DE2362230C3 - Gerät zur Erfassung der maximalen mittleren Leistung, die in jeweils zeitgleichen Meßperioden eines Überwachungszeitraumes von enem mit einem Festmengengeber ausgestatteten Verbraucher aufgenommen wird - Google Patents
Gerät zur Erfassung der maximalen mittleren Leistung, die in jeweils zeitgleichen Meßperioden eines Überwachungszeitraumes von enem mit einem Festmengengeber ausgestatteten Verbraucher aufgenommen wirdInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Maximumwerke haben bekanntlich die Aufgabe, Leistungsmittelwerte aufeinanderfolgender Meßperioden
zu erfassen und den höchsten Mittelwert das sogenannte Maximum, in einem Speicher (Maximumzählwerk)
festzuhalten. Der Verlauf eines Tages wird gewöhnlich in eine feste Zahl von Meßperioden
eingeteilt Bei einer Meßperiodendauer von beispielsweise 15 Minuten besteht ein 24-Stunden-Tag aus 96
Meßperioden. Es werden aber auch Meßperioden mit
ίο einer Dauer von 30 Minuten, 1, 2 oder aDer auch 6
Stunden verwendet Die Wahl der Meßperiodendauer hängt hauptsächlich von der Netzstruktur, der Kapazität
der Erzeugungseinrichtung und von der Zusammensetzung des Abnehmerkreises ab. Bei der üblichen
iä Maximummessung fügen sich die Meßperioden nahtlos
aneinander. Es kann dabei vorkommen, daß Leistungsspitzen, die kurz hintereinander in zwei aufeinanderfolgenden
Meßperioaen auftreten, unterbewertet werden. Um eine Maximumregistrierung mit einer schärferen
Bewertung zu erreichen, ist es denkbar, die Meßperioden so einzurichten, daß sie sich zu einem Teil
überdecken. Damit wird erreicht daß die Meßperiode um den nicht überdeckten Teil zeitlich weitergeschoben
wird und somit eine wandernde Meßperiode entsteht.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine einfach autgebaute Einrichtung zur sicheren Erfassung der
maximalen mittleren Leistung zu schaffen, die in jeweils zeitgleichen Meßperioden eines Überwachungszeitraumes
von einem Verbraucher aufgenommen wird.
-io Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei dem eingangs
genannten Gerät mit den im Kennzeichen des Anspruches 1 genannten Merkmalen gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Anhand der Zeichnung sei die Erfindung an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 und 2 dienen zur Erklärung der wandernden
Meßperiode, während in
F i g. 3 und 4 zwei verschiedene Ausführungsbeispiele
F i g. 3 und 4 zwei verschiedene Ausführungsbeispiele
•to anhand von Blockschaltbildern dargestellt sind.
Be; der Zeitskala nach Fi g. 1 ist ein 24-Stunden-Tag
Tn in gleiche Zeitabschnitte von je einer Stunde
aufgeteilt. Jeweils 6 Teilabschnitte bilden eine Meßperiode, die zur Ermittlung eines 6-Stunden-Maximums
zugrunde gelegt wird. Bei der ersten Messung wird ein Mittelwert M\ gebildet, der sich aus den den Stunden 1
bis 6 zugeordneten Einzelwerten zusammensetzt. Der zweite Mittelwert M2 besteht aus der Summe der
Stundenwerte 2 bis 7. Ein dritter Mittelwert ergibt sich aus der Summe der Stundenwerte 3 bis 8 usw. Ein neuer
Mittelwert entsteht aus dem Vorangegangenen jeweils durch die Verschiebung um einen einzelnen Stundenwert.
