DE1620287A1 - Verfahren zur Herstellung von Cyclopropan-carbonsaeureestern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Cyclopropan-carbonsaeureesternInfo
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Description
MÜNCHEN 23 . SIEGESSTRASSE 26 . TELEFON 345067 · TELEGRAMM-ADRESSE: INVENT/MONCHEN
B 675 . Poa-7069
3UWITOIiO (JHJSMIGAL 0OMPAKY9 Ltd.
Osaka, Japan
Verfahren zur Herstellung von. Cyclopropane
carbonsäureester».
Die Erfindung betrifft ein Verfahren aur Herstellung neuer
Cyelopropancartoonsäureester mit insacticiden Eigenschaften der
allgemeinen Formel
N - CH0-O - C - CH - CH - CH" = Q
H CH C
CH, CH
in der Qr die Gruppierung
hL / 12
0 od8r ΛΟ β C bedeutet,, in der R und R ein Wasser»
009815/1911 "COpy
BAD ORSGiNAL
a toff atom oder eine Methylgruppe und R und R ein Wasserstoffatom,
eine Methyl" oder Phenylgruppe ist, und R ein V/aBserstoff*
atom, eine Methyl» oder Äthylgruppe bedeutete
Me erfindungsgemäss herstellbaren Cyolopropancarbonaäureester,
eine inabesondere die Chrysanthemummonocarbonsäureater weisen / hoche
insektizide Aktivität gegen Rausinsekten und landwirtschaftliche Insekten und eine niedrige Toxicität gegenüber Warmblütern und
Pflanzen auf» Sie können technisch billig hergestellt werden«,
Pyrethrumextrakte werden seit langem als Insektizide verwendet,
da sie gegenüber.Warmblütern harmlos sind» Die Wirkstoffe wurden
als luster von bestimmten Cyclopropancarbonsäuren, nämlich darch ChrysanthetauQunonocarbonsäure und des Chryeanthemumdicarbon=
aäuremonomethyleeters, mit den Alkoholen Pyretrolon bzw.
Gineroion erkannt; vergl„ H0Staudinger und WoRuzicka, HeIv.
ο him ο Acta 7 (1924), Seite 177 bis 458O In neuerer Zeit wurde
ein Analoges der Wirkstoffe von Pyrethrumextrakten, d„h. von
Pjrrethrin unl Jlaerin, synthetisch hergestellt und als
Insekt! aid unter dem Namen Alletbrin" in den Handel georaont«
Bine gute Zusammenstellung über Pyrethruminhal tstoffe, ihre
ineeJcti^iden Eigenschaften und Chemie, sowie über synthetische
Pyrvthrumverbindungen findet sich in dem Buch "Die Insektizide"
von Werner Perkow, Dr0 Alfred Hüürfe-Verlag, Heidelberg, 1956,
Seite 77 - 84 und Seite 345 bis 348. Diese Wirkstoffe sind
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BAD ORIGINAL
wertvoll auf Grund ihrer hohen Insektiziden Aktivität, insbesondere, ihrer raschen V/irkung bei Insekten und sie sind dadurch
gekennzeichnet, dass die Insekten gegenüber diesen Verbindungen keine oder nur geringe Resistenz entwickeln0 Ihre Verwendung
ist jedoch in gewissem Ausmasa beschränkt auf Grund der schwierig
gen Stufen der Herstellung und der hohen Produktionskosten.
Die erfindungsgemäsa herstellbaren neuen Cyclopropancarbonsäure»
ester besitzen eine beachtliche insektizide Aktivität, Bie sind harmlos gegenüber Warmblütern und sie können au.«? leicht zugänglichen Ausgangsverbindungen nach einem einfachen und billigen
Verfahren hergestellt werden» Me erfindungsgeraäBs herstellbaren
Verbindungen sind die Suocinimldomethyl- und Itaeonimldoraethyl-'
ester der Chrysanthemummonocarbonsäureo Die erfindungsgemäss
herstellbaren Verbindungen gleichen Pyretlivin, Clnerin und
Allethrin, doch besitzt die Alkoholkomponente der erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen eine wesentlich einfachere
!Struktur als die des Pyrethrins, Cinerina und Allethrins und die
Verbindungen enthalten in ihrem Molekül Kohlenstoff·) Wasnerstoff?
Sauerstoff· und Stickstoffatome»
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Cyclopropancarbonsäureester
der vorgenannten allgemeinen Formel ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Imidverbindung der allgemeinen Formel
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BAD ORIGINAL
G"
ir'· C
in der G und K die vorstehende Bedeutung haben, mit Chry«
eanthemummonocarbonsäure der Formel
H,
CH
in an sich bekannter V/eise verestert.
