DE1627668A1 - Vorrichtung zum Schmieden von Kurbelwellen od.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Schmieden von Kurbelwellen od.dgl.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
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- B21K1/08—Making machine elements axles or shafts crankshafts
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Description
VorriGih|;üng zuffi Sefrmieäen von Kurbelwelien
Die ärfinciiriag bezieht sidh, auf eine Vorrichtung ·
zum Schmieden insbesoncTere von Kurbelv/ellen mit
unterschiecllich orientiertön MehrfaclikrÖpfungenr
und zv;ar direkt, ohne Vorbearbeitung, der Kurbelwelle
niögliclist eine kontinuierliche Fäs¥rtektuf
erteilt v/ird.
Erfindungsgemäß soll ein Verfahren ermöglicht werden,
bel^dem die Metallfasern parallel zur Äußenoberflache
der T-7erk3tÜc3cteile ausgerichtet werden und die axiale
0O9886/0SS1
Zone des Rohlings oder Ausgangsbarrens mit der mittleren
Faser zusammenfällt,, wobei" cüe Umfangszone in
der Nähe dieser Oberfläche verbleibt.
Vorrichtungen, die nach diesem Verfahren arbeiten, sind an sieh bereits in der französischen Patentschrift
994 026 vom T.Dezember 1944 und in den beiden Zusatzpatenten 56 233 vom 5.JuIi 1946 und 61 415 vom 19.Februar
1951 beschrieben worden. "
Solche. Vorrichtungen, die im folgenden als "Faserbildner"
bezeichnet werden sollen, sind, wie schematisch in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnungen dargestellt/ wie
folgt aufgebaut:
Sie umfassen im Wesentlichen: ■
-* Einen unteren Support 1, der auf dem Querhaupt 2
einer Presse ruhti .
- zwei Gleitwiegen 3 und 3', die in auf dem Träger 1
vorgesehenen Gleitführungen 4-4' ruhen;
- eine obere Traverse 5, die fest mit der beweglichen
Traverse 6 der Presse verbunden sind. ■
Zur Herstellung einer Kurbelwelle geht man aus von einem
Rohling, der Ausbauchungen getrennt durch Einschnürungen
aufweist« Die Ausbauchungen sind im allgemeinen dazu bestimmt,
die abzweigenden Teile des Formstückes zu liefern, . ■·.'' 0098B6/Q5 51 ,
d.h., die Teile, die ill re Fo rrm-verändern, währenc die
Einschnürungen die ggf. exzentrischen geschmieceten
oder gehämmerten Teile des Werkstückes bilden. Man kann
aber ebenfalls von einem über die gesamte Länge glatten
Rohling ausgehen. In diesem Falle -werden die Ausbauchungen
direkt auf der Vorrichtung durch Stauchen gebildet.
Wenn unter der Wirkung der Presse die obere Travese)? 5
sich nach unten senkt, so ruft dieses aufgrund der geneigten
Ranpenflache 7-7' ein Annähern der Gleitwiegen
3-3' hervor. Diese Bewegung führt zum Stauchen des Metalls
des Rohlings 8, der in den beiden Wiegen durch 'Stempel
bzw. Gesenke gehalten wird, die unter dem Druck der (hydraulischen) Zylinder 9-9', die innerhalb der oberen ·
Traverse vorgesehen sind, geschlossen gehalten werden.
Gleichzeitig mit der ijmäherung der Gleitwiegen 3-3'
wirkt die obere Traverse 5 über einen Steitpel 10 auf
ein mittiges, auf einein Zylinder 11 ruhendes Gesenlc, ._
das auch Äiriboß- oder S cihmiedstockgesenk genannt wird,
und verdrängt so das gestauchte Metall in transversaler
Eicntung»
Die dioitibination dieser beiden orthogonalen Bewegungen
der Faserbildnervorrichtung formt eine Kröpfung am Rohling,
— ;ü^ 0098S6/0551 *
"4 " . V 1627688
. In Fig. 1 ist stri clip unk tiert zwischen den beiden Gleit·*
wiegen 3-3 *, dem Schmiedstock 11 und dem Stempel 10 eine
Kröpfung dargestellt, die bei Beendigung des Faserbildungs-Vorganges
an einem glatten Rohling hergestellt wurde.
