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DE1613676U - Gerahmtes bild auf keramischem werkstoff. - Google Patents

Gerahmtes bild auf keramischem werkstoff.

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Publication number
DE1613676U
DE1613676U DE1948D0005345 DED0005345U DE1613676U DE 1613676 U DE1613676 U DE 1613676U DE 1948D0005345 DE1948D0005345 DE 1948D0005345 DE D0005345 U DED0005345 U DE D0005345U DE 1613676 U DE1613676 U DE 1613676U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
picture
frame
ceramic
ceramic material
painted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1948D0005345
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Porzellanfabrik Waldershof A G
Original Assignee
Porzellanfabrik Waldershof A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Porzellanfabrik Waldershof A G filed Critical Porzellanfabrik Waldershof A G
Priority to DE1948D0005345 priority Critical patent/DE1613676U/de
Publication of DE1613676U publication Critical patent/DE1613676U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Gerahmtes Bild auf keramischem Werkstoff. Beschreibung : Es ist längst bekannt, auf Platten aus keramischem Wer} stoff Malereien anzubringen und solche Bilder in Rahmen aus Holz, Metall, Pappe, keramischem Material o. dgl. einzusetzen.
    So gab es z. 13. bereits im le. Jahrhundert sogen. Tableaux in
    C>
    Gestalt gerahmter Porzellan-Bilder. Schon früher waren Maleis.-.
    auf Fajence-und Najolicaplatten vorhanden, die, in Rahmen ge-
    fasst, als Wandsclrmuck verwendet wurden.
  • In allen Fällen wurden aber die Rahmen als besondere Teile hinzugefügt. Die Darstellungen wurden aufglasur gemalt ; die bemalten Platten wurden-zum Einschmelzen der Farben in die Glasur-in den Brennofen gebracht und nach Fertigstellung gerahmt.
  • In neuerer Zeit hat man auch unterglasur bemalte Forzellanplatten mit Holzrahmen versehen und als Wandschmuck aufhängbar gemacht. Ausserdem werden aufglasur gemalte Porzellanbilder in Porzellanrahmen eingesetzt.
  • Im Gegensatz dazu bestehen gemäss vorliegender Erfindmdie bemalte Platte und der Rahmen aus gleichem Stück ; sie stel len einen einheitlichen keramischen Körper dar. Die dekorierte Platte und der Rahmen bilden ein Formganzes. Die Bildfläche li entweder vertieft in dem den Rahmen darstellenden Teil des keramischen Körpers oder dieser senkt sich am Umfang der bemalte Fläche nach unten. Der Rahmenteil des Körpers ist plastisch so gestaltet und malerisch so behandelt wie ein Bildrahmen.
  • Bei der Herstellung des Gegenstandes wird dieser als ke ramischer Körper im Ganzen geformt oder gegossen, glasiert und gebrannt. Hierauf werden Bildfläche und Rahmenteil dekoriert. Schliesslich werden in einem weiteren Brand die Farben eingesch zen. Man kann aber auch die Bemalung von Bildfläche und Rahmenteil in Unterglasurtechnik ausführen. Ferner kann das Stück un bemalt fertiggestellt und mit kalten d. h. nicht einbrennbaren Farben dekoriert werden.
    Die Erfindung ermöglicht zahlreiche Ausführungsforien.
    Sie eignet sich sowohl ìlr Iorzellan als auch für andere kera-
    mische Merkstoffe wie Steingut, Steinzeug, ajolica, Fajence
    CD
    usw.
  • Die Stoffliche und gestaltiiche Vereinigung des Ranzens
    mit dem Bild bedeutet einen erheblichen Fortschritt im Vergleit.
    - 1-u v CD
    mit der bisher üblichen i. iassnahme, das für sich allein eferti
    te Bild mit einem besonderen Rahmen zu versehen.