Zur Bildung der Mittelwerte M\ bis M24 eines Tages, die durch die Summe von je 6 Stundenwerten dargestellt werden, sind 6 Zählwerke ZX bis Z6 erforderlich. In Fig.2 ist ersichtlich, wie die Zählwerke ZX bis Z6 die Mittelwerte registrieren. In das Zählwerk Z1 laufen die Meßwerte der Stunden 1 bis 6 ein, die Zählwerke Z2 bis Z6 zählen die Meßwerte von 6 Stunden in Zeitabschnitten, die jeweils um eine Stunde gegenüber dem Vorangegangenen verschoben sind. Nach Ablauf der sechsten Stunde enthält das Zählwerk ZX alle 6-Stunden-Werte und damit den auf die Meßperiode von 6 Stunden bezogenen Mittelwert M\, der nun ausgewertet werden kann. Nach der Auswertung wird das Zählwerk Z1 auf Null zurückgestellt so daß es in der siebenten Stunde erneut seinen
Zur Bildung der Mittelwerte M\ bis M24 eines Tages, die durch die Summe von je 6 Stundenwerten dargestellt werden, sind 6 Zählwerke ZX bis Z6 erforderlich. In Fig.2 ist ersichtlich, wie die Zählwerke ZX bis Z6 die Mittelwerte registrieren. In das Zählwerk Z1 laufen die Meßwerte der Stunden 1 bis 6 ein, die Zählwerke Z2 bis Z6 zählen die Meßwerte von 6 Stunden in Zeitabschnitten, die jeweils um eine Stunde gegenüber dem Vorangegangenen verschoben sind. Nach Ablauf der sechsten Stunde enthält das Zählwerk ZX alle 6-Stunden-Werte und damit den auf die Meßperiode von 6 Stunden bezogenen Mittelwert M\, der nun ausgewertet werden kann. Nach der Auswertung wird das Zählwerk Z1 auf Null zurückgestellt so daß es in der siebenten Stunde erneut seinen
ersten Stundenwert aufnehmen kann. Nach Ablauf der siebenten Stunde enthält das Zählwerk Z2 die
Stundenwerte 2 bis 7 und damit den Mittelwert Afe Z 2
wird ebenso wie Zl ausgewertet und zurückgestellt Nach Ablauf der elften Stunde ist im Zählwerk Z6 der
Mittelwert AZ6 registriert Am Ende der zwölften Stunde
hat das Zählwerk Z1 erneut 6 Stundenwerte und damit den Mittelwert M 7 erfaßt Die Zählvorgänge wiederholen
sich zyklisch, so daß jeweils nach Ablauf einer vollen Stunde eines der Zählwerke Zl bis Z6 einen der
Mittelwerte Mx bis M24 zur Auswertung zur Verfügung
stellt
Bei dem Blockschaltbild nach F i g. 3 sind 6 Zählwerke Z1 bis Z6 dargestellt, die von einem Impulsgeber GZ
gleichzeitig angesteuert werden. Die Ansteuerung der Zählwerke erfolgt über Leitung 1. Den Zählwerken Z1
bis Z6 ist ein gemeinsamer Hilfszähler HZ zugeordnet, der von einer Steuereinrichtung STüber eine Leitung 2
zur abwechselnden Übernahme der in den Zählwerken Z1 bis Z6 aufgelaufenen Zählwerte an.teuerbar ist. Die
Steueranordnung 57" beeinflußt die Zählwerke Z1 bis
Z 6 über Leitungen 3i bis 3e,. Die Leitung 2 steht mit dem
einen Eingang eines Tores A in Verbindung, an dessen zweitem Eingang ein Taktgeber T liegt. Der Taktgeber
Γ ist über eine Leitung 4 mit der Steueranordnung ST verbunden. Die Zählwerke Zl bis Z6 stehen ferner
über eine Leitung 5 mit der Steueranordnung ST in Verbindung, über die bei Nullsteilung der Zählwerke ein
Ausgangssignal an die Steueranordnung abgegeben wird. Dem Hilfszähler HZ ist über eine Vergleichsan- -»0
Ordnung V ein Maximumzählwerk MZ nachgeschaltet. Das Maximumzählwerk ist über ein Tor B ansteuerbar,
dessen Eingänge einerseits mit der Vergleichsanordnung Vund andererseits mit dem Ausgang des Tores A
in Verbindung stehen. Ji
Die Auswertung der in den Za! !werken ZX bis Z6
aufgelaufenen Meßwerte erfolgt in der Weise, daß diese Werte nacheinander auf den Hilfszähler übertragen
werden und mit Hilfe der Vergleichsanordnung mit dem bisher höchsien in dem Maximumzähler gespeicherten
Wert verglichen werden. Im einzelnen spielt sich der Vorgang folgendermaßen ab:
Steht nach Ablauf einer Stunde ein Mittelwert im Zählwerk Zl an, so leitet die Steueranordnung STeine
schrittweise Rückzählung des Zählwerkes ein. Der « Taktgenerator T liefert über die Steueranordnung ST
und die Leitung 3i die Rückzählirnpulse. Die gleiche Impulsfolge läuft durch das von der Steueranordnung
STüber Leitung 2 geöffnete Tor A in den :n Nullstellung
befindlichen Hilfszähler HZ. Hat das Zählwerk Zl nach η Rückzählimpulsen die Nullstellung erreicht, so schließt
infolge eines Ausgangssignals vom Zählwerk Zl auf Leitung 5 die Steueranordnung ST das Tor A. Der
Hilfszähler /YZenthält nun die vorher im Zählwerk Zl
gespeicherten π Zählimpulse, d.h. er zeigt Ίεη gleichen
Stand wie vorher das Zählwerk Zi. Durch das sequentielle Umspeichern des im Zählwerk Z1 vorliegenden
Mittelwertes in den Hilfszähler HZ wird in vorteilhafter Weise die Möglichkeit geschaffen, den
auszuwertenden Mittelwert mit dem bisher höchsten Mittelwert (Maximum) im Zählwerk MZzu vergleichen.
