten Stopfen an einer Gegenstand einer nicht vorveröffentlichten älteren
Querwand des zylindrischen Gehäuses abstützt, deutschen Patentanmeldung ist ein Federbein mit
gegen die es durch eine Ventilfeder gedrückt wird, einem innen angeordneten Niveauregler der eingangs
während es an seinem in der hohlen Stange ver- 30 genannten Gattung, bei dem ein Regelrohr, dessen
schiebbar gelagerten Ende einen Anschlag auf- Mitnahme durch eine hohle Kolbenstange des Federweist,
durch den es bei Überschreiten des Soll- beins erfolgt, angeordnet ist und bei dem die das
niveaus von einer Schulter der hohlen Stange Auf- und Abregein steuernden Ventile als Hubventile
mitgenommen wird, so daß das Auslaßventil von ausgebildet sind, so daß eine baulich einfache, wenig
seinem Ventilsitz an der Querwand des zylin- 35 beanspruchte und kaum verschleißanfällige Niveaudrischen
Gehäuses abgehoben wird, und mit dem regeleinrichtung geschaffen ist. Bei Übertragung
es bei Unterschreiten des Sollniveaus ein Einlaß- dieser Anordnung auf einen nicht im Inneren eines
ventil zur Verbindung der Federelemente mit dem Federbeins angeordneten Niveauregler, sondern auf
Hochdruckspeicher, dessen Ventilkörper auf dem einen separaten außenliegenden Niveauregler würde
Regelrohr abgedichtet verschiebbar ist, von 40 der im Inneren des Niveaureglers herrschende Druck
seinem Ventilsitz in der hohlen Stange abhebt, eine Ausschubkraft auf die an die Stelle der Kolbendadurch
gekennzeichnet, daß die hohle stange tretende hohle Stange ausüben, so daß das
Stange (19) an ihren beiden Enden abgedichtet Übertragungsgestänge für diese damit verbundenen
aus dem zylindrischen Gehäuse (14) herausragt, Beanspruchungen ausgelegt werden müßte,
in ihrem stets innerhalb des zylindrischen Ge- 45 Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe behäuses (14) verbleibenden Mittelteil mit einander steht daher darin, einen Niveauregler der eingangs gegenüberliegenden Langlöchern (38) versehen genannten Gattung zu schaffen, bei dem auf die ist, durch welche die den Ventilsitz des Auslaß- hohle Stange keine Ausschubkräfte wirken,
ventils (28) bildende Querwand (39) des zylin- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
in ihrem stets innerhalb des zylindrischen Ge- 45 Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe behäuses (14) verbleibenden Mittelteil mit einander steht daher darin, einen Niveauregler der eingangs gegenüberliegenden Langlöchern (38) versehen genannten Gattung zu schaffen, bei dem auf die ist, durch welche die den Ventilsitz des Auslaß- hohle Stange keine Ausschubkräfte wirken,
ventils (28) bildende Querwand (39) des zylin- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
drischen Gehäuses (14) gehalten und gegenüber 5° gelöst, daß die hohle Stange an ihren beiden Enden
der hohlen Stange (19) verschiebbar geführt wird, abgedichtet aus dem zylindrischen Gehäuse heraus-
und an ihrem dem Aufhängeteil (12) gegenüber- ragt, in ihrem stets innerhalb des zylindrischen Geliegenden
Ende durch einen Deckel (37) ebenfalls häuses verbleibenden Mittelteil miteinander gegenverschlossen
ist. überliegenden Langlöchern versehen ist, durch
55 welche die den Ventilsitz des Auslaßventils bildende
Querwand des zylindrischen Gehäuses gehalten und
gegenüber der hohlen Stange verschiebbar geführt wird, und an ihrem dem Aufhängeteil gegenüber-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Niveauregler liegenden Ende durch einen Deckel ebenfalls verfür
pneumatische oder hydropneumatische Federungs- 60 schlossen ist.
anlagen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, der zur Mit dem Fortfall der Ausschubkräfte, bedingt
Federungsanlage gehörende Federelemente bei Unter- durch das vorstehende Merkmal, kann die Aufhänschreiten
des Sollniveaus mit einem Hochdruck- gung des Niveaureglers im Fahrzeug betrieblich einspeicher
und bei Überschreiten des Sollniveaus mit fächer und leichter ausgeführt werden. Hinzu kommt,
einem Niederdruckvorratsraum verbindet, mit einer 65 daß diese Ausführung es gestattet, die Anlenkung
in einem zylindrischen Gehäuse, das an den gefeder- dieses separaten Niveaureglers an einen Hilfsstabiliten
oder den ungefederten Massen des Fahrzeugs sator vorzunehmen, welcher nur zur Steuerung dient,
befestigt ist und dessen Innenraum mit den ange- Würde man dagegen eine Niveauregeleinheit, bei der
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