DE1620495C - Verfahren zur Herstellung des iso mernfreien Bis (4 hydroxyphenyl) (chinolyl 2) methans und seiner Salze mit Sauren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung des iso mernfreien Bis (4 hydroxyphenyl) (chinolyl 2) methans und seiner Salze mit SaurenInfo
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Description
II
20
II
OH
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
III
wobei in den Formeln II und III die Gruppen R1
und R2 freie Hydroxy- oder Aminogruppen oder niedere Alkoxygruppen bedeuten, in Gegenwart
eines sauren Kondensationsmittels gegebenenfalls bei mäßig erhöhten Temperaturen umsetzt, so erhaltene
Verbindungen, in denen R1 und/oder R2
Alkoxygruppen bedeuten, mit Halogenwasserstoffsäuren oder Pyridinhydrochlorid erhitzt oder erhaltene
Verbindungen, in denen R1 und/oder R2
Aminogruppen bedeuten, mit salpetriger Säure umsetzt und die entstandene Verbindung mit verdünnter
Mineralsäure verkocht und gegebenenfalls anschließend die so erhaltene Verbindung mit
einer physiologisch verträglichen Säure in ein Salz überführt.
45
In der deutschen Patentschrift 1 081 014 wird unter anderem die Herstellung von Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
der Formel
OH
OH
55
durch Umsetzung von Chinolyl-2-aldehyd mit Phenol
beschrieben; diese Verbindung besitzt eine ausgezeichnete laxative Wirksamkeit bei sehr geringer
Toxizität.
Dieses bekannte Verfahren bietet jedoch bei der Durchführung im technischen Maßstab beträchtliche
Schwierigkeiten, da bei der Kondensation als Nebenprodukt das nicht erwünschte Isomere (2-Hydroxyphenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
entsteht, dessen Abtrennung nur umständlich und verlustreich durchzuführen ist.
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
und seiner Salze mit Säuren, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Carbinol der
allgemeinen Formel
III
wobei in den Formeln II und III die Gruppen R1 und
R2 freie Hydroxy- oder Aminogruppen oder niedere Alkoxygruppen bedeuten, in Gegenwart eines sauren
Kondensationsmittels gegebenenfalls bei mäßig erhöhten Temperaturen umsetzt, so erhaltene Verbindungen,
in denen R1 und/oder R2 Alkoxygruppen bedeuten,
mit Halogenwasserstoffsäuren oder Pyridinhydrochlorid erhitzt oder erhaltene Verbindungen, in
denen R1 und/oder R2 Aminogruppen bedeuten, mit
salpetriger Säure umsetzt und die entstandene Verbindung mit verdünnter Mineralsäure verkocht und gegebenenfalls
anschließend die so erhaltene Verbindung mit einer physiologisch verträglichen Säure in ein
Salz überführt.
Es war nicht vorhersehbar, daß sich die erfindungsgemäße
Reaktion von Carbinolen der allgemeinen Formel II mit Verbindungen der allgemeinen Formel
III in Gegenwart saurer Kondensationsmittel durchführen lassen würde, da aus der britischen
Patentschrift 672 820 bekannt war, daß sich Oxyphenyl-carbinole
mit Phenolen, die in p-Stellung zur Hydroxylgruppe unsubstituiert sind, nur in Gegenwart
von alkalischen Katalysatoren kondensieren lassen. Diese alkalischen Katalysatoren verhindern
durch Aufrechterhaltung eines pH-Wertes zwischen 4 und 7 die bei tieferen pH-Werten eintretende Verharzung.
überraschenderweise verhalten sich die Carbinole der allgemeinen Formel II völlig verschieden von den
Oxyphenyl - carbinolen der genannten britischen Patentschrift und lassen sich mit Phenolen unter ganz
andersartigen Bedingungen in Gegenwart saurer "Kondensationsmittel
zu Bis-(4-hydroxy-phenyl)-(chinolyl-2)-methan umsetzen, wobei isomerenfreie Endprodukte
in sehr guten Ausbeuten erhalten werden und die Reaktion in den meisten Fällen schon bei
Zimmertemperatur abläuft.
Als saure Kondensationsmittel können bei der erfindungsgemäßen Umsetzung Schwefelsäure, Salzsäure,
Phosphorsäure, Zinntetrachlorid, Zinkchlorid oder Bortrifluorid verwendet werden. Man arbeitet
bei Zimmertemperatur oder mäßig erhöhter Temperatur, wobei für die Wahl der Reaktionstemperatur
das verwendete Kondensationsmittel maßgeblich ist. In der Regel ist ein Lösungsmittel entbehrlich, das
Verfahren kann natürlich auch in Gegenwart eines solchen durchgeführt werden.
