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DE1613468A1 - Verfahren zum Isolieren der Stirn- und Schaltverbindungen von Wicklungsstaeben elektrischer Maschinen - Google Patents

Verfahren zum Isolieren der Stirn- und Schaltverbindungen von Wicklungsstaeben elektrischer Maschinen

Info

Publication number
DE1613468A1
DE1613468A1 DE19671613468 DE1613468A DE1613468A1 DE 1613468 A1 DE1613468 A1 DE 1613468A1 DE 19671613468 DE19671613468 DE 19671613468 DE 1613468 A DE1613468 A DE 1613468A DE 1613468 A1 DE1613468 A1 DE 1613468A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
synthetic resin
connections
caps
winding bars
insulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671613468
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr-Ing Golbig
Hans Kujau
Walther Prof Dr-Ing E Moennig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELMASCH BAU VEB K
Original Assignee
ELMASCH BAU VEB K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELMASCH BAU VEB K filed Critical ELMASCH BAU VEB K
Publication of DE1613468A1 publication Critical patent/DE1613468A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/32Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
    • H02K3/38Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation around winding heads, equalising connectors, or connections thereto
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/20Silicates
    • C01B33/26Aluminium-containing silicates, i.e. silico-aluminates
    • C01B33/28Base exchange silicates, e.g. zeolites
    • C01B33/2807Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures
    • C01B33/2861Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures of mordenite type, e.g. ptilolite or dachiardite

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

Die .Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Isolieren der Stirn- und Schaltverbindungen von Wicklurigsstäben elektrischer Maschinen unter Verwendung von Isolierkappen aus Plastmaterial oder Formkappen·
Stirnverbindungen von übereinander angeordneten Vficklungsstäben werden üblicherweise mit halbkreisförmigen Verbindungsstücken oder aus die beiden Stabenden umfassenden Lötschlössern hergestellt. In beiden Fällen und bei Schaltverbindungen erfolgt die Isolierung durch Umwickeln mit Isolierbändern von Handy wodurch ein hoher Arbeitsaufwand verursacht wird und außerdem keine gleichmäßige Form erreicht werden kann·
Es ist auch bekannt, über die Stirnverbindungen Isolierkappen zu stülpen und den Hohlraum zwischen Leiter und Isolierkappe mit Füllstoff, zum Beispiel einem mit Zusätzen versehenem Kunstharz, auszufüllen· Diese Methode kann nur angewendet werden, wenn die Maschine vertikal steht. Außerdem müssen die Kappen bis zum Festwerden des Füllstoffes so arretiert werden, daß die Isolationsdicke allseitig gleich wird.
Bekannt ist auch die Verwendung von Isolierkappen in Verbindung mit einer Spachtelmasse« Dabei gelingt jedoch die Ausfüllung aller Hohlräume nicht, was eine Verringerung der mechanischen Festigkeit und der Durchschlagspannung zur Folge hat·
Schließlich ist bekannt, die Isolierkappen so flexibel zu gestalten, daß sie allseitig an der Schaltverbindung anliegen und ihre Elastizität ausreicht, um sie beim Aufstülpen über die Stirnverbindungen genügend elastisch aufzuweiten. Nachteilig ist dabei, daß Befestigungsmittel, wie Stifte, Schrauben oder Formstücke, notwendig sind und daß eine große Elastizität zum Aufstülpen erforderlich ist, so daß die Steifigkeit für eine Wicklungsabatützung an diesen Stellen zu gering ist.
Der Zweck der Erfindung besteht in der Verbesserung der elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Isolierung von Stirn- und Schaltverbindungen von Wicklungsstäben bei geringem technologiechen Aufwand»
109816/0305
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gleichmäßige, hohlraumfreie, formschlüssig© und mit den Leiter verklebende Isolierung für Stirn- und Schaltverbindungen von Wickluhgsstäben zu. schaffen·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Kombination folgender Verfahrensschritte gelöst: Vertiefungen und Hinterschneidungen an den Stirnverbindungen zweier Wicklungsstäbe werden rait einer hochviskosen, spachtelbaren Kunstharzmasse, die vorzugsweise rait pulverföriiiigem und faserigen Material gefüllt ist, ausgeglichen und anschließend an- oder ausgehärtet· Eine elektrisch hochwertige Isolierkappe wird mit einer reichlich bemessenen, von auszufüllenden Volumen abhängigen Menge einer ähnlichen, aber niedriger viskosen, vorzugsweise thixotropen, vorzugsweise mit obiger Kunstharzmasse chemisch vernetzbaren, Kunstliarzmasse gefüllt, über die bespachtelte Stirnverbindung geschoben und beide Kunstharzmassen werden geneinsam ausgehärtet.
Bs ist zweckmäßig, die Isolierkappen vor dem Einbringen der Kunstharzmasse auf der Innenseite mit einem Haftvermittler zu behandeln.
Für Schaltverbindungeii ist es notwendig, die Isolierkappen zwei- oder mehrteilig auszuführen.
In bestimmten Fällen, insbesondere bei niedriger Nennspannung, ist es vorteilhaft, anstelle von Isolierkappen Formkappen anzubringen, die nach dem Aushärten wieder abgezogen v/erden.
Durch die Herstellung eines Formschlusses zwischen der Stirnverbindung und der hochviskosen Kunstharzmasse, eines Formschlusses und einer chemischen Vernetzung zwischen hochviskoser und niedriger viskoser Kunstharzmasse und einer Klebeverbindung zwischen niedriger viskoser Kunstharzmasse und der Isolierkappe entsteht bei geringem technologischen Aufwand eine Isolierung mit hoher mechanischer Festigkeit, hoher Durchschlagspannung und gutem Viänneableitrermögen, Die mechanische Festigkeit wird durch den faserigen Füllstoff in den Kunstharzmasseu weiter erhöht· Die Wärmeabfuhr wird durch di· hohlraumfreie, innige Verbindung und die Wirkung der Füllstoffe weiter verbessert. Außerdem ermöglicht die parall elf lamelle Ober-
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fläche und die große Steifigkeit eine gute Abstützung der Stirnverbindungen gegeneinander.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfüiirunssbeispiel näher erläutert werden·
Mit einer hochviskosen Spachtelmasse, bestehend aus 100 Kasseteilen eines flexibel eingestellten, ungesättigten Polyesters, 100 Teilen Quarzmehl, 50 !Teilen Asbestfaser und der entsprechenden Menge Härter und Beschleuniger werden alle Vertiefungen und Hinterschneidungen der Stirnverbindungen, zum Beispiel Hohlräume zwischen den Teilleitern und Absätze an den aufgeschweißten Verbindungen, ausgefüllt und der Form der verwendeten Isolierkappen angepaßt. Die Topfzeit ist so eingestellt, daß nach Behandlung der letzten Verbindung die Kunstharzmasse an der ersten Verbindung fest ist· Sodann wird die erste, mit einem Haftvermittler behandelte Iaolierkappe zu einem Drittel mit einer niedriger viskosen Kunstharzmasse gefüllt, die aus 100 Teilen des gleichen Polyesters, 67 Teilen Quarzmehl, 15 Teilen Asbestfaser und der entsprechenden Menge Härter und Beschleuniger besteht. Die gefüllte Kappe wird kurz gerüttelt und über die erste bespachtelte Stirnverbindung geschoben. Austretende Kunstharzmasse wird glattgestrichen. Nachdem alle Verbindungen so behandelt wurden, bleibt die Maschine zum Aushärten etwa einen, Tag bei Baumtemperatur stehen.
109316/030S

