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DE1620569C3 - Verfahren zur Herstellung von Launnsaurelactam Ausscheidung aus 1245944 - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Launnsaurelactam Ausscheidung aus 1245944

Info

Publication number
DE1620569C3
DE1620569C3 DE1620569A DE1620569A DE1620569C3 DE 1620569 C3 DE1620569 C3 DE 1620569C3 DE 1620569 A DE1620569 A DE 1620569A DE 1620569 A DE1620569 A DE 1620569A DE 1620569 C3 DE1620569 C3 DE 1620569C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subjected
cyclododecane
preparation
reaction
lauric acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1620569A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1620569A1 (de
DE1620569B2 (de
Inventor
Yoshikazu Ito
Yoichi Shimokawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toray Industries Inc
Original Assignee
Toray Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toray Industries Inc filed Critical Toray Industries Inc
Publication of DE1620569A1 publication Critical patent/DE1620569A1/de
Publication of DE1620569B2 publication Critical patent/DE1620569B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1620569C3 publication Critical patent/DE1620569C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D201/00Preparation, separation, purification or stabilisation of unsubstituted lactams
    • C07D201/02Preparation of lactams
    • C07D201/04Preparation of lactams from or via oximes by Beckmann rearrangement
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D201/00Preparation, separation, purification or stabilisation of unsubstituted lactams
    • C07D201/02Preparation of lactams
    • C07D201/10Preparation of lactams from cycloaliphatic compounds by simultaneous nitrosylation and rearrangement

