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DE1619865A1 - Anwendung einer feinstteiligen,amorphen Kieselsaeure mit hoher Struktur als Traegerfuellstoff fuer Wirkstoffe - Google Patents

Anwendung einer feinstteiligen,amorphen Kieselsaeure mit hoher Struktur als Traegerfuellstoff fuer Wirkstoffe

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DE1619865A1
DE1619865A1 DE1967D0054525 DED0054525A DE1619865A1 DE 1619865 A1 DE1619865 A1 DE 1619865A1 DE 1967D0054525 DE1967D0054525 DE 1967D0054525 DE D0054525 A DED0054525 A DE D0054525A DE 1619865 A1 DE1619865 A1 DE 1619865A1
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DE
Germany
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silica
carrier filler
liquid
silicas
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DE1967D0054525
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DE1619865B2 (de
DE1619865C3 (de
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Guenter Dipl-Chem Dr Tuerk
Joseph Welsch
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Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing solids as carriers or diluents
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/20Inorganic substances, e.g. oligoelements
    • A23K20/28Silicates, e.g. perlites, zeolites or bentonites

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Description

DEUTSCHE GOLD-UND SILBER-SCIIEIDEANSTALT VORMALS ROESSLER
Frankfurt/Main, Weissfrauens.tr. 9 1619865
Anwendung einer feinstteiligen, amorphen Kieselsäure mit hoher Struktur als Trägerfüllstoff für Wirkstoffe.
Die Erfindung betrifft die Anwendung feinstteiliger, amorpher Kieselsäuren mit hoher Struktur als Trägerfüllstoffe für flüssige", pastöse oder wachsartige Wirkstoffe, insbesondere in Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- und Viehkraftfuttermitteladditiven.
Hochdisperse, gefällte Kieselsäuren und Silikate werden seit mehr als 15 Jahren als Trägerfüllstoffe für Pestizide eingesetzt. Im Zuge einer stetigen Weiterentwicklung kamen in den letzten Jahren eine Reihe neuer Kieselsäurequalitäten mit für dieses Einsatzgebiet spezifischen Eigenschaften auf den Markt.
Bei der Anwendung hochdisperser Kieselsäuren als Trägerfüll stoff in hochkonzentrierten Pestizid-Formulierungen, deren Wirkstoffe auf Grund bestimmter physikalisch-chemischer Eigenschaften hohe Anforderungen an den Träger stellen, kommt es auf hohes Saugvermögen für flüssige, pastöse und wachsartige Wirkstoffe aller Art bzw. deren hoch konzentrierten Lösungsformen, extrem gutes Schwebeverhalten von Spritzpulvern in der Spritzbrühe (hohe Feinteiligkeit) gute Verträglichkeit mit sämtlichen Pestiziden (neutraler pH-Wert) und Auflockerung der zu Agglomeration neigenden staubförmigen Produkte (niedriges Schüttgewicht) an.
SchädLingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel werden im wesentlichen in zwei Formen,als Spritzpulver und als Staubkonzentrate, gehandhabt:
Spritzpulver bestehen aus folgenden Komponenten: pestizlder Wirkstoff, Trägerfüllstoff, Dispergier- und Netzmittel sowie je nach Art dor Formulierung sonstige Zusätze. Nach' gründlicher Vormischung dieser Bestandteile folgt eine Grobvermahlung, dor eine Feinvermahlung angeschlossen wird.
T09812/T70 8
161.P865
Als Pestizidträger verhindern Kieselsäuren mit Hohem Satigvermögen · (hohe Oelabsorptionszahl) ein Verkleben der Mahlaggregate Und'ein Blockieren der Mühlen, so dass ein störungsfreier Mahlvorgang gewährleistet ist." Die Schwebefähigkeit von Spritzpulvern in der angesetzten Spritzbrühe muss gewährleistet sein» das dispergierte Pulver muss gleichinässig verteilt sein und darf sich praktisch nicht absetzen, was durch eine hohe Feinteiligkeit erreicht werden kann. Durch den Einsatz gefällter Kieselsäuren von niedrigem Schüttgewicht werden die zur Aggloraeration neigenden staubfönnigen Produkte aufgelockert, so dass eine verbesserte LagerungsStabilität und damit eine Erhaltung der aktiven Substanz gewährleistet ist. Der neutrale pH-Wert der Trägerkieselsäure bedingt eine gute Verträglichkeit mit den meisten Pestiziden.
Staubkonzentrate bestehen demgegenüber nur aus Wirkstoff und Füllstoff, Die Formulierung ist gleichartig wie bei Spritzpulvern. Es unterbleibt eine Feinvermahlung, da diese Produkte nach dem Verschnitt mit billigen mineralischen Füllstoffen wie Kaolin, Talkum oder Dolomit staubförmig ausgebracht werden.
Kieselsäuren, die sich, durch hohes Saugvermögen und hohe"Oe!aufnähme auszeichnen, eignen sich auch sinngemäss als Trägerfüllstoffe für flüssige, pastöse und wachsartige Wirkstoffe aller Art, z.B. auch in Viehkraftfuttermitteiadditiven,
