DE1621698A1 - Leimungsverfahren - Google Patents
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Description
800 North Lindbergh Boulevard, St.Louis, Missouri, U.S.A.
"Leimungsverfahren"
Diese Erfindung betrifft die Verleimung von Oellulosepapiersubstraten.
Im besonderen schafft diese Erfindung neue Zubereitungen, die als Verleimungsmittel unter sauren, neutralen
und alkalischen pH-Bedingungen sehr wirksam eind, wobei dauerhafte Verleimungen unter Bedingungen, welche bei
den derzeitigen Papierherstellungsverfahren verwendet werden können, geschaffen werden.
Es ist ein Gegenstand dieser Erfindung eine Kombination chemischer Bestandteile zu schaffen, die Papier unter einer
0-2229
8AD OBlBIH
109824/134
Vielzahl von pH-Bedingungen unter Bildung einer dauerhaften
Verleimung verleimen, wobei sie im Rahmen der derzeitigen
Papierherstellungsverfahren Anwendung finden können.
Es wurde nunmehr gefunden, daß Fasermaterialien, besonders
Fasern von Cellulose und ähnlichem, verleimt werden können durch Behandlung des Fasermaterials mit einer Kombination
von (a) einer Verbindung der Formel
Cl
CH-R'
worin R irgendeine organische Kohlenwasserstoff-hydrophobe
Gruppe und Rf Wasserstoff, Methyl oder Chlormethyl und η
eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist, (b) einem Polyalkylenimin
mit von 2 bis 3 Kohlenstoffatomen in jeder Alkylengruppe
und danach Trocknung des so behandelten Fasermaterials. Diese Kombination von 2-Chloralkylensulfon , -sulfoxid oder
-sulfid und dem Polyalkylenimin kann nach irgendeinem geeigneten, dem Faohmann bekannten Verfahren zur Verleimung angewendet
werden. Sie können in einer Lösung oder Dispersion zusammengegeben und einer wäßrigen Faserschlämme oder Pülpaohlämme
zugegeben werden, oder sie können auf eine faserige Matte oder Papiergewebe aufgesprüht werden. Ebenso können
sie durch Bottiohverleimungsverfahren angewendet werden mittels
Durohleiten cellulosehaltiger Bahnen oder Textilien
durch Lösungen der kombinierten Bestandteile oder durch getrennte
Lösungen der zwei Beatandteile zur Bewirkung des 109824/1342
Kontakts des Cellulosefasermaterials, sowohl mit dir
2-Chloralkyl-schwefel-Verbindung als auch dem Polyalkylenimin.
Ein bevorzugtes Yerwendungsbeispiel besteht darin
der verwendeten, wäßrigen Pülpeaohlätmne zur Herstellung
von Celluloae-enthaltendem Papier, entweder getrennt oder
zusammen ein höheres Alkyl-2-ohloräthyl- oder 2,3-Diohlörpropyl-sulfon
und ein Polyäthylenimin zuzugeben, wobei die kombinierten Mengen der beiden Bestandteile zwischen ungefähr
0,1 bis ungefähr 5,OjS, bezogen auf das Gewicht der
trookenen Pülejpfaser in der zu behandelnden PÜlpesohlämme
liegen, obgleich GesamtProzentsätze im Bereich von ungefähr
0,1# bis zu irgendeiner größeren Menge, die nur von
den Kosten beschränkt wird, liegen können. Die beiden Bestandteile werden vorzugsweise in Gewiohtsverhältnissen
von ungefähr 1:1 bis 1:3 ^-Chloralkyl-hydrophobes-Sulfoni
Polyäthylenimin kombiniert, obgleich geeignete Gewichtsverhältnisse im Bereich von ungefähr 1:10 bis ungefähr 10:1
liegen können und noch eine Leimungswirkung ergeben« Eine
minimale Menge von ungefähr 0,2# von jedem Bestandteil
sollte für eine wirksame Verleimung verwendet werden, 2-Bromalkyl-sulfide,-Sulfoxide und-Sulfone könnten ebenso,
wenn gewünscht, verwendet werden·
Die Wirkung dieser besonderen Kombination eines 2-Chloralkylreulfon,
-sulfoxid und -sulfide und eines Polyalkylenimine
ist völlig unerwartet, weil eine KomMnation verwand-
• 109824/1342 öi^
BÄD
- 4 -
ter Materialien wie 2-Hydroxyäthyl-octadecyl-sulfon mit
Polyäthylenimin in ähnlicher Weise angewendet wie 2-Chloräthyi-octadepyl-sulfon
und Polyäthylenimin im wesentlichen, keine Verleimung ergibt. Es wurde jedoch gefunden, daß
2, S-Dichlorpropyl-hydrophobe-Kohlenwasserat off-sulfide
und -sulfoxide zur Bewirkung der Verleimung naoh der Erfindung
verwendet werden können oder ein Teil oder das gesamte entsprechende SuIfon in der Verleimungskombination
ersetzen können, jedoch wird das Sulfon bevorzugt, weil es in dieser Kombination wirksamer ist. Das 2,3-Diohlorpropylhydrophobe-Sulfid
ist in dieser Verleimungskombination viel wirksamer als das 2-Chloräthyl-hydrophobe-Sulfid.
