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DE1511620C - Verpackungsanlage zum Herstellen, Füllen und Verschließen von Verpackungsbehältern - Google Patents

Verpackungsanlage zum Herstellen, Füllen und Verschließen von Verpackungsbehältern

Info

Publication number
DE1511620C
DE1511620C DE1511620C DE 1511620 C DE1511620 C DE 1511620C DE 1511620 C DE1511620 C DE 1511620C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
guide channels
drawing press
packaging
containers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 4050 Mönchengladbach Beckers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hamac Hansella GmbH
Original Assignee
Hamac Hansella GmbH
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung geht aus von einer bekannten Ver- Lage, in der ihre Öffnung nach unten weist, hat packungsanlage zum Herstellen, Füllen und Ver- außerdem den Vorteil, daß Späne vor dem Zuführen schließen von Verpackungsbehältern aus tiefzieh- der Behälter zum Füllen herausfallen können. Ein fähigem Folienmaterial. besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Anlage
Bekannte Behälter-Füll- und -Verschließanlagen 5 besteht darin, daß auch Behälter mit senkrechten verarbeiten große Mengen von Verpackungsbehäl- Seitenwänden verarbeitet werden können, die nicht tern, die mit Hilfe eines Drehtisches oder einer ineinander stapelbar sind, also auf eine gute Spei-Transportmuldenkette nacheinander den einzelnen cherbarkeit keine Rücksicht zu nehmen ist.
Bearbeitungsstationen zugeführt werden. Die ander- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
weitig vorgefertigten Behälter werden in einem an io Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher der Verpackungsanlage vorgesehenen Magazin ge- beschrieben. Es zeigt
speichert und beim Betrieb der Anlage aus diesem Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Verpackungsanlage
entstapelt. Der Vorschlag, die mit dem Vorfertigen mit einer Ziehpresse und einer Überführungsrutsche, von Verpackungsbehältern aus Aluminiumfolie ver- F i g. 2 die zwischen der Ziehpresse und der För-
bundenen Nachteile, wie zusätzliches Bedienungsper- 15 dereinrichtung der Anlage angeordnete Überfühsonal, Transport der Behälter, Nachfüllen der Maga- rungsrutsche in Draufsicht und
zine usw., dadurch zu vermeiden, daß man die zur Fig. 3 die Überführungsrutsche im Schnitt.
Herstellung von Behältern aus Aluminiumfolie be- Am Umfang eines schrittweise betätigten Drehnutzten Ziehpressen als eine Arbeitsstation in oder tisches 1 mit Ausnehmungen 2 für die Aufnahme von unmittelbar an der Verpackungsanlage ausgestaltet, 20 Verpackungsbehältern 3 sind feststehende Arbeitslöst das Problem noch nicht befriedigend, unter Stationen angeordnet, nämlich außer einer Füllstation anderem deswegen, weil die geordnete Entnahme 10, einer Deckelstation 11, einer Verschließstation 12 der Behälter aus der Ziehpresse und ihre geordnete und einer Entnahmestation 13 eine Ziehpresse 14. Zufuhr in die Anlage auf Schwierigkeiten stößt, ins- Mit Hilfe, der Ziehpresse 14 werden aus einem Alubesondere dann, wenn es sich um eine Anlage mit 25 miniumfolienband 16, das von einer nicht dargestell-Mehrfach-Stationen handelt, auf welcher bei jedem ten Rolle abgezogen und mittels Förderwalzen 17 Arbeitstakt mehrere Behälter gleichzeitig verarbeitet schrittweise durch die Ziehpresse 14 gefördert wird, werden. Ronden ausgestanzt und zu den Verpackungsbehäl-
Zum Herstellen von Behältern oder Behälterdek- tern 3 verfornit. Die Ziehpresse 14 ist so ausgestaltet, kein ist durch die USA.-Patentschrift 2 579 940 be- 30 daß bei jedem Arbeitstakt drei Ronden gleichzeitig reits eine Ziehpresse bekanntgeworden, die aus ausgestanzt und verformt werden, und zwar so, daß Folienmaterial Deckel bzw. Behälter formt. Die aus die verformten Behälter 3 einen gebördelten Rand 4 der Matrize des Stanzwerkzeugs ausgeworfenen aufweisen und mit ihrer Öffnung nach unten aus Deckel bzw. Behälter werden aus der Ziehpresse demjenigen Teil der Ziehwerkzeuge 15 der Ziehjeweils in der Schlußphase eines Arbeitstaktes durch 35 presse 14 ausgestoßen werden — vorzugsweise mit einen Luftstoß aus einer seitlichen Düse ausgetragen; einem durch den Pfeil A in F i g. 3 angedeuteten sie werden dabei nicht geführt und nicht in eine Druckluftstoß —, der sich nach dem Verformungsbestimmte Lage gebracht. Vorgang über dem Folienband 16 befindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zwischen der Ziehpresse 14 und dem Drehtisch 1
Behälter-Füll- und -verschließanlage mit einer Behäl- 4° der Verpackungsanlage ist eine Übergabeeinrichtung terziehpresse so zu verknüpfen, daß eine ordnungs- 20 angeordnet, welche aus drei Führungskanälen 2Γ gemäße und handarbeitsfreie Überführung der Behäl- besteht, die mit ihrem Einlaßende 22 so in Nähe der ter gewährleistet ist. Ziehpresse 14 angeordnet sind, daß die Behälter 3
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die in sie eingeschoben werden können, beispielsweise Kombination folgender, teilweise an sich bekannter 45 mit Hilfe eines Druckluftstoßes aus einer oder meh-Merkmale gelöst, daß eine Ziehpresse zum Herstellen reren Düsen 23 in der Ziehpresse 24. Die Führungsder Behälter verwendet wird, die die Behälter mit kanäle 21 sind in ihrem weiteren Verlauf bei 24 um der Öffnung nach unten herstellt und diese Behälter etwa 180° nach unten gekrümmt. An ihrem Ausaus der Ziehpresse mit einem Druckluftstoß entfernt, laufende 25 weisen die Führungskanäle 21 eine gedaß anschließend an die Ziehpresse eine Überfüh- 50 meinsame Gabel 30 auf, die parallel zum Drehtisch 1 rungsrutsche mit einer der Anzahl der von der Zieh- verläuft und deren Zinkenil sich in Drehrichtung presse gleichzeitig hergestellten Behälter entspre- des Drehtisches 1 öffnen. Wie sich insbesondere aus chenden Zahl von Führungskanälen zum Aufnehmen F i g. 2 ergibt, sind die Führungskanäle 21 an ihrem der ausgeblasenen Behälter angeordnet ist, die an Einlaßende 22 so weit und haben einen solchen ihrem Ende uni etwa 180° in vertikaler Ebene 55 Mittelpunktsabstand α voneinander, daß die Behälgekrümmt ist, wobei die Breite der einzelnen Füh- ter 3, deren Durchmesser wegen des Verformungsrungskanäle sich vom Einlaß zum Auslaß hin ver- prozesses kleiner ist als der Durchmesser der Ronjüngt. denausschnitte 19, mühelos in die Führungskanäle 21
Patentschutz wird hiernach nur für die Kombina- eingeführt werden können. In ihrem weiteren Verlauf tion obiger Merkmale begehrt. 60 verjüngen bzw. verengen sich jedoch die Führungs-
Die erfindungsgemäße Anlage hat den Vorteil, daß kanäle 21 in der Weise auf einen Mittelpunktabstand die Behälter, die infolge ihres im Vergleich zu ihren b, daß die. an ihrem Auslauf 25 in die Gabel 30 Abmessungen relativ geringen Gewichts schwierig zu eingeschobenen Behälter 3 unmittelbar nebeneinanhandhaben sind, aus einem weiten Ausgabebereich der liegen.
der Ziehpresse in eine genaue Position überführt wer- 65 Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht den. Außerdem werden die Behälter beim Überfüh- die Gesamtheit der Führungskanäle 21 aus einer ren ohne besonderen Aufwand in die richtige Füll- Bodenplatte 35 und einer Deckelplatte 36, zwischen lage gebracht. Das Stanzen der Behälter in einer die Trennstege 37 eingesetzt sind, wobei alle diese
Teile aus durchsichtigem Kunststoff bestehen. Druckluftdüsen 26 in den Führungskanälen 21 besorgen die Weiterbeförderung der Verpackungsbehälter 3.
Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Übergabeeinrichtung ergibt sich an der Deckelstation 11, in der in bekannter Weise die Behälterdeckel aus einer von der Rolle kommenden Aluminiumfolie ausgestanzt und auf die vorher an der Station 10 gefüllten Behälter 3 aufgelegt werden; dadurch nämlich, daß wegen der besonderen Ausgestaltung der Führungskanäle 21 die Behälter 3 nicht im Mittelpunktsabstand α der Ronden, sondern unmittelbar nebeneinander liegen — wozu im übrigen die Ausnehmungen 2 für die Behälter 3 im Drehtisch 1 entsprechend diemensioniert und angeordnet sind —, wird der in der Folienbahn für die Deckel an der Station 11 zurückbleibende Verschnitt auf eine Minimum reduziert.