Die Hachteile einer solchen Faserbildnervorrichtung sind die folgenden: V
Das Schmieden bei Faserbildung in den Kurbelwellen wird für mittlere und größere Abmessungen ganz erheblich
schwieriger. Allgemein kann gesagt werden, daß die ;.' *
Erfahrung zeigt, daß die Sehmiedekapazität durch
Faserbildüng der beschriebenen Vorrichtung mit Hilfe
einer .vorhandenen Presse auf einen ziemlich niedrigen Umfang begrenzt ist. Diese Begrenzung beruht im allgemeinen
auf dem verfügbaren Raum.zwischen den Säulen der Presse,
wodurch verhindert-wird, daß dieser eine Faserbildnervorrichturtg
zweckmäßiger Abmessung zugeordnet wird. .Oft \
jedoch ist die Leistung der·Presse nicht groß genug,
um eine ausreichende Beanspruchung durch Stauchung der
größten Kurbelwellen, dieman herstellen will, hervorzurufen, iiach Schätzungen ist nut 1/3 der Pre$senleistung
hierfür bei klassischen Vorrichtungen verfügbar. Durch
Zuordnung von Hilfszylindern zu fler Faserbiidnervorrich—
tung, die auf ihre GleitÄiriegen gleichzeitig mit der
Presse drücken, kann man iramerhin die Stauchwirkung der Presse in gewissem Grade verstärken. . '
009886/0551
Wird eine Ktarbelwelldnkröpfung auf einer Faserbildnervorridhtung
geformt, so kann man die Kurbelwangen bis zur festgelegten Dicke stauchen, indem sie ohne Behincierung
ihr Profil annehmen können; es handelt sich liier mti das ·
Preiforraschsdeden. Msm kann aber auch gleichzeitig beiden
Kurbelwangen ein bestimmtes Profil aufzwingen; hierbei handelt es sich um ein Zwangsschiniecien bzv/. Gesenkschmieden-Zur
Herstellung von Kurbelwangen bestimmter Form ist eine um so größere Stauchbeanspruchung erfor^
öerlieh,, je naher aas gewünschte Profil sich vom freien
PiOfil unterscheidet* Das freie Profil, das sich auf ein
vorgegebenes bearbeitetes Profil führen läßt, führt niei*·..
stens zu erheblichen Bearbeitüngsüberdicken, die erheb- ;.
lieh den Preis dieses Bearbeitungsvorganges beeinflussen.-Diese
tiberdicken können nurzur Öenkung des Gesamtherstellungspreises
einer Kurbelwelle vermindert werden ,wenn
diese durch Zwangsschmieden so weit wie möglicli im Hinblick
auf die fertigen .Seitenabmessüngen voi±)earbeitet
Je mehr man aber bei diesem Vorgang sich· den Eridabmes>sungen
£er Seitenflächen nähern will, eine/um so höhere
Schmied0leistung wird erforderlich. Eine Begrenzung der
Stauchleistungeiner faserbildenden^ Vorrichtung begrenzt
also niÜit nur die Größe des größten freiformschmied-
baren Flansches (Kurbelwange), sondern in bei weitem '■
: . BADORIGtNAL '■
-G-
'stärkerem Maße die Größe der größten gesenkschmiedbaren
ICurbelwange und dies um so mehr, je mehr man auf geringe
Bearbeitungsüberdicken achtet.
Bei den bekannten Faserbildnervorrichtungen wird die genaue Verkeilung der zuletzt geformten Kurbelkröpfung
— um die gewünselite Orientierung der folgenden Kröpfung
zu erhalten - mittels eines Werkzeuges herbeigeführt,
das in den Gleitwiegen jedesmal dann, wenn man um eine
Kurbelkröpfung weitergeht, ersetzt werden muß. Das heißt,
um eine Reihe identischer Kurbelwellen zu schmieden, muß man von Kurbelkröpfung zu Kurbelkröpfung sich vorarbeiten,
indem man nacheinander sämtliche Kröpfungen der gleichen Ausbildung, dann - unter Auswechslung des
Keilwerkzeuges - zu den Kurbelkröpfungen der nächstfolgenden Ausbildung übergeht. Mit diesem Verfahren kann
im allgemeinen nur eine einzige Kurbelkröpfung durch Erwärmung
jeder Kurbelwelle' geschmiedet werden* Dies bedeutet also, -daß jeder rohling so oft erwärmt werden ; ;
muß, wie er; Kurbelkröpfungen besitzt. Offensichtlich ;
ist es sehr mühsam, weniger wegen der direkten Kosten ' \
für die Erwärmung, als im Hinblick auf. die Zeitdauer, * :
die dieser Vorgang in Anspruch nimmt, damit für die Kolonne,
die für den SdimiedeVorgang verantlich 1st» bei diesem
Verfahren zu arbeiten.