Es sind verschiedene Kieselsäuretypen bekannt, die sich im Hinblick auf ihre Dibutylphthalat- (-DBP)- bzw. Oelabsorption von anderen Kiese 1 säuren (ζ.B. Xerogelen) unterscheiden. Es handelt sich hierbei um nassgefäLlte Kieselsäuren oder Kieselgele, bei denen durch eine besondere Variante des Trocknungsprozesses SiO_- haltige Stoffe, gebildet werden, deren "Struktur" bzw. DDP-Absorption besonders hoch ist:
a) AorogeIo
b) Kieselaäuren, deren intermiscellare Flüssigkeit vor der Trocknung aus organischen Lösungsmitteln, bzw. Gemischen solcher LösungsrnltteL mit Wasser besteht und
c) sprühgetrocknete Kieselsauren.
10 9817/1708
- 3 -■■■■■■■
Während die zu a) und b) gehörenden Kieselsäuren auf Grund ihrer hohen Herstellungskosten als Trägerfüllstoffe für Wirkstoffe aller Art kaum Anwendung finden können, werden sprühgetrocknete Kieselsäuren neben den üblichen Kieselsäuretypen auf Grund ihrer deutlich höheren "Struktur" und dem damit verbundenen hohen Saugvermögen als Trägerfüllstoffe für flüssige Wirkstoffe zunehmend verwendet . Obwohl sprühgetrocknete Kieselsäuren im Hinblick auf ihr Saugvermögen normal getrockneten Kieselsäuren überlegen sind, wirkt der für die Sprühtrocknung erforderliche Einsatz teurer Geräte und der erhöhte Trocknungsenergiebedarf ihrem uneingeschränkten Einsatz als'Trägerfüllstoff für Pestizide u.a. Stoffe doch stark entgegen.
Ziel der Erfindung ist die Anwendung feinstteiliger, amorpher Kieselsäuren mit hoher Struktur, bzw. hoher DBP-oder Oelzahl als Trägerfüllstoffe für flüssige, pastöse oder wachsartige Wirkstoffe aller Art, insbesondere aber für Pestizide und Viehkraftfutterwirkstoffe, durch welche die zuvor beschriebenen Nachteile vermieden werden.
Das Kennzeichnende der Erfindung ist darin zu sehen, dass feinstteilige, nassgefällte Kieselsäuren mit hoher, durch die Dibutylphthalat-Absorptionszahl von 2,2 bis 3 ml/g bestimmten, Struktur und einer Grenzkorngrösse von weniger als 7 ti mit einer nach der Bahco-Analyse bestimmten Kornverteilung von jteßjc^bxue 57 Gew. % Massenanteilen von "C 2 μ KorngrÖsse verwendet werden.
Die erfindungsgemäss zu verwendende Kieselsäure kann in der Weise hergestellt werden, dass während der Ausfällung von Kieselgelen oder Kieselsäuren aus Alkalisilikatlösungen mit Säure durch kontinuierliche Einwirkung bestimmter, genügend grosser Scherkräfte das Wachstum der sich aus Primärteilchen bildenden Sekundärteilchen derartig beeinflusst wird, dass eine bestimmte Grosse der Sekundärteilchen während ihrer Bildung nicht überschritten werden kann. Für die Durchführung eines derartigen Verfahrensschrittes
/und Turbogeräte eignen sich Dispergatoren; insbesondere kontinuierlich arbeitende
Pumpen mit hohen Durchsatzmengen.
..','■■_ 4 10 9817/1708
Zur Fällung werden 73 Liter heisses Wasser und 5,25 Liter Natronwasserglas (Dichte: 1,35 g/cm ; Modul SiO2 : Na_0 = 3,3o) unter
2 _
Rühren auf 85 C erhitzt. In diese alkalische Fällungsvorlage werden während der folgenden 9o Minuten unter Rühren und Dispergieren gleichzeitig Natronwasserglas (d = 1,35 g/cm und SiO : Nap0 = 3,3o) mit 11 l/h und konz. H2SO^ (96#ig) mit ο,965 l/h dosiert. Während dieser Reaktionsphase wird der- Behälterinhalt 3o-mal durch den Dispergator gepumpt. Danach wird die Kieselsäuresuspension mit 96#iger Schwefelsäure auf einen pH-Wert von 3»5 eingestellt, was durch 35 Minuten dauernden Säurezufluss mit 1,25 l/h ges chieht.
Auch während dieser Reaktionsphase wird dispergiert. Ausbeute; 8 kg Kieselsäure. Der gewaschene Filterkuchen getrocknet und mit einer Stiftmühle vermählen
8 kg Kieselsäure. Der gewaschene Filterkuchen wird bei 11o-T2o C
Die gefällte Kieselsaure stellt ein feindisperses weisses Pulver dar, das durch folgende Daten charakterisiert ist:
Gltihverlust (iooo° C) To., 5 Gew. #
S0^~2-Gehalt: ofo8 "
pH-Wert (k%±ge Suspension): 6,2o
Schuttgewicht: 78 g/l
DBP-Zahl (Struktur): 2,84 ml/g
Kornverteilung (Bahcoanalyse)s 6o,3 Gew. % ^ 2,1 μ
93,7 Gew. % < 3,4 μ
98,4 Gew. % < 6,9 μ
99,9 Gew. # < 24,9 μ
Die, wie zuvor beschrieben, hergestellten Kieselsäuren zeichnen sich durch hohe Werte der DBP-Absorption (hohe Struktur) aus.und gleichen darin den sprühgetrockneten Kieselsäuren. Sie weisen ferner eine hohe Feinteiligkeit auf, welche die der sprühgetrockneten Kieselsäuren weit übertrifft und an die auch die bekannte hohe Feinteiligkeit dampfstrahl- bzw. luftstrahlvermahlener Xerogele nicht heranreicht. Als Folge davon weisen die dispergierten Kies-elsäuren z.B. eine enorm hohe Schwebefähigkeit in Wasser auf, an die keine der anderen genannten Kieselsäuren heranreicht. Die nachfolgende Tabelle belegt die vorausgegangenen Ausführungen:
