DE1613468A1 - Verfahren zum Isolieren der Stirn- und Schaltverbindungen von Wicklungsstaeben elektrischer Maschinen - Google Patents
Verfahren zum Isolieren der Stirn- und Schaltverbindungen von Wicklungsstaeben elektrischer MaschinenInfo
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- C01B33/2861—Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures of mordenite type, e.g. ptilolite or dachiardite
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Description
Die .Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Isolieren der
Stirn- und Schaltverbindungen von Wicklurigsstäben elektrischer
Maschinen unter Verwendung von Isolierkappen aus Plastmaterial oder Formkappen·
Stirnverbindungen von übereinander angeordneten Vficklungsstäben
werden üblicherweise mit halbkreisförmigen Verbindungsstücken
oder aus die beiden Stabenden umfassenden Lötschlössern hergestellt. In beiden Fällen und bei Schaltverbindungen erfolgt die
Isolierung durch Umwickeln mit Isolierbändern von Handy wodurch ein hoher Arbeitsaufwand verursacht wird und außerdem keine gleichmäßige Form erreicht werden kann·
Es ist auch bekannt, über die Stirnverbindungen Isolierkappen zu
stülpen und den Hohlraum zwischen Leiter und Isolierkappe mit Füllstoff, zum Beispiel einem mit Zusätzen versehenem Kunstharz,
auszufüllen· Diese Methode kann nur angewendet werden, wenn die Maschine vertikal steht. Außerdem müssen die Kappen bis zum Festwerden des Füllstoffes so arretiert werden, daß die Isolationsdicke allseitig gleich wird.
Bekannt ist auch die Verwendung von Isolierkappen in Verbindung mit
einer Spachtelmasse« Dabei gelingt jedoch die Ausfüllung aller Hohlräume nicht, was eine Verringerung der mechanischen Festigkeit und der Durchschlagspannung zur Folge hat·
Schließlich ist bekannt, die Isolierkappen so flexibel zu gestalten,
daß sie allseitig an der Schaltverbindung anliegen und ihre Elastizität ausreicht, um sie beim Aufstülpen über die Stirnverbindungen
genügend elastisch aufzuweiten. Nachteilig ist dabei, daß Befestigungsmittel, wie Stifte, Schrauben oder Formstücke, notwendig sind
und daß eine große Elastizität zum Aufstülpen erforderlich ist, so daß die Steifigkeit für eine Wicklungsabatützung an diesen
Stellen zu gering ist.
Der Zweck der Erfindung besteht in der Verbesserung der elektrischen
und mechanischen Eigenschaften der Isolierung von Stirn- und Schaltverbindungen von Wicklungsstäben bei geringem technologiechen Aufwand»
109816/0305
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gleichmäßige,
hohlraumfreie, formschlüssig© und mit den Leiter verklebende
Isolierung für Stirn- und Schaltverbindungen von Wickluhgsstäben
zu. schaffen·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Kombination folgender
Verfahrensschritte gelöst: Vertiefungen und Hinterschneidungen
an den Stirnverbindungen zweier Wicklungsstäbe werden rait einer
hochviskosen, spachtelbaren Kunstharzmasse, die vorzugsweise
rait pulverföriiiigem und faserigen Material gefüllt ist, ausgeglichen
und anschließend an- oder ausgehärtet· Eine elektrisch hochwertige Isolierkappe wird mit einer reichlich bemessenen, von
auszufüllenden Volumen abhängigen Menge einer ähnlichen, aber niedriger viskosen, vorzugsweise thixotropen, vorzugsweise mit
obiger Kunstharzmasse chemisch vernetzbaren, Kunstliarzmasse gefüllt,
über die bespachtelte Stirnverbindung geschoben und beide Kunstharzmassen werden geneinsam ausgehärtet.
Bs ist zweckmäßig, die Isolierkappen vor dem Einbringen der Kunstharzmasse
auf der Innenseite mit einem Haftvermittler zu behandeln.
Für Schaltverbindungeii ist es notwendig, die Isolierkappen zwei-
oder mehrteilig auszuführen.
