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DE1623625A1 - Einrichtung zur Bestimmung und Anzeige eines digitalen Messwertes - Google Patents

Einrichtung zur Bestimmung und Anzeige eines digitalen Messwertes

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Publication number
DE1623625A1
DE1623625A1 DE19671623625 DE1623625A DE1623625A1 DE 1623625 A1 DE1623625 A1 DE 1623625A1 DE 19671623625 DE19671623625 DE 19671623625 DE 1623625 A DE1623625 A DE 1623625A DE 1623625 A1 DE1623625 A1 DE 1623625A1
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DE
Germany
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measured value
counting
stage
partial
partial measured
Prior art date
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Application number
DE19671623625
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English (en)
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DE1623625B2 (de
DE1623625C3 (de
Inventor
Hanspeter Dipl-El-Ing Kuepfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schweiz AG
Original Assignee
Siemens Albis AG
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Publication date
Application filed by Siemens Albis AG filed Critical Siemens Albis AG
Publication of DE1623625A1 publication Critical patent/DE1623625A1/de
Publication of DE1623625B2 publication Critical patent/DE1623625B2/de
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/60Methods or arrangements for performing computations using a digital non-denominational number representation, i.e. number representation without radix; Computing devices using combinations of denominational and non-denominational quantity representations, e.g. using difunction pulse trains, STEELE computers, phase computers
    • G06F7/62Performing operations exclusively by counting total number of pulses ; Multiplication, division or derived operations using combined denominational and incremental processing by counters, i.e. without column shift

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  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

DR BERS: DIPT..-iVi5: STAPF-■.■
1& 8o$) i: ; ; ')■ 15. Ho ν. 1367 Albis werJc Zürich A^-G., Z ü r 1 c h
Einrichtung zur Bestimmung und Anzeige eines digitalen "...-"-. Messwertes '
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Bestimmung und Anzeige eines digitalen Messwertes, der aus mehrstelligen Grob-, Fein- und Feinstteilmesswerten gewonnen wird.
Zur Bestimmung einer physikalischen Grosse mit sehr grosser
Genauigkeit werden oft Messmethoden verwendet, die lediglich
Teilmesswerte liefern. Der Gesamtmesswert muss dann aus die— , sen Teilmesswerten gewonnen werden.
Eine solche Messmethode besteht darin, dass festgestellt wird» wie" oft eine grosste Masseinheit im zu messenden Wert enthalten ist, wie oft eine kleinere Masseinheit im verbleibenden Rest enthalten ist, wie oft ejLne nochmals kleinere Messeinheit Im nunmehr verbleibenden Rest; enthalten ist usw. Werden
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nun bei jeder Teilmessung zusätzliche Ziffernstellen ermittelt, die bei der Bestimmung des Restes keine[Berücksichtigung finden, so ergeben sich überlappende Teilmesswerte. Naturgemäss sind die doppelt ermittelten Stellenwerte der feineren Teilmessung genauer als diejenigen der; gröberen.
Es ist eine Einrichtung bekannt, die aus den ermittelten Teilmesswerten den Gesamtmesswert bestimmt und anzeigt, wobei jeweils die doppelt ermittelten Stellenwerte, die aus der gröberen Teilmessung resultieren, korrigiert werden. Die Korrektür wird dabei folgendermassen bewerkstelligt: Es sind Mittel vorhanden, die eine Differenz zwischen doppelt ermittelten Stellenwerten feststellen und derart korrigieren, dass der in der gröberen Messung ermittelte Stellenwert mit der kleinstmöglichen Anzahl digitaler Schritte auf den Wert der feineren Messung gebracht; wird. Durch Stellenwertübertrager werden bei Uebergängen über die Ziffer Null die nächstgröberen Stellen nachgestellt. Für die Anzeige ist einer der doppelt ermittelten Stellenwerte, die nunmehr auf den gleichen Wert korrigiert sind, abgedeckt, um nicht doppelt abgelesen zu werden.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zur Bestimmung und Anzeige eines digitalen, z. B. dekadischen, Messwertes zu schaffen, der aus mehrstelligen Grob-, Fein- und Feinstteilmessungen gewonnen wird. Die erfindungsgemässe Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine während des Einzählens des feineren TelJLmes^swertes durch Schaltmittel zur gröbsten Zählstufe des feineren Teilmesswert* speichers pärallelschaltbar© Hilfszählstufe vorgesehen ist,
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die einen Ausgang für ein Nullwertsignal aufweist, dass ferner der gröbere Teilme s swertspei eher vor dem Einzählen.durch, weitere Schaltmittel auf einen ¥ert von minus fünf bzw. minus sechs voreinsteilbar ist und dass zur Uebertragung der Differenz zwischen zehn und dem Wert der Hilfszählstufe in den gröberen Teilmesswertspeicher eine durch den Nullwert der Hilfszählstufe gesteuerte und mittels der erstgenannten Schaltmittel an die Hilfszählstufe und dengröberen Teilmesswertspeicher anschaltbare Impulsgabe—Einrichtung vorhanden ist.