Die im erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten Imidverbin«
düngen, mit anderen Worten die N-(Hydroxyraethyl)-succinimide
und N-(Hydroxymethyl)-itaconimidet können aus Bernoteinsäure
bzwβ aus Itaconsäure oder ihren Anhydriden, ihren Xmlden oder
ihren substituierten Verbindungen nach herkömmlichen Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise kann man N-(Hydroxymethyl)-succinimid
durch Umsetzung von Suocinimid mit Formaldehyd oder seinem niedrigmolekularen Polymer nach herkömmlichen Verfahren,
gegebenenfalls in Gegenwart eines basischen Katalysators, wie Hatriumhydroxyd oder Kaliumcarbonat, in einem Lösungsmittel, wie
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BAD ORIGINAL
Wasser, Benzol oder Toluol, herstellen«. In ähnlicher Weise können die verschiedenen H~(Hydroxymethyl)»succinimide und N»(
Hydroxymethyl)-itaconimidö hergestellt werden, wie N°(Hydroxy°
methyl) «=succinimid, N-CHydroxymethylJ^äf^methylsueeinimid» H-(Hydroxymethyl)°</-äthylsuccinimidj
N«(Hydroxymethyl)»c»^Ö dimethylsuccinimid,
N-(Hydroxymethyl)- c/0 ^"dimethylsuccinimid,
N-(Hydroxymethyl)~tf -methyl-ß-äthylsuccinimid, N-(Hydroxymethyl) ■*■
itaconimid, N~(Hydroxymethyl)-^ -=möthylitaeonimid, !!«(Hydroxy·=
methyl)« % 9t -=>dimethylitaconimid , IJ-(Hydroxymethyl)«=y -phenylitaconimid,
H-(Hydroxymethyl)'= ^ »methyl·» if -phenyl! taconimid ,
ä=(Hydroxymethyl) «= V, )f -diphenylitaconimid, N-=(Hydroxymethyl) =*
Qf-methyl-y, ^=dimethylitaconimid und H-(Hydroxymethyl)·»^1-äthyl-=
V, ^"dimethylitaconiraido
Als Cyclopropancarbonsäure wird im erfindungsgemässen Verfahren Chrysanthemummonoearbonsäure verwendet* Diese Verbindung
ist die Säurekomponente von Pyrethrin I9 Ginerin I und Allethrin.
Sie kann nach bekannten Methoden hergestellt werdeno
Die erfindungsgemässe Veresterung kann auf verschiedene Weise er»
folgen. Die !endverbindung kann mit der Chrysanthemummonocarbon"
säure in Gegenwart einer starken Säure,ZoB0 einer aromatischen
Sulfonsäure oder Schwefelsäure, in einem organischen Lösungsmittel erhitzt werden, wobei das bei der Veresterung gebildete
Wasser aus dem Reaktionssystem azeotrop abdestilliert wird.
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Die Imidverbindung kann auch mit einem niedrigmolekularen Alkylester
der Chiysanthemummonocarbonsäure in Gegenwart eines basischen Katalysators, wie Natrium,, Kalium, Natrium- oder Kaliumalkoholate
erhitzt werden, wobei der während der Umesterung gebildete niedrigmolekulare Alkohol fortwährend aus dem Reaktionssystem entfernt wird. Für diese Umsetzung eignet sich der Methyl-,
Äthyl·», n~Propyl= oder Isopropylester· Bei der besonders bevor«
zugten Veresterungsreaktion wird die Imidverbindung mit dem ChrysanthemummonocarbonBäurehalogenid in einem inerten organischen «Lösungsmittel, vorzugsweise in Gegenwart eines Halogenwasserstoff acceptors, wie Pyridin, Triethylamin oder einem anderen
tertiären Amin behandelte Die Veresterung ist begleitet von der Bildung des halogenwasserstoffsauren Salzeso Für diese Umsetzung
wird das Sä&rechlorid besonders bevorzugt, jedoch kann auch das
Bromid oder das Iodid verwendet werdeno Die Imidverbindung kann
auch mit dem Chrysanthemummonocarbonsäureanhydrid in einem inerten Lösungsmittel mehrere Stunden unter Rückfluss zum Sieden erhitzt werden, wobei der gewünschte Ester und die freie
Chrysanthemummonocarbonsäure erhalten werdeno Die Chrysanthemum»
monocarbonsäure wird abgetrennt und durch Behandlung zBBe mit
Essigsäureanhydrid wieder in das Anhydrid Überführt. Andererseits
kann die Imidverbindung auch zur Veresterung verwendet werden»
wenn sie in form des Halogenide der allgemeinen Formel
-c oo>ris/i9ii
H « O
BAD ORIGINAL
eingesetzt wird, in der G und Ir die vorstehende Bedeutung haben
und A ein Halogenatom ist» In diesem fall wird das Halogenid mit einem Alkali- oder Ammoniumsalz der Chrysantheraummonocarboneäure
in einem Inerten Lösungsmittel erhitzt. Man erhält den
gewünschten Ester und das entsprechende Alkali- oder Ammonium»
halogenidο Andererseits kann das Halogenid auch mit der freien
Säure in einem inerten Lösungsmittel in Gegenwart eines Halogenwasserstoff acceptors, ζ.13c einem tertiären Amin, erhitzt werden«
In der vorstehenden allgemeinen Formel kann A ein Chlor-, Brom- oder Iodatoo sein. Das Chlorid oder Bromid ist aus praktischen
Gründen bevorzugte Als Alkalisalz der Chrysanthemummonocarbonsäure wird das Natrium- und Kaliumsalz bevorzugt.
