DE1625345C3 - Befestigungseinrichtung - Google Patents
BefestigungseinrichtungInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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- A47B96/06—Brackets or similar supporting means for cabinets, racks or shelves
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/10—Distribution boxes; Connection or junction boxes for surface mounting on a wall
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Description
40
Die Erfindung geht aus von einer Befestigungseinrichtung für Apparaturen auf Lochplatten, insbesondere
beim Aufbauen von elektrischen Apparaturen mit U-förmigen Bügeln, wie sie z. B. durch die DT-AS
46 139 bekanntgeworden ist.
Hierbei handelt es sich um Befestigungseinrichtungen für Lochplatten mit länglichen öffnungen. Derartige
Lochplatten werden jedoch durch die länglichen Öffnungen sehr geschwächt.
Die bekannten Befestigungseinrichtungen können außerdem lediglich in Längsrichtung der Längslöcher
verschoben werden, die einen verhältnismäßig großen Abstand voneinander aufweisen, so daß teilweise hori- 5S
zonta! und teilweise vertikal verlaufende Längslöcher vorgesehen sind, um eine genügende Bewegungsmöglichkeit
zu schaffen. Derartige Lochplatten können jedoch nicht standardisiert werden, sondern müssen mit
Längslöchern je nach dem vorgesehenen Anwendungszweck versehen werden.
Die bekannten Befestigungseinrichtungen ermöglichen auch keine freie Wahl der Lage derselben auf der
Lochplatte. Die Klammern der Befestigungseinrichtungen müssen derart in die Längslöcher eingeschoben
werden, daß die Befestigungsschrauben durch diese hindurchreichen, wodurch eine weitere Einengung der
Verstellmöglichkeit bedingt ist. Praktisch können die Klammern lediglich längs einer Strecke verschoben
werden, die kleiner ist als die Länge eines Längsloches.
Die bei der Erfindung noch zu lösende Aufgabe besteht
darin, Befestigungen der eingangs genannten Art, wie sie etwa in der DT-AS 10 46 139 angegeben sind,
insoweit zu verbessern, daß bei Beibehaltung der Möglichkeit, die Befestigung nur von einer Seite anzubringen,
und auch bei möglichst günstigen festigkeitstechnischen Verhältnissen vor allem eine größere Universalität
in der Lage der zu befestigenden Teile erreicht ist, unabhängig von der Anordnung und vom gegenseitigen
Abstand der Befestigungslöcher.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die im Kennzeichenteil des Patentanspruchs angegebenen Gestaltungsmerkmale bei der Erfindung vorgesehen.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand eine1; Ausführungsbeispiels
in Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt in kleinerem Maßstab einen Teil einer geschlitzten Tragplatte mit vier Befestigungseinrichtungen
zur Befestigung einer Apparatur;
F i g. 2 zeigt einen seitlichen Querschnitt einer eingehängten, aber noch nicht an der Platte festgezogenen
Befestigungseinrichtung;
F i g. 3 zeigt analog die festgezogene befestigungseinrichtung;
F i g. 4 zeigt in drei Ansichten den Bügel, mit dem die Befestigungseinrichtung festgehalten wird;
F i g. 5 bis 8 zeigen analog zu F i g. 4 in drei Ansichten die anderen Bestandteile der erfindungsgemäßen
Befestigungseinrichtung;
F i g. 9 zeigt eine Draufsicht der Befestigungseinrichtung.
Die Lochplatte 10 in F i g. 1 hat ein regelmäßiges Netz von quadratischen Löchern 11, die zur Anbringung
der Befestigungseinrichtung besonders geeignet sind. Selbstverständlich können die Löcher auch eine
andere Anordnung und Form haben. In diesem Beispiel sind auf der Lochplatte drei Befestigungseinrichtungen
21, 22, 23 eingehängt, an die mittels dreier Schrauben der Verbindungsansatz eines allgemeinen, nicht näher
bestimmten Apparates 30 befestigt ist. Das ist möglich (obwohl die Löcher des Flansches 30 nicht mit den Löchern
der Lochplatte 10 übereinstimmen) dank der Verschiebbarkeit der Befestigungspunkte, die von den
erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtungen gewährleistet wird.
Jede Befestigungseinrichtung weist einen Bügel 50 auf, der mit einem Fenster 51 versehen ist, das die Beweglichkeit
des Befestigungspunktes bestimmt. Die Seitenteile 52 des Bügels laufen in Enden 53 aus, die in
den Löchern 11 der Lochplatte 10 einhaken können. Im
Inneren des Bügels 50 befindet sich ein Plättchen 60 mit einem Befestigungsloch 61, das mit einem Gewinde für
die Befestigungsschraube 90 der Apparatur versehen ist. Die Abmesssungen des Plättchens 60 sind so gewählt,
daß seine Verschiebbarkeit im Innern des Bügels 50 mindestens genauso groß ist wie die Verschiebbarkeit
in horizontaler Richtung der Schraube 90 im Fenster 51 und mindestens genauso groß in jeder Richtung
wie der halbe Abstand zwischen den Löchern in der Lochplatte 10.