Venn jedoch 2-Chloralkyl-sulfide und -sulfoxide verwendet
werden, ist es gewöhnlich erforderlich das behandelte CeI-lulosematerial
zu härten, zum Beispiel bei 1050C eine Stunde lang, um die Leimung zu bewirken. Die entsprechenden Sulfone
dieser Kombination bewirken die Verleimung ohne eine verlängerte Härtungsstufe, und daher werden die Sulfone bevorzugt.
Die 2-Chloralkyl-hydrophoben-sulfide, -sulfoxide und -sulföne,
die aur Verleimung faseriger Materialien geeignet sind t besonders von Celluloaefaaermaterialien, sind solche,
in welchen die hydrophobe Geuppe ein höheres Alkyl mit w·-
nigatena ungefähr 10 Kohlenstoffatomen ist, zum Beispiel Deoyl, ündeoyl, Dodecyl» Trideoyl, Tetradeoyl, Pentadeoyl,
1 0 9 8 2 4/1342 BAD OBiGiNASr 5 -
Hexadeoyl, Heptadeoyl, Octadeoyl, Tetraoosyl und Pentaoosyl
und, wenn gewünscht, höheres Alkyl bis hinauf zu ungefähr
40 Kohlenstoffatomen, obgleich höhere Alkyle bis zu ungefähr 25 Kohlenstoffatomen bevorzugt werden, die entsprechenden Alkenylgruppen von 10 bis ungefähr 40 Kohlenstoff-,
atome haben, wobei Beispiele solcher Gruppen Decenyl, Irideoenyl, Heptadeoenyl, Ootadeoenyl, Eiooaenyl, Trioosenyl
usw. ist, das Alkylphenyl und Alltyl-substituierte- Cyoloallcyl wenigstens ungefähr 8 Kohlenet off atome in den Alkylgruppen, die mit der Phenyl- oder Cyoloalkylgruppe verbunden sind, hat, zum Beispiel Ootylphenyl, Dinonylphenyl,
Dodeoylphenyl, Irideoylphenyl, Pentadeoylphenyl, Ootadeoylphenyl, Heneiooeylphenyl, Nonylcyolopropyl, Dodeoyloyolobutyl, Irideoylcyolopentyl, Tetradeoyloyolohexyl, Pentadecylcyoloheptyl, Ootadeoyloyolohexyl uaw. und irgendeint
soloher Alkyl-, Alkenyl-, Alkylphenyl- und Alkyloyoloalkyl-,
2-chloralkyl-sulfid-, -aulfoxid- oder -aulfon-Verbindungen,
die keine beeinträchtigenden inerten Substituenten enthalten. Inerte subatituenten, die vorhanden sein können, sind
Gruppen wie Carboalkoxy, Alkyloxy, Aryloxy, Arylalkyloxy,
keto-(Carbonyl), tert,Ainidf mit aromatischen Kohlenstoffen
verbundenes Halogen oder aliphatisohe, heterocyclische
Gruppen, das heidt heterooyolisohe fleete, die keine Benzoltyp-Ongeeättigtheit enthalten. Per heterooyolisohe Best
kann gesättigt oder ungesättigt sein. Reste, die nicht in
irgendeinem wesentlichen Ausmaß in der hydrophoben Gruppe
109824/134 2 BADORIe1NAL
— O ·"
vorhanden sein sollten, sind beispielsweise Hydroxylgruppen,
primäre und sekundäre Aminogruppen, labile Halogene, Amidgruppen mit Amidο-wasserstoff und Carboxyl- oder andere saure
Gruppen. Dem Fachmann sind Arten von hydrophoben Gruppen bekannt, die in diesen 2-Chloralkyl-sulfid-, -sulfoxid-
und -sulfonverbindungen verwendet werden können, wenn unerwüneohte
Nebenreaktionen vermieden werden sollen.