Bekanntlich kommt die Chrysanthemumraonocarbonsäure in verschiedenen Stereoisomeren und optischen Isomeren vor. Selbstverständlich umfasst die erfindungsgemäss verwendete Chrysanthemummono»
carbonsäure sämtliche derartigen Formen.
Die Beispiele erläutern das erfindungsgeraässe Verfahren.
Verfahrensweise A -unter Verwendung des Säurechlorids.
eines eines
0,1 Uo3/N-(Hydroxymethyl) -succinimide oder/N-(Hydroxymethyl) itaconioidBwerden
in einer Mischung von 0,15 Mol wasserfreiem
Pyridin und 100 ml wasserfreiem Toluol gelöst. 0,102 Hol
Chryeanthemummonocarbonsäureohlorid werden ebenfalls in 50 ml
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BAD ORIGINAL
wasserfreiem Toluol gelöst, Dann werden die beiden Lösungen
unterhalb 400G miteinander vermifseht. üJs erfolgt eine exotherme
Reaktion und ea scheiden sich weisae Kristalle von Pyridin·=
hydrochlorid ab» Das Heafctionsgefäes, in welchem die Umsetzung
durchieführt wird, wird mit einem Stopfen verschlossen und über
Nacht stehengelassen. Danach wird das Beaktionsgeiaisch nacheinander
mit 5/feiger Salssäure, gesättigter wässriger Natriumbi«=
carbonatlösung und gesättigter wässriger Hatriumchlorldlösung
gewaschen und über liagneaiumsulfat getrocknete Die Lösung wird
filtriert und dae Filtrafc an einer Alurainiumoxyd säule gereinigte
Danach wird das Toluol unter vermindertem Druck abdeatilliert
bis zu einem Snddruek von. 0,01 mm Hg<- Ea hinterbleibt der Jüster
ale farbloses oder gelblich viskoses Öl oder in Form von
Kristallen0
Verfahrensweise B unter Verwendung des Säureanhydridß,
0,1 ώϊοΐ eines N--'(Hydroxymethyl)«succinimide oder einea Ii^
(Hydrosymethyl)-itaconimids werden mit 0fl Mol Ohrysanthemum=-
monocarboneäureanhydrid und 100 ml entwäBoerteTa Toluol versetzt
und bei 90 bis 1000O 3 Stunden gerührt. !lach dem Abkühlen wird
dae Heaktionsgemisch mit gesättigter wässriger NatrlumbiearbonatlÖBung
unterhalb 100G extrahiert, um Öhrysantheraummonocar·»
bonsäure abzutrennen, und dann mit gesättigter wässriger liatriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Lösung wird über- Magnesiumsulfat getrocknet und dann in ähnlicher Weise behandelt wie
nach der Verfahrensweise A„
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BAD ORIGINAL
9 -
Verfahrensweise G unter Verwendung der Carbonsäure,
0,1 Mol eines if^Chlormethyl)-»succinimide oder eines fi-(Ghlormethyl)'='ttaeoniiaids<=
erhalten durch Umsetzung der entsprechenden H-CHydroaymethylverbindung mit fhionylchlorid oder Phosphortrichloric1
tei Raumtemperatur ·=>
und 0,1 Mol Ohrysanthemuminonocar-=
bonsäure werden in 200 ml entwässertem Aceton gelöste Unter Rühren
dea Gemisches werden 0,11 Mol Sriäthylamin eingetropft und
das Geaiseh wird 2 Stunden unter Rückfluss gekochte liach beende«
ter Umsetzung wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und von
kristallinem 2riäthylamin~hydrochlorid abfiltriert. Aus dem l?iltrat