Claims (5)

Patentansprüche: ao
1. Verpackungsanlage zum Herstellen, Füllen und Verschließen von Verpackungsbehältern aus tief ziehfähigem Folienmaterial, gekennzeichnet durch die Kombination folgender, teilweise an sich bekannter Merkmale, daß eine Ziehpresse (14) zum Herstellen der Behälter (3) verwendet wird, die die Behälter (3) mit der Öffnung nach unten herstellt und diese Behälter aus der Ziehpresse (14) mit einem Druckluftstoß entfernt, daß anschließend an die Ziehpresse (14) eine Uberführungsrutsche (20) mit einer der Anzahl der von der Ziehpresse (14) gleichzeitig hergestellten Behälter (3) entsprechenden Zahl von Führungskanälen (21) zum Aufnehmen der ausgeblasenen Behälter (3) angeordet ist, die an ihrem Ende um etwa 180° in vertikaler Ebene gekrümmt ist, wobei die Breite der einzelnen Führungskanäle (21) sich vom Einlaß zum Auslaß hin verjüngt.
2. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit ihren Zinken (31) in Drehrichtung des Drehtisches (1) weisende Gabel (30) am Ende (25) der Führungskanäle (21) der Uberführungsrutsche (20).
3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Druckluftdüsen (26) in den Führungskanälen (21).
4. Anlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtheit der Führungskanäle (21) aus einer gemeinsamen Bodenplatte
(35) und einer gemeinsamen Deckelplatte (36) besteht, zwischen die Trennstege (37) eingesetzt sind.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (35), die Deckplatte
(36) und die Trennstege (37) aus durchsichtigem Kunststoff bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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