Die Größe dieser Kolonne hängt im wesentlichen davon ab,
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wie· schwierig es ist, die Rohling© zu handhaben, öle
man längs eier Achse in die Gleitwiegen der Sdiinieäe-Vorrichtimg
einführen ιηύ|3. "
Dieses llanöver ist· offensichtüdi schwierig und braucht
seine Zisit.
Schließiicli soll noch äer Einbau öer FaserbilonervQrrichtung
unter der Presse sowie dessen Herausnehmen erwähnt werden,
wobei es sich um unproduktive Arbeitsvorgänge durchaus
nicht vernaclalassigbarer Dauer handelti. die ebenfalls
eine ziemlich umfangreiche Handarbeiterfordern«
Erfindungsgemäß soll nun eine Faserbil<^ervorrichtung
geschaffen werden, die die obengenannten Nachteile be-"seitigtp. "-: _ ' .-= . .■■.'- ''■■■'_'-':[-_.. ~
Erfindungsgemäß besitzt diese Vorrichtung im v/esentHellen
eine eigentliche Faserbildnervorrichtung und"einen Verteiler,
der die Steuerung cer beweglichen Elemente
der Faserbildnervorrichtung durch hydraulischeTransmission
sicherstellt.
llach einer ersten Msfiäirungsform der Erfindung wird
die Vorrichtung durc^ eine Presse betätigt, deren
Leistung vom Verteiler aufgenommen wird, der sie wiederum
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an die Fasorbildnervor richtung vertei 11, um so die .
drei Ilauptbewegungen hervorzurufen.
Zweckmäßig ist der Verteiler so ausgebildet, daß der
Pressenschlag wenigstens verdoppelt wird.
Die eigentliche Faserbliefervorrichtung besteht aus
zwei Gl^sjtwiegen, die den Rohling halten, sowie aus
einer mittigen Schmiedezange. Der Verteiler ist aus drei Zylinderanordnungen zusammengesetzt. Die beiden
seitlichen, identischen Zylinder sind hydraulisch jeder mit den Zylincleranordnungen der Faserbildnervorrichtung
verbunden, die die Verschiebungen der , Gleitwiegen sicherstellen, wobei diese wiederum für das
Stauchen des lie tails des Rohlings sorgen. Der mittige,
hydraulisch mit den die Schmiedezange betätigenden Zylindern verbundene Zylinder verdrängt oder verschiebt
den Kurbel- oder Exzenterzapfen während des Stauchvorganges
unter Bildung der beiden Wangen des Kurbelzapfens.
Kach einer abgeänderten Aus führungs form der Erfindung
werden die Gleitv/iegen sowie die Schmiedezange der
Faserbildnervorrichtung von einer geeigneten hydraulischen Anlage aus betätigt, und zwar ohne Zusammenwirken.
mit einer Schmiedepresse.
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Die Erfindung hat daruberhinaus Gleitwiegen zum Gegen·- ·
stand, die sich: öffnen,um das Einführen des unter
Faserbildung zu bearbeitenden Rohlings von oben zu ermöglichen, v;obei Verriegelungsvorrichtungen deren
öffnung - sei sie auch noch so begrenzt - während des
Faserbildnervorgangesverhindern.
Nach einer weiteren Aus führAingsform der Erfindung,v/eist
eine der Gleitwiegen ein Drehwerkzeug auf, das die
Orientierung der Kurbelzapfen der Rohlinge sicherstellt./; - ' . /;: " ■' ■ ' ': ..'■" ; ■■"
Die Schmiedezange selbst kann eine Vertiefung oder einen
Presseneinsatz aufweisen, der durch die Schmiedepresse
beider Gleitwiegen geschlossen ist, und der ein Gesenk
zur Begrenzung der herzustellenden Wangen der Kurbeizapfen
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben ·'■-''
sich anhand der Beschreibung eines Äusführungsbeispiels,
in der· auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genoitimen
wird? in diesea ziigti * ;
Fig. 2; einen Längsschnitt durch eine Fa3eri)ildner·-
\ vorrichtung? -
Fig.. 3 einen Längsschnitt durch den Verteilerblock?