wird das Aceton unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wird in 100 nil Toluol aufgenommen^ nacheinander mit gesättigti5r
wässriger Natriumbiearbonatlösung und, gesättigter wässriger
Ns.triunchloridlösung gewasehen und über Magnesiumsulfst
getrocknete Dsr JSster wiva darin in. ähnlicher Weise isoliert wie
nach der Verfahrensweise A0
Die nacii den vorstehend geschilderten Verfahrensweisen durchgeführten
Beispiele aind in den Tabellen I und II zusammengestellt»
OOS81§/1Ö1
BAD ORIGlNAt
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BAD ORIGINAL
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^> N-CH2OH | A | C16H21N04 | 24 D 1,5098 ' |
43HAlWUt | C {%) | 10 89 |
H | 5, 4, |
03 81 |
||
| 10 | H,C-CH^C - j |
COv \n-chpoh CO^ |
A | C17H23NO4 | 1,5090 | 82 | β»ίϋ 65, bs?!P;*.. 65, |
77 71 |
7 7, |
52 22 |
4, 4, |
25 59 |
|
| 11 | CH, ! | N-CH2OH | A | C18H25N04 | 88°-90°C. | 79 * |
β«*1»: 67, t>ej«. 66, |
83 71 |
7, 7, |
vJO 54 |
4, 4, |
28 39 |
|
| 12 | ■rt rt 3 H2°V |
σοχ N-CH2OH |
B | C18H25N04 | 870-90°C. | 87 | &ߣ* 67, *1X<. 67, |
80 71 |
7 7 |
,93 ,84 |
4, 4 |
22 ,j9 |
|
| 13 | ^ H2Cn | Vv \ N-CH0OH / |
C | C,DH_CNO. 18 25 4 |
88°-90°C | 81 | ,gei« 67, .131311» i 67, |
7 7 |
,99 ,84 |
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CD ,46 |so ,39O N) OO |
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| 85 | ge^ 67, l>er. 67 |
7 7 |
,97 ,84 |
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| Example | N-( isydroxymetliyl) | Esterifi cation method |
Ester produced | Formula | P.operty | Yield (^) |
153°-155°Ο. | 80 | g»£ | Elementary | analysis | N | (#) | ^ |
| 14 | η τι. f Λ | A | G28H2 10 | 76 | C (?έ) | H (^) | 2, | 79 | CD | |||||
| lr5713 | »I 76,31 | 6,96 | 16 | N) | ||||||||||
| 75 | Λ. 75,85 | 6,55 | O | |||||||||||
| 15 | C^H-CHMJ1^ \ | C | G22E25N04 | So.P. | 86 | 3. | 91 | K) OO |
||||||
| 0 5 I N-GH2OH | 1,5386 | V 72,09 | 7^03 | 3, | 81 | |||||||||
| H2C / ά XG07 |
te«« | i^. 71,93 | 6,81 | |||||||||||
| rierung | 25 | |||||||||||||
| Q E-v yCOv | 1,53.15 | 80 | ■ i»i | |||||||||||
| 16 | GH/ ! N-CH0OH | A | Cp„HpJÖ. | 3, | ,25 | |||||||||
| ftf 72,91 | 7,35 | 31 | »67 | |||||||||||
| E,CV /GOs | on | Φ 72,44 | 7,09 | |||||||||||
| 17 | 3 ")G=C | Ά | G H NO | "Sn, | 3 | ,88 | ||||||||
| 5 \ N-GH9OH |
ϊ# 68,34 | 8,64 | 4 | ,20 | ||||||||||
| i^iC. / | V, 68,47 | 8,11 | ||||||||||||
| CIA CQ- | ||||||||||||||
| 3 | ||||||||||||||
| 18 | HLC\ /COy | A | C20H29H04 | 3 4 |
,87 »03 |
|||||||||
| H-C ~ N-CH0OH ■> H.CX / 2 |
ϊίίΐ 69,36 <£. 69,16 |
8,51 8,36 |
||||||||||||
I Ό ά U Δ O /
Wie bereits erwähnt» besitzen die erfindungsgemäss herstellbaren
Ester eine Überlegene insektizide Aktivität« Sie zeigen einen raschen knock-^iown Effekt und eine ausgezeichnete abtöten«
de Wirkung gegenüber Stubenfliegen, Moskitos und Kakerlaken» Weiterhin sind die erfindungsgemäss herstellbaren Ester besonders brauchbar zur Verwendung im Haushalt und für sanitäre SJwekke
wegen ihrer raschen Wirkung und Harmlosigkeit« Die erfindungsgemäss
