DE1616134A1 - Elastischer Zahnstocher - Google Patents
Elastischer ZahnstocherInfo
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- A61C15/00—Devices for cleaning between the teeth
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Description
Harald Mediger, München9 aen, den 7 «2.
3 1/Reie
itehbanwaHDr.lur. Patent- und Gebrauehsmust erhilf β anmeldung
Peter Mediger,-.München 9 ~~~ —— — - Tß TR1-Q/
13
des Herrn Alois Schmitt; 8752' Groldbach b, Aschaffenburg
Aschaffenburger Straße
gem. österr. Patentanmo: A 1340/67-3Ob vom 13O2.1967,
«Elastischer Zahnstocher"
Die Erfindung betrifft einen Zahnstocher aus Kunststoff. Gegenüber Zahnstocher aus Holz weisen Zahnstocher aus Kunststoff eine Reihe
von Vorteilen auf, so sind sie billiger herzustellen, brechen nicht so "
leicht ab und können einfacher sterilisiert werden.
Die bekannten Zahnstocher aus Kunststoff können aber auch nicht ·■
voll befriedigen, insbesondere was ihre Elastizität betrifft. Entweder
sind sie durch ihre Formgebung, vor allem durch scharfe Abknickungen, so steif vie etwa ein Zahnstocher aus Holz) sie dringen dann in die
ZahnZwischenräume nur bis zu einer gewissen Tiefe ein, wobei die Spitze
zwischen den Zähnen eine nur ungenügende Reinigungswirkung tiefer ausüben kann.
Andere Ausführungen sind ganz oder nahezu eben. Diese Zahnstocher
dringen zwar gut in die Zahnzwischenräume ein$ aber es werden die ge- ä
wölbten Zahnoberflächen nur ungenügend gereinigt, da die Kanten den Zahnstochern salbst bei Drehen des Griffes nur mangelhaft an den gekrümmten
Zahnflächen anliegen. Dabei ist noch von Nachteil, daß der Griff eine
geringe Steifigkeit gegen Verdrehung hat.
Der erfindungsgemäße Zahnstocher unterscheidet sich von diesen
bekennten Ausführungsarten dadurch, daß die Bkolettflache des Zahnstochermaterials eine auf eine Ebene abwickelbare räumliche Fläche ist,
und daß Schnitte durch diese Skelettflache senkrecht zur IjKngsachee des
U/0430
Zahnstochers Kurven ohne die Elastizität des Zahnstochers wesentlich
vermindernde Knicke sind. Unter Skelettfläche soll dabei diejenige
Fläche verstanden werden, die überall von den beiden gegenüberliegenden
Oberflächen des Materials denselben Abstand hat.
Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung des Zahnstochers wird auch bei Verwendung eines verhältnismäßig steifen Kunststoffes eine
dreifache Elastizität erreicht: Der Zahnstocher läßt sich biegen iind
verdrehen, und er paßt sich in seiner Stärke der Zahnlücke an.
Vorteilhaft wird der Griffteil wesentlich stärker als der aktive Teil ausgeführt, was etwa durch einen kreisförmigen Querschnitt erreicht
werden kann*
Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Zahnstochers gehen atis der
folgenden Beschreibung eines Ausführnngsbeispieles hervor. Die Erfindung
soll jedoch nicht auf dieses beschränkt sein, insbesondere dienen die
Referenzzahlen nur der Erläuterung.
Die Figuren 1 bis k stellen verschiedene Ansichten des Zahnstochers
dar. Figur 5 zeigt das ausgestanzte Kunststoffband vor dem Verformen. Figur 6 veranschaulicht die Wirkung des Zahnstochers bei der Benutzung.
Wie Fig. 5 zeigt, wird aus einem Kunststoffband ein Streifen
ausgestanzt, der beidseitig von einem Mittelteil 1 an einem Ende eine
Spitze 2 und am anderen Ende zwei Spitzen 3 in Schwnlbenschwanzform
aufweist· Vorteilhaft geschieht das Ausstanzen im Folgeschnitt. Ein allfällig vorgesehener Reklameaufdruck (siehe Fig. 4) wird zweckmäßigerweise
schon vorher auf den Mittelteil t aufgebracht.