Fig. 4 eine Dfcaufsicht, welche die notorischen Zylinder
der Gleifciiegen zeigt; . --·-->-
Fig. 5 eine Stirnansicht einer TTiege;
Fig. 6' eine Stirnansiclit einer sich drehenden Halterung;
Fig. 7 eine Darstellung, der Schmiedezange;
Fig. 8 einen Axialschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform
der Faserbildnervorrichtung;
Fig. 9 eine Ansicht dieser abgeänderten Ausführungs form
im Schnitt längs der Achse einer Säule und der Achse der Stauchzylinder; '■ .
Fig.10 eine Draufsicht auf diese abgeänderte Ausführungsform. · ; '
' Die erfindungsgemäße Aus führungshorn umfaßt nacli dem Aus*·
führungsbeispiel die eigentliche Faserbildnervorrichtung
A, die außerhalb der Presse angeordnet ist, sowie einen
beweglichen verteilerblock B, der unterhalb der Presse
vorgesehen ist und von dem die Leistung zur Betätigung
von A abgegeben wird.
Der Verteilerblock umfaßt /Ϊ3 3ylinderanordnungen>
zwei identische seitliche Zylinder 11'-lla1 und eine mittige
Zylinderanordnung 12. Die beiden seitlichen Zylinder sind jeweils mit Steuerzylindern 13-13a für Gleitwiegen
14-14a der Faserbildnervorrichtung verbunden. Der mittige
Zylinder 12 steuert den oder die Zylinder 13 der
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~ 11
mittigen Schmiedezange 16,. die den Kurbel- oder Exzenter«·
.zapfen des Kurbelarmes während des Schmiedens verdrängt.
Bei Ilcrabkonmen greift die bewegliche Traverse 17 der
Presse- die Gesamtanordnung der Sylincer des Verteilers
an einer bestimmten Stelle ihres TSeges an und drückt '
.das darin enthaltene öl in die Zylinder der Vorrichtung, ··
mit der sie in Verbindung stehen, v/odurch diese betätigt
wird.
Die Faserbildnervorrichtung Δ umfaßt einen unteren Träger
18, auf dem die Säulen 19, 19a, die als Führungen für
die beiden Gleitwiegen 1,4-14a dienen, ruhen. Diese Säulen
bilden zusammen mit den wiegen Zylinderanordnungen, deren
Kolben 20-2Oa fest nit den Säulen verbunden, d.h. starr
sind und deren bewegliche Zylinder in den Gleitwiegen sitzen,
Die Gleitv/iegen 14-14a umfassen ein Lager, in das si clv
der Rohling 21 legt. Ein Drehwerkzeug 22 (Fig. 5 und 6),
das durch eine Kette 23 und einen Getriebemotor 24 gesteuert
ist, sichert die Winkelpositionierung der (n + 1) unter Faserbildung zu bearbeitenden Kurbelkröpfung gegenüber
der bereits unter Faserbildung verformten Entenkurbelkröpfung.
Zv/ei bei 27 gelenkig gelagerte Halbdeckel 25, die durch
die Zylinderanordnung 26 gesteuert werden, halten den
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Rohling während der Faserbildung in jeder Gleitwiege.
Die ,Schmiedezange, deren Backe 16a über einen Zylinder
28 betätigt wird, ist bei 29 an einer beweglichen Mitteltraverse 30 gelagert. Diese Traverse wird unter ver-
tikaler Hin- und Herbewegung über zwei Zylinder 15 betrieben, die vom Mittelzylinder 12 des Verteilerblöcks
B aus gespeist werden. Die Traverse 30 ist bei ihrer
Verschiebung durch den Träger 18 der Vorrichtung geführt. Befindet sich der Rohling an seinem Ort in der Vorrichtung, so schließt sich die Schmiedezange um den Kurbelzapfen,
wird dann durch ein Spannorgan 31 verriegelt/ das die Absätze 32 an den Backen der Schmiedezange umschließt. Betätigt .wird es durch einen Zylinder 33.
Die Zylinderanordnungen 26, 28 und 33 sowie die Rückstellzylinder
für die Gleitwiegen werden direkt von ■
einer hydraulischen Hilfsanlage aus gespeist.