Die erfindungsgemässe Einrichtung hat den Vorteil, dass im Gegensatz zur bisher bekannten Lösung keine Mittel zum Vergleich der sich überlappenden Stellenwerte notwendig sind. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Einrichtung besteht darin, dass nur in einer Richtung zählende Zählstufen benötigt werden.
Der erfii dungsgemässen Einrichtung liegt der Gedanke zu Grunde, das Kriterium für die Korrektur des gröberen Teilraesswertes aus einem Zählvorgang abzuleiten. Dieser besteht darin, dass der überlappende Stellenwert a des gröberen Teilmesswertes lind der überlappende Stellenwert b des feineren Teilmesswertes in eine Korrektur-Zählschaltung eingezählt werden, die an Hand des in dieser gebildeten Resultates die Korrektur im gröberen Teilmesswertspeicher vornimmt. Eine besonders günstige Ausführungsform ergibt sich, wenn der gröbere Teilmesswertspeicher gleichzeitig als Korrekturzählschaltung benützt wird, ;wie es die erf indungsgemässe Einrichtung vorsieht. Der korrigierte; .
1 OS 8.1 87 η ^Q 5
. - . . ' 1 bZ3625
Teilmesswert entsteht im gröberen Teilmesswertspeicher- indem vom dort gespeicherten Wert a der Wert b, des feineren Teilmesswertspeichers ab- und der Wert 5 oder 4 zugezählt wird.
Resultat des ZählVorganges im gröberen Teilmesswertspeicher:
a - b + $ bzw. 4, Gleichung 1 oder auch
a + (lO-b.) -5 bzw. -6, Gleichung 2.
Die Durchführung des Zählvorganges nach Gleichung 2 hat den Vorteil, dass nur vorwärtszählende. Zählstufen benötigt werden. ■·-,--...---.--
An Hand der Zeichnung werden zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrichtung erläutert. Fig. f und Fig. 2 sind Resultattabeilen des Zählvorganges. Fig. 3 zeigt eine
erfindungsgemässe Einrichtung zur Bestimmung des digitalen Messwertes aus einem Fein- und einem Grobteilmesswert. Fig. zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung, bei der zwischen dem Eingang und den anzeigenden Zählstufen ein Teilmesswert-Zwischenspeicher geschaltet ist.