Wird beim Hochzählen des Hiifszählers HZ der im Maximumzähler bereits enthaltene Wert erreicht, so
öffnet die Vergleichsanordnung V das Tor B, wodurch die folgenden, vom Taktzähler kommenden Impulse
auch auf das Maximumzählwerk MZ gelangen und Hilfszähler und Maximumzähler parallel weiterzählen.
Der Maximumzähler erreicht somit am Ende des Umspeichervorganges einen neuen Höchstwert, der
erhalten bleibt, während der Hilfszähler über Leitung 6 auf Null zurückgestellt wird, so daß er den Mittelwert
der nächsten Stunde übernehmen kann. Die Rückzählung der anderen Zählwerke Z 2 und Z 6 erfolgt in
analoger Weise. Eine Weiterzählung des Maximumzählers MZ erfolgt nur, wenn der in ihm enthaltene Wert
vom Hilfszähler erreicht und überschritten wjra Bleibt
der im Hilfszähler auflaufende Wert unternalb des letzten Maximum?, so spricht die Vergleichsanordnung
Vnicht an und das Tor B bleibt geschlossen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.4 enoigt die
Auswertung der in den Zählwerken Zl bis Z 6
vorliegenden Mittelwerte durch bitparalleles Lmspeichern.
Die Zählwerke Zl bis Z6 stellen die erfaßten Mittelwerte an den Ausgängen A] bis A$ in codierter
Form (z. B. BCD-Coüe) zur Auswertung bereit. Die normalerweise verriegelten Ausgänge aller Zählwerke
sind an eine Datensammelschiene DSS angeschlossen, mit der auch Setzeir.gänge E eines Zwischenspeichers
ZSPverbunden sind. Bei der Auswertung der Zähiwerte aktiviert die Steueranordnung Srdie Zählwerke Zl bis
Z6 nacheinander über Adressleitungen 1 bis 6. Zunächst erfolgt also die Aktivierung des Zählwerkes Zl über
Adressleitung 1. Dadurch werden die Ausgänge A\
durchgeschaltet, so daß die dem Mittelwert entsprechenden Signale auf der Datensammelschiene DSS
liegen. Auf einen von der Steueranordnung ST über Leitung 7 ausgesandten Speicherimpuls hin übernimmt
der Zwischenspeicher ZSP die an den Setzeingängen E anstehenden Daten. Nach der Übernahme wird der
Inhalt vom Zählwerk Z1 durch ein Rückstellsignal über
eine Leitung 8 gelöscht. Über eine Vergleichsstufe V wird nun der im Zwischenspeicher ZSP vorliegende
Mittelwert mit dem im Maximumwerk MZgespeicherten
Wert, der den bisher höchsten Mittelwert darstellt, verglichen. Ist der neue Mittelwert größer als das
bisherige Maximum, so wird dieser vom Maximumwerk MZ übernommen. Ist der erfaßte Mittelwert dagegen
kleiner, so spricht die Vergleicherstufe V nicht an und der im Maximumwerk MZ gespeicherte Höchstwert
bleibt erhalten.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Gerät zur Erfassung der maximalen mittleren
Leistung, die in jeweils zeitgleichen Meßperioden eines Überwachungszeitraumes von einem mit
einem Festmengengeber ausgestatteten Verbraucher aufgenommen wird, gekennzeichnet
durch
a) eine Anzahl π von an den Festmengengeber
angeschlossenen Zählern (Z 1 bis ZS),
b) einen Zwischenspeicher (HZ; ZSPJ,
c) eine Steuerschaltung (ST) zur zyklisch aufeinanderfolgenden
Übertragung der Inhalte der einzelnen Zähler (Z 1 bis ZS) in den Zwischenspeicher
(HZ; ZSP) jeweils in einem dem n-ten Teil der Meßperioden entsprechenden Zeitabstand,
d) Einrichtungen (T; ST) zur Löschung der Zähler
(Zl bis ZS) jeweils nach Übertragung ihres
Inhaltes in den Zwischenspeicher (HZ; ZSP),
e) einen Maximumspeicher (MZ),
f) eine Vergleicherschaltung (V) zum Vergleich der Inhalte des Zwischen- und des Maximumspeichers