herstellbaren Ester können zweckmäasig zur Herstellung von Insektiziden Mitteln verwendet werden, die bei verhältniamässig
niedrigen Kosten ein breites Anwendungsgebiet besitzen» ·
Zur Herstellung von insektiziden - Mitteln.; weiche die erfindungsgemäss
herstellbaren Ester als Wirkstoff enthalten, können Öl--=
lösungen, emulgierbare Konzentrate» benetzbare Pulver, Stäubemittel, Aerosole9 Moskito wendel, Ködermittel und andere Prä«
parate unter Verwendung herkömmlicher Träger5 Verdünnungsmittel
oder Ililfsstoffe nach an sieh bekannten-Methoden aur Porraulierung
von Pyrethrumextrakten und Allethrin hergestellt werden«, Wenn
der Wirkstoff kristallin ist* wird er vorzugsweise in lorm einer1
lösung in einem organischen Lösungsmittel» wie Aceton, Xylol oder de thy !naphthalin entsprechend der Art der Formulierung
verwendete
Gegebenenfalls können die erfindungagemäss hergestellten Ester
zusammen mit anderen Insektiziden Wirkstoffeaf wie Pyrethrum-Inhaltetoffen?
SaBft Pyrethruaextraktsiii und Alle fchrin» organischen Öhlor» und organischen Phosphoryarbiiidungen^ Synergisten
0 0 981B/1911
BAD ORIGiNAU
fur Pyrethroide, wie Piperonylbutoxyd:$ Piperonyleulföxya oder
ß^ButoxyVß'^thioeyandiäthyläthers zur Herpteilung von ineekti«
zldtm Mitteln verwendet werden«
Die erfindungsgemass herstellbaren Ester können insbesondere
mit Pyrethrin, Allethrin, ö,0-=dimethyl-0-(5«methyl«-4-nitro«
phenyl)-thionophöephorsäureester, OjO^t
äthoxyäthyl>-.dlthiophosphatj,
pyrimidyl°( 6 j/-*thiophoBphat t 0, O^Dimethyl~S«(^
moylinethylJ-dithiophQBphet oder ^«»Hexachloreyeloiiexan zu
Pestiziden Iuitteln verarbeitet werden» welche eine hohe
vität und rasche Wirkung entfalten« In diesen Fällen können
die beiden Komponenten in einem "breiten Mengenbereich, z.B0
in WengenverhältniSBen von 0.05:1 bis l:0?05 vermischt v/erdeno
Die erfindung8gemäss hergestellten Ester sind varhältnism^ssig
stabile yerbindungen* Wenn ale Jedoch unter extremen Bedingungen
längere Zeit gelagert werden sollen* kann man Ihnen Vorzugsv/eise
eine geringe Menge eines Stabllisatore, j0»Öö ein Alkyl«-
phenol der nachstehend^^ angegebenen Formel einverleiben«;
^" - "^ ' 0098 15,/If 11
,CK-BADORIGtNAl
OH ψ'·
(CHJ C^ > ~- -CH2-
"J I
ν ■
CH, ■
. T1H Οτί OH CH r .
Bei Zusatz eines ötabilisatora wird dieser in einer Menge von
weniger als 1,0 Gew.-Jb, bezogen auf den Beter, gewöhnlich in
einer Menge von 1 - 0,1 Geff.~?o verwendet«
Nachstehend werden Beiapiöle für insektizide Llittel angegeben,
welche die erfindungsgemüss hergestellten Oyclopropancarbonsäureeeter
enthaltene Weiterhin ist ihre insektizide Aktivität angegeben«, Teile beziehen sich auf das Gewichte
Eine Lösung von 2 2eilen H~(GhrysanthemoxyiHe1:hyl)-8ueoinimid
in 15 Teilen Xylol wird mit raffiniertem Kerosin auf 100 ml auf-
gefüllt. Man erhält ein 2jiiges ülpräparat«
0 0 9815/1911
BAD M
der Drehtischiaethode, besßhriefcen von F03j©
und WoK, 5ullivan i» der Zeitschrift "Soap and Saalt.