In bestimmten Fällen, insbesondere bei niedriger Nennspannung, ist
es vorteilhaft, anstelle von Isolierkappen Formkappen anzubringen,
die nach dem Aushärten wieder abgezogen v/erden.
Durch die Herstellung eines Formschlusses zwischen der Stirnverbindung
und der hochviskosen Kunstharzmasse, eines Formschlusses und einer chemischen Vernetzung zwischen hochviskoser und niedriger
viskoser Kunstharzmasse und einer Klebeverbindung zwischen niedriger
viskoser Kunstharzmasse und der Isolierkappe entsteht bei geringem technologischen Aufwand eine Isolierung mit hoher mechanischer
Festigkeit, hoher Durchschlagspannung und gutem Viänneableitrermögen,
Die mechanische Festigkeit wird durch den faserigen Füllstoff in den Kunstharzmasseu weiter erhöht· Die Wärmeabfuhr wird durch di·
hohlraumfreie, innige Verbindung und die Wirkung der Füllstoffe
weiter verbessert. Außerdem ermöglicht die parall elf lamelle Ober-
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fläche und die große Steifigkeit eine gute Abstützung der Stirnverbindungen
gegeneinander.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfüiirunssbeispiel
näher erläutert werden·
Mit einer hochviskosen Spachtelmasse, bestehend aus 100 Kasseteilen
eines flexibel eingestellten, ungesättigten Polyesters, 100 Teilen Quarzmehl, 50 !Teilen Asbestfaser und der entsprechenden
Menge Härter und Beschleuniger werden alle Vertiefungen und Hinterschneidungen
der Stirnverbindungen, zum Beispiel Hohlräume zwischen den Teilleitern und Absätze an den aufgeschweißten Verbindungen,
ausgefüllt und der Form der verwendeten Isolierkappen angepaßt. Die Topfzeit ist so eingestellt, daß nach Behandlung der letzten
Verbindung die Kunstharzmasse an der ersten Verbindung fest ist· Sodann wird die erste, mit einem Haftvermittler behandelte Iaolierkappe
zu einem Drittel mit einer niedriger viskosen Kunstharzmasse gefüllt, die aus 100 Teilen des gleichen Polyesters, 67 Teilen
Quarzmehl, 15 Teilen Asbestfaser und der entsprechenden Menge Härter und Beschleuniger besteht. Die gefüllte Kappe wird
kurz gerüttelt und über die erste bespachtelte Stirnverbindung geschoben. Austretende Kunstharzmasse wird glattgestrichen. Nachdem
alle Verbindungen so behandelt wurden, bleibt die Maschine zum Aushärten etwa einen, Tag bei Baumtemperatur stehen.
109316/030S
Claims (2)
- Patentan3 prücheMy Verfahren zum Isolieren der tftirn- und Schaltverbindungen von Wicklungestäben elektrischer Maschinen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender VerfahrensschritteιVertiefungen und Hinterschneidungen an den Stirnverbindungen zweier Wicklungsstäbe werden mit einer hochviskosen,., spachtelbaren Kunstharzmasee, die vorzugsweise mit pulverförmiger! und faserigem Material gefüllt ist, ausgeglichen, anschließend an- oder ausgehärtet, eine elektrisch hochwertige Isolierkappe, die mit einer ähnlichen, aber niedriger viskosen, vorzugsweise thixotropen, vorzugsweise mit obiger Kunstharzmasse chemisch vernetzbaren, Kunstharzmasee gefüllt ist, wird über die bespachtelte Stirnverbindung geschoben und beide Kunotharzmassen werden gemeinsam ausgehärtet.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkappen vor dem Einbringen der Kunstharzmasse auf der Innenseite mit einem Haftvermittler behandelt werden·3· Verfahren nach Anspruch 1 für S ehalt verb indungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ieolierkappen zwei- oder mehrteilig sind·4· Verfahren nach Anspruch 1, insbesondere für Maschinen mit niedriger Nennspannung, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle von Isolierkappen Formkappen verwendet werden, die nach dem Aushärten wieder abgezogen werden·109 3 16/0305
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|---|---|---|---|---|
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