In Fig. T bzw. 2 sind die Resultate des Zählvorganges a-b+5 bzw. a-b+4 im gröberen Teilmesswertspeicher in Tabellen zusammengestellt. Unter a sind die Werte des Grobteilmesswertes und., unter b sind diejenigen des Feinmesswertes aufgetragen. Die.zweistelligen Resultate beinhalten eine Korrektur in
positivem Sinn, die negativen Resultate in negativem Sinn.. Die, übrigen Resultate beinhalten keine Korrektur. Bei einer
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Korrektur iii positivem Sinne bzw. negativem Sinne wird der Stellenwert der zweitkleinsten Einheit des gröberen Teilinesswertes tun eine Einheit erhöht bssw, vermindert. :
Aus den Fig. 1 bzw1. 2gehthervor, bei weichen Kombinationen: der sich überlappenden Stellenwerte ä und h Korrekturen vor— genommen werden. Durch dieZiffern 5 bzw. k in der Gleichung T werden die Korrektur-Kriteriums-Grenzen gegenüber den Stellenwerten a und b festgelegt* Da1 wie angenommen,der Fehler eines Teilmesswertes höchstens vier der kleinsten Einheiten ausmacht , sind für die Korrektur nur solche · Wer te ill Betracht zu ziehen, die um höchstens vier Einheiten differieren. Bei Fig. 1 können demnach Resultate von Zehn und Null und bei Fig.* 2 solche von minus 1 und 9 gar nicht vorkommen, so: dass die resultierenden Korrekturen für Fig.. 1 und Fig. 2 identisch sind.
In Fig. 5 ist ei,ne Einrichtung zur Bestimmung^ dea Messwertes aus je einem sich um eine Stelle überlappenden-Grob- und Feinteilmesswert dargestellt, bei der die Korrektur des gröberen Teilmesswertes mittels eines ZählVorganges erreicht wird.
Die zusammengeschalteten dekadischen Zählstufen 1, 2, 3 bzw. h, 5, 6 stellen je einen dreistelligen Teilmesswertspeicher dar. Von den an den Eingängen F bzw. G eingezählten Teilmesswerten werden in den Zählstufen 1 bzw. k die Hunderter, in den Zählstufen 2 bzw. 5 die Zehner und in den Zählstufen 3 bzw. 6 die Einer gespeichert. Die Zählstufen 1 und 2 sind auf den Stellenwert 9 und die Zählstufe 3 auf den Stellenwert 5 voreinstellbar, indem von der Spannungsquerllo U über die Schalter 9,
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IO und Tl Spannung an die Anschlüsse Z gelegt wird« Die Hilfs— zählstufe 7 kann mittels des Umschalters Iß mit dem Eingang der Zählstiife 4 oder dem Ausgang der Impulsgabe-Einrichtung 8 verbunden werden, der gleichzeitig über dgn Schalter 12 mit dem Eingang der Zählstufe 3 des gröberen Teilmesswertspeichers in Verbindung steht. Die Hilfs zähl stufe 7 ist mit einem Nullwert-Ausgang 0 versehen, der beim Stellenwert Null dieser Stufe eine Spannung abgibt. Die Schaltkontakte 9 bis 15 werden von einem nicht dargestellten Programmgeber betätigt. Die Impulsgabe-Einrichtung 8 besteht aus einem Impulsgeber 16, einer Flip-Flop-Stüf e 17, einem UND-Tor 18 sowie einem UND-NICHT-Tor 19. Der Impulsgeber 16 ist über einen Schalter i4 mit dem direkten Eingang des UND-NICHT-Tores 19 und dem Eingang der Flip-Flop-Stufe 17 verbunden. Diese Flip-Flop-Stufe 17 kann in den für den Ausgang spannungslosen Zustand, fortan genannt "spannungslos", gebracht werden, indem über den Schalter 15 die Spannung U auf u&il Eingang Z geschaltet wird. Vom invertierten Eingang des UND-NICHT-Tores 19 führt eine Verbindung auf den Ausgang des UND-Tores T 8. Dieses UND-Tor 18 ist eingangsseitig einerseits mit dem Ausgang der Flip-Flop-Stu- . fe 17 und andererseits mit dem Nullwert-Aus gang 0 der Hilfszählstufe 7 verbunden.