Diese Sulfid-, Sulfoxid- und Sulfonverbindungen können als einzelne, reine Verbindungen für die Zwecke dieser Erfindung
verwendet werden. Jedoch können bei der technischen Durchführung 2-Chloralkyl-sulfid-, -sulfoxid- und -sulfonverbindungen,
die beispielsweise gemisohte, hydrophobe Alkyl-, gemiaohte Alkenyl- und Alkyl-, Alkylphenyl- oder
Alkyl- und Alkyl-substituierte Cyoloalkyl-Gruppen enthalten, geeigneterweise verwendet werden. Gemisohe von Sulfiden,
SuIfoxiden und SuIfonen sind ebenso brauchbar.
Bei manchen Anwendungen dieser Materialkombinationen bei bestimmten Cellulosefasermaterialien wird eine erhöhte Leimungswirkaamkeit
festgestellt, wenn diese 2-Chloralkylsulfid,
-sulfoxid und -sulfone bei faserigem Substrat angewendet
werden, das gemischt wurde mit oder gleichzeitig gern!
echt wird mit einem basischen Material, wie einem Alkalimetallhydroxid
in einer Menge, die ausreicht die Verleimung auf der basieohen Seite des pH-Bereiohs, das heißt über
109824/1342 BAD or^na!.'' ? ~
pH 7» zu bewirken, entweder vor oder gleichzeitig mit der
Zugabe des Polyäthylenimins. Wenn dieses Verfahren vorgesehen
ist, wird die verwendete Base gewöhnlich Natriumhydroxid sein, well dieses am leichtesten erhältlich und
für eine solche Verwendung am wirtschaftlichsten ist. Jedoch können auch andere basische Materialien wie Kaliumhydroxid,
Kalk, gelöschter Kalk, Caloium-hydroxid und andere Alkylmetall- und Erdalkalimetallbasen und basische
Salae, wenn gewünscht, verwendet werden.
Die Kombination der Sulfid-, Sulfoxid- und Sulfonmaterialien
und des Polyäthylenimins kann bei faserigen Substraten angewendet werden, um diese in irgendeiner herkömmlichen
Weise zu verleimen« Bas Fasermaterial in der form von CeI-lulosepülpe,
appretierten Papierblättern oder Pappe, oder einem Papierprodukt, wie Textilfaser, Faden, Garn oder Gewebe
kann einfach in eine Wasser nichtmischbare, organische
Lösungsmittellösung von 2-Chloralkyl-sulfid, -sulfoxid
oder -sulfon und dann in eine Lösung von Polyäthylenimin
eingetaucht und in irgendeiner herkömmlichen Weise dann getrocknet werden. Die Bezeichnung "Trocknung11, gleichgültig
ob sie in der form des Adjektivs, Verbs und der Participiumform verwendet wird, ist so zu verstehen, daß
sie die Härtung des behandelten Fasersubstrats unter Bildung eines appretierten geleimten Faeerproduktes umfaßt. Die
von dem 2-Chloralkyl-sulfid, -sulfoxid oder -sulfon und dem '
109824/1342 "BAD ORIGINAL 8 -
Polyäthylenimin auf dem Fasersubstrat zurückgehaltene
kann durch die Konzentration der Behandlungslösung und den Grad dea Quetschens oder Pressens des eingetauchten Fasermaterials
vor dem Trocknen gesteuert werden.
