DE1611860C - Vorrichtung zum Ausstanzen von Behälterdeckeln aus einem Folienband und zum Auflegen derselben auf Behälter - Google Patents
Vorrichtung zum Ausstanzen von Behälterdeckeln aus einem Folienband und zum Auflegen derselben auf BehälterInfo
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- DE1611860C DE1611860C DE1611860C DE 1611860 C DE1611860 C DE 1611860C DE 1611860 C DE1611860 C DE 1611860C
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Unterdruckerzeuger verbunden ist. Ferner hat der
zum Ausstanzen von Behälterdeckeln aus einem Stanzstempel 9 in seiner Stirnseite eine Axialbohrung
Folienband und zum Auflegen derselben auf Behälter 15, deren Durchmesser kleiner ist als die Weite des
mit einem Stanzstempel mit einer Saugöffnung zum Hohlraums 12. In der Axialbohrung 15 des Stanzvorübergehenden
Festhalten eines ausgestanzten 5 Stempels 9 und in einer gleichachsig zu dieser verDeckels
an der Stirnseite des Stanzstempels und mit ' laufenden Bohrung 16 des Kupplungsstücks 8 ist ein
einem im Stanzstempel längsgefü'hrten und aus dessen Ablegestempel 17 mit seinem Schaft 18 verschiebbar
Stirnseite vorschiebbaren Ablegestempel. geführt, dessen oberes Ende in eine Aussparung 19
Bei einer beispielsweise durch die französische im Kupplungsstück 8 ragt. Der aus der Axialboh-
Patentschrift 1497 441 bekanntgewordenen Vorrich- io rung 15 nach unten herausragende Teil des Ablege-
tung dieser Art wird der ausgestanzte Deckel vom stempeis 17 ist zu einem balligen Flansch 20 verbrei-
Stanzstempel, an dessen Stirnseite der Deckel durch tert, dessen scharf auslaufender Umfangsrand bis
Unterdruck festgehalten wird, bis nahe gegen den nahe an die Schnittkante 21 des Stanzstempels 9
Rand des zu verschließenden Behälters durch einen reicht. Eine sich am Boden des Hohlraums 12 abstüt-
verlängerten Stanzhub geführt. Nach Abschalten des 15 zende, schwache Feder 22 drückt gegen eine auf den
Unterdruckes drücken im Stanzstempel gelagerte, Schaft 18 des Ablegestempels 17 aufgeschraubte
federbelastete Bolzen den Deckel von der Stirnseite Mutter 23, so daß der Bund 20 gegen die Stirnseite
des Stanzstempels weg auf den Behälterrand. Es hat des Stanzstempels 9 gezogen wird,
sich gezeigt, daß diese Vorrichtung die Deckel nicht In der Aussparung 19 des Kupplungsstückes 8 liegt
genügend genau auf die Behälter zu legen vermag. 20 auf dem Schaft 18 das eine Ende eines zweiarmigen
Verschoben am Behälterrand befestigte Deckel geben Hebels 24 auf, der in einem Lagerbock 25 schwenk-
aber den Packungen ein unschönes Aussehen, ins- bar gelagert ist und dessen anderes, durchbrochenes
besondere, wenn der Deckel einen vollflächigen Auf- Ende einen in der ortsfesten Platte 4 eingeschraub-
druck hat. Bei größerer Verschiebung des Deckels ten, senkrecht nach oben gerichteten Stift 26 umgreift,
wird die Packung nicht dicht verschlossen. 25 Auf dem Stift 26 ist ein Ring 27 verstellbar befestigt,
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung auf dem eine zylindrische auf den Stift 26 aufgesteckte
der obengenannten Art zu schaffen, die die aus- Druckfeder 28 aufliegt, deren oberes Ende in Ruhegestanzten
Deckel genau ausgerichtet auf die zu- Stellung der Vorrichtung einen bestimmten Abstand
geführten Behälter ablegt. Die Vorrichtung soll ein- von dem Hebel 24 hat. Diese Druckfeder 28 ist härter
fach aufgebaut sein und einfach angetrieben und ge- 30 als die auf den Ablegestempel 17 wirkende Feder 22.
steuert werden können. Der Ablegestempel 17 hat eine axiale Sackbohrung
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch 30 mit einer Ansaugöffnung 31 auf seiner Unterseite,
gelöst, daß das aus dem Stanzstempel vorschiebbare ferner zwei in die Sackbohrung 30 mündende Quer-
Ende des Ablegestempels auf seiner Stirnseite eine bohrungen 32 und 33, von denen die untere Boh-
Ansaugöffnung hat, und daß die Ablegebewegung des 35 rung 32 vom Flansch so weit entfernt ist, daß sie in
Ablegestempels in Abhängigkeit vom Stanzhub des voll ausgefahrener Stellung des Ablegestempels 17
Stanzstempels derart gesteuert wird, daß der Ablege- freigegeben ist. Die obere Bohrung 33 ist ständig mit
stempel nach dem Ausschneiden eines Deckels unter dem Hohlraum 12 verbunden.