Die Impulsgabe-Eiririchtung 8 hat die Aufgabe, an die Hilfszähl— stufe 7 und an die Zählstufe J des gröberen Teilmesswertspeichers Impulse abzugeben, sobald der Schalter 14 geschlossen
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wird, und zwar so lange, bis am Nullwert-Ausgang 0 der Hilf szählstufe 7 eine Spannung erscheint. Eine Besonderheit der Schaltung besteht darin, dass die Impulsabgabe anläuft auch wenn die Hilfszählstufei 7 den Stellenwert Null speichert. Eswird. also in jedem Fall eine^ Anzahl ..Impulse abgegeben, die der Differenz zwischen zehn und dem. Stellenwert der flilfszählstufe 7 entspricht. , ^
Die erfindungsgemässe Einrichtunggemäss Fig. 3 funktioniert man folgendermassen:
Ueber den Eduigang F der Zählstufe 6 des Jfeineren Teilmesswertspeichers wird die dem feineren Teilmesswert proportionale Anzahl Impulse zugeführt. Ueber den Schalter 13 ist der Eingang derHilfszählstufe 7 parallel zum Eingang der Hunderter-Zählstufe 4 geschaltet. Dies hat zur Folge, dass der überlappende Stellenwert b ebenfalls in die Hilfszählstufe 7 eingezählt wird. Die dem gröberen Teilmesswert proportionale Anzahl Impulse gelangt über'den Eingang G und den Schalter 12 an den Eingang des gröberen Teilmesswertspeichers. Dieser Teilmesswertspeicher wurde vorgängig auf den Wert -5 voreingesteilt,
ff
was bei diesem dreistelligen Speicher gleichbedeutend ist mit dem ¥ert 995. In der Zählstufe 3 des gröberen Teilmesswertspeichers ist demnach der überlappende Stellenwert a vermindert um die Voreinstellung gespeichert, was dem Wert a-5 entspricht. ■
Zur Auslösung dea Korrekturvorganges werden die Schalter 12,' 13 und 14 umgeschaltet. Der Impulsgenerator 16 gibt Impulse
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über das UND-NICHT-Tor 19 an die Hilfszählstufe 7 und die Zählstufe 3 des gröberen Teilmesswertspeichers ab, bis der Nullwert-Ausgang 0 der Hilfszählstufe 7 Spannung abgibt und über das UND-Tor 18 und das UND-NICHT-Tor 19.die Impulsabgabe sperrt. Die Fiip-Flop-Stufe wird dabei vom ersten Impuls des Impulsgebers i 6 gekippt und gibt an ihrem Ausgang eine Spannung an den Eingang des UND-Tores 1.8 ab, welches das UND-NICHT-Tor 19 sperrt, sobald vom Nullwert-Ausgang Oder Hilfszählstufe 7 an den anderen Eingang des UND-Tores 18 Spannung zugeführt wird. Die Hilfszählstufe 7 wird beim Korrekturvorgang durch Impulse aus der Impulsgabe-Einrichtung 8 auf den Wert Null aufgefüllt, wobei die hierzu notwendige Anzahl Impulse ebenfalls in den gröberen Teilmesswertspeicher eingezählt werden. Dadurch addiert sich im gröberen Teilmesswertspeicher der Wert 10-b. zum bereits gespeicherten Wert a-5. In der Zählstufe 3 des gröberen Teilmesswertspeichers ist nun die Einer— stelle des in Fig. 1 aufgetragenen Resultates gespeichert und eine eventuelle Korrektur der Zählstufe 2 und auch der Zählstufe 1 ist mittels Ueberträgen vollzogen.
Eine Korrektur des gröberen Teilmesswertes in negativem Sinne kommt dadurch zustande, dass die Stellenwert-Verminderung der Stufe 2 infolge der Voreinsteilung des Teilmesswertspeichers auf den Wert 995 durch die Einzahlung des Wertes a+(i0-b) nicht kompensiert wird, da kein Stellenübertrag erfolgt.
Es tritt keine Korrektur des gröberen Teilmesswertes auf, wenn die Stellenwertverminderung der Stufe 2 infolge der Voreinstellung durch einen Stellenübertrag bei der Einzahlung
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des Wertes a+(iO-b) kompensiert wird.
Eine "Korrektur in positivem Sinne ergibt sich, wenn durch die Einzahlung des Wertes a+(iO-b) zwei Stellenüberträge auf die Zählstufe 2 erfolgen.