Die Erfindung umfaßt ebenso die Verwendung dieser Kombination
von Verleimungsbestandteilen zusammen mit Mitteln, die dazu bestimmt sind das Zurückbehalten der Verleimungsmittel
auf dem lasersubstrat, wie Cellulosefasern, zu erhöhen. Gewöhnliene
Hilfsmittel dieses Typs sind kationische Stärke, wobei ein gutes Beispiel einer solchen eine modifizierte
Maisstärke ist, mit einem Stickstoffgehalt von ungefähr 0,25$, die unter der Schutzmarke "Cato 8" durch die National
Starch Products Company auf den Markt gebracht wird. Wenn von 0,1 bis ungefähr 0,5 Gew.#, bezogen auf das Gewicht
des faserigen Substrats, zum Beispiel bei Cellulosepülpe
eine kationisohe Stärke wie "Cato 8M der Ansatzsohlämme
vor, nach oder gleichzeitig mit dem Verleimungsmittel zugegeben wird, so wird eine entscheidende Verbesserung
des Rückhaltens des Verleimungsmittels erhalten.
Die in dieser Erfindung verwendeten Polyalkylenimine sind Polymerisierungsprodukte von Äthylenimin oder Derivate desselben.
In dieser Erfindung werden solche verwendet, mit von 2 bis 3 Kohlenstoffatomen in jeder Alkylengruppe, die
wasserlöslich sind. Solche Produkte sind beispielsweise
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8^ ORfQfNAL
in der U.S.-Patentschrift 2 192 306 beschrieben. PoIy-(F-Methylalkylenimine),
die ebenso verwendet werden können, sind Polymerisationsprodukte von N-Methyl-äthylenimin,
N-Methylpropylenimin oder Gemische derselben.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern weiterhin den Gegenstand
der Erfindung ohne ihn dadurch einzuschränken.
Dieses Beispiel erläutert die wesentlich verbesserte Leimungswirksamkeit,
die unter Verwendung der Kombination von Polyäthylenimin und einem 2-Ohloräthyl-sulfon des in dieser
Erfindung vorgesehenen Typs im Vergleich mit 2-Hydroxyäthyl-sulfon
erhalten wird.
In diesem Beispiel wird Polyäthylenimin einer 2#igen Papierpülpeschlämme
in Wasser in einer Menge zugegeben, die Mf»
bezogen auf das Trockengewicht der Pulpe in der Schlämme
entspricht, 15 Minuten gerührt, und dann wurde 1$ bezogen
auf das Gewicht der Schlämme, entweder 2-Hydroxy-äthylootadeoyl-sulfon
als Läsung in Xylpl.oder 2-Chloräthylootadeoyl-sulfon
ale Lösung in p-Oymen zugegeben, welche
in Wasser emulgiert wurden unter Verwendung von Hexadeoyltrimethyl-ammonium-bromiä
(Arquad) als Emulgiermittel· Zur Erhaltung einer einheitlichen ^iaperaion wurde die behenailte
Schlämme nach dem Rühren in Papierblatter auf einer Voble
1 09824/ 1342 ^
- ίο -
and Wood-Papierherstellungamaachine gebildet. Die erhaltenen
Papierblätter wurdengetrooknet und einige Blätter wurden
1 Stunde bei 1050G gehärtet und hinsiohtlich der Verleimungawirksamkeit
geprüft, wobei daa Farbeneindringprüfverfahren verwendet wurde, wobei die Zeit in Sekunden festgehalten
wurde, bevor die Farbe in der oberen, beobachteten Oberfläche als Maßstab der Verleimung beobachtet wurde.
Einige appretierte Papierblätter wurden ungewaschen belaaaen,
während andere in chloroform getaucht, getrocknet land dann in derselben Weise hinsichtlich der Verleimung unterauoht
wurden. Die Ergebnisse der Onterauohungen sind in
der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt·
Verwend .Mittel Menget gehärtet Verleimung (Sek.)