    Durch die rzeuun des gerahmten Bildes als Ganzes (voi ;
    der Gestaltung bis zur Fertigstellung) wird die Herstellung ver
    1-3 1- cl
    einfacht und verbilligt. Da keine Hilfstoffe für die Rahmenfertigung nötig sind, so kann der Gegenstand unter allen gegebener-Wirtschaftsverhältnissen erzeugt werden, solang keramischer Wer stoff und Farben zur Verfügung stehen. Vor allem aber fällt in' Gewicht, dass die der Erfindung entsprechenden Erzeugnisse al : gerahmte Bilder im laufenden Fabrikbetrieb hergestellt werden können, ohne dass technische Schwierigkeiten bestehen, ungewoi liche Arbeitsvorgänge anfallen, den in einer keramischen Fa-
    brik beschäftigten Arbeitskräften ungewohnte Handhabungen zuge-
    CD
    mutet werden, besondere Einrichtungen, Vorkehrungen und Werkzeuge nötig sind, Spezialarbeiter angelernt zu werden brauchen und zusätzlicher Brennraum beansprucht wird.
  • Während'es besondere Mühe verursacht und erhöhte Aufmerksamkeit erfordert, auf keramische Flächen gemalte tilde mit dazu passenden Rahmen auszustatten und den Rahmen mit der
    Bildplatte so zu verbinden, dass die Platte genau in den Rah-
    CD
    men passt und in diesem unverrückbar festsitzt, sind alle Schwierigkeiten und Umständlichkeiten solcher Art bei vorliegen der Erfindung vermieden. Der Rahmen gehört zum Bildganzen und umfasst die Bildplatte als unlösbarer, nach Fertigstellung dekeramischen körpers ohne weiteres vorhandener Bestandteil, deim Regelfall ohne Aufwendung schöpferischer Phantasie mit dem eigentlichen Bild in ästhetische Übereinstimmung gebracht werden kann. Auch die Ansehnlichkeit des Gegenstandes wird durch die Erfindung gehoben.
  • Es sind schalenförmige und tellerförmige Ziergegenstä de aus keramischem Werkstoff bekannt, bei welchen die Mittelfläche d. i. der sogen. Spiegel bemalt ist und die Randfläche (bei Tellern die sogen. Fahne) plastische Zieraten aufweist.
  • Solche Erzeugnisse sind von Haus aus Gebrauchsgegenstände.
    Demgegenüber ist bei der vorliegenden Erfindung der
    u CD
    die Bildfläche umfassende Teil des keramischen Gegenstandes als Bildrahmen gestaltet und als solcher dekorativ betont. Es handelt sich nicht um einen Gebrauchsgegenstand, der zugleich oder nachträglich als Ziergegenstand verwendet wird, sondern einen keramischen Bildkörper, der wie ein auf Leinwand, Papier Holz oägl. gemaltes Bild zum Wandschmuck bestimmt ist.
  • Das Modell veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Gestalt eines kleinen lorzellanbildes, das aufhängbar ist.
  • Bildfläche und Rahmen sind in einem Porzellankörper ve einigt. Der Rahmenteil steigt von der ebenen Bildfläche als profiliertes Element auf er ist dem Bilddarakter in Form und
    Dekoration stilistisch angepasst. An der Rückseite befinden
    sich eine Einsenkung und ein Lochpaar zum Anbringen einer Auf hängekordel.
  • Die Bildfläche kann bemalt oder mit Hilfe eines kera-
    mischen Druckverfahrens dekoriert sein. Grosse und Umfanós-
    C. D
    , ei, ., ählt , ; erden.
    form können beliebig gev.'ählt werden.
    Schutzanspruch :
    Gerahmtes Bild auf keramischem werkstoff, dadurch ge-
    kennzeichnet, dass Bildplatte und Rahmen aus einen einstLckJ
    keramischen Körper bectehen.
    --L 11
DE1948D0005345 1948-10-01 1948-10-01 Gerahmtes bild auf keramischem werkstoff. Expired DE1613676U (de)

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