Die Anzeige des gespeicherten.digitalen Messwertes kann durch die Zählstufen erfolgen, wenn diese dafür eingerichtet sind oder es können separate Anzeige—Vorrichtungen vorgesehen werden, in die der Messwert übertragen wird. Der Wert der Zählstufe 3 findet bei der Anzeige keine Berücksichtigung.
Ein.zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung ist in Fig. 4 dargestellt. Bei dieser Schaltung ist zwischen dem Eingang E und den anzeigenden Zählstufen j6 bis 41 ein Teilmesswertzwischenspeicher eingeschaltet, in dem einerseits die Impulse gezählt und andererseits die Teilmesswerte zwecks Korrektur kurzzeitig gespeichert werden. Der zweistellige Zwischenspeicher wird durch die drei dekadischen Zählstufen 30, 31 und 32 gebildet, wobei die gröbste Zählstufe 31 bzw.. 32 doppelt vorhanden ist. Ueber Kontakte. 51, und 52 bzw« 51 und 53 wird entweder die Zählstufe 31 oder 32 mit der Zählstufe 30 zu einem zweistelligen Zwischenspeicher zusammengeschaltet. Die Zählstufen 31 und 32 "sind je mit einer Impulsgabe-Elnrichtung 3k bzw. 35 zusammengeschaltet. Der Ausgang der Impulsgabe-Einrichtung 34 führt über den Kontakt 52 auf die Zählstufe 31, über den Kontakt 50 auf den Eingang des Zwischenspeichers und ,über die Kontakte 70 bzw. 72 ^bzw. 74 auf eine anzeigende Zählstufe. Dor Ausgang der Impulsgäbe-Einrichtung
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- ίο -
führt über den Kontakt 53 auf die Zählstufe 32, über den Kontakt 50 auf den Eingang des Zwischenspeichers und über einen Kontakt 73 bzw. 71 auf eine anzeigende Zählstufe. Die anzeigenden Zählstufen sind rückwärtszählend ausgeführt. Die Zähl-, stufen 30, 31 und JZ sind voreinstellbar, indem über die Kontakte 57 bzw. 58 bzw. 59 bzw. 60 bzw. 61 Spannung an die Anschlüsse ZO, Z5 oder Z9 gegeben wird. Ferner ist ein Impulsgeber 33 vorhanden, der über den Schalter 54 mit dem direkten Eingang des UND-NICHT-Tores 42 verbunden istr dessen invertierter Eingang auf den Nullwert-Ausgang 0 der Zählstufe 30 führt. Am Ausgang des UND-NICHT-Tores 42 ist die anzeigende Zählstufe 36 und über den Kontakt 50 die Zählstufe 30 angeschlossen. Die Kontakte 50 bis 74 werden durch einen nicht dargestellten Programmgeber gesteuert.
Die Einrichtung gemäss Fig. 4 hat den Vorteil, dass sie für die Aufnahme einer beliebigen Anzahl Teilmesswerte ausgebaut werden kann. Für Jeden weiteren Teilmesswert ist nur eine weitere anzeigende Zählstufe anzuschilessen. Die Bestimmung und Anzeige eines Messwertes mit dieser erfindungsgemässen Einrichtung geschieht in der nachfolgend beschriebenen Weise. Die Lage der Schaltkontakte des Programmgebers ist bei der nachfolgenden Beschreibung.der starr programmierten Vorgänge nur in der von der Zeichnung abweichenden Stellung erwähnt.
Voreinstellen für das Einzahlen: Die Zählstufen 30 und 31 werden durch Schliossen der Kontakte 58 bzw. 60 auf den Wert . Null gestellt.
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Einzälilen: Die dem feinsten Teilmesswert proportionale Anzahl Impulse gelängt über den Eingang E und den Schalter 50 auf die Zählstufe 30, in der die Einer des Teilmesswertes gespeichert werden. Die den Zehnern des Teilmesswertes entsprechenden Impulse werden über die Schalter 51 und 52 auf die Zählstufe 31 geleitet.