Die Anfangshöhe der drei Zylinder des Verteilerblocks
können derar.t eingeregelt werden, daß die Presse bei einem ersten Takt an den Steuerzylindern der Gleitwiegen angreift, dann - bei einem zweiten Takt - die
Zylinder an der Schmiedezange betätigt. Man kann also
für den FciserbildungsVorgang von glatten Stangen oder
Stäben ausgehen und die Ausbauchungen an der er fin-
009886/OESI BAD 0R.e!NAt
^" 1627B68
dungs gemäß en VorriGh-bung vrie bei .üblichen Fasexbildner-,
vorrichtungen vornehmen. ;
Eine Verbindung oder ein Beipaß setzt die beiden
Zylinder 11-11a des Verteilerblocks direkt in Beziehung
zueinander, so daß die Drücke in den Zylindern der Gleitwiegen und damit Beanspruchungen an den Gleitwiegen aus-
geglichen werden. J') /_
Die Fig. 8 bis 10 beziehen sich auf eine abgeänderte
Aus füh rungs form der erfindungsgeinäßen Faserbildnervorrichtung..
Bei dieser Ausführungsform werden die
eeiti Gleifciiegen 34^34a über übliche einfach-wirkende
Zylinder 35-35a beistigt, die direkt mit den Zylindern
11-lla des Verteilerblocks verbunden sind, ,ßückgestellt
vrerden sie durch doppelt wirkende Zylinder 36-36a, die
von der hydraulischen Preßanlage, genau wieί die^ Zylinder
26, 28 und 33, aus gespeist werden. In diesem Fall dienen
die Säulen 37 dann lediglich zur Führung ;dör Gieitwiegen.
Bei den; vorstehend beschriebenen: beiden beispielsweisen
Aus füll rungs formen der Erfindung können die drei Zylinder
des Verteilers unit dl© Zylinder der Faserbildnejfvorrlch·-
tung, dp.e die beiden Gleitwiegeii und die Schrniedezange
betätigen, so dimensioniert sein, daß man eine yervielfachünc/
der Belastungskraft bei Jder Übertragung der Lei-\
00988$/0E51
WZlBBB
stung erhält/ die durch die Presse in eier Faserbildner'-vprri
chtung entwickelt würde.. Bezeichnet man nämlich mit P den ilaximalweg der beweglichen Traverse der Presse
oberhalb des Verteilers und mit B den Maximaiweg der ' ;
Gleitwiegen> so stellt man praktisch fest, daß P/B größer
als 2 ist. T'Jenn die Querschnitte der Zylinder so gewählt
sind, daß der Cesamtweg der Bahn P der Presse: nur eine
Translation mit der Amplitude B jeder Gleitxiiege hervorruft, so führt dies zu einer'Multiplizierung des Schubes
an den beiden Wiegen, der gleich P/B, also größer als 2
ist». /; ':;. - '- ;-" -^ '.'■.'■ ^-
Die erfindungsgemäße Paserbildnervorrichtung braucht
nicht notwendigeri^eise einem Verteilerblock zugeordnet
zu sein, durch die sie von einer Presse aus betätigt
werden kann. Selbstverständlich können die die Bewegungen
ihrer Gleitv/iegeni-gid. der Schmiedezange sichers teilen den
Zylinderanordnungen von einer geeigneten hydraulischen Anlage aus gespeist werden, was eine Synclironisierung
und Außer-Phase-Steuerung sicherstellt* Man stellt so eine unabhängige Faserbildnermaschine her, .d.h.γ eine
Maschine/ die in der Lage ist, auch ohne gleichzeitigen
Betrieb einer Schmiedepresse zu arbeiten. - ..-■>.-■-.
Die.-Vorteile der er findungs gemäßen Vorrictitung sind
insbesondere folgende: * ; :
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(1) Die.eigentliche Faserbildnervorriditungbefindet sich
ein einer festen. Stelle in der Nähe der Presse; Lediglich
der Verteilerblock istwährend des, Pas erbil dungs Zeitpunkts
unter dieser angeordnet. Hieraus folgt:
a) Daß die Stillstandszeit der Presse zu Beginn und bei Beendigungeines Faserbildungsvorgangs beim
Einlegen und Herausnehmen des Werkstückes 5genau
wie die Handarbeit bei der Handhabung verraindert wird. .
b) 'Daß die Faserbildnervorrichtung selbst an einen
in der Nähe der Presse befindlichen, angeschlossenen
Raum gesetzt werden kann, vorausgesetzt, daß der
Transport der Rohlinge zwischen den Öfen und dieser
Vorrichtung durch einen Laufkran mit ausreichender
Ilubkraft sichergestellt v;erden kann.