Claims (2)

  1. Patentan3 prüche
    My Verfahren zum Isolieren der tftirn- und Schaltverbindungen von Wicklungestäben elektrischer Maschinen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Verfahrensschritteι
    Vertiefungen und Hinterschneidungen an den Stirnverbindungen zweier Wicklungsstäbe werden mit einer hochviskosen,., spachtelbaren Kunstharzmasee, die vorzugsweise mit pulverförmiger! und faserigem Material gefüllt ist, ausgeglichen, anschließend an- oder ausgehärtet, eine elektrisch hochwertige Isolierkappe, die mit einer ähnlichen, aber niedriger viskosen, vorzugsweise thixotropen, vorzugsweise mit obiger Kunstharzmasse chemisch vernetzbaren, Kunstharzmasee gefüllt ist, wird über die bespachtelte Stirnverbindung geschoben und beide Kunotharzmassen werden gemeinsam ausgehärtet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkappen vor dem Einbringen der Kunstharzmasse auf der Innenseite mit einem Haftvermittler behandelt werden·
    3· Verfahren nach Anspruch 1 für S ehalt verb indungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ieolierkappen zwei- oder mehrteilig sind·
    4· Verfahren nach Anspruch 1, insbesondere für Maschinen mit niedriger Nennspannung, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle von Isolierkappen Formkappen verwendet werden, die nach dem Aushärten wieder abgezogen werden·
    109 3 16/0305
DE19671613468 1967-08-31 1967-08-31 Verfahren zum Isolieren der Stirn- und Schaltverbindungen von Wicklungsstaeben elektrischer Maschinen Pending DE1613468A1 (de)

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DE4205168C1 (de) * 1992-02-20 1993-03-18 Vem-Antriebstechnik Ag Sachsenwerk Dresden, O-8017 Dresden, De

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DE2514399C2 (de) 1975-04-02 1987-01-29 Degussa Ag, 6000 Frankfurt Verfahren zur Herstellung von Aluminiumsilikaten

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EP0556756A1 (de) * 1992-02-20 1993-08-25 VEM-Elektroantriebe GmbH Isolierkappe für Stabverbindungen und Ableitungen an Wicklungen elektrischer Maschinen

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DE1592298A1 (de) 1970-12-10

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