Damit das Plättchen 60 sich nicht ablöst, wird es von einem Halteplättchen 70 mit seitlich aufgebogenen Flügelchen
71 festgehalten. Das Plättchen 70 hat außerdem noch Flügelchen 72, die in die entsprechenden
Fenster 54 des Bügels hineinragen und so das Halteplättchen 70 am Zurückrutschen hindern, aber eine seit-
<f
liehe Bewegung zusammen mit dem Plättchen 60 erlauben.
Dagegen findet die Vertikalbewegung von letzterem im Innern des freien Raums, de" von den aufgebogenen
Flügelchen 71 begrenzt wird, unter Führung dieser Flügelchen statt. Um die 'Viderstandskraft gegen
diese Bewegung herabzusetzen, weist das Halteplättchen 70 vorzugsweise einige kleine Sockel 73 auf, die
die Berührungsfläche mit dem Plättchen 6G verkleinern.
Der Feststellbügel 40 stellt einen Teil der Befestigungseinrichtung
dar, der mit einem in senkrechter to Richtung gestreckten Fenster 41 versehen ist, um den
Durchgang der Befestigungsschraube 90 zu ermöglichen. Die Sc-itenteile 42 des Feststellbügels 40 reichen
fast bis zu den Enden 53 des Bügels 50, der im Innern des Feststellbügels 40 sitzt, so daß das Festziehen der
Befestigungsschraube 90 im Befestigungsloch 61 des Plättchens 60 das Festziehen der Lochplatte 10, in die
der Bügel 50 eingehängt ist, zwischen den Enden 53 und den Enden der Seitenteile 42 des Feststellbügels 40
bewirkt. In diesen Seittnteilen 42 des Feststellbügels 40
sind Schlitze 43 ausgespart, die die Zungen 74, die aus den Flügelchen 72 des Halteplättchens 70 herausragen,
aufnehmen. Letzteres ist daher zusammen mit dem Bügel 50 beweglich, und zwar bezüglich des Feststellbügels
40 in Achsrichtung der Befestigungsschraube 90; es 2S
ist jedoch bezüglich des Feststellbügels 40 bei seinen möglichen seitlichen Verschiebungen in bezug auf den
Bügel 50 unbeweglich, wobei die seitlichen Bewegungen durch die Größe der Fenster 54 im Bügel 50 begrenzt
werden. Infolgedessen ist die Beweglichkeit des Plättchens 60, die bezüglich des Bügels 50 zweidimensional
ist (daher die quadratische Form des Fensters 51 in diesem Bügel), nur in senkrechter Richtung bezüglich
des Halteplättchens 70 und bezüglich des Feststellbügels 40 möglich, so daß deren Fenster 75 bzw. 41 die
Form einer in senkrechter Richtung gestreckten Öse haben.
Das Halteplättchen 70 weist die Flügelchen 71 mit kleineren Abmessungen gegenüber der Öffnung des
Bügels 50 auf, so daß sie sich in die Fenster 54 einfügen. Das darauffolgende Einfügen des Feststellbügels 40
über den Bügel 50 verhindert weitere Verschiebungen des Halteplättchens 70 in senkrechter Richtung und somit
sein Loslösen.
Die Befestigungseinrichtung besteht weiterhin aus einem Blockierungsstück 80, das mit Flügelchen 81 versehen
ist, die dazu bestimmt sind, zwischen den Rändern 55 einer Aussparung 56 an den Enden 53 an jedem
Seitenteil 52 des Bügels 50 zu laufen. Das Blockierungsstück weist weiterhin ein Paar umgebogene Klinken 82
auf, die sich innerhalb des Bügels 50 noben den unteren Enden 53 bewegen.
Die Flügelchen 81 des Blockierungsstückes 80 stekken in Rinnen 44 des Festslellbügels 40 und halten somit
das Blockierungsstück 80 am Feststellbügel 40 fest.
Das Blockierungsstück 80 verhindert also, daß der Bügel 50 aus dem Innern des Feststellbügels 40 herausrutscht,
und hält die ganze Befestigungseinrichtung zusammen (mit der notwendigen Bewegungsfreiheit der
einzelnen Teile).
Die Verwendung und die Funktionsweise der Befestigungseinrichtung sind folgende: Man setzt die Apparatur
30 auf die gewünschte Stelle der Lochplatte 10 und zeichnet auf der Platte die Lage der Befestigungslöcher der Apparatur an. Dann hängt man eine Befestigungseinrichtung
in den Löchern 11, die die angezeichnete Stelle umgeben, ein, so daß diese Stelle mit dem
Gewinde des Befestigungsloches des Plättchens 60 in Übereinstimmung gebracht werden kann. In der Stellung
wie in F i g. 2 könnte die Befestigungseinrichtung offensichtlich durch leichtes Anheben entfernt und aus
den Löchern 11 gezogen werden.