(2) Der unterhalb der Presse angeordnete Verteilerblock sorgt für folgendes: ... ' .
ä) Eine übertragung der Leistung von der Presse auf
'die Faserbildnervorrichtung auf hydraulischenv'lege,
indem die Belastungskrafte sich wenigstens ri.t 2
inuitiplizierenf
b) Die Verteilung des Schlages oder Schubes der Presse
zwischen den beiden Gleitvziegen und der SchmiOGlezange,
v/qdurch die Kurbelkröpfung ohne übermäßigen
Leistüncrsverlust durch Reibung," wie dies bei der
bekannten Vorrichtung der Fall ist, verdrängt oder
009886 / 055T BAÜ
-■ IS -
verschoben wird. Man kann so einen Horizontalschub oder -druck gegen jede Gleitwiege erreichen,
der wenigstens gleich 80% der Pressenkraft ist/ verglichen mit 33% bei den bekannten Vorrichtungen*
c) Eine Synchronisierung mit geeignetem Außer-Phase-•
Kommen und Regelung der drei Organe: Gleitwiegen und Schmiedezange.
(3) Die Tatsache, daß die Faserbildnervorrichtung nicht
mehr unterhalb der Presse angeordnet werden muß, erlaubt
es: ·
a) Dieser vorrichtung keine Beschränkung des Platz-,bedarf
es* auf zuerlegen und sie, zur Ausnutzung der vollen Pressenleistung zu verwenden, unter Berücksichtigung
des oben genannten Multiplications effektes für die ausgeübte Kraft.
b) Ihre Auslegung, um den unter Faserbildung zu bearbeitenden
Rohling von oben in die offenen Gleit-,
wiegen einzusetzen, anstatt diesen entsprechend seiner Längsachse einzuschieben. Das erleichtert,
die Handhabung in erheblichem Kaße und erlaub^ es,"
mit einem einzigen Laufkran schwächerer Leistung,
..selbst für große Kurbelwellen zu arbeiten.
c) Das übliche auswechselbare Werkzeug, das eine Orientierung dieser Kurbelkröpfungen, in der Vor-
. richtung möglich macht, durch ein beliebig orien-
009886/0551
bares Werkzeug zu ersetzen, das die Möglichkeit gibt/ nacheinander zwei oder drei Kröpfungen mit
ein und derselben Erwärmung des Rohlings unter1
.-'.· Faserbildung zu bearbeiten. Dies macTit einen höheren
Wirkungsgrad für das Werkstück und die Handarbeit
{4} Bei einer vorhandenen Presse, die mit voller Leistung
zur freien Faserbildung an der üblichen Vorriditung benutzt wird, erlaubt die Erfindung die Herstellung
von· Kurbelkröpfungengleidier Endabmessungen, -jedoch
jnit geringeren Bearbeitungszugaben. Aufgrund der KuI- ·
tiplikationswirkung wird eine gewisse Gesenkschraiedung
der Kurbelwangen'möglidr. Dies führt zu einemgerin-'
.geren GesamtherstelXüngspreis der bearbeiteten Werk-1'
(5) Aufgrund der öffnung eines* Beipasses>
der die beiden seitlichen Zylinder der FaserbildnervOrriditung verbindet, sind:die Druck-! oder^ Schübe auf die Gleitwiegen
jeweils ausgeglidien und erlauben s«fr ein ^SYinmetriscties
-•^tauchen. Man kann also mit einenv einzigen Fressensdilag ·
,zwei benachbarte Flansche^ unterschiedlicher Abjnessungen
sjchmieden. In diesenv Fall ist keinerlei Verschie- ·
bungs symmetrie der1 beiden Gleitwiegen mehr
0090867
(G)- Die Zuordnung von Druckhilfszylindern zu den fcleit*-
wiegen ist genau wie bei der bekannten Vorrichtung
möglich. - ..;■,
(7) Die FaserbilcTnervorrichtung nach der Erfindung kann
auch ohne Presse arbeiten. Es genügt, für eine Spei
sung von einer geeigneten hydraulischen Anlage aus zu
sorgen.