1 Std./105 c ungewasoh· gewasoh.
A JPolyäthylenimin Ϊ) nein 0 0
^-Hydroxyäthyl- >
lootadeoyl-sulfon 1J ja 9 0
lootadeoyl-sulfon 1J ja 9 0
B JPolyäthylenimin 1) nein 7000+ 9000 + ^2-Ohloräthyl- [
\octadeoyl-aulfon 1) ja 7000+ 7000+
\octadeoyl-aulfon 1) ja 7000+ 7000+
C.Polyäthylenimin 1 nein 0 0
Zu einer wäßrigen Schlämme mit dem Gehalt τοη 2 Gew·^ gebleiohttr
Qatineau SuIfit-Pulpe, zerkleinert auf eine Canadian
Standard freenesa von ungefähr 500± 20 ml und alt
einem pH von 99O wurde eine Eaulaion jsug·geben, die durch
109824/1342
O »75 g 2,3-DicJilorpropyl-n-Gotadeoyr-sulfid oder -sulfon
in 5 ml Xylol und durch Mischen der sioh ergebenden Lösung mit 20 ml einer Lösung von 0,1$ Hexadecyltrimethyl-ammonium-bromid
in Wasser hergestellt wurde. Die behandelte, wäßrige Pülpenschlämme wurde 15 Minuten gemischt, um eine
einheitliche Verteilung sicherzustellen und dann zur Herstellung
von Papierblättern auf einer Noble und Wood-Papierherstellungsmasohine.verwendet.
Einige Blätter wurden einfach getrocknet und dann hinsichtlich der Verleimung
geprüft. Ändere Blätter wurden 60 Minuten bei 1050C gehärtet
und dann geprüft.
Andere Ansätze der gleichen gebleichten Gatineau-Sulfitpülpensohlämme
mit einem pH von 9 wurden zunächst mit einer wäßrigen Schlämme eines Polyäthylenimins behandelt,
wie vorausgehend gemischt, dann mit einer der 2^3-Diohlorpropyl-n-octadecyl-sulfid-
oder -sulfonemulsionen, wie vorausgehend, behandelt. Die erhaltenen, behandelten
Pulpen wurden, wie oben, in Blätter geformt und entweder getrocknet oder bei 1050C 60 Minuten wie oben, gehärtet
und dann hinsichtlich der VerleimungsWirksamkeit durch das
Farbenuntersuchungsverfahren geprüft. Einige Proben wurden mit Aceton gewaschen, getrocknet und dann und dann zur
Bestimmung der Dauerhaftigkeit der Verleimung geprüft. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind bei verschiedenen
Papiersorten in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt.
. 109824/1342 ; 5"
Verwend.Mittel Menget gebärt
Std./iO5 C ungewasch. gewaseh
D. 2,3-Diohlorpropy1-n-oetad
e oy1-sulfid
E.2,3-Diohlorpropyl-n-octadeoylsulfon
nein
nein
Ϊ1.2,3-DiQh.lorpro-
pyl-octadeoyl-sulfidO,5
+ Polyäthylenimin 0,5
nein
600 0 0
0 6000+
750
G.2,3-Diohlorpropyl-n-oetadeoyl-sulfon
0,5 nein + Polyäthylenimin 0,5 ja 2825
6000+
6000+
2400 6000+
Fußnote: 1. 6000+ bedeutet, daß der Test bei 6000 Sekunden
beendet wurde und gibt eine feste Verleimung an.