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Other In-Based Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Laurinsäurelactam, bei welchem man Cyclododecan einer üblichen Photonitrosierung unterwirft und das erhaltene Cyclododecanonoximhydrochlorid in Gegenwart einer Säure oder eines Säurehalogenids der Beckmannschen Umlagerung unterwirft.
Nach den bisher bekannten Arbeitsweisen zur Herstellung von Cyclododecanonoximhydrochlorid wird Cyclododecan der Wirkung verschiedener Nitrosierungsmittel, während es in einem inerten, an der Reaktion nicht teilnehmenden Lösungsmittel, beispielsweise Tetrachlorkohlenstoff, Benzol od. dgl., gelöst ist, unter Bestrahlungsbedingungen unterworfen.
Bei dieser bekannten Arbeitsweise löst sich jedoch das gebildete Cyclododecanonoximhydrochlorid in beachtlichen Mengen in der Reaktionsflüssigkeit. Die kontinuierliche Entfernung und rechtzeitige Abtrennung aus dem Reaktionssystem ist daher schwierig. Ein zusätzlicher Nachteil besteht darin, daß die Hauptmenge des Cyclododecanonoximhydrochlorides unverzüglich kristallisiert und an der Wand des Reaktionsgefäßes anhaftet, wodurch nicht nur seine Entfernung aus dem Reaktionssystem schwierig wird, sondern auch der Durchgang des Lichtes verhindert wird.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines Verfahrens zur technisch vorteilhaften und zweckmäßigen Herstellung von Laurinsäurelactam, bei welchem die vorstehend beschriebenen Nachteile des bekannten Verfahrens überwunden werden.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß man die Lösung von Cyclododecan in einem C5- bis C8-Cycloalkan der Photonitrosierung unterwirft, die sich bildende ölartige Abscheidung der Beckmannschen Umlagerung unterwirft und danach die Reaktionsmasse ohne Neutralisation mit Wasser verdünnt und ω-Laurinsäurelactam abtrennt.
Als Cycloalkane mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen können Cyclopentan, Cyclohexan, Cycloheptan oder Cyclooctan verwendet werden.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung nimmt das C5-C8-Cycloalkan im Unterschied zu den bisher verwendeten inerten Reaktionslösungsmitteln nicht nur selbst als Reaktionskomponente an der Umsetzung teil, sondern dient auch gleichzeitig als Lösungs mittel. Dabei wird das mit dem Cycloalkan gemischte und darin gelöste Cyclododecan der Einwirkung eine: Nitrosierungsmittels unter Bestrahlungsbedingunger unterworfen, wobei eine Mischung aus Cyclodode canonoximhydrochlorid und Cycloalkanonoxiinhydrochlorid als ölähnliche Abscheidung erhalten wird Mit dieser ölähnlichen Abscheidung kann dann die
Beckmannsche Umlagerung direkt in Gegenwart ei ner Säure, z. B. Schwefelsäure, oder eines Säurehalogenids, z.B. eines Säurechlorids, ausgeführt werder. wobei eine Mischung aus ω-Laurinsäurelactam un. dem entsprechenden Lactam des vorstehend genanr, ten C5-Cs-Cycloalkans erhalten wird. Bei Verdünnung dieser Mischung mit einer entsprechenden Wassermenge scheidet sich ω-Laurinsäurelactam in vvei ßen Kristallen ab. Nach diesem Verfahren gemäß de Erfindung kann ω-Laurinsäurelactam in technisc. vorteilhafter Weise hergestellt werden, ohne daß ein vorherige gesonderte Isolierung von Cyclododeca nonoximhydrochlorid erforderlich ist.
Als Säure oder Säurehalogenide können Schwefe! säure oder rauchende Schwefelsäure, Chlorsulfor. säure, Phosphorpentachlorid od. dgl. verwendet wer den. Zweckmäßig wird eine Reaktionstemperatur ir
a5 Bereich von 90° bis 150° C angewendet, wobei ein Temperatur zwischen 110° und 120° C besonders be vorzugt ist.
Da das molare Verhältnis der beiden bei der Photc nitrosierungsreaktion entstehenden Oximhydrochk ride dem Gewichtsverhältnis des in der Reaktionsflü> sigkeit gemischten Cyclododecans und C5-C8-Cycli alkans praktisch äquivalent ist, kann durch zweckrm ßige Veränderung des Verhältnisses von Cyclodod^ can und Cycloalkan, welche zusammen vorliege:
ω-Laurinsäurelactam in der gewünschten Menge e halten werden.
Beispiel
Ein zylindrisches Glasreaktionsgefäß mit einem I; nendurchmesser von 8,0 cm und einer Höhe von 25 er das mit einem mit Ventil versehenen Auslaß a Boden ausgestattet ist, wurde mit einer Mischung a. 275 g Cyclododecan und 550 g Cyclohexan beschiel In das Rohr wurde eine Lichtquelle, bestehend a.
einer stabförmigen Hochdruck-Quecksilberlam; von 270 W, eingetaucht, die in ein mit einem Mani für Kühlwasser ausgestattetes Glasrohr mit einem c fenen Ende eingesetzt war.· Sobald die Quecksilbe lampe eingeschaltet war, wurde ein Gasgemisch a Nitrosylchlorid und Chlorwasserstoff von unten in c Reaktionsflüssigkeit eingeblasen, die auf einer Ter peraturvon 12° Cgehalten war, wobei die Zufuhr v> Nitrosylchlorid in einer Menge von 140, die Zufu von Chlorwasserstoff in einer Menge von 480 cm/m erfolgte. Nach einer Reaktionszeit von 4 Stunde wurden 120,0 g einer ölähnlichen Substanz erhalte Dieses ölähnliche Produkt wurde unter gutem Rühn allmählich in 30 g einer auf 115 bis 120° C erhitzt 100%igen Schwefelsäure eingeleitet, während gleic zeitig 75 g 100%ige Schwefelsäure zugegeben wv den.
Das sich ergebende Produkt wurde auf 300 g I geschüttet und es wurde ω-Laurinsäurelactam Form weißer Kristalle abgetrennt. Diese wurden ι
<>5 Wasser gewaschen. Auf diese Weise wurden 33,( ω-Laurinsäurelactam mit einem Schmelzpunkt > 150° bis 151° C erhalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Laurinsäurelactam, bei dem man Cyclododecan einer üblichen Photonitrosierung unterwirft und das erhaltene Cyclododecanonoximhydrochlorid in Gegenwart einer Säure oder eines Säurehalogenids der Beckmannschen Umlagerung unterwirft, dadurch gekennzeichnet, daß man die Lösung von Cyclododecan in einem C5- bis Cn-Cycloalkan der Photonitrosierung unterwirft, die sich bildende ölartige Abscheidung der Beckmannschen Umlagerung unterwirft und danach die Reaktionsmasse ohne Neutralisation mit Wasser verdünnt und ω-Laurinsäurelactam abtrennt.
DE1620569A 1962-05-04 1963-05-03 Verfahren zur Herstellung von Launnsaurelactam Ausscheidung aus 1245944 Expired DE1620569C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1756262 1962-05-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1620569A1 DE1620569A1 (de) 1970-04-30
DE1620569B2 DE1620569B2 (de) 1973-04-19
DE1620569C3 true DE1620569C3 (de) 1973-11-08

Family

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Family Applications (1)

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DE1620569A Expired DE1620569C3 (de) 1962-05-04 1963-05-03 Verfahren zur Herstellung von Launnsaurelactam Ausscheidung aus 1245944

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US (1) US3239508A (de)
DE (1) DE1620569C3 (de)
GB (1) GB1010152A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3239508A (en) 1966-03-08
GB1010152A (en) 1965-11-17
DE1620569A1 (de) 1970-04-30
DE1620569B2 (de) 1973-04-19

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