Dann wird, vorteilhaft on derselben Maschine, das Band in seinem Mittelteil au einem zylindrischen Griffteil gerollt, wobei auch die
spitzen Enden eine entsprechend gekriinsnte. Form annehmen. Wie nua der
Darstellung des fertigen Zahnstochers in den Figuren 1 bis k ersichtlich,
sind dann an den aktiven Enden die Schnitte X-X senkrecht zur Längsachse
A-A des Zahnstochers Kreisbögen, weisen also keine Klicke auf (siehe auch
Daraus ergibt sich eine dreifache Elastizität! Einmal paßt sich die
Stärke "s" (Fig. 3 und 6) durch Auf federn des Kreisbogens der Zahnlücke an,
vobei die Kanten des Zahnstochers an der Oberfläche der Zähne schabend entlanggleiten. Zweitens ist eine Biegung in der Richtung des Pfeiles "B" möglich,
wodurch auch schlecht zugängliche Zahnlücken leicht und wirkungsvoll gereinigt
werden können« Schließlich läßt sich auch noch der Zahnstocher um die Achse
A-A drehen, was seine Anpassungsfähigkeit weiter erhöht«
,Die Spitzen 3 des Zahnstochers bilden einen aktiven Teil mit erhöhter
Elastizität, der auch in Art einer Zange wirken kann«
Der Griffteil ist im Gegensatz dazu durch seine zylindrische Form
genügend steif, um auch einem stärkeren Fingerdruck standzuhalten.
109814/0430
Claims (1)
161R134
Patentansprüche :
1, Zahnstocher aus kalt plastisch verformbarem, vorzugsweise poljTnerem
Kunststoffband annähernd gleicher Dicke, dadurch gekennzeichnet, daß die Skelettfläche des Zahnstochermaterials eine auf eine Ebene abwickelbare
räumliche Fläche ist, und daß Schnitte durch diese Skolettfläche senkrecht zur Längsachse des Zahnstochers Kurven ohne die
Elastizität des Zahnstochers wesentlich vermindernde Knicke sind.
2, Zahnstocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abwickelbare
Fläche annähernd ein Zylinder und die Schnitte Kreisbögen sind.
3» Zahnstocher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge der Schnitte von der Spitze des Zahnstochers ausgehend stetig zunimmt·
4. Zahnstocher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stärke des Zahnstochers, gemessen senkrecht zur Verbindungslinie zwischen
den Endpunkten der Schnitte, von der Spitze des Zahnstochers ausgehend stetig zunimmto
5. Zahnstocher nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zahnstocher einen aus einem Stück mit dem aktiven Teil bestehenden
Griffteil aufweist.
'6, Zahnstocher nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden
Seiten des Griffteiles je ein aktiver Teil angebracht ist»
7» Zahnstocher nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet," daß
der Zahnstocher mindestens über einen Teil seiner Länge einen annähernd
parallel zur Achse des Zahnstochers verlaufenden Schnitt aufweist.
109814/0430
8. Verfahren zur Herstellung von Zahnstochern nach Anspruch Ϊ, dadurch'.
gekennzeichnet, daß ein Kunststoffband, eventuell nach Aufbringen
eines Aufdruckes, ausgestanzt lind dann kalt verformt wird»
9. Verfahren nach Anspruch 8t dadurch gekennzeichnet, daß die Verfahreneschritte
zur Herstellung des Zahnstochers und vorzugsweise auch die
Verpackung auf einer einzigen Maschine durchgeführt werden»
IUU 8 ι Α /IK.iO
L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT134067 | 1967-02-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1616134A1 true DE1616134A1 (de) | 1971-04-01 |
Family
ID=3511775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681616134 Pending DE1616134A1 (de) | 1967-02-13 | 1968-02-08 | Elastischer Zahnstocher |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1616134A1 (de) |
| FR (1) | FR1554335A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19642431A1 (de) * | 1996-10-15 | 1998-04-16 | Coronet Werke Gmbh | Interdentalreiniger und Verfahren zu seiner Herstellung |
| JP2009508652A (ja) * | 2005-09-23 | 2009-03-05 | ウォン,トーマス,ケー | 爪楊枝装置 |
-
1968
- 1968-02-08 DE DE19681616134 patent/DE1616134A1/de active Pending
- 1968-02-13 FR FR1554335D patent/FR1554335A/fr not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19642431A1 (de) * | 1996-10-15 | 1998-04-16 | Coronet Werke Gmbh | Interdentalreiniger und Verfahren zu seiner Herstellung |
| US6158444A (en) * | 1996-10-15 | 2000-12-12 | Coronet-Werke Gmbh | Interdental cleaner and manufacturing process |
| JP2009508652A (ja) * | 2005-09-23 | 2009-03-05 | ウォン,トーマス,ケー | 爪楊枝装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1554335A (de) | 1969-01-17 |
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