Die Ätherspaltung von erhaltenen Verbindungen, worin R1 und/oder R2 Alkoxygruppen bedeuten, erfolgt
insbesondere mit Bromwasserstoff- und Jodwasserstoffsäure.
Die überführung von Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
in seine Salze erfolgt durch Umsetzung mit einer physiologisch verträglichen anorganischen
oder organischen Säure in einem inerten Lösungsmittel. Hierzu eignen sich besonders Ketone,
wie Aceton, oder Alkohole, wie Äthanol. Als Säuren kommen beispielsweise Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure,
Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure und Benzolsulfonsäure
in Frage.
Diese Salze sind stabile Verbindungen und lassen sich zu haltbaren pharmazeutischen Zubereitungen
verarbeiten, welche den Vorteil einer guten Magenverträglichkeit aufweisen und nicht mit einer magenunlöslichen
Schicht dragiert zu werden brauchen.
Die als Ausgangsstoffe verwendeten Carbinole der allgemeinen Formel II können nach an sich bekannten
Methoden erhalten werden, beispielsweise durch Grignard-Umsetzung von Chinolin-2-aldehyd mit einem
4 - Alkoxyphenyl - magnesiumhalogenid oder einem 4 - Trimethylsilyl - phenyl - magnesiumhalogenid in
einem wasserfreien Lösungsmittel oder durch Kondensation von Chinolin-2-aldehyd mit der äquimolaren
Menge des entsprechenden Phenoläthers oder Anilin in Gegenwart eines geeigneten Kondensationsmittels, vorzugsweise einer wäßrigen Mineralsäure.
Die Trimethylsilyloxy-Verbindungen sind so säureempfindlich, daß schon beim Zersetzen des Grignard-Komplexes
die Trimethylsilylgruppe quantitativ abgespalten wird, d. h., es entstehen bei dieser Variante
Verbindungen der allgemeinen Formel II, in der R1 die Hydroxygruppe bedeutet.
Die nachstehenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung.
a) Bis-(4-aminophenyl)-(chinolyl-2)-methan
Man gibt 7,5 g (4-Aminophenyl)-chinolyl-(2)-carbinol
zu einer Lösung von 4,2 g Anilin in 25 ml 50%iger Schwefelsäure und erhitzt das Gemisch unter Rühren
6 Stunden zum Sieden unter Rückfluß. Nach dieser Zeit verdünnt man den Reaktionsansatz mit Wasser
und versetzt ihn mit konzentrierter wäßriger Ammoniaklösung bis zur alkalischen Reaktion. Das abgeschiedene
öl behandelt man mehrmals mit Wasser, wobei es erstarrt. Durch Umkristallisieren aus Benzol
oder Xylol erhält man 4 g Kristalle vom Schmelzpunkt 1800C.
b) Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
3,25 g Bis-(4-aminophenyl)-(chinolyl-2)-methan werden in 20 ml 35%iger Schwefelsäure gelöst und in der
Kälte bei 0 bis 5° C innerhalb 5 Minuten mit einer Lösung von 1,4 g Natriumnitrit in 8 ml Wasser versetzt.
Die braungefärbte Lösung gibt man anschließend anteilweise in 50 ml kochende 35%ige.Schwefelsäure,
wobei ein dunkler Niederschlag abgeschieden wird, den man aus 2n-Natronlauge umfällt und dann aus
Äthanol umkristallisiert. Man erhält 1,5 g farblose Kristalle, welche bei 242 bis 244° C schmelzen.
Der benötigte Ausgangsstoff wurde folgendermaßen hergestellt:
Ein Gemisch von 29,1 g Chinolin-2-aldehyd-hydrochlorid
und 26,0 g Anllin-hydrochlorid in 100 ml konzentrierter Salzsäure werden 2 Stunden unter Rückfluß
erhitzt. Man verdünnt den Ansatz mit Wasser, filtriert, versetzt das Filtrat mit verdünnter Natronlauge
bis zur alkalischen Reaktion, dekantiert vom abgeschiedenen öl und wäscht dieses mehrmals mit
Wasser, wobei es zu einer halbfesten Masse erstarrt. Man verreibt mit Äthanol und saugt nach einiger Zeit
die abgeschiedenen Kristalle ab, welche man aus Äthanol umkristallisiert. Es werden so 12 g farblose
Kristalle vom Schmelzpunkt 168 bis 170°C erhalten.