Chemicals «Band l4> HrV 6 (1938) ,Seite 11% werden jeweils 5 ml
des Ölpräparats und mit raffiniertem Kerosin auf das zweifache
und das vierfaohe verd&ante Lösungen innerhalb 10 Sekunden ver·=
sprühto JJach 20 Sekunden wird die Schließvorrichtung geöffnet
werden und etwa 100 erwachsene Stubenfliegen/dsia versprühten Hebel
10 Minuten ausgesetzte Dann wurden die sinibenfliegen in einen
Käfig verbracht und die knoek~dcran 2ahl Tjestimmto ITaeh 24 Ütun*
den wurde auch die Anzahl der getöteten fliegen, bestimmte Es
wurden folgende iirg©bnisse erhalten!
| Konzentration des Wirkstoffes? # |
Knocls^d own 10 min |
naeh | Mortalität nach 24 Stundenj |
| 2,0 | 100 | ||
| I9O | 100 | 56,3 | |
| 0,5 | 100 | -"■23,9 | |
| .} j<ytf^ ο fJ ACj Λτ £^.\s |
10 Steile H^Cöhrysantheffiö^iaethylJ'-^^aatÄjl^suQciniffiiöj) 80
Seile Xylol und 10 Seile Sorpol SM-2005 eine grensfläehenaktive
Verbindung, werden-in .dieser Röiheniolge ■ vermiecht tand raitein«
ander unter Röhren ■ su. einem. emulgierTaarea Kosssatrat gelöst.
Bine Gruppe von et$?s 50 erwaohseiiexi Stiib@n£liegeK, wirä in eine
hohe Petrischale gegeben s die mit einem fliegengitter
sen wirdρ Die Betrisohale wird in den Boden eines
009815/1911 :
BAD.
--- 18
gestellt, wie er von ScEaA.. MeCallane Contributions of Boyce
Thompson. Inst. VoI0 12, 1942 »Seite 451 beschrieben iat» 10 ml
einer lösung* die durch Verdünnen des vorgenannten eraulgierbaren
Konzentrats mit der 20-fSehen Y/assermenge erhalten wurde, werden
nach aufwärts unter einem Druck von I54 kg/cin versprühto Iiach
20 Sekunden wird die Schließvorrichtung geöffnet und die Stubenfliegen dem absinkenden. Hebel 10 Minuten auagesetzt „ Danach wird
die Petrischale mit den Stubenfliegen herausgenommen und in einen
bei 270C gehalte
den beträgt 85,3
den beträgt 85,3
bei 27 C gehaltenen Raum verbrachte Die Mortalität nach 20 Stun-
Eine Lösung von 1,5 g li-CCnrysanthernoxymsthyl).«-- ■&'■ äthylßuccinlmid
in 30 ml Aceton wird mit 98*5 S ßinea Lioskitowendel--'
trägers (einer Mischung von Tabu-Puder und Pyre thruaiiSark im. Ge»-
wichtßverhältnis 2ϊ3) gleiclimässig vermischt» IJaoh dem Verdarapffeii
des Acetone wird die ilisohung mit 100 ml Wasser versetzt» Me erhaltene iÄasse' wird verknetet» zu einem Wendelstrang gepresst und
getrockneto Man erhält ©in lÄoskitowendel mit 1,5' 5ew.^ V/irkBto.if»
In. einen würfelförmigen Glaskasten mit 70 cm Kantenlünge wurden
etwa 30 StubeniHoakitoe gegebene Sin 6-raaniastück des ls5ioigen'
lioakitowendels wurde horizontal in der Mitte des 'Bodens des
Kastens aufgehängt und an beiden Snden angezündete Bae knock
down-Verhältnis der Moskitos wurde .la Seitabständea
iOa wurden folgende Hrgebaisse e
0098 16/19 1 1
BADORIÖINäL
Knock-down-Verhältnisyon Moskitos, $
5 mln0 6 min. 12 min* 24 min* 48 min
9,0 22,0 42,6 59,4
0,5 Teile H~(Cl^eanthemoxymethyl)^^ werden
in raffiniertemKeroainzu einer BÖ sung yon 100 ml gelöot. Man. erhält ein 0,5 ^iges Ülpräparat,
Jätna 30 erwachsene Stubenfliegen werdten 1ä einen ϊίϋτίelförmigen
Glaekaeten mit 70 cm Kantenlfingegegeben und 0,3^ ml des Ölpräpa»
rats werden im Glaaicas ten^^ gleichmäösig vernebelt * Die knock-down
Zahl der Stubenfliegen wird in Zeitabständen beobachtete Ea wurden