Der Apparat 30 wird sodann auf die eingehakten Befestigungseinrichtungen
gelegt, und die Befestigungsschrauben 90, die durch die Löcher des Flansches 30 des Apparates gehen, werden in das Befestigungsloch
61 des Plättchens 60 eingesetzt, das dank seiner Bewegungsfreiheit in Übereinstimmung mit dem entsprechenden
Loch des Flansches 30 gebracht werden kann. Sobald die Befestigungsschrauben 90 eingeschraubt
werden, nähert sich der Feststellbügel, auf dem der Flansch 30 des Apparates ruht, der Lochplatte 10 und
verschiebt mit sich das Blockierungsstück 80, dessen Klinken 82 in die Löcher 11 neben den Enden 53 dringen,
die von diesem Augenblick an nicht mehr aus den Löchern gezogen werden können.
Wenn die Befestigungsschrauben 90 auf diese Weise eingeschraubt, aber noch nicht gestgezogen sind, kann
der Apparat 30 in seine endgültige Lage gebracht werden. Daraufhin werden die Schrauben 90 festgezogen.
Damit wird der Feststellbügel vom Flansch 30 gegen die Lochplatte 10 gedrückt, während die Enden 53 des
Bügels 50 von dem Plättchen 60, in dem die Befestigungsschraube 90 steckt, angezogen werden. Die Lochplatte
10 wird dadurch zwischen den Teilen 42 und 53 festgehalten und ihr vorher existierendes Spiel mit der
Befestigungseinrichtung beseitigt.
Natürlich können durch dieselben Schritte in umgekehrter Reihenfolge die Befestigungseinrichtungen
wieder von der Lochplatte gelöst werden. Es muß jedoch bemerkt werden, daß dies nur geschehen kann,
nachdem die Befestigungsschraube 90 erheblich herausgeschraubt ist und der Feststellbügel von der Lochplatte
10 entfernt ist, wobei die Klinken 82 gelöst sein müssen. Daher erlaubt ein zufälliges leichtes Lockern
der Befestigungsschraube das Ablösen der Befestigungseinrichtung nicht, da sie durch die Klinken 82
(wenn auch mit einem gewissen Spiel) festgehalten werden. Dies stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor
der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung dar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Befestigungseinrichtung für Apparaturen auf Lochplatten, insbesondere beim Aufbauen von elektrischen Apparaturen mit U-förmigen Bügeln, d a durch gekennzeichnet, daß folgende Gestaltungsmerkmale vorgesehen sind: die Enden (53) der Schenkel der Bügel (50) sind in quadratische Löcher (11) der Lochplatte (10) eingehakt, wobei ferner ein Plättchen (60) mit einem Gewinde (61) vorgesehen ist. das sich mit beschränkter Bewegungsfreiheit innerhalb des Bügels (50) befindet und durch ein Fenster (51) im Bügel (50) von einer Befestigungsschraube (90) erreichbar ist; die Bawegnngsfreiheit des genannten Plättchen- (60) ist so groß, daß die Verschiebbarkeit des Befestigungsloches (61) in jeder Richtung mindestens so groß wie der halbe Abstand zwischen den Löchern (11) der Tragplatte (10) ist; das Plättchen (60) wird von einem Halteplättchen (70) festgehalten, das in Fenster (54) in den Schenkeln des Bügels (50) hineinragende Flügelchen (72) und aufgebogene Flügelchen (71) zum Festhalten des Plättchens (60) aufweist; weiterhin ist ein U-förmiger Feststellbügel (40) vorgesehen, der den Bügel (50) umfaßt und durch welchen die Befestigungsschraube (90) geführt ist und dessen Schenkelenden als Gegenlager beim Festziehen der Lochplatte (10) gegen die Enden (53) des Bügels (50) dienen; weiterhin ist ein Blockierungsstück (80) vorgesehen, das in senkrechter Richtung innerhalb der Schenkel des Bügels (50) beweglich ist und hierbei mit dem Feststellbügel (40) über in Ausnehmungen des letzteren eingreifende Flügelchen (81) verbunden ist, wobei besagtes Blockierungsstück (80) Klinken (82) aufweist, die sich beim Zudrehen der Befestigungsschraube (90) in die Löcher (1!) einfügen und hierbei die Füßchen (53) blockieren.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| AT232U1 (de) * | 1994-07-29 | 1995-05-26 | Domig Guntram Domig Guntram | Montageschiene |
| DE19753734B4 (de) * | 1997-12-04 | 2005-03-31 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verbindungsteil eines ein Aufsetzdach mit einer Fahrzeugkarosserie lösbar verbindenden Verschlusses |
-
1967
- 1967-08-22 DE DE19671625345 patent/DE1625345C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1625345B2 (de) | 1975-04-24 |
| DE1625345A1 (de) | 1970-06-11 |
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Legal Events
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