und zur Auslösung der Einspeicherung eines dem Inhalt des Zwischenspeichers entsprechenden Wertes in den Maximumspeicher,
wenn dessen Inhalt kleiner als der des Zwischenspeichers ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
a) ein Zählimpulse liefernder Taktgeber (T) vorgesehen ist, der in der durch die Steuerschaltung
(ST) bestimmten zyklischen Aufeinanderfolge mit den einzelnen Zählern (Z X bis Z 6) zur
Rückzahlung derselben verbunden ist, und
b) der Zwischenspeicher von einem Hilfszähler (HZ) gebildet ist, der über ein von der
Steuerschaltung (ST) jeweils während der Rückzahlung eines der Zähler (ZX bis Zb)
geöffnetes erstes Tor (A) von den Zählimpulsen des Taktgebers (T) beaufschlagt und durch die
Steuerschaltung (ST) nach vollendeter Rückzahlung jedes Zählers (ZX bis ZS) rücksetzbar
ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Maximumspeicher als Zähler (MZ)ausgebildet
ist, und
b) ein zwischen den Ausgang des ersten Tores (A) und den Zähleingang des Maximumspeichers
(MZ) geschaltetes zweites Tor (B) vorgesehen ist, das durch die Vergleicherschaltung (V) bei
Überschreitung des Inhaltes des Maximumspeichers (MZ) durch den Inhalt des Hilfszählers
(HZ)offen gesteuert ist.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Datensammelleitung (DSS) vorgesehen
ist, die in der durch die Steuerschaltung (ST) bestimmten zyklischen Aufeinanderfolge jeweils mit
einem der Zähler (Zi bis ZS) sowie dem Zwischenspeicher (ZSP) zwecks bitparalieler Umspeicherung
des Inhalts des betreffenden Zählers in den Zwischenspeicher verbunden ist.
Priority Applications (3)
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| DE2362230A DE2362230C3 (de) | 1973-12-14 | 1973-12-14 | Gerät zur Erfassung der maximalen mittleren Leistung, die in jeweils zeitgleichen Meßperioden eines Überwachungszeitraumes von enem mit einem Festmengengeber ausgestatteten Verbraucher aufgenommen wird |
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| DE2362230A DE2362230C3 (de) | 1973-12-14 | 1973-12-14 | Gerät zur Erfassung der maximalen mittleren Leistung, die in jeweils zeitgleichen Meßperioden eines Überwachungszeitraumes von enem mit einem Festmengengeber ausgestatteten Verbraucher aufgenommen wird |
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ID=5900787
Family Applications (1)
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| DE2362230A Expired DE2362230C3 (de) | 1973-12-14 | 1973-12-14 | Gerät zur Erfassung der maximalen mittleren Leistung, die in jeweils zeitgleichen Meßperioden eines Überwachungszeitraumes von enem mit einem Festmengengeber ausgestatteten Verbraucher aufgenommen wird |
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| US4670713A (en) * | 1984-07-06 | 1987-06-02 | The Babcock & Wilcox Company | Tieline control |
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1973
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1974
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Non-Patent Citations (1)
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| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
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| SE7415698L (de) | 1975-06-16 |
| DE2362230A1 (de) | 1975-06-19 |
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