folgende Ergebnisse erhalten0
Knock-doira-Verhältnia der^^Stubenfliegen, 5»
3o eeoo l.jniii« 2 min0 4 mino B jain* 11 min.20 eeo,
ßrfindungsgemäs8 hergeetell-
ter Eater als 2,6 %tB 36,5 59,9 80,5 "87,4
0,5 #igeB ölpräparat
,
^g; 86i7
präparat
2 Teile N«(0hryBanthemo3Qrmethyl)-Ö', ^^imethylsuocinimid werflen
in 20 Teilen Aceton gelSat und die Lösung wird mit 98 Teilen
Talcumpulver, das ein Siel) der lichten Maecheiiweite 0,074 inm ,
009 81S/191t
passiert j, versetzte Das Gemisch wird in e5.nem Mörser gründlich
vermischt ο Danach lässt man daa Aceton verdampfen«, ISe hinter-"bleibt
ein I8 5 ^iges StäubemittelD
Eine Gruppe von etwa 50 erwachsenen Stubenfliegen wird in eine
hohe Petrischale gegeben, die mit einem Fliegengitter verschlossen wirdο Die Petrischale wird in den Boden eines Absetzturms
gestellte Ein g des Stäubeiaittels wird unter einem Druck von
1»4 kg/cm nach aufwärts in dem Absetz turm versprüht= Nach 10
Sekunden wird die Schließvorrichtung geöffnet und die Stubenfliegen werden dem herabsinkenden Staub 10 Minuten ausgesetzto
Danach wird die Petrischale mit den Stubenfliegen herausgenommen und in einen bei 27 0 gehaltenen Raum verbrachte Die Mortalität nach 20 Stunden beträgt 91 s5 /»<>
Eine Lösung von 1 Teil N-(Qhiysanthemoxymethyl)«-#»methyl~ß~
äthyleuoolniffiid in 5 Teilen Xylol wird mit raffiniertem Kerooin
auf 100 ml aufgefüllt« Man erhält ein 1 tfigee ülpräparato
J3ine Gruppe von etwa 50 erwachsenen Stubenfliegen wird in eine
hohe Petrischale gegeben, die mit einem Jpllegengittor verschloo
aen wird und in den Boden eines Absetaturms eingestellt wirdo
10 ml dee Ölpräparates werden in dem Aboetzturm nach
aufwärts unter einem Druck von 1,4 kg/cm versprühte" iiaoh 20 Se
kunden wird die Schließvorrichtung geöffnet und die Stuben -
0 0 9816/1911
fliegen werden dem herabsinkendem Hebel 10 Minuten auBgeeetzto
Danach wird die Petrischale mit den Stubenfliegen h«räU8genom~
men und in einen bei 270O gehaltenen Haum verbracht =>
Die Morta= Iitat nach 20 Standen beträgt 95,9 ^0
Ähnlich Beispiel 19 wird eine Lösung von 2 Teilen ii-CGhrysanthem·=
oxyinethyl)-itaconimid in 10 feilen Xylol rait raffiniertem Kerosin
auf 100 ml aufgefüllt und an Stubenfliegen getestetβ
Bs werden folgende Ergebnisse erhalten?
Konzentration des Knoefc-down« Verhält·=· Mortalität nach 24
Wirkst off es, 0A ais nach 10 Hinuten, Stunden, $
| 2,0 | Beispiel 26 | 100 | 91*3 |
| 1*0 | 100 | 4991 | |
| 0,5 | 100 | ||
Ähnlioh Beispiel 20 wird ein ©mmlgierbarss Konissnfcrat aus 10
ieilen K^GtaysanthsHoxymethyl)·= y^fiie^hgrlitacoaimiä.p- 10 Seilen
der grsnsflächsaaktiven .Yerbinduae 'Sorpol SI=-2Ö0 und 80 Seilen
Xylol .hergestellto Bas ©nailgies^aaca ·Konzentrat wird mit der 10»
fachen Menge ä&eaer verdUaat^ uator.Verwendung..τρή". 10 ml eier er=
haltenaa LSsimg wird die ine.efeti%lde Aktivität _m 3töbfiifliegen
getestete Die Mortalität festlagt naeh 20 Stunden 87?Ö Jio
009815/1911 BAD ORfäJNAt
lhnlich Beispiel 22 wird eine Lösung von O0 3 Teilen DT=
(Chrysanthemoxymethyl.)·= tt t »dimethylitaconimid und 1 Seil
Xylol mit raffiniertem Kerosin auf 100 ml aufgefüllt. Das öl
präparat wird an Stubenfliegen getestet« Es werden folgende
Ergebnisse erhalten;
Knock doRn-VexüältniBj 0A.