In der vorstehenden Beschreibung wurde nur das für die
Erfindung als wesentlich erachtete aufgenommen,
• - Patentansprüche -
009886/0551
Claims (1)
- Patentansprüche1* Vorrichtung zum Schmieden, insbesondere von Kurbelwellen, ge k e η η ζ e i c h ri et durch eine eigentliche Faserbildnervorrichtung (A) und einen getrennten Verteiler (b), der für die Steuerung der beweglichen Faserbildnerelemente der Vorrichtung durch hydraulische übertragung sorgt, .2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch1 gekennzeichnet, daß die Faserbildnervorrichtung betätigt V7ird von einer Presse aus, deren Leistung von einem Verteiler aufgenommen tfird, der sie auf die Vorrichtung zur Herbeiführung der drei Hauptbewegungen verteilt.3. Vorrichtung nach'einem der vorhergehenden.Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler so ausgebildet ist, daß er den Pressendruck vervielfacht, wenigstens verdoppelt.4.· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüclie, gekennzeichnet einerseits durch eine Faserbildnervorrichtung, bestehend aus zwei Gleitwiegen (14-14a), die ein Lager zur Aufnahme des Rohlings besitzen und auf einer mittigen Schmiedezange und andererseits aus einen pressenbetätigten Verteiler, der besteht aus zwei Zylindern (11-lla), die hydraulisch jeweils mit einer009886/0551Gruppe von Antriebszylindern, (13-13a) einer der Gleitwiegen verbunden ist, die für das Stauchen des Metalls des Bohlings sorgen, sowie aus einem hydraulisch mit den . - ' antreibenden Zylindern der Schmiedezange (16) verbundenen Zylinder (12), wodurch die Kurbelkröpfung.verschoben oder verdrängt wird,, derart, daß durch die Gesamtheit der beiden Vorgänge eine vollkommene Kurbelkröpfung gebildet wird."5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch' gekennzeichnet, daß der Verteiler so ausgebildet ist, daß er unter Synchronisierung der. drei Hauptbewegungen der Faserbildnervorrichtungen ein Außer-Phase-Kommen zwischen den Bewegungen der Gleit— wiegen-" (14-14a)- und der Schmiedezange (16) ermöglicht.6. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch v/eitere .Zylinder außer den Schmiedezylindern, die von einer hy-· draulischen Hilfsanlage, aus betätigt werden.7. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, "daß die Gleitwiegen (34-34a) zur Öffnung derart ausgebildet sind, daß der unter Faserbildung zu verformende Rohling von oben einführbar ist.8· Vorrichtung nach Anspruch 7j gekennzeichnet durch .Ver- ·· riegelungseinrichtungen (31)/ die das öffnen der Gleit-e-Ä.-- . 0 0 0.886/0551wiegen während der" Verformung unter Faserbildungverhindernd " ( ' . -'; ■■ _■ ." - - ■""■■·■' ■■-'."■■;";9, Vorri^tung nadr Mspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Gleitwiegen(44) ein-.Drehwerkzeug,: (22) aufweist, das die zweckmäßige. Orientierung der,Kurbelkröpfungen des Bohlings ermöglicht. / " > '10. Vorrichtung nach. Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet/ ... - ' " daß das Drehwerkzeug durch einen Getriebemotor (24) oder Zylinder über lCetton (23), Ritzel oder^ Zahnstangen betätigbar ist. . ' . · ..11. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, . daß di^ Schitdedezange eine Vertiefung oder einen Pressen· einsatz aufweist/ der nach Schließen durch die Schmiedefläche der Gleity/iegen ein die Wangen der herzustel- !enden Kurbelkröpfungen '.begrenzendes Gesenk bildete.12« Vorrichtung nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, daß ein Beipaß" vorgesehen ist| ider die beiden Zylinder der (|leitwiegen der faserbildenden Vorrichtung in Verblendung setzt. ν ;Vorrichtung nach Ansprucli 4, ^kennzeichnet durch * Hilfizylinder, die. ggf. unabhängig von der die Presse. speisenden Anlage ist und den Schub- eier beiden seitli-chen Zylinder an den Gleitwiegen verstärkt.14. Vorrichtung nach Anspruch A, gekennzeichnet durcheine hydraulische Anlage zur Betätigung der faserbildenden Anordnung, die die Synchronisation und ggf. das Außer--Phase-Kommen von Gleitwiegen und Schmiedezangen aicherstellt.Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN120571939A (zh) * | 2025-08-03 | 2025-09-02 | 定襄县星光锻压股份有限公司 | 一种法兰锻造设备及锻造方法 |
Families Citing this family (3)
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Also Published As
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| GB1190664A (en) | 1970-05-06 |
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