T09817/1708
" 5 - copy
Eigens chaft: Handelsübliches
Xerogel, ver
mähl en
Hand e 1 siibl i ches
Xerogel, dampf
st rahl vermähl en
Sprühgetr.KS
stiftvermäh
len
erfin-
dungsge-
mfiss ver
wendete
Kiesel
säure
(stift-
vermahler
DDP-Zahl*
ml/g
1.77 2,28 2,83 2,85
Petroleum—
aufnahme
Gew.
18o 2k 5 26o 271
Massenan
teile unter
2μ **
Gew, %
7 41 1.8 57
Schwebe-
fühigkeit
in Wasser
h3 82 . 57,5 9 R, k
HET-Oberf1.
«π /g
23o 23o I80 246
pH-Wert 6,5 6,5 6,6 6,2
Schüttge-
wicht g/l
1 oo 47 87 · 78
GlühverLust
(1ooo° C)
11 π 8,2 1o,5
*■ Bestimmung nach dor Cabotmethode mit dem Hrabender-PLasto^raphon ** Bestimmung durch Dahco-Komanalyse. ·
10 98 1 7/170
COPY
- -. - 6 - . ;. ■■;.-'■■■-■■_-
Die Kombination einer hohen DBP-Zahl (hohe Struktur) mit extremer Feinteiligkeit bedingt die hervorragende Eignung der dispergierten Kieselsäuren im Hinblick auf ihre erfindungsgemässe Anwendung als Trägerfüllstoff ^für flüssige, pastöse und wachsartige Wirkstoffe aller Art, /insbesondere in Pestizid-Pormulierungen und Viehkraftfuttermitteladditiven.
Die Erfindung wird durch folgende Beispiele erläutert: Beispiel 1; .
Die zuvor beschriebene Kieselsäure wird als Trägerfüllstoff verwendet und in ihrer Wirkung mit der anderer Kieselsäuren verglichen,- und zwar mit der einer vermahlenen handelsüblichen, mit der einer dampfstrahlvermählenen handelsüblichen und mit der einer vermahlenen sprühgetrockneten Kieselsäure.
Nach einem der Petroleumaufnahme * analogen Test wird dievMalathionaufnähme ** in $ bestimmt. Malathion wird als 9"5$i.ges technisches Produkt für Pestizidformulierungen angewandt. Folgende Werte werden für die Malathionaufnähme ermittelt; Handelsübliche Kieselsäure, vermählen: 21o $
Handelsübliche Kieselsäure, dampfstrahlvermahlen: 23o $ Sprühgetrocknete Kieselsäure, vermählen: 318 $
Erfindungsgemässe dispergierte Kieselsäure, 316 $
vermählen:
* Petroleumaufnähme
In einem 25o ml Becherglas werden 5 g Füllstoff mit einem Glasstab mit Petroleum verrieben, das tropfenweise aus einer Bürette zugegeben wird. Der Endpunkt der Ölaufnahme ist dann erreicht, wenn sich das Füllstoff-Petroleum-Gemisch beim kräftigen Verreiben in Form von Schuppen von der Glaswandung abhebt und sich als wachsartige Masse zusammenkneten lässt. Die aufgenommene Menge Petroleum wird in Gewichtsprozenten angegeben (Petroleum für Chromatographie; d β ο,79t der Firma Merck).
-.7 10 9817/170 8
* * Malathionaufnähme
Die Bestimmung erfolgt analog der Petroleumaufnahme, wobei zu beachten ist, dass der Endpunkt dann erreicht ist, wenn der Füllstoff an der Wandung des Becherglases wachsartig wird. Es ist darauf zu achten, dass beim Arbeiten mit Malathion besondere Vorsichtsmassnahmen zu treffen sind, da es sich um eine äusserst giftige Substanz handelt.
(Verwendet wird "ein 95$iSes Malathion der Firma Merck; D= 1,22).
In der Malathionaufnahme lässt sich die dispergierte der sprühgetrockneten Kieselsaure an die Seite stellen. Beide Kieselsäuren übertreffen die normalen und auch die dampfstrahlvermählenen Kieselsäuren merklich in ihrer Absorptionsfähigkeit gegenüber Malathion. Konsequenterweise folgt daraus, dass sich die dispergierten Kieselsäuren gemäss der Erfindung zu pulverförmigen Staubkonzentraten verarbeiten lassen, deren Wirkstoffkonzentration bis über 7ο Gew. $ gesteigert werden kann.
Ähnlich hochkonzentrierte Staubkonzentrate lassen sich auch für andere wichtige flüssige Pestizide wie Parathion und Chlordan herstellen.
Bei Malathion-Spritzpulvem lässt sich auf Grund des hohen Aufnahmevermögens der Trägerkieselsäure die Rezeptur durch Senkung des Kieselsäureanteils und Erhöhung des Anteils von billigem mineralischen Füllstoff Kaolin verbilligen.
Beispiel 2;
An diesem Beispiel wird das ausserordentlich hohe Absorptionsvermögen der dispergierten Kieselsäure illustriert und ihre erfin-
/additive dungsgemässe Anwendung als Trägerfüllstoff für Viehkraftfuttermittel gezeigt.
Der zu absorbierende Wirkstoff- ist eine '7o$ige wässrige Lösung von Cholinchlorid.
10981?/ϊ?08 8
In einem üblichen Haushalts-Mischer werden 3o g einer vermahlenen, dispergieren Kieselsäure mit ^3»^ ml Voriger Cholinchloridlösung gemischt. Die absorbierte Menge an Cholinchlorid beträgt 55 Gew. $. Die Mischung aus Trägerkieselsäure und Wirkstoff stellt ein lockeres frei fliessendes Pulver dar.
Eine sprühgetrocknete, vermahlene Kieselsäure liefert bei diesem Test eine klumpige, aus. klebenden Brocken bestehende Masse.
109817/170