at) (4-Aminophenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
Ein Gemisch von 7,5 g (4-Aminophenyl)-(chinolyl-2)-carbinol und 5,65 g Phenol werden mit 20 ml 50%iger
Schwefelsäure versetzt und unter Rühren 6 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
Nach dieser Zeit verdünnt man den Ansatz mit Wasser und neutralisiert mit Natriumcarbonat. Der
abgeschiedene Niederschlag wird abgesaugt und in 2n-Natronlauge gelöst. Man versetzt die filtrierte
Lösung mit 20%iger Essigsäure, saugt den ausgefallenen Niederschlag ab und trocknet ihn. Durch
Umkristallisieren aus Xylol und anschließend aus Isopropanol erhält man 4 g Kristalle vom Schmelzpunkt
2050C.
a2) (4-Aminophenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
Ein Gemisch von 10 g (4-Methoxyphenyl)-(chinolyl-2)-carbinol und 5,6 g Anilin in 30 ml 50%iger
Schwefelsäure wird 6 Stunden unter Rückfluß erwärmt. Man verdünnt den Ansatz mit Wasser und
macht ammoniakalisch. Der abgeschiedene Niederschlag wird mit verdünnter Natronlauge behandelt
und vom unlöslichen Anteil abfiltriert. Aus dem Filtrat erhält man durch Fällen mit verdünnter Essigsäure,
Umkristallisieren aus Xylol und anschließend aus Isopropanol 2 g (4-Aminophenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan;
F. 2050C. Der in der Lauge unlösliche Anteil ist das (4-Methoxyphenyl)-(4-aminophenyl)-(chinolyl-2)-methan,
aus welchem durch lstündiges Erhitzen mit Jodwasserstoffsäure in Eisessig
2,5 g (4-Aminophenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan vom Schmelzpunkt 2050C erhalten werden.
b) Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
1 g (4-Aminophenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan vom Schmelzpunkt 2050C werden in
7 ml 45%iger Schwefelsäure gelöst und bei 0 bis 5° C mit einer Lösung von 0,47 g Natriumnitrit in 3 ml
Wasser versetzt. Die wäßrige Lösung der Diazoverbindung läßt man 5 Minuten stehen und gießt sie dann
anteilsweise in 20 ml siedende 35%ige Schwefelsäure.
Das abgeschiedene Produkt löst man in verdünnter Natronlauge und arbeitet, wie im Beispiel 1 angegeben,
auf. Man erhält so 0,5 g Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan vom Schmelzpunkt 243°C.
Der für Stufe a2) benötigte Ausgangsstoff wurde
folgendermaßen hergestellt: Zu einer Grignardverbindung aus 11,6 g Magnesiumpulver und 90 g 4-Bromanisol
in 200 ml absolutem Äther tropft man bei 10 bis 15°C eine Lösung von 62,8 g Chinolin-2-aldehyd in
100 ml Äther. Der Ansatz wird 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und anschließend mit Eis und verdünnter
Essigsäure zersetzt.
Die Ätherschicht wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen und filtriert. Nach dem Verdampfen des
Lösungsmittels bleiben 75 g eines Öls zurück. Man
löst es in Aceton, gibt ätherische Salzsäure zu und saugt die abgeschiedene Kristallmasse ab. Nach dem
Umkristallisieren aus Äthanol/Äther erhält man das Hydrochlorid in Form gelblicher Kristalle vom
Schmelzpunkt 185° C (Zersetzung).
Löst man das Hydrochlorid in Wasser, versetzt mit Alkali und schüttelt mit Äther aus, so erhält man nach
dem Verdampfen des Äthers ein fast farbloses öl, welches nach einiger Zeit kristallisiert. Nach dem Umkristallisieren
aus Benzo 1/Ligroin schmelzen die färblosen
Kristalle bei 68° C.
B e i s ρ i e 1 3 '■'·"'·
a) (4-Methoxyphenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
Ein Gemisch von 6,6 g (4-Methoxyphenyl)-(chinolyl-2)-carbinol und 9,4 g Phenol werden mit 50 ml Zinntetrachlorid
versetzt und 24 Stunden auf 5O0C erwärmt. Man gießt dann das Zinntetrachlorid ab, löst
den Rückstand in Natronlauge, filtriert, gibt verdünnte Salzsäure hinzu, saugt das abgeschiedene Produkt
ab und trocknet es.
Zur Reinigung löst man in heißem Chloroform, filtriert,
dampft ein und behandelt den Rückstand mit Äthanol, wobei man 5,5 g farblose Kristalle vom
Schmelzpunkt 206° C erhält.