109824/1342 « 13 -
Claims (1)
- - 13--Pat entansprüohe1. Leimimprägnierte Cellulosefaser daduroh gekennzeichnet, daß sie auf ihrer Oberfläche
(a) eine Verbindung der IOrmelCl
J
H-S(O)n-CH2CHR1worin E eine organische, hydrophobe Kohlenwasserstoffgruppe, R1 Wasserstoff, Methyl und/oder Ghlormethyl und η eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist und (b) ein Polyalkylenimin mit von 2 bis 3 Kohlenstoffatomen in den Alkylengruppen aufweisen, wobei die Gesamtmenge von (a) und (b) wenigstens ungefähr 0,1$ des Gewichts der trockenen Cellulosefaser und die Gewiohtsverhältnisse von (a) zu (b) von ungefähr 1:10 bis 10;1 sind.2. Cellulosefasern gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß sie dem Typ zugehören, der zur Herstellung von Papierbahnen verwendet wird, in der Verbindung (a) R eine Alkylgruppe mit wenigstens 10 Kohlenstoffatomen, R* Wasserstoff und η 2 ist und (b) Polyäthylenimin ist.3. Cellulosefaser gemäß Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (a) 2-Ghloräthyl-ootadeoyl-eulfon ist.4· Cellulosefasern gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet ι / 109824/1342 _ t4„ <162i 698daß sie dem Typ zugehörig sind, der für die Herstellung von Papierbahnen bestimmt ist, in der Verbindung (a) R eine Alkylgguppe mit wenigstens IO Kohlenstoffatomen, H1 Ohlormethyl und η 2 ist und das Polyalkylenimin (b) 'PoIyäthylenimin ist.5. Cellulosefaser)! gemäß Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (a) 2,3-^Dichlorpropyl-octadecyl-sulfon und die Verbindung (b) Polyäthylenimin ist.6. Verfahren zur Herstellung von Cellulosefasern gemäß.einem der Ansprüche 1 bis 5 gekennzeichnet durch die Behandlung der Cellulosefasern in einem wäßrigen Medium mit einer Verbindung der FormelCl
E-S(O)5-CH2CH-H1worin R eine organische, hydrophobe Kohlenwasserstoffgruppe, R* Wasserstoff, Methyl.und/oder Chlormethyl und η eine ganze Zahl von O bis 2 ist und (b) einem Polyalkylenimin mit von 2 bis 3 Kohlenstoffatomen in jeder Alkylengruppe, die Gesamtmenge von (a) und (b) wenigstens ungefähr 0,1$, bezogen auf das Gewicht der Trookencellulosefasern, und die GewiohtaVerhältnisse von (a) zu (b) von ungefähr 1110 bis ungefähr 10»1 sind und dann Trocknen der ao erhaltenen, behandelten Cellulosefaaern.> 15 109824/13427. Verfahren gemäß Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet,daß eine wäßrige Cellulosepülpendispersion mit.einer Emulsion der Verbindung (a), in welcher H eine Alkylgruppe
mit wenigstens 10 Kohlenstoffatomen, R* Wasserstoff und η 2 ist und (b) einer wäßrigen Dispersion von Polyäthylenimin behandelt wird.8. Verfahren gemäß Ansprüche 6 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Cellulosepülpendispersion mit einer Emulsion der Verbindung (a), in welcher R eine Alkylgruppe mit wenigstens 10 Kohlenstoffatomen, R* Chlormethyl und η 2 ist und einer wäßrigen Dispersion von Polyäthylenimin, behandelt wird.BAD109824/13 42
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Publications (1)
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|---|---|
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| DE (1) | DE1621698A1 (de) |
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| EP0096654A3 (en) * | 1982-05-28 | 1984-11-14 | Ciba-Geigy Ag | Process for sizing paper with anionic, hydrophobic sizing agents and cationic retention agents |
| EP0144284A1 (de) * | 1983-10-27 | 1985-06-12 | Ciba-Geigy Ag | Verfahren zum Leimen von Papier mit anionischen, hydrophoben Leimungsmitteln und kationischen Retentionsmitteln |
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| SE389354B (sv) * | 1975-03-20 | 1976-11-01 | Kema Nord Ab | Sett att hydrofobera cellulosafibrer. |
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| US5935383A (en) * | 1996-12-04 | 1999-08-10 | Kimberly-Clark Worldwide, Inc. | Method for improved wet strength paper |
-
1967
- 1967-01-13 DE DE19671621698 patent/DE1621698A1/de active Pending
-
1969
- 1969-04-16 US US816772A patent/US3576712A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3576712A (en) | 1971-04-27 |
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