Auszählen: Der Kontakt 50 steht in Stellung cf die Kontakte 51 und 53 sind auf Stellung b und der Kontakt 5h ist geschlossen. Vom Impulsgeber 33 gelangen Impulse über den Schalter 54 auf das invertierte UND-NICHT-Tor 42. Sofern die Zählstufe 30 nicht den Wert Null speichert, ist der Nullstellungsanschluss 0 spannungsfrei. Die Impulse können in diesem Fall das Tor 42 passieren und gelangen sowohl auf die Zählstufe 30 als auch auf die anzeigende Zählstufe 361 in der die feinsten Einheiten angezeigt werden.
Voreinstellen für das Einzählen und Korrigieren: Der- Kontakt 50 steht in Stellung a, die Kontakte 51 und 52 stehen in der Stellung b, die Kontakte 57> 61 und 62 sind geschlossen. Die Zählstufe 30 wird auf 5, die Zählstufe 32 auf 9 und die Flip-Flop-Stufe 43 auf "spannungslos" gestellt.
Auszählen und Uebertragen: Der Kontakt 50 steht in Stellung a, die Kontakte 51 und 52 sind in Stellung b, die Kontakte 55 und 70 sind geschlossen. Die Impulsgäbe-Einrichtung 34 gibt eine Anzahl Impulse ab entsprechend der Differenz zwischen zehn und dem in der Zählstufe 31 gespeicherten Wert. Diese*impulse gelangen auf die Zählstufe 31, auf die anzeigende Zählstufe 37
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und auf die Zählstufe 30. Bei diesem Vorgang wird mit Hilfe der als Hilfszählstufe wirkenden Zählstufe 31 die Differenz 10-b gebildet und in den auf -5 voreingestellten Zwischenspeicher übertragen. In der anzeigenden Zählstufe 37 werden die zweitfeinsten Einheiten angezeigt.
Einzählen und. Korrigieren: Der Kontakt 51 steht in Stellung b. Wird, nun bei diesem Einzählvorgang der nächstgröbere Teilmesswert in die Zählstufen 30 und 32 eingezählt, so bildet sich in der·Zählstufe 30 das Resultat a+(iO-b)-5 mit eventuellen Ueberträgen in die Zählstufe 32, womit die Korrektur dieses Teilmesswertes erfolgt.
Voreinstellen für das Einzählen und Korrigieren: Der Kontakt 50 steht in Stellung d, der Kontakt 5.3 steht in Stellung b. Die Kontakte 57» 59 und 63 sind geschlossen. Die Zählstufe 30 wird auf 5, die Zählstufe 3I auf 9 und die Flip-Flop-Stufe hk auf "spannungslos" gestellt.
Auszählen und Uebertragen: Der Kontakt 50 steht in Stellung d. Der Kontakt 53 ist in Stellung b. Die Kontakte 56 und 71 sind, geschlossen. Die Impuls gäbe-Einrichtung 35 gibt eine Anzahl Impulse ab entsprechend der Differenz von Zehn und dem in der Zählstufe 32 gespeicherten Wert. Diese Impulse gelangen auf die Zählstufe 32, auf die anzeigende Zählstufe 38 und auf die Zählstufe 3O. Bei diesem Vorgang wird mit Hilfe der als Hilfszählstufe wirkenden Zählstufe 32 die Differenz 10-b. gebildet und in den auf -5 voreingestellten Zwischenspeicher übertragen. In der anzeigenden Zählstufe 38 werden die dritt-
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feinsten Einheiten angezeigt.
Für jeden weiteren Teilmesswert wiederholen sieh nun in analoger Weise die Vorgänge: Einzählen und. Korrigieren, Voreinstellen für das Einzählen und Korrigieren .sowie das Auszählen und TJebertragen. Dabei werden die Vorgänge abwechslungsweise über den Zwischenspeicher bestehend aus den Zählstufen 30 und 31 und denjenigen bestehend aus den Zählstufen 30 und 32 abgewickelt.
Die Einrichtung kann auch für nichtdekadische Zahlensysteme
aufgebaut werden. Die Voreinstellung des gröberen Teilmesswertspeichers und die Bildung der Differenz a-b hat dann.auf eine dem System entsprechende Weise zu- erfolgen.