gleichzeitigem Festhalten dieses Deckels von der Die Stanz- und Ablegevorrichtung wirkt folgender-
Stirnseite des Stanzstempels weg gegen einen zu- 40 maßen: Bei einem auf die Kopfplatte 7 eingeleiteten
geführten Behälter bewegt wird. Abwärtshub trifft zunächst der Niederhalter 11 auf
Dadurch, daß sich der Ablegestempel von der die auf der Platte 4 zugeführte Folie 35, beispiels-Stirnseite
des Stanzstempels wegbewegt, wird außer- weise Aluminiumfolie, und sichert deren Lage. Sodem
vermieden, daß die Schnittkante des Stanz- dann wird der Teil der Folie 35 innerhalb des
stempeis mit Füllgut in Berührung kommen kann. 45 Niederhalters 11 von dem balligen Bund 20 des Ab-Eine
Korrosion der Schnittkante des Stanzstempels legestempels 17 nach unten gewölbt, um die Einrollwird
dadurch verhindert. neigung des ausgestanzten Deckels 36 aufzuheben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Beim Auftreffen des Ablegestempels 17 auf der Folie
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher 35 wird diese durch den im Hohlraum 12 und in der
beschrieben. Es zeigen 50 Sackbohrung 30 herrschenden Unterdruck an der
Fig. 1 und 2 eine Stanz- und Ablegevorrichtung Ansaugöffnung 31 gegen den Bund 20 gezogen, so
im Querschnitt in der Ruhe- und Ablegestellung. daß nach dem anschließenden Ausschneiden des
Etwa 5 bis IO mm oberhalb einer Fördervorrich- Deckels 36 aus der Folie 35 der Deckel 36 am Bund
tung 1, die nacheinander Verpackungsbehälter 2 mit 20 des Ablegestempels 17 festgehalten wird. Kurz
einem flanschartigen Öffnungsrand 3 zuführt, ist orts- 55 nachdem der Schnitt erfolgt ist, trifft beim auslaufenfcst
eine Platte 4 mit einem Schnittring 5 und Füh- den Überhub das den Stift 26 umgreifende Ende des
rungssäulen 6 angeordnet. Verschiebbar auf den Füh- Hebels 24 auf die als Anschlag dienende Druckfeder
rungssäulen 6 ist eine Kopfplatte 7 geführt, die über 28, so daß der Hebel 24 entgegen dem Uhrzeigersinn
ein Kupplungsstück 8 mit einer nicht dargestellten verschwenkt wird. Während der Stanzstempel 9 sich
Presse verbunden ist. Oberhalb der Öffnung des 60 noch nach unten bewegt, wird der Ablegestempel 17
Schnittringes 5 ist an der Unterseite der Kopfplatte 7 mit dem ausgestanzten Deckel 36 relativ zu diesem
ein Stanzstempel 9 befestigt. Ein federbelasteter, mit nach unten verschoben, bis der ausgestanzte Deckel
Bolzen 10 in der Kopfplatte 7 verschiebbar gelagerter 36 auf dem Öffnungsrand 3 des herangebrachten BeNiederhalter
11 umgibt den unteren Teil des Stanz- hälters 1 federnd aufgelegt wird. Auf dem letzten Teil
Stempels 9. 65 des Relativweges des Ablegestempels 17 gegenüber
Der Stanzstempel 9 hat einen zylindrischen Hohl- dem Stanzstempel 9 taucht die untere Querbohrung
raum 12, der durch eine Querbohrung 13 in der Kopf- 32 aus dem Stanzstempel 9 aus, so daß die durch die
platte 7 und durch eine Leitung 14 ständig mit einem Querbohrung 32 in die Sackbohrung 30 einströmende
Luft die Saugwirkung an der Ansaugöffnung 31 auf-' hebt. Der zielgerecht überführte Deckel 36 wird freigegeben.
Nach Erreichen dieser unteren Totpunktlage kehren der Ablegestempel 17 und der Stanzstempel 9
wieder in ihre Ausgangsstellung zurück.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Ausstanzen von Behälterdeckeln aus einem Folienband und zum Auflegen
derselben auf Behälter mit einem Stanzstempel mit einer Saugöffnung zum vorübergehenden Festhalten
eines ausgestanzten Deckels an der Stirnseite des Stanzstempels und mit einem im Stanzstempel
längsgeführten und aus dessen Stirnseite vorschiebbaren Ablegestempel, dadurch gekennzeichnet,
daß das aus dem Stanzstempel (9) vorschiebbare Ende des Ablegestempels (17) auf seiner Stirnseite eine Ansaugöffnung (31)
hat, und daß die Ablegebewegung des Ablegestempeis (17) in Abhängigkeit vom Stanzhub des
Stanzstempels (9) derart gesteuert wird, daß der Ablegestempel (17) nach dem Ausschneiden eines
Deckels (36) unter gleichzeitigem Festhalten dieses Deckels von der Stirnseite des Stanzstempels
(9) weg gegen einen zugeführten Behälter (2) bewegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablegestempel (17) einen
Flansch (20) hat, der sich unter der Kraft einer Feder (22) gegen die Stirnseite des Stanzstempels
(9) legt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Ablegestempel
(17) das eine Ende eines zweiarmigen Hebels (24) wirkt, der schwenkbar an einer Kopfplatte
(7) des Stanzstempels (9) gelagert ist und dessen anreres Ende beim Abwärtshub des Stanzstempels
gegen einen ortsfesten Anschlag (28) zur Anlage kommt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag eine Feder
(28) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (20) auf der der
Stirnseite des Stanzstempels (9) gegenüberliegenden Seite ballig ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ansaugöffnung (31) im Ablegestempel (17) mit einer Belüftungsöffnung verbunden ist, die in voll
ausgefahrener Stellung des Ablegestempels freigegeben ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablegestempel (17) eine
von der Stempelfläche ausgehende Axialbohrung (15) hat, in die eine die Belüftungsöffnung aufweisende
Querbohrung (32) mündet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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