Claims (3)

P at ft.tt fan s ρ r ü c Ii e
1.) Verwendung einer feinstteiligen, nassgefäliten Kieselsäure mit boiler, durch die Dibutylphthalat-'AbsQrptionszafol von 2,2 t>is 3 ml/g bestimmten, Struktur und einer Greßzkorngrösse von
weniger als 7 H mit einer nach der Bahco-Ioalyse bestimmten
Korßverteilung von ste&cÄabs 57 Gew. % Masseraanteilen von ^ 2 μ Korngrösse als TrägerfüLlstoff für flüssiges pastenförmige
oder wachsartige Wirkstoffe verschiedener Ax*£ oder deren
tiochprozentige Lösungen, .
2.) Verwendung einer Kieselsäure nach Anspruch 1 als Trägerfül1-s-fcoff für flüssige, pastenförmige oder waettsartige Viehkraftfuttermittelwirkstoffe oder deren hocliprozentige Lösungen
zu einem lockeren, frei fliessendem pulverfönisigen Staubkonzentrat hoher Wirkstoffkonzentration.
3.) Verwendung einer Kieselsäure nach Ansprixelx 1 als TrägerfüllstofT für flüssige, pastenförmige oder waclisartige Pestizid-Wirkstoffe oder deren hochprozentige LcSstiageti, gegebenenfalls aait anderen Komponenten, wie mineralischen Füllstoffen, Dispergier- und Netzmitteln zu einer hochprozentigen Spritzpulver-Formulierung oder zu einem hochprozeEi-feigein Staubkonzentrat.
Go/Te
2o.1o.67
10981371708
DE1619865A 1967-11-04 1967-11-04 Anwendung einer feinstteiligen, amorphen Kieselsäure mit hoher Struktur als Trägerfüllstoff für Wirkstoffe Expired DE1619865C3 (de)

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DE1619865B2 DE1619865B2 (de) 1977-10-06
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