Bei Verwendung von 36%iger Bortrifluoridlösung in Eisessig als Kondensationsmittel an Stelle von Zinntetrachlorid
wird dasselbe Ergebnis erhalten.
b) Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
33 g (4-Methoxyphenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan und 100 g Pyridinhydrochlorid werden
4 Stunden im ölbad auf 220° C erhitzt.
Nach dieser Zeit läßt man den Ansatz erkalten und gießt ihn in Wasser. Der abgeschiedene Niederschlag
wird abgesaugt, mehrmals mit Wasser gewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Es werden 20 g farblose
Kristalle vom Schmelzpunkt 242 bis 244° C erhalten.
a) (4-Methoxyphenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
45
Ein Gemisch von 10 g (4-Methoxyphenyl)-(chinolyl-2)-carbinol vom Schmelzpunkt 680C und 10 g
Phenol werden unter Eiskühlung tropfenweise mit 16 ml konzentrierter Schwefelsäure versetzt. Man läßt
das Reaktionsgemisch 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen und rührt es nach dieser Zeit in Wasser
ein. Das abgeschiedene halbfeste Produkt wird in 5%iger Natronlauge gelöst und mit verdünnter Salzsäure
wieder ausgefällt. Der Niederschlag wird mit Äthanol ausgekocht, wobei man 10 g farblose Kristalle
vom Schmelzpunkt 2060C erhält.
b) Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
5 g (4-Methoxyphenyl)-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan werden mit 15 ml Eisessig und 15 ml
48%iger wäßriger Bromwasserstoffsäure versetzt und 6 Stunden unter Rückfluß erwärmt. Nach dieser Zeit
gießt man den Ansatz in Wasser, saugt den abgeschiedenen Niederschlag ab und verreibt ihn mit wäßriger
Ammoniaklösung. Nach dem Umkristallisieren ausÄthanol werden 3 g Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
vom Schmelzpunkt 242° C erhalten.
c) 40 g Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan werden in 200 ml Aceton aufgeschlämmt. Unter
Rühren und Kühlen leitet man bis zur Sättigung Chlorwasserstoff in das Gemisch. Die hellgelbe Kristallmasse
wird abgesaugt und getrocknet. Man erhält 39 g Hydrochlorid vom Schmelzpunkt 2050C.
Die nachfolgend aufgeführten Salze wurden durch Umsetzung des Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methans
in Aceton oder Äthanol mit den entsprechenden Säuren hergestellt.
a) saures Sulfat, F. 238° C
b) Methansulfonat, F. 224° C
c) Toluolsulfonat, F. 136° C
d) Benzolsulfonat, F. 138° C
e) Hydrobromid, F. 2180C
f) saures Phosphat, F. 2260C
B e i s ρ i e 1 5
Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan
Ein Gemisch aus 5,2 g (4-Hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-carbinol
und 4,7 g Phenol wird bei 10 bis 2O0C tropfenweise mit 15 ml 80%iger Schwefelsäure versetzt,
12 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen und dann auf Eis gegossen. Den abgeschiedenen Niederschlag
löst man in verdünnter Lauge, filtriert und versetzt das Filtrat mit verdünnter Salzsäure bis zur
schwach sauren Reaktion. Das abgeschiedene Produkt wird abgesaugt und aus Äthanol umkristallisiert. Man
erhält 2,5 g Kristalle vom Schmelzpunkt 242° C.
Der benötigte Ausgangsstoff wurde folgendermaßen hergestellt: Zu einer Grignardverbindung aus 3,6 g
Magnesiumpulver und 36,7 g p-Bromphenol-trimethylsilyläther (hergestellt aus p-Bromphenol und Trimethylchlorsilan
in Pyridin, Kp.12: 109 bis HO0C) in
100 ml absolutem Äther tropft man unter Rühren bei einer Temperatur von 10 bis 150C eine Lösung von
19,1 g frisch destilliertem Chinolin-2-aldehyd in 100 ml
Äther. Man rührt den Reaktionsansatz 2 Stunden bei Raumtemperatur weiter und zersetzt ihn dann in
Essigsäure. Die Ätherlösung wird abgetrennt und der wäßrige Anteil mit Äther ausgeschüttelt. Die vereinten
Ätherlösungen wäscht man mit Wasser neutral. Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels bleiben 22 g
Rohprodukt, welche ohne weitere Reinigung umgesetzt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung des isomerenfreien Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methans der FormelOHüberraschenderweise wurde nun gefunden, daß man diese Nachteile vermeiden kann und daß sich in guter Ausbeute isomerenfreies Bis-(4-hydroxyphenyl)-(chinolyl-2)-methan und seine Salze mit Säuren dadurch erhalten lassen, daß man ein Carbinol der allgemeinen Formel
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