18.1.1967
Sck/Luh
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Claims (4)

  1. Pat ent anspruche
    . Einrichtung zur Bestimmung und Anzeige eines digitalen Messwertes, der aus wenigstens zweistelligen Teilmesswerten zusammengesetzt ist, die aus Grob-, Pein- und Feinstteilmessungen hervorgehen, sich mit den nächstgröberen und den nächstfeineren Teilmesswerten je um wenigstens eine Stelle überlappen, einen Fehler von höchsten plus oder minus vier der niedrigsten Einheiten des betreffenden Teilmesswertes aufweisen und für deren Speicherung mehrstellige, aus einer der Stellenzahl der Teilmesswerte entsprechenden Anzahl Zählstufen zusammengesetzte Teilmesswertspeicher vorhanden sind, die mit Mitteln verbunden sind, die bei einer Differenz der sich überlappenden Stellenwerte im gröberen der beiden Teilmesswerte eine Korrektur vornehmen, wobei nur je eine von zwei sich überlappenden Stellen zur Anzeige gelangt, dadurch gekennzeichnet, dass eine während des Einzählens des feineren Teilmesswertes durch Schaltmittel (13) zur gröbsten Zählstufe (4) des feineren Teilmesswertspeichers parallelschaltbare Hilfszählstufe (7) vorgesehen ist, die einen Ausgang (θ) für ein Nullwertsignal aufweist, dass ferner der gröbere Teilmesswertspeicher vor dem Einzählen durch weitere Schaltmittel (9 bzw. 10 bzw. 11) auf einen Wert von minus fünf bzw. minus sechs voreinstellbar ist und dass zur Uebertragung der Differenz zwischen zehn und dem Wert der Hilfszählstufe (7) in den gröberen Teilmesswertspeicher eine durch den Nullwert der Hilfszählstufe (7) gesteuerte und mittels der erstgenannten Schaltmittel (13) an die Hilf szählstufe (7) und den gröberen Teilmesswertspeioher anschaltbare Impulsgabe-Einrichtung (8) vorhanden ist.
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    - 15 - 162362b
  2. 2. Einrichtung nach. Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsgabe-Einrichtung (8) aus einem über Schaltmittel (i4) anschaltbaren Impulsgeber (16), einer Flip-Flop-Stufe (17), einem UND-Tor (i8) und einem UND-NICHT-Tor (19) besteht, die in der ¥eise zusammengeschaltet sind, dass, das den Ausgang der Einrichtung darstellende UND-NICHT-Tor (19) über seinen direkten Eingang mit dem Impulsgeber (16) und über seinen invertierten Eingang mit dem UND-Tor (18) verbunden ist, dessen erster Eingang auf den Ausgang (θ) des Nullwertsignals der Hilfszählstufe (7) und dessen zweiter Eingang auf die Flip-Flop-Stufe (17) führt, die eingangsseitig am Impulsgeber (16) angeschlossen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, bei der zwischen dem Eingang und den anzeigenden Teilmesswertspeichern ein Teilmesswertzwischenspeicher sowie eine Einrichtung zur Uebertragung des kurzzeitig gespeicherten Teilmesswertes in die anzeigenden Teilmesswertspeicher vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass für die gröbsten Einheiten im Zwischenspei eher zwei, über Schaltmittel anschaltbare Zählstufen vorhanden sind, die den Wert der gröbsten Einheiten des jeweiligen Teilmesswertes speichern, abwechslungsweise mit je einer Impulsgabe-Einrichtung zusammengesehaltet als Hilfszählstufe wirkend über Schaltmittel mit dem Eingang des Zwischenspeichers und der zugeordneten Zählstufe des anzeigenden Teilmesswertspeichers verbunden sind.
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  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3> dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel mittels eines Programmgebers steuerbar sind.
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DE1623625A 1967-01-19 1967-11-13 Einrichtung zur Bestimmung und Anzeige eines digitalen Meßwertes Expired DE1623625C3 (de)

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