11 rain« 30 see ο 1 min«, 2 rain0 4 min* 8 mino 20 secö
fÄÄer ° *·8 4O'° 6o·9 β0·2 87·3
ale Q,3#iges Öl-
präparat
Allathrin al?
0f3^igee Ölprä- 1,6 10,6 21,0 51»6 . 77,5 83,9
Beispiel 29 .
Ähnlich Beispiel 23 wird ein 3 #iges Stäubemittel hergestellt,
das N-CChryeanthemoxymethyl)*= If -methyl- ^-phenylitaconimld ent»
hält, und an Stubenfliegen getestet. Hach 20 Stunden beträgt die
Mortalität 98,5 #.'
Beispiel 29 .
Ähnlich Beispiel 24 wird eine iösung aus 2 teilen N-(öhryaanthem©S3rs!©ttiyl)~
Ϊ» ti ^diphenylitaconiraid und 10 Teil an
Xylol mit raffiniertem Kerosin auf 100 ml aufgefüllt. Dae erhaltene Öl präparat wird an Stubenfliegen getestete Die Mortali·=
tat beträgt nach 20 Stunden 97,8 fo0
0 0 9815/1911
Ähnlich wie in Beispiel 23 wird ein 3 #igee Btäubemittel hergee
teilt ι das H~(Ohryaetnthemoxymethyl)~Y ^phenyiitaoonimid enthält. Bei der Prüfung an erwachsenen Stubenfliegen wurde
nach 20 Stunden eine Mortalität von 94,5 i>
festgestellt.
Beiaplel 31
Ähnlich wie in Beispiel 21 wird ein 1,5 /&ges !.loskitowendel
hergestellt und geprüft, das Jf^CChrysanthemoitymethyl)«- ^-methyl«
% %t -dimethylitaconimid enthalte Es wurden folgende iirgebniaee
erhaltens
Knock-down-¥erhaltnis bei Ilauamoslcitoe, 5^
3 min 6 min 12 min 24 min 48 min
0 14,0 33,7 66,9 86,5
Ähnlich wie in Beispiel 22 werden 100 ml einea Ölpräparats
auf der Grundlage von raffiniertera Kerosin hergestellt, dae
0,5 Teile N-=(Ohryeanthemoxymethyl)-«'-&thyl·*^ , 6—dimethylitaconimid
fnthält, und an Hausiaoakitos getestet. Es wurden folgende 3rgeb«iis8e erhalten:
Knock down-Verhältnia von Haußmoslcitos, #
11 min, 30 eec 1 min 2 min 4 min 8 min 20 see
2fl 18,0 39,1 56,3 71,8 82,7
Batentansprücne
009815/19 1 1 ^
BAD ORIGINAL'
Claims (1)
- Patentansprüche1· Verfahren zur Herstellung von Cyclopropanoarbonsäureefltern der allgemeinen FormelIl ^c-CII,5.- 0 - C - CH - CH - CH = C CH Il - S V·O-in der G die Gruppierung~1 3 /o ^O oder ,. * C' « G iet, wobei R und R ein Y/asser-j.2^ j R>-^3 4s toff atom oder eine iäethylgruppe und R und R ein Wasserstoff-5 atom oder eine itiethyl~ oder Plienylgruppe bedeuten und R einWasserstoffatom, eine üethyl- oder Xthylgruppe ist, dadurch gek enn ζ eichnttc daas man eine Imidverbindung der allgemeinen FormelN - CH^ - OHRJ ΛΙI Hς in der G und R die vorstehende Bedeutung haben, mitChrysanthemummonocarbonaäure nach an. sich bekannten Methodenverestert.0 0 9 8 15/191 1BAD2o Verfahren nach Anspruch 1, dass als öhryBanthemuE«
monoearbonsaure die freie Säure 9 ein niedrigmolelcularer Alkylester, das Säurehalogenid oder das Säureanhydrid verwendet wird ο5r Verfahren nach Anspruch 1, da d u r eh g ek e η η-ze i c h ne t, dass man eine Imidverbinduhg der allgenieinen Formel-N - CH2 - AH Il5 ' " "■"-■'■in der & und R- die in Anspruch 1 angegebsne Bedeutung habenund A ein Höloganatöffi ist, mit einem Alkalisalz der
ChryBanthemttinmonocarbonaaure kondenöierto4* Insektizides iilttel, g e k e η η s e lehnet durch einen Gehalt an einem Gyclopropanoarbonsäureeater nach Anspruch 1 bis 3oOOSÖ 1 S 7 1 9 1